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  • Was hat dich heute unglücklich gemacht?

    Diskussion · 63 Beiträge · 17 Gefällt mir · 1.166 Aufrufe

    Hallo ihr Lieben! Heute habe ich mir gedacht: Schluss mit dem positiven Denken. Manchmal braucht es einfach Platz zum Meckern, sich beschweren, die Frust rauszulassen und einfach sich trauen traurig zu sein. Herzlich willkommen!

     

    Nachtrag: es geht nicht darum, dass das positive Denken per se schlecht ist. Es geht eher darum, dass das sich nicht per Knopfdruck erreichen lässt, sondern dass es ein Weg ist, wo man sich genügend Zeit nimmt, um zu sich und eigener Zufriedenheit zu gelangen. 

    28.04.26, 22:42 - Zuletzt bearbeitet 29.04.26, 10:12.

Beiträge

  • 02.05.26, 12:43

     

    Karin:

    Was mich unglücklich macht ist vielleicht falsch ausgedrückt, eher etwas verärgert….

    Wenn ein ärztliches Verbot zu Sport kommt oder sonstige Einschränkungen für Bewegung die mir Spass macht aus medizinischen Gründen, aber Wäsche waschen, aufhängen, Einkäufe tragen und Staubsaugen als selbstverständlich gehend taxiert werden. 
     

    Mir wurde mein einzig erlaubter Sport Aquafit für 2 Wochen verboten und auch die Mukibude eingeschränkt….. Ruhe verordnet…… 😖

     

    so…. Fertig gejammert😏

    Wollen wir die Volksinitiative “bezahlte Hausmannshilfe bei ärztlicher Verordnung„ starten? 😉

    Baldige Besserung liebe Karin 🤗🍀

  • 02.05.26, 12:34

    Was mich unglücklich macht ist vielleicht falsch ausgedrückt, eher etwas verärgert….

    Wenn ein ärztliches Verbot zu Sport kommt oder sonstige Einschränkungen für Bewegung die mir Spass macht aus medizinischen Gründen, aber Wäsche waschen, aufhängen, Einkäufe tragen und Staubsaugen als selbstverständlich gehend taxiert werden. 
     

    Mir wurde mein einzig erlaubter Sport Aquafit für 2 Wochen verboten und auch die Mukibude eingeschränkt….. Ruhe verordnet…… 😖

     

    so…. Fertig gejammert😏

  • 01.05.26, 10:56

     

    Stefan:

     

    Stefan:

     

     

    Das ist ein sehr interessanter Punkt, Elena. Ich denke das kann viele verschiedene Gründe haben, einer davon ist eine Art "Selbstschutz"

     

    Ich hatte in meinen 20ern eine lange Beziehung mit einer Frau, die mit Depressionen zu kämpfen hatte. Wo und und wie es mir möglich war, habe ich sie unterstützt. Erst nach dem Ende der Beziehung habe ich realisiert wie stark, trotz meiner immer schon sehr positiven Grundeinstellung, es mich im Laufe der Zeit beeinflusst hat. Ich hatte noch einige Jahre später "Probleme", mich zu stark auf Menschen mit "negativen Gefühlen" einzulassen - da ist sofort eine innere Abwehr entstanden. 

     

    Ich denke, dass gerade bei Menschen mit starker Empathie, schnell die Gefahr besteht, dass man ebenfalls in eine Art "Strudel" aus negativen Gefühlen gerät.

     

    Wenn man das aus energetischer Sicht sieht, dann gibt man davon etwas ab, so lange, bis man selbst entladen ist, aber das Gegenüber kann nichts zurückgeben. Wird schnell einseitig, quasi ein Fass ohne Boden. Da muss man lernen, grenzen zu setzen.
    Manche die entladen sind, konsumieren zu viel und haben nie gelernt, mit ihrer eigenen Energie zu haushalten, bzw. selbst Balance herzustellen.
    Da entsteht schnell ein parasitäres Ungleichgewicht.

