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  • IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?

    Diskussion · 2.288 Beiträge · 204 Gefällt mir · 46.357 Aufrufe

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
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    04.02.19, 11:51

Beiträge

  • 03.07.22, 00:46

     

    SUMMERFEELING:

    Mangel an Gastfreundlichkeit


    Laut der Umfrage, an der rund 13.000 im Ausland lebende Personen   2017 teilgenommen haben - landete Österreich auf dem zweiten Platz der unfreundlichsten Länder weltweit direkt hinter Kuwait. Demnach sind die Österreicher und Österreicherinnen den Expats -Menschen, die aus beruflichen Gründen für einige Jahre im Ausland leben müssen -gegenüber nicht sehr gastfreundlich und es fällt den meisten schwer, sich hier einzugewöhnen. 
    Allerdings gab es deutliche Pluspunkte für die Sicherheit, die hohen Qualitätsstandards, das Gesundheitswesen und das gute Bildungssystem. 88 % empfinden Österreich als friedlich und auch die politische Lage wird von 78 % der Teilnehmer als stabil bezeichnet.

     


     

    Da wuerde mich mal der Stand der Schweiz interessieren. Glaube wir stehen da auch nicht auf der positiven Seite. Sind wir doch eher als Rechtsgesinnte verschrien.Denke ich mal. Ist meine Wahrnehmung. Wir gelten zwar als freundlich ,aber als sehr zurückhaltend,ja eher Reserviert gegenüber Zuwanderern. Ich als offener und empfänglicher Mensch stosse auch manchmal auf Unverständnis wenn ich mal jemand einfach so anspreche. Ich bin eben Kontakt freundlich. Ausländer reagieren da besser auf mich. Vor allem Österreicher,Deutsche und Menschen aus südlichen Ländern. Das ist meine Erfahrung in der Schweiz. Vielleicht kannst Du,Guenter mir mal sagen wo da die Schweiz steht. ich habe mich damit nicht so befasst. Schreibe nur aus meiner Sicht und was diese mir sagen. Erstaunlich ist, dass es viele Deutsche gibt die mit viel Hoffnung in die Schweiz einreisen und enttäuscht wieder zurückwandern.

  • Mangel an Gastfreundlichkeit


    Laut der Umfrage, an der rund 13.000 im Ausland lebende Personen   2017 teilgenommen haben - landete Österreich auf dem zweiten Platz der unfreundlichsten Länder weltweit direkt hinter Kuwait. Demnach sind die Österreicher und Österreicherinnen den Expats -Menschen, die aus beruflichen Gründen für einige Jahre im Ausland leben müssen -gegenüber nicht sehr gastfreundlich und es fällt den meisten schwer, sich hier einzugewöhnen. 
    Allerdings gab es deutliche Pluspunkte für die Sicherheit, die hohen Qualitätsstandards, das Gesundheitswesen und das gute Bildungssystem. 88 % empfinden Österreich als friedlich und auch die politische Lage wird von 78 % der Teilnehmer als stabil bezeichnet.

     


     

  • 02.07.22, 21:41

     

    Holunder:

     

    Ruth H.:

     

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    Riccardo:

     

    Ruth H.:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Zurück zum Thema Single...

    Gerade heute erlebt, wie kompliziert es ist, mit Freunden die alle Partner und Kinder haben etwas auszumachen und sei es nur Kino am Abend. Was kann man tun? Alleine ins Kino gehen? Die Gruppe aufteilen? Darauf verzichten? Kompromisse eingehen? Wie sehen diese aus?

    Was sind eure Erfahrungen?

    Es ist heute schon ein Problem, drei Personen unter einen Hut zu bringen! Es steckt auch sicher keine böse Absicht dahinter, denn jetzt, da vieles ohne Einschränkung möglich ist, haben viele die Zeit mit diversen Unternehmungen verplant. 

    Da Corona schon wieder vermehrt auftritt und auch niemand weiß, wie lange ein "Sommer wie früher" dauern wird, ist es auch verständlich.

    Aufs Kino verzichten? Das wäre ein schlechter Rat, Ich würde einen Kompromiss vorschlagen: Wer Zeit hat, kommt mit. 

    Natürlich geht´s alleine auch, aber da würde mir etwas Wichtiges fehlen: Man lässt doch den Kinobesuch in einem Lokal ausklingen, um nicht nur über den Film zu sprechen. 

     

    Oft ist Spontanität besser als lange Vorplanung: Wir haben mit den Nachbarn eine Whatsapp-Gruppe gebildet. Eine einfache Nachricht genügt, wenn sich ein lauer Abend ankündigt: Habt ihr Lust zu einem Treffen bei unserem Bankerl? 

    Wer Zeit und Lust hat, kommt, nimmt Bier, Wein und Kleinigkeiten zum Essen mit, was er gerade zu Hause hat. Ganz zwanglos und unklompiziert, Jung und Alt. 

     

    Mir fällt einfach auf dass auch Corona einiges nachhaltig verändert hat. Die Menschen halten sich noch immer mehr zurueck als vorher. Sass ich frueher bei unserem Zentrumsplatz alleine im Café,kam, prompt jemand auch noch dazu. Heute leider nicht mehr. Das macht schon einfach mal zu schaffen. Der Umgangston miteinander hat sich auch leicht geändert. Es kommen noch immer kaum zwischenmenschliche Annäherungen vor. Ich erlebe einige Menschen distanziert und sehr zurückhaltend. ja sogar unnahbar. Einige sind auch direkt das Gegenteil. Sehnen sich  nach Gesellschaft, denn das ist ein Grundbedürfnis vieler von uns. Ist in der Natur eines jeden.Vielleicht liegt es auch am heutigen Lebensstil,Stressbedingt. 

    Auch fällt mir gerade auf Spontacts auf, dass Mitglieder nicht mehr offen auf andere  zugehen. Ich verstehe das oft nicht. Sind wir doch auf diesem Portal um Freunde zu finden. Die vielen Sperrungen und Sichteinschränkungen ohne dass sie eine andere Person je gesehen oder auch nur Virtuellen Kontakt mit ihr/ihm hatten. Das empfinde ich negativ. 

     

    Das hat sicher etwas, Corona hat seinen Teil dazu beigetragen, dass Menschen sich desozialisieren, es fehlt an herzlichkeit und Hilfsbereitschaft, an Annäherungen und Überwindung. Die Politik hat uns vorgeschrieben zuhause zu bleiben und was machen die Menschen sie gehen raus, es war eine schwierige Zeit, aber so konnten viele die Natur entdecken, fern von Menschenmassen, das hat auch etwas gutes, die Verbundenheit zur Natur ist Mangelware geworden und so konnten manche Menschen sich selbst besser finden. Es hört sich vielleicht Kitschig an oder naiv, das ist einfach der unverbesserliche Optimist in mir, in allem das Gute zu suchen und es zu sehen...

    Jia die Leute sperren einander auf Spontacts, ja die Leute schreiben nicht zurück, ja die Leute ignorieren einen sogar, habe ich sehr oft erlebt. Auf der einen Seite kann ich sie verstehen, sie projizieren eine schlechte Erfahrung in die Kontaktaufnahme und der Harmonie zu liebe gibt es keine Antwort, weil sie selber zu sehr Angst davor haben wieder enttäuscht zu werden, entäuschen sie lieber dich ( Zitat: Lieber würde ich die ganze Welt enttäuschen, als zuzulassen von ihr enttäuscht zu werden). Es schert sie einen Dreck wie man sich als wartender auf eine Antwort fühlt, diese ganze Wut und der Frust sind ihnen fremd. Auf der anderen Seite, willst du wirklich mit solchen Menschen Kontakt haben? Die sich null für einen interessieren? Ich denke, wenn der Frust sich gelegt hat und man die Situation wieder nüchtern sieht, kann man doch froh sein, liess man solche Menschen nicht in sein Leben.

    ich wurde in letzter Zeit oefter enttäuscht und konnte überraschend schlecht damit umgehen. Als offener Mensch der gerne auf andere zu geht, kann ich ein solches Verhalten  schlecht verstehen obwohl ich mich bemühe. 

    Wie du mir aus der Seele sprichst liebe Ruth!  Das spiegelt genau meinen Gemütszustand wieder.

    Heute habe ich wieder damit angefangen im Bus und im Restaurant das Handy nicht zu zücken. Im Bus, siehe da: ein Mann mit verletztem Knie angesprochen. Was folgte war sehr schoen. Ein Gespräch und gemeinsam gelacht. Im Restaurant nette Worte mit dem Wirt. Man sieht, das was ich vorher gesagt habe, hat gewirkt. Ich werde das jetzt öfters wieder tun. 

    Weißt du, ich habe 32 Jahre in Mailand gelebt und bin nun seit 2 Jahren in Wien .... und bin enttäuscht. Welch ein Unterschied in der Mentalität. Viele haben mir gesagt, es liegt an Wien, dass die Menschen außerhalb viel kontaktfreudiger und herzlicher sind.... ich weiß es nicht. Ich erlebe die Wiener als sehr verschlossen, alles bleibt an der Oberfläche, keiner will sich öffnen, es scheint oft, als hätten sie Angst spontan und offen zu sein. In Mailand stehst du 3 mal mit den gleichen Menschen an einer Bushaltestelle und spätestens am 4. Tag könnt man ganz natürlich ins Gespräch, unabhängig von Alter und Nationalität. In Wien stehe ich monatelang morgens mit den immer gleichen Menschen an der Bushaltestelle..... und alle verbunkern sich hinter ihrem Handy. Ich habe versucht, ein Gespräch zu initiieren, vergeblich. Als ob es nicht erwünscht wäre, mit anderen außer dem "eigenen" Kreis in Kontakt zu treten. In Mailand kannte ich alle Nachbarn, man hat sich gegenseitig auf einen Kaffee eingeladen, sich geholfen.... das normalste der Welt.....das ist in Wien wie Science Fiction.... ich habe wirklich viel versucht, aber die Wiener sind einfach starr, steif und unnahbar, es fehlt jegliche Herzlichkeit, Offenheit u.ä. Oft habe ich es schon bereut, hergekommen zu sein, aber das hat mit familiären gesundheitlichen Umständen zu tun. 

    Wien toppt offiziell als lebenswerteste Stadt, gleichzeitig ist es im Expat City Ranking die unfreundlichste Stadt der Welt. Nur Kuwait ist noch unfreundlicher. 

    Schade. 

    Das finde ich jetzt fast ein bisschen pessimistisch was du da schreibst. Eigentlich traurig was Du erlebt hast.  Es ist in Zuerich und in der ganzen Schweiz auch so ähnlich. Die Schweizer sind bekanntlich auch sehr reserviert. Man muss den Weg finden an sie heran zu kommen. Aber ich mache Die Erfahrung dass in den Randständigen Gebieten  wie der Langstrasse in Zuerich die Menschen offener sind. Gerade in solchen Stadtteilen gibt es noch diese kleineren Lokale in denen man noch gemuetlich fuer einen Feierabend Drink zusammen sitzen kann. Das Du ist selbstverständlich  und der Kontakt untereinander ist leichter zu finden. Das erstaunt mich manchmal. In diesen ärmeren Gebieten der Stadt leben Menschen eine Erstaunliche Hilfsbereitschaft untereinander. Egal wie,sie kennen  sich noch gegenseitig. 

