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  • Resonanz und Unverfügbarkeit

    Diskussion · 11 Beiträge · 2 Gefällt mir · 344 Aufrufe
    Fritz aus Edingen-Neckarhausen

    Resonanz und Unverfügbarkeit - das sind zwei Begriffe, die vor allem Hartmut rosa populär gemacht hat, und die auch die titel zweier seiner Bücher sind.

     

    resonanz.jpg

    Er sagt:

     

    Was quält uns aus Ihrer Sicht?


    Ich habe dafür einen etwas sperrigen Begriff geprägt: Alltagsbewältigungs-Verzweiflungsmodus. Jeder kennt das: Von morgens bis abends begegnet uns die Welt als Aggressionsfläche, in der wir ständig Dinge bewältigen und bearbeiten müssen. Dies besorgen, das erledigen, den anrufen, das wegschaffen. Das Leben als einzige, ausufernde To-do-Liste. https://betreutes-lieben.de/uncategorized/resonanz/

     

    Das ist sicherlich eine Betrachtung, der man sich mal stellen sollte.

     

    Hartmut Rosas Resonanztheorie besagt, dass ein gelingendes Leben durch eine lebendige, wechselseitige Beziehung zur Welt entsteht, die jedoch wesentlich auf Unverfügbarkeit beruht. Resonanz – das Gefühl des "Berührtseins" – lässt sich nicht planen, erzwingen oder garantieren. Sie geschieht im Ungewissen, oft beim Spiel oder in der Begegnung mit dem Fremden. 

     

    Verzeih-dir-selbst-Auguste_toulmouche-Kopie.jpg

     

    Kernaspekte von Resonanz und Unverfügbarkeit:

    • Definition: Resonanz ist ein "klingender", ergebnisoffener Beziehungsmodus, der Entfremdung entgegenwirkt.
    • Unverfügbarkeit: Wirkliche Resonanzmomente sind nicht kontrollierbar; sie ereignen sich, wenn wir uns auf das Unplanbare einlassen.
    • Kritik an der Moderne: Das Streben nach absoluter Verfügbarkeit und Effizienz (Alles-im-Griff-haben-Wollen) führt laut Hartmut Rosa zu einer stummen, entfremdeten Welt.
    • Medio-passive Haltung: Eine Haltung, die halb aktiv (etwas tun) und halb passiv (sich berühren lassen) ist, ermöglicht Resonanz, wie beim Musikgenuss. 
    hopper high noon.jpg

     

    Unverfügbarkeit ist somit kein Mangel, sondern eine notwendige Bedingung für echte Resonanz und Lebendigkeit.

     

    Aber wie umsetzen?

     

    26.02.26, 01:40

Beiträge

  •  

    Ursel:

     

    Fritz:

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    Mag sein ich bin hier erst mal auf dem Holzweg was die bisherigen Diskussionen und den Austausch von Gedanken dazu betrifft...

     

    Wie umsetzen?

     

    Ganz spontan fällt mir jedoch dazu ein:  schauen wir mal an wie Kleine Kinder das handhaben. Absolute Künstler im Nichtverfügbar sein :-).   Wenn ich mit meinem Enkel einen Spaziergang machen will und mir Strecke und Zeit wunderbar zurechtgeplant habe und mich schon auf den Kaffee und Kuchen freue,  bleibt er an der Pfütze stehen um den Regenwurm zu retten der darin um sein Leben zu kämpfen scheint. Das kann dauern und die Zeit scheint sich zu dehnen.   

    Wie Unverfügbarkeit umsetzen? Ich lerne von ihm.   

     

    Das geht natürlich Erwachsenen und Verantwortungsträgen nicht ganz einfach.  Als Verantwortungsträger für die Gesellschaft sehe ich eigentlich jeden einzelnen der mit seinem Handeln ja immer irgendwie wirkt und die Gesellschaft und das Miteinander prägen.  Dafür wie viel Bedeutung ich den vermeintlichen Vorgaben und Maßstäben der Leistungsgesellschaft gebe und wie wichtig es mir ist Erfolg in diesem System zu haben, habe ich schon. 

