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  • Scham und Schuld bei Persönlichkeitsstörungen

    Diskussion · 13 Beiträge · 273 Aufrufe
    Fritz aus Edingen-Neckarhausen

    Wir machen das folgendermaßen:

     

    Die einzelnen typen werden in ihrer Charakteristik beschrieben. Wenn du siehst, dass du zu diesem typ gehörst, machst du ein like darunter. Du kannst natürlich auch einen Kommentar schreiben.

     

    Du kannst auch ein like drunter machen, wenn du jemand kennst, der so sein könnte.

     

    wut schuld scham.JPG

     

    Also fange ich mal an:

     

    1. Vermeidend-selbstunsichere Persönlichkeitsstörung

     

    Diese ist gekennzeichnet durch soziale Gehemmtheit, Insuffizienzgefühle und Überempfindlichkeit gegenüber negativer Beurteilung. Nahezu alle Kriterien beziehen sich auf Scham-Themen, meist als subjektbezogenes Erleben. Die Personen haben Angst, bloßgestellt, beschämt oder lächerlich gemacht zu werden; Beachtung kann immer erniedrigend oder zurückweisend sein, daher neigen sie zu schüchternem stillen gehemmten und „unsichtbaren“ Verhalten. Die Vermeidung steht ganz im Dienste der Verhinderung von Beschämung. Sie träumen häufig von idealisierten Beziehungen. Die Störung ist also durch ein chronisch insuffizientes Selbstwertgefühl mit einer leicht aktivierbaren Scham sowie durch Vermeidungsverhalten als Abwehrstrategie gekennzeichnet.

     

    19.02.26, 07:18

Beiträge

  •  

    Peter:

    Hallo Fritz!

     

    Bin etwas aufgebraust!

     

    Du hast ja auch schon beschrieben, wie es aus deiner Sicht zu dieser Diskussion gekommen ist...und welche Absichten und Gedanken du dazu hast.

     

    Danke dafür mal!

    Kein Problem!

     

    Jetzt kommt auch die, zu der ich mich zähle:

     

    6. Narzisstische Persönlichkeitsstörung

     

    Sie stellt gewissermaßen den Prototyp des objektbezogenen Schamerlebens, verbunden mit einer aktiven Abwehrstrategie dar. Alle Kriterien verweisen auf ein chronisch insuffizientes Selbstwertgefühl, dem das narzisstisch überhöhte Selbst mit scham-antagonistischen Affekten und entsprechendem Handeln entgegensetzt wird: Die Personen nehmen sich in übertriebenem Maße selbst wichtig, werten die Leistungen Anderer ab; sie neigen zu Phantasien grenzenlosen Erfolgs, Macht, Glanz, Schönheit oder idealer Liebe; sie halten sich für überlegen, besonders oder einzigartig und erwarten eine entsprechend bevorzugte Behandlung. Hinter dem Verlangen nach übermäßiger Bewunderung ist das Selbstwertgefühl fast immer brüchig; sie sind oft neidisch oder glauben, die Anderen seien es. Das Verhalten ist von Arroganz und Verächtlichkeit geprägt. Bei den „zugehörigen Merkmalen“ wird die Scham-Abwehr-Dynamik beschrieben: Es besteht eine Verletzlichkeit des Selbstwertgefühls, entsprechend reagieren die Patienten höchst sensibel auf Kritik oder Niederlagen; Kritik kann quälende Gefühle der Erniedrigung, Degradierung, Wertlosigkeit und Leere bewirken, die dann wieder mit Verachtung und Wut abzuwehren versucht werden. Auch die Folgen des Zusammenbrechens der Abwehr sind beschrieben: „Anhaltende Gefühle von Scham oder Demütigung und die damit verbundene Selbstkritik können mit gesellschaftlichem Rückzug, depressiver Stimmung und Dysthymer Störung oder Major Depression einhergehen“ (Saß et al. 2003,S.783). Nach einem solchen Zusammenbruch der Abwehr würden die Patienten in die Kategorie des „subjektbezogenen Erlebens“ fallen.

  •  

    Peter:

     

    Fritz:

     

    Das klingt, als gibst du mir die schuld an vielem.

    Womit wir beim Thema wären.

     

     

    Was sagst du dazu?

     

    Bin schon gespannt!

    Bin eigentlich gar nicht gespannt!

     

    Peter

    "Was sagst du dazu?

     

    Bin schon gespannt!

    Bin eigentlich gar nicht gespannt!

     

    Peter"


    Das hat sich nicht auf dich bezogen. das hat sich auf Matthias bezogen.

     

     

    "!Ich hab dir mehrere Fragen gestellt.

