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  • Unterschied zwischen-Einsamkeit und Allein-sein?

    Diskussion · 1.341 Beiträge · 87 Gefällt mir · 25.742 Aufrufe
    Margit aus Wilhering

    Als meine Freundin gestern, spontan zu mir sagte: 

    wie hälst du das nur aus, so alleine und einsam zu leben?

     

    Momentan wollte ich mit den üblichen "Floskeln" antworten, geht schon--

     

    Aber dann habe ich nachgedacht, und geantwortet-

     

    Allein- bin ich nicht, habe Freunde, habe meine Tiere und alles rundherum.

    Einsam - das bin ich, tatsächlich, auch wenn es mir noch nicht gleich bewußt war.

     

    Allein sein, ist meist freiwillig und kann sogar befriedigend sein!

    Einsam sein, ist unfreiwillig und kann traurig machen!

     

    Was meint ihr zu diesen Thema? 

     

     

    11.02.24, 09:54 - Zuletzt bearbeitet 11.02.24, 17:58.

Beiträge

  • 17.03.25, 18:35

     

    Ulli:

     

    Martin:

     

    Meine Erfahrung, ich wollte einmal eine Frau vor einer U-Bahn-Station etwas fragen! Die Reaktion war, was wollen Sie von mir , gehen Sie weg , gehen Sie weg!  

    Auch sehr traurig, weit haben wir es gebracht.

    Männer haben es auch nicht immer leicht.

    Ganz ehrlich, mir tun die Männer leid, nicht alle, aber viele.

     

    Die Emanzipation als solches, war und ist richtig und wichtig; aber Frau ist übers Ziel hinausgeschossen und hat viele Männer ihrer Männlichkeit beraubt bzw kastriert.

     

    Ich vermisse die Jungs, die noch Kerle waren. Um ne Frau warben, galant waren und die Frauen noch schätzten.

     

     

  • 17.03.25, 18:22

     

    Andi:

     

    Erich:

     

    Aber leider haben nicht alle Menschen, Familie oder einen Partner an der Seite der ihnen Nähe und Geborgenheit geben kann 

    Und was wird dann aus diesen?

    Hallo , so wie ich gerade , ja aushalten und wieder aushalten.

    Es ist manchmal so schlimm , daß man aufgeben will. Ich werde das nie verstehen das Menschen sich sowas antun.

  • 17.03.25, 08:34

     

    Ulli:

     

    Martin:

     

    Meine Erfahrung, ich wollte einmal eine Frau vor einer U-Bahn-Station etwas fragen! Die Reaktion war, was wollen Sie von mir , gehen Sie weg , gehen Sie weg!  

    Auch sehr traurig, weit haben wir es gebracht.

    Männer haben es auch nicht immer leicht.

    Ich hatte sowas ähnliches erlebt, als eine Frau im Kaufhaus einen Kreislaufkollaps hatte und ich ihr helfen wollte schrie sie mich an, Hände weg. Erst als ich ihr sagte dass ich Sanitäter bin (ich hatte keine Uniform an) da ließ sie mich helfen, die Menschen haben Angst vorallen alte, soweit sind wir schon gekommen 

     

  • 17.03.25, 07:05

     

    Martin:

     

    Meine Erfahrung, ich wollte einmal eine Frau vor einer U-Bahn-Station etwas fragen! Die Reaktion war, was wollen Sie von mir , gehen Sie weg , gehen Sie weg!  

    Auch sehr traurig, weit haben wir es gebracht.

    Männer haben es auch nicht immer leicht.

  • 16.03.25, 22:57

     

    Manuela:

     

    Martin:

     

    Manuela, gebe dir recht,  dass es sehr ungewöhnlich ist , wenn man jemanden fremden Menschen ersucht ,dass er einen umarmt! Ob das bei Männer auch funktioniert,  bezweifle ich allerdings!

    Ich kann mich aber an Aktionen von Personen erinnern ,die andere Menschen auf Wunsch umarmt haben!

