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  • Geht es den Menschen heute zu gut ?

    Diskussion · 179 Beiträge · 1.782 Aufrufe

    Und sie wissen sich diesen Wohlstand    nicht mehr zu schätzen !  I Es  ist alles selbstverständlich geworden und Anforderung an den Staat sind Anforderungen an die Gesellschaft !  Ist die Gesellschaft wirklich verpflichtet , für alles verantwortlich gemacht zu werden !  

    Aber  als Gesellschaft sind wir uns fremd und wir kennen uns nicht !   Wir grüßen uns auch nicht demnach frage ich mich schon , warum bin ich für dich verpflichtet..🙋‍♂️

     

    14.05.26, 00:59 - Zuletzt bearbeitet 14.05.26, 01:03.

Beiträge

  • 16.05.26, 20:00

     

    Nane:

    Ich glaube nicht, dass es den Menschen „zu gut“ geht - eher, dass vieles selbstverständlich geworden ist. Früher war man oft dankbarer für kleine Dinge, heute wird vieles sofort erwartet. Gleichzeitig darf man aber nicht vergessen, dass auch viele Menschen trotz Wohlstand unter Druck, Einsamkeit oder Sorgen leiden.


    Und ja, eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn man nicht nur fordert, sondern auch selbst etwas beiträgt. Ein freundliches Grüßen, Respekt oder Rücksicht kosten nichts, machen aber oft einen großen Unterschied. 🙂


    Trotzdem sind wir als Gesellschaft irgendwo miteinander verbunden - auch wenn wir uns nicht persönlich kennen. Denn jeder kann einmal in eine Situation kommen, in der er froh ist, dass andere nicht einfach wegschauen.

    Nane , Bin ganz deiner Meinung. Und dass wir gesellschaftlich miteinander verbunden sind, findet man schon im Matthäus Evangelium „wir sind alle Brüder und Schwestern“. 😉

     

    Wohlstand kann natürlich Zufriedenheit und Glück nicht ersetzen, aber er trägt wesentlich zu Lebensqualität und Sicherheit bei.
     

    Trotzdem glaube ich, dass vieles zu selbstverständlich geworden ist: sauberes Wasser, das aus der Leitung kommt, ein Klick auf den Schalter und es wird Licht ,  gefüllte Supermärkte, individuelle Mobilität, medizinische Versorgung oder die Sicherheit, dass im Notfall tatsächlich Hilfe kommt , selbst  habe das erst kürzlich selbst erlebt.

    Auch sozial sind wir in vielen Bereichen abgesichert. Dieser Standard ist für viele schon so normal geworden, dass man den Unterschied oft erst erkennt, wenn man Länder sieht, in denen Armut oder fehlende Versorgung noch zum Alltag gehören.

    Natürlich will der Mensch immer mehr Wohlstand. Aber vielleicht würde es uns manchmal guttun, sich öfter bewusst zu machen, was wir bereits haben und es auch mehr zu schätzen wissen ! 🙋‍♂️
     


     


     

  • 16.05.26, 17:43

    Ich glaube nicht, dass es den Menschen „zu gut“ geht - eher, dass vieles selbstverständlich geworden ist. Früher war man oft dankbarer für kleine Dinge, heute wird vieles sofort erwartet. Gleichzeitig darf man aber nicht vergessen, dass auch viele Menschen trotz Wohlstand unter Druck, Einsamkeit oder Sorgen leiden.


    Und ja, eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn man nicht nur fordert, sondern auch selbst etwas beiträgt. Ein freundliches Grüßen, Respekt oder Rücksicht kosten nichts, machen aber oft einen großen Unterschied. 🙂


    Trotzdem sind wir als Gesellschaft irgendwo miteinander verbunden - auch wenn wir uns nicht persönlich kennen. Denn jeder kann einmal in eine Situation kommen, in der er froh ist, dass andere nicht einfach wegschauen.

