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  • IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?

    Diskussion · 2.288 Beiträge · 204 Gefällt mir · 46.357 Aufrufe

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
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    04.02.19, 11:51

Beiträge

  •  

    Dennis:

     

     

    Ja, gut. Ich erkenne in deinem Beitrag aber keinen Fehler der Liebessuchenden, was Wunschvorstellungen angeht. 

     

    Dass es schwieriger ist, einen Partner zu finden? Glaub ich. Die meisten sind in festen Händen. 

    Aber was sollen die Suchenden denn konkret anders machen oder realistischer sehen? Sollen sie einen Partner nehmen, der sie nicht glücklich machen kann, oder wo soll ich den Begriff "Realismus" jetzt hinpacken? 

     

    Dass viele Opfer von Scammern werden ist ja wohl die Schuld der Scammer, nicht wahr? Immerhin sind diese es ja, die etwas vorgaukeln, was gesucht wird. 

     

    Meine Freundin muss jetzt kein Topmodel sein (um jetzt mal irgendwas aus dem Wort "Wunschvorstellungen" zu machen), aber dennoch muss die Frau mich doch catchen, oder nicht? Ob es ihr süßes Lächeln ist, ihr Umgang mit Fehlern, Kommunikationsbereitschaft und etwas Leidenschaft - da spielt ein bisschen Speck keine Rolle. Ich hoffe, dass man von mir auch keinen Perfektionismus erwartet - denn perfekt bin ich nicht. Oh neiiiiin. 😝

     

    Aber das macht es doch wertvoll, oder nicht? Dass man so, wie man ist, nahezu perfekt für den andern ist. 

     

    Ansonsten habe ich keine Ahnung, was du meinen könntest. 😬

    Hallo Dennis, mir ging es beim Erstellen der Diskussion darum, die vielfältigen Möglichkeiten des Zusammenlebens auszuloten. 

    Ich wollte mit meinem letzten Text ansprechen, dass bei der Suche nach dem Wunschpartner im Internet Vorsicht angebracht ist.

    Die meisten Suchenden sehnen sich nach der "großen Liebe" - aber wie wahrscheinlich ist es, diese zu finden? Eher besteht die Chance, einem Fake zum Opfer zu fallen.

    Gerade im fortgeschrittenen Alter müssten doch die Alarmglocken läuten, wenn plotzlich ein toll aussehender, vermögender Mann oder eine aufreizende Frau mit Modelfigur Interesse zeigt. 

     

    Deine Einstellung finde ich voll ok: Niemand ist perfekt - wem das bewusst ist, sucht auch nicht den perfekten Partner. 

    NIEMAND IST PERFEKT - ABER JEDER IST EINZIGARTIG! 

     

  •  

    SUMMERFEELING:

     

    Dennis:

    Single sein hat schon Vorteile: Neben Vertrautheit und Partnerschaft ist man in einer Beziehung auch sehr verletzlich und verwundbar und dann immer diese Trennungen... Beziehungskrisen sind auch wunderschön. Kein Kopf mehr für andere Dinge und nichts macht Spaß, weil einem dieser Stress durch den Kopf geht.

     

    Nur mal auch die Schattenseiten einer Beziehung aufgezählt, damit nicht nur die des Singleseins im Vordergrund stehen. :D

     

    Natürlich will man einen Partner und Geborgenheit und all das... Aber Wunschvorstellungen? Man sucht sich nicht aus, wen man anziehend findet und in wen man sich verliebt. Ich glaube, das sollte man nicht vergessen. 😅

     

    Ich könnte auch niemals mit einer Person zusammensein, für die ich nichts empfinde, auch wenn sie bereit wäre, Geborgenheit zu spenden. Weil ich mich durch mangelnde Emotionen nicht geborgen fühlen würde. Es wäre der Person gegenüber auch so gar nicht fair. Finde ich jetzt. 

     

    Das Hindernis sind also nicht die Wunschvorstellungen, sondern mehr eine Reihe an Gegebenheiten, die perfekt zusammenspielen müssen. Gefühle zweierlei Personen, die identisch sein müssen und dann muss man auch noch harmonieren. Ist komplizierter, als es klingt. 😬 

    Ich habe mir natürlich erwartet, dass mein Vorschlag nicht nur auf Zustimmung stößt. 
    Aber ein realistischer Blick auf die Situation genügt: Je älter man wird umso schwieriger gestaltet sich die Suche nach einer Partnerin/einem Partner. 
    Viele wollen nicht wahrhaben, dass der Zug abgefahren ist und geben sich Illusionen hin, die kaum erfüllbar sind. Man muss auf dem Boden der Realität bleiben und darf sich nicht täuschen lassen, wenn plötzlich jemand auftaucht, der die Erfüllung der geheimen Wünsche verspricht.
    In vielen Fällen stolpern Männer wie Frauen in Fallen, aus die es kaum ein Entrinnen gibt. Die Sehnsucht nach Liebe treibt sie in die Hände von Romance-Scammern, die genau wissen, wie sie ihre Opfer manipulieren können. Die Dunkelziffer ist sehr hoch und auch der Schaden, den sie bei ihren Opfern anrichten: materielle Verluste (oft Schulden!) - Verlust an Vertrauen.


    Ich selbst habe fast ein Jahr darüber recherchiert, nachdem eine Bekannte nicht nur viel Geld verloren hatte. Sie hat sich mir gegenüber sehr spät geoutet, aus Scham, betrogen worden zu sein.
    Ich hielt es nicht für möglich, was sich hier abspielt. Selbstversuche auf Facebook und Co. zeigten mir, mit welchen Maschen die Betrüger arbeiten. Oft primitiv und  durchschaubar, aber viele scheinen trotzdem blind zu sein, um zu erkennen, was dahinter steckt. Oder anders ausgedrückt: Sie wollen es nicht sehen!

     

     

     

    Ja, gut. Ich erkenne in deinem Beitrag aber keinen Fehler der Liebessuchenden, was Wunschvorstellungen angeht. 

     

    Dass es schwieriger ist, einen Partner zu finden? Glaub ich. Die meisten sind in festen Händen. 