     Wenn es jemanden hilft warum nicht!

    In Österreich gab,  oder gibt es noch immer die Kummer Nummer oder Telefonseelsorge! 
    Ich  denke , dass auch solche Gespräche in schwierigen Situationen sehr hilfreich sein kann! 
     

     

     

     

    Da magst du recht haben, als Frau hat man es diesbezüglich leichter.

     

    Meine Erfahrung, ich wollte einmal eine Frau vor einer U-Bahn-Station etwas fragen! Die Reaktion war, was wollen Sie von mir , gehen Sie weg , gehen Sie weg!  

    Vielleicht  hätte ich darauf mit , aber zuerst müssen Sie mich umarmen , reagieren sollen! 😉
     

  • 16.03.25, 22:41

     

    Martin:

     

    Manuela:

     

    Alleine sein ist nicht gleich mit einsam sein obgleich sich beides sehr bitter anfühlen kann.

    Wenn man keine Familie hat oder vielleicht einen kleinen Freundes- Bekanntenkreis hat ... dann kann es finster werden. Wie ich das schon einmal in einem anderen Beitrag schrieb: Ich war auch in solch einer Situation ... ich bat eine fremde Frau um eine Umarmung, so verzweifelt war ich.

    Und was soll ich sagen ... mich hat diese ältere Frau ein klein wenig aufgebaut und ich sie.

    Ich weiß, dass das strange klingt ... eine fremde Person um eine Umarmung zu bitten ... aber warum nicht? Mehr als ein "Nein" wird nicht folgen, oder?

    Natürlich sollte man sich die Menschen genau ansehen, welche man um diesen Gefallen bittet.

     

    Manuela, gebe dir recht,  dass es sehr ungewöhnlich ist , wenn man jemanden fremden Menschen ersucht ,dass er einen umarmt! Ob das bei Männer auch funktioniert,  bezweifle ich allerdings!

    Ich kann mich aber an Aktionen von Personen erinnern ,die andere Menschen auf Wunsch umarmt haben!

     Wenn es jemanden hilft warum nicht!

    In Österreich gab,  oder gibt es noch immer die Kummer Nummer oder Telefonseelsorge! 
    Ich  denke , dass auch solche Gespräche in schwierigen Situationen sehr hilfreich sein kann! 
     

     

     

     

    Da magst du recht haben, als Frau hat man es diesbezüglich leichter.

     

  • 16.03.25, 22:36 - Zuletzt bearbeitet 16.03.25, 22:39.

     

    Manuela:

     

    Andi:

     

    Hallo , so wie ich gerade , ja aushalten und wieder aushalten.

    Alleine sein ist nicht gleich mit einsam sein obgleich sich beides sehr bitter anfühlen kann.

    Wenn man keine Familie hat oder vielleicht einen kleinen Freundes- Bekanntenkreis hat ... dann kann es finster werden. Wie ich das schon einmal in einem anderen Beitrag schrieb: Ich war auch in solch einer Situation ... ich bat eine fremde Frau um eine Umarmung, so verzweifelt war ich.

    Und was soll ich sagen ... mich hat diese ältere Frau ein klein wenig aufgebaut und ich sie.

    Ich weiß, dass das strange klingt ... eine fremde Person um eine Umarmung zu bitten ... aber warum nicht? Mehr als ein "Nein" wird nicht folgen, oder?

    Natürlich sollte man sich die Menschen genau ansehen, welche man um diesen Gefallen bittet.

     

    Manuela, gebe dir recht,  dass es sehr ungewöhnlich ist , wenn man einen  fremden Menschen ersucht ,dass er einen umarmt! Ob das bei Männer allerdings auch funktioniert,  bezweifle ich !

    Ich kann mich aber an Aktionen von Personen erinnern ,die andere Menschen auf Wunsch umarmt haben!

     Wenn es jemanden nutzt  warum nicht!