  • 16.05.26, 16:49

    Der Pick des Wohlstandes ist vorbei, die Fixkosten klettern in die Höhe, immer mehr workingpoor und verschuldete Familien. So sieht es bei uns aus, das Gesundheitswesen ist überlastet und die Gemeiden teilweise in roten Zahlen, Arbeitslosenzahlen so hoch wie noch nie.

     

     Trotzdem wird noch vieler Orts freundlich gegrüsst, in Dörfer oder Orte wo die Anzahl Menschen eine Ruhepause zwischen den Grüezi zulassen.

  • 16.05.26, 16:14 - Zuletzt bearbeitet 16.05.26, 16:14.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Stefan:

    Rein psychologisch gesehn kann es Menschen tatsächlich "zu gut" gehen, auch wenn das irgendwie merkwürdig klingt. An vielen Stellen, vor allem in der westlichen Hemisphäre, ist das jedoch gut zu beobachten. Unzufriedenheit  trotz Überfluss, die "Qual" der Wahl, fehlender Antrieb um gegen Wiederstände anzugehen... 

     

    Viel wichtiger finde ich persönlich die Frage: "Wissen die Menschen (hier) eigentlich, wie gut es Ihnen grundsätzlich geht?" 

    Und dafür fehlt, meiner Erfahrung und Beobachtung nach, vielen einfach die andere Perspektive. 

    Auch mir ist es tatsächlich erst durch diverse Reisen in andere Ecken dieser Welt so richtig bewusst geworden - und meine Lebenseinstellung hat sich definitiv verändert.

    Ich denke dieser Vergleich mit anderen Ecken der Erde, denen es wohl schlechter geht, schärft
    zwar die Sinne für den Wohlstand indem wir leben, hilft einen aber nicht beim Lösen der Alltags-
    probleme die man eventuell hat, denn wenn man seine Miete nicht zahlt, landet man auch rela-
    tiv schnell auf der Strasse oder wenn man gesundheitliche Probleme hat, muss man oft eine 
    Odyssee durchlaufen, damit einen geholfen wird und dass trotz der enormen Ausgaben für das
    Gesundheitswesen....

     

    Es gibt natürlich immer Extrem-Situationen, dennoch wird, unterm Strich, fast jeder irgendwie "aufgefangen", wenn es nötig ist und man es will. Fast alle Menschen können einfach  "leben", ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen. Historisch und auch international betrachtet ist das schon ein Privileg.

     

    Darüber hinaus finde ich den Beitrag von Alberto wichtig: Wohlstand ist definitiv nicht mit Wohlbefinden und Glück gleichzusetzen - auch dieses Bewusstsein ist, in unsereren industriell-kapitalistisch geprägten Ländern, teilweise abhanden gekommen. Das ist jedoch eher eine andere Diskussion 😉

  •  

    Waldgeist:

     

    Stefan:

    Rein psychologisch gesehn kann es Menschen tatsächlich "zu gut" gehen, auch wenn das irgendwie merkwürdig klingt. An vielen Stellen, vor allem in der westlichen Hemisphäre, ist das jedoch gut zu beobachten. Unzufriedenheit  trotz Überfluss, die "Qual" der Wahl, fehlender Antrieb um gegen Wiederstände anzugehen... 

     

    Viel wichtiger finde ich persönlich die Frage: "Wissen die Menschen (hier) eigentlich, wie gut es Ihnen grundsätzlich geht?" 

    Und dafür fehlt, meiner Erfahrung und Beobachtung nach, vielen einfach die andere Perspektive. 

    Auch mir ist es tatsächlich erst durch diverse Reisen in andere Ecken dieser Welt so richtig bewusst geworden - und meine Lebenseinstellung hat sich definitiv verändert.


    Das stimmt und der Weitblick über die Grenzen verändert vielleicht unsere Perspektive ! 

