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  • Geht es den Menschen heute zu gut ?

    Diskussion · 179 Beiträge · 1.783 Aufrufe

    Und sie wissen sich diesen Wohlstand    nicht mehr zu schätzen !  I Es  ist alles selbstverständlich geworden und Anforderung an den Staat sind Anforderungen an die Gesellschaft !  Ist die Gesellschaft wirklich verpflichtet , für alles verantwortlich gemacht zu werden !  

    Aber  als Gesellschaft sind wir uns fremd und wir kennen uns nicht !   Wir grüßen uns auch nicht demnach frage ich mich schon , warum bin ich für dich verpflichtet..🙋‍♂️

     

    14.05.26, 00:59 - Zuletzt bearbeitet 14.05.26, 01:03.

Beiträge

  •  

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Das stimmt.

     

    Solche Angebote wie Jobticket, Dienstrad oder Firmenfitness sind sicher attraktive Zusatzleistungen und können einen Betrieb interessanter machen.

     

    Am Ende geht es aber nicht nur um einzelne Benefits, sondern darum, ob ein Beruf insgesamt Perspektiven bietet und sich Menschen dort langfristig wohlfühlen.

    Es zeigt nur , wie weltfremd manche Menschen ticken!  Ein klein  und Mittelbetrieb,  kann sich diesen Luxus für seine Mitarbeiter nicht leisten ! 
     

    ich könnte jetzt ein paar Beispiele aufzählen ,  aber ich erspare mir die Mühe …

     

     

    Gesunderhalt der Mitarbeitende und Mobilität ist Luxus, okay, gleichzeitig sollen die 
    Mitarbeitenden dann aber selbst dafür sorgen, dass sie bis zur Rente durchhalten? 

  • Gestern, 21:01

     

    Nane:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Manche Betriebe bieten ja sogar Mobilität (Fahrräder, Autos, ÖPNV- Tickets) , Gesundheits-
    leistungen, wie Fitnessstudioabos oder andere Benefits an um Fachkräfte zu überzeugen😉

    Das stimmt.

     

    Solche Angebote wie Jobticket, Dienstrad oder Firmenfitness sind sicher attraktive Zusatzleistungen und können einen Betrieb interessanter machen.

     

    Am Ende geht es aber nicht nur um einzelne Benefits, sondern darum, ob ein Beruf insgesamt Perspektiven bietet und sich Menschen dort langfristig wohlfühlen.

    Es zeigt nur , wie weltfremd manche Menschen ticken!  Ein klein  und Mittelbetrieb,  kann sich diesen Luxus für seine Mitarbeiter nicht leisten ! 
     

    ich könnte jetzt ein paar Beispiele aufzählen ,  aber ich erspare mir die Mühe …

     

     

  • Gestern, 20:57 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 20:57.

    🦉Ein Konzernbeispiel, der VW- Konzern hat im 2. Quartal (3Monate) "nur" 1,5Mrd €
    Gewinn gemacht, nun kann man sich sicher fragen, was gerade schlechter läuft, als 
    in der Zeit, wo sie noch mehr Gewinn gemacht haben, aber pauschal ein "Sparpro-
    gramm" aufzulegen, wo 50.000 Mitarbeiter gekündigt werden, hat aus meiner Sicht
    wenig mit unternehmerischer Verantwortung zu tun, von der immer wieder die Rede
    ist, gleichzeitig finden sie dann immer noch irgendwo ein paar Milliarden, kurz vor der

     Auszahlung der Boni an die Manager, so dass diese sich üppigen Vergüten können‼️

    Autoindustrie.jpg
  • Gestern, 20:42

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Nane:

     

    SM, natürlich träumen viele junge Menschen zeitweise von Berufen mit Bekanntheit und schnellem Erfolg. Das ist nichts Neues und sagt wenig darüber aus, wie sie später ihre berufliche Entscheidung treffen.

     

    Entscheidend ist doch, wie attraktiv ein Beruf tatsächlich ist: Arbeitsbedingungen, Wertschätzung, Bezahlung und Zukunftsperspektiven spielen eine große Rolle.

    Manche Betriebe bieten ja sogar Mobilität (Fahrräder, Autos, ÖPNV- Tickets) , Gesundheits-
    leistungen, wie Fitnessstudioabos oder andere Benefits an um Fachkräfte zu überzeugen😉

    Das stimmt.