     

    Vielleicht reichen dann aber solche Augenblicke die dann wenn sie stattfinden ohne Zeitgefühl sich wie eine kleine Ewigkeit in einer anderen Welt anfühlen.  Bei mir entsteht wenn ich mich auf den Moment einlassen Gelassenheit, Freude Neugier, Staunen und Liebe. 

     

    Manchmal muss ich das Unbehagen erst überwinden das sich in mir breit macht weil sein verhalten meine Pläne stören. Unverfügbarkeit ist eben nicht immer bequem sondern auch herausfordernd.  Und Liebe ist nicht nur warm sondern auch irritierend. 

     

    Die Bücher von Hartmut Rosa kenne ich noch nicht.  Es scheint sich zu lohnen die zu lesen.

     

    Soweit alles prima und stimmig.

    Zu den kindern, ich meine da hast du vollkommen recht:

     

    Ich kann euch nur raten, nehmt die Kinder ernst. Als vollwertige, ebenbürtige Menschen auf Augenhöhe, von der ersten Sekunde an. Ihr könnt viel mehr von ihnen lernen als sie von euch. Sie schenken es euch. Euer Leben kann wieder zu etwas werden, was man Leben nennen könnte, wenn ihr das tut.

    You can go to extremes with impossible schemes
    You can laugh when your dreams fall apart at the seams
    And life gets more exciting with each passing day
    And love is either in your heart or on it’s way

    Don’t you know that it’s worth every treasure on earth
    To be young at heart
    For as rich as you are, it’s much better by far
    To be young at heart„Young at Heart“ Frank Sinatra

     

    Kinder.jpg

     

    https://betreutes-lieben.de/kinder/

     

    Zu Hartmut Rosa:

     

    Ich kenne ihn schon eine Weile; er ist Soziologe, viel in den Medien, und ich kenne ihn vor allem von Diskussionen mit Martin Dornes.

    darin macht er nicht so die überzeugende Figut.

    Das liegt vor allem darin, dass er sehr gut, und sehr richtig, in der analyse des elends, des Problems ist. er hat aber überhaupt keine Inspiration, was daraus jetzt zu folgern wäre.

     

    Das hat sich geändert mit seinen Büchern "Resonanz" und "Unverfügbarkeit".

     

    Ich habe beide hier, aber noch nicht gelesen.

     

    Ich denke, sein interview

     

    https://betreutes-lieben.de/uncategorized/resonanz/

     

    zeigt seine (Lösungs)-Idee dazu eigentlich recht gut.

     

    trotzdem ist es natürlich noch ein weites Feld, das umzusetzen.

  • 26.02.26, 13:49

     

    Fritz:

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    Mag sein ich bin hier erst mal auf dem Holzweg was die bisherigen Diskussionen und den Austausch von Gedanken dazu betrifft...

     

    Wie umsetzen?

     

    Ganz spontan fällt mir jedoch dazu ein:  schauen wir mal an wie Kleine Kinder das handhaben. Absolute Künstler im Nichtverfügbar sein :-).   Wenn ich mit meinem Enkel einen Spaziergang machen will und mir Strecke und Zeit wunderbar zurechtgeplant habe und mich schon auf den Kaffee und Kuchen freue,  bleibt er an der Pfütze stehen um den Regenwurm zu retten der darin um sein Leben zu kämpfen scheint. Das kann dauern und die Zeit scheint sich zu dehnen.   

    Wie Unverfügbarkeit umsetzen? Ich lerne von ihm.   

     

    Das geht natürlich Erwachsenen und Verantwortungsträgen nicht ganz einfach.  Als Verantwortungsträger für die Gesellschaft sehe ich eigentlich jeden einzelnen der mit seinem Handeln ja immer irgendwie wirkt und die Gesellschaft und das Miteinander prägen.  Dafür wie viel Bedeutung ich den vermeintlichen Vorgaben und Maßstäben der Leistungsgesellschaft gebe und wie wichtig es mir ist Erfolg in diesem System zu haben, habe ich schon. 

