Um mitzumachen, melde dich bitte an.
  • Großherzig- und Gutmütig sein

    Diskussion · 248 Beiträge · 4 Gefällt mir · 2.925 Aufrufe

    „Macht einen Grossherzigkeit und Gutmütigkeit anfälliger für Manipulation und Ausnutzung? Wie seht ihr das?“

    1000099415.jpg
    24.04.26, 12:52

Beiträge

  • 13.08.26, 08:14

     

    Waldgeist:

     

    Gabi:

    "Das Leben ist eins der schwersten"

    Hans Fallada


    Vermutlich hatte Fallada auch noch keine Visa Card ,  ich kenne den Spruch jedenfalls als , das Leben ist hart ohne Visa Card !   🙋‍♂️ 


     

    Man kann natürlich aus allem eine Pointe machen.

     

    Gabis Zitat von Fallada steht für sich und ist völlig legitim.

    Nicht alles muss gleich ins Lächerliche gezogen werden.

  • 13.08.26, 00:39 - Zuletzt bearbeitet 13.08.26, 00:40.
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Gabi wieder gelöscht.
  • 12.08.26, 20:58 - Zuletzt bearbeitet 12.08.26, 21:20.

     

    Gabi:

    "Das Leben ist eins der schwersten"

    Hans Fallada


    Vermutlich hatte Fallada auch noch keine Visa Card ,  ich kenne den Spruch jedenfalls als , das Leben ist hart ohne Visa Card !   🙋‍♂️ 


     

  • Viele Sätze über Wirtschaft werden ständig wiederholt – aber welche stimmen wirklich? Und warum halten sich manche Behauptungen über Schulden, Bürgergeld oder Inflation trotzdem so hartnäckig? Der Ökonom Marcel Fratzscher nimmt populäre Wirtschaftsmythen auseinander und schaut darauf, was in politischen Debatten oft verkürzt, verdreht oder komplett falsch dargestellt wird. Es geht um Schuldenbremse, Steuern für Reiche, soziale Marktwirtschaft, Klimaschutz, Inflation und die Frage, was Wohlstand eigentlich bedeutet – ohne einfache Antworten zu versprechen: https://youtu.be/ZYD_8ORqNxY

  • 11.08.26, 14:25

    "Das Leben ist eins der schwersten"

    Hans Fallada

  • 11.08.26, 12:33 - Zuletzt bearbeitet 11.08.26, 12:36.

     

    Nane:

    Ich kann durchaus nachvollziehen, dass die ersten Lebensjahre einen Menschen prägen und dass frühe Bindungserfahrungen nicht einfach bedeutungslos sind. Aber mir geht deine Schlussfolgerung zu weit.


    Früher hat man gesagt: „In den ersten drei Lebensjahren wird der Grundstein gelegt.“ Und genau das ist für mich der entscheidende Unterschied: Ein Grundstein ist noch kein fertiges Haus.

     

    Ein Mensch entwickelt sich sein ganzes Leben weiter und wird nicht nur durch seine Eltern geprägt, sondern auch durch Geschwister, andere Bezugspersonen, Kindergarten, Schule, Freunde, Partnerschaften, eigene Erfahrungen und letztlich durch die eigenen Entscheidungen.

     

    Deshalb finde ich es schwierig, die späteren Beziehungen eines erwachsenen Menschen zu seinen Eltern so eindeutig aus der frühen Kindheit abzuleiten. Auch Eltern können Fehler machen, ohne dass damit automatisch jede spätere Entwicklung des Kindes erklärt ist. Und umgekehrt kann ein erwachsener Mensch Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen, ohne dass er deshalb seine gesamte Kindheitsgeschichte „aufarbeiten“ muss.

     

    Für mich bedeutet eine Familie auch nicht, dass frühe Bindung automatisch einen lebenslangen Anspruch auf Nähe und Fürsorge begründet. Kinder werden erwachsen und entwickeln ihr eigenes Leben. Und irgendwann gehört es auch zur Würde der Eltern, das zu akzeptieren.

     

    Deinen letzten Aussagen kann ich mich anschließen. Es geht auch gar nicht darum, den Eltern oder anderen die Schuld zuzuschieben, sondern Verantwortlichkeiten sauber zu trennen.

