Wandern & Bergsteigen

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  • Sonntag vom Almsee übers Tote Gebirge zum Ausseer Kiritog😉

  • 🥾 Korsika GR20 Nord – Tag 3
    Calvi → Calenzana → Refuge Orto di u Piobbu

    Unser Hotel liegt in Calvi. Die Tour hat Hannes organisiert – und sagen wir mal so: Unsere Vorstellungen von einer gelungenen Etappengestaltung gehen ein klein wenig auseinander. 😅

    Nach einigen
    Weitwanderungen weiß ich mittlerweile ziemlich genau, was ich mag – und vor allem, was ich nicht mag.Um nicht als Eigenbrödler die Gruppendynamik zu stören, habe ich mich also angepasst.Fehler. Großer Fehler. 😂

    🥐 Frühstück? Wird überschätzt! Unser heutiger Wandertag beginnt nämlich mit:
    13 km ausgedehntem Asphalt-Warm-up Drei Stunden Gehzeit.
    Ja, richtig gelesen.
    Zum Glück konnte ich mir noch heißes Wasser organisieren und wenigstens etwas Müsli essen. Sonst wäre die Stimmung vermutlich schon vor dem eigentlichen Wandern … sagen wir … leicht unterzuckert gewesen. 😵‍💫

    Aber was tut man nicht alles für die Gruppendynamik.
    Beim nächsten Mal scheiß ich drauf! 😂
    Auto anhalten, Bus nehmen oder Taxi rufen und die tatsächliche Etappe zeitig vor Ort starten.

    13 km Asphalt und danach erst der richtige Anstieg – und das Ganze in der Mittagshitze?Nein danke!
    ☀️
    Irgendwann geht es dann endlich richtig los: **bergauf, über Felsen und durch die korsische Landschaft.**Ab und zu drehen wir uns um und genießen den Blick auf Calvi und das Meer, das mit jedem Höhenmeter kleiner und weiter entfernt wird.

    Wobei der schönste Abschnitt für mich schon ganz am Anfang lag:
    🌊 Die Wegstrecke am Strand in der Morgendämmerung.
    Still, angenehm kühl und mit diesem besonderen Licht, das man wahrscheinlich nur bekommt, wenn man früh genug aus dem Bett kommt.

    Teilweise ist die Strecke für mich richtig fordernd. Mit einem ungefähr 14 kg schweren Rucksack über Felsen zu klettern, ist jetzt nicht unbedingt meine Definition von Wellness. 😅Dazu die Hitze.

    GR20 Nord – Wandern mit integriertem Krafttraining und Sauna.

    ⛺ Refuge Orto di u Piobbu
    Unser heutiges Ziel liegt mitten in den Bergen.

    Da bei der Tourenplanung offenbar nirgendwo mehr Plätze frei waren, haben wir unsere eigene Zeltausrüstung dabei.
    Zeltplatz: 12 €
    Ohne Anmeldung: 20 €

    Also schnell einen Platz okkupieren, bevor uns noch jemand die letzte halbwegs ebene Fläche wegschnappt.

    Zelt auspacken, aufstellen, irgendwie in Form bringen …

    Nach diesem Tag waren wir bei der Ankunft jedenfalls ziemlich busy. 😂

    🍝 Korsisches Zeitmanagement
    Für Abendessen und Frühstück sollte man sich spätestens bis 17:00 Uhr anmelden.
    Wer das vergisst, könnte kulinarisch leer ausgehen.
    Das Essen gibt es um 18:30 Uhr, Frühstück um 06:00 Uhr.
    Hier oben gibt es offenbar eine sehr klare Philosophie:
    Die Berge warten – die Küche nicht. 😂

    🍝 Nudeln mit Tomatensauce.
    Ich befürchte allerdings, dass wir am Ende des GR20 Tomatensaucenexperten sind.

    1 Kommentar
    • Da kann aber Korsika nix dafür 😉. Hab auch vor 2 Jahren die Überquerung gemacht, mit einheimischem Guide und Hütten waren fast 1 Jahr im vorhinein gebucht. War ein tolles Erlebnis!

      vor 1 Tag
  • vor 1 Tag

    Möchte jemand auf den Habicht im Stubeital gehen?
    Voraussetzung gute Kondition und Bergerfahrung.
    SG Fredi

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    1 Kommentar
  • 🥾 Korsika GR20 Nord – Tag 2

    🚂 Mit dem Zug ins Nirgendwo … und irgendwie doch nach Calvi

    06:00 Uhr – Frühstück. ☕🥐
    Danach heißt es: zügiger Fußmarsch zum Bahnhof.

