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  • Wortklauberei, Haarspalterei, Silbenstecherei, Rabulistik

    Diskussion · 2.216 Beiträge · 10 Gefällt mir · 14.653 Aufrufe

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    02.04.26, 20:11 - Zuletzt bearbeitet 03.04.26, 11:53.

Beiträge

  • 09.07.26, 15:15

    Bedingungslose Liebe beschreibt für Vivian Dittmar eine außergewöhnliche, vor allem spirituelle Fähigkeit: die Bereitschaft, jeden Menschen – unabhängig von seinem Verhalten – im Herzen zu halten und zu würdigen. 

    Diese Form der Liebe gehört zur „geistigen Ebene“, auf der alles eins ist, und sie kann unser Bewusstsein erweitern und das Gefühl der Trennung auflösen.
     

    Unsere konkreten Beziehungen bewegen sich aber auf einer anderen Ebene: der körperlichen und psychologischen, in der wir Bedürfnisse haben, Grenzen brauchen, einander Versprechen geben und brechen. Hier ist Beziehung immer bedingt, weil sie von konkreten Handlungen, Verlässlichkeit und gegenseitiger Verantwortung lebt. 

    Dittmars Kernpunkt: Liebe kann (im spirituellen Sinn) bedingungslos sein, Beziehungen nicht – und wer das verwechselt, riskiert, reale Konflikte und notwendige Grenzen zu verleugnen, statt sie bewusst zu gestalten.
    https://ethik-heute.org/liebe-kann-bedingungslos-sein-beziehung-nicht/

  • 09.07.26, 15:09

    @Schwarzgelber Mutbürger.
    Mann, Mann, Mann … typische Männerwelten. Bedingungslose Liebe in einem Aufwasch mit Sex und copy paste Content vom online Porno Händler. Toll.
    Ich muss es nicht verstehen.

  •  

    christine:

     

    Gesunde bedingungslose Liebe beinhaltet, dass man eigene Grenzen respektiert und gleichzeitig Mitgefühl und Akzeptanz zeigt

    www.eis.de

     

    *LOL* … Weisheiten zur bedingungslosen Liebe - gleich neben Blow Job Fantasien für Frauen. Das kannst nicht erfinden.

    🦉Achso, Sex hat für dich nichts mit Liebe zu tun, Sinnlichkeit dann sicher auch nicht, 
    wirkt eher so, als ob Du mit deinen Argumenten am Ende bist und dass ist wirklich LOL😁😉

  • 09.07.26, 14:50 - Zuletzt bearbeitet 09.07.26, 14:54.

     

    Gesunde bedingungslose Liebe beinhaltet, dass man eigene Grenzen respektiert und gleichzeitig Mitgefühl und Akzeptanz zeigt

    www.eis.de

     

    eis.de …*LOL* … Weisheiten zur bedingungslosen Liebe - gleich neben Blow Job Fantasien für Frauen. 
    Passende Produkte im Shop: Satisfyer 'Pro 2 Generation 2', 16,5 cm.

    Das kannst nicht erfinden.

  •  

    Karin:

    Nun…. Am besten ist wenn beide dieselbe Sprache der Liebe sprechen und hören damit sie verstanden wird…..

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    🦉Glaube ich eigentlich nicht, wobei es sicher Unterschiede gibt wie Menschen ihre Liebe 
    ausdrücken, manche mit gemeinsamer Zeit, manche mit Geschenken oder Gefallen etc. 
    aber das wesentliche ist ja was man dabei als Gebender und Empfänger fühlt ? 

     

    🦉Aus meiner Sicht ist es gar nicht so wichtig, dass beide dieselbe Sprache der Liebe sprechen, 
    sondern nur dass sich beide bei ihren Ausdruck verstehen?

  • Bedingungslose Liebe ist eine Form der Zuneigung, die frei von Erwartungen, Forderungen oder Bedingungen ist und Menschen um ihrer selbst willen akzeptiert und wertschätzt.