    Aber was sollen die Suchenden denn konkret anders machen oder realistischer sehen? Sollen sie einen Partner nehmen, der sie nicht glücklich machen kann, oder wo soll ich den Begriff "Realismus" jetzt hinpacken? 

     

    Dass viele Opfer von Scammern werden ist ja wohl die Schuld der Scammer, nicht wahr? Immerhin sind diese es ja, die etwas vorgaukeln, was gesucht wird. 

     

    Meine Freundin muss jetzt kein Topmodel sein (um jetzt mal irgendwas aus dem Wort "Wunschvorstellungen" zu machen), aber dennoch muss die Frau mich doch catchen, oder nicht? Ob es ihr süßes Lächeln ist, ihr Umgang mit Fehlern, Kommunikationsbereitschaft und etwas Leidenschaft - da spielt ein bisschen Speck keine Rolle. Ich hoffe, dass man von mir auch keinen Perfektionismus erwartet - denn perfekt bin ich nicht. Oh neiiiiin. 😝

     

    Aber das macht es doch wertvoll, oder nicht? Dass man so, wie man ist, nahezu perfekt für den andern ist. 

     

    Ansonsten habe ich keine Ahnung, was du meinen könntest. 😬

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    Barbara:

    Ich bin tatsächlich eine begeisterte Singlefrau. Ich war über 30 Jahre verheiratet und nach der Trennung passte mein Selbstbewusstsein locker in einen Fingerhut. Aus diesem Loch habe ich mich sukzessive rausgearbeitet und das gebe ich nie mehr auf. Aus meiner langjährigen Ehe habe ich sicherlich einen Knacks ab, den will ich niemanden zumuten. Meine Kompromissbereitschaft ist nicht mehr sehr groß und Beziehungen erfordern immer Kompromisse. Auch das will ich niemanden zumuten. meinen Alltag meistere ich alleine. Viele handwerkliche Tätigkeiten erledige ich selbst . Ein Freund meinte einmal vorwurfsvoll "Du brauchst ja gar keinen Mann", weil ich mein Fahrrad selbst reparierte. Viele Menschen haben ein Verständnisproblem, wenn ich sage, dass ich gerne Single bin. Als Single muss man das alleine mit sich selbst sein aushalten können. Es gibt nur 1 Person mit der man sich auseinandersetzen muss   und das ist man selbst. Gemeinsam einsam ist keine Lösung für mich. Allein sein und einsam sein, sind meiner Meinung nach, zwei völlig verschiedene Sachen. Man kann alleine sein und doch nicht einsam, man kann gemeinsam sein und doch sehr einsam. Ich kenne viele Paare, die leben nebeneinander her und jeder ist für sich einsam. Das sind oft traurige Gesichter und Augen, auch wenn sie sich um ein Lächeln bemühen.

    Wichtig ist mir ein guter Freundeskreis in dem sich gegenseitig geholfen wird und den pflege ich. Freundschaften wollen gepflegt werden. Wichtig ist auch eine freundschaftliche Nachbarschaft, in der sich gegenseitig geholfen wird. Mei, wenn eine Gerüchteküche brodelt, dann einfach brodeln lassen und sich daran freuen, dass man selbst interessant genug ist, dass sich die Leute mit einem beschäftigen. Auch diese freundschaftliche Nachbarschaft pflege ich. Das ist schon deshalb so wichtig, weil meine Geschwister ausgewandert sind und mein Kind mit Enkel und Schwiegerkind ihr eigenes Leben mehrere hundert Kilometer weit weg führen. Schon deshalb habe ich mich mit dem Gedanken angefreundet, wenn ich mal gebrechlich bin in einem Pflegeheim zu landen, auch wenn das nicht mein Wunsch ist. Da ist man dann nicht mehr alleine. Bis dahin aber bin ich gerne alleine und doch nicht einsam.

     

    Wunderbar formuliert, danke dafür! 

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  •  

    Ruth H.:

     

    Auf Spontacts. tummeln sich leider immer mehr solche Betrüger. Koennte 4 Beispiele nennen. Habe mir schon überlegt ob ich solche in Zukunft SpontactsGE melden soll. Der Chat mit mit ihnen war oft sehr schoen und auch lustig. Sobald Bitten um Geld kamen,hoerte es auf. Das waren die Momente wo ich mal glücklich war, keins zu haben.

    Ein Glück für dich! Ich wurde mit Schicksalen konfrontiert, die mich sehr berührten. Vor allem ging es um Frauen, die sich sehr einsam fühlten und dankbar waren für tröstende Worte. Sie wurden einer Art Gehirnwäsche unterzogen und nahmen sogar Kredite im fünfstelligen Bereich auf, um beispielsweise dem Geschäftsmann mit Zollproblemen, der in Istanbul festsitzt, aus der Patsche zu helfen. 

    Anfangs dachte ich: Wie dumm kann man nur sein!, aber nachdem mir meine Bekannte alle Details schilderte, wurde mir klar, dass es sich um intelligente und in Psychologie erfahrene Betrüger handelt. Dabeben gab es natürlich auch weniger intelligente Trittbrettfahrer, die auch ein Stück vom Kuchen wollten.

     

    Ich stieß tief in diesen Sumpf vor und konnte kurz einen Kontakt mit einem Love-Scammer herstellen. Als ich ihn ansprach, wie er sich dabei fühle, wenn er gewissenlos seine Opfer ausnimmt, rechtfertigte er sich damit, dass es "gottgewollt" sei.

     

    Ich fühlte mich machtlos und auch Warnungen an Frauen, die auf Fake-Profile antworteten, brachten nur wenig. 

    Einzig und allein Aufklärung hilft! Ich stellte damals einen Kontakt mit einer mir bekannten Redakteurin der Barbara Karlich-Show her, um dort auf die Gefahren, die im Internet lauern, hinzuweisen. 