     

    Solche Angebote wie Jobticket, Dienstrad oder Firmenfitness sind sicher attraktive Zusatzleistungen und können einen Betrieb interessanter machen.

     

    Am Ende geht es aber nicht nur um einzelne Benefits, sondern darum, ob ein Beruf insgesamt Perspektiven bietet und sich Menschen dort langfristig wohlfühlen.

  • Gestern, 20:42 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 20:47.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

    Wenn ich hier lese: „Wir Jungen sind nicht so deppert wie die Alten. Wir möchten das Leben genießen, das uns die Alten geschaffen haben.“, dann fehlt mir ein wichtiger Aspekt.


    Bis ein junger Mensch eine Ausbildung – etwa bis zum Bachelor – abgeschlossen hat, investiert die Gesellschaft je nach Bildungsweg oft rund 250.000 bis 300.000 €. Dieses Geld  wird von der Allgemeinheit finanziert.

    Der Gedanke dahinter ist, dass gut ausgebildete Menschen später durch ihre Arbeit, ihre Steuern und Sozialabgaben einen Teil davon wieder zur Gesellschaft beitragen.

    Wenn jedoch immer mehr Menschen ihre Arbeitszeit dauerhaft reduzieren, hat das natürlich auch Folgen: Der Staat nimmt weniger Steuern und Sozialversicherungsbeiträge ein. Gleichzeitig zahlt man selbst weniger in das Pensionssystem ein und muss sich bewusst sein, dass das später auch Auswirkungen auf die eigene Pension haben kann.

    Man kann nicht auf der einen Seite möglichst wenig beitragen wollen und auf der anderen Seite erwarten, dass am Ende trotzdem eine hohe Pension oder umfassende Sozialleistungen vorhanden sind. Diese Leistungen müssen schließlich von den Erwerbstätigen finanziert werden.

    Es geht hier aber nicht aber nur um die finanzielle Seite , sondern auch das Kapazitäten und Mitarbeiter am Arbeitsplatz fehlen ! Sollte man vielleicht ebenfalls einmal berücksichtigen ! 


     

    🦉In Deutschland betrugen die Ausgaben für Bildung im Jahr 2024  in etwa 10.000Euro pro 
    Lernenden, je nach Schulzeit also 90.000, 100.000 oder 120.000 € dazu kommt dann natür-
    lich noch eventuelle Studienzeit, 

    gleichzeitig wird aber auch verlangt, wo junge Menschen sich beruflich orientieren wollen, 
    dass sie erstmal zur Armee gehen und sich in die Gesellschaft einzubringen, ist mehr als 
    nur Erwerbsarbeit, sowie solltest Du eventuell auch berücksichtigen, was diese jungen 
    Menschen dann der Allgemeinheit kosten würden, wenn sie bei der Erwerbsarbeit ihre 
    Gesundheit ruinieren ‼️


    Das sind nur geschätzte Zahlen , was ein Jugendlicher insgesamt den Steuerzahler kostet bis zum Bachelor ! In Österreich muss man  keine Studiengebühren rückerstatten ,  sondern das studieren ist gratis und hoffentlich nicht umsonst .  

     

    dass sich Menschen beruflich orientieren müssen ist nichts Neues und es ist nicht selten , dass man auch die Branchen wechselt , nachdem sich  die Technologien und die Anforderungen mit der Zeit ändern !   
     

    natürlich kann er sich bei der Arbeit auch die Hand verstauchen , oder ein Dachdecker vom Dach fallen …. ! Ich denke nicht , dass man sich bei jeder Arbeit selbst verwirklichen kann , aber auch solche Arbeiten sind notwendig und dafür braucht man  Personal …

  •  

    Nane:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    🦉Mittlerweile gibt es ja tatsächlich viele Handwerkerinnen die ihren Beruf via Social Media bewerben um junge Menschen dafür zu begeistern, 

    aber klar, wer träumt als Kind, Jugendlicher nicht davon berühmt zu werden, nur wirklich 
    daran Arbeiten tun die meisten auch nicht, spätestens dann, wenn zum Ende der Schul-
    zeit hin die Frage kommt, wie man sich nun orientiert, suchen sie sich dann doch etwas 
    bodenständiges, mir wurde früher oft gesagt: "Wir wollen ja nur, dass Du es mal besser
    hast als wir", aber wenn man sich dann sein Leben so einrichtet, dass es einem gut geht, 
    wird einem vorgehalten, dass man zu wenig Erwerbsarbeit leistet😁😉‼️

    SM, natürlich träumen viele junge Menschen zeitweise von Berufen mit Bekanntheit und schnellem Erfolg. Das ist nichts Neues und sagt wenig darüber aus, wie sie später ihre berufliche Entscheidung treffen.