     

    Dennoch bleibt, dass frühe Bindungserfahrungen alles Weitere beeinflussen, da Kinder ihr Leben nicht bewusst gestalten können. Sie wissen nicht, warum sie sich im Kindergarten ausgerechnet den einen Kumpel als Freund aussuchen und sich später in bestimmten Kreisen bewegen.
     

    Der Mensch ist die Summe seiner Erfahrungen und der Schmerz, der aus den ersten Erfahrungen resultiert, prägt unbewusst maßgeblich die nächsten.

    Erst wenn junge Heranwachsende Probleme "machen" oder Leidensdruck haben, werden heute viele Fachleuten vorgestellt und bekommen so erstes Handwerkszeug zur Regulierung ihres Nervensystems und lernen, erlittene Schäden selbst zu heilen.

     

    Aber ich beende das hier, weil mir völlig klar ist, dass ich hier Dinge anspreche, die für die wenigsten Menschen annehmbar sind.

  • 11.08.26, 11:55

    Ich kann durchaus nachvollziehen, dass die ersten Lebensjahre einen Menschen prägen und dass frühe Bindungserfahrungen nicht einfach bedeutungslos sind. Aber mir geht deine Schlussfolgerung zu weit.


    Früher hat man gesagt: „In den ersten drei Lebensjahren wird der Grundstein gelegt.“ Und genau das ist für mich der entscheidende Unterschied: Ein Grundstein ist noch kein fertiges Haus.

     

    Ein Mensch entwickelt sich sein ganzes Leben weiter und wird nicht nur durch seine Eltern geprägt, sondern auch durch Geschwister, andere Bezugspersonen, Kindergarten, Schule, Freunde, Partnerschaften, eigene Erfahrungen und letztlich durch die eigenen Entscheidungen.

     

    Deshalb finde ich es schwierig, die späteren Beziehungen eines erwachsenen Menschen zu seinen Eltern so eindeutig aus der frühen Kindheit abzuleiten. Auch Eltern können Fehler machen, ohne dass damit automatisch jede spätere Entwicklung des Kindes erklärt ist. Und umgekehrt kann ein erwachsener Mensch Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen, ohne dass er deshalb seine gesamte Kindheitsgeschichte „aufarbeiten“ muss.

     

    Für mich bedeutet eine Familie auch nicht, dass frühe Bindung automatisch einen lebenslangen Anspruch auf Nähe und Fürsorge begründet. Kinder werden erwachsen und entwickeln ihr eigenes Leben. Und irgendwann gehört es auch zur Würde der Eltern, das zu akzeptieren.

  • 11.08.26, 10:55

     

    Waldgeist:

     

    Ute:

     

     

    Eltern ernten, was sie gesät haben.


    ab dem Zeitpunkt,  wenn Kinder in die Schule gehen , haben sehr viele andere Menschen einen Einfluss auf die Kinder und im späteren Leben auch der Partner !   Kinder werden vom Leben geprägt und nicht nur von den Eltern , die haben im Erwachsenenalter , fast keinen Einfluss mehr auf die Kinder !  

     

    Das sind Entschuldigungsversuche von Eltern, die keine Verantwortung für ihre mangelhafte Begleitung ins Leben übernehmen wollen oder eher können.

    Die Bindung wird in den ersten 3 Lebensjahren angelegt und das Nervensystem wird damit grundlegend für den Rest des Lebens geprägt. Das bestimmt unbewusst die Wahl von Freundschaften in Kindergarten, Schule und auch dem späteren Partner.

     

    Eltern, die später ihre eigene Lebensgeschichte mit ihren meist mangelhaften Eltern aufarbeiten, gelingt es, echte Selbstannahme und -liebe zu entwickeln. Diese macht es erst möglich, Empathie mit den eigenen Kindern zu haben und aus dieser heraus können sie dann auch die Verantwortung für ihre Fehler übernehmen und sich aufrichtig entschuldigen.

     

    Trotzdem bleibt auch das nur die halbe Miete, denn das Nervensystem der Kinder ist geprägt, der Schmerz der Kindheit abgespeichert und somit braucht es viel Zeit und langsame Annäherung, um die lückenhafte Bindung wieder zu stärken. Und dann können die Kinder auch mit warmem Herzen für ihre betagten Eltern da sein.