    Definition und Kernmerkmale

    Bedingungslose Liebe bedeutet, jemanden vollständig anzunehmen, mit all seinen Stärken, Schwächen und Eigenheiten ohne dass bestimmte Leistungen oder Verhaltensweisen erfüllt werden müssen. Sie ist ein Seins-Zustand, bei dem Liebe nicht an Bedingungen geknüpft ist, sondern aus echter Wertschätzung und Mitgefühl entsteht, anders als bedingte Liebe, die oft 
    an Erwartungen oder Leistungen gebunden ist, existiert bedingungslose Liebe unabhängig von äußeren Umständen....

    Psychologische Aspekte

    Bedingungslose Liebe fördert emotionale Sicherheit, Selbstwert und Resilienz. Kinder, die bedingungslose Zuneigung erfahren, entwickeln im Erwachsenenalter oft größere Belastbarkeit und Selbstsicherheit. Sie unterstützt sichere Bindungen, Autonomie und die Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen, da das Vertrauen besteht, dass Liebe nicht verloren geht, selbst wenn Fehler gemacht werden. 

    Praktische Umsetzung

    Bedingungslose Liebe erfordert Akzeptanz, Vergebung und emotionale Verletzlichkeit. Sie bedeutet nicht, alles zu tolerieren oder keine Grenzen zu setzen, sondern den Wert einer Person unabhängig von ihren Handlungen anzuerkennen. In Partnerschaften oder Freundschaften zeigt sie sich durch Präsenz, Mitgefühl und konstruktive Konfliktbewältigung, auch wenn Herausforderungen auftreten. Selbstliebe ist dabei eine zentrale Voraussetzung: Nur wer sich selbst annimmt, kann andere bedingungslos lieben.

    Grenzen und Missverständnisse

    Bedingungslose Liebe wird oft mit Aufopferung oder Co-Abhängigkeit verwechselt. Sie bedeutet nicht, sich selbst zu verlieren oder wiederholte Verletzungen stillschweigend zu akzeptieren. Gesunde bedingungslose Liebe beinhaltet, dass man eigene Grenzen respektiert und gleichzeitig Mitgefühl und Akzeptanz zeigt www.eis.dewww.eis.de

    Was Du mit "reifer Liebe" beschreibst, würde ich als grundsätzlich in einer funktionierenden Part-
    nerschaft ansehen, aber für mich nicht die Voraussetzung dafür, dass ich mich in jemanden ver-
    liebe und das bestehen der Liebe 🍿🍀
     

  • 09.07.26, 09:17

    @ Bedingungslose Liebe.
     

    Romantische „bedingungslose Liebe“ ist riskant: Sie verführt dazu, Grenzen zu ignorieren, Loyalität mit Selbstaufgabe zu verwechseln und Missbrauch zu tolerieren. 

     

    Eltern‑Kind‑Liebe hat einen anderen Auftrag: Sie soll dem Kind über lange Zeit verlässliche Zuwendung bieten, die nicht an Leistung gebunden ist, aber dennoch von Fürsorge, Schutz und klaren Regeln gerahmt wird. 

     

    In Partnerschaften ist reife Liebe deshalb besser als „bedingungslos“ beschrieben: sehr verlässlich, aber an Respekt, Verantwortlichkeit und gegenseitige Entwicklung gebunden.

  • 09.07.26, 08:49

     

    christine:

    Eine Fremdsprache die nicht an der Volkshochschule unterrichtet wird.

    Und auch nicht an der Volksschule.

     

    Glaube: Ich glaube, dass entweder Liebe selten ziemlich bedingungslos ist. Oder vielleicht verschiedene Sprachen der Liebe gesprochen werden, wie Karin schrieb.

     

    Ob uns der Computer weiterhelfen kann?

     

    Frage:

    "aber im "Normalfall" sollte jeder Mensch diese bedingungslose Liebe schon von den eigenen Eltern vorgelebt und mitbekommen?" "Selten, sehr selten". "Glaube ich eigentlich nicht."

    Kurze Einschätzung, wie häufig bedingungslose Liebe ist.

     

    Antwort:

    "Kurz gesagt: Sie ist wahrscheinlich deutlich seltener, als viele annehmen.