     

    Entscheidend ist doch, wie attraktiv ein Beruf tatsächlich ist: Arbeitsbedingungen, Wertschätzung, Bezahlung und Zukunftsperspektiven spielen eine große Rolle.

    Manche Betriebe bieten ja sogar Mobilität (Fahrräder, Autos, ÖPNV- Tickets) , Gesundheits-
    leistungen, wie Fitnessstudioabos oder andere Benefits an um Fachkräfte zu überzeugen😉

  • Gestern, 20:34

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Nane:

     

    Stefan, solche Umfragen zeigen sicher eine Entwicklung, aber man sollte sie auch nicht überbewerten. Dass junge Menschen von Berufen träumen, die sichtbar sind und vermeintlich schnell Erfolg versprechen, ist erst einmal nichts Neues. Früher waren es andere Traumberufe.

     

    Das Problem im Handwerk liegt aber nicht nur an irgendwelchen Social-Media - Träumen. 
     

    Viele Betriebe kämpfen auch mit Arbeitsbedingungen, Bezahlung, fehlender Wertschätzung und der Frage, wie attraktiv sie für junge Menschen tatsächlich sind. 

     

    Nachwuchs gewinnt man nicht mit Spott über die Jugend, sondern indem man Berufe interessant und zukunftsfähig gestaltet.

    🦉Mittlerweile gibt es ja tatsächlich viele Handwerkerinnen die ihren Beruf via Social Media bewerben um junge Menschen dafür zu begeistern, 

    aber klar, wer träumt als Kind, Jugendlicher nicht davon berühmt zu werden, nur wirklich 
    daran Arbeiten tun die meisten auch nicht, spätestens dann, wenn zum Ende der Schul-
    zeit hin die Frage kommt, wie man sich nun orientiert, suchen sie sich dann doch etwas 
    bodenständiges, mir wurde früher oft gesagt: "Wir wollen ja nur, dass Du es mal besser
    hast als wir", aber wenn man sich dann sein Leben so einrichtet, dass es einem gut geht, 
    wird einem vorgehalten, dass man zu wenig Erwerbsarbeit leistet😁😉‼️

    SM, natürlich träumen viele junge Menschen zeitweise von Berufen mit Bekanntheit und schnellem Erfolg. Das ist nichts Neues und sagt wenig darüber aus, wie sie später ihre berufliche Entscheidung treffen.

     

    Entscheidend ist doch, wie attraktiv ein Beruf tatsächlich ist: Arbeitsbedingungen, Wertschätzung, Bezahlung und Zukunftsperspektiven spielen eine große Rolle.

  •  

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Warum soll ich in meinem Wohnort suchen, Du hast doch geschrieben, dass bei Dir 
    hängeringend nach Arbeitskräften gesucht wird....


    und woher weißt du so genau , dass bei  dir keine Arbeitskräfte  gesucht werden 🤷‍♂️. 

    Weil bei uns eben nicht, wie von Gaby behauptet, Aushänge in der Strassenbahn sind‼️

  •  

    Nane:

     

    Stefan:

    Wenn ich mir solche Umfragewerte wie die unten zitierten angucke, wundert es mich sowieso nicht mehr, dass wir im Eiltempo auf einen großen Abgrund zusteuern 😂.

    Das einige Handwerksfirmen Probleme damit haben, Nachwuchs zu finden, ist dann ebensowenig verwunderlich. Vielleicht sollten diese Firmen ein paar Livestreams für Ihre Tätigkeiten einführen? 🤭

    Stefan, solche Umfragen zeigen sicher eine Entwicklung, aber man sollte sie auch nicht überbewerten. Dass junge Menschen von Berufen träumen, die sichtbar sind und vermeintlich schnell Erfolg versprechen, ist erst einmal nichts Neues. Früher waren es andere Traumberufe.

     

    Das Problem im Handwerk liegt aber nicht nur an irgendwelchen Social-Media - Träumen. 
     