     

    Aber ich habe volles Verständnis für jeden, der seine Geschichte nicht aufarbeitet, weil die Angst vor dem Schmerz zu groß ist. Denn es kommt eine ganze Menge Schmerz hoch - der gleiche Schmerz, den auch die eigenen Kinder mit sich tragen. Wird dieser Schmerz aber angeschaut und geheilt (also in die eigene Biografie heilsam integriert), kommt aber auch das ganze Potential aus diesem Menschen zum Vorschein und am Ende wird er zur besseren Version von sich selbst. 
     

    Er wird so stark, dass er unbequeme und schmerzhafte Wahrheiten aushält, ohne in Verzweiflung zu geraten oder gar zu zerbrechen - und damit tatsächlich erst fähig, die eigentlichen Rolle eines alten Menschen in Würde zu übernehmen: Die weise Familienstütze und des Zusammenhaltes.

  • 11.08.26, 10:08

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Genau deshalb finde ich den Verweis auf ein mögliches Erbe in dieser Diskussion völlig daneben.

     

    Ein Erbe ist weder eine Belohnung für Fürsorge noch Schmerzensgeld für irgendetwas.

    Und wenn Eltern ihre Kinder nur dann bedenken, wenn diese sich im Alter um sie kümmern, dann ist das für mich genau die Erwartungshaltung, die hier eigentlich niemand haben sollte.

     

    Liebe und Unterstützung sollten nicht an Bedingungen oder spätere Gegenleistungen geknüpft sein


    Das ist schon wieder falsch interpretiert , wenn ich meine Eltern in ihren dreckigen Windeln einfach verkümmern lasse und zumindest nicht einmal Hilfe organisiere , dann haben Sie recht , wenn Sie mich enterben !   Ich rede hier nicht von pflegen, sondern um kümmern,  wenn die Eltern etwas benötigen in ihrer Hilflosigkeit .  Denke da besteht ebenfalls ein gravierender unterschied ! 

     

    Wenn Kinder sich nicht kümmern, haben sie gravierende Gründe! Auch sie waren mal hilflos und offensichtlich haben die Eltern da nicht ausreichend genährt - und damit meine ich keinen Brei und kein Butterbrot. Die Kinder haben dann Vernachlässigung erfahren und können sich schon rein aus der emotionalen Distanz heraus oftmals gar nicht so kümmern, wie die alten Eltern, die ja dann wieder zu Kindern werden, es brauchen. Würde dieser Schmerz der vernachlässigten Kinder vor Gericht verhandelt werden, würde auf Schmerzensgeldzahlungen verurteilt werden, denn die Eltern haben einen Schaden angerichtet.

     

    Dann wird eben ein Betreuer bestellt und der leitet dann alles in die Wege.

     

    Und so ganz nebenbei: 

    Wenn die Kinder weit weg leben, vielleicht sogar ausgewandert sind, können sie das auch nicht übernehmen.

     

    Elternschaft ist eine Einbahnstraße!

     

  • 11.08.26, 10:02

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Genau deshalb finde ich den Verweis auf ein mögliches Erbe in dieser Diskussion völlig daneben.

     

    Ein Erbe ist weder eine Belohnung für Fürsorge noch Schmerzensgeld für irgendetwas.

    Und wenn Eltern ihre Kinder nur dann bedenken, wenn diese sich im Alter um sie kümmern, dann ist das für mich genau die Erwartungshaltung, die hier eigentlich niemand haben sollte.

     

    Liebe und Unterstützung sollten nicht an Bedingungen oder spätere Gegenleistungen geknüpft sein


    Das ist schon wieder falsch interpretiert , wenn ich meine Eltern in ihren dreckigen Windeln einfach verkümmern lasse und zumindest nicht einmal Hilfe organisiere , dann haben Sie recht , wenn Sie mich enterben !   Ich rede hier nicht von pflegen, sondern um kümmern,  wenn die Eltern etwas benötigen in ihrer Hilflosigkeit .  Denke da besteht ebenfalls ein gravierender unterschied ! 

    Waldgeist, was ist mit dir los? 😳

     

    Wo genau habe ich geschrieben, dass man hilfsbedürftige Eltern einfach verkümmern lassen soll?

    Du machst aus meiner Aussage schon wieder etwas völlig anderes, um anschließend dagegen zu argumentieren.

     

    Natürlich sollte man sich kümmern und Hilfe organisieren, wenn Eltern hilfsbedürftig sind. Das ist doch überhaupt nicht der Punkt.

