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  • Unterschied zwischen-Einsamkeit und Allein-sein?

    Diskussion · 2.261 Beiträge · 131 Gefällt mir · 41.330 Aufrufe
    Faunaflora aus Wilhering

    Als meine Freundin gestern, spontan zu mir sagte: 

    wie hälst du das nur aus, so alleine und einsam zu leben?

     

    Momentan wollte ich mit den üblichen "Floskeln" antworten, geht schon--

     

    Aber dann habe ich nachgedacht, und geantwortet-

     

    Allein- bin ich nicht, habe Freunde, habe meine Tiere und alles rundherum.

    Einsam - das bin ich, tatsächlich, auch wenn es mir noch nicht gleich bewußt war.

     

    Allein sein, ist meist freiwillig und kann sogar befriedigend sein!

    Einsam sein, ist unfreiwillig und kann traurig machen!

     

    Was meint ihr zu diesen Thema? 

     

     

    11.02.24, 09:54 - Zuletzt bearbeitet 11.02.24, 17:58.

Beiträge

  • Heute, 19:15 - Zuletzt bearbeitet Heute, 19:19.

    Wie ich vorher schon berichtet habe über den Gedenkgottesdienst in meiner Nähe, hat sich folgendes am späten Nachmittag ereignet : 

     

    Dieses Ereignis fand ein unerwartetes Ende.

     

    Plötzlich zog ein Gewitter mit Sturm und Hagel auf. Viele Teilnehmer flüchteten in ihren Sommerkleider wild bei mir vorbei.

     

    Ganz spontan lief ich hinaus, öffnete meine Gartentor, sodass sie Unterschlupf fanden in meinem Carport, bis das ärgste vorbei war.

     

    Was für ein Tag!  😀 Trotzdem schön 😀

  •  

    Wolfgang:

     

    EinfachRaus80:

     

    ...und sogar noch in den Wechseljahren kann einem viel klar werden. 🙏

    Ich denke, solange man sich verändert, wird das nicht aufhören. Man muss nur offen bleiben.

    Tja, das bin ich, nur nicht mehr für meine alte Welt. 

  •  

    EinfachRaus80:

     

    Wolfgang:

     

    Ich finde, dass sich diese Ansicht mit der Zeit verändert. 

    Oft beginnt eine Beziehung Anfang der 20er, man weiß noch gar nicht so richtig, was möchte ich, was brauche ich, was kann ich geben.
    Schwört sich aber gegenseitig die grosse Liebe.

    Im Laufe der Beziehung stellt man das alles erstmal für sich fest.
    Oft trennen sich dann Beziehungen, enden einfach an einem Punkt, wo man merkt, das ist nicht das, was ich brauche, und das ist nicht das, was ich geben kann.

    Das ist erstmal traurig, aber man kann oder muss sich irgendwann auch mal dem Thema stellen und eine Beziehung dann fairerweise beenden, ohne selber unglücklich zu enden oder den Partner ungesehen dastehen zu lassen.
    Für mich ist eine Beziehung auf Augenhöhe tatsächlich, dass man das Gegenüber auch mal mit den Augen des anderen sehen kann und möchte.
    Sich mich Respekt zu begegnen und auch über unangenehme Themen ohne Scheu sprechen zu können, ohne Angst vor Vorurteilung zu haben.
    Und das, bevor darüber mit anderen geredet zu haben, die meine Sicht verwässern.

    ...und sogar noch in den Wechseljahren kann einem viel klar werden. 🙏

    Ich denke, solange man sich verändert, wird das nicht aufhören. Man muss nur offen bleiben.

  •  

    Wolfgang:

     

    EinfachRaus80:

    Wie wichtig ist Euch ehrlich gemeinte Augenhöhe in partnerschaftlichen Beziehungen?

    Ich finde, dass sich diese Ansicht mit der Zeit verändert. 

    Oft beginnt eine Beziehung Anfang der 20er, man weiß noch gar nicht so richtig, was möchte ich, was brauche ich, was kann ich geben.
    Schwört sich aber gegenseitig die grosse Liebe.

    Im Laufe der Beziehung stellt man das alles erstmal für sich fest.
    Oft trennen sich dann Beziehungen, enden einfach an einem Punkt, wo man merkt, das ist nicht das, was ich brauche, und das ist nicht das, was ich geben kann.