     

  • 07.07.22, 11:04

     

    SUMMERFEELING:

     

    Dennis:

    Single sein hat schon Vorteile: Neben Vertrautheit und Partnerschaft ist man in einer Beziehung auch sehr verletzlich und verwundbar und dann immer diese Trennungen... Beziehungskrisen sind auch wunderschön. Kein Kopf mehr für andere Dinge und nichts macht Spaß, weil einem dieser Stress durch den Kopf geht.

     

    Nur mal auch die Schattenseiten einer Beziehung aufgezählt, damit nicht nur die des Singleseins im Vordergrund stehen. :D

     

    Natürlich will man einen Partner und Geborgenheit und all das... Aber Wunschvorstellungen? Man sucht sich nicht aus, wen man anziehend findet und in wen man sich verliebt. Ich glaube, das sollte man nicht vergessen. 😅

     

    Ich könnte auch niemals mit einer Person zusammensein, für die ich nichts empfinde, auch wenn sie bereit wäre, Geborgenheit zu spenden. Weil ich mich durch mangelnde Emotionen nicht geborgen fühlen würde. Es wäre der Person gegenüber auch so gar nicht fair. Finde ich jetzt. 

     

    Das Hindernis sind also nicht die Wunschvorstellungen, sondern mehr eine Reihe an Gegebenheiten, die perfekt zusammenspielen müssen. Gefühle zweierlei Personen, die identisch sein müssen und dann muss man auch noch harmonieren. Ist komplizierter, als es klingt. 😬 

    Ich habe mir natürlich erwartet, dass mein Vorschlag nicht nur auf Zustimmung stößt. 
    Aber ein realistischer Blick auf die Situation genügt: Je älter man wird umso schwieriger gestaltet sich die Suche nach einer Partnerin/einem Partner. 
    Viele wollen nicht wahrhaben, dass der Zug abgefahren ist und geben sich Illusionen hin, die kaum erfüllbar sind. Man muss auf dem Boden der Realität bleiben und darf sich nicht täuschen lassen, wenn plötzlich jemand auftaucht, der die Erfüllung der geheimen Wünsche verspricht.
    In vielen Fällen stolpern Männer wie Frauen in Fallen, aus die es kaum ein Entrinnen gibt. Die Sehnsucht nach Liebe treibt sie in die Hände von Romance-Scammern, die genau wissen, wie sie ihre Opfer manipulieren können. Die Dunkelziffer ist sehr hoch und auch der Schaden, den sie bei ihren Opfern anrichten: materielle Verluste (oft Schulden!) - Verlust an Vertrauen.


    Ich selbst habe fast ein Jahr darüber recherchiert, nachdem eine Bekannte nicht nur viel Geld verloren hatte. Sie hat sich mir gegenüber sehr spät geoutet, aus Scham, betrogen worden zu sein.
    Ich hielt es nicht für möglich, was sich hier abspielt. Selbstversuche auf Facebook und Co. zeigten mir, mit welchen Maschen die Betrüger arbeiten. Oft primitiv und  durchschaubar, aber viele scheinen trotzdem blind zu sein, um zu erkennen, was dahinter steckt. Oder anders ausgedrückt: Sie wollen es nicht sehen!

     

     

     

    So traurig das klingt,aber die Menschen glauben ihnen weil sie glauben wollen.

    Könnten sie kritisch denken würden sie wohl noch immer auf die gut gemachten Scams reinfallen,

    aber es währen deutlich weniger.

    Der Spruch ist eben nicht falsch,ist etwas zu gut um wahr zu sein ist es in der Regel nicht wahr.

  • 07.07.22, 09:58

     

    SUMMERFEELING:

     

    Dennis:

    Single sein hat schon Vorteile: Neben Vertrautheit und Partnerschaft ist man in einer Beziehung auch sehr verletzlich und verwundbar und dann immer diese Trennungen... Beziehungskrisen sind auch wunderschön. Kein Kopf mehr für andere Dinge und nichts macht Spaß, weil einem dieser Stress durch den Kopf geht.

     

    Nur mal auch die Schattenseiten einer Beziehung aufgezählt, damit nicht nur die des Singleseins im Vordergrund stehen. :D

     

    Natürlich will man einen Partner und Geborgenheit und all das... Aber Wunschvorstellungen? Man sucht sich nicht aus, wen man anziehend findet und in wen man sich verliebt. Ich glaube, das sollte man nicht vergessen. 😅

     

    Ich könnte auch niemals mit einer Person zusammensein, für die ich nichts empfinde, auch wenn sie bereit wäre, Geborgenheit zu spenden. Weil ich mich durch mangelnde Emotionen nicht geborgen fühlen würde. Es wäre der Person gegenüber auch so gar nicht fair. Finde ich jetzt. 

     

    Das Hindernis sind also nicht die Wunschvorstellungen, sondern mehr eine Reihe an Gegebenheiten, die perfekt zusammenspielen müssen. Gefühle zweierlei Personen, die identisch sein müssen und dann muss man auch noch harmonieren. Ist komplizierter, als es klingt. 😬 

    Ich habe mir natürlich erwartet, dass mein Vorschlag nicht nur auf Zustimmung stößt. 
    Aber ein realistischer Blick auf die Situation genügt: Je älter man wird umso schwieriger gestaltet sich die Suche nach einer Partnerin/einem Partner. 
    Viele wollen nicht wahrhaben, dass der Zug abgefahren ist und geben sich Illusionen hin, die kaum erfüllbar sind. Man muss auf dem Boden der Realität bleiben und darf sich nicht täuschen lassen, wenn plötzlich jemand auftaucht, der die Erfüllung der geheimen Wünsche verspricht.
    In vielen Fällen stolpern Männer wie Frauen in Fallen, aus die es kaum ein Entrinnen gibt. Die Sehnsucht nach Liebe treibt sie in die Hände von Romance-Scammern, die genau wissen, wie sie ihre Opfer manipulieren können. Die Dunkelziffer ist sehr hoch und auch der Schaden, den sie bei ihren Opfern anrichten: materielle Verluste (oft Schulden!) - Verlust an Vertrauen.