     

    Mein Punkt war: Fürsorge sollte keine Gegenleistung für ein späteres Erbe sein. Wer sich um seine Eltern kümmert, tut das hoffentlich aus Menschlichkeit und nicht, weil am Ende der Nachlass winkt.

    Du musst mir also bitte nicht Dinge in den Mund legen, die ich weder gesagt noch gemeint habe.

     

    Und jetzt komm bitte mal wieder runter. Du bist gerade dermaßen aufgebracht, dass eine vernünftige Diskussion mit dir kaum noch möglich ist.

  • 11.08.26, 10:02

     

    Ute:

     

    Waldgeist:

     


    ist völlig egal wie du das bezeichnest , aber wenn die Kinder die Eltern in ihrer Not und Bedürftigkeit vergessen  ,  dann ist es für mich nachvollziehbar ,  dass die Eltern auch ihre Kinder vergessen ! 
    Nicht selten erben  Pfleger oder sonstige  Personen und Erbschaft Streitigkeiten kommen sehr häufig vor,  insbesondere zwischen Geschwistern ! Da trennt sich die Spreu vom Weizen, die einen kümmern sich und die andern warten nur auf das Erbe .   
     

     

    Eltern ernten, was sie gesät haben.


    ab dem Zeitpunkt,  wenn Kinder in die Schule gehen , haben sehr viele andere Menschen einen Einfluss auf die Kinder und im späteren Leben auch der Partner !   Kinder werden vom Leben geprägt und nicht nur von den Eltern , die haben im Erwachsenenalter , fast keinen Einfluss mehr auf die Kinder !  

  • 11.08.26, 09:56

     

    Nane:

     

    Ute:

     

     

     

    du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !

     

    Das ist emotionale Erpressung! Eltern die ihre Kinder enterben, weil sich die Kinder nicht kümmern, beweisen, dass die Kinder intuitiv richtig handeln, wenn sie sich abwenden. Solche Eltern haben nie bedingungslos geliebt!

    Ein Erbe ist auch Schmerzensgeld!

     

    Genau deshalb finde ich den Verweis auf ein mögliches Erbe in dieser Diskussion völlig daneben.

     

    Ein Erbe ist weder eine Belohnung für Fürsorge noch Schmerzensgeld für irgendetwas.

    Und wenn Eltern ihre Kinder nur dann bedenken, wenn diese sich im Alter um sie kümmern, dann ist das für mich genau die Erwartungshaltung, die hier eigentlich niemand haben sollte.

     

    Liebe und Unterstützung sollten nicht an Bedingungen oder spätere Gegenleistungen geknüpft sein


    Das ist schon wieder falsch interpretiert , wenn ich meine Eltern in ihren dreckigen Windeln einfach verkümmern lasse und zumindest nicht einmal Hilfe organisiere , dann haben Sie recht , wenn Sie mich enterben !   Ich rede hier nicht von pflegen, sondern um kümmern,  wenn die Eltern etwas benötigen in ihrer Hilflosigkeit .  Denke da besteht ebenfalls ein gravierender unterschied ! 

  • 11.08.26, 09:51

     

    Waldgeist:

     

    Ute:

     

     

     

    du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !

     

    Das ist emotionale Erpressung! Eltern die ihre Kinder enterben, weil sich die Kinder nicht kümmern, beweisen, dass die Kinder intuitiv richtig handeln, wenn sie sich abwenden. Solche Eltern haben nie bedingungslos geliebt!

    Ein Erbe ist auch Schmerzensgeld!

     


    ist völlig egal wie du das bezeichnest , aber wenn die Kinder die Eltern in ihrer Not und Bedürftigkeit vergessen  ,  dann ist es für mich nachvollziehbar ,  dass die Eltern auch ihre Kinder vergessen ! 
    Nicht selten erben  Pfleger oder sonstige  Personen und Erbschaft Streitigkeiten kommen sehr häufig vor,  insbesondere zwischen Geschwistern ! Da trennt sich die Spreu vom Weizen, die einen kümmern sich und die andern warten nur auf das Erbe .   
     

     

    Eltern ernten, was sie gesät haben.