     

    Vielleicht reichen dann aber solche Augenblicke die dann wenn sie stattfinden ohne Zeitgefühl sich wie eine kleine Ewigkeit in einer anderen Welt anfühlen.  Bei mir entsteht wenn ich mich auf den Moment einlassen Gelassenheit, Freude Neugier, Staunen und Liebe. 

     

    Manchmal muss ich das Unbehagen erst überwinden das sich in mir breit macht weil sein verhalten meine Pläne stören. Unverfügbarkeit ist eben nicht immer bequem sondern auch herausfordernd.  Und Liebe ist nicht nur warm sondern auch irritierend. 

     

    Die Bücher von Hartmut Rosa kenne ich noch nicht.  Es scheint sich zu lohnen die zu lesen.

     

  •  

    Paul:

     

    Fritz:

     

    Das klingt nach der Strategie "Hoffnung".

    Ich sage immer: Hoffnung schadet nichts. Ob sie was hilft, ist nicht gesichert.

    Hoffnung alleine ist zu wenig. Handlungsfähigkeit erlangen ist das Ziel. Sollte der Souverän an und für sich ohnehin sein 😜 theoretisch.

    Naja ich weiß nicht.

    Die aktuellen heilsversprecher, Trump, AfD, die Linke usw ob das eine welt mit mehr resonanz wird, wäre ich skeptisch.

    Nun gut, was auch immer: sag mir Bescheid, wenn sich deine hoffnung erfüllt hat und es sich für dich etwas gebessert hat.

  • 26.02.26, 13:11

     

    Fritz:

     

    Paul:

     

    Darauf bauen, dass immer mehr Menschen die zutreffenden, die tatsächlichen Gründe, verstehen, wieso unsere gesellschaftlichen Verhältnisse immer mehr erodieren. Dass sie beginnen nachzudenken, zu recherchieren und zu lernen, anstelle sich von autoritären Kräften oder deren instrumentalisierten Medien mit Scheinargumenten und Scapegoats abspeißen zu lassen.

     

    Alleine kann man nichts machen. Viele in Solidarität sehr wohl.

    Das klingt nach der Strategie "Hoffnung".

    Ich sage immer: Hoffnung schadet nichts. Ob sie was hilft, ist nicht gesichert.

    Hoffnung alleine ist zu wenig. Handlungsfähigkeit erlangen ist das Ziel. Sollte der Souverän an und für sich ohnehin sein 😜 theoretisch.

  •  

    Paul:

     

    Fritz:

     

    Deine analyse ist richtig, so wie die analyse Rosas.

    Nur, was tust du jetzt damit?

    Darauf bauen, dass immer mehr Menschen die zutreffenden, die tatsächlichen Gründe, verstehen, wieso unsere gesellschaftlichen Verhältnisse immer mehr erodieren. Dass sie beginnen nachzudenken, zu recherchieren und zu lernen, anstelle sich von autoritären Kräften oder deren instrumentalisierten Medien mit Scheinargumenten und Scapegoats abspeißen zu lassen.

     

    Alleine kann man nichts machen. Viele in Solidarität sehr wohl.

    Das klingt nach der Strategie "Hoffnung".

    Ich sage immer: Hoffnung schadet nichts. Ob sie was hilft, ist nicht gesichert.

  • 26.02.26, 13:06 - Zuletzt bearbeitet 26.02.26, 13:06.

     

    Fritz:

     

    Paul:

    Hartmut Rosa hat in all seinen Befunden recht, doch die derzeitigen "Verantwortungsträger :innen" für die Gesellschaft wollen nicht hören. 

     

    Warum? Weil über die Produktivität der Menschen, über unseren Erwerbsmodus, unabänderlich Werte geschaffen werden, für die ein kleiner Teil unserer Gesellschaft - Investoren respektive Konzerne - selbst nicht arbeiten müssen. Das ist vielen nicht bewusst, da es an ökonomischer Bildung mangelt. 

    Das andere, was aus unseren ökonomischen, von Produktivitätsbesessenheit erfassten Gesellschaft resultiert, ist die Wettbewerbsideologie. 