    Der 2014 aus Syrien nach Österreich geflüchtete Kabarettist und Autor Omar Khir Alanam beschreibt in seinem Buch „Danke! Wie Österreich meine Heimat wurde“, wie erstaunt sein Vater in Syrien über unser Sozialsystem reagiert. Für ihn ist es kaum nachvollziehbar, dass Menschen auch ohne Arbeit finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten.

    Omar schildert außerdem, dass manche seiner syrischen Freunde zunächst gar nicht glauben konnten, dass der Staat tatsächlich Geld überweist, ohne eine direkte Gegenleistung zu verlangen. Teilweise entstanden dabei auch völlig absurde Vorstellungen darüber, warum Europa Flüchtlinge aufnimmt. Sie waren überzeugt davon , dass man sie nach Österreich geholt hat , um unsere Frauen glücklich zu machen ! ( kein Scherz und man kann es in diesem Buch nachlesen) 
     

    Genau das zeigt eigentlich, wie selbstverständlich unser Wohlstand und unser Sozialsystem für viele von uns geworden sind. Für Menschen aus anderen Teilen der Welt wirkt so etwas fast wie eine Utopie. Man vergisst oft, auf welchem Niveau Sicherheit und soziale Absicherung in Europa überhaupt stattfinden ! 🙋‍♂️


     

    Du verkennst, dass unsere europäischen Sozialsysteme nicht geschenkt, sondern erkämpft wurden und schau mal in die USA wo es ohne diese Sozialsysteme trotz hohen Wohlstands
    auch viel mehr Not und Elend gibt...

  • 16.05.26, 15:43

    @Waldgeist

    (materieller) Wohlstand ≠ Wohlbefinden

     

    Das wird bei Wohlstandsargumenten bzw. debatten meist außen vor gelassen. Ein (relativ) hoher (materieller) Wohlstand einer Gesellschaft sagt wenig über ihr Wohlbefinden aus, denn dieses ist primär von ihrer Beziehungsfähigkeit abhängig, welche in unserer Gesellschaft (Deutschland) wenig vorhanden ist. Daraus resultiert auch die sehr angespannte gegenwärtige Lage und das ein großer Anteil an Menschen (unbewusst) Kompensationstrategien nachgeht, psychische und oder physische Leiden hat. 

     

    So kann es sein, dass in Gegenden / Ländern mit geringen Wohlstand glücklichere Menschen leben als hier. 

     

    Deine genannte Begrüßung findet auf der Beziehungsebene statt und ist weniger wohlstandsabhängig. Statt Pflicht bevorzuge ich das Wort Verantwortung - über uns selbst und unser Wirken im Außen und damit auch die Konsequenzen.

  • 16.05.26, 15:41

     

    Stefan:

    Rein psychologisch gesehn kann es Menschen tatsächlich "zu gut" gehen, auch wenn das irgendwie merkwürdig klingt. An vielen Stellen, vor allem in der westlichen Hemisphäre, ist das jedoch gut zu beobachten. Unzufriedenheit  trotz Überfluss, die "Qual" der Wahl, fehlender Antrieb um gegen Wiederstände anzugehen... 

     

    Viel wichtiger finde ich persönlich die Frage: "Wissen die Menschen (hier) eigentlich, wie gut es Ihnen grundsätzlich geht?" 

    Und dafür fehlt, meiner Erfahrung und Beobachtung nach, vielen einfach die andere Perspektive. 

    Auch mir ist es tatsächlich erst durch diverse Reisen in andere Ecken dieser Welt so richtig bewusst geworden - und meine Lebenseinstellung hat sich definitiv verändert.


    Das stimmt und der Weitblick über die Grenzen verändert vielleicht unsere Perspektive ! 

    Der 2014 aus Syrien nach Österreich geflüchtete Kabarettist und Autor Omar Khir Alanam beschreibt in seinem Buch „Danke! Wie Österreich meine Heimat wurde“, wie erstaunt sein Vater in Syrien über unser Sozialsystem reagiert. Für ihn ist es kaum nachvollziehbar, dass Menschen auch ohne Arbeit finanzielle Unterstützung vom Staat erhalten.