    Ich selbst habe fast ein Jahr darüber recherchiert, nachdem eine Bekannte nicht nur viel Geld verloren hatte. Sie hat sich mir gegenüber sehr spät geoutet, aus Scham, betrogen worden zu sein.
    Ich hielt es nicht für möglich, was sich hier abspielt. Selbstversuche auf Facebook und Co. zeigten mir, mit welchen Maschen die Betrüger arbeiten. Oft primitiv und  durchschaubar, aber viele scheinen trotzdem blind zu sein, um zu erkennen, was dahinter steckt. Oder anders ausgedrückt: Sie wollen es nicht sehen!

     

     

     

    Auf Spontacts. tummeln sich leider immer mehr solche Betrüger. Koennte 4 Beispiele nennen. Habe mir schon überlegt ob ich solche in Zukunft SpontactsGE melden soll. Der Chat mit mit ihnen war oft sehr schoen und auch lustig. Sobald Bitten um Geld kamen,hoerte es auf. Das waren die Momente wo ich mal glücklich war, keins zu haben.

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    Dennis:

    Single sein hat schon Vorteile: Neben Vertrautheit und Partnerschaft ist man in einer Beziehung auch sehr verletzlich und verwundbar und dann immer diese Trennungen... Beziehungskrisen sind auch wunderschön. Kein Kopf mehr für andere Dinge und nichts macht Spaß, weil einem dieser Stress durch den Kopf geht.

     

    Nur mal auch die Schattenseiten einer Beziehung aufgezählt, damit nicht nur die des Singleseins im Vordergrund stehen. :D

     

    Natürlich will man einen Partner und Geborgenheit und all das... Aber Wunschvorstellungen? Man sucht sich nicht aus, wen man anziehend findet und in wen man sich verliebt. Ich glaube, das sollte man nicht vergessen. 😅

     

    Ich könnte auch niemals mit einer Person zusammensein, für die ich nichts empfinde, auch wenn sie bereit wäre, Geborgenheit zu spenden. Weil ich mich durch mangelnde Emotionen nicht geborgen fühlen würde. Es wäre der Person gegenüber auch so gar nicht fair. Finde ich jetzt. 

     

    Das Hindernis sind also nicht die Wunschvorstellungen, sondern mehr eine Reihe an Gegebenheiten, die perfekt zusammenspielen müssen. Gefühle zweierlei Personen, die identisch sein müssen und dann muss man auch noch harmonieren. Ist komplizierter, als es klingt. 😬 

    Ich habe mir natürlich erwartet, dass mein Vorschlag nicht nur auf Zustimmung stößt. 
    Aber ein realistischer Blick auf die Situation genügt: Je älter man wird umso schwieriger gestaltet sich die Suche nach einer Partnerin/einem Partner. 
    Viele wollen nicht wahrhaben, dass der Zug abgefahren ist und geben sich Illusionen hin, die kaum erfüllbar sind. Man muss auf dem Boden der Realität bleiben und darf sich nicht täuschen lassen, wenn plötzlich jemand auftaucht, der die Erfüllung der geheimen Wünsche verspricht.
    In vielen Fällen stolpern Männer wie Frauen in Fallen, aus die es kaum ein Entrinnen gibt. Die Sehnsucht nach Liebe treibt sie in die Hände von Romance-Scammern, die genau wissen, wie sie ihre Opfer manipulieren können. Die Dunkelziffer ist sehr hoch und auch der Schaden, den sie bei ihren Opfern anrichten: materielle Verluste (oft Schulden!) - Verlust an Vertrauen.


    Ich selbst habe fast ein Jahr darüber recherchiert, nachdem eine Bekannte nicht nur viel Geld verloren hatte. Sie hat sich mir gegenüber sehr spät geoutet, aus Scham, betrogen worden zu sein.
    Ich hielt es nicht für möglich, was sich hier abspielt. Selbstversuche auf Facebook und Co. zeigten mir, mit welchen Maschen die Betrüger arbeiten. Oft primitiv und  durchschaubar, aber viele scheinen trotzdem blind zu sein, um zu erkennen, was dahinter steckt. Oder anders ausgedrückt: Sie wollen es nicht sehen!

     

     

     

  • Single sein hat schon Vorteile: Neben Vertrautheit und Partnerschaft ist man in einer Beziehung auch sehr verletzlich und verwundbar und dann immer diese Trennungen... Beziehungskrisen sind auch wunderschön. Kein Kopf mehr für andere Dinge und nichts macht Spaß, weil einem dieser Stress durch den Kopf geht.

     

    Nur mal auch die Schattenseiten einer Beziehung aufgezählt, damit nicht nur die des Singleseins im Vordergrund stehen. :D

     

    Natürlich will man einen Partner und Geborgenheit und all das... Aber Wunschvorstellungen? Man sucht sich nicht aus, wen man anziehend findet und in wen man sich verliebt. Ich glaube, das sollte man nicht vergessen. 😅

     

    Ich könnte auch niemals mit einer Person zusammensein, für die ich nichts empfinde, auch wenn sie bereit wäre, Geborgenheit zu spenden. Weil ich mich durch mangelnde Emotionen nicht geborgen fühlen würde. Es wäre der Person gegenüber auch so gar nicht fair. Finde ich jetzt. 

     

    Das Hindernis sind also nicht die Wunschvorstellungen, sondern mehr eine Reihe an Gegebenheiten, die perfekt zusammenspielen müssen. Gefühle zweierlei Personen, die identisch sein müssen und dann muss man auch noch harmonieren. Ist komplizierter, als es klingt. 😬 

  • 06.07.22, 22:06

     

    SUMMERFEELING:

     

    Ruth H.:

    Natuerlich ersetzen solche Systeme keinen Menschen. Ich musste oft auch Kunden besuchen die sich nur mal jemand wuenschten der mit ihnen mal sitzt, einen Kafe trinkt und mit ihnen spricht da sonst niemand mehr kam um sie zu besuchen. Traurig daran war und ist, dass sie dafuer bezahlen mussten. Sie waren einfach dankbar dass jemand kam. Auch um mit ihnen mal ein par Schritte nach draussen  zu gehen wenn sie die Wohnung alleine nicht mehr verlassen konnten. Ich hatte bei solchen Besuchen auch sehr schoene und interssante Begegnungen. Es gibt ja fuer solche Faelle in der Schweiz auch die Nachbarschaftshilfe.