     

    Rosas Antwort auf die Frage des Journalisten sagt tatsächlich alles aus, was wohl kaum treffender zu beschreiben ist. Die gegenwärtige  Kommando-Ökonomie zeigt bereits jetzt die Grenzen in Form der Zunahme psychischer Erkrankungen auf. Die Devianz steigt - die aktuellen Entscheidungsträger :innen werden und wollen aber nichts verändern. Es werden nur noch mehr Medikamente und Psychotherapien verschrieben und die Gefängnisse werden ebenso noch weit voller werden. Eine Veränderung muss zwangsläufig von den mündigen Bürgerinnen und mündigen Bürgern ausgehen. Das ist eine historische Konstante.

    "Herr Rosa, aus Ihren Vorträgen und Büchern spricht eine tiefe Sorge um die seelische Verfassung des modernen westlichen Menschen. Was beunruhigt Sie?

    Dass in unserer Gesellschaft offenbar fundamental etwas schiefläuft. Es geht darum, wie Menschen sich zum Leben stellen. Die Wut nimmt zu, sie richtet sich gegen andere, aber irgendwie auch gegen das Leben selbst, das uns scheinbar nicht mehr gibt, was wir uns von ihm versprochen haben. Aggression als Reaktion ist die eine Seite, psychische Krankheiten wie Burnout und Depressionen die andere."

    Deine analyse ist richtig, so wie die analyse Rosas.

    Nur, was tust du jetzt damit?

    Darauf bauen, dass immer mehr Menschen die zutreffenden, die tatsächlichen Gründe, verstehen, wieso unsere gesellschaftlichen Verhältnisse immer mehr erodieren. Dass sie beginnen nachzudenken, zu recherchieren und zu lernen, anstelle sich von autoritären Kräften oder deren instrumentalisierten Medien mit Scheinargumenten und Scapegoats abspeißen zu lassen.

     

    Alleine kann man nichts machen. Viele in Solidarität und Sorge um den anderen sehr wohl.

  •  

    Paul:

    Hartmut Rosa hat in all seinen Befunden recht, doch die derzeitigen "Verantwortungsträger :innen" für die Gesellschaft wollen nicht hören. 

     

    Warum? Weil über die Produktivität der Menschen, über unseren Erwerbsmodus, unabänderlich Werte geschaffen werden, für die ein kleiner Teil unserer Gesellschaft - Investoren respektive Konzerne - selbst nicht arbeiten müssen. Das ist vielen nicht bewusst, da es an ökonomischer Bildung mangelt. 

    Das andere, was aus unseren ökonomischen, von Produktivitätsbesessenheit erfassten Gesellschaft resultiert, ist die Wettbewerbsideologie. 

     

    Rosas Antwort auf die Frage des Journalisten sagt tatsächlich alles aus, was wohl kaum treffender zu beschreiben ist. Die gegenwärtige  Kommando-Ökonomie zeigt bereits jetzt die Grenzen in Form der Zunahme psychischer Erkrankungen auf. Die Devianz steigt - die aktuellen Entscheidungsträger :innen werden und wollen aber nichts verändern. Es werden nur noch mehr Medikamente und Psychotherapien verschrieben und die Gefängnisse werden ebenso noch weit voller werden. Eine Veränderung muss zwangsläufig von den mündigen Bürgerinnen und mündigen Bürgern ausgehen. Das ist eine historische Konstante.

    "Herr Rosa, aus Ihren Vorträgen und Büchern spricht eine tiefe Sorge um die seelische Verfassung des modernen westlichen Menschen. Was beunruhigt Sie?

    Dass in unserer Gesellschaft offenbar fundamental etwas schiefläuft. Es geht darum, wie Menschen sich zum Leben stellen. Die Wut nimmt zu, sie richtet sich gegen andere, aber irgendwie auch gegen das Leben selbst, das uns scheinbar nicht mehr gibt, was wir uns von ihm versprochen haben. Aggression als Reaktion ist die eine Seite, psychische Krankheiten wie Burnout und Depressionen die andere."

    Deine analyse ist richtig, so wie die analyse Rosas.

    Nur, was tust du jetzt damit?

  • 26.02.26, 12:37 - Zuletzt bearbeitet 26.02.26, 12:59.