    Kaum eine möchtest du beantworten."

     

    Ich habe in dem Beitrag unten doch viele Deiner Fragen beantwortet.

     

  • Hallo Fritz!

     

    Bin etwas aufgebraust!

     

    Du hast ja auch schon beschrieben, wie es aus deiner Sicht zu dieser Diskussion gekommen ist...und welche Absichten und Gedanken du dazu hast.

     

    Danke dafür mal!

  •  

    Fritz:

     

    Matthias:

    Das frag ich mich schon seit über einem Jahr bei seinem Diskussionen. 

     

    Teilweise diskutieren oftmals keine Leute mehr mit und von den ersten 10 Beiträgen sind ist 60-70% von ihm selbst. 

     

    Er hat auch einen eigenen Blog/Webseite, wo er  seine Diskussionen mehrfach die Woche veröffentlicht. 

     

    In keiner seiner Diskussion stellt er eine Beziehung zu sich her. 

     

    Wenn er kommentiert oder antwortet, weiß man oft nicht was er meint oder man kann keinen Bezug zu dem Beitrag des anderen erkennen. 

     

    Oft zitierte Texte aus Artikeln oder Büchern ohne Quellenangabe, mehrfache Urheberrecht Verletzungen... 

    Das klingt, als gibst du mir die schuld an vielem.

    Womit wir beim Thema wären.

    Du liegst komplett nicht richtig!

    Ich geb dir keine Schuld.

    Das phantasierst du.

    Ich hab dir mehrere Fragen gestellt.

    Kaum eine möchtest du beantworten.

    Nur mit dem faden, frei erfundenen feedback, dass ich dir Schuld gebe.

    Das hat zu wenig Niveau und Fruchtfleisch in einer Diskussion.

     

    Es wirkt irgendwie, als hättest du gar keine persönlichen Antworten und kannst auf Kritik auch nicht persönlich antworten.

     

    Nur mit dem Finger auf den Kritiker zeigen.

    Ich liege nicht falsch!

    Ich habe ein paar Dinge verständlich beschrieben, hinterfragt und kritisiert.

     

    Es scheint, du kannst nicht ehrlich damit umgehen.

     

    Ich kritisiere deine Art die Diskussion hier einzubringen.

     

    Was sagst du dazu?

     

    Bin schon gespannt!

    Bin eigentlich gar nicht gespannt!

     

    Peter

  •  

    Matthias:

    Was ist deine Motivation, diese Diskussion hier zu initieren?

    Das frag ich mich schon seit über einem Jahr bei seinem Diskussionen. 

     

    Teilweise diskutieren oftmals keine Leute mehr mit und von den ersten 10 Beiträgen sind ist 60-70% von ihm selbst. 

     

    Er hat auch einen eigenen Blog/Webseite, wo er  seine Diskussionen mehrfach die Woche veröffentlicht. 

     

    Ich finde deine Diskussion etwas zu sachlich, unpersönlich und vor den Latz "geknallt".

    In keiner seiner Diskussion stellt er eine Beziehung zu sich her. 

     

    Wenn er kommentiert oder antwortet, weiß man oft nicht was er meint oder man kann keinen Bezug zu dem Beitrag des anderen erkennen. 

     

    Kommen deine Texte von KI?

    Oder von wo her?

    Oft zitierte Texte aus Artikeln oder Büchern ohne Quellenangabe, mehrfache Urheberrecht Verletzungen... 

    Das klingt, als gibst du mir die schuld an vielem.

    Womit wir beim Thema wären.

  • 19.02.26, 09:10

    Was ist deine Motivation, diese Diskussion hier zu initieren?

    Das frag ich mich schon seit über einem Jahr bei seinem Diskussionen. 

     

    Teilweise diskutieren oftmals keine Leute mehr mit und von den ersten 10 Beiträgen sind ist 60-70% von ihm selbst. 

     

    Er hat auch einen eigenen Blog/Webseite, wo er  seine Diskussionen mehrfach die Woche veröffentlicht. 

     

    Ich finde deine Diskussion etwas zu sachlich, unpersönlich und vor den Latz "geknallt".

    In keiner seiner Diskussion stellt er eine Beziehung zu sich her. 

     

    Wenn er kommentiert oder antwortet, weiß man oft nicht was er meint oder man kann keinen Bezug zu dem Beitrag des anderen erkennen. 

     

    Kommen deine Texte von KI?

    Oder von wo her?

    Oft zitierte Texte aus Artikeln oder Büchern ohne Quellenangabe, mehrfache Urheberrecht Verletzungen... 