  • 11.08.26, 09:50

     

    Ute:

     

    Waldgeist:

     


    Ich sehe bei dir aber das gleiche Problem , denn ich habe nirgends geschrieben  ,  dass die Kinder den Eltern im Alter etwas zurückgeben müssen ! 

    Ich habe nur die Frage gestellt , warum sollen sie den Eltern , wenn sie einmal bedürftig sind nichts zurückgeben !  

     Natürlich  alles auf freiwilliger Basis , aus  Liebe und Verbundenheit,  aber zwischen sollen und müssen , besteht bei mir ebenfalls ein gravierender Unterschied !  
     Du solltest es tun,  aber du musst es nicht , es ist deine  freiwillige Entscheidung .  Und vielleicht ist meine freiwillige Entscheidung und Antwort darauf , du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !  Ich hoffe es ist bei dir angekommen 🙋‍♂️
     

     

     

    du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !

     

    Das ist emotionale Erpressung! Eltern die ihre Kinder enterben, weil sich die Kinder nicht kümmern, beweisen, dass die Kinder intuitiv richtig handeln, wenn sie sich abwenden. Solche Eltern haben nie bedingungslos geliebt!

    Ein Erbe ist auch Schmerzensgeld!

     


    ist völlig egal wie du das bezeichnest , aber wenn die Kinder die Eltern in ihrer Not und Bedürftigkeit vergessen  ,  dann ist es für mich nachvollziehbar ,  dass die Eltern auch ihre Kinder vergessen ! 
    Nicht selten erben  Pfleger oder sonstige  Personen und Erbschaft Streitigkeiten kommen sehr häufig vor,  insbesondere zwischen Geschwistern ! Da trennt sich die Spreu vom Weizen, die einen kümmern sich und die andern warten nur auf das Erbe .   
     

  • 11.08.26, 09:41

     

    Ute:

     

    Waldgeist:

     


    Ich sehe bei dir aber das gleiche Problem , denn ich habe nirgends geschrieben  ,  dass die Kinder den Eltern im Alter etwas zurückgeben müssen ! 

    Ich habe nur die Frage gestellt , warum sollen sie den Eltern , wenn sie einmal bedürftig sind nichts zurückgeben !  

     Natürlich  alles auf freiwilliger Basis , aus  Liebe und Verbundenheit,  aber zwischen sollen und müssen , besteht bei mir ebenfalls ein gravierender Unterschied !  
     Du solltest es tun,  aber du musst es nicht , es ist deine  freiwillige Entscheidung .  Und vielleicht ist meine freiwillige Entscheidung und Antwort darauf , du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !  Ich hoffe es ist bei dir angekommen 🙋‍♂️
     

     

     

    du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !

     

    Das ist emotionale Erpressung! Eltern die ihre Kinder enterben, weil sich die Kinder nicht kümmern, beweisen, dass die Kinder intuitiv richtig handeln, wenn sie sich abwenden. Solche Eltern haben nie bedingungslos geliebt!

    Ein Erbe ist auch Schmerzensgeld!

     

    Genau deshalb finde ich den Verweis auf ein mögliches Erbe in dieser Diskussion völlig daneben.

     

    Ein Erbe ist weder eine Belohnung für Fürsorge noch Schmerzensgeld für irgendetwas.

    Und wenn Eltern ihre Kinder nur dann bedenken, wenn diese sich im Alter um sie kümmern, dann ist das für mich genau die Erwartungshaltung, die hier eigentlich niemand haben sollte.

     

    Liebe und Unterstützung sollten nicht an Bedingungen oder spätere Gegenleistungen geknüpft sein

  • 11.08.26, 09:34

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Du bestätigst mit deiner Antwort eigentlich genau das, was ich geschrieben habe: Du liest in Aussagen etwas hinein, das dort so gar nicht steht, und argumentierst anschließend gegen diese selbst konstruierte Aussage.


    Ich habe nie gesagt, dass ein Kind nur Arbeit und Belastung bedeutet.

    Und natürlich kann man für einen Vater da sein, wenn er Hilfe braucht.

    Aber daraus nun die Frage zu machen, ob man ihn dann einfach „krepieren lassen“ sollte, ist doch eine völlig absurde Zuspitzung. Niemand hat das behauptet oder auch nur angedeutet.

     

    Zwischen freiwilliger Hilfe aus Liebe und Verbundenheit und der Vorstellung, ein Kind müsse seinen Eltern später etwas zurückgeben, besteht nun einmal ein gewaltiger Unterschied.