    Das ist genau auf den Punkt gebracht. Das erinnert mich an Situationen, in denen das Umfeld viel Energie frass, bis es irgendwann wirklich leer ist. 

  • 01.05.26, 00:28
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Waldgeist wieder gelöscht.
  • 01.05.26, 00:20

     

    Karin:

    Ich versteh dich, Marianne

     

    Auch meine Schwester hatte den Kontakt zu mir abgebrochen und mich 15 Jahren ignoriert. Ich litt sehr darunter nicht wissend warum und was ich falsch gemacht hatte.
     

    Dann fand wieder eine Annäherung statt und als wir es gut hatten fragte ich nach was der Grund damals war. Weil ich so bin und es eh nicht verstehe war die Antwort. Ich liess es stehen und als wieder ein Kontraktbruch folgte ohne eine erklärbare Situation oder Streit, habe ich mich entschlossen mir nicht mehr den Kopf darüber zu zerbrechen. Ich werde mich freuen wenn ich was höre von ihr und sonst geht mein Leben auch so unbelastet weiter. 
     

    Marianne:

    Seit 4 Jahren habe ich keinen Kontakt mehr zu meiner Schwester. Sie war plötzlich "angfressen" auf mich. Ich fragte, was los ist, sie hat nur geschrieben ich soll sie in Ruhe lassen, sie will mit mir nichts mehr zu tun haben. Meine Fragen nach dem Grund wurden ignoriert, ich weiß bis heute nicht was los ist. Meiner Mutter gegenüber behauptet sie jedoch, sie würde eh mit mir reden, aber ich will nicht.  Meinen Vorschlag, zu einem Mediator zu gehen hat sie abgelehnt. Meine Mutter und mein Bruder meinen, ich wäre genauso schuld an der Situation. Ich soll "das hinter mir lassen". Dass die nicht verstehen, dass ich Antworten will und nicht so tun kann als wäre nichts gewesen verstehen sie nicht. Das frustriert mich immer mal wieder.

     

    Das ganze erinnert mich irgendwie an Gosting , du möchtest wissen was du falsch gemacht hast,  aber bekommst keine Antwort mehr sondern bist einfach blockiert !   
     

  • 30.04.26, 22:48

    Ich versteh dich, Marianne

     

    Auch meine Schwester hatte den Kontakt zu mir abgebrochen und mich 15 Jahren ignoriert. Ich litt sehr darunter nicht wissend warum und was ich falsch gemacht hatte.
     

    Dann fand wieder eine Annäherung statt und als wir es gut hatten fragte ich nach was der Grund damals war. Weil ich so bin und es eh nicht verstehe war die Antwort. Ich liess es stehen und als wieder ein Kontraktbruch folgte ohne eine erklärbare Situation oder Streit, habe ich mich entschlossen mir nicht mehr den Kopf darüber zu zerbrechen. Ich werde mich freuen wenn ich was höre von ihr und sonst geht mein Leben auch so unbelastet weiter. 
     

    Marianne:

    Seit 4 Jahren habe ich keinen Kontakt mehr zu meiner Schwester. Sie war plötzlich "angfressen" auf mich. Ich fragte, was los ist, sie hat nur geschrieben ich soll sie in Ruhe lassen, sie will mit mir nichts mehr zu tun haben. Meine Fragen nach dem Grund wurden ignoriert, ich weiß bis heute nicht was los ist. Meiner Mutter gegenüber behauptet sie jedoch, sie würde eh mit mir reden, aber ich will nicht.  Meinen Vorschlag, zu einem Mediator zu gehen hat sie abgelehnt. Meine Mutter und mein Bruder meinen, ich wäre genauso schuld an der Situation. Ich soll "das hinter mir lassen". Dass die nicht verstehen, dass ich Antworten will und nicht so tun kann als wäre nichts gewesen verstehen sie nicht. Das frustriert mich immer mal wieder.