    Es ist nicht pessimistisch....es ist ein Abriss der Situation. Nicht umsonst studieren viele internationale Menschen in Wien, aber sobald sie fertig sind, suchen sie das Weite. Wien ist nicht das Emblem von Aufgeschlossenheit, Herzlichkeit, Offenheit. Und es ist definitiv nicht nur meine subjektive Wahrnehmung, sondern spiegelt sich in den Rankings der "Ausländer", also Expats meine ich, wieder, die Erfahrung auch in anderen Ländern gesammelt haben. 

    Das glaube ich Dir schon. Aber ist es nicht bereits an vielen Orten und Ländern so? Mir fällt auf dass die Menschen in Suedlichen Ländern wo auch viele ärmere Menschen leben, die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft grösser ist. Die zwischenmenschliche Beziehungslosigkeit fällt mir eher in unseren Breitengraden auf. Warum auch immer. Ist es denn das Klima, der Stress oder was auch immer.

    Ich glaube, es ist ganz einfach eine andere Mentalität und Prioritätensetzung ! 

    Die muessen ja zusammenhalten denn der Staat hilft in solchen Ländern oft nicht. Wir haben  alle gute Sozialsystem in Europa. Aber ich denke schon dass es auch die Mentalität ist. Wir sehen ja wie anders die Ausländer in unseren Laendern leben.  Diese Menschen leben in Familienclans. Oft Generationen zusammen von Enkel,Urenkeln bis Uroma. Die sind nicht einsam. Die sieht man auch als ganze Familien zusammen auf der Strasse. Es ist noch nicht lange her da war es bei uns auch so. Ich denke da an die Nachkriegszeit wo das Geld auch bei uns nicht auf der Strasse lag und jeder dem anderen mal helfen musste. Telefone hatte es noch lange nicht in jedem Haushalt. Da tauschte man halt auf der Strasse den neusten Tratsch aus. Sowas sieht man heute kaum mehr. Wir kannten noch alle Nachbarn rund um uns herum. Heute lebt man praktisch anonym in den Häusern. Man trifft den Nachbarn gerade mal wenn der etwas zu reklamieren hat.

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    Ruth H.:

     

    Holunder:

     

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    Zurück zum Thema Single...

    Gerade heute erlebt, wie kompliziert es ist, mit Freunden die alle Partner und Kinder haben etwas auszumachen und sei es nur Kino am Abend. Was kann man tun? Alleine ins Kino gehen? Die Gruppe aufteilen? Darauf verzichten? Kompromisse eingehen? Wie sehen diese aus?

    Was sind eure Erfahrungen?

    Es ist heute schon ein Problem, drei Personen unter einen Hut zu bringen! Es steckt auch sicher keine böse Absicht dahinter, denn jetzt, da vieles ohne Einschränkung möglich ist, haben viele die Zeit mit diversen Unternehmungen verplant. 

    Da Corona schon wieder vermehrt auftritt und auch niemand weiß, wie lange ein "Sommer wie früher" dauern wird, ist es auch verständlich.

    Aufs Kino verzichten? Das wäre ein schlechter Rat, Ich würde einen Kompromiss vorschlagen: Wer Zeit hat, kommt mit. 

    Natürlich geht´s alleine auch, aber da würde mir etwas Wichtiges fehlen: Man lässt doch den Kinobesuch in einem Lokal ausklingen, um nicht nur über den Film zu sprechen. 

     

    Oft ist Spontanität besser als lange Vorplanung: Wir haben mit den Nachbarn eine Whatsapp-Gruppe gebildet. Eine einfache Nachricht genügt, wenn sich ein lauer Abend ankündigt: Habt ihr Lust zu einem Treffen bei unserem Bankerl? 

    Wer Zeit und Lust hat, kommt, nimmt Bier, Wein und Kleinigkeiten zum Essen mit, was er gerade zu Hause hat. Ganz zwanglos und unklompiziert, Jung und Alt. 

     

    Mir fällt einfach auf dass auch Corona einiges nachhaltig verändert hat. Die Menschen halten sich noch immer mehr zurueck als vorher. Sass ich frueher bei unserem Zentrumsplatz alleine im Café,kam, prompt jemand auch noch dazu. Heute leider nicht mehr. Das macht schon einfach mal zu schaffen. Der Umgangston miteinander hat sich auch leicht geändert. Es kommen noch immer kaum zwischenmenschliche Annäherungen vor. Ich erlebe einige Menschen distanziert und sehr zurückhaltend. ja sogar unnahbar. Einige sind auch direkt das Gegenteil. Sehnen sich  nach Gesellschaft, denn das ist ein Grundbedürfnis vieler von uns. Ist in der Natur eines jeden.Vielleicht liegt es auch am heutigen Lebensstil,Stressbedingt. 

    Auch fällt mir gerade auf Spontacts auf, dass Mitglieder nicht mehr offen auf andere  zugehen. Ich verstehe das oft nicht. Sind wir doch auf diesem Portal um Freunde zu finden. Die vielen Sperrungen und Sichteinschränkungen ohne dass sie eine andere Person je gesehen oder auch nur Virtuellen Kontakt mit ihr/ihm hatten. Das empfinde ich negativ. 

     

    Das hat sicher etwas, Corona hat seinen Teil dazu beigetragen, dass Menschen sich desozialisieren, es fehlt an herzlichkeit und Hilfsbereitschaft, an Annäherungen und Überwindung. Die Politik hat uns vorgeschrieben zuhause zu bleiben und was machen die Menschen sie gehen raus, es war eine schwierige Zeit, aber so konnten viele die Natur entdecken, fern von Menschenmassen, das hat auch etwas gutes, die Verbundenheit zur Natur ist Mangelware geworden und so konnten manche Menschen sich selbst besser finden. Es hört sich vielleicht Kitschig an oder naiv, das ist einfach der unverbesserliche Optimist in mir, in allem das Gute zu suchen und es zu sehen...

    Jia die Leute sperren einander auf Spontacts, ja die Leute schreiben nicht zurück, ja die Leute ignorieren einen sogar, habe ich sehr oft erlebt. Auf der einen Seite kann ich sie verstehen, sie projizieren eine schlechte Erfahrung in die Kontaktaufnahme und der Harmonie zu liebe gibt es keine Antwort, weil sie selber zu sehr Angst davor haben wieder enttäuscht zu werden, entäuschen sie lieber dich ( Zitat: Lieber würde ich die ganze Welt enttäuschen, als zuzulassen von ihr enttäuscht zu werden). Es schert sie einen Dreck wie man sich als wartender auf eine Antwort fühlt, diese ganze Wut und der Frust sind ihnen fremd. Auf der anderen Seite, willst du wirklich mit solchen Menschen Kontakt haben? Die sich null für einen interessieren? Ich denke, wenn der Frust sich gelegt hat und man die Situation wieder nüchtern sieht, kann man doch froh sein, liess man solche Menschen nicht in sein Leben.

    ich wurde in letzter Zeit oefter enttäuscht und konnte überraschend schlecht damit umgehen. Als offener Mensch der gerne auf andere zu geht, kann ich ein solches Verhalten  schlecht verstehen obwohl ich mich bemühe. 

    Wie du mir aus der Seele sprichst liebe Ruth!  Das spiegelt genau meinen Gemütszustand wieder.

    Heute habe ich wieder damit angefangen im Bus und im Restaurant das Handy nicht zu zücken. Im Bus, siehe da: ein Mann mit verletztem Knie angesprochen. Was folgte war sehr schoen. Ein Gespräch und gemeinsam gelacht. Im Restaurant nette Worte mit dem Wirt. Man sieht, das was ich vorher gesagt habe, hat gewirkt. Ich werde das jetzt öfters wieder tun. 

    Weißt du, ich habe 32 Jahre in Mailand gelebt und bin nun seit 2 Jahren in Wien .... und bin enttäuscht. Welch ein Unterschied in der Mentalität. Viele haben mir gesagt, es liegt an Wien, dass die Menschen außerhalb viel kontaktfreudiger und herzlicher sind.... ich weiß es nicht. Ich erlebe die Wiener als sehr verschlossen, alles bleibt an der Oberfläche, keiner will sich öffnen, es scheint oft, als hätten sie Angst spontan und offen zu sein. In Mailand stehst du 3 mal mit den gleichen Menschen an einer Bushaltestelle und spätestens am 4. Tag könnt man ganz natürlich ins Gespräch, unabhängig von Alter und Nationalität. In Wien stehe ich monatelang morgens mit den immer gleichen Menschen an der Bushaltestelle..... und alle verbunkern sich hinter ihrem Handy. Ich habe versucht, ein Gespräch zu initiieren, vergeblich. Als ob es nicht erwünscht wäre, mit anderen außer dem "eigenen" Kreis in Kontakt zu treten. In Mailand kannte ich alle Nachbarn, man hat sich gegenseitig auf einen Kaffee eingeladen, sich geholfen.... das normalste der Welt.....das ist in Wien wie Science Fiction.... ich habe wirklich viel versucht, aber die Wiener sind einfach starr, steif und unnahbar, es fehlt jegliche Herzlichkeit, Offenheit u.ä. Oft habe ich es schon bereut, hergekommen zu sein, aber das hat mit familiären gesundheitlichen Umständen zu tun. 

    Wien toppt offiziell als lebenswerteste Stadt, gleichzeitig ist es im Expat City Ranking die unfreundlichste Stadt der Welt. Nur Kuwait ist noch unfreundlicher. 

    Schade. 

    Das finde ich jetzt fast ein bisschen pessimistisch was du da schreibst. Eigentlich traurig was Du erlebt hast.  Es ist in Zuerich und in der ganzen Schweiz auch so ähnlich. Die Schweizer sind bekanntlich auch sehr reserviert. Man muss den Weg finden an sie heran zu kommen. Aber ich mache Die Erfahrung dass in den Randständigen Gebieten  wie der Langstrasse in Zuerich die Menschen offener sind. Gerade in solchen Stadtteilen gibt es noch diese kleineren Lokale in denen man noch gemuetlich fuer einen Feierabend Drink zusammen sitzen kann. Das Du ist selbstverständlich  und der Kontakt untereinander ist leichter zu finden. Das erstaunt mich manchmal. In diesen ärmeren Gebieten der Stadt leben Menschen eine Erstaunliche Hilfsbereitschaft untereinander. Egal wie,sie kennen  sich noch gegenseitig. 

    Es ist nicht pessimistisch....es ist ein Abriss der Situation. Nicht umsonst studieren viele internationale Menschen in Wien, aber sobald sie fertig sind, suchen sie das Weite. Wien ist nicht das Emblem von Aufgeschlossenheit, Herzlichkeit, Offenheit. Und es ist definitiv nicht nur meine subjektive Wahrnehmung, sondern spiegelt sich in den Rankings der "Ausländer", also Expats meine ich, wieder, die Erfahrung auch in anderen Ländern gesammelt haben. 

    Das glaube ich Dir schon. Aber ist es nicht bereits an vielen Orten und Ländern so? Mir fällt auf dass die Menschen in Suedlichen Ländern wo auch viele ärmere Menschen leben, die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft grösser ist. Die zwischenmenschliche Beziehungslosigkeit fällt mir eher in unseren Breitengraden auf. Warum auch immer. Ist es denn das Klima, der Stress oder was auch immer.

    Ich glaube, es ist ganz einfach eine andere Mentalität und Prioritätensetzung ! 

  • 01.07.22, 17:08 - Zuletzt bearbeitet 01.07.22, 17:10.