    Die Schweizer sind halt durchorganisiert bis ins letzte Detail! Bei uns in Österreich steht die Improvisation an erster Stelle und wenn es um Hilfen geht, profitieren die am meisten, die ohnehin genug haben. 

    Die, die wirklich Unterstützung bräuchten, fallen durch den Rost! 

     

    Aber auch die besten Systeme können den Menschen nicht ersetzen, wie du richtig festgestellt hast.

    Eigentlich war es mein Anliegen, zur Diskussion zu stellen, ob es nicht legitim ist,  ein partnerschaftliches Verhältnis einzugehen, das für beide Partner Vorteile bringt. 

    Sozusagen ein "symbiotisches Verhältnis", das zwar nicht die "große Liebe" beinhaltet, aber doch von gegenseitigem Vertrauen getragen wird. 

    Gemeinsame Haushaltsführung, gemeinsame Freizeitplanung (setzt natürlich ähnliche Interessen voraus) usw. 

    Man sollte auch über die "Kleinigkeiten" nachdenken: Wie sinnvoll ist es, wenn jeder täglich für sich alleine kocht? Wenn in jedem Single-Haushalt ein eigenes Auto vorhanden ist?  Wenn die Kosten für Miete oder fürs Haus alleine von einer Person getragen werden müssen? Wenn Arbeiten beispielsweise im Garten anfallen, die kaum von einer Einzelperson getragen werden können?

     

     

     

     

     

    Das gefaellt mir Summerfeeeling. Aber ob es praktikabel istweiss ich nicht. man müsste den/die Wohnungspartnerin schon sehr gut kennen. Ich habe schon gelesen dass sich solche Leute einen/e Untermieter nehmen, Das Zimmer sehr guenstig vermieten mit der Auflage Bereitschaft zur Mithilfe im Haushalt. Habe schon welche gekannt die sowas mit gemacht haben. Leider ist es meistens nicht lange gut gegangen. 

  • 05.07.22, 15:52 - Zuletzt bearbeitet 05.07.22, 16:39.

     

    Malsehen2020:

     

     

    Das klingt mehr nach WG als nach Partnerschaft.

    Wie man es schlussendlich bezeichnet, spielt eine untergeordnete Rolle! Hauptsache ist, dass beide Beteiligte einen Vorteil darin sehen, dass für jeden Freiräume gesichert sind und - das ist mir wichtig - eine Vertrauensbasis vorhanden ist!

    Außerdem ist es leichter, zwei Menschen unter einen Hut zu bringen als in einer größeren WG.

    WG`s haben bekanntlich ihre Tücken, denn nicht immer gelingt es, eine gerechte Aufteilung der Pflichten zu schaffen.

     

  •  

    Malsehen2020:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Ruth H.:

    Natuerlich ersetzen solche Systeme keinen Menschen. Ich musste oft auch Kunden besuchen die sich nur mal jemand wuenschten der mit ihnen mal sitzt, einen Kafe trinkt und mit ihnen spricht da sonst niemand mehr kam um sie zu besuchen. Traurig daran war und ist, dass sie dafuer bezahlen mussten. Sie waren einfach dankbar dass jemand kam. Auch um mit ihnen mal ein par Schritte nach draussen  zu gehen wenn sie die Wohnung alleine nicht mehr verlassen konnten. Ich hatte bei solchen Besuchen auch sehr schoene und interssante Begegnungen. Es gibt ja fuer solche Faelle in der Schweiz auch die Nachbarschaftshilfe.

    Die Schweizer sind halt durchorganisiert bis ins letzte Detail! Bei uns in Österreich steht die Improvisation an erster Stelle und wenn es um Hilfen geht, profitieren die am meisten, die ohnehin genug haben. 

    Die, die wirklich Unterstützung bräuchten, fallen durch den Rost! 

     

    Aber auch die besten Systeme können den Menschen nicht ersetzen, wie du richtig festgestellt hast.

    Eigentlich war es mein Anliegen, zur Diskussion zu stellen, ob es nicht legitim ist,  ein partnerschaftliches Verhältnis einzugehen, das für beide Partner Vorteile bringt. 

    Sozusagen ein "symbiotisches Verhältnis", das zwar nicht die "große Liebe" beinhaltet, aber doch von gegenseitigem Vertrauen getragen wird. 

    Gemeinsame Haushaltsführung, gemeinsame Freizeitplanung (setzt natürlich ähnliche Interessen voraus) usw. 

    Man sollte auch über die "Kleinigkeiten" nachdenken: Wie sinnvoll ist es, wenn jeder täglich für sich alleine kocht? Wenn in jedem Single-Haushalt ein eigenes Auto vorhanden ist?  Wenn die Kosten für Miete oder fürs Haus alleine von einer Person getragen werden müssen? Wenn Arbeiten beispielsweise im Garten anfallen, die kaum von einer Einzelperson getragen werden können?

     

     

     

     

     

    Das klingt mehr nach WG als nach Partnerschaft.

    Manche haben eine Zweckgemeinschaft 🤷🏻‍♀️

  • 05.07.22, 14:56

     

    SUMMERFEELING:

     

    Ruth H.:

    Natuerlich ersetzen solche Systeme keinen Menschen. Ich musste oft auch Kunden besuchen die sich nur mal jemand wuenschten der mit ihnen mal sitzt, einen Kafe trinkt und mit ihnen spricht da sonst niemand mehr kam um sie zu besuchen. Traurig daran war und ist, dass sie dafuer bezahlen mussten. Sie waren einfach dankbar dass jemand kam. Auch um mit ihnen mal ein par Schritte nach draussen  zu gehen wenn sie die Wohnung alleine nicht mehr verlassen konnten. Ich hatte bei solchen Besuchen auch sehr schoene und interssante Begegnungen. Es gibt ja fuer solche Faelle in der Schweiz auch die Nachbarschaftshilfe.