     

  • 30.04.26, 19:24

    Seit 4 Jahren habe ich keinen Kontakt mehr zu meiner Schwester. Sie war plötzlich "angfressen" auf mich. Ich fragte, was los ist, sie hat nur geschrieben ich soll sie in Ruhe lassen, sie will mit mir nichts mehr zu tun haben. Meine Fragen nach dem Grund wurden ignoriert, ich weiß bis heute nicht was los ist. Meiner Mutter gegenüber behauptet sie jedoch, sie würde eh mit mir reden, aber ich will nicht.  Meinen Vorschlag, zu einem Mediator zu gehen hat sie abgelehnt. Meine Mutter und mein Bruder meinen, ich wäre genauso schuld an der Situation. Ich soll "das hinter mir lassen". Dass die nicht verstehen, dass ich Antworten will und nicht so tun kann als wäre nichts gewesen verstehen sie nicht. Das frustriert mich immer mal wieder.

  • 30.04.26, 17:01

    Das kenne ich nur zu gut, das mich Einsamkeit sehr Depressiv und Agressivmacht. Vor allem wenn Mann mich zu sehr unter Druck setzt oder mich einfach nicht beachtet. Der Versuch Kontakt zu finden scheitert und ich werde nur noch enttäuscht. Dann Frage ich mich ob mit mir was nicht stimmt. Vor allem das macht mich jeden Tag traurig, alleine zu sein. Am Ende denkt man ob es jemanden auf fallen würde, komplett auf mich zu verzichten. Natürlich habe ich eine Krankheit die ich auch therapiere um mich besser zu verstehen. Zurzeit mache ich auch eine schwere Zeit durch, die sehr an meinen Kräften zieht. Seit gestern nehme ich wieder Antidepressiva um etwas runter zu kommen. War am Ende dann meine Entscheidung. Wegen meinen Problem, wird gerade noch geklärt und ich hoffe dann, das es wieder besser wird...

  • 30.04.26, 16:53

     

    Stefan:

     

    Elena:

     

    Was interessant ist, ich beobachte immer wieder, wie ablehnend die Menschen auf diejenigen reagieren, welchen im Moment nicht so gut geht/ die Gefühle empfinden, welche als negativ-„unerwünscht bezeichnet werden/ sind. Viele flüchten, machen um sie einen grossen Bogen, vermeiden die Konversation, versuchen alles mit „denke positiv„, „versuche zu manifestieren„ oder ähnlichem es zu verdecken, überspringen oder anderswie zu unterdrücken. Mit der Zeit verlernt man auf sich Acht zu geben, handelt unangenehme Situationen/ innere Spannungen alleine, man schämt sich quasi dafür. 

     

    Das ist ein sehr interessanter Punkt, Elena. Ich denke das kann viele verschiedene Gründe haben, einer davon ist eine Art "Selbstschutz"

     

    Ich hatte in meinen 20ern eine lange Beziehung mit einer Frau, die mit Depressionen zu kämpfen hatte. Wo und und wie es mir möglich war, habe ich sie unterstützt. Erst nach dem Ende der Beziehung habe ich realisiert wie stark, trotz meiner immer schon sehr positiven Grundeinstellung, es mich im Laufe der Zeit beeinflusst hat. Ich hatte noch einige Jahre später "Probleme", mich zu stark auf Menschen mit "negativen Gefühlen" einzulassen - da ist sofort eine innere Abwehr/Blockade entstanden. 

     

    Ich denke, dass gerade bei Menschen mit starker Empathie, schnell die Gefahr besteht, dass man ebenfalls in eine Art "Strudel" aus negativen Gefühlen gerät.

     

    Danke Stefan für deine Reflexion. Das stimmt, es besteht die Gefahr emotional ausgebeutet zu werden, aber wie du bereits gesagt hast, gebe es die Möglichkeit zu lernen eigene Grenzen klar zu kommunizieren.