    Schließlich wollen wir heute nach Calvi.
    Da die Flugpreise nach Calvi allerdings der Meinung waren, sie müssten ebenfalls den Berg hoch und haben ordentlich abgehoben, sind wir in Ajaccio gelandet. 😜
    Also nehmen wir den Zug.

    🚂 Pünktlich um 07:35 Uhr tuckert unser korsischer Hochgeschwindigkeitszug ein.
    Na gut … 2 Waggons sind jetzt nicht gerade ICE-Niveau, aber dafür sehr gemütlich. 😂

    Im gleichmäßigen Geschunkel, immer schön dem Geländeverlauf folgend, kurvenreich durch die Landschaft. Mal knapp an Felswänden vorbei, mal mitten durch die Macchia.

    Nur eine kleine Frage beschäftigt uns:
    Wo müssen wir eigentlich umsteigen? 🤔
    Wir wissen immerhin: an der Endhaltestelle.

    Das Problem:
    Es gibt keine Anzeigetafel, keine Durchsage und natürlich auch keinen Hinweis „Hier bitte aussteigen“.

    Aber dafür gibt es ein ausgeklügeltes korsisches Informationssystem:

    👉 Wenn plötzlich sehr viele Menschen aussteigen, könnte es die Endstation sein.
    Genial. 😂
    Also steigen wir einfach mit der Masse aus.

    Unser bisheriger Zug fährt anschließend völlig unbeeindruckt wieder zurück nach Ajaccio, während der neue Zug aus Calvi wiederum zurück nach Calvi fährt.

    Klingt logisch?

    🤯 Das korsische Zug-Rätsel
    Offenbar gibt es nämlich Fahrgäste, die nach Ajaccio wollen, aber einfach schon früher einsteigen und dann ein paar Stationen in die falsche Richtung fahren.

    Und weil sie offenbar wissen, was sie tun, bleiben sie einfach sitzen.

    In Calvi dann das gleiche Spiel:
    Keine Ortstafel.
    Keine Durchsage.
    Kein „Bienvenue à Calvi“.
    Nichts.

    Nur wieder:
    👀 Viele Leute steigen aus.
    Aha! Das muss Calvi sein!

    Man könnte natürlich auch einfach ein Schild aufstellen. Aber wo bliebe dann der Abenteuerfaktor? 😎

    🌊 Und dann wird's geografisch interessant …

    Während der Zugfahrt stellen wir irgendwann fest:
    Das Meer ist auf der falschen Seite! 😳

    Wenn wir von Süden nach Norden fahren, müsste das Meer gefühlt links sein.

    Es ist aber rechts.
    ???
    Kurzes gemeinsames Grübeln.

    Offenbar sind wir mit dem ersten Zug im Inselinneren höher in den Norden gefahren, als Calvi liegt, und haben uns mit dem zweiten Zug anschließend an der Küste wieder von Norden nach Süden bewegt.

    Warum auch immer …??? 🤷‍♀️😂

    Korsika macht offenbar nicht nur landschaftlich, sondern auch geografisch, was es will.

    Aber egal:
    🏖️ Wir sind da! Calvi!

    Ein wirklich nettes, kleines Städtchen mit einem langen, wunderschönen Sandstrand, der praktischerweise sogar zu Fuß erreichbar ist.
    Perfekt!

    Heute also noch einmal Füße hoch, Umgebung erkunden und Kräfte sammeln.

    Denn wir sind jetzt ganz in der Nähe des Starts unserer ersten Nordetappe des GR20.
    Aber das schauen wir uns morgen an. Heute genießen wir noch einmal Calvi.
    Denn morgen heißt es:
    GR20 – wir kommen! 🥾⛰️💪

  • Korsika GR20 Nord
    ✈️ Das Abenteuer beginnt schon am Flughafen …
    – und zwar noch bevor wir überhaupt abgehoben haben. 😂
    „Habt ihr die Akkupacks im Handgepäck? Die dürfen nicht in den Koffer!“ 😱

    Na super! Also schnell noch einmal die Koffer durchwühlen, Akkupacks raus – lalalala, geschafft! 😎
    So, und jetzt aber ab zum Gate …

    😱 SCH**!**
    In meiner Bauchtasche steckt ja noch das Schweizer Messer!!!

    Also wieder retour zur Gepäckaufgabe.
    „Nein, das Messer alleine können wir leider nicht einchecken. Tut uns leid.“

    Aber vielleicht findet sich ja jemand, der es in seinem Koffer mitnimmt …
    👀Zwei sympathische Frauengesichter entdeckt – ZACK! Das Messer wandert in den lila Koffer. Problem gelöst. 🧠😂

    🔍 Und weiter zum Security Check …

    Die Rucksäcke von H&H werden natürlich prompt aussortiert.