     

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    Gerade heute erlebt, wie kompliziert es ist, mit Freunden die alle Partner und Kinder haben etwas auszumachen und sei es nur Kino am Abend. Was kann man tun? Alleine ins Kino gehen? Die Gruppe aufteilen? Darauf verzichten? Kompromisse eingehen? Wie sehen diese aus?

    Was sind eure Erfahrungen?

    Es ist heute schon ein Problem, drei Personen unter einen Hut zu bringen! Es steckt auch sicher keine böse Absicht dahinter, denn jetzt, da vieles ohne Einschränkung möglich ist, haben viele die Zeit mit diversen Unternehmungen verplant. 

    Da Corona schon wieder vermehrt auftritt und auch niemand weiß, wie lange ein "Sommer wie früher" dauern wird, ist es auch verständlich.

    Aufs Kino verzichten? Das wäre ein schlechter Rat, Ich würde einen Kompromiss vorschlagen: Wer Zeit hat, kommt mit. 

    Natürlich geht´s alleine auch, aber da würde mir etwas Wichtiges fehlen: Man lässt doch den Kinobesuch in einem Lokal ausklingen, um nicht nur über den Film zu sprechen. 

     

    Oft ist Spontanität besser als lange Vorplanung: Wir haben mit den Nachbarn eine Whatsapp-Gruppe gebildet. Eine einfache Nachricht genügt, wenn sich ein lauer Abend ankündigt: Habt ihr Lust zu einem Treffen bei unserem Bankerl? 

    Wer Zeit und Lust hat, kommt, nimmt Bier, Wein und Kleinigkeiten zum Essen mit, was er gerade zu Hause hat. Ganz zwanglos und unklompiziert, Jung und Alt. 

     

    Mir fällt einfach auf dass auch Corona einiges nachhaltig verändert hat. Die Menschen halten sich noch immer mehr zurueck als vorher. Sass ich frueher bei unserem Zentrumsplatz alleine im Café,kam, prompt jemand auch noch dazu. Heute leider nicht mehr. Das macht schon einfach mal zu schaffen. Der Umgangston miteinander hat sich auch leicht geändert. Es kommen noch immer kaum zwischenmenschliche Annäherungen vor. Ich erlebe einige Menschen distanziert und sehr zurückhaltend. ja sogar unnahbar. Einige sind auch direkt das Gegenteil. Sehnen sich  nach Gesellschaft, denn das ist ein Grundbedürfnis vieler von uns. Ist in der Natur eines jeden.Vielleicht liegt es auch am heutigen Lebensstil,Stressbedingt. 

    Auch fällt mir gerade auf Spontacts auf, dass Mitglieder nicht mehr offen auf andere  zugehen. Ich verstehe das oft nicht. Sind wir doch auf diesem Portal um Freunde zu finden. Die vielen Sperrungen und Sichteinschränkungen ohne dass sie eine andere Person je gesehen oder auch nur Virtuellen Kontakt mit ihr/ihm hatten. Das empfinde ich negativ. 

     

    Das hat sicher etwas, Corona hat seinen Teil dazu beigetragen, dass Menschen sich desozialisieren, es fehlt an herzlichkeit und Hilfsbereitschaft, an Annäherungen und Überwindung. Die Politik hat uns vorgeschrieben zuhause zu bleiben und was machen die Menschen sie gehen raus, es war eine schwierige Zeit, aber so konnten viele die Natur entdecken, fern von Menschenmassen, das hat auch etwas gutes, die Verbundenheit zur Natur ist Mangelware geworden und so konnten manche Menschen sich selbst besser finden. Es hört sich vielleicht Kitschig an oder naiv, das ist einfach der unverbesserliche Optimist in mir, in allem das Gute zu suchen und es zu sehen...

    Jia die Leute sperren einander auf Spontacts, ja die Leute schreiben nicht zurück, ja die Leute ignorieren einen sogar, habe ich sehr oft erlebt. Auf der einen Seite kann ich sie verstehen, sie projizieren eine schlechte Erfahrung in die Kontaktaufnahme und der Harmonie zu liebe gibt es keine Antwort, weil sie selber zu sehr Angst davor haben wieder enttäuscht zu werden, entäuschen sie lieber dich ( Zitat: Lieber würde ich die ganze Welt enttäuschen, als zuzulassen von ihr enttäuscht zu werden). Es schert sie einen Dreck wie man sich als wartender auf eine Antwort fühlt, diese ganze Wut und der Frust sind ihnen fremd. Auf der anderen Seite, willst du wirklich mit solchen Menschen Kontakt haben? Die sich null für einen interessieren? Ich denke, wenn der Frust sich gelegt hat und man die Situation wieder nüchtern sieht, kann man doch froh sein, liess man solche Menschen nicht in sein Leben.

    ich wurde in letzter Zeit oefter enttäuscht und konnte überraschend schlecht damit umgehen. Als offener Mensch der gerne auf andere zu geht, kann ich ein solches Verhalten  schlecht verstehen obwohl ich mich bemühe. 

    Wie du mir aus der Seele sprichst liebe Ruth!  Das spiegelt genau meinen Gemütszustand wieder.

    Heute habe ich wieder damit angefangen im Bus und im Restaurant das Handy nicht zu zücken. Im Bus, siehe da: ein Mann mit verletztem Knie angesprochen. Was folgte war sehr schoen. Ein Gespräch und gemeinsam gelacht. Im Restaurant nette Worte mit dem Wirt. Man sieht, das was ich vorher gesagt habe, hat gewirkt. Ich werde das jetzt öfters wieder tun. 

    Weißt du, ich habe 32 Jahre in Mailand gelebt und bin nun seit 2 Jahren in Wien .... und bin enttäuscht. Welch ein Unterschied in der Mentalität. Viele haben mir gesagt, es liegt an Wien, dass die Menschen außerhalb viel kontaktfreudiger und herzlicher sind.... ich weiß es nicht. Ich erlebe die Wiener als sehr verschlossen, alles bleibt an der Oberfläche, keiner will sich öffnen, es scheint oft, als hätten sie Angst spontan und offen zu sein. In Mailand stehst du 3 mal mit den gleichen Menschen an einer Bushaltestelle und spätestens am 4. Tag könnt man ganz natürlich ins Gespräch, unabhängig von Alter und Nationalität. In Wien stehe ich monatelang morgens mit den immer gleichen Menschen an der Bushaltestelle..... und alle verbunkern sich hinter ihrem Handy. Ich habe versucht, ein Gespräch zu initiieren, vergeblich. Als ob es nicht erwünscht wäre, mit anderen außer dem "eigenen" Kreis in Kontakt zu treten. In Mailand kannte ich alle Nachbarn, man hat sich gegenseitig auf einen Kaffee eingeladen, sich geholfen.... das normalste der Welt.....das ist in Wien wie Science Fiction.... ich habe wirklich viel versucht, aber die Wiener sind einfach starr, steif und unnahbar, es fehlt jegliche Herzlichkeit, Offenheit u.ä. Oft habe ich es schon bereut, hergekommen zu sein, aber das hat mit familiären gesundheitlichen Umständen zu tun. 

    Wien toppt offiziell als lebenswerteste Stadt, gleichzeitig ist es im Expat City Ranking die unfreundlichste Stadt der Welt. Nur Kuwait ist noch unfreundlicher. 

    Schade. 

    Das finde ich jetzt fast ein bisschen pessimistisch was du da schreibst. Eigentlich traurig was Du erlebt hast.  Es ist in Zuerich und in der ganzen Schweiz auch so ähnlich. Die Schweizer sind bekanntlich auch sehr reserviert. Man muss den Weg finden an sie heran zu kommen. Aber ich mache Die Erfahrung dass in den Randständigen Gebieten  wie der Langstrasse in Zuerich die Menschen offener sind. Gerade in solchen Stadtteilen gibt es noch diese kleineren Lokale in denen man noch gemuetlich fuer einen Feierabend Drink zusammen sitzen kann. Das Du ist selbstverständlich  und der Kontakt untereinander ist leichter zu finden. Das erstaunt mich manchmal. In diesen ärmeren Gebieten der Stadt leben Menschen eine Erstaunliche Hilfsbereitschaft untereinander. Egal wie,sie kennen  sich noch gegenseitig. 

    Es ist nicht pessimistisch....es ist ein Abriss der Situation. Nicht umsonst studieren viele internationale Menschen in Wien, aber sobald sie fertig sind, suchen sie das Weite. Wien ist nicht das Emblem von Aufgeschlossenheit, Herzlichkeit, Offenheit. Und es ist definitiv nicht nur meine subjektive Wahrnehmung, sondern spiegelt sich in den Rankings der "Ausländer", also Expats meine ich, wieder, die Erfahrung auch in anderen Ländern gesammelt haben. 

    Das glaube ich Dir schon. Aber ist es nicht bereits an vielen Orten und Ländern so? Mir fällt auf dass die Menschen in Suedlichen Ländern wo auch viele ärmere Menschen leben, die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft grösser ist. Die zwischenmenschliche Beziehungslosigkeit fällt mir eher in unseren Breitengraden auf. Warum auch immer. Ist es denn das Klima, der Stress oder was auch immer.

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    Ruth H.:

     

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    Riccardo:

     

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    Gerade heute erlebt, wie kompliziert es ist, mit Freunden die alle Partner und Kinder haben etwas auszumachen und sei es nur Kino am Abend. Was kann man tun? Alleine ins Kino gehen? Die Gruppe aufteilen? Darauf verzichten? Kompromisse eingehen? Wie sehen diese aus?

    Was sind eure Erfahrungen?

    Es ist heute schon ein Problem, drei Personen unter einen Hut zu bringen! Es steckt auch sicher keine böse Absicht dahinter, denn jetzt, da vieles ohne Einschränkung möglich ist, haben viele die Zeit mit diversen Unternehmungen verplant. 

    Da Corona schon wieder vermehrt auftritt und auch niemand weiß, wie lange ein "Sommer wie früher" dauern wird, ist es auch verständlich.

    Aufs Kino verzichten? Das wäre ein schlechter Rat, Ich würde einen Kompromiss vorschlagen: Wer Zeit hat, kommt mit. 

    Natürlich geht´s alleine auch, aber da würde mir etwas Wichtiges fehlen: Man lässt doch den Kinobesuch in einem Lokal ausklingen, um nicht nur über den Film zu sprechen. 

     

    Oft ist Spontanität besser als lange Vorplanung: Wir haben mit den Nachbarn eine Whatsapp-Gruppe gebildet. Eine einfache Nachricht genügt, wenn sich ein lauer Abend ankündigt: Habt ihr Lust zu einem Treffen bei unserem Bankerl? 

    Wer Zeit und Lust hat, kommt, nimmt Bier, Wein und Kleinigkeiten zum Essen mit, was er gerade zu Hause hat. Ganz zwanglos und unklompiziert, Jung und Alt. 

     

    Mir fällt einfach auf dass auch Corona einiges nachhaltig verändert hat. Die Menschen halten sich noch immer mehr zurueck als vorher. Sass ich frueher bei unserem Zentrumsplatz alleine im Café,kam, prompt jemand auch noch dazu. Heute leider nicht mehr. Das macht schon einfach mal zu schaffen. Der Umgangston miteinander hat sich auch leicht geändert. Es kommen noch immer kaum zwischenmenschliche Annäherungen vor. Ich erlebe einige Menschen distanziert und sehr zurückhaltend. ja sogar unnahbar. Einige sind auch direkt das Gegenteil. Sehnen sich  nach Gesellschaft, denn das ist ein Grundbedürfnis vieler von uns. Ist in der Natur eines jeden.Vielleicht liegt es auch am heutigen Lebensstil,Stressbedingt. 