    Viele Betriebe kämpfen auch mit Arbeitsbedingungen, Bezahlung, fehlender Wertschätzung und der Frage, wie attraktiv sie für junge Menschen tatsächlich sind. 

     

    Nachwuchs gewinnt man nicht mit Spott über die Jugend, sondern indem man Berufe interessant und zukunftsfähig gestaltet.

    🦉Mittlerweile gibt es ja tatsächlich viele Handwerkerinnen die ihren Beruf via Social Media bewerben um junge Menschen dafür zu begeistern, 

    aber klar, wer träumt als Kind, Jugendlicher nicht davon berühmt zu werden, nur wirklich 
    daran Arbeiten tun die meisten auch nicht, spätestens dann, wenn zum Ende der Schul-
    zeit hin die Frage kommt, wie man sich nun orientiert, suchen sie sich dann doch etwas 
    bodenständiges, mir wurde früher oft gesagt: "Wir wollen ja nur, dass Du es mal besser
    hast als wir", aber wenn man sich dann sein Leben so einrichtet, dass es einem gut geht, 
    wird einem vorgehalten, dass man zu wenig Erwerbsarbeit leistet😁😉‼️

  •  

    Waldgeist:

    Wenn ich hier lese: „Wir Jungen sind nicht so deppert wie die Alten. Wir möchten das Leben genießen, das uns die Alten geschaffen haben.“, dann fehlt mir ein wichtiger Aspekt.


    Bis ein junger Mensch eine Ausbildung – etwa bis zum Bachelor – abgeschlossen hat, investiert die Gesellschaft je nach Bildungsweg oft rund 250.000 bis 300.000 €. Dieses Geld  wird von der Allgemeinheit finanziert.

    Der Gedanke dahinter ist, dass gut ausgebildete Menschen später durch ihre Arbeit, ihre Steuern und Sozialabgaben einen Teil davon wieder zur Gesellschaft beitragen.

    Wenn jedoch immer mehr Menschen ihre Arbeitszeit dauerhaft reduzieren, hat das natürlich auch Folgen: Der Staat nimmt weniger Steuern und Sozialversicherungsbeiträge ein. Gleichzeitig zahlt man selbst weniger in das Pensionssystem ein und muss sich bewusst sein, dass das später auch Auswirkungen auf die eigene Pension haben kann.

    Man kann nicht auf der einen Seite möglichst wenig beitragen wollen und auf der anderen Seite erwarten, dass am Ende trotzdem eine hohe Pension oder umfassende Sozialleistungen vorhanden sind. Diese Leistungen müssen schließlich von den Erwerbstätigen finanziert werden.

    Es geht hier aber nicht aber nur um die finanzielle Seite , sondern auch das Kapazitäten und Mitarbeiter am Arbeitsplatz fehlen ! Sollte man vielleicht ebenfalls einmal berücksichtigen ! 


     

    🦉In Deutschland betrugen die Ausgaben für Bildung im Jahr 2024  in etwa 10.000Euro pro 
    Lernenden, je nach Schulzeit also 90.000, 100.000 oder 120.000 € dazu kommt dann natür-
    lich noch eventuelle Studienzeit, 

    gleichzeitig wird aber auch verlangt, wo junge Menschen sich beruflich orientieren wollen, 
    dass sie erstmal zur Armee gehen und sich in die Gesellschaft einzubringen, ist mehr als 
    nur Erwerbsarbeit, sowie solltest Du eventuell auch berücksichtigen, was diese jungen 
    Menschen dann der Allgemeinheit kosten würden, wenn sie bei der Erwerbsarbeit ihre 
    Gesundheit ruinieren ‼️

  • Gestern, 20:18

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Gabi:

     

    OmG, Du sollst in Deinem Wohnort suchen, du wirst fündig, nur werden die Antworten nicht in Dein Konzept passen

    Warum soll ich in meinem Wohnort suchen, Du hast doch geschrieben, dass bei Dir 
    hängeringend nach Arbeitskräften gesucht wird....


    und woher weißt du so genau , dass bei  dir keine Arbeitskräfte  gesucht werden 🤷‍♂️. 

  • Gestern, 20:02

     

    Stefan:

    Wenn ich mir solche Umfragewerte wie die unten zitierten angucke, wundert es mich sowieso nicht mehr, dass wir im Eiltempo auf einen großen Abgrund zusteuern 😂.