    Security: „Haben Sie einen Reiseführer?“
    H1: „Nein.“
    (Wozu brauche ich einen Reiseführer? Ich habe das doch alles selbst organisiert! 😎)
    Security: „Haben Sie ein Buch dabei?“
    H1: „Ja, ein Buch schon.“
    Security: „Aha! Kompass – das ist ein Reiseführer!!!“
    H1: „Ahhhh!“ 💡
    (Er meint den Reiseführer!)
    Security: „Beim nächsten Mal laden’s den halt digital runter!“
    (Hihihi … heute bin ich aber witzig.) 😂

    Doch damit war die Messer-Geschichte noch lange nicht vorbei …

    Sonja: „Hat noch jemand ein Messer im Handgepäck?“
    H2: „Nö, ich hab nur den Leatherman mit der Zange dabei.“
    Sonja: „Hat der nicht auch ein Messer?“
    H2: „Nö, nur eine Feile.“
    Sonja: „Bist du dir sicher?“

    Da kommt auch schon der Security-Mann:

    Security: „Da ist ein Leatherman im Rucksack. Dürften wir den sehen?“
    Aha! 🧐
    Mit Messer!
    Den dürfen’s natürlich nicht mitnehmen.
    H2: (Doch keine Feile … 🤔)

    Aber wir sind noch nicht fertig.
    Der Blick des Security-Mitarbeiters wandert weiter zum Besteck:

    Security: „Und bei dem Besteck – ist da ein Messer dabei?“
    Security: „Wie geht das auf?“
    H2: „Keine Ahnung. Ich hab’s noch nicht ausprobiert.“
    😂😂😂
    Security: „Das geht leider auch nicht! Wollen Sie es abgeben oder heimschicken?“

    H2: „Na, dann schicke ich es heim. Kostet ja nicht so viel.“

    Aufgabestelle: „Deponieren oder versenden?“
    H2: „Versenden.“
    Aufgabestelle: „Kostet beides 20 Euro.“
    H2: „Öha!“ 😳

    Und damit war auch dieses kleine Missverständnis geklärt. Oder anders gesagt: 20 Euro später war unser Handgepäck endlich messerfrei. 🔪💸😂

    ---

    ✈️ Endlich Urlaub!

    Nach diesen kleinen Lappalien am Flughafen – und einigen unfreiwilligen Zusatzkosten – ging es dann tatsächlich pünktlich los.

    Pünktlichster Abflug mit Air Corsica! 🥳✈️
    Und wohin geht die Reise?
    Na, wohin wohl? 😉

    Nach der Landung hieß es erst einmal:

    🍗 Check in – Eat in!Ganz gesund und bewusst natürlich bei KFC. 😂
    Schließlich braucht man nach so einem Flughafenabenteuer erst einmal ordentlich Kalorien.

    Danach Erkundung Wegstrecke zum Bahnhof, damit wir morgen nicht gleich wieder ein neues Abenteuer erleben.

    Denn morgen heißt es:
    ⏰ Zeitig raus aus den Federn!

    1 Kommentar
    • * Knives out 🔪🔪* 😉

      Sehr witziger Bericht 😅
      Gute Reise!

      vor 1 Tag
  • vor 1 Tag

    Spontan, auf die 2.608m hohe Bretterspitze. Wundervolle T3/T4 mit etwas Kraxeln … 1590 Hm belohnen für die Aussicht - und absolute Stille.

    1 Kommentar
    • wie bist Du rauf, über Normalweg von West von Häselgehr oder über den Ostgrat Gliegerkarspitze vom Kaufbeurer Haus?

      vor 4 Stunden
  • In der Nähe von Maria Rast bei Piberschlag ist dieser schöne Stein... da kann man drin schlafen... und sich Energie direkt holen...plug in 🌲🌳🍀

    In der kleinen Waldkapelle wurde der schöne starke Stein eingegossen in Beton 🤯... die Assimilation der Kirche... weil sie des Glaubens an die Kraft der Natur nicht habhaft werden konnte... ein Sakrileg

  • +++ 20 Jahre 1000m Platzl +++

    Am Sonntag, 13. September 2026 ab 14:00 feiern die Erbauer dieses Jubiläum! An diesem Tag sind alle Besucherinnen und Besucher des 1000m Platzls in der Labstation herzlich willkommen!

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