Um mitzumachen, melde dich bitte an.

Beiträge

  • 13.02.21, 17:10 - Zuletzt bearbeitet 13.02.21, 17:12.

    Maria (13.02.2021 16:30):

    Narzissten suchen sich eine Umgebung und Mitmenschen, wo sie glänzen können. Gibt es für so eine Umgebung nicht, dann ist grundsätzlich alles und jeder doof.

    Ja, Aufmerksamkeit. Und wenn nicht positiv dann halt negativ. 

    (aber Ignoranz wäre das Schlimmste .... das macht dann keinen "Spaß" ... na, wer ist nun abhängig)    

  • Maria (13.02.2021 16:30):

    An was ich nicht glaube, dass Narzissmus eine Krankheit ist. Dieser Begriff beinhaltet eine Heilung. Narzissmus ist nichts vorübergehendes, es ist eine psychische Störung, die nicht wirklich therapierbar ist. 

    Vielleicht werden Narzissten od. Psychopathen (die ärgere Variante) noch gefährlicher nach einer (eigentlich misslungenen) Therapie. Sie lernen dazu .... wie wer tickt .....  

    Kann ich mir irgendwie vorstellen. ( z.B. Psychopath od. einfach nur  "krank"  siehe Terroranschlag)   

  • Narzissmus (od. wie man es nennen mag Narzisst): Wenn er (od. sie) es erkennt - und auch will - ja, vielleicht könnte er an sich arbeiten. Aber größtenteils denkt er nicht daran. Er sieht sich selbst eher als "schwierig" - eben mit Ecken und Kanten.

    Und ob  "Ausrutscher" dennoch vorkommen .... ich weiß nicht...  

  • 13.02.21, 16:30 - Zuletzt bearbeitet 13.02.21, 16:48.

    Sehr spannend die Beiträge hier. 👍

    Meine Erfahrungen, privat und beruflich, zu diesem Thema:

    Narzissten suchen sich eine Umgebung und Mitmenschen, wo sie glänzen können. Gibt es für so eine Umgebung nicht, dann ist grundsätzlich alles und jeder doof.

    An was ich nicht glaube, dass Narzissmus eine Krankheit ist. Dieser Begriff beinhaltet eine Heilung. Narzissmus ist nichts vorübergehendes, es ist eine psychische Störung, die nicht wirklich therapierbar ist. 

    Denn wie schon hier beschrieben, für eine Therapie wäre Einsicht der erste Schritt, diese Einsicht ist aber beim N. nicht vorhanden. 

  • monika, hut ab für deinen weg und letztendlich konsequenz.

    ja, jeder ist für sich selbst verantwortlich, auch der narzist. und jeder muss seinen weg eintscheiden. wichtig dabei, so meine meinung, ist, dass man versteht, dass es eine krankheit ist...  wer die krankheit erkennt, der kann sie behandeln...  wer es nicht tut kann nicht die last auf andere übertragen. wenn ein partner dabei hilf, JEDOCH zeitlich begrenzt, kann sich glücklich schätzen. ich hatte einen bekannten, der diesen enorm harten weg ging. er ist ein toller partner grworden und mir guter freund...  durch seinen weg habe ich erst die denkwelt des narzisten verstehen gelernt... und dir des echoisten

  • 13.02.21, 14:58 - Zuletzt bearbeitet 13.02.21, 15:07.

    Gourmet - Sehe ich auch so........ein pathologischer Narzist hat grundsätzlich mit allem recht, und belehrt Dich jeden Tag was DU anders machen musst, und das DU an allem sowieso per se mal Schuld bist was nicht passt. Er wird auch, in meinem Fall hochintelligent, den Therapeuten belehren oder richtung seiner Sichtweise drängen. Das klappt nur bedingt, allemal spielt er dennoch eine Rolle und offenbart die Seiten wo es wirklich hapert ( Süchte ) überhaupt nicht. Zudem hat sich mein Narziss in Depressionen ergangen, war von den Tabletten zugedröhnt......die Arbeit ist zu 100% mir geblieben. 4 Jahre Chance zu geben ist denke ich genug gewesen....es traten bei mir schon Herzbeschwerden, Arythmien, auf......das muss nicht sein, sagten auch die Psychiater nachdem ich mir  Rat holte  " Schluss mit Lustig, schauen Sie auf sich ! " - so ist es dann geschehen - ich bin nicht davongelaufen habe zig mal die Extrameile gemacht.......jetzt zieht er aus, nachdem ich die Wohnung besorgt habe - Narziss ist dauermüde, jeder zweite Satz " das überfordert mich " .......er ist leider total enthemmt in seine Phantasien abgeglitten, Realität ist nur doof, ALLE sind dämlich und verstehen das wahre Leben nicht. Das macht mich traurig, weil ich es war ( er wollte es so ) die sein Schiff auf Kurs gehalten hat - jetzt möge er auf hoher See alleine bestehen.....der freie Wille ist zu respektieren, Reisende soll man nicht aufhalten . Ob wir Freunde bleiben wird von seinem weiteren Verhalten abhängen.