    Omar schildert außerdem, dass manche seiner syrischen Freunde zunächst gar nicht glauben konnten, dass der Staat tatsächlich Geld überweist, ohne eine direkte Gegenleistung zu verlangen. Teilweise entstanden dabei auch völlig absurde Vorstellungen darüber, warum Europa Flüchtlinge aufnimmt. Sie waren überzeugt davon , dass man sie nach Österreich geholt hat , um unsere Frauen glücklich zu machen ! ( kein Scherz und man kann es in diesem Buch nachlesen) 
     

    Genau das zeigt eigentlich, wie selbstverständlich unser Wohlstand und unser Sozialsystem für viele von uns geworden sind. Für Menschen aus anderen Teilen der Welt wirkt so etwas fast wie eine Utopie. Man vergisst oft, auf welchem Niveau Sicherheit und soziale Absicherung in Europa überhaupt stattfinden ! 🙋‍♂️


     

  •  

    Maresa:

    Diese versorgende "Hängematte-Mentalität", sowie dieses sich gegen alles und jedes versichern zu wollen, blockiert das vom Reden ins MACHEN kommen und führt zu Trägheit.

     

    Die Buhmänner:frauen der Nation - ➡️  die Boomer-Generation - hat i.d.R. mehr als 40 Jahre geklotzt und war DEN ihr geebneten Weg weitergegangen und hat ihn "kultiviert"; jetzt KÖNNTE man ihn verschönern, Blümchen pflanzen und GIEßEN - Konjunktiv 🙄!

     

     

    Ohne die Lebensleistung der Boomer gering schätzen zu wollen, aber es gibt auch einige 
    Boomer die mit ihrer Generation hadern, weil sie gesellschaftliche Probleme zu lange ha-
    ben laufen lassen und sich nicht mal auf den Weg zur Lösung gemacht haben, Beispiel
    Klimawandel...

  •  

    Stefan:

    Rein psychologisch gesehn kann es Menschen tatsächlich "zu gut" gehen, auch wenn das irgendwie merkwürdig klingt. An vielen Stellen, vor allem in der westlichen Hemisphäre, ist das jedoch gut zu beobachten. Unzufriedenheit  trotz Überfluss, die "Qual" der Wahl, fehlender Antrieb um gegen Wiederstände anzugehen... 

     

    Viel wichtiger finde ich persönlich die Frage: "Wissen die Menschen (hier) eigentlich, wie gut es Ihnen grundsätzlich geht?" 

    Und dafür fehlt, meiner Erfahrung und Beobachtung nach, vielen einfach die andere Perspektive. 

    Auch mir ist es tatsächlich erst durch diverse Reisen in andere Ecken dieser Welt so richtig bewusst geworden - und meine Lebenseinstellung hat sich definitiv verändert.

    Ich denke dieser Vergleich mit anderen Ecken der Erde, denen es wohl schlechter geht, schärft
    zwar die Sinne für den Wohlstand indem wir leben, hilft einen aber nicht beim Lösen der Alltags-
    probleme die man eventuell hat, denn wenn man seine Miete nicht zahlt, landet man auch rela-
    tiv schnell auf der Strasse oder wenn man gesundheitliche Probleme hat, muss man oft eine 
    Odyssee durchlaufen, damit einen geholfen wird und dass trotz der enormen Ausgaben für das
    Gesundheitswesen....

  • 16.05.26, 15:24 - Zuletzt bearbeitet 16.05.26, 15:27.