    Auch fällt mir gerade auf Spontacts auf, dass Mitglieder nicht mehr offen auf andere  zugehen. Ich verstehe das oft nicht. Sind wir doch auf diesem Portal um Freunde zu finden. Die vielen Sperrungen und Sichteinschränkungen ohne dass sie eine andere Person je gesehen oder auch nur Virtuellen Kontakt mit ihr/ihm hatten. Das empfinde ich negativ. 

     

    Das hat sicher etwas, Corona hat seinen Teil dazu beigetragen, dass Menschen sich desozialisieren, es fehlt an herzlichkeit und Hilfsbereitschaft, an Annäherungen und Überwindung. Die Politik hat uns vorgeschrieben zuhause zu bleiben und was machen die Menschen sie gehen raus, es war eine schwierige Zeit, aber so konnten viele die Natur entdecken, fern von Menschenmassen, das hat auch etwas gutes, die Verbundenheit zur Natur ist Mangelware geworden und so konnten manche Menschen sich selbst besser finden. Es hört sich vielleicht Kitschig an oder naiv, das ist einfach der unverbesserliche Optimist in mir, in allem das Gute zu suchen und es zu sehen...

    Jia die Leute sperren einander auf Spontacts, ja die Leute schreiben nicht zurück, ja die Leute ignorieren einen sogar, habe ich sehr oft erlebt. Auf der einen Seite kann ich sie verstehen, sie projizieren eine schlechte Erfahrung in die Kontaktaufnahme und der Harmonie zu liebe gibt es keine Antwort, weil sie selber zu sehr Angst davor haben wieder enttäuscht zu werden, entäuschen sie lieber dich ( Zitat: Lieber würde ich die ganze Welt enttäuschen, als zuzulassen von ihr enttäuscht zu werden). Es schert sie einen Dreck wie man sich als wartender auf eine Antwort fühlt, diese ganze Wut und der Frust sind ihnen fremd. Auf der anderen Seite, willst du wirklich mit solchen Menschen Kontakt haben? Die sich null für einen interessieren? Ich denke, wenn der Frust sich gelegt hat und man die Situation wieder nüchtern sieht, kann man doch froh sein, liess man solche Menschen nicht in sein Leben.

    ich wurde in letzter Zeit oefter enttäuscht und konnte überraschend schlecht damit umgehen. Als offener Mensch der gerne auf andere zu geht, kann ich ein solches Verhalten  schlecht verstehen obwohl ich mich bemühe. 

    Wie du mir aus der Seele sprichst liebe Ruth!  Das spiegelt genau meinen Gemütszustand wieder.

    Heute habe ich wieder damit angefangen im Bus und im Restaurant das Handy nicht zu zücken. Im Bus, siehe da: ein Mann mit verletztem Knie angesprochen. Was folgte war sehr schoen. Ein Gespräch und gemeinsam gelacht. Im Restaurant nette Worte mit dem Wirt. Man sieht, das was ich vorher gesagt habe, hat gewirkt. Ich werde das jetzt öfters wieder tun. 

    Weißt du, ich habe 32 Jahre in Mailand gelebt und bin nun seit 2 Jahren in Wien .... und bin enttäuscht. Welch ein Unterschied in der Mentalität. Viele haben mir gesagt, es liegt an Wien, dass die Menschen außerhalb viel kontaktfreudiger und herzlicher sind.... ich weiß es nicht. Ich erlebe die Wiener als sehr verschlossen, alles bleibt an der Oberfläche, keiner will sich öffnen, es scheint oft, als hätten sie Angst spontan und offen zu sein. In Mailand stehst du 3 mal mit den gleichen Menschen an einer Bushaltestelle und spätestens am 4. Tag könnt man ganz natürlich ins Gespräch, unabhängig von Alter und Nationalität. In Wien stehe ich monatelang morgens mit den immer gleichen Menschen an der Bushaltestelle..... und alle verbunkern sich hinter ihrem Handy. Ich habe versucht, ein Gespräch zu initiieren, vergeblich. Als ob es nicht erwünscht wäre, mit anderen außer dem "eigenen" Kreis in Kontakt zu treten. In Mailand kannte ich alle Nachbarn, man hat sich gegenseitig auf einen Kaffee eingeladen, sich geholfen.... das normalste der Welt.....das ist in Wien wie Science Fiction.... ich habe wirklich viel versucht, aber die Wiener sind einfach starr, steif und unnahbar, es fehlt jegliche Herzlichkeit, Offenheit u.ä. Oft habe ich es schon bereut, hergekommen zu sein, aber das hat mit familiären gesundheitlichen Umständen zu tun. 

    Wien toppt offiziell als lebenswerteste Stadt, gleichzeitig ist es im Expat City Ranking die unfreundlichste Stadt der Welt. Nur Kuwait ist noch unfreundlicher. 

    Schade. 

    Das finde ich jetzt fast ein bisschen pessimistisch was du da schreibst. Eigentlich traurig was Du erlebt hast.  Es ist in Zuerich und in der ganzen Schweiz auch so ähnlich. Die Schweizer sind bekanntlich auch sehr reserviert. Man muss den Weg finden an sie heran zu kommen. Aber ich mache Die Erfahrung dass in den Randständigen Gebieten  wie der Langstrasse in Zuerich die Menschen offener sind. Gerade in solchen Stadtteilen gibt es noch diese kleineren Lokale in denen man noch gemuetlich fuer einen Feierabend Drink zusammen sitzen kann. Das Du ist selbstverständlich  und der Kontakt untereinander ist leichter zu finden. Das erstaunt mich manchmal. In diesen ärmeren Gebieten der Stadt leben Menschen eine Erstaunliche Hilfsbereitschaft untereinander. Egal wie,sie kennen  sich noch gegenseitig. 

    Es ist nicht pessimistisch....es ist ein Abriss der Situation. Nicht umsonst studieren viele internationale Menschen in Wien, aber sobald sie fertig sind, suchen sie das Weite. Wien ist nicht das Emblem von Aufgeschlossenheit, Herzlichkeit, Offenheit. Und es ist definitiv nicht nur meine subjektive Wahrnehmung, sondern spiegelt sich in den Rankings der "Ausländer", also Expats meine ich, wieder, die Erfahrung auch in anderen Ländern gesammelt haben. 

  • 30.06.22, 23:18

     

    Holunder:

     

    Ruth H.:

     

    Holunder:

     

    Ruth H.:

     

    Riccardo:

     

    Ruth H.:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Zurück zum Thema Single...

    Gerade heute erlebt, wie kompliziert es ist, mit Freunden die alle Partner und Kinder haben etwas auszumachen und sei es nur Kino am Abend. Was kann man tun? Alleine ins Kino gehen? Die Gruppe aufteilen? Darauf verzichten? Kompromisse eingehen? Wie sehen diese aus?

    Was sind eure Erfahrungen?

    Es ist heute schon ein Problem, drei Personen unter einen Hut zu bringen! Es steckt auch sicher keine böse Absicht dahinter, denn jetzt, da vieles ohne Einschränkung möglich ist, haben viele die Zeit mit diversen Unternehmungen verplant. 

    Da Corona schon wieder vermehrt auftritt und auch niemand weiß, wie lange ein "Sommer wie früher" dauern wird, ist es auch verständlich.

    Aufs Kino verzichten? Das wäre ein schlechter Rat, Ich würde einen Kompromiss vorschlagen: Wer Zeit hat, kommt mit. 

    Natürlich geht´s alleine auch, aber da würde mir etwas Wichtiges fehlen: Man lässt doch den Kinobesuch in einem Lokal ausklingen, um nicht nur über den Film zu sprechen. 

     

    Oft ist Spontanität besser als lange Vorplanung: Wir haben mit den Nachbarn eine Whatsapp-Gruppe gebildet. Eine einfache Nachricht genügt, wenn sich ein lauer Abend ankündigt: Habt ihr Lust zu einem Treffen bei unserem Bankerl? 

    Wer Zeit und Lust hat, kommt, nimmt Bier, Wein und Kleinigkeiten zum Essen mit, was er gerade zu Hause hat. Ganz zwanglos und unklompiziert, Jung und Alt. 

     

    Mir fällt einfach auf dass auch Corona einiges nachhaltig verändert hat. Die Menschen halten sich noch immer mehr zurueck als vorher. Sass ich frueher bei unserem Zentrumsplatz alleine im Café,kam, prompt jemand auch noch dazu. Heute leider nicht mehr. Das macht schon einfach mal zu schaffen. Der Umgangston miteinander hat sich auch leicht geändert. Es kommen noch immer kaum zwischenmenschliche Annäherungen vor. Ich erlebe einige Menschen distanziert und sehr zurückhaltend. ja sogar unnahbar. Einige sind auch direkt das Gegenteil. Sehnen sich  nach Gesellschaft, denn das ist ein Grundbedürfnis vieler von uns. Ist in der Natur eines jeden.Vielleicht liegt es auch am heutigen Lebensstil,Stressbedingt. 

    Auch fällt mir gerade auf Spontacts auf, dass Mitglieder nicht mehr offen auf andere  zugehen. Ich verstehe das oft nicht. Sind wir doch auf diesem Portal um Freunde zu finden. Die vielen Sperrungen und Sichteinschränkungen ohne dass sie eine andere Person je gesehen oder auch nur Virtuellen Kontakt mit ihr/ihm hatten. Das empfinde ich negativ. 

     

    Das hat sicher etwas, Corona hat seinen Teil dazu beigetragen, dass Menschen sich desozialisieren, es fehlt an herzlichkeit und Hilfsbereitschaft, an Annäherungen und Überwindung. Die Politik hat uns vorgeschrieben zuhause zu bleiben und was machen die Menschen sie gehen raus, es war eine schwierige Zeit, aber so konnten viele die Natur entdecken, fern von Menschenmassen, das hat auch etwas gutes, die Verbundenheit zur Natur ist Mangelware geworden und so konnten manche Menschen sich selbst besser finden. Es hört sich vielleicht Kitschig an oder naiv, das ist einfach der unverbesserliche Optimist in mir, in allem das Gute zu suchen und es zu sehen...

    Jia die Leute sperren einander auf Spontacts, ja die Leute schreiben nicht zurück, ja die Leute ignorieren einen sogar, habe ich sehr oft erlebt. Auf der einen Seite kann ich sie verstehen, sie projizieren eine schlechte Erfahrung in die Kontaktaufnahme und der Harmonie zu liebe gibt es keine Antwort, weil sie selber zu sehr Angst davor haben wieder enttäuscht zu werden, entäuschen sie lieber dich ( Zitat: Lieber würde ich die ganze Welt enttäuschen, als zuzulassen von ihr enttäuscht zu werden). Es schert sie einen Dreck wie man sich als wartender auf eine Antwort fühlt, diese ganze Wut und der Frust sind ihnen fremd. Auf der anderen Seite, willst du wirklich mit solchen Menschen Kontakt haben? Die sich null für einen interessieren? Ich denke, wenn der Frust sich gelegt hat und man die Situation wieder nüchtern sieht, kann man doch froh sein, liess man solche Menschen nicht in sein Leben.

    ich wurde in letzter Zeit oefter enttäuscht und konnte überraschend schlecht damit umgehen. Als offener Mensch der gerne auf andere zu geht, kann ich ein solches Verhalten  schlecht verstehen obwohl ich mich bemühe. 