     

    Und genau deshalb schuldet mir mein Kind nichts.

    Wenn es später freiwillig für mich da sein möchte, werde ich das zu schätzen wissen. Aber ich habe mein Kind nicht großgezogen, damit es mir irgendwann etwas zurückzahlt.

     

    Dass du manche Texte offenbar anders liest, als sie tatsächlich geschrieben sind, ist dabei leider nicht zum ersten Mal aufgefallen.


    Ich sehe bei dir aber das gleiche Problem , denn ich habe nirgends geschrieben  ,  dass die Kinder den Eltern im Alter etwas zurückgeben müssen ! 

    Ich habe nur die Frage gestellt , warum sollen sie den Eltern , wenn sie einmal bedürftig sind nichts zurückgeben !  

     Natürlich  alles auf freiwilliger Basis , aus  Liebe und Verbundenheit,  aber zwischen sollen und müssen , besteht bei mir ebenfalls ein gravierender Unterschied !  
     Du solltest es tun,  aber du musst es nicht , es ist deine  freiwillige Entscheidung .  Und vielleicht ist meine freiwillige Entscheidung und Antwort darauf , du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !  Ich hoffe es ist bei dir angekommen 🙋‍♂️
     

     

     

    du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !

     

    Das ist emotionale Erpressung! Eltern die ihre Kinder enterben, weil sich die Kinder nicht kümmern, beweisen, dass die Kinder intuitiv richtig handeln, wenn sie sich abwenden. Solche Eltern haben nie bedingungslos geliebt!

    Ein Erbe ist auch Schmerzensgeld!

     

  • 11.08.26, 09:33

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Du bestätigst mit deiner Antwort eigentlich genau das, was ich geschrieben habe: Du liest in Aussagen etwas hinein, das dort so gar nicht steht, und argumentierst anschließend gegen diese selbst konstruierte Aussage.


    Ich habe nie gesagt, dass ein Kind nur Arbeit und Belastung bedeutet.

    Und natürlich kann man für einen Vater da sein, wenn er Hilfe braucht.

    Aber daraus nun die Frage zu machen, ob man ihn dann einfach „krepieren lassen“ sollte, ist doch eine völlig absurde Zuspitzung. Niemand hat das behauptet oder auch nur angedeutet.

     

    Zwischen freiwilliger Hilfe aus Liebe und Verbundenheit und der Vorstellung, ein Kind müsse seinen Eltern später etwas zurückgeben, besteht nun einmal ein gewaltiger Unterschied.

     

    Und genau deshalb schuldet mir mein Kind nichts.

    Wenn es später freiwillig für mich da sein möchte, werde ich das zu schätzen wissen. Aber ich habe mein Kind nicht großgezogen, damit es mir irgendwann etwas zurückzahlt.

     

    Dass du manche Texte offenbar anders liest, als sie tatsächlich geschrieben sind, ist dabei leider nicht zum ersten Mal aufgefallen.


    Ich sehe bei dir aber das gleiche Problem , denn ich habe nirgends geschrieben  ,  dass die Kinder den Eltern im Alter etwas zurückgeben müssen ! 

    Ich habe nur die Frage gestellt , warum sollen sie den Eltern , wenn sie einmal bedürftig sind nichts zurückgeben !  

     Natürlich  alles auf freiwilliger Basis , aus  Liebe und Verbundenheit,  aber zwischen sollen und müssen , besteht bei mir ebenfalls ein gravierender Unterschied !  
     Du solltest es tun,  aber du musst es nicht , es ist deine  freiwillige Entscheidung .  Und vielleicht ist meine freiwillige Entscheidung und Antwort darauf , du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !  Ich hoffe es ist bei dir angekommen 🙋‍♂️
     

    Jetzt verschiebst du deine Aussage. Genau das ist doch der Punkt.

     

    Am Anfang klang deine Argumentation noch ganz anders, und jetzt formulierst du sie plötzlich als „sollen, aber nicht müssen“.

     

    Du merkst offenbar gar nicht, dass du im Verlauf der Diskussion immer wieder die Position wechselst und mir anschließend vorwirfst, ich hätte dich nicht verstanden. 