    Bine ,  nachdem ich bei dir blockiert bin kann ich nur auf diese Weise Antworten und nicht direkt auf deinen Beitrag ! 
    Welcher  Thread trägt  bei dir positiv zu einer Stimmung bei in einer Diskussion und warum hat Wohlstand keine Relevanz und ist keine Realität ? 
    Wenn Wohlstand weder Relevanz noch Realität besitzen  , dann liege ich mit diesem Thema   genau richtig, demnach ist er zu sehr zur Selbstverständlich  geworden und man weiß ihn sich nicht mehr zu schätzen . 
    Sorry  dass es dir die Stimmung verdirbt , aber du musst meine Beiträge künftig nicht mehr lesen . 
    Und  ich habe auch dich nicht persönlich kritisiert,  sondern nur generell die Frage gestellt,  ob der Wohlstand heute schon zu selbstverständlich ist . Respektive der Staat für alles verantwortlich gemacht werden kann ! 


     

     

  • 16.05.26, 15:03

     

    Stefan:

    Rein psychologisch gesehn kann es Menschen tatsächlich "zu gut" gehen, auch wenn das irgendwie merkwürdig klingt. An vielen Stellen, vor allem in der westlichen Hemisphäre, ist das jedoch gut zu beobachten. Unzufriedenheit  trotz Überfluss, die "Qual" der Wahl, fehlender Antrieb um gegen Wiederstände anzugehen... 

     

    Viel wichtiger finde ich persönlich die Frage: "Wissen die Menschen (hier) eigentlich, wie gut es Ihnen grundsätzlich geht?" 

    Und dafür fehlt, meiner Erfahrung und Beobachtung nach, vielen einfach die andere Perspektive. 

    Auch mir ist es tatsächlich erst durch diverse Reisen in andere Ecken dieser Welt so richtig bewusst geworden - und meine Lebenseinstellung hat sich definitiv verändert.

    Super Beitrag. Alles ist darin gesagt, finde ich. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. 👍🏻

  • 16.05.26, 15:02 - Zuletzt bearbeitet 16.05.26, 15:14.

    Diese versorgende "Hängematte-Mentalität", sowie dieses sich gegen alles und jedes versichern zu wollen, blockiert das vom Reden ins MACHEN kommen und führt zu Trägheit.

     

    Die Buhmänner:frauen der Nation - ➡️  die Boomer-Generation - hat i.d.R. mehr als 40 Jahre geklotzt und war DEN ihr geebneten Weg weitergegangen und hat ihn "kultiviert"; jetzt KÖNNTE man ihn verschönern, Blümchen pflanzen und GIEßEN - Konjunktiv 🙄!

     

     

  • 16.05.26, 14:41

    Rein psychologisch gesehn kann es Menschen tatsächlich "zu gut" gehen, auch wenn das irgendwie merkwürdig klingt. An vielen Stellen, vor allem in der westlichen Hemisphäre, ist das jedoch gut zu beobachten. Unzufriedenheit  trotz Überfluss, die "Qual" der Wahl, fehlender Antrieb um gegen Wiederstände anzugehen... 

     

    Viel wichtiger finde ich persönlich die Frage: "Wissen die Menschen (hier) eigentlich, wie gut es Ihnen grundsätzlich geht?" 

    Und dafür fehlt, meiner Erfahrung und Beobachtung nach, vielen einfach die andere Perspektive. 

    Auch mir ist es tatsächlich erst durch diverse Reisen in andere Ecken dieser Welt so richtig bewusst geworden - und meine Lebenseinstellung hat sich definitiv verändert.

  • @Waldgeist du initiierst hier immer Diskussionen, die zur schlechten Stimmung beitragen!

    Meinen Wohlstand, wie du ihn bezeichnest, hab ich mir in 42 Dienstjahren Vollzeit erarbeitet. 

    Da braucht es niemand der Kritik ausübt ohne ANDERE persönlich zu kennen! Deine Themen haben keine Relevanz oder Priorität.  Du solltest dich auf die Realität fokussieren!

  • 16.05.26, 13:40

    Es geht ihnen immer noch ZU gut. DAS ist das Problem des Westens. 