    Das ist erstmal traurig, aber man kann oder muss sich irgendwann auch mal dem Thema stellen und eine Beziehung dann fairerweise beenden, ohne selber unglücklich zu enden oder den Partner ungesehen dastehen zu lassen.
    Für mich ist eine Beziehung auf Augenhöhe tatsächlich, dass man das Gegenüber auch mal mit den Augen des anderen sehen kann und möchte.
    Sich mich Respekt zu begegnen und auch über unangenehme Themen ohne Scheu sprechen zu können, ohne Angst vor Vorurteilung zu haben.
    Und das, bevor darüber mit anderen geredet zu haben, die meine Sicht verwässern.

    ...und sogar noch in den Wechseljahren kann einem viel klar werden. 🙏

  •  

    EinfachRaus80:

    Wie wichtig ist Euch ehrlich gemeinte Augenhöhe in partnerschaftlichen Beziehungen?

    Ich finde, dass sich diese Ansicht mit der Zeit verändert. 

    Oft beginnt eine Beziehung Anfang der 20er, man weiß noch gar nicht so richtig, was möchte ich, was brauche ich, was kann ich geben.
    Schwört sich aber gegenseitig die grosse Liebe.

    Im Laufe der Beziehung stellt man das alles erstmal für sich fest.
    Oft trennen sich dann Beziehungen, enden einfach an einem Punkt, wo man merkt, das ist nicht das, was ich brauche, und das ist nicht das, was ich geben kann.

    Das ist erstmal traurig, aber man kann oder muss sich irgendwann auch mal dem Thema stellen und eine Beziehung dann fairerweise beenden, ohne selber unglücklich zu enden oder den Partner ungesehen dastehen zu lassen.
    Für mich ist eine Beziehung auf Augenhöhe tatsächlich, dass man das Gegenüber auch mal mit den Augen des anderen sehen kann und möchte.
    Sich mich Respekt zu begegnen und auch über unangenehme Themen ohne Scheu sprechen zu können, ohne Angst vor Vorurteilung zu haben.
    Und das, bevor darüber mit anderen geredet zu haben, die meine Sicht verwässern.

  • https://youtu.be/q_vLm7JrnaY?feature=shared

    Ich wünsche euch eine schöne Zeit 🍀

  •  

    Biene:

    Schön! 
    Genieße diesen berührenden Moment!  😊

    Genau hier ist dieses Denkmal,wo das heute stattfindet

    DSC01106.JPG
  • Heute, 10:55

    Schön! 
    Genieße diesen berührenden Moment!  😊

  •  

    Biene:

    Na ja, es passt insofern zum Thema, dass diese vielen Menschen die dort gemeinsam hinpilgern (hoffentlich) nicht einsam sind im Moment.

    Ich habs nicht mit Glauben und so, aber dass Menschen gemeinsam viel erreichen können - DARAN glaube ich.

    Ja, da gebe ich dir völlig Recht, Biene 

    Aber es ist trotzdem faszinierend, denn ich beobachte mit dem Fernglas die Menschen, die sich dort versammelt haben, und höre den Klang des Chores der zu mir herüberdring, und das berührt mich sehr.

  • Heute, 10:35

    Na ja, es passt insofern zum Thema, dass diese vielen Menschen die dort gemeinsam hinpilgern (hoffentlich) nicht einsam sind im Moment.

    Ich habs nicht mit Glauben und so, aber dass Menschen gemeinsam viel erreichen können - DARAN glaube ich.

  • Es passt nicht unbedingt zu diesem Thema.

     

    Aber es ist echt unglaublich, was heute bei mir los ist!

     

    Hunderte Menschen pilgern gerade an meinem Haus vorbei zu einem Gottesdienst beim nahegelegenen Kriegerdenkmal.

    Ich wusste gar nicht,dass es noch so viele Menschen gibt, die solche Strapazen auf sich nehmen,um gemeinsam zu glauben und gemeinsam zu gedenken.🙏

     

    Aber genau das lässt einen wieder an die Menschen glauben. Es gibt Hoffnung das wir nicht alleine sind, sondern gemeinsam viel erreichen können - wenn wir nur wollen ❤️

  •  

    Sunny:

    Nach dem Tod meines Partners war ich 5 Jahre allein und wollte daran auch gar nichts ändern. Einsam war ich nicht, ich hatte meine Kinder, Enkel Nachbarn, Bekannte. Freunde haben sich fast alle zurückgezogen weil sie nicht mit meinem Zustand umgehen konnten. Das war aber nicht schlimm, so wusste ich wenigstens wer wirklich Freund ist und wer nicht. Okay, in den letzten Jahren änderte sich dann etwas und so langsam spürte ich auch die Einsamkeit. Bis ich meinen jetzigen Partner traf und lernte dass das Leben noch mal schön sein kann. Vorher hatte ich mit allem abgeschlossen was mit Liebe und Glück zu tun hatte, plötzlich war alles anders. Und es ist schön Traumhaft schön...