    Die Schweizer sind halt durchorganisiert bis ins letzte Detail! Bei uns in Österreich steht die Improvisation an erster Stelle und wenn es um Hilfen geht, profitieren die am meisten, die ohnehin genug haben. 

    Die, die wirklich Unterstützung bräuchten, fallen durch den Rost! 

     

    Aber auch die besten Systeme können den Menschen nicht ersetzen, wie du richtig festgestellt hast.

    Eigentlich war es mein Anliegen, zur Diskussion zu stellen, ob es nicht legitim ist,  ein partnerschaftliches Verhältnis einzugehen, das für beide Partner Vorteile bringt. 

    Sozusagen ein "symbiotisches Verhältnis", das zwar nicht die "große Liebe" beinhaltet, aber doch von gegenseitigem Vertrauen getragen wird. 

    Gemeinsame Haushaltsführung, gemeinsame Freizeitplanung (setzt natürlich ähnliche Interessen voraus) usw. 

    Man sollte auch über die "Kleinigkeiten" nachdenken: Wie sinnvoll ist es, wenn jeder täglich für sich alleine kocht? Wenn in jedem Single-Haushalt ein eigenes Auto vorhanden ist?  Wenn die Kosten für Miete oder fürs Haus alleine von einer Person getragen werden müssen? Wenn Arbeiten beispielsweise im Garten anfallen, die kaum von einer Einzelperson getragen werden können?

     

     

     

     

     

    Das klingt mehr nach WG als nach Partnerschaft.

  • ✗ Dieser Inhalt wurde von Ehemaliges Mitglied wieder gelöscht.
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    Ruth H.:

    Natuerlich ersetzen solche Systeme keinen Menschen. Ich musste oft auch Kunden besuchen die sich nur mal jemand wuenschten der mit ihnen mal sitzt, einen Kafe trinkt und mit ihnen spricht da sonst niemand mehr kam um sie zu besuchen. Traurig daran war und ist, dass sie dafuer bezahlen mussten. Sie waren einfach dankbar dass jemand kam. Auch um mit ihnen mal ein par Schritte nach draussen  zu gehen wenn sie die Wohnung alleine nicht mehr verlassen konnten. Ich hatte bei solchen Besuchen auch sehr schoene und interssante Begegnungen. Es gibt ja fuer solche Faelle in der Schweiz auch die Nachbarschaftshilfe.

    Die Schweizer sind halt durchorganisiert bis ins letzte Detail! Bei uns in Österreich steht die Improvisation an erster Stelle und wenn es um Hilfen geht, profitieren die am meisten, die ohnehin genug haben. 

    Die, die wirklich Unterstützung bräuchten, fallen durch den Rost! 

     

    Aber auch die besten Systeme können den Menschen nicht ersetzen, wie du richtig festgestellt hast.

    Eigentlich war es mein Anliegen, zur Diskussion zu stellen, ob es nicht legitim ist,  ein partnerschaftliches Verhältnis einzugehen, das für beide Partner Vorteile bringt. 

    Sozusagen ein "symbiotisches Verhältnis", das zwar nicht die "große Liebe" beinhaltet, aber doch von gegenseitigem Vertrauen getragen wird. 

    Gemeinsame Haushaltsführung, gemeinsame Freizeitplanung (setzt natürlich ähnliche Interessen voraus) usw. 

    Man sollte auch über die "Kleinigkeiten" nachdenken: Wie sinnvoll ist es, wenn jeder täglich für sich alleine kocht? Wenn in jedem Single-Haushalt ein eigenes Auto vorhanden ist?  Wenn die Kosten für Miete oder fürs Haus alleine von einer Person getragen werden müssen? Wenn Arbeiten beispielsweise im Garten anfallen, die kaum von einer Einzelperson getragen werden können?

     

     

     

     

     

  • 05.07.22, 13:02

     

    Ruth H.:

     

    Rina:

     

    SUMMERFEELING:

    Wieder zurück zum Thema - obwohl es nicht unwesentlich ist, ob man sich als Single im Alter ein eigenständiges Leben überhaupt leisten kann, wenn Mieten, Lebenshaltungskosten etc. ständig steigen. Zur Zeit beträgt die Inflationsrate in Österreich 8,7 % und es wird sich so rasch nichts ändern. Und die Pensionen? Sie werden sicher nicht im denselben Maß steigen. 

     

    Mir ist zuletzt ein Artikel aufgefallen, den ich euch gerne nahebringen möchte, da er etwas anspricht, was von vielen gerne verdrängt wird.

     

    Immer mehr Menschen leben alleine und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Das wäre an sich kein Grund zur Sorge, gäbe es da nicht diese eine kleine Sache: Alleine leben birgt immer auch ein bisschen die Gefahr, zu vereinsamen. Und irgendwann kann es dann passieren, dass wir zu den Menschen gehören, die einfach vergessen wurden.

     

    Man male sich folgendes Szenario in der Zukunft aus: Du lebst alleine und die Zeiten, in denen du fit und gesund warst, hast du schon länger hinter dir gelassen. Es kommt der Tag, an dem du kurz unvorsichtig bist und über deinen Teppich stolperst. Du fällst hin und kannst aus eigener Kraft nicht mehr alleine aufstehen. Da liegst du dann. Deine Kinder leben längst ihr eigenes Leben, deine Enkel kommen höchstens an Weihnachten vorbei, deine Geschwister und Freunde sind selbst alt und gebrechlich und irgendwie ist der Kontakt auch schon länger abgerissen. 

    Dir bleibt also nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, dass irgendwer dich findet. Schließlich bricht die Polizei die Türe auf – dein Briefträger hatte bemerkt, dass dein Briefkasten schon länger aus allen Nähten platzt, weil du in deinem Zustand den Weg dahin auch nicht mehr geschafft hast. 

    Du wirst ins Krankenhaus gebracht und anschließend von dort in ein Pflegeheim in der Nähe. Dort verbringst du deine Zeit alleine – als Fremde unter Fremden. Keine schöne Vorstellung, oder? Aber genau solche Szenen spielen sich täglich irgendwo ab.

