Wandern & Bergsteigen

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  • Kurze, aber feine Morgenrunde auf den Fibling. Im unteren Drittel aktuell leider aktuell sehr kahl wg. Fällungen. Aber oben wi üblich fein 🤩 so macht der Start in den Tag gleich viel mehr Spaß!

  • vor 1 Woche

    Hallo zusammen,

    am Sonntag machte ich meine große H’Ems‑Runde. Das erste Bild stammt zwar aus der Woche davor, aber für mich gehört es trotzdem dazu - alles lag nah beieinander und fügte sich stimmig zusammen.

    Allein unterwegs zu sein gab mir die Freiheit, meine Geländespinnereien auszuleben. Ich nahm mir Zeit für alles und hielt vieles bildhaft fest - entsprechend schnell war der Handyakku am Ende. :-)

    Besonders hängen geblieben ist eine steil eingeschnittene Rinne in einem Tobel, eingerahmt von zwei fast wandartigen Erhebungen. Das Erkunden dort war intensiv: tasten, greifen, hochklettern. Das Gelände war schlecht einsehbar und steilte hinter den Ecken immer wieder stark auf; zwischen den Wänden fühlte ich mich zeitweise richtig eingesperrt. Mein Nervenkostüm war angespannt - gelohnt hat es sich trotzdem. Der Rückzug war nicht ohne.

    Hier trifft man häufig auf Abschnitte, die einen gleich zu Beginn packen, dann kurz loslassen und am Ende noch einmal kräftig fordern. Schon im Aufstieg spürte ich, was mir bei einem Abstieg bevorstehen würde: Die Rinnen im oberen Bereich fallen nämlich oft steil und schmierig zu den Kanten hin ab.

    Viele Passagen bin ich direkt in den Wasserläufen aufgestiegen - eine anregende Mischung aus Körpergefühl, Balance und Handeinsatz. Es war schön zu sehen, dass wieder Wasser aus den Quellen fließt. Links neben mir zog ein scharfer Grat nach oben; den hätte ich gerne versucht, aber man kann nicht überall gleichzeitig sein. :-)

    Über einen steilen Grat stieg ich schließlich aus und folgte dem Wanderweg weiter, bevor ich unterhalb der Emser Hütte wieder ins Gelände wechselte. Nach einer Steilstufe an einer Kante konnte ich einen Blick auf das Schrofenwändle werfen, das ich zwei Wochen zuvor mit Robin versucht hatte.

    Auf Bild 13 wirkt es schon richtig ungut - von unten sah es noch irgendwie machbar aus, wie so vieles. Aber sobald man mittendrin ist, merkt man schnell, dass das gar nichts heißen muss…

    Selbst wenn ich bis zum Wandfuß des Sonnaspitz gekommen wäre - oben Richtung Bepposteig wäre es noch nicht vorbei gewesen.

    Es ist halt, wie es ist.

    Ich ging weiter Richtung Strahlkopf, wo ich ein schmales Band zu einem nordseitigen Absatz mitnahm. Die Aussicht dort hat fast Kapf‑Qualität. Luftig war es, aber allein war ich nicht: Ein Gleitschirmflieger zog seine Kreise, und die Aufwinde trugen ihn immer höher.

    Zum Abschluss gönnte ich mir noch den schönen Abschnitt beim Klettergarten Schöner Mann. 17:30 Uhr - bis zu diesem Moment ein rundum gelungener Tag. Auf den Turm zwischen der Scharte und dem Löwenzähne‑Sattel verzichtete ich; auch mein eigener „Akku“ war langsam leer. Den Abstieg über den Stuarottlweg und das Eseltrepple machte ich aber noch zügig. Den Abend verbrachte ich bei meiner Freundin und war glücklich. :-)

    Liebe Grüße

    1 Kommentar
    • Gecko on tour 🤗

      vor 1 Woche
  • vor 1 Woche

    Freie leichte Kletterei auf den Admonter Reichenstein im max 2ten Grad. Wie immer, runter ist es mühsamer als rauf🙄. Geh bzw. Kraxelzeur ca. 6Std.

  • vor 1 Woche

    Wanderung am 29.08.26

  • Goodbye, magic August!
    ✨️🌸⛰️🌸✨️

  • vor 1 Woche
  • vor 1 Woche

    Bike & Hike Feierabendrunde

  • vor 1 Woche
    1 Kommentar
    • Beeindruckende Berge, das es soviele verschiedene gibt. Tolle Fotos.

      vor 1 Woche

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