    Das einige Handwerksfirmen Probleme damit haben, Nachwuchs zu finden, ist dann ebensowenig verwunderlich. Vielleicht sollten diese Firmen ein paar Livestreams für Ihre Tätigkeiten einführen? 🤭

    Spiegel:

     

    Social-Media-Star ist zum 
    Berufswunsch Nummer 1 
    geworden. 43 Prozent der deutschen Abiturienten können sich 
    eine Karriere als Influencer vorstellen, so eine Umfrage der 
    Hochschule Göttingen. 
    In den USA würden laut einer Umfrage 57 Prozent der Generation Z gern als Influencer arbeiten. 
    In Groẞbritannien träumt der gröẞte Teil der befragten 6- bis 17-Jährigen davon, Influencer zu werden.

    Stefan, solche Umfragen zeigen sicher eine Entwicklung, aber man sollte sie auch nicht überbewerten. Dass junge Menschen von Berufen träumen, die sichtbar sind und vermeintlich schnell Erfolg versprechen, ist erst einmal nichts Neues. Früher waren es andere Traumberufe.

     

    Das Problem im Handwerk liegt aber nicht nur an irgendwelchen Social-Media - Träumen. 
     

    Viele Betriebe kämpfen auch mit Arbeitsbedingungen, Bezahlung, fehlender Wertschätzung und der Frage, wie attraktiv sie für junge Menschen tatsächlich sind. 

     

    Nachwuchs gewinnt man nicht mit Spott über die Jugend, sondern indem man Berufe interessant und zukunftsfähig gestaltet.

  •  

    Gabi:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    🦉Name, Telefonnummer, E-Mailadresse? 

    Wen er händeringend sucht, dann sucht er vielleicht falsch, hat zu hohe Ansprüche
    oder bietet zu wenig, damit Menschen zu ihm kommen....

    OmG, Du sollst in Deinem Wohnort suchen, du wirst fündig, nur werden die Antworten nicht in Dein Konzept passen

    Warum soll ich in meinem Wohnort suchen, Du hast doch geschrieben, dass bei Dir 
    hängeringend nach Arbeitskräften gesucht wird....

  • Gestern, 19:54

    nachdem ich auch Stronach  erwähnt habe, der seine Mitarbeiter Gewinn beteiligt , aber auch vollen  Einsatz und Leistung von Ihnen verlangt , hier ein legendäres Interview mit Armin Wolf ..

    Stronach hat 2012 eine Partei gegründet in Österreich ( Team Stronach ) ist in den Nationalrat eingezogen , aber nachdem er der Meinung , war man kann es wie ein Unternehmen führen , bald wieder gescheitert…


    https://m.youtube.com/watch?v=vscHTrjBU_M&pp=ygUTc3Ryb25hY2ggYXJtaW4gd29sZg%3D%3D 

  • Gestern, 19:39

     

    Franz:

     

    Waldgeist:

    Viele machen sich nicht selbstständig, um schnell reich zu werden, 

    Wer denkt denn so etwas überhaupt, dass sich Leute selbständig machen, um schnell reich zu werden?

     

    Es ist nicht wie bei den Medizinern, wo der hohe Verdienst die Hauptmotivation für diesen Beruf ist.

     

     

    "Wer denkt denn so etwas überhaupt ...", aber dann über die Mediziner so denken. Genau mein Humor 🙈

    Ich würde eher sagen, dass sich viele selbstständig machen, weil sie unabhängig arbeiten und eigene Ideen und Entscheidungen umsetzen möchten.

  • Gestern, 19:33

     

    Franz:

     

    Waldgeist:

    Viele machen sich nicht selbstständig, um schnell reich zu werden, 

    Wer denkt denn so etwas überhaupt, dass sich Leute selbständig machen, um schnell reich zu werden?

     

    Es ist nicht wie bei den Medizinern, wo der hohe Verdienst die Hauptmotivation für diesen Beruf ist.

    Diese Aussage finde ich ehrlich gesagt ziemlich daneben und sehr pauschal.

     

    Der Gedanke, dass der hohe Verdienst die Hauptmotivation für den Arztberuf sei, wird der Realität dieses Berufs überhaupt nicht gerecht.