    Eine ausgewogene Einschätzung wäre:

    • Als Ideal: Viele Eltern lieben ihre Kinder sehr tief und dauerhaft.
    • In der Praxis: Wirklich bedingungslose Liebe – also Liebe, die auch unter extremen Belastungen, Enttäuschungen oder Konflikten bestehen bleibt und sich gleichzeitig fürsorglich ausdrückt – ist eher selten.
    • Die meisten Menschen erleben eine Mischung aus Liebe und Bedingungen, etwa geknüpft an Erwartungen, Leistung, Anpassung oder emotionaler Verfügbarkeit.

    Wenn jemand sagt: „Im Normalfall sollte jeder Mensch diese bedingungslose Liebe von den Eltern vorgelebt bekommen haben.“, ist eine realistische Antwort:

    „Eher nicht. Das wäre wünschenswert, aber tatsächlich erleben nur wenige Menschen eine wirklich bedingungslose Liebe. Viele wachsen mit einer Liebe auf, die zumindest teilweise an Bedingungen oder Erwartungen geknüpft ist.“

    Daher ist die Aussage „Selten, sehr selten“ zwar etwas zugespitzt, aber nicht unplausibel. „Ich glaube eigentlich nicht“ (dass es der Normalfall ist) trifft die empirische Realität vermutlich besser als die Annahme, nahezu jeder habe diese Erfahrung gemacht. Wissenschaftlich lässt sich die Häufigkeit allerdings nicht in einer einfachen Prozentzahl angeben, weil „bedingungslose Liebe“ kein klar messbarer Begriff ist."

     

  • 09.07.26, 08:40

    @ die Sprache der Liebe.

    Eine Fremdsprache die nicht an der Volkshochschule unterrichtet wird.

  • 08.07.26, 22:32

    Nun…. Am besten ist wenn beide dieselbe Sprache der Liebe sprechen und hören damit sie verstanden wird…..

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Franz:

     

    Selten, sehr selten.

    🦉Glaube ich eigentlich nicht, wobei es sicher Unterschiede gibt wie Menschen ihre Liebe 
    ausdrücken, manche mit gemeinsamer Zeit, manche mit Geschenken oder Gefallen etc. 
    aber das wesentliche ist ja was man dabei als Gebender und Empfänger fühlt ? 

     

  •  

    Franz:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    aber im "Normalfall" sollte jeder Mensch diese bedingungslose Liebe schon von den ei-
    genen Eltern vorgelebt und mitbekommen? 

    Selten, sehr selten.

    🦉Glaube ich eigentlich nicht, wobei es sicher Unterschiede gibt wie Menschen ihre Liebe 
    ausdrücken, manche mit gemeinsamer Zeit, manche mit Geschenken oder Gefallen etc. 
    aber das wesentliche ist ja was man dabei als Gebender und Empfänger fühlt ? 

  • 08.07.26, 21:01

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    aber im "Normalfall" sollte jeder Mensch diese bedingungslose Liebe schon von den ei-
    genen Eltern vorgelebt und mitbekommen? 

    Selten, sehr selten.

  •  

    Franz:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    man misst sein Wohlergehen an "materiellen Dingen" und wird nie den We-
    senskern einer Liebesbeziehung erfahren🍀

    Es dürfte nicht wenige Menschen geben, die nur mit ersterem etwas anfangen können und denen das zweite vielleicht gerade mal als Konzept geläufig ist, wenn überhaupt.

     

    Und ich möchte gar nicht wissen, wie wenige Menschen den Wesenskern einer Liebesbeziehung tatsächlich erfahren.

    🦉Tatsächlich ist es sicher schwierig, in einer Welt voller Sachzwänge auf die eigenen Gefühle zu 
    hören, aber im "Normalfall" sollte jeder Mensch diese bedingungslose Liebe schon von den ei-
    genen Eltern vorgelebt und mitbekommen? 

  • 08.07.26, 20:53

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    man misst sein Wohlergehen an "materiellen Dingen" und wird nie den We-
    senskern einer Liebesbeziehung erfahren🍀

    Es dürfte nicht wenige Menschen geben, die nur mit ersterem etwas anfangen können und denen das zweite vielleicht gerade mal als Konzept geläufig ist, wenn überhaupt.

