Hallo zusammen,
heute ging es für mich vom Brandner Innertal hinauf zum Oberzalimkopf. Mit dabei war derselbe Mensch, der mich schon auf der Drei‑Schwestern‑Tour begleitet hat. Spannend war, dass wir zwar dasselbe Ziel hatten, aber unterschiedlich unterwegs waren: Für mich eine klassische Alpintour, für ihn eine Mischung aus Bike & Hike und Skitour. Ich mag das – jeder macht es auf seine Art, und trotzdem teilt man den Tag. Ein bisschen Abstimmung reicht.
Mein Weg führte über Glingabrunnen, die Unter- und an der Mittelzalimalpe vorbei bis zur Oberzalimhütte und weiter Richtung Gipfel. Überraschend: Wir waren an diesem traumhaften Tag komplett allein am Berg.
Ab der Mittelzalimalpe lag schon ordentlich Schnee, vor allem nordseitig und in Mulden. Mal trug er gut, mal versank ich bis zum Knie. Zuerst hielt ich mich zwischen den Schneefeldern oder an deren Rändern entlang bis zur ersten Kehre, dann packte mich die Lust auf etwas Abwechslung und ich stieg direkt durch eine steile, schrofige Grasrinne zum Wanderweg hoch ( T4+ ).
Bei der Oberzalimhütte machten wir eine Pause und schauten hinüber zu den verschneiten Nordhängen zwischen Brandner Wildberg und Panüeler Kopf, und zum Oberzalimkopf selbst – einfach wunderbar. Meine Begleitung schnallte wieder die Ski an, während ich etwas weiter nördlich nach Westen querte.
Der Schnee wurde steiler, und an einem kleinen Felswändle musste ich die Hände einsetzen ( T5 ). Das machte die Sache aber gerade spannend. Danach ging es hinauf zu einem Felskopf, der nordöstlich des Gipfels in einen kurzen Grat ausläuft ( T4+ ). Von dort führte ein schöner, größtenteils schneefreier Grasgrat weiter, der sich angenehm gehen ließ. Über diesen schloss ich wieder zu meiner Begleitung auf, die es sich unterhalb der Scharte bequem gemacht hatte.
Kurz bevor wir weiter wollten, fiel mir das bröselige Felsgelände nordöstlich des Gipfels ins Auge ( Bild 8 ). Sah machbar aus – also probierte ich es. Ich querte etwa 30 Meter über eine steile Schneeflanke zu den Felsen und stieg dort in einer Mischung aus festem Fels und Brösel höher ( T5 ). Da ein abschüssiges Schneefeld eine Querung zum Grat verhinderte, kletterte ich über ein steiles Schneefeld und Felsgelände direkt zur Schlüsselstelle (Normalweg) hinauf ( T5 ). Gleich links davon gibt es eine Variante, bei der man mit ein paar kräftigen Armzügen entlang einer Spalte hochkommt ( II ) – macht Spaß, solange man keine Skischuhe trägt. Die letzten Meter zum Gipfel waren dann kein Thema mehr.
Oben erwartete uns eine fantastische Aussicht und für Anfang Mai erstaunlich warme Temperaturen.
@Tom: Dich wird es freuen – der Weiterweg zum Pfannenknechtle, Blankuskopf und zur Windeggerspitze sieht schon richtig gut aus. Ich freue mich sehr auf die Überschreitung. Der Grat wirkt stellenweise herrlich wild. :-D
Gefreut haben mich auch die netten Gespräche unterwegs und dass wir uns – wenn wir das wollten – sowohl am Gipfel als auch während der Tour Zeit lassen konnten.
Liebe Grüße
Kuckuck, würde gerne zum Wandern über Pfingsten nach Langenfeld. ❣️
Würde mir gerne das Zimmer mit Frühstück teilen ca 90 EURo pro Nase,
Bei Ineresse einfach melden 🤗
LG Nici 🙋♀️
Heute mal den heurigen Einstand im Alpstein gefeiert. Von Frümsen zur Saxer Lücke und raus zum Staubern. Aber lassen wir die Bilder sprechen 😁
Rötelstein (1614 m) und Kampl (1685 m)
In der Früh stellte sich die Frage: Wo soll es hingehen?