     

    Fridolin:

    Dieses Forum hat ja recht wenig Resonanz, wahrscheinlich, weil gerade alle unverfügbar sind!

    Ich glaube eher, dass die hier Anwesenden, potentiell zur diskussion fähigen teilnehmer tatsächlich ganz einfach zur resonanz nicht  in der Lage sind.

     

    So wie hartmut rosa oben sagt, mit ihrem Alltagsbewältigungs-Verzweiflungsmodus. sind sie eigentlich schon ausgelastet, vielmehr ist es sogar so, dass sie diesen Modus mit Leben verwechseln und tatsächlich damit dann zufrieden sind.

    schopenhauer 2.jpg

    Es ist wirklich unglaublich, wie nichtssagend und bedeutungsleer, von außen gesehn, und wie dumpf und besinnungslos, von innen empfunden, das Leben der allermeisten Menschen dahinfließt. Es ist ein mattes Sehnen und Quälen, ein träumerisches Taumeln durch die vier Lebensalter hindurch zum Tode, unter Begleitung einer Reihe trivialer Gedanken.

    Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), deutscher Philosoph

     

  • 26.02.26, 12:18 - Zuletzt bearbeitet 26.02.26, 12:19.

    Hartmut Rosa hat in all seinen Befunden recht, doch die derzeitigen "Verantwortungsträger :innen" für die Gesellschaft wollen nicht hören. 

     

    Warum? Weil über die Produktivität der Menschen, über unseren Erwerbsmodus, unabänderlich Werte geschaffen werden, für die ein kleiner Teil unserer Gesellschaft - Investoren respektive Konzerne - selbst nicht arbeiten müssen. Das ist vielen nicht bewusst, da es an ökonomischer Bildung mangelt. 

    Das andere, was aus unseren ökonomischen, von Produktivitätsbesessenheit erfassten Gesellschaft resultiert, ist die Wettbewerbsideologie. 

     

    Rosas Antwort auf die Frage des Journalisten sagt tatsächlich alles aus, was wohl kaum treffender zu beschreiben ist. Die gegenwärtige  Kommando-Ökonomie zeigt bereits jetzt die Grenzen in Form der Zunahme psychischer Erkrankungen auf. Die Devianz steigt - die aktuellen Entscheidungsträger :innen werden und wollen aber nichts verändern. Es werden nur noch mehr Medikamente und Psychotherapien verschrieben und die Gefängnisse werden ebenso noch weit voller werden. Eine Veränderung muss zwangsläufig von den mündigen Bürgerinnen und mündigen Bürgern ausgehen. Das ist eine historische Konstante.

    "Herr Rosa, aus Ihren Vorträgen und Büchern spricht eine tiefe Sorge um die seelische Verfassung des modernen westlichen Menschen. Was beunruhigt Sie?

    Dass in unserer Gesellschaft offenbar fundamental etwas schiefläuft. Es geht darum, wie Menschen sich zum Leben stellen. Die Wut nimmt zu, sie richtet sich gegen andere, aber irgendwie auch gegen das Leben selbst, das uns scheinbar nicht mehr gibt, was wir uns von ihm versprochen haben. Aggression als Reaktion ist die eine Seite, psychische Krankheiten wie Burnout und Depressionen die andere."

  • 26.02.26, 10:48 - Zuletzt bearbeitet 26.02.26, 10:48.

    Dieses Forum hat ja recht wenig Resonanz, wahrscheinlich, weil gerade alle unverfügbar sind!

    ... eigentlich sollte Mann daraus lernen, denn die Community zieht eindeutig Stellung.

     

     

    Betrachtet man die letzten 10 Diskussionen...

     

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    ... die von Fritz selbst erstellten Beiträge wurden nicht berücksichtigt. 

     

    Vielleicht können die Leute seinen Gedankengängen nicht folgen, dann sollte man diese Diskussionen lassen und zur eigenen Homepage zurückkehren. 

  • 26.02.26, 10:27

    Dieses Forum hat ja recht wenig Resonanz, wahrscheinlich, weil gerade alle unverfügbar sind!

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