    Was ich immer komisch finde am "Verlieren" als wenn das immer nur den anderen passiert. Selbst haben Deine "Freunde" bestimmt auch schon mal Verlust erlitten. Ich weiß, jeder hat noch seinen eigenen "Trauerstil" den andere eventuel nich kenne  aber sich zurückzuziehen von einem Trauernden ist "blöd". Einfach locker auf Trauernde zugehen "Was brauchst Du?" fragen, beobachten und da sein, gemeinsam weinen lachen schweigen! ♥️

  • Nach dem Tod meines Partners war ich 5 Jahre allein und wollte daran auch gar nichts ändern. Einsam war ich nicht, ich hatte meine Kinder, Enkel Nachbarn, Bekannte. Freunde haben sich fast alle zurückgezogen weil sie nicht mit meinem Zustand umgehen konnten. Das war aber nicht schlimm, so wusste ich wenigstens wer wirklich Freund ist und wer nicht. Okay, in den letzten Jahren änderte sich dann etwas und so langsam spürte ich auch die Einsamkeit. Bis ich meinen jetzigen Partner traf und lernte dass das Leben noch mal schön sein kann. Vorher hatte ich mit allem abgeschlossen was mit Liebe und Glück zu tun hatte, plötzlich war alles anders. Und es ist schön Traumhaft schön...

  • Gestern, 18:27 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 18:28.

    Wie wichtig ist Euch ehrlich gemeinte Augenhöhe in partnerschaftlichen Beziehungen?

  • Gestern, 17:45

     

    Wolfgang:

    Ich komm mit mir (mittlerweile)

    ganz gut zurecht und empfinde das allein sein, manchmal auch befreiend. Spontan sein, keine Kompromisse. Hab meine Aktivitäten und meine Zeit.

    Selbst die dunklen Tage haben ihren Schrecken verloren. 

    Was hin und wieder noch anstrengend ist, ist die Stille im Haus, keinen Austausch zu haben. Damit meine ich nicht das ich ständig von mir reden muss,  sondern etwas aus einem anderen Leben zu erfahren und mit zu fühlen. Austausch halt.

    Ja,dem kann ich beipflichten!

    Ich bin aber mit vielen,auch der Freundin aus der alten Heimat online verbunden und wir "klagen" uns gegenseitig unser "Leid"

    Es ist zwar toll sponran und unabhängig zu sein...aber auch nicht immer schön überall und alles allein zu unternehmen,auch wenn ich hier viele Bekannte hab,hat man öfters niemand,der mitgehen will....

  • Gestern, 17:34

     

    vale:

    Alleinsein bedeutet einfach nur, physisch für sich zu sein, während Einsamkeit ein tiefer, seelischer Schmerz ist. Einsamkeit ist nicht das Fehlen von Menschen, sondern das schmerzhafte Gefühl, selbst in den Armen eines Partners oder inmitten von Freunden für die eigene Seele unsichtbar und unverstanden zu bleiben. 

    Für sehr viele Menschen ist Einsamkeit genau DAS.
    Das Fehlen von (nahestehende) Menschen.

    Ich bin dafür, dass wir uns darauf einigen, dass es nicht die EINE Antwort gibt.   😊

  • Gestern, 16:48

     

    EinfachRaus80:

    Naaa? Was macht Ihr so gerade?

    🪢🪡🧶

     

    20260530_160225.jpg

    Ach nichts dumm aus der Wäsche schauen 🤣

  • Gestern, 16:21 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 16:23.

     

    16215.jpg

    Ich bin draußen unterwegs 

  • Naaa? Was macht Ihr so gerade?

    🪢🪡🧶

     

    20260530_160225.jpg
  • Gestern, 12:25

    Alleinsein bedeutet einfach nur, physisch für sich zu sein, während Einsamkeit ein tiefer, seelischer Schmerz ist. Einsamkeit ist nicht das Fehlen von Menschen, sondern das schmerzhafte Gefühl, selbst in den Armen eines Partners oder inmitten von Freunden für die eigene Seele unsichtbar und unverstanden zu bleiben. 

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