    Mir ging es mehr um die gesunde Toleranz gegenüber unangenehmen Gefühlen im Alltag bei sich selbst und den anderen, sich erlauben zu leben statt zu „funktionieren“, bewusster und ausgeglichener verschiedene Phasen durchzulaufen. 

  • 30.04.26, 15:54 - Zuletzt bearbeitet 30.04.26, 15:56.

     

    Stefan:

     

    Stefan:

     

    Wenn man das aus energetischer Sicht sieht, dann gibt man davon etwas ab, so lange, bis man selbst entladen ist, aber das Gegenüber kann nichts zurückgeben. Wird schnell einseitig, quasi ein Fass ohne Boden. Da muss man lernen, grenzen zu setzen.
    Manche die entladen sind, konsumieren zu viel und haben nie gelernt, mit ihrer eigenen Energie zu haushalten, bzw. selbst Balance herzustellen.
    Da entsteht schnell ein parasitäres Ungleichgewicht.

     

    Das würde ich so unterschreiben und traf auf mich damals sicher genauso zu. 

    Es war ein Lernprozess in der Zeit danach - heute funktioniert es viel besser und noch dazu weiß ich, was mir gut tut und was nicht.

     

    Aus der gegenseitigen Perspektive: es gibt sicher nicht wenige Menschen, denen es bewusst ist, dass die eigenen (negativen) Gefühle auch die Menschen um sie herum beeinflussen können und daher solche Themen meiden. Für die eigene mentale Gesundheit dieser Personen ist das sicher ebenfalls nicht der richtige Weg - reden ist wichtig. Nur ist es dann vermutlich besser, diese "Last" auf mehrere Schultern zu verteilen und sich (bei tieferen Problemen) auch professionelle (neutrale) Hilfe zu suchen.

    Ja, borderline ist so ein gutes Beispiel für "energy drain", allerdings wird viel zu oft hervorgehoben, dass es eine Krankheit ist und kein manipulatives Verhalten (Ich finde das ist eine entschuldigende Lüge, nicht mehr und nicht weniger).
    Wenn Kontrolllverlust durch gesetzte Grenzen droht, dann merkt man sehr schnell, wie die sehr wohl in der Lage sind, anders zu agieren. Quasi gerade noch die Kurve kriegen, bevor das Auslutschen wieder losgeht.
    Das macht Daten in meiner Altergruppe zusätzlich schwierig, da bi-polare, manisch depressive, oder sonstwie mental, durch die Menopause geschädigte, eher die Regel, als die Ausnahme bilden.

  • 30.04.26, 15:38 - Zuletzt bearbeitet 30.04.26, 15:39.

     

    Stefan:

     

    Stefan:

     

     

    Das ist ein sehr interessanter Punkt, Elena. Ich denke das kann viele verschiedene Gründe haben, einer davon ist eine Art "Selbstschutz"

     

    Ich hatte in meinen 20ern eine lange Beziehung mit einer Frau, die mit Depressionen zu kämpfen hatte. Wo und und wie es mir möglich war, habe ich sie unterstützt. Erst nach dem Ende der Beziehung habe ich realisiert wie stark, trotz meiner immer schon sehr positiven Grundeinstellung, es mich im Laufe der Zeit beeinflusst hat. Ich hatte noch einige Jahre später "Probleme", mich zu stark auf Menschen mit "negativen Gefühlen" einzulassen - da ist sofort eine innere Abwehr entstanden. 

     

    Ich denke, dass gerade bei Menschen mit starker Empathie, schnell die Gefahr besteht, dass man ebenfalls in eine Art "Strudel" aus negativen Gefühlen gerät.

     

    Wenn man das aus energetischer Sicht sieht, dann gibt man davon etwas ab, so lange, bis man selbst entladen ist, aber das Gegenüber kann nichts zurückgeben. Wird schnell einseitig, quasi ein Fass ohne Boden. Da muss man lernen, grenzen zu setzen.
    Manche die entladen sind, konsumieren zu viel und haben nie gelernt, mit ihrer eigenen Energie zu haushalten, bzw. selbst Balance herzustellen.
    Da entsteht schnell ein parasitäres Ungleichgewicht.