     

    Ich denke schon, dass es sich lohnt, darüber nachzudenken, denn eines ist sicher: Die Uhr tickt unaufhaltsam!

     

    Auch ein Partner und Kinder sind keine Garantie, dass man im Alter später allein bleibt. 

    In solchen Fällen alleinlebenden, kranker Menschen gibt es gute Notrufsysteme. Das wuerde ich jedem  empfehlen denn das gibt Sicherheit wenn sie zuhause leben wollen bis es nicht mehr geht. Die sind normalerweise sehr sicher denn die Notrufzentralen reagieren sehr schnell. Diese sind mit einem Sensor ausgerüstet und reagieren auf jeden Sturz. Es passiert auch öfters wenn gar kein Anlass besteht. Manchmal braucht es nur eine Bewegung und der Sensor löst aus. In der Heauslichen Krankenpflege mussten wir solche Greraete oft Installieren lassen. Diese Notrufe kamen dann direkt ins Spitexzentrum und dann sind wir gleich los gegangen zu den Patienten nachhause denn wir besassen die Wohnungsschlüssel. In den meisten Haushalten liessen wir einen Tresor mit einem Notschlüssel mit Code versehen  installieren. Diese Sicherheitssysteme geben eine grosse Sicherheit  fuer Betroffene. Sie kosten allerdings Miete pro Monat. Aber das ist ein  geringer Betrag. Man trägt diesen Notknopf am Arm oder an einer Kette um den Hals. Es gibt auch Uhren mit GPS so dass man auch jemand orten kann wenn ihnen ausser Haus etwas passiert. 

    Natuerlich ersetzen solche Systeme keinen Menschen. Ich musste oft auch Kunden besuchen die sich nur mal jemand wuenschten der mit ihnen mal sitzt, einen Kafe trinkt und mit ihnen spricht da sonst niemand mehr kam um sie zu besuchen. Traurig daran war und ist, dass sie dafuer bezahlen mussten. Sie waren einfach dankbar dass jemand kam. Auch um mit ihnen mal ein par Schritte nach draussen  zu gehen wenn sie die Wohnung alleine nicht mehr verlassen konnten. Ich hatte bei solchen Besuchen auch sehr schoene und interssante Begegnungen. Es gibt ja fuer solche Faelle in der Schweiz auch die Nachbarschaftshilfe.

  •  

    Anna:

    Danke für deine Gedanken zum Thema, ich gebe dir da vollkommen recht. Ich beobachte das auch sehr genau. Menschenstudie.... wie sich zwar jeder sehnt nach einer Partnerschaft aber dennoch lieber seine eigene Welt an Eigenkompromiss so lebt das kein Platz ist. Und dann machen sie sich was vor oder nur ein Teil wird gedeckt. Die schlimmsten sind aber doch jene Menschen die nicht gerne allein sind und trotzdem eine Beziehung eingehen und unter Umständen unbefriedigend ist. Es ist doch schön wenn zwei Menschen vieles teilen und sich prima austauschen können, sich erweitern und wachsen können. 

    Vieles von dem, was ich bisher geschrieben habe, beruht auf Beobachtungen - wenn du genau hinschaust und dir auch noch Empathie bewahrt hast, sich in die Lage der Betroffenen hineinversetzen zu können.

     

    Als ich zuletzt, bevor ich wieder aufs Land zog, noch in der Stadt Salzburg wohnte, sah ich vieles, was mich erschreckte.

    Es war keine noble Wohngegend, denn es wäre in Salzburg nicht leistbar gewesen, sondern ein Stadtteil mit hohem Migrantenanteil in Bahnhofsnähe. Der Sozialmarkt um die Ecke, war schon vor 10 Jahren stark frequentiert, obwohl es noch nicht die extremen Preissteigerungen bei Mieten, Strom oder  Lebensmittel gab. 

    Wenn du siehst, wie sich alte Menschen mit dem Rollator zum Einkaufen quälen und in ihre ausdruckslosen Gesichter blickst, dann bekommst einen Eindruck von dem, was dir im Alter blühen könnte. 

     

    Ich wage nicht zu behaupten, dass es am Land so viel besser ist: Du hast zwar, wenn du Glück hast, Nachbarn, die auf dich aufpassen,, aber dieses "Aufpassen" hat zwei Seiten: Sie wissen beinahe alles von dir und was sie nicht wissen, wird in der Gerüchteküche zusammengebraut. 

    Wem außerdem Vereine zuwider sind, wird schnell den Anschluss verlieren. 

     

    Es geht schnell - manchmal von heute auf morgen - dass du vor einer Situation stehst, die dich aus der gewohnten Bahn wirft. Bei mir war´s zuletzt Covid : Trotz dreifacher Impfung kämpfte ich beinahe eine Woche mit 40 Grad Fieber. Dazu kamen heftige Gelenksschmerzen, die alles noch verstärkten. Am Ende verzweifelst du beinahe, wenn du das Gefühl hast, dass nichts dagegen hilft.

    Dann kannst du froh sein, wenn jemand auf dich schaut und wenn es auch nicht die "große Liebe" ist. 

     

     

     

     

     

     

  • 05.07.22, 07:14

    Danke für deine Gedanken zum Thema, ich gebe dir da vollkommen recht. Ich beobachte das auch sehr genau. Menschenstudie.... wie sich zwar jeder sehnt nach einer Partnerschaft aber dennoch lieber seine eigene Welt an Eigenkompromiss so lebt das kein Platz ist. Und dann machen sie sich was vor oder nur ein Teil wird gedeckt. Die schlimmsten sind aber doch jene Menschen die nicht gerne allein sind und trotzdem eine Beziehung eingehen und unter Umständen unbefriedigend ist. Es ist doch schön wenn zwei Menschen vieles teilen und sich prima austauschen können, sich erweitern und wachsen können. 

  • 05.07.22, 00:51

     

    Rina:

     

    SUMMERFEELING:

    Wieder zurück zum Thema - obwohl es nicht unwesentlich ist, ob man sich als Single im Alter ein eigenständiges Leben überhaupt leisten kann, wenn Mieten, Lebenshaltungskosten etc. ständig steigen. Zur Zeit beträgt die Inflationsrate in Österreich 8,7 % und es wird sich so rasch nichts ändern. Und die Pensionen? Sie werden sicher nicht im denselben Maß steigen. 