    In Österreich gab,  oder gibt es noch immer die Kummer Nummer oder Telefonseelsorge! 
    Ich  denke , dass auch solche Gespräche in schwierigen Situationen sehr hilfreich sein kann! 
     

     

     

     

  • 16.03.25, 22:35

     

    Manuela:

     

    Andi:

     

    Hallo , so wie ich gerade , ja aushalten und wieder aushalten.

    Alleine sein ist nicht gleich mit einsam sein obgleich sich beides sehr bitter anfühlen kann.

    Wenn man keine Familie hat oder vielleicht einen kleinen Freundes- Bekanntenkreis hat ... dann kann es finster werden. Wie ich das schon einmal in einem anderen Beitrag schrieb: Ich war auch in solch einer Situation ... ich bat eine fremde Frau um eine Umarmung, so verzweifelt war ich.

    Und was soll ich sagen ... mich hat diese ältere Frau ein klein wenig aufgebaut und ich sie.

    Ich weiß, dass das strange klingt ... eine fremde Person um eine Umarmung zu bitten ... aber warum nicht? Mehr als ein "Nein" wird nicht folgen, oder?

    Natürlich sollte man sich die Menschen genau ansehen, welche man um diesen Gefallen bittet.

     

    Heftig , das tut mir leid ,kann dich gut verstehen .

  • 16.03.25, 22:12

     

    Andi:

     

    Erich:

     

    Aber leider haben nicht alle Menschen, Familie oder einen Partner an der Seite der ihnen Nähe und Geborgenheit geben kann 

    Und was wird dann aus diesen?

    Hallo , so wie ich gerade , ja aushalten und wieder aushalten.

    Alleine sein ist nicht gleich mit einsam sein obgleich sich beides sehr bitter anfühlen kann.

    Wenn man keine Familie hat oder vielleicht einen kleinen Freundes- Bekanntenkreis hat ... dann kann es finster werden. Wie ich das schon einmal in einem anderen Beitrag schrieb: Ich war auch in solch einer Situation ... ich bat eine fremde Frau um eine Umarmung, so verzweifelt war ich.

    Und was soll ich sagen ... mich hat diese ältere Frau ein klein wenig aufgebaut und ich sie.

    Ich weiß, dass das strange klingt ... eine fremde Person um eine Umarmung zu bitten ... aber warum nicht? Mehr als ein "Nein" wird nicht folgen, oder?

    Natürlich sollte man sich die Menschen genau ansehen, welche man um diesen Gefallen bittet.

     

  • 16.03.25, 21:59

     

    Erich:

     

    Martin:

     

    Ich habe schon öfters gelesen,  ist die Psyche krank wird der Körper krank! Das Innere überträgt sich nach außen !   Einsamkeit ist  ohnedies für jeden Menschen schon  ein prekärer Zustand und wenn man zudem noch mit einer schweren Krankheit zu kämpfen hat , dann wird die Situation fast unerträglich! 
    Umarmungen , Nähe ,  Geborgenheit und mentale Unterstützung von Angehörigen,  können sehr hilfreich sein und positives bewirken!  

     

    Aber leider haben nicht alle Menschen, Familie oder einen Partner an der Seite der ihnen Nähe und Geborgenheit geben kann 

    Und was wird dann aus diesen?

    Hallo , so wie ich gerade , ja aushalten und wieder aushalten.

  • 16.03.25, 21:55

     

    Martin:

     

    Erich:

    Ich bin immer wieder verwundert wie Menschen die schwer krank sind , aber nicht einsam oder allein sind soviel Kraft durch vertraute Personen bekommen und nicht aufgeben und einzelne sogar gesunden 

    Die anderen aber, die einsam und allein sind mit dem gleichen Schicksal, die geben einfach auf und sagen meist, für was soll ich noch leben ist doch egal. 