     

    Das würde ich so unterschreiben und traf auf mich damals sicher genauso zu. 

    Es war ein Lernprozess in der Zeit danach - heute funktioniert es viel besser und noch dazu weiß ich, was mir gut tut und was nicht.

     

    Aus der gegenseitigen Perspektive: es gibt sicher nicht wenige Menschen, denen es bewusst ist, dass die eigenen (negativen) Gefühle auch die Menschen um sie herum beeinflussen können und daher solche Themen meiden. Für die eigene mentale Gesundheit dieser Personen ist das sicher ebenfalls nicht der richtige Weg - reden ist wichtig. Nur ist es dann vermutlich besser, diese "Last" auf mehrere Schultern zu verteilen und sich (bei tieferen Problemen) auch professionelle (neutrale) Hilfe zu suchen.

  • 30.04.26, 15:14

     

    Stefan:

     

    Elena:

     

    Was interessant ist, ich beobachte immer wieder, wie ablehnend die Menschen auf diejenigen reagieren, welchen im Moment nicht so gut geht/ die Gefühle empfinden, welche als negativ-„unerwünscht bezeichnet werden/ sind. Viele flüchten, machen um sie einen grossen Bogen, vermeiden die Konversation, versuchen alles mit „denke positiv„, „versuche zu manifestieren„ oder ähnlichem es zu verdecken, überspringen oder anderswie zu unterdrücken. Mit der Zeit verlernt man auf sich Acht zu geben, handelt unangenehme Situationen/ innere Spannungen alleine, man schämt sich quasi dafür. 

     

    Das ist ein sehr interessanter Punkt, Elena. Ich denke das kann viele verschiedene Gründe haben, einer davon ist eine Art "Selbstschutz"

     

    Ich hatte in meinen 20ern eine lange Beziehung mit einer Frau, die mit Depressionen zu kämpfen hatte. Wo und und wie es mir möglich war, habe ich sie unterstützt. Erst nach dem Ende der Beziehung habe ich realisiert wie stark, trotz meiner immer schon sehr positiven Grundeinstellung, es mich im Laufe der Zeit beeinflusst hat. Ich hatte noch einige Jahre später "Probleme", mich zu stark auf Menschen mit "negativen Gefühlen" einzulassen - da ist sofort eine innere Abwehr entstanden. 

     

    Ich denke, dass gerade bei Menschen mit starker Empathie, schnell die Gefahr besteht, dass man ebenfalls in eine Art "Strudel" aus negativen Gefühlen gerät.

     

    Wenn man das aus energetischer Sicht sieht, dann gibt man davon etwas ab, so lange, bis man selbst entladen ist, aber das Gegenüber kann nichts zurückgeben. Wird schnell einseitig, quasi ein Fass ohne Boden. Da muss man lernen, grenzen zu setzen.
    Manche die entladen sind, konsumieren zu viel und haben nie gelernt, mit ihrer eigenen Energie zu haushalten, bzw. selbst Balance herzustellen.
    Da entsteht schnell ein parasitäres Ungleichgewicht.

  • 30.04.26, 15:09 - Zuletzt bearbeitet 30.04.26, 15:10.

     

    Elena:

     

    Stefan:

     

     

    Das ein dauerhaft anhaltender Zustand von "unglücklich sein" wahrscheinlich in einer Depression münden könnte, ist vielen Menschen hier vermutlich bewusst und mit Sicherheit nicht erstrebenswert. 

    Manchmal ist es aber auch gut und wichtig, seine Gefühle - in beide Richtungen hin -  spüren und aushalten zu können, denn das ganze Spektrum an Gefühlen machen einen Menschen aus. Das hat, meiner Meinung nach, auch gar nicht so viel mit Optimist und Pessimist zu tun, sondern einfach einer gefestigten Persönlichkeit -  und entscheidet mitunter auch, in welche Richtung wir uns als Individuum entwickeln und welche Wege wir einschlagen.