  •  

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Den Menschen geht es heute sicher besser als früher, aber viele haben auch damit zu kämpfen, 
    das bisschen Wohlstand das sie haben auch zu bezahlen, bzw. nicht abzurutschen, Du jedoch 
    scheinst das Zusammenspiel von Staat Staatsaufgaben Übersicht: Politik & Erklärung | StudySmarter und Gesellschaft nicht verstanden zu haben, die Gesellschaft sollte dort einspring-
    en wo der Staat versagt, die Tafeln sind da ein gutes Beispiel, aber auch jede/r einzelne kann, 
    wenn er/sie einen Missstand erkennt sich engagieren um ihn zu beheben, dies ausschließlich 
    darauf zu reduzieren ob dich jede/r grüßt, wirkt so, als ob Du selber den Wohlstand nicht zu 
    schätzen weißt in dem Du lebst, Infrastruktur etc. brauchst Du wohl alles nicht? 


    Nachdem ich selbst bereits einer älteren Generation angehöre, habe ich den Aufbau dieses Wohlstands auch miterlebt und mitgetragen. Damals wurden nicht bei jedem Problem sofort Forderungen an den Staat gestellt, sondern viele Menschen haben zuerst selbst Initiative ergriffen und Verantwortung übernommen, ohne sich permanent über alles zu beschweren.

    Das „bisschen Wohlstand“, von dem du sprichst, wäre in den 60er- und 70er-Jahren für viele bereits purer Luxus gewesen  und ist es in vielen Ländern der Welt bis heute. Deshalb fehlt mir heute manchmal die Wertschätzung dafür, wie gut es uns eigentlich geht ! 

    Und das mit dem „nicht grüßen“ war natürlich symbolisch gemeint. Es ging darum, dass viele Menschen heute sehr stark auf sich selbst fokussiert sind und Gemeinschaft, Rücksicht oder normales zwischenmenschliches Verhalten oft verloren gehen.

    Außerdem ist es schon ein Unterschied, ob jemand eigene Lebenserfahrung schildert oder ob man gesellschaftliche Themen hauptsächlich über Artikel, Links oder theoretische Diskussionen beurteilt.

    Was ich kritisiere, ist diese zunehmende Selbstverständlichkeit, immer mehr Verantwortung an den Staat abzugeben, auch in Bereichen, für die man früher selbst Verantwortung übernommen hat – etwa bei der Kindererziehung. Früher war es auch normal, dass Kinder lernen mussten, sich einzuschränken und nicht jeden Wunsch sofort erfüllt zu bekommen.

    Im Gegensatz zu dir , weiß ich mir diesen Wohlstand sehr gut zu schätzen und finde eben  nicht alles für selbstverständlich !   

    Witzig, dass Du mir unterstellst, dass ich den Wohlstand indem ich lebe nicht zu schätzen weis, 
    aber mit keiner Silbe darauf eingehst, dass man Dinge wie Miete, Mobilität, Bildung, Kommuni-
    kation etc. auch bezahlen können muss, 

    selbst aber das Zusammenleben auf Grüßen begrenzt und dies nun nur symbolisch gemeint ha-
    ben willst😉

    In Deutschland gibt es ca. 27 Millionen Ehrenämtler*innen, aber Du meinst, dass alle sofort erst-
    mal Forderungen an den Staat stellen ohne das Du dabei dessen Aufgaben berücksichtigst, Bild-
    ung ist nämlich so eine und wenn der Staat will, dass möglichst viele einer Arbeit nachgehen, so
    muss er eben auch für Kinderbetreuung sorgen....

    was viele jedoch berechtigt fordern ist, dass der Staat bestimmte Sachen via Gesetze regelt, weil
    damit eben die Regeln des Zusammenlebens festgelegt werden...

    aber richtig witzig ist, dass deine Lebenserfahrung dich offenbar dazu bringt, dich über andere 
    zu beschweren, die sich aus deiner Sicht nur beschweren, ein Treppenwitz, der dich wie einen
    verbitterten alten Mann dastehen lässt, keine Pointe 😁😉🎉