    Wenn wir jammern über Nichtigkeit, dann sollte man in ein Krankenhaus oder Hospiz gehen und da bekommt man eine andere Einstellung 

     

    Ich habe schon öfters gelesen,  ist die Psyche krank wird der Körper krank! Das Innere überträgt sich nach außen !   Einsamkeit ist  ohnedies für jeden Menschen schon  ein prekärer Zustand und wenn man zudem noch mit einer schweren Krankheit zu kämpfen hat , dann wird die Situation fast unerträglich! 
    Umarmungen , Nähe ,  Geborgenheit und mentale Unterstützung von Angehörigen,  können sehr hilfreich sein und positives bewirken!  

     

    Aber leider haben nicht alle Menschen, Familie oder einen Partner an der Seite der ihnen Nähe und Geborgenheit geben kann 

    Und was wird dann aus diesen?

  • 15.03.25, 21:58

     

    Erich:

    Ich bin immer wieder verwundert wie Menschen die schwer krank sind , aber nicht einsam oder allein sind soviel Kraft durch vertraute Personen bekommen und nicht aufgeben und einzelne sogar gesunden 

    Die anderen aber, die einsam und allein sind mit dem gleichen Schicksal, die geben einfach auf und sagen meist, für was soll ich noch leben ist doch egal. 

    Wenn wir jammern über Nichtigkeit, dann sollte man in ein Krankenhaus oder Hospiz gehen und da bekommt man eine andere Einstellung 

     

    Ich habe schon öfters gelesen,  ist die Psyche krank wird der Körper krank! Das Innere überträgt sich nach außen !   Einsamkeit ist  ohnedies für jeden Menschen schon  ein prekärer Zustand und wenn man zudem noch mit einer schweren Krankheit zu kämpfen hat , dann wird die Situation fast unerträglich! 
    Umarmungen , Nähe ,  Geborgenheit und mentale Unterstützung von Angehörigen,  können sehr hilfreich sein und positives bewirken!  

     

  • 15.03.25, 15:06

    Ich bin immer wieder verwundert wie Menschen die schwer krank sind , aber nicht einsam oder allein sind soviel Kraft durch vertraute Personen bekommen und nicht aufgeben und einzelne sogar gesunden 

    Die anderen aber, die einsam und allein sind mit dem gleichen Schicksal, die geben einfach auf und sagen meist, für was soll ich noch leben ist doch egal. 

    Wenn wir jammern über Nichtigkeit, dann sollte man in ein Krankenhaus oder Hospiz gehen und da bekommt man eine andere Einstellung 

     

  • 13.03.25, 19:36

    Liebe Margit, wo immer du auch bist und wie immer es dir geht, du bist nicht alleine 🍀

  • 12.03.25, 19:39

    Ich bedanke mich für eure Beiträge 

    Und ich freue mich sehr über das friedliche, freundliche- Miteinander-- 👍

    Das leider nicht selbstverständlich ist, hier in diesem Forum. Liebe Grüße Margit 

     

  • 11.03.25, 20:41

    André ich sehe wir sind uns einig  👍

     

    Nein, du hast nichts gegenteiliges geschrieben. 
     

  • 11.03.25, 20:37

     

    Astrid:

     

    André:

    Auch ich begegne noch oft diesem Gefühl. Habe nur wenige Menschen die ich als Freunde schätzen kann und durfte mich von meiner Familie abspalten, was das beste war was ich tun konnte. Da sind wenig fixe Kontakte auf die man zählen kann. Steckte in einer ganz schwierigen Lebensphase.

     

    Heute mache ich sogar gerne Dinge mit mir alleine. 
    Bin jedoch auch gerne unter Menschen. Wenn auch eher in kleinen statt in grossen Gruppen.

     

    Mir hat schon geholfen mir bewusst zu werden, dass ich mich manchmal einsam fühle. Aber Gefühle kommen und gehen wieder. Wenn ich jedoch denke ich bin einsam, dann identifiziere ich mich mit der Einsamkeit. Das strahlt man dann halt leider auch aus.