     

    Was mich heute unglücklich gemacht hat: ich bin erkältet und kann am langen Wochenende daher wenig unternehmen. Aber das ist ok, so wird es eben ein Buch/Hörbuch/Serienmarathon werden ;-)

    Was interessant ist, ich beobachte immer wieder, wie ablehnend die Menschen auf diejenigen reagieren, welchen im Moment nicht so gut geht/ die Gefühle empfinden, welche als negativ-„unerwünscht bezeichnet werden/ sind. Viele flüchten, machen um sie einen grossen Bogen, vermeiden die Konversation, versuchen alles mit „denke positiv„, „versuche zu manifestieren„ oder ähnlichem es zu verdecken, überspringen oder anderswie zu unterdrücken. Mit der Zeit verlernt man auf sich Acht zu geben, handelt unangenehme Situationen/ innere Spannungen alleine, man schämt sich quasi dafür. 

     

    Das ist ein sehr interessanter Punkt, Elena. Ich denke das kann viele verschiedene Gründe haben, einer davon ist eine Art "Selbstschutz"

     

    Ich hatte in meinen 20ern eine lange Beziehung mit einer Frau, die mit Depressionen zu kämpfen hatte. Wo und und wie es mir möglich war, habe ich sie unterstützt. Erst nach dem Ende der Beziehung habe ich realisiert wie stark, trotz meiner immer schon sehr positiven Grundeinstellung, es mich im Laufe der Zeit beeinflusst hat. Ich hatte noch einige Jahre später "Probleme", mich zu stark auf Menschen mit "negativen Gefühlen" einzulassen - da ist sofort eine innere Abwehr/Blockade entstanden. 

     

    Ich denke, dass gerade bei Menschen mit starker Empathie, schnell die Gefahr besteht, dass man ebenfalls in eine Art "Strudel" aus negativen Gefühlen gerät.

     

  •  

    Stefan:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Hm, warum macht dich das Weckerklingeln unglücklich? Die Lösung wäre früher Schlafen zu 
    gehen, so dass man schon glücklich vor dem Weckerklingeln aus dem Bett springt😁😉🎉

    Ansonsten gebe ich Dir soweit Recht, nur ist ein anderer Umgang mit dem Unglück ja auch 
    eine Art Lösung, die Hauptsache, was ich mit meiner Aussage meinte ist, dass man nicht 
    im "unglücklich sein" gefangen bleibt🦉

     

    Das ein dauerhaft anhaltender Zustand von "unglücklich sein" wahrscheinlich in einer Depression münden könnte, ist vielen Menschen hier vermutlich bewusst und mit Sicherheit nicht erstrebenswert. 

    Manchmal ist es aber auch gut und wichtig, seine Gefühle - in beide Richtungen hin -  spüren und aushalten zu können, denn das ganze Spektrum an Gefühlen machen einen Menschen aus. Das hat, meiner Meinung nach, auch gar nicht so viel mit Optimist und Pessimist zu tun, sondern einfach einer gefestigten Persönlichkeit -  und entscheidet mitunter auch, in welche Richtung wir uns als Individuum entwickeln und welche Wege wir einschlagen.