     

    Mir ist zuletzt ein Artikel aufgefallen, den ich euch gerne nahebringen möchte, da er etwas anspricht, was von vielen gerne verdrängt wird.

     

    Immer mehr Menschen leben alleine und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Das wäre an sich kein Grund zur Sorge, gäbe es da nicht diese eine kleine Sache: Alleine leben birgt immer auch ein bisschen die Gefahr, zu vereinsamen. Und irgendwann kann es dann passieren, dass wir zu den Menschen gehören, die einfach vergessen wurden.

     

    Man male sich folgendes Szenario in der Zukunft aus: Du lebst alleine und die Zeiten, in denen du fit und gesund warst, hast du schon länger hinter dir gelassen. Es kommt der Tag, an dem du kurz unvorsichtig bist und über deinen Teppich stolperst. Du fällst hin und kannst aus eigener Kraft nicht mehr alleine aufstehen. Da liegst du dann. Deine Kinder leben längst ihr eigenes Leben, deine Enkel kommen höchstens an Weihnachten vorbei, deine Geschwister und Freunde sind selbst alt und gebrechlich und irgendwie ist der Kontakt auch schon länger abgerissen. 

    Dir bleibt also nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, dass irgendwer dich findet. Schließlich bricht die Polizei die Türe auf – dein Briefträger hatte bemerkt, dass dein Briefkasten schon länger aus allen Nähten platzt, weil du in deinem Zustand den Weg dahin auch nicht mehr geschafft hast. 

    Du wirst ins Krankenhaus gebracht und anschließend von dort in ein Pflegeheim in der Nähe. Dort verbringst du deine Zeit alleine – als Fremde unter Fremden. Keine schöne Vorstellung, oder? Aber genau solche Szenen spielen sich täglich irgendwo ab.

     

    Ich denke schon, dass es sich lohnt, darüber nachzudenken, denn eines ist sicher: Die Uhr tickt unaufhaltsam!

     

    Auch ein Partner und Kinder sind keine Garantie, dass man im Alter später allein bleibt. 

    In solchen Fällen alleinlebenden, kranker Menschen gibt es gute Notrufsysteme. Das wuerde ich jedem  empfehlen denn das gibt Sicherheit wenn sie zuhause leben wollen bis es nicht mehr geht. Die sind normalerweise sehr sicher denn die Notrufzentralen reagieren sehr schnell. Diese sind mit einem Sensor ausgerüstet und reagieren auf jeden Sturz. Es passiert auch öfters wenn gar kein Anlass besteht. Manchmal braucht es nur eine Bewegung und der Sensor löst aus. In der Heauslichen Krankenpflege mussten wir solche Greraete oft Installieren lassen. Diese Notrufe kamen dann direkt ins Spitexzentrum und dann sind wir gleich los gegangen zu den Patienten nachhause denn wir besassen die Wohnungsschlüssel. In den meisten Haushalten liessen wir einen Tresor mit einem Notschlüssel mit Code versehen  installieren. Diese Sicherheitssysteme geben eine grosse Sicherheit  fuer Betroffene. Sie kosten allerdings Miete pro Monat. Aber das ist ein  geringer Betrag. Man trägt diesen Notknopf am Arm oder an einer Kette um den Hals. Es gibt auch Uhren mit GPS so dass man auch jemand orten kann wenn ihnen ausser Haus etwas passiert. 

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    SUMMERFEELING:

    Wieder zurück zum Thema - obwohl es nicht unwesentlich ist, ob man sich als Single im Alter ein eigenständiges Leben überhaupt leisten kann, wenn Mieten, Lebenshaltungskosten etc. ständig steigen. Zur Zeit beträgt die Inflationsrate in Österreich 8,7 % und es wird sich so rasch nichts ändern. Und die Pensionen? Sie werden sicher nicht im denselben Maß steigen. 

     

    Mir ist zuletzt ein Artikel aufgefallen, den ich euch gerne nahebringen möchte, da er etwas anspricht, was von vielen gerne verdrängt wird.

     

    Immer mehr Menschen leben alleine und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Das wäre an sich kein Grund zur Sorge, gäbe es da nicht diese eine kleine Sache: Alleine leben birgt immer auch ein bisschen die Gefahr, zu vereinsamen. Und irgendwann kann es dann passieren, dass wir zu den Menschen gehören, die einfach vergessen wurden.

     

    Man male sich folgendes Szenario in der Zukunft aus: Du lebst alleine und die Zeiten, in denen du fit und gesund warst, hast du schon länger hinter dir gelassen. Es kommt der Tag, an dem du kurz unvorsichtig bist und über deinen Teppich stolperst. Du fällst hin und kannst aus eigener Kraft nicht mehr alleine aufstehen. Da liegst du dann. Deine Kinder leben längst ihr eigenes Leben, deine Enkel kommen höchstens an Weihnachten vorbei, deine Geschwister und Freunde sind selbst alt und gebrechlich und irgendwie ist der Kontakt auch schon länger abgerissen. 

    Dir bleibt also nichts anderes übrig, als abzuwarten und zu hoffen, dass irgendwer dich findet. Schließlich bricht die Polizei die Türe auf – dein Briefträger hatte bemerkt, dass dein Briefkasten schon länger aus allen Nähten platzt, weil du in deinem Zustand den Weg dahin auch nicht mehr geschafft hast. 

    Du wirst ins Krankenhaus gebracht und anschließend von dort in ein Pflegeheim in der Nähe. Dort verbringst du deine Zeit alleine – als Fremde unter Fremden. Keine schöne Vorstellung, oder? Aber genau solche Szenen spielen sich täglich irgendwo ab.

     

    Ich denke schon, dass es sich lohnt, darüber nachzudenken, denn eines ist sicher: Die Uhr tickt unaufhaltsam!

     

    Auch ein Partner und Kinder sind keine Garantie, dass man im Alter später allein bleibt. 

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