  • 15.05.26, 21:36

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Den Menschen geht es heute sicher besser als früher, aber viele haben auch damit zu kämpfen, 
    das bisschen Wohlstand das sie haben auch zu bezahlen, bzw. nicht abzurutschen, Du jedoch 
    scheinst das Zusammenspiel von Staat Staatsaufgaben Übersicht: Politik & Erklärung | StudySmarter und Gesellschaft nicht verstanden zu haben, die Gesellschaft sollte dort einspring-
    en wo der Staat versagt, die Tafeln sind da ein gutes Beispiel, aber auch jede/r einzelne kann, 
    wenn er/sie einen Missstand erkennt sich engagieren um ihn zu beheben, dies ausschließlich 
    darauf zu reduzieren ob dich jede/r grüßt, wirkt so, als ob Du selber den Wohlstand nicht zu 
    schätzen weißt in dem Du lebst, Infrastruktur etc. brauchst Du wohl alles nicht? 


    Nachdem ich selbst bereits einer älteren Generation angehöre, habe ich den Aufbau dieses Wohlstands auch miterlebt und mitgetragen. Damals wurden nicht bei jedem Problem sofort Forderungen an den Staat gestellt, sondern viele Menschen haben zuerst selbst Initiative ergriffen und Verantwortung übernommen, ohne sich permanent über alles zu beschweren.

    Das „bisschen Wohlstand“, von dem du sprichst, wäre in den 60er- und 70er-Jahren für viele bereits purer Luxus gewesen  und ist es in vielen Ländern der Welt bis heute. Deshalb fehlt mir heute manchmal die Wertschätzung dafür, wie gut es uns eigentlich geht ! 

    Und das mit dem „nicht grüßen“ war natürlich symbolisch gemeint. Es ging darum, dass viele Menschen heute sehr stark auf sich selbst fokussiert sind und Gemeinschaft, Rücksicht oder normales zwischenmenschliches Verhalten oft verloren gehen.

    Außerdem ist es schon ein Unterschied, ob jemand eigene Lebenserfahrung schildert oder ob man gesellschaftliche Themen hauptsächlich über Artikel, Links oder theoretische Diskussionen beurteilt.

    Was ich kritisiere, ist diese zunehmende Selbstverständlichkeit, immer mehr Verantwortung an den Staat abzugeben, auch in Bereichen, für die man früher selbst Verantwortung übernommen hat – etwa bei der Kindererziehung. Früher war es auch normal, dass Kinder lernen mussten, sich einzuschränken und nicht jeden Wunsch sofort erfüllt zu bekommen.

    Im Gegensatz zu dir , weiß ich mir diesen Wohlstand sehr gut zu schätzen und finde eben  nicht alles für selbstverständlich !   

  • 14.05.26, 02:17 - Zuletzt bearbeitet 14.05.26, 02:39.
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Waldgeist wieder gelöscht.
  • Den Menschen geht es heute sicher besser als früher, aber viele haben auch damit zu kämpfen, 
    das bisschen Wohlstand das sie haben auch zu bezahlen, bzw. nicht abzurutschen, Du jedoch 
    scheinst das Zusammenspiel von Staat Staatsaufgaben Übersicht: Politik & Erklärung | StudySmarter und Gesellschaft nicht verstanden zu haben, die Gesellschaft sollte dort einspring-
    en wo der Staat versagt, die Tafeln sind da ein gutes Beispiel, aber auch jede/r einzelne kann, 
    wenn er/sie einen Missstand erkennt sich engagieren um ihn zu beheben, dies ausschließlich 
    darauf zu reduzieren ob dich jede/r grüßt, wirkt so, als ob Du selber den Wohlstand nicht zu 
    schätzen weißt in dem Du lebst, Infrastruktur etc. brauchst Du wohl alles nicht? 

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