    Wie du mir aus der Seele sprichst liebe Ruth!  Das spiegelt genau meinen Gemütszustand wieder.

    Heute habe ich wieder damit angefangen im Bus und im Restaurant das Handy nicht zu zücken. Im Bus, siehe da: ein Mann mit verletztem Knie angesprochen. Was folgte war sehr schoen. Ein Gespräch und gemeinsam gelacht. Im Restaurant nette Worte mit dem Wirt. Man sieht, das was ich vorher gesagt habe, hat gewirkt. Ich werde das jetzt öfters wieder tun. 

    Weißt du, ich habe 32 Jahre in Mailand gelebt und bin nun seit 2 Jahren in Wien .... und bin enttäuscht. Welch ein Unterschied in der Mentalität. Viele haben mir gesagt, es liegt an Wien, dass die Menschen außerhalb viel kontaktfreudiger und herzlicher sind.... ich weiß es nicht. Ich erlebe die Wiener als sehr verschlossen, alles bleibt an der Oberfläche, keiner will sich öffnen, es scheint oft, als hätten sie Angst spontan und offen zu sein. In Mailand stehst du 3 mal mit den gleichen Menschen an einer Bushaltestelle und spätestens am 4. Tag könnt man ganz natürlich ins Gespräch, unabhängig von Alter und Nationalität. In Wien stehe ich monatelang morgens mit den immer gleichen Menschen an der Bushaltestelle..... und alle verbunkern sich hinter ihrem Handy. Ich habe versucht, ein Gespräch zu initiieren, vergeblich. Als ob es nicht erwünscht wäre, mit anderen außer dem "eigenen" Kreis in Kontakt zu treten. In Mailand kannte ich alle Nachbarn, man hat sich gegenseitig auf einen Kaffee eingeladen, sich geholfen.... das normalste der Welt.....das ist in Wien wie Science Fiction.... ich habe wirklich viel versucht, aber die Wiener sind einfach starr, steif und unnahbar, es fehlt jegliche Herzlichkeit, Offenheit u.ä. Oft habe ich es schon bereut, hergekommen zu sein, aber das hat mit familiären gesundheitlichen Umständen zu tun. 

    Wien toppt offiziell als lebenswerteste Stadt, gleichzeitig ist es im Expat City Ranking die unfreundlichste Stadt der Welt. Nur Kuwait ist noch unfreundlicher. 

    Schade. 

    Das finde ich jetzt fast ein bisschen pessimistisch was du da schreibst. Eigentlich traurig was Du erlebt hast.  Es ist in Zuerich und in der ganzen Schweiz auch so ähnlich. Die Schweizer sind bekanntlich auch sehr reserviert. Man muss den Weg finden an sie heran zu kommen. Aber ich mache Die Erfahrung dass in den Randständigen Gebieten  wie der Langstrasse in Zuerich die Menschen offener sind. Gerade in solchen Stadtteilen gibt es noch diese kleineren Lokale in denen man noch gemuetlich fuer einen Feierabend Drink zusammen sitzen kann. Das Du ist selbstverständlich  und der Kontakt untereinander ist leichter zu finden. Das erstaunt mich manchmal. In diesen ärmeren Gebieten der Stadt leben Menschen eine Erstaunliche Hilfsbereitschaft untereinander. Egal wie,sie kennen  sich noch gegenseitig. 

  • 30.06.22, 15:31

     

    SUMMERFEELING:

     

    Malsehen2020:
     

    Ja die Wirtshauskultur geht stetig Bergab,man kann nun natürlich darüber streiten ob das 

    daran liegt das die Leute weniger trinken oder das sich die Erwartungen geändert haben.

    Die einfachen Wirtshäuser sterben langsam aus!  Außerdem herrscht das Denken vor, dass man heutzutage eine "gehobene Gastronomie" anbieten muss.

    Zuletzt erlebte ich es bei meinen Weinbauer im Burgenland: Stolz zeigte er mir, wie ein Designer alles umgestaltet hatte.

    Ich dachte nur: Wie gemütlich war es früher auf der einfachen Holzbank im Weinkeller bei Wein und Schmalzbrot! 

    Viele Menschen suchen gerade das Einfache - in einer Welt, die viel zu kompliziert geworden ist.

     

    Hast du bei vielen,gerade die kleinen urümlichen Mostheurigen haben alle zu gemacht,

    im Triestingtal gabs so viele das die Wochen wo da keiner offen hat selten waren.

    Heute musst du ans andere Ende der Welt fahren.

  • 30.06.22, 15:25 - Zuletzt bearbeitet 30.06.22, 15:33.

     

    SUMMERFEELING:

     

    Malsehen2020:
     

    Ja die Wirtshauskultur geht stetig Bergab,man kann nun natürlich darüber streiten ob das 

    daran liegt das die Leute weniger trinken oder das sich die Erwartungen geändert haben.

    Die einfachen Wirtshäuser sterben langsam aus!  Außerdem herrscht das Denken vor, dass man heutzutage eine "gehobene Gastronomie" anbieten muss.

    Zuletzt erlebte ich es bei meinen Weinbauer im Burgenland: Stolz zeigte er mir, wie ein Designer alles umgestaltet hatte.

    Ich dachte nur: Wie gemütlich war es früher auf der einfachen Holzbank im Weinkeller bei Wein und Schmalzbrot! 

    Viele Menschen suchen gerade das Einfache - in einer Welt, die viel zu kompliziert geworden ist.

     

    Da gebe ich Dir voll recht. ich habe es auch noch erlebt als man nach dem Vereinsabend gemuetlich in der Beiz eins getrunken und Diskutiert hat. Der Stammtisch war immer fuer Karten-und Brettspieler da. 

    Diese Beizen waren sehr einfach eingerichtet und es gab einheimische Küche. Sie waren das beste Mittel gegen Vereinsamung der Menschen. Ich mag es ab und zu in einem gehobenen Restaurant einzukehren wenn ich eingeladen bin. Aber in der Regel bevorzuge ich die einfachen Lokale. Ich beobachte noch was anderes. Ich bin leider Raucherin und bedaure das aber ich beobachte dass sich Rauchergruppen vor dem Resti treffen und zusammen reden und lachen. Wenn ich sehe wie Nichtraucher oft alleine an den Tischen sitzen, nicht miteinander reden, gibt mir das zu denken. Die Raucher sind offenbar weniger komplizierte Menschen, sind offener, suchen den Kontakt untereinander. Ich werde als Raucherin in Nichtrauchergruppen oft distanziert behandelt, ja fast als komisch betrachtet. Die macht halt etwas was nicht mehr in die heutige,gesundheitsbewusste Gesellschaft passt weil sie etwas tut was nicht passend ist. Damit meinte ich diese heutige,gespaltene Gesellschaft.

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    Malsehen2020:
     

    Ja die Wirtshauskultur geht stetig Bergab,man kann nun natürlich darüber streiten ob das 

    daran liegt das die Leute weniger trinken oder das sich die Erwartungen geändert haben.

    Die einfachen Wirtshäuser sterben langsam aus!  Außerdem herrscht das Denken vor, dass man heutzutage eine "gehobene Gastronomie" anbieten muss.

    Zuletzt erlebte ich es bei meinen Weinbauer im Burgenland: Stolz zeigte er mir, wie ein Designer alles umgestaltet hatte.

    Ich dachte nur: Wie gemütlich war es früher auf der einfachen Holzbank im Weinkeller bei Wein und Schmalzbrot! 

    Viele Menschen suchen gerade das Einfache - in einer Welt, die viel zu kompliziert geworden ist.

     

  • 30.06.22, 13:06

     

    SUMMERFEELING:

    Die Pandemie hat sicher dazu beigetragen, dass ein schleichender Prozess beschleunigt wurde.
    Aber es begann schon viel früher, dass viele immer weniger bereit waren, sich gemütlich zusammenzusetzen und miteinander zu kommunizieren. 


    Als ich noch unterrichtete, war es nicht nur üblich, nach Konferenzen oder sonstigen Schulveranstaltungen einzukehren.
    Der Freitag war immer unser Abschlusstag. Wir gingen in "unser" Gasthaus und ließen die Schulwoche gemeinsam ausklingen. Zunächst war die Schule noch Hauptgesprächsthema, auch Unstimmigkeiten untereinander wurden geklärt, doch dann ging es über zum gemütlichen Teil. Allerdings merkte ich schon zu meiner Zeit, dass es langsam bröckelte.

     

    Ich bin auch ein Verfechter der innviertlerischen bzw. bayrischen Wirtshauskultur, die leider am Aussterben ist, da viele kleine Wirtshäuser zum Schließen gezwungen sind. 
    Kein Komfort, keine Speisekarte! 
    Da gab es entweder nur den langen Tisch, an dem alle Platz nahmen und automatisch miteinander kommunizierten oder wenn Fremde in den Gastgarten kamen und sich nach freien Plätzen umsahen, ertönte gleich der Ruf: Setzt euch doch her, am Stammtisch ist Platz! 
    Es ergab sich sofort ein Gespräch, denn Menschen sind bekanntlich neugierig. 
    Die Zeiten ändern sich leider!
     

    Ja die Wirtshauskultur geht stetig Bergab,man kann nun natürlich darüber streiten ob das 

    daran liegt das die Leute weniger trinken oder das sich die Erwartungen geändert haben.

     

    Ist mir noch vor Corona passiert sah einen ehemaligen Arbeitskollegen und setze mich zu ihm,

    sofort kam die Kellnerin gelaufen um zu versichern das es noch genug freie Tische gibt.

    Fühlt sich nach nur um keinen Preis Kontakte herstellen an.

  • Die Pandemie hat sicher dazu beigetragen, dass ein schleichender Prozess beschleunigt wurde.
    Aber es begann schon viel früher, dass viele immer weniger bereit waren, sich gemütlich zusammenzusetzen und miteinander zu kommunizieren. 


    Als ich noch unterrichtete, war es nicht nur üblich, nach Konferenzen oder sonstigen Schulveranstaltungen einzukehren.
    Der Freitag war immer unser Abschlusstag. Wir gingen in "unser" Gasthaus und ließen die Schulwoche gemeinsam ausklingen. Zunächst war die Schule noch Hauptgesprächsthema, auch Unstimmigkeiten untereinander wurden geklärt, doch dann ging es über zum gemütlichen Teil. Allerdings merkte ich schon zu meiner Zeit, dass es langsam bröckelte.

     

    Ich bin auch ein Verfechter der innviertlerischen bzw. bayrischen Wirtshauskultur, die leider am Aussterben ist, da viele kleine Wirtshäuser zum Schließen gezwungen sind. 
    Kein Komfort, keine Speisekarte! 
    Da gab es entweder nur den langen Tisch, an dem alle Platz nahmen und automatisch miteinander kommunizierten oder wenn Fremde in den Gastgarten kamen und sich nach freien Plätzen umsahen, ertönte gleich der Ruf: Setzt euch doch her, am Stammtisch ist Platz! 
    Es ergab sich sofort ein Gespräch, denn Menschen sind bekanntlich neugierig. 
    Die Zeiten ändern sich leider!
     

  • Kommunikation heute (aufgenommen anlässlich meines Biennale-Besuchs in Venedig!)