     

    Die Kraft der Gedanken ist enorm. Mich mit meinem Denken und Gedanken als solches auseinander zu setzen hat mir weitergeholfen.

     

    Ebenfalls hilfreich ist für mich Buddhistische/Taoistische Lehre, Philosophie und Psychologie.

    Andre die  Einsamkeit wahrzunehmen und zu akzeptieren  bedeutet für mich nicht mich mit ihr zu identifizieren. 
     

    Ich habe nichts davon wenn ich etwas negatives leugne - ich habe etwas davon wenn ich es wahrnehme und akzeptiere.

     

    Identifizieren Bedeutet für mich ich mache es zum Teil meiner selbst 

     

    akzeptieren heißt ich kann damit umgehen aber es ist nicht Teil meiner selbst. 
     

    Astrid:

    Ich stimme Dir absolut zu. Deine Ausführung ist absolut richtig.

    Ich denke nicht, dass ich was gegenteiliges geschrieben habe, ausser dass meiner Erfahrung und Meinung nach bei den Gedanken "Ich bin....." sehr wohl eine Identifikation stattfindet.

    Meine Erfahrung ist, dass es einen Unterschied macht wie ich mit mir selber rede/denke. 
    Wenn ich zu mir sage "Ich BIN einsam". Dann identifiziert sich meiner Erfahrung nach ein Teil in mir mit dieser Einsamkeit. 

    Diesem Gedanken sage ich heute "STOP, ich fühle mich gerade im Moment einsam". Und ich weiss Gefühle sind wie Gedanken, sie kommen und gehen auch wieder. Das gibt mir die Möglichkeit, den Abstand zu bekommen es wahrzunehmen und sogar hinein zu fühlen. Denn ich weiss, es geht wieder vorbei. Dann gelange ich vielleicht an den Kern dieses Gefühls und kann daraus wichtige Erkenntnisse gewinnen oder gar ein anderes Bewusstsein. Gelingt mir das immer, selbstverständlich nicht.

    Denke ich "Ich bin...." gibts daran ja kaum eine Möglichkeit das Gefühl zu hinterfragen, den "Ich bin..." ist eine absolute Formulierung.

    Man darf das gerne als Wortklauberei abtun. 
    Mir hat es geholfen mit den unangenehmen Gefühlen besser klar zu kommen.

    Wer jetzt denkt, ja aber das Gefühl ist schneller da als jeder Gedanke, dem empfehle ich sich mit dem Unterbewusstsein zu beschäftigen. Wir legen Routinen im Unterbewusstsein ab, so auch routinierte Gedanken. Wir bekommen es dann gar nicht mit.

  • 11.03.25, 19:21

     

    André:

    Auch ich begegne noch oft diesem Gefühl. Habe nur wenige Menschen die ich als Freunde schätzen kann und durfte mich von meiner Familie abspalten, was das beste war was ich tun konnte. Da sind wenig fixe Kontakte auf die man zählen kann. Steckte in einer ganz schwierigen Lebensphase.

     

    Heute mache ich sogar gerne Dinge mit mir alleine. 
    Bin jedoch auch gerne unter Menschen. Wenn auch eher in kleinen statt in grossen Gruppen.

     

    Mir hat schon geholfen mir bewusst zu werden, dass ich mich manchmal einsam fühle. Aber Gefühle kommen und gehen wieder. Wenn ich jedoch denke ich bin einsam, dann identifiziere ich mich mit der Einsamkeit. Das strahlt man dann halt leider auch aus.

     

    Die Kraft der Gedanken ist enorm. Mich mit meinem Denken und Gedanken als solches auseinander zu setzen hat mir weitergeholfen.

     

    Ebenfalls hilfreich ist für mich Buddhistische/Taoistische Lehre, Philosophie und Psychologie.

    Andre die  Einsamkeit wahrzunehmen und zu akzeptieren  bedeutet für mich nicht mich mit ihr zu identifizieren. 
     