     

    Und ich möchte gar nicht wissen, wie wenige Menschen den Wesenskern einer Liebesbeziehung tatsächlich erfahren.

  • 08.07.26, 20:50

     

    Karin:

    Tja und 26 Jahre später auch in der Schweiz… Genau seid 8 Tagen ist der kleine Klaps nun endlich auch in der Schweiz nicht mehr zulässig….. 

    Die Schweiz ist ein äußerst erstaunliches Land - Schulpflicht teilweise seit fast 500 Jahren.

    Und dazu dann das.

  •  

    christine:

    Die metaphorische Weitung: „alles für Geld ist Prostitution“

    „Prostitution“ als Metapher für „sich selbst (Würde, Werte, Integrität) für Geld verkaufen“. 

    Sich aus einer unterlegenen Position ausbeuten lassen, um Geldvorteile zu erhalten.

    Das ist sprachlich und moralphilosophisch zulässig – Menschen verwenden solche Metaphern („politische Prostitution“, „sich an den Meistbietenden verkaufen“) seit langem, um Kritik zu formulieren.

    🦉Natürlich "verkauft" man als Arbeitnehmer seine Arbeitskraft an den Arbeitgeber😉

    aber bei einer Beziehung auf Kosten- Nutzenrechnung eben auch seinen Körper und 
    Freizeit, man misst sein Wohlergehen an "materiellen Dingen" und wird nie den We-
    senskern einer Liebesbeziehung erfahren🍀

  • 08.07.26, 20:12

    Tja und 26 Jahre später auch in der Schweiz… Genau seid 8 Tagen ist der kleine Klaps nun endlich auch in der Schweiz nicht mehr zulässig….. Moral wird manchmal auch den umliegenden Ländern angepasst….

    Raouf:

    @Christine:
    Nicht lange her: Ein kleiner „Klaps” ist damit unzulässig und trat am 2. November 2000 in Kraft. Seitdem ist das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung in § 1631 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) verankert.
    Es gibt unzählige Beispiele in den verschiedensten Bereichen dafür in der ganzen Welt.

    Genau wie die geschrieben hast: "die jeweils passende Moral folgt diesen Realitäten." 

     

  • 08.07.26, 19:42 - Zuletzt bearbeitet 08.07.26, 19:42.

    @Christine:
    Nicht lange her: Ein kleiner „Klaps” ist damit unzulässig und trat am 2. November 2000 in Kraft. Seitdem ist das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung in § 1631 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) verankert.
    Es gibt unzählige Beispiele in den verschiedensten Bereichen dafür in der ganzen Welt.

    Genau wie die geschrieben hast: "die jeweils passende Moral folgt diesen Realitäten." 

  • 08.07.26, 19:28

    Die „fraternalische Polyandrie“ betrifft nicht „einige asiatische Länder“, sondern kleine Himalaya-Gemeinschaften einzelner tibetischer Gruppen; da reden wir von einigen tausend Menschen.


    Formen von Sexualität und Elternschaft passen sich an ökologische und soziale Bedingungen an – Landknappheit, Ressourcen, unsichere Vaterschaft usw. Nicht „Moral an sich“ kippt, sondern Lebensrealitäten ändern sich, und die jeweils passende Moral folgt diesen Realitäten.

  • 08.07.26, 19:19

     

    Raouf:

    Moral ist ein dehnbarer Begriff. […]
    (Ich habe ihm keine Ohrfeige verpasst, nur befand sich sein Gesicht zum unrichtigen Zeitpunkt im Bewegungsbereich meiner Handfläche, das ist doch logisch, oder?)

    Widerspruch: Es gibt kulturübergreifende moralische Mindeststandards wie Schadensvermeidung und Verantwortung. Eine Ohrfeige bleibt eine bewusste, schädigende Handlung. Wer sie durch Sprachtricks als Zufall darstellt, entzieht sich Verantwortung – und genau das gilt universell als unmoralisch.

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