    DSCF5029 (2).JPG
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    Ruth H.:

     

    Holunder:

     

    Ruth H.:

     

    Riccardo:

     

    Ruth H.:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Zurück zum Thema Single...

    Gerade heute erlebt, wie kompliziert es ist, mit Freunden die alle Partner und Kinder haben etwas auszumachen und sei es nur Kino am Abend. Was kann man tun? Alleine ins Kino gehen? Die Gruppe aufteilen? Darauf verzichten? Kompromisse eingehen? Wie sehen diese aus?

    Was sind eure Erfahrungen?

    Es ist heute schon ein Problem, drei Personen unter einen Hut zu bringen! Es steckt auch sicher keine böse Absicht dahinter, denn jetzt, da vieles ohne Einschränkung möglich ist, haben viele die Zeit mit diversen Unternehmungen verplant. 

    Da Corona schon wieder vermehrt auftritt und auch niemand weiß, wie lange ein "Sommer wie früher" dauern wird, ist es auch verständlich.

    Aufs Kino verzichten? Das wäre ein schlechter Rat, Ich würde einen Kompromiss vorschlagen: Wer Zeit hat, kommt mit. 

    Natürlich geht´s alleine auch, aber da würde mir etwas Wichtiges fehlen: Man lässt doch den Kinobesuch in einem Lokal ausklingen, um nicht nur über den Film zu sprechen. 

     

    Oft ist Spontanität besser als lange Vorplanung: Wir haben mit den Nachbarn eine Whatsapp-Gruppe gebildet. Eine einfache Nachricht genügt, wenn sich ein lauer Abend ankündigt: Habt ihr Lust zu einem Treffen bei unserem Bankerl? 

    Wer Zeit und Lust hat, kommt, nimmt Bier, Wein und Kleinigkeiten zum Essen mit, was er gerade zu Hause hat. Ganz zwanglos und unklompiziert, Jung und Alt. 

     

    Mir fällt einfach auf dass auch Corona einiges nachhaltig verändert hat. Die Menschen halten sich noch immer mehr zurueck als vorher. Sass ich frueher bei unserem Zentrumsplatz alleine im Café,kam, prompt jemand auch noch dazu. Heute leider nicht mehr. Das macht schon einfach mal zu schaffen. Der Umgangston miteinander hat sich auch leicht geändert. Es kommen noch immer kaum zwischenmenschliche Annäherungen vor. Ich erlebe einige Menschen distanziert und sehr zurückhaltend. ja sogar unnahbar. Einige sind auch direkt das Gegenteil. Sehnen sich  nach Gesellschaft, denn das ist ein Grundbedürfnis vieler von uns. Ist in der Natur eines jeden.Vielleicht liegt es auch am heutigen Lebensstil,Stressbedingt. 

    Auch fällt mir gerade auf Spontacts auf, dass Mitglieder nicht mehr offen auf andere  zugehen. Ich verstehe das oft nicht. Sind wir doch auf diesem Portal um Freunde zu finden. Die vielen Sperrungen und Sichteinschränkungen ohne dass sie eine andere Person je gesehen oder auch nur Virtuellen Kontakt mit ihr/ihm hatten. Das empfinde ich negativ. 

     

    Das hat sicher etwas, Corona hat seinen Teil dazu beigetragen, dass Menschen sich desozialisieren, es fehlt an herzlichkeit und Hilfsbereitschaft, an Annäherungen und Überwindung. Die Politik hat uns vorgeschrieben zuhause zu bleiben und was machen die Menschen sie gehen raus, es war eine schwierige Zeit, aber so konnten viele die Natur entdecken, fern von Menschenmassen, das hat auch etwas gutes, die Verbundenheit zur Natur ist Mangelware geworden und so konnten manche Menschen sich selbst besser finden. Es hört sich vielleicht Kitschig an oder naiv, das ist einfach der unverbesserliche Optimist in mir, in allem das Gute zu suchen und es zu sehen...

    Jia die Leute sperren einander auf Spontacts, ja die Leute schreiben nicht zurück, ja die Leute ignorieren einen sogar, habe ich sehr oft erlebt. Auf der einen Seite kann ich sie verstehen, sie projizieren eine schlechte Erfahrung in die Kontaktaufnahme und der Harmonie zu liebe gibt es keine Antwort, weil sie selber zu sehr Angst davor haben wieder enttäuscht zu werden, entäuschen sie lieber dich ( Zitat: Lieber würde ich die ganze Welt enttäuschen, als zuzulassen von ihr enttäuscht zu werden). Es schert sie einen Dreck wie man sich als wartender auf eine Antwort fühlt, diese ganze Wut und der Frust sind ihnen fremd. Auf der anderen Seite, willst du wirklich mit solchen Menschen Kontakt haben? Die sich null für einen interessieren? Ich denke, wenn der Frust sich gelegt hat und man die Situation wieder nüchtern sieht, kann man doch froh sein, liess man solche Menschen nicht in sein Leben.

    ich wurde in letzter Zeit oefter enttäuscht und konnte überraschend schlecht damit umgehen. Als offener Mensch der gerne auf andere zu geht, kann ich ein solches Verhalten  schlecht verstehen obwohl ich mich bemühe. 

    Wie du mir aus der Seele sprichst liebe Ruth!  Das spiegelt genau meinen Gemütszustand wieder.

    Heute habe ich wieder damit angefangen im Bus und im Restaurant das Handy nicht zu zücken. Im Bus, siehe da: ein Mann mit verletztem Knie angesprochen. Was folgte war sehr schoen. Ein Gespräch und gemeinsam gelacht. Im Restaurant nette Worte mit dem Wirt. Man sieht, das was ich vorher gesagt habe, hat gewirkt. Ich werde das jetzt öfters wieder tun. 

    Weißt du, ich habe 32 Jahre in Mailand gelebt und bin nun seit 2 Jahren in Wien .... und bin enttäuscht. Welch ein Unterschied in der Mentalität. Viele haben mir gesagt, es liegt an Wien, dass die Menschen außerhalb viel kontaktfreudiger und herzlicher sind.... ich weiß es nicht. Ich erlebe die Wiener als sehr verschlossen, alles bleibt an der Oberfläche, keiner will sich öffnen, es scheint oft, als hätten sie Angst spontan und offen zu sein. In Mailand stehst du 3 mal mit den gleichen Menschen an einer Bushaltestelle und spätestens am 4. Tag könnt man ganz natürlich ins Gespräch, unabhängig von Alter und Nationalität. In Wien stehe ich monatelang morgens mit den immer gleichen Menschen an der Bushaltestelle..... und alle verbunkern sich hinter ihrem Handy. Ich habe versucht, ein Gespräch zu initiieren, vergeblich. Als ob es nicht erwünscht wäre, mit anderen außer dem "eigenen" Kreis in Kontakt zu treten. In Mailand kannte ich alle Nachbarn, man hat sich gegenseitig auf einen Kaffee eingeladen, sich geholfen.... das normalste der Welt.....das ist in Wien wie Science Fiction.... ich habe wirklich viel versucht, aber die Wiener sind einfach starr, steif und unnahbar, es fehlt jegliche Herzlichkeit, Offenheit u.ä. Oft habe ich es schon bereut, hergekommen zu sein, aber das hat mit familiären gesundheitlichen Umständen zu tun. 

    Wien toppt offiziell als lebenswerteste Stadt, gleichzeitig ist es im Expat City Ranking die unfreundlichste Stadt der Welt. Nur Kuwait ist noch unfreundlicher. 

    Schade. 

  • 29.06.22, 23:19

     

    Holunder:

     

    Ruth H.:

     

    Riccardo:

     

    Ruth H.:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Zurück zum Thema Single...

    Gerade heute erlebt, wie kompliziert es ist, mit Freunden die alle Partner und Kinder haben etwas auszumachen und sei es nur Kino am Abend. Was kann man tun? Alleine ins Kino gehen? Die Gruppe aufteilen? Darauf verzichten? Kompromisse eingehen? Wie sehen diese aus?

    Was sind eure Erfahrungen?

    Es ist heute schon ein Problem, drei Personen unter einen Hut zu bringen! Es steckt auch sicher keine böse Absicht dahinter, denn jetzt, da vieles ohne Einschränkung möglich ist, haben viele die Zeit mit diversen Unternehmungen verplant. 

    Da Corona schon wieder vermehrt auftritt und auch niemand weiß, wie lange ein "Sommer wie früher" dauern wird, ist es auch verständlich.

    Aufs Kino verzichten? Das wäre ein schlechter Rat, Ich würde einen Kompromiss vorschlagen: Wer Zeit hat, kommt mit. 

    Natürlich geht´s alleine auch, aber da würde mir etwas Wichtiges fehlen: Man lässt doch den Kinobesuch in einem Lokal ausklingen, um nicht nur über den Film zu sprechen. 

     

    Oft ist Spontanität besser als lange Vorplanung: Wir haben mit den Nachbarn eine Whatsapp-Gruppe gebildet. Eine einfache Nachricht genügt, wenn sich ein lauer Abend ankündigt: Habt ihr Lust zu einem Treffen bei unserem Bankerl? 

    Wer Zeit und Lust hat, kommt, nimmt Bier, Wein und Kleinigkeiten zum Essen mit, was er gerade zu Hause hat. Ganz zwanglos und unklompiziert, Jung und Alt. 

     

    Mir fällt einfach auf dass auch Corona einiges nachhaltig verändert hat. Die Menschen halten sich noch immer mehr zurueck als vorher. Sass ich frueher bei unserem Zentrumsplatz alleine im Café,kam, prompt jemand auch noch dazu. Heute leider nicht mehr. Das macht schon einfach mal zu schaffen. Der Umgangston miteinander hat sich auch leicht geändert. Es kommen noch immer kaum zwischenmenschliche Annäherungen vor. Ich erlebe einige Menschen distanziert und sehr zurückhaltend. ja sogar unnahbar. Einige sind auch direkt das Gegenteil. Sehnen sich  nach Gesellschaft, denn das ist ein Grundbedürfnis vieler von uns. Ist in der Natur eines jeden.Vielleicht liegt es auch am heutigen Lebensstil,Stressbedingt. 

    Auch fällt mir gerade auf Spontacts auf, dass Mitglieder nicht mehr offen auf andere  zugehen. Ich verstehe das oft nicht. Sind wir doch auf diesem Portal um Freunde zu finden. Die vielen Sperrungen und Sichteinschränkungen ohne dass sie eine andere Person je gesehen oder auch nur Virtuellen Kontakt mit ihr/ihm hatten. Das empfinde ich negativ. 

     

    Das hat sicher etwas, Corona hat seinen Teil dazu beigetragen, dass Menschen sich desozialisieren, es fehlt an herzlichkeit und Hilfsbereitschaft, an Annäherungen und Überwindung. Die Politik hat uns vorgeschrieben zuhause zu bleiben und was machen die Menschen sie gehen raus, es war eine schwierige Zeit, aber so konnten viele die Natur entdecken, fern von Menschenmassen, das hat auch etwas gutes, die Verbundenheit zur Natur ist Mangelware geworden und so konnten manche Menschen sich selbst besser finden. Es hört sich vielleicht Kitschig an oder naiv, das ist einfach der unverbesserliche Optimist in mir, in allem das Gute zu suchen und es zu sehen...