  • 11.08.26, 09:28

     

    Nane:

     

    Waldgeist:

     


    Warum wünschen sich dann  so viele Frauen oder Paare Kinder,  wenn es nur Arbeit und Belastung bedeutet ?    Vielleicht wird die Beziehung  irgendwann einmal zur Gewohnheit und man sucht nach neuen Herausforderungen und Bereicherungen , was dem Leben wieder einen  Sinn gibt .  Ich habe  nur von meinen Erfahrungen berichtet und nicht,  dass es so sein muss .  Ich denke nicht , wenn man Kinder zeugt , dass man dabei auf die Geborgenheit im Alter reflektiert .  
    Ich verpflichte  Kinder zu  nichts und sie dürfen selbstverständlich ihr eigenes Leben leben ! 
    Alles  beruht auf Freiwilligkeit,  aber hätte ich bei meinem Vater sagen sollen , das geht mich alles nichts an er soll krepieren !  Als mein Vater die Hilfe benötigte war er bereits 85 und seine Freunde ebenso , wie ich schon geschrieben habe !     Glaubst du wirklich , dass es so angenehm  für Menschen ist , wenn sie nur auf fremde Hilfe angewiesen sind !   Wir haben über die Arbeit und Belastung von Kindern gesprochen und warum sollen die Kinder den Eltern nicht  etwas zurückgeben !  Und nochmals , du kannst es jetzt noch nicht beurteilen , wie es dir im Alter einmal ergeht …

    Du bestätigst mit deiner Antwort eigentlich genau das, was ich geschrieben habe: Du liest in Aussagen etwas hinein, das dort so gar nicht steht, und argumentierst anschließend gegen diese selbst konstruierte Aussage.


    Ich habe nie gesagt, dass ein Kind nur Arbeit und Belastung bedeutet.

    Und natürlich kann man für einen Vater da sein, wenn er Hilfe braucht.

    Aber daraus nun die Frage zu machen, ob man ihn dann einfach „krepieren lassen“ sollte, ist doch eine völlig absurde Zuspitzung. Niemand hat das behauptet oder auch nur angedeutet.

     

    Zwischen freiwilliger Hilfe aus Liebe und Verbundenheit und der Vorstellung, ein Kind müsse seinen Eltern später etwas zurückgeben, besteht nun einmal ein gewaltiger Unterschied.

     

    Und genau deshalb schuldet mir mein Kind nichts.

    Wenn es später freiwillig für mich da sein möchte, werde ich das zu schätzen wissen. Aber ich habe mein Kind nicht großgezogen, damit es mir irgendwann etwas zurückzahlt.

     

    Dass du manche Texte offenbar anders liest, als sie tatsächlich geschrieben sind, ist dabei leider nicht zum ersten Mal aufgefallen.


    Ich sehe bei dir aber das gleiche Problem , denn ich habe nirgends geschrieben  ,  dass die Kinder den Eltern im Alter etwas zurückgeben müssen ! 

    Ich habe nur die Frage gestellt , warum sollen sie den Eltern , wenn sie einmal bedürftig sind nichts zurückgeben !  

     Natürlich  alles auf freiwilliger Basis , aus  Liebe und Verbundenheit,  aber zwischen sollen und müssen , besteht bei mir ebenfalls ein gravierender Unterschied !  
     Du solltest es tun,  aber du musst es nicht , es ist deine  freiwillige Entscheidung .  Und vielleicht ist meine freiwillige Entscheidung und Antwort darauf , du könntest etwas erben , aber du musst es nicht !  Ich hoffe es ist bei dir angekommen 🙋‍♂️
     

  • 11.08.26, 01:34

     

    Waldgeist:

     

    Nane:

     

    Ich verstehe sehr gut, was du mit deiner Erfahrung mit deinem Vater meinst. Und ich finde es schön, dass du damals für ihn da warst und es für dich selbstverständlich war, ihm zu helfen.


    Nur bei dem Gedanken, dass im Alter letztlich die Kinder bleiben und der wichtigste Rückhalt sind, bin ich vorsichtig.

    Natürlich kann das so sein, und wenn es so ist, ist es etwas sehr Schönes. Aber darauf kann man doch keine Familie aufbauen oder es als etwas ansehen, was man sich für später wünscht und erwarten kann.