Ich schaute in einem Wanderführer (Salzkammergut Ost) nach einer mittleren Wanderung. Fand die obige. War aber noch unentschlossen. Schaute dann in einen zweiten Wanderführer (Steiermark) und blätterte genau die Seite auf, die die gleiche Wanderung vorschlug.
Also war es der obige Berg, ein Ausläufer des Toten Gebirges.
Am Startpunkt ist leider der Parkplatz sehr beschränkt. Start war am Radlingpass.
Bei warmen Temperaturen ging es rasch aufwärts.
Ab der Langmoosalm ging es erst zum Rötelstein.
Noch etwas reichlich Schnee empfing mich. Alles überwunden und am Gipfelkreuz. Eine schöne Aussicht zum Dachstein und nach Westen. Kurze Pause, denn das eigentliche Ziel war Kampl.
Wieder hinab zur Langmoosalm und von dort in Richtung Kampl.
Noch einige Schneefelder waren zu durchstapfen.
Am Punkt "Jesusnamen" nahm ich dann den Südweg zur Seidenhofalm. Von dort den Südostweg, der völlig schneefrei war. Rasch war ich dann am Kampl mit großem Naturkino.
Totes Gebirge, Gesäuse, Grimming, Niedere Tauern, Kammspitz, Dachstein usw. waren wunderschön zu sehen.
Nach einer ausgiebigen Rast ging es dann den gleichen Weg wieder zurück. Ein einfacher Berg mit großartiger Aussicht. Den Rötelstein muß man nicht unbedingt erwandern, es genügt auch nur der Kampl, der die schönere Aussicht hat.
Strecke: 11,2 km. 800 - 900 Hm
Alles hat gepasst und fast kein Schnee Kontakt! Wir Wanderten nach Dieni es hat gereicht und wir waren froh im Zug hatten einen Sitzplatz
Ein Schöner Tag geht zu neige.
Und heute in bewegten Bildern. Die gestrige Granattor Runde:
https://youtu.be/ki2POWK2_Ew
Am gestrigen Maifeiertag fand in Winningen die geführte Tageswanderung mit DVV Wertung der Schnellen Füße Koblenz statt. 42 Wanderer sind der Einladung zum Weingut Weyh gefolgt.
Und so ging es kurz nach 10 Uhr auf die 7km und 10 km Strecke. Zunächst Richtung g Güls, dann bergauf durch die Weinberge Bus zum Flugplatz Winningen. Hier wartete der erste Verpflegungspunkt (VP) mit Kaltgetränken und frischem Obst auf die Gruppe.
Nach dem VP trennten sich die Teilnehmer der 7ner und 10ner Strecke. Für die 7km Teilnehmer ging es durch die Weinberge zurück zum Weingut. Die Teilnehmer der 10km wanderten weiter durch die Weinberge in Richtung Autobahn. Auf der weiteren Tour ging es über die Aussichtspunkte der Gustav-Richter-Hütte. Hier hat man einen grandiosen Fernblick aufs Moseltal, die Steillagen und die Moselralbrücke. Unter jene verlief die Strecke dann auch. Weiter ging es über den Rastplatz bis zum zweiten VP. Danach wanderte die Gruppe durch die Weinberge zurück zum Ziel.
Der Wandertag fand seinen Abschluß beim gemütlichen zusammensitzen bei Wein und Bratwurst.
Es war für alle ein toller Wandertag bei super Wetter. Die Schnellen Füße Koblenz bedanken dich bei allen Teilnehmern und freuen sich schon aufs Wanderwochenende im Oktober 2026. Hier werden Strecken zwischen 5 und 55km angeboten.
@Tom
Tatsächlich mach ich diese Tour im Frühjahr nicht zum ersten Mal. Und es wird garantiert auch nicht das letzte Mal gewesen sein – ich hab noch ein paar spannende Aufstiege auf diesen Gipfel auf meiner Liste. Wenn mir dabei mal das Gesäß auf Grundeis geht, kann das nur gut sein. Nicht, dass ich am Ende noch größenwahnsinnig werde. :-D