  • Im wesentlichen geht es darum, sich mal gedanken um Schuld und scham zu machen, und zwar bezogen auf sich selbst, und bezogen auf andere:

     

    benecke05.JPG
  • 5. Passiv-aggressive Persönlichkeitsstörung

     

    Die Passiv-aggressive Persönlichkeitsstörung (Negativistische Persönlichkeitsstörung) (ebenfalls eine zur weiteren Forschung vorgesehene Störung) enthält ebenso Hinweise auf Scham-und Schuld-Themen: Die Personen fühlen sich „betrogen, missachtet und unverstanden“ und opponieren gegenüber Autoritäten durch passiv-aggressives Verhalten; sie weisen anderen Schuld zu, machen Andere für eigene Fehler verantwortlich. Gegenüber den vermeintlichen „Verursachern“ ihrer Probleme (meistens Autoritätspersonen) schwanken sie oft zwischen Trotz und Versuch der Besänftigung. Die Personen sind häufig neidisch auf andere, die „mehr Glück“ haben. Die Zwanghafte und die Negativistische Persönlichkeitsstörungen tendieren also im Wesentlichen zu objektbezogenem Schulderleben mit den entsprechenden Affekten.

  • 4. Zwanghafte Persönlichkeitsstörung

     

    Personen mit Zwanghafter Persönlichkeitsstörung sind beschrieben als „erbarmungslos bei Normübertretung“, als „autoritätsgläubig und abhängig von Regeln“. In den zugehörigen Merkmalen wird genannt: eine besondere Aufmerksamkeit auf den relativen Status bezüglich Dominanz oder Unterlegenheit in sozialen Beziehungen; die Patienten sind gegenüber Respektspersonen auffällig unterwürfig, leisten aber heftiger Widerstand gegenüber von ihnen nicht anerkannten Autoritäten.

  •  

     

    Kannst du dich z.B. einer der 3 zuordnen?

     

     

    Was ist deine Motivation, diese Diskussion hier zu initieren?

    Was ist dann, wenn ich mein "like" einer der 3 Störungen gegeben habe? Dann weiss ich halt, dass ich "genau so" gestört bin?

     

    Ich finde deine Diskussion etwas zu sachlich, unpersönlich und vor den Latz "geknallt".

    Gehst du davon aus, dass wirklich viele von uns nur darauf gewartet haben, für sich "endlich" die passende Störung samt umfangreicher Beschreibung gefunden zu haben?

     

    Ich bin heute nicht motiviert und fühle mich nicht eingeladen, in diese Diskussion inhaltlich einzusteigen.

     

    Ich glaube, es gibt sehr viele Definitionen, was eine Persönlichkeitsstörung sein kann.

     

    Kommen deine Texte von KI?

    Oder von wo her?

    Warum findest du gerade diese Beschreibungen "anregend und informativ"?

     

    Wäre es dir möglich, etwas praktischer und lebensnaher zu beschreiben, wie sich eine Persönlichkeitsstörung im Laufe eines Lebens entwickelt und wie sich das im normalen Alltag in zeigt?

     

    Bei mir fällt mir ein, dass ich bei Menschen, die ich nicht einschätzen kann, die mich verunsichern und die mir womöglich... verbal... gefährlich werden könnten, sehr zurückhaltend und vorsichtig bin, was ich sage.

     

    Da bin ich gehemmt, und halte womöglich etwas zurück, was für mich wichtig wäre, es einzubringen und zu sagen.

     

    Das könnte eine Persönlichkeitsstörung sein, oder?

     

     

     

     

    Hallo, Peter,

     

    sie sind noch nicht vollständig, ich habe gedacht, ich warte mal, ob es überhaupt Nachfragen oder interesse gibt.

     

    "Kannst du dich z.B. einer der 3 zuordnen?"

     

    Ich würde mich selbst der "narzisstischen persönlichkeitsstörung" zuordnen, aber die kommt erst noch.

     

    "Was ist deine Motivation, diese Diskussion hier zu initieren?"

     

    Ich finde das spannend, sich Gedanken über sich selbst und seine Mitmenschen zu machen.

     

     

    "Was ist dann, wenn ich mein "like" einer der 3 Störungen gegeben habe? Dann weiss ich halt, dass ich "genau so" gestört bin?"

     

    Das mit dem like ist nur eine Möglichkeit für die, die so persönlichkeitsgestört sind, dass sie Angst haben mehr von sich zu zeigen, dass sie auch eine Möglichkeit zur Äußerung haben.

     

    "Kommen deine Texte von KI?

    Oder von wo her?"