  • Die Gefühlsebene - ja, ein schwieriges Thema. Da gehört die Leidenschaft auch dazu (ohne dass sie "Leiden" schafft). 

    Anders, wenn einem die Füße in der Beziehung einschlafen ... wäre ja auch nicht optimal. 

    ... einfach kompliziert ;-) ...

  • 13.02.21, 12:57 - Zuletzt bearbeitet 13.02.21, 13:10.

    Kurzfristig ist eine (objektive) Beurteilung nie ganz einfach. Aber nach einer gewissen Zeitspanne wird man ev. mit gewissen Charaktereigenschaften v. Gegenüber konfrontiert - mit dem man absolut nix anfangen kann (ein Verhalten, das einem widerstrebt). Kann z.B. für Kollegen, Kunden usw. auch gelten .... dann heißt es : sich mit der Situation zu arrangieren.

    .... nur wie lange ist man bereit, sich in einer Beziehung zu arrangieren - wenn es mehr schlecht als recht ist ...

  • ja, davonlaufen ist selten eine gute strategie. die sachen anpacken hilft meist, denn oft rutscht ein partner ohne es zu merken in eine toxische rolle, oft tragen beide dazu bei, vor allem, wenn zu wenig geredet wird.

    feedback und das äußern von wünschen sowie das "ausverhandeln" ist wichtiger bestandteil von beziehungen... 

    aber wenn man hier dann trotzdem keinen fortschritt erreicht, ist die prof. hilfe oder trennung sinnvoll. auch dies gehört zum verantwortungsvollem handeln erwachsener dazu

  • Ich empfehle das Buch: "Gestatten,ich bin ein Arschloch" von Pablo Hagemeyer. Ein wunderbares Selbstfindungsbuch für sie UND ihn.

  • 13.02.21, 12:27

    Sich selber lieben und achten, auf jeden Fall muss das zu uns dazu gehören.

    Doch wenn ich vor allem gleich davon laufe habe ich weder Chance etwas im Aussen noch in meinem Innen zu erkennen. Die Lösung wird immer Davonlaufen sein und nicht Grenzen überwinden. Muss ich mich unter die Käseglocke setzen und Angst haben um mich selbst? Oder traue ich mir zu etwas zu überwinden und auch zurecht zu kommen wenn etwas nicht zu 100% mir selber entspricht. Lernen wo ich die Grenzen setze in einer Situation und nicht immer passend vorgesetzt bekommen. Überall muss ich das im Leben. Dazulernen ist oft schmerzhaft und jede Situation zeigt mir wo ich selber stehe. Einer hat Schwierigkeiten damit der andere weniger. Es kommt auch auf die Sichtweise an und die ist änderbar weil flexibel. Ich stell mich gerne den Herausforderungen des Lebens. Doch es ist sicher dann nicht mehr gut wenn man passiv wird und verharrt. Zu lernen sich selbst zu bewegen und nicht nur vom Aussen zu erwarten ist doch die Lösung für ein zufriedenes Leben.

  • Riki (13.02.2021 11:09):

    Die Frage ist nicht das "Wie", sondern nur das "Tu es!" -> Nichts wie weg von dieser toxischen Beziehung! Es erfordert einen konsequenten Schnitt und so sehr es auch schmerzen mag, dieser Schnitt/Schritt ist und bleibt eine klare Schlussfolgerung für jemand, der sich selbst liebt. 

    Sehe ich auch so. Und solange man es noch objektiv beurteilen kann - sofort raus!

  • Die Frage ist nicht das "Wie", sondern nur das "Tu es!" -> Nichts wie weg von dieser toxischen Beziehung! Es erfordert einen konsequenten Schnitt und so sehr es auch schmerzen mag, dieser Schnitt/Schritt ist und bleibt eine klare Schlussfolgerung für jemand, der sich selbst liebt. 

  • 13.02.21, 10:31 - Zuletzt bearbeitet 13.02.21, 10:36.