     

    Ein Medizinstudium bedeutet viele Jahre Ausbildung, eine enorme Verantwortung und oft eine hohe persönliche Belastung durch Schicht-, Nacht- und Wochenenddienste.

     

    Viele Menschen entscheiden sich für diesen Beruf, weil sie helfen möchten und eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe übernehmen wollen.

     

    Natürlich spielt das Einkommen in jedem Beruf eine Rolle, aber den Arztberuf darauf zu reduzieren, wird den Menschen, die ihn ausüben, nicht gerecht.

     

    Sorry Franz aber du hast keine Ahnung!

  • Gestern, 19:29

     

    Franz:

     

    Waldgeist:

    Viele machen sich nicht selbstständig, um schnell reich zu werden, 

    Wer denkt denn so etwas überhaupt, dass sich Leute selbständig machen, um schnell reich zu werden?

     

    Es ist nicht wie bei den Medizinern, wo der hohe Verdienst die Hauptmotivation für diesen Beruf ist.

     

    Als Doktor der Medizin studiert man im Durchschnitt bis etwa zum 30. Lebensjahr. Außerdem trägt ein Arzt eine enorme Verantwortung gegenüber seinen Patienten. Nicht jeder Mensch ist dafür geeignet. Ich denke daher, dass dieser Beruf für viele eine Berufung ist und nicht nur aus finanziellen Gründen gewählt wird.

    Gleichzeitig herrscht in Österreich ein Mangel an Kassenärzten. Viele stellen sich die Bezahlung jedoch viel einfacher vor, als sie tatsächlich ist. Ein Kassenarzt erhält für einen Patienten im Regelfall eine Grundpauschale von etwa 30 Euro pro Quartal. Kommt derselbe Patient in diesem Quartal mehrmals in die Ordination, erhält der Arzt dafür nicht jedes Mal ein neues Honorar – zusätzliche Vergütungen gibt es nur für bestimmte abrechenbare Leistungen.

    So einfach, wie manche es darstellen, ist die Rechnung also nicht. Wer nur den Umsatz sieht, übersieht die hohen Betriebskosten, die lange Ausbildung und die große Verantwortung, die mit diesem Beruf verbunden sind. Vielleicht sollte man diese Aspekte ebenfalls berücksichtigen, bevor man vorschnelle Urteile fällt 🙋‍♂️


     

  • Gestern, 19:24

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

    Ich finde, hier werden verschiedene Aspekte miteinander vermischt.

     

    Natürlich ist eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Erholung wichtig, und niemand sollte sich dauerhaft für einen Beruf kaputtmachen.

     

    Aber die Frage bleibt doch: Wer übernimmt die notwendigen Arbeiten, die nicht immer der eigenen Berufung entsprechen? Nicht jeder Beruf kann ausschließlich nach persönlicher Erfüllung ausgewählt werden.

     

    Beim Thema Handwerk wird es ebenfalls nicht so einfach sein, die Verantwortung nur bei den Betrieben zu suchen. Es spielen viele Faktoren eine Rolle - von Wertschätzung über Arbeitsbedingungen bis hin zu den Erwartungen an Arbeit.

     

    Die Realität ist meistens komplexer, als es einzelne Erklärungen darstellen.


    Nane , Ich stimme dir teilweise zu.

    Wenn du schreibst, niemand sollte sich zu Tode arbeiten, sollte man aber auch berücksichtigen, dass ältere Arbeitnehmer oft kaum noch eine Chance haben, den Beruf zu wechseln. Die Realität ist häufig: Entweder man landet in der Arbeitslosigkeit und wird dann vielleicht zum „Unternehmensberater“, der vom Sofa aus alles in Schwarz-Weiß beurteilt oder  man arbeitet weiter bis zur Pension, obwohl der Beruf körperlich oder psychisch belastend ist.

    Außerdem stellt sich die Frage, warum viele Betriebe händeringend Mitarbeiter suchen. Gerade in der Gastronomie ist es besonders schwierig, Personal zu finden, das bereit ist, an Wochenenden, Feiertagen oder bis spät in die Nacht zu arbeiten.

    Viele Unternehmen klagen zudem über die hohen Lohnnebenkosten. Für kleine Betriebe ist jeder Mitarbeiter ein großer Kostenfaktor, gleichzeitig tragen sie das volle Risiko bei Krankenständen oder Ausfällen. Ein Installateur, Elektriker oder Kundendienstbetrieb kann Aufträge oft nicht einfach verschieben. Fallen Mitarbeiter aus, gerät der gesamte Betrieb unter Druck.