     

    sie kommen von hier: 

    https://betreutes-lieben.de/uncategorized/scham-und-schuld/ 

     

    "Wäre es dir möglich, etwas praktischer und lebensnaher zu beschreiben, wie sich eine Persönlichkeitsstörung im Laufe eines Lebens entwickelt und wie sich das im normalen Alltag in zeigt?"

     

    In dem link oben, der zum psychoanalytiker Cord Benecke führt, gibt es noch viel mehr Informationen.

     

    "Das könnte eine Persönlichkeitsstörung sein, oder?"

     

    ich denke ein klares Ja. Ich meine, es ist ganz gut, einfach da zu sprechen, zu fühlen und sich seine Gedanken zu machen.

     

     

  • Hallo Fritz:

    Ich bin im Bus zur Arbeit über deine Diskussion gestolpert.

     

    Wir machen es folgendermaßen:

     

    Ich möchte dich fragen:

     

    Beschäftigst du dich selbst gerne mit Persönlichkeitsstörungen?

    Hast du für dich persönlich da etwas wesentliches erfahren können?

    Kannst du dich z.B. einer der 3 zuordnen?

     

    Was ist deine Motivation, diese Diskussion hier zu initieren?

    Was ist dann, wenn ich mein "like" einer der 3 Störungen gegeben habe? Dann weiss ich halt, dass ich "genau so" gestört bin?

     

    Ich finde deine Diskussion etwas zu sachlich, unpersönlich und vor den Latz "geknallt".

    Gehst du davon aus, dass wirklich viele von uns nur darauf gewartet haben, für sich "endlich" die passende Störung samt umfangreicher Beschreibung gefunden zu haben?

     

    Ich bin heute nicht motiviert und fühle mich nicht eingeladen, in diese Diskussion inhaltlich einzusteigen.

     

    Ich glaube, es gibt sehr viele Definitionen, was eine Persönlichkeitsstörung sein kann.

     

    Kommen deine Texte von KI?

    Oder von wo her?

    Warum findest du gerade diese Beschreibungen "anregend und informativ"?

     

    Wäre es dir möglich, etwas praktischer und lebensnaher zu beschreiben, wie sich eine Persönlichkeitsstörung im Laufe eines Lebens entwickelt und wie sich das im normalen Alltag in zeigt?

     

    Bei mir fällt mir ein, dass ich bei Menschen, die ich nicht einschätzen kann, die mich verunsichern und die mir womöglich... verbal... gefährlich werden könnten, sehr zurückhaltend und vorsichtig bin, was ich sage.

     

    Da bin ich gehemmt, und halte womöglich etwas zurück, was für mich wichtig wäre, es einzubringen und zu sagen.

     

    Das könnte eine Persönlichkeitsstörung sein, oder?

     

     

     

     

  • 3. Depressive Persönlichkeitsstörung

     

    Diese Persönlichkeitsstörung (eine zur weiteren Forschung vorgeschlagene Störung) enthält Verweise auf Scham-und Schuld-Themen. Bei diesen Personen findet sich ein Selbstkonzept, zentriert um Überzeugungen der Unzulänglichkeit, Wertlosigkeit und niedriger Selbstachtung; sie sind kritisch, anklagend und herabsetzend gegen sich selbst sowie negativistisch, kritisch und verurteilend gegen andere; sie neigen zu Schuldgefühlen und Gewissensbissen. Im Wesentlichen findet sich also subjektbezogenes Scham-und Schulderleben.

  • 2. Dependente Persönlichkeitsstörung

     

    Die Dependente Persönlichkeitsstörung zeichnet sich aus durch das Bedürfnis nach Fürsorge, durch unterwürfiges und anklammerndes Verhalten, um Fürsorge zu erhalten, durch die Selbstwahrnehmung, ohne die Hilfe Anderer nicht lebensfähig zu sein. Die einzelnen Kriterien können so gelesen werden, dass sie auf ein Schuld-Thema verweisen. Die ersten drei Kriterien beschreiben, dass die Patienten keine Entscheidungen treffen, keine Verantwortung übernehmen und keine Meinung vertreten und auch nicht zornig werden. Unseres Erachtens steht dahinter die Befürchtung, sie könnten etwas „falsch“ machen und dann „bestraft“ werden, was auf ein Schuld-Thema hinweist. Auch die Angst, verlassen zu werden, wenn sie zu leistungsfähig erscheinen, verstehen wir in diesem Sinne. Die Kriterien verweisen also auf „Schuldgefühl durch Vitalität“ und „Trennungsschuldgefühl“ im Sinne von Hirsch (1997). Zudem finden sich auch hier Selbst-Insuffizienzgefühle („alleine nicht lebensfähig“), „starke Selbstzweifel“ und „Wertlosigkeitsgefühle“.

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