     

    Was mich heute unglücklich gemacht hat: ich bin erkältet und kann am langen Wochenende daher wenig unternehmen. Aber das ist ok, so wird es eben ein Buch/Hörbuch/Serienmarathon werden ;-)

    Natürlich sucht man doch erst nach einer Lösung, wenn man festgestellt hat, dass man unglück-
    lich ist? Von daher, muss man in dieser Zeit sein Unglücksgefühl ja auch "aushalten" und "nach-
    spüren" um zu einer Lösung zu kommen, wie man es überwindet, aber eine wirkliche Entwick-
    lung findet aus meiner Sicht erst statt, wie man mit dem Unglücksgefühl umgeht, gute Besserung 🎇

    Aus meiner Sicht tun sowohl Pessimisten als auch Optimisten, vor Entscheidungen abwägen, nur
    wird dem Pessimist nachgesagt, dass er mit einem unguten Gefühl an die Sache herangeht, währ-
    end Optimisten zuversichtlich ihre Wege gehen😉

     

    Elena:

     

     

    Was interessant ist, ich beobachte immer wieder, wie ablehnend die Menschen auf diejenigen reagieren, welchen im Moment nicht so gut geht/ die Gefühle empfinden, welche als negativ-„unerwünscht bezeichnet werden/ sind. Viele flüchten, machen um sie einen grossen Bogen, vermeiden die Konversation, versuchen alles mit „denke positiv„, „versuche zu manifestieren„ oder ähnlichem es zu verdecken, überspringen oder anderswie zu unterdrücken. Mit der Zeit verlernt man auf sich Acht zu geben, handelt unangenehme Situationen/ innere Spannungen alleine, man schämt sich quasi dafür. 

    Da gebe ich Dir Recht, ich selbst würde auch nicht unbedingt andere mit meinen negativen 
    Gefühlen belasten wollen, allerhöchstens Menschen denen ich vertraue und die einen da
    weiterhelfen können, die Gedankenspirale zu durchbrechen und man so gestärkt aus dem
    Gespräch herausgeht, meist reicht aber schon sich ein lautes "Stopp" zu sagen um den Ge-
    danken eine Pause zu gönnen, ihnen Fakten entgegen zu halten und zu realisieren, dass sie 
    so eben nicht stimmen😉

  • 30.04.26, 14:27 - Zuletzt bearbeitet 30.04.26, 14:54.

     

    Stefan:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Hm, warum macht dich das Weckerklingeln unglücklich? Die Lösung wäre früher Schlafen zu 
    gehen, so dass man schon glücklich vor dem Weckerklingeln aus dem Bett springt😁😉🎉

    Ansonsten gebe ich Dir soweit Recht, nur ist ein anderer Umgang mit dem Unglück ja auch 
    eine Art Lösung, die Hauptsache, was ich mit meiner Aussage meinte ist, dass man nicht 
    im "unglücklich sein" gefangen bleibt🦉

     

    Das ein dauerhaft anhaltender Zustand von "unglücklich sein" wahrscheinlich in einer Depression münden könnte, ist vielen Menschen hier vermutlich bewusst und mit Sicherheit nicht erstrebenswert. 

    Manchmal ist es aber auch gut und wichtig, seine Gefühle - in beide Richtungen hin -  spüren und aushalten zu können, denn das ganze Spektrum an Gefühlen machen einen Menschen aus. Das hat, meiner Meinung nach, auch gar nicht so viel mit Optimist und Pessimist zu tun, sondern einfach einer gefestigten Persönlichkeit -  und entscheidet mitunter auch, in welche Richtung wir uns als Individuum entwickeln und welche Wege wir einschlagen.

     

    Was mich heute unglücklich gemacht hat: ich bin erkältet und kann am langen Wochenende daher wenig unternehmen. Aber das ist ok, so wird es eben ein Buch/Hörbuch/Serienmarathon werden ;-)

    Was interessant ist, ich beobachte immer wieder, wie ablehnend die Menschen auf diejenigen reagieren, welchen im Moment nicht so gut geht/ die Gefühle empfinden, welche als negativ-„unerwünscht bezeichnet werden/ sind. Viele flüchten, machen um sie einen grossen Bogen, vermeiden die Konversation, versuchen alles mit „denke positiv„, „versuche zu manifestieren„ oder ähnlichem es zu verdecken, überspringen oder anderswie zu unterdrücken. Mit der Zeit verlernt man auf sich Acht zu geben, handelt unangenehme Situationen/ innere Spannungen alleine, man schämt sich quasi dafür. 
    P. S. Gute Besserung 😉