    Ich glaube schon, dass Wirtschaftsforscher sehr genau abwägen, welche zusätzlichen Belastungen Unternehmen noch tragen können. Spricht man mit Inhabern kleiner Betriebe, hört man oft, dass der Chef selbst die meisten Stunden arbeitet und am Ende gar nicht wesentlich mehr verdient als seine Mitarbeiter. Viele machen sich nicht selbstständig, um schnell reich zu werden, sondern weil sie etwas aufbauen wollen und hoffen, dass sich ihr Einsatz irgendwann auszahlt.

    Deshalb sollte man beide Seiten betrachten. Die Situation ist deutlich komplexer, als sie oft in Diskussionen dargestellt wird.🙋‍♂️


     

    Waldgeist, erst einmal vielen Dank. 🙏

     

    Ich finde es schön zu lesen, dass hier einmal versucht wird, verschiedene Seiten zu betrachten und nicht sofort mit Bewertungen oder Vorurteilen zu reagieren.

     

    Genau das war auch mein Gedanke bei meinem Beitrag: Viele Themen sind einfach vielschichtiger, als sie manchmal in kurzen Aussagen dargestellt werden. Es gibt selten nur eine Ursache oder nur eine Seite, die Verantwortung trägt.

     

    Natürlich gehören die Bedürfnisse und Belastungen der Arbeitnehmer dazu, aber genauso auch die Herausforderungen, vor denen gerade kleinere Betriebe stehen. Beides sollte gesehen werden, wenn man sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt.

  • Gestern, 19:18 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 19:19.

    Wenn ich mir solche Umfragewerte wie die unten zitierten angucke, wundert es mich sowieso nicht mehr, dass wir im Eiltempo auf einen großen Abgrund zusteuern 😂.

    Das einige Handwerksfirmen Probleme damit haben, Nachwuchs zu finden, ist dann ebensowenig verwunderlich. Vielleicht sollten diese Firmen ein paar Livestreams für Ihre Tätigkeiten einführen? 🤭

    Spiegel:

     

    Social-Media-Star ist zum 
    Berufswunsch Nummer 1 
    geworden. 43 Prozent der deutschen Abiturienten können sich 
    eine Karriere als Influencer vorstellen, so eine Umfrage der 
    Hochschule Göttingen. 
    In den USA würden laut einer Umfrage 57 Prozent der Generation Z gern als Influencer arbeiten. 
    In Groẞbritannien träumt der gröẞte Teil der befragten 6- bis 17-Jährigen davon, Influencer zu werden.

  • Gestern, 19:18

    Wenn ich hier lese: „Wir Jungen sind nicht so deppert wie die Alten. Wir möchten das Leben genießen, das uns die Alten geschaffen haben.“, dann fehlt mir ein wichtiger Aspekt.


    Bis ein junger Mensch eine Ausbildung – etwa bis zum Bachelor – abgeschlossen hat, investiert die Gesellschaft je nach Bildungsweg oft rund 250.000 bis 300.000 €. Dieses Geld  wird von der Allgemeinheit finanziert.

    Der Gedanke dahinter ist, dass gut ausgebildete Menschen später durch ihre Arbeit, ihre Steuern und Sozialabgaben einen Teil davon wieder zur Gesellschaft beitragen.

    Wenn jedoch immer mehr Menschen ihre Arbeitszeit dauerhaft reduzieren, hat das natürlich auch Folgen: Der Staat nimmt weniger Steuern und Sozialversicherungsbeiträge ein. Gleichzeitig zahlt man selbst weniger in das Pensionssystem ein und muss sich bewusst sein, dass das später auch Auswirkungen auf die eigene Pension haben kann.

    Man kann nicht auf der einen Seite möglichst wenig beitragen wollen und auf der anderen Seite erwarten, dass am Ende trotzdem eine hohe Pension oder umfassende Sozialleistungen vorhanden sind. Diese Leistungen müssen schließlich von den Erwerbstätigen finanziert werden.

    Es geht hier aber nicht aber nur um die finanzielle Seite , sondern auch das Kapazitäten und Mitarbeiter am Arbeitsplatz fehlen ! Sollte man vielleicht ebenfalls einmal berücksichtigen ! 


     

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