    Ich habe nichts davon wenn ich etwas negatives leugne - ich habe etwas davon wenn ich es wahrnehme und akzeptiere.

     

    Identifizieren Bedeutet für mich ich mache es zum Teil meiner selbst 

     

    akzeptieren heißt ich kann damit umgehen aber es ist nicht Teil meiner selbst. 
     

  • 11.03.25, 19:09

    Auch ich begegne noch oft diesem Gefühl. Habe nur wenige Menschen die ich als Freunde schätzen kann und durfte mich von meiner Familie abspalten, was das beste war was ich tun konnte. Da sind wenig fixe Kontakte auf die man zählen kann. Steckte in einer ganz schwierigen Lebensphase.

     

    Heute mache ich sogar gerne Dinge mit mir alleine. 
    Bin jedoch auch gerne unter Menschen. Wenn auch eher in kleinen statt in grossen Gruppen.

     

    Mir hat schon geholfen mir bewusst zu werden, dass ich mich manchmal einsam fühle. Aber Gefühle kommen und gehen wieder. Wenn ich jedoch denke ich bin einsam, dann identifiziere ich mich mit der Einsamkeit. Das strahlt man dann halt leider auch aus.

     

    Die Kraft der Gedanken ist enorm. Mich mit meinem Denken und Gedanken als solches auseinander zu setzen hat mir weitergeholfen.

     

    Ebenfalls hilfreich ist für mich Buddhistische/Taoistische Lehre, Philosophie und Psychologie.

  • 11.03.25, 18:43

     

    Astrid:

    Einige  Beiträge hier handeln davon, dass man nur mit sich selbst klar kommen und sich selbst akzeptieren muss um nicht mehr einsam  zu sein. 

     

    Wie heißt es so schön: „Die Liebe die du suchst ist in Dir“ 

     

    Ich sag das jetzt mal leicht überspitzt: Gesetzt den Fall, diese Aussage würde auf alle Menschen zutreffen und wäre das Allheilmittel gegen Einsamkeit, wären wir dann nicht relativ schnell eine Gesellschaft glücklicher Eremiten? 
     

    Jeder auf seiner Insel selbstgenügsam rundum glücklich ? 
     

    Klar Muss ich zuerst mit mir selbst klar kommen, sonst ist es mit jeder Gemeinschaft Essig. 
     

    Aber der Mensch ist seiner Entwicklung nach kein Einzelgänger sondern er braucht die Gemeinschaft anderer Menschen.

     

    wer diese Gemeinschaft also nicht hat, der darf meiner Meinung nach auch  mit dieser Situation unzufrieden sein. 
     

    Das heißt ja nicht, dass man zwanghaft versucht die Einsamkeit abzuschaffen. 
     

    Für mich war diese Erkenntnis wichtig, weil mir damit klar wurde, wieso ich mich manchmal eben einsam NICHT gut fühle. 

    Ich lebe wie gesagt damit, dass ich allein bin und bin das gern. Und ich akzeptiere, dass ich ab und an ungern einsam bin. 
     

    das ist kein Charakter- Fehler - das ist für mich vollkommen natürlich und ok 👍

    Hallo Astrid

     

    Ich verstehe deinen Gedankengang.

    Es sagt niemand, dass Einsamkeit ein schönes Gefühl ist. Niemand hat dieses Gefühl gerne.

     

    Entscheidend ist aber wie man damit umgeht und wie man es betrachtet. Darüber entscheidet ob aus diesem schmerzhaften Gefühl ein Leiden wird oder ob man daraus allenfalls sogar was schöpferisches machen kann. Vieles im Bereich Kunst haben wir diesem Gefühl zu verdanken. Auch viele Errungenschaften. Und ja, Es fühlt sich trotzdem „Scheisse“ an. Wie jede Angst:


    Dieses Gefühl gehört zur Ganzheitlichkeit des Mensch sein dazu. 

    Man darf lernen damit umzugehen. Jeder hat dieses

    Gefühl oder lenkt sich ab.

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