    Roland (13.02.2021 09:40):

    Nachdem das weibliche Geschlecht mit der Gleichberechtigung *aufgeholt* hatt, ist die Thematik schon lange nicht mehr männlich...

    Alles was hier als Macho beschrieben wird gibt es auch in weiblicher Form👍

    Ja, die "DIVA" . Narzisst (od. Macho) & Diva in Beziehung = ein rangeln um die Position. Sie zerfleischen sich 🙃.

  • 13.02.21, 09:40

    Nachdem das weibliche Geschlecht mit der Gleichberechtigung *aufgeholt* hatt, ist die Thematik schon lange nicht mehr männlich...

    Alles was hier als Macho beschrieben wird gibt es auch in weiblicher Form👍

  • Gourmet_and_more (13.02.2021 08:36):

    männer wie frauen können sehr toxisch in und für beziehungen sein. meist sind männliche agitationen lauter und offensichtlicher und weibliche leiser und hinter vermeintlichem netten wesen verborgen... da schenkt sich keine seite etwas.

    narzisten und echoisten sind auch nicht per se toxisch, sondern hängen stark von der ausprägung und vom jeweiligen gegenüber ab. die welt besteht kaum aus schwarz/weiss sondern hat unendlich viele schattierungen und ist immer auch produkt der situation...

    und letztendlich sind für so manche genau jene narzisten und echoisten anziehend, die von anderen gemieden werden. 

    die welt ist halt so unendlich kompliziert einfach 😎

    Si senhor

  • männer wie frauen können sehr toxisch in und für beziehungen sein. meist sind männliche agitationen lauter und offensichtlicher und weibliche leiser und hinter vermeintlichem netten wesen verborgen... da schenkt sich keine seite etwas.

    narzisten und echoisten sind auch nicht per se toxisch, sondern hängen stark von der ausprägung und vom jeweiligen gegenüber ab. die welt besteht kaum aus schwarz/weiss sondern hat unendlich viele schattierungen und ist immer auch produkt der situation...

    und letztendlich sind für so manche genau jene narzisten und echoisten anziehend, die von anderen gemieden werden. 

    die welt ist halt so unendlich kompliziert einfach 😎

  • 13.02.21, 08:23

    Nelly (13.02.2021 04:46):

    Ich denke dass männliches Verhalten für Frauen oft sehr toxisch rüberkommt.

    Distanzlos, unhöflich, abwertend.

    Aber wie auch anders wenn ein Mann in einer Selbstüberhöhung drinnen steckt ohne dies zu merken. Dann erscheint ihm die Welt rund um ihn eben kleiner als er sich selbst wahrnimmt.

    Narzissten müssen andere abwerten damit sie selbst höher stehen. Das hat etwas mit dem oft extem mangelhaften Selbstwertgefühl von Narzissten zu tun. 

    Das heisst aber nicht das Männer grundsätzlich Narzissten sind 😉 Anders herum gesehen wollen Frauen auch nicht das graue Mäuschen als Partner sondern suchen such genau die sogenannten 'Machos'  ..... wie immer macht es halt die Mischung.

  • Nelly (13.02.2021 04:46):

    Ich denke dass männliches Verhalten für Frauen oft sehr toxisch rüberkommt.

    Distanzlos, unhöflich, abwertend.

    Aber wie auch anders wenn ein Mann in einer Selbstüberhöhung drinnen steckt ohne dies zu merken. Dann erscheint ihm die Welt rund um ihn eben kleiner als er sich selbst wahrnimmt.

    Du beschreibst den Macho .....und in vielen Kulturen ist DAS das ideale Männerbild - und es impliziert immer den erhöhten Anspruch des Mannes gegenüber der nicht auf Augenhöhe gesehene Frau. Denk nur wieviel Mädchen leiden weil sie " verheiratet " werden, beschnitten werden, noch immer verkauft werden wie in Indien z.B. - IT's a mans world - auch die katholische Kirche lebt, fördert und deckt toxische Beziehungen - deckt das Mäntelchen des Schweigens über Kindesmißbrauch und predigt Nächstenliebe - zum k....tzen - das verwerflichste ist das fast alle braven Karholiken zuschauen - darüber hinwegsehen, das Thema verdrängen.

    Da wird seit Jahrhunderten mit Zeit gearbeitet.....wen interessiert schon die Zeitung von gestern- und die Täter werden weltweit verschoben......Gott will das sicher nicht !!!

Interesse geweckt? Jetzt kostenlos registrieren!

Du bist nur einen Klick entfernt. Die Registrierung dauert nur 1 Minute.