    Jia die Leute sperren einander auf Spontacts, ja die Leute schreiben nicht zurück, ja die Leute ignorieren einen sogar, habe ich sehr oft erlebt. Auf der einen Seite kann ich sie verstehen, sie projizieren eine schlechte Erfahrung in die Kontaktaufnahme und der Harmonie zu liebe gibt es keine Antwort, weil sie selber zu sehr Angst davor haben wieder enttäuscht zu werden, entäuschen sie lieber dich ( Zitat: Lieber würde ich die ganze Welt enttäuschen, als zuzulassen von ihr enttäuscht zu werden). Es schert sie einen Dreck wie man sich als wartender auf eine Antwort fühlt, diese ganze Wut und der Frust sind ihnen fremd. Auf der anderen Seite, willst du wirklich mit solchen Menschen Kontakt haben? Die sich null für einen interessieren? Ich denke, wenn der Frust sich gelegt hat und man die Situation wieder nüchtern sieht, kann man doch froh sein, liess man solche Menschen nicht in sein Leben.

    ich wurde in letzter Zeit oefter enttäuscht und konnte überraschend schlecht damit umgehen. Als offener Mensch der gerne auf andere zu geht, kann ich ein solches Verhalten  schlecht verstehen obwohl ich mich bemühe. 

    Wie du mir aus der Seele sprichst liebe Ruth!  Das spiegelt genau meinen Gemütszustand wieder.

    Heute habe ich wieder damit angefangen im Bus und im Restaurant das Handy nicht zu zücken. Im Bus, siehe da: ein Mann mit verletztem Knie angesprochen. Was folgte war sehr schoen. Ein Gespräch und gemeinsam gelacht. Im Restaurant nette Worte mit dem Wirt. Man sieht, das was ich vorher gesagt habe, hat gewirkt. Ich werde das jetzt öfters wieder tun. 

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    Ruth H.:

     

    Riccardo:

     

    Ruth H.:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Zurück zum Thema Single...

    Gerade heute erlebt, wie kompliziert es ist, mit Freunden die alle Partner und Kinder haben etwas auszumachen und sei es nur Kino am Abend. Was kann man tun? Alleine ins Kino gehen? Die Gruppe aufteilen? Darauf verzichten? Kompromisse eingehen? Wie sehen diese aus?

    Was sind eure Erfahrungen?

    Es ist heute schon ein Problem, drei Personen unter einen Hut zu bringen! Es steckt auch sicher keine böse Absicht dahinter, denn jetzt, da vieles ohne Einschränkung möglich ist, haben viele die Zeit mit diversen Unternehmungen verplant. 

    Da Corona schon wieder vermehrt auftritt und auch niemand weiß, wie lange ein "Sommer wie früher" dauern wird, ist es auch verständlich.

    Aufs Kino verzichten? Das wäre ein schlechter Rat, Ich würde einen Kompromiss vorschlagen: Wer Zeit hat, kommt mit. 

    Natürlich geht´s alleine auch, aber da würde mir etwas Wichtiges fehlen: Man lässt doch den Kinobesuch in einem Lokal ausklingen, um nicht nur über den Film zu sprechen. 

     

    Oft ist Spontanität besser als lange Vorplanung: Wir haben mit den Nachbarn eine Whatsapp-Gruppe gebildet. Eine einfache Nachricht genügt, wenn sich ein lauer Abend ankündigt: Habt ihr Lust zu einem Treffen bei unserem Bankerl? 

    Wer Zeit und Lust hat, kommt, nimmt Bier, Wein und Kleinigkeiten zum Essen mit, was er gerade zu Hause hat. Ganz zwanglos und unklompiziert, Jung und Alt. 

     

    Mir fällt einfach auf dass auch Corona einiges nachhaltig verändert hat. Die Menschen halten sich noch immer mehr zurueck als vorher. Sass ich frueher bei unserem Zentrumsplatz alleine im Café,kam, prompt jemand auch noch dazu. Heute leider nicht mehr. Das macht schon einfach mal zu schaffen. Der Umgangston miteinander hat sich auch leicht geändert. Es kommen noch immer kaum zwischenmenschliche Annäherungen vor. Ich erlebe einige Menschen distanziert und sehr zurückhaltend. ja sogar unnahbar. Einige sind auch direkt das Gegenteil. Sehnen sich  nach Gesellschaft, denn das ist ein Grundbedürfnis vieler von uns. Ist in der Natur eines jeden.Vielleicht liegt es auch am heutigen Lebensstil,Stressbedingt. 

    Auch fällt mir gerade auf Spontacts auf, dass Mitglieder nicht mehr offen auf andere  zugehen. Ich verstehe das oft nicht. Sind wir doch auf diesem Portal um Freunde zu finden. Die vielen Sperrungen und Sichteinschränkungen ohne dass sie eine andere Person je gesehen oder auch nur Virtuellen Kontakt mit ihr/ihm hatten. Das empfinde ich negativ. 

     

    Das hat sicher etwas, Corona hat seinen Teil dazu beigetragen, dass Menschen sich desozialisieren, es fehlt an herzlichkeit und Hilfsbereitschaft, an Annäherungen und Überwindung. Die Politik hat uns vorgeschrieben zuhause zu bleiben und was machen die Menschen sie gehen raus, es war eine schwierige Zeit, aber so konnten viele die Natur entdecken, fern von Menschenmassen, das hat auch etwas gutes, die Verbundenheit zur Natur ist Mangelware geworden und so konnten manche Menschen sich selbst besser finden. Es hört sich vielleicht Kitschig an oder naiv, das ist einfach der unverbesserliche Optimist in mir, in allem das Gute zu suchen und es zu sehen...

    Jia die Leute sperren einander auf Spontacts, ja die Leute schreiben nicht zurück, ja die Leute ignorieren einen sogar, habe ich sehr oft erlebt. Auf der einen Seite kann ich sie verstehen, sie projizieren eine schlechte Erfahrung in die Kontaktaufnahme und der Harmonie zu liebe gibt es keine Antwort, weil sie selber zu sehr Angst davor haben wieder enttäuscht zu werden, entäuschen sie lieber dich ( Zitat: Lieber würde ich die ganze Welt enttäuschen, als zuzulassen von ihr enttäuscht zu werden). Es schert sie einen Dreck wie man sich als wartender auf eine Antwort fühlt, diese ganze Wut und der Frust sind ihnen fremd. Auf der anderen Seite, willst du wirklich mit solchen Menschen Kontakt haben? Die sich null für einen interessieren? Ich denke, wenn der Frust sich gelegt hat und man die Situation wieder nüchtern sieht, kann man doch froh sein, liess man solche Menschen nicht in sein Leben.

    ich wurde in letzter Zeit oefter enttäuscht und konnte überraschend schlecht damit umgehen. Als offener Mensch der gerne auf andere zu geht, kann ich ein solches Verhalten  schlecht verstehen obwohl ich mich bemühe. 

    Wie du mir aus der Seele sprichst liebe Ruth!  Das spiegelt genau meinen Gemütszustand wieder.

  • 25.06.22, 00:45 - Zuletzt bearbeitet 25.06.22, 00:46.

     

    Riccardo:

     

    Ruth H.:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Zurück zum Thema Single...

    Gerade heute erlebt, wie kompliziert es ist, mit Freunden die alle Partner und Kinder haben etwas auszumachen und sei es nur Kino am Abend. Was kann man tun? Alleine ins Kino gehen? Die Gruppe aufteilen? Darauf verzichten? Kompromisse eingehen? Wie sehen diese aus?

    Was sind eure Erfahrungen?

    Es ist heute schon ein Problem, drei Personen unter einen Hut zu bringen! Es steckt auch sicher keine böse Absicht dahinter, denn jetzt, da vieles ohne Einschränkung möglich ist, haben viele die Zeit mit diversen Unternehmungen verplant. 

    Da Corona schon wieder vermehrt auftritt und auch niemand weiß, wie lange ein "Sommer wie früher" dauern wird, ist es auch verständlich.

    Aufs Kino verzichten? Das wäre ein schlechter Rat, Ich würde einen Kompromiss vorschlagen: Wer Zeit hat, kommt mit. 

    Natürlich geht´s alleine auch, aber da würde mir etwas Wichtiges fehlen: Man lässt doch den Kinobesuch in einem Lokal ausklingen, um nicht nur über den Film zu sprechen. 

     

    Oft ist Spontanität besser als lange Vorplanung: Wir haben mit den Nachbarn eine Whatsapp-Gruppe gebildet. Eine einfache Nachricht genügt, wenn sich ein lauer Abend ankündigt: Habt ihr Lust zu einem Treffen bei unserem Bankerl? 

    Wer Zeit und Lust hat, kommt, nimmt Bier, Wein und Kleinigkeiten zum Essen mit, was er gerade zu Hause hat. Ganz zwanglos und unklompiziert, Jung und Alt. 

     

    Mir fällt einfach auf dass auch Corona einiges nachhaltig verändert hat. Die Menschen halten sich noch immer mehr zurueck als vorher. Sass ich frueher bei unserem Zentrumsplatz alleine im Café,kam, prompt jemand auch noch dazu. Heute leider nicht mehr. Das macht schon einfach mal zu schaffen. Der Umgangston miteinander hat sich auch leicht geändert. Es kommen noch immer kaum zwischenmenschliche Annäherungen vor. Ich erlebe einige Menschen distanziert und sehr zurückhaltend. ja sogar unnahbar. Einige sind auch direkt das Gegenteil. Sehnen sich  nach Gesellschaft, denn das ist ein Grundbedürfnis vieler von uns. Ist in der Natur eines jeden.Vielleicht liegt es auch am heutigen Lebensstil,Stressbedingt. 

    Auch fällt mir gerade auf Spontacts auf, dass Mitglieder nicht mehr offen auf andere  zugehen. Ich verstehe das oft nicht. Sind wir doch auf diesem Portal um Freunde zu finden. Die vielen Sperrungen und Sichteinschränkungen ohne dass sie eine andere Person je gesehen oder auch nur Virtuellen Kontakt mit ihr/ihm hatten. Das empfinde ich negativ. 

     

    Das hat sicher etwas, Corona hat seinen Teil dazu beigetragen, dass Menschen sich desozialisieren, es fehlt an herzlichkeit und Hilfsbereitschaft, an Annäherungen und Überwindung. Die Politik hat uns vorgeschrieben zuhause zu bleiben und was machen die Menschen sie gehen raus, es war eine schwierige Zeit, aber so konnten viele die Natur entdecken, fern von Menschenmassen, das hat auch etwas gutes, die Verbundenheit zur Natur ist Mangelware geworden und so konnten manche Menschen sich selbst besser finden. Es hört sich vielleicht Kitschig an oder naiv, das ist einfach der unverbesserliche Optimist in mir, in allem das Gute zu suchen und es zu sehen...

    Jia die Leute sperren einander auf Spontacts, ja die Leute schreiben nicht zurück, ja die Leute ignorieren einen sogar, habe ich sehr oft erlebt. Auf der einen Seite kann ich sie verstehen, sie projizieren eine schlechte Erfahrung in die Kontaktaufnahme und der Harmonie zu liebe gibt es keine Antwort, weil sie selber zu sehr Angst davor haben wieder enttäuscht zu werden, entäuschen sie lieber dich ( Zitat: Lieber würde ich die ganze Welt enttäuschen, als zuzulassen von ihr enttäuscht zu werden). Es schert sie einen Dreck wie man sich als wartender auf eine Antwort fühlt, diese ganze Wut und der Frust sind ihnen fremd. Auf der anderen Seite, willst du wirklich mit solchen Menschen Kontakt haben? Die sich null für einen interessieren? Ich denke, wenn der Frust sich gelegt hat und man die Situation wieder nüchtern sieht, kann man doch froh sein, liess man solche Menschen nicht in sein Leben.

    ich wurde in letzter Zeit oefter enttäuscht und konnte überraschend schlecht damit umgehen. Als offener Mensch der gerne auf andere zu geht, kann ich ein solches Verhalten  schlecht verstehen obwohl ich mich bemühe. 