     

    Wenn ich deine letzten Beiträge lese - Kinder als Krönung einer Beziehung, als Sinn des Lebens und dann als der Rückhalt, der im Alter bleibt - klingt mir das insgesamt einfach ein bisschen zu sehr nach einer Vorstellung, dass Kinder einem auch später diese Geborgenheit geben sollen. 

     

    Das kann man sich wünschen, aber nicht voraussetzen.


    Kinder sollten ihr eigenes Leben leben dürfen und wenn sie später freiwillig für ihre Eltern da sind, ist das ein großes Geschenk.

    Aber genauso können Freundschaften und andere Beziehungen im Leben einen wichtigen Halt geben.

     

    Was uns im Alter trägt, weiß letztlich keiner von uns.


    Warum wünschen sich dann  so viele Frauen oder Paare Kinder,  wenn es nur Arbeit und Belastung bedeutet ?    Vielleicht wird die Beziehung  irgendwann einmal zur Gewohnheit und man sucht nach neuen Herausforderungen und Bereicherungen , was dem Leben wieder einen  Sinn gibt .  Ich habe  nur von meinen Erfahrungen berichtet und nicht,  dass es so sein muss .  Ich denke nicht , wenn man Kinder zeugt , dass man dabei auf die Geborgenheit im Alter reflektiert .  
    Ich verpflichte  Kinder zu  nichts und sie dürfen selbstverständlich ihr eigenes Leben leben ! 
    Alles  beruht auf Freiwilligkeit,  aber hätte ich bei meinem Vater sagen sollen , das geht mich alles nichts an er soll krepieren !  Als mein Vater die Hilfe benötigte war er bereits 85 und seine Freunde ebenso , wie ich schon geschrieben habe !     Glaubst du wirklich , dass es so angenehm  für Menschen ist , wenn sie nur auf fremde Hilfe angewiesen sind !   Wir haben über die Arbeit und Belastung von Kindern gesprochen und warum sollen die Kinder den Eltern nicht  etwas zurückgeben !  Und nochmals , du kannst es jetzt noch nicht beurteilen , wie es dir im Alter einmal ergeht …

    Du bestätigst mit deiner Antwort eigentlich genau das, was ich geschrieben habe: Du liest in Aussagen etwas hinein, das dort so gar nicht steht, und argumentierst anschließend gegen diese selbst konstruierte Aussage.


    Ich habe nie gesagt, dass ein Kind nur Arbeit und Belastung bedeutet.

    Und natürlich kann man für einen Vater da sein, wenn er Hilfe braucht.

    Aber daraus nun die Frage zu machen, ob man ihn dann einfach „krepieren lassen“ sollte, ist doch eine völlig absurde Zuspitzung. Niemand hat das behauptet oder auch nur angedeutet.

     

    Zwischen freiwilliger Hilfe aus Liebe und Verbundenheit und der Vorstellung, ein Kind müsse seinen Eltern später etwas zurückgeben, besteht nun einmal ein gewaltiger Unterschied.

     

    Und genau deshalb schuldet mir mein Kind nichts.

    Wenn es später freiwillig für mich da sein möchte, werde ich das zu schätzen wissen. Aber ich habe mein Kind nicht großgezogen, damit es mir irgendwann etwas zurückzahlt.

     

    Dass du manche Texte offenbar anders liest, als sie tatsächlich geschrieben sind, ist dabei leider nicht zum ersten Mal aufgefallen.

  • 11.08.26, 01:31

     das gehört jetzt nicht zum Thema,  aber nachdem über Demenz gesprochen wurde , vielleicht für angehörige mit an Demenz erkrankten Menschen,  kann ich dieses Buch nur empfehlen ! Arno Geiger schreibt hier über  die Veränderung seines Vaters , dass er zu Beginn als Boshaftigkeit und Absicht empfunden hat .  Erst als im bewusst wurde,  dass sein Vater an Demenz erkrankt ist hat er mehr Verständnis für ihn aufgebracht . Demenz kranke wollen oft ihre Krankheit verbergen und deshalb kommt es einem so vor , wie wenn sie plötzlich boshaft sind  .  Habe hier sehr viele Parallelen mit  meinem Vater festgestellt , deshalb zum besseren Verständnis , der Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen ! 
     

    IMG_3956.jpeg

Interesse geweckt? Jetzt kostenlos registrieren!

Du bist nur einen Klick entfernt. Die Registrierung dauert nur 1 Minute.