  • 30.04.26, 13:58

     

    Toni:

    Aus meiner Erfahrung denke ich, dass Pessimismus helfen kann, mögliche Gefahren besser einzuschätzen und bestimmte Situationen gründlicher zu durchdenken, um auf allfällige negative Entwicklungen besser vorbereitet zu sein. Wenn ich etwas positiv angehe und es dann nicht funktioniert, bin ich viel mehr am Boden zerstört, als wenn ich die ganze Sache von vornherein pessimistisch angegangen bin. Aber natürlich geht ein Optimist sicher leichter durchs Leben 🐞🍀

    Das ist ein interessanter Aspekt, den du hier beschreibst.

    Ich würde es nicht als Pessimismus bezeichnen, sondern als "Umsichtigkeit", "Gründlichkeit", "Vorsichtigkeit", wenn man im Vorfeld gedanklich schon mehrere Szenarien durchspielt. 

    Die Meisterklasse ist dann: zu akzeptieren, dass man auch scheitern kann und trotzdem vorher sämtliche Möglichkeiten antizipiert, sich für die beste Lösung entscheidet und darauf vertraut, dass man flexibrl reagiert und das Optimum aus der Situation rausholt.

     

  • 30.04.26, 13:54

     

    Felix:

    5 Jahre oder mehr älter geschätzt zu werden - es piekst schon, wenn man(n) mit 43 auf 50 geschätzt wird.

    Das muss sehr glücklich machen, weil du dann sieben jahre früher pensioniert wirst🤪😜

  • 30.04.26, 13:44
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Felix wieder gelöscht.
  • 30.04.26, 12:26

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Uli:

    Mein Wecker, der hat mich wach gemacht. Das macht er regelmäßig, das Problem halte ich derzeit für nicht lösbar 🙃🙂

     

     

    Und dann gibt es manchmal Unglück, das man nicht einfach wie ein Problem lösen kann. Nur am eigenen Umgang damit kann man drehen, wenn man die Kraft dazu (wieder) hat...

     

    Betrifft mich aber im Moment nicht, zum Glück

     

    Alles Gute für die wirklich Unglücklichen!

    🌸

    Hm, warum macht dich das Weckerklingeln unglücklich? Die Lösung wäre früher Schlafen zu 
    gehen, so dass man schon glücklich vor dem Weckerklingeln aus dem Bett springt😁😉🎉

    Ansonsten gebe ich Dir soweit Recht, nur ist ein anderer Umgang mit dem Unglück ja auch 
    eine Art Lösung, die Hauptsache, was ich mit meiner Aussage meinte ist, dass man nicht 
    im "unglücklich sein" gefangen bleibt🦉

     

    Das ein dauerhaft anhaltender Zustand von "unglücklich sein" wahrscheinlich in einer Depression münden könnte, ist vielen Menschen hier vermutlich bewusst und mit Sicherheit nicht erstrebenswert. 

    Manchmal ist es aber auch gut und wichtig, seine Gefühle - in beide Richtungen hin -  spüren und aushalten zu können, denn das ganze Spektrum an Gefühlen machen einen Menschen aus. Das hat, meiner Meinung nach, auch gar nicht so viel mit Optimist und Pessimist zu tun, sondern einfach einer gefestigten Persönlichkeit -  und entscheidet mitunter auch, in welche Richtung wir uns als Individuum entwickeln und welche Wege wir einschlagen.

     

    Was mich heute unglücklich gemacht hat: ich bin erkältet und kann am langen Wochenende daher wenig unternehmen. Aber das ist ok, so wird es eben ein Buch/Hörbuch/Serienmarathon werden ;-)

  • 30.04.26, 11:42

    Spannender Ansatz... ich finde auch immer wieder, dass diese unsere Welt (oder Erde) ein schwieriger Ort ist ... 

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