  • 25.06.22, 00:40

     

    Riccardo:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Jutta:

    Hallo, ich wurschtel mich gerade hier durch die Seiten. Bin neu hier. Ich bin Single. Habe immer wieder den Wunsch nach vertrauten Miteinander. Die Sehnsucht ist sicherlich bei jedem Menschen vorhanden. Seit Jahren beschäftigt mich dieses Thema. Ich möchte mich aber auf keinen Fall unterordnen und mich dadurch nicht selbst wieder verlieren. Selbstmitgefühl und Achtsamkeit sind mir aufgrund Enttäuschungen und negativen Verlauf in meiner Kindheit sehr wichtig. Die Sehnsucht bleibt.

    Einerseits ist die Sehnsucht vorhanden, andererseits sorgen negative Erfahrungen aus der Vergangenheit dafür, dass man sich nicht spontan auf etwas Neues einlassen kann, was unter Umständen wieder mit einer Enttäuschung endet. Und oft liegt der Schlüssel für bestimmte Verhaltensweisen in der Kindheit begraben.

     

    Diese Vermeidungsstrategie verbaut natürlich Chancen, denn wer Misserfolge vermeiden will, vermeidet auch die Möglichkeit des Erfolgs. 

    Es gibt keine Garantie, das muss jedem bewusst sein! Wer zu hochgesteckte Erwartungen hat, wird zwangsläufig Enttäuschungen erleben.

     

    Aus meiner Sicht spielt dabei der Egoismus eine entscheidende Rolle, der die Bereitschaft zu Kompromissen, die in einer Beziehung unerlässlich sind, verhindert. 

     

    Man muss manchmal über den eigenen Schatten springen, damit die Sehnsucht nicht auf der Strecke bleibt!

     

     

     

     

     

    Hallo Jutta an dieser Stelle

    Was ist die Sehnsucht anderes als ein unstillbarer Durst nach der Liebe selbst? Nach der Wärme und Nähe, das Herz des anderen pochen zu hören in der Stille der zarten Umarmung? Die Berührung zu fühlen, die einem das Herz rasen lässt, das Blut in Wallung versetzt? *schwelg* doch kann sie einen verzehren und unglücklich machen. Sehnsucht ist etwas ganz anderes als in Träumen zu schwelgen, doch sind Träume so viel schöner, denn die Gefühle darin sind echt, wann bist du dad letzte Mal aus einem Traum erwacht und hattest noch dieses Nachbrennen der Gefühle? Ich, sehr oft.

     

    Anstatt die Kräftezehrende Vermeidungziele sollte man auf Annäherungsziele setzten. Und auch wenn man mal enttäsucht wird. Ist es doch gut zu wissen, dass man nicht das tausendste Mal gescheitert ist, sondern einfach den einen Weg wie es funktioniert noch nicht gefunden hat. Und das Ziel ist es nicht anzukommen, sondern den Weg zu leben und zu lieben. Wir haben nur die Hinreise, kein Weg zurück. Es bringt also nichts etwas herbeizusehnen nur um dann das nächste Ziel in Angriff zu nehmen.

    Da spricht ein Herzmensch!

  • 25.06.22, 00:31

     

    SUMMERFEELING:

     

    Jutta:

    Hallo, ich wurschtel mich gerade hier durch die Seiten. Bin neu hier. Ich bin Single. Habe immer wieder den Wunsch nach vertrauten Miteinander. Die Sehnsucht ist sicherlich bei jedem Menschen vorhanden. Seit Jahren beschäftigt mich dieses Thema. Ich möchte mich aber auf keinen Fall unterordnen und mich dadurch nicht selbst wieder verlieren. Selbstmitgefühl und Achtsamkeit sind mir aufgrund Enttäuschungen und negativen Verlauf in meiner Kindheit sehr wichtig. Die Sehnsucht bleibt.

    Einerseits ist die Sehnsucht vorhanden, andererseits sorgen negative Erfahrungen aus der Vergangenheit dafür, dass man sich nicht spontan auf etwas Neues einlassen kann, was unter Umständen wieder mit einer Enttäuschung endet. Und oft liegt der Schlüssel für bestimmte Verhaltensweisen in der Kindheit begraben.

     

    Diese Vermeidungsstrategie verbaut natürlich Chancen, denn wer Misserfolge vermeiden will, vermeidet auch die Möglichkeit des Erfolgs. 

    Es gibt keine Garantie, das muss jedem bewusst sein! Wer zu hochgesteckte Erwartungen hat, wird zwangsläufig Enttäuschungen erleben.

     

    Aus meiner Sicht spielt dabei der Egoismus eine entscheidende Rolle, der die Bereitschaft zu Kompromissen, die in einer Beziehung unerlässlich sind, verhindert. 

     

    Man muss manchmal über den eigenen Schatten springen, damit die Sehnsucht nicht auf der Strecke bleibt!

     

     

     

     

     

    Hallo Jutta an dieser Stelle

    Was ist die Sehnsucht anderes als ein unstillbarer Durst nach der Liebe selbst? Nach der Wärme und Nähe, das Herz des anderen pochen zu hören in der Stille der zarten Umarmung? Die Berührung zu fühlen, die einem das Herz rasen lässt, das Blut in Wallung versetzt? *schwelg* doch kann sie einen verzehren und unglücklich machen. Sehnsucht ist etwas ganz anderes als in Träumen zu schwelgen, doch sind Träume so viel schöner, denn die Gefühle darin sind echt, wann bist du dad letzte Mal aus einem Traum erwacht und hattest noch dieses Nachbrennen der Gefühle? Ich, sehr oft.

     

    Anstatt die Kräftezehrende Vermeidungziele sollte man auf Annäherungsziele setzten. Und auch wenn man mal enttäsucht wird. Ist es doch gut zu wissen, dass man nicht das tausendste Mal gescheitert ist, sondern einfach den einen Weg wie es funktioniert noch nicht gefunden hat. Und das Ziel ist es nicht anzukommen, sondern den Weg zu leben und zu lieben. Wir haben nur die Hinreise, kein Weg zurück. Es bringt also nichts etwas herbeizusehnen nur um dann das nächste Ziel in Angriff zu nehmen.

  • 25.06.22, 00:17

     

    Ruth H.:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Zurück zum Thema Single...

    Gerade heute erlebt, wie kompliziert es ist, mit Freunden die alle Partner und Kinder haben etwas auszumachen und sei es nur Kino am Abend. Was kann man tun? Alleine ins Kino gehen? Die Gruppe aufteilen? Darauf verzichten? Kompromisse eingehen? Wie sehen diese aus?

    Was sind eure Erfahrungen?

    Es ist heute schon ein Problem, drei Personen unter einen Hut zu bringen! Es steckt auch sicher keine böse Absicht dahinter, denn jetzt, da vieles ohne Einschränkung möglich ist, haben viele die Zeit mit diversen Unternehmungen verplant. 

    Da Corona schon wieder vermehrt auftritt und auch niemand weiß, wie lange ein "Sommer wie früher" dauern wird, ist es auch verständlich.

    Aufs Kino verzichten? Das wäre ein schlechter Rat, Ich würde einen Kompromiss vorschlagen: Wer Zeit hat, kommt mit. 

    Natürlich geht´s alleine auch, aber da würde mir etwas Wichtiges fehlen: Man lässt doch den Kinobesuch in einem Lokal ausklingen, um nicht nur über den Film zu sprechen. 

     

    Oft ist Spontanität besser als lange Vorplanung: Wir haben mit den Nachbarn eine Whatsapp-Gruppe gebildet. Eine einfache Nachricht genügt, wenn sich ein lauer Abend ankündigt: Habt ihr Lust zu einem Treffen bei unserem Bankerl? 

    Wer Zeit und Lust hat, kommt, nimmt Bier, Wein und Kleinigkeiten zum Essen mit, was er gerade zu Hause hat. Ganz zwanglos und unklompiziert, Jung und Alt. 

     

    Mir fällt einfach auf dass auch Corona einiges nachhaltig verändert hat. Die Menschen halten sich noch immer mehr zurueck als vorher. Sass ich frueher bei unserem Zentrumsplatz alleine im Café,kam, prompt jemand auch noch dazu. Heute leider nicht mehr. Das macht schon einfach mal zu schaffen. Der Umgangston miteinander hat sich auch leicht geändert. Es kommen noch immer kaum zwischenmenschliche Annäherungen vor. Ich erlebe einige Menschen distanziert und sehr zurückhaltend. ja sogar unnahbar. Einige sind auch direkt das Gegenteil. Sehnen sich  nach Gesellschaft, denn das ist ein Grundbedürfnis vieler von uns. Ist in der Natur eines jeden.Vielleicht liegt es auch am heutigen Lebensstil,Stressbedingt. 

    Auch fällt mir gerade auf Spontacts auf, dass Mitglieder nicht mehr offen auf andere  zugehen. Ich verstehe das oft nicht. Sind wir doch auf diesem Portal um Freunde zu finden. Die vielen Sperrungen und Sichteinschränkungen ohne dass sie eine andere Person je gesehen oder auch nur Virtuellen Kontakt mit ihr/ihm hatten. Das empfinde ich negativ. 

     

    Das hat sicher etwas, Corona hat seinen Teil dazu beigetragen, dass Menschen sich desozialisieren, es fehlt an herzlichkeit und Hilfsbereitschaft, an Annäherungen und Überwindung. Die Politik hat uns vorgeschrieben zuhause zu bleiben und was machen die Menschen sie gehen raus, es war eine schwierige Zeit, aber so konnten viele die Natur entdecken, fern von Menschenmassen, das hat auch etwas gutes, die Verbundenheit zur Natur ist Mangelware geworden und so konnten manche Menschen sich selbst besser finden. Es hört sich vielleicht Kitschig an oder naiv, das ist einfach der unverbesserliche Optimist in mir, in allem das Gute zu suchen und es zu sehen...

    Jia die Leute sperren einander auf Spontacts, ja die Leute schreiben nicht zurück, ja die Leute ignorieren einen sogar, habe ich sehr oft erlebt. Auf der einen Seite kann ich sie verstehen, sie projizieren eine schlechte Erfahrung in die Kontaktaufnahme und der Harmonie zu liebe gibt es keine Antwort, weil sie selber zu sehr Angst davor haben wieder enttäuscht zu werden, entäuschen sie lieber dich ( Zitat: Lieber würde ich die ganze Welt enttäuschen, als zuzulassen von ihr enttäuscht zu werden). Es schert sie einen Dreck wie man sich als wartender auf eine Antwort fühlt, diese ganze Wut und der Frust sind ihnen fremd. Auf der anderen Seite, willst du wirklich mit solchen Menschen Kontakt haben? Die sich null für einen interessieren? Ich denke, wenn der Frust sich gelegt hat und man die Situation wieder nüchtern sieht, kann man doch froh sein, liess man solche Menschen nicht in sein Leben.

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