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  • Sollten wir andere kritisieren oder jeden so sein lassen, wie er ist?

    Diskussion · 127 Beiträge · 11 Gefällt mir · 1.529 Aufrufe
    Alica aus Düsseldorf

    Welche Kritik nehme ich mir zu Herzen und kommt es darauf an, von wem sie kommt? Wann sind Menschen wirklich bereit etwas an sich zu ändern, was andere bei ihnen kritisieren? Sollte man sich überhaupt an der Kritik von anderen orientieren? Kritisiert ihr andere, wenn sie nicht so sind, wie ihr es gerne hättet? Wie seht ihr das?

     

    Ich nehme mir selbst vor eine Meinung von jemandem nur dann anzunehmen, wenn es jemand ist, den ich selbst bewundere oder wertschätze. Egal ob es sich um ein Kompliment oder eine Beleidigung handelt. Mir ist aufgefallen, dass Leute andere dafür kritisieren, was sie selbst nicht richtig machen. Selbst wenn ich ein Fehlverhalten von mir feststelle, brauche ich mich dadurch nicht zu identifizieren oder dafür zu rechtfertigen. Es gibt Themen, die man nur mit sich selbst klären kann. Deshalb erwarte ich auch keine Hilfe von jemandem, der in diesem Bereich keine Kompetenzen hat. Und wenn es andersrum ist und mir etwas Verbesserungswürdiges bei einem anderen auffällt, kommt es darauf an, wie sehr ich glaube ihm mit meinen Ratschlägen wirklich helfen zu können. Wenn mir ein Mensch egal ist, werde ich es wohl nur bei einem kurzen Kommentar belassen. Wenn mir derjenige wichtig ist, wäge ich genauer ab, ob und wie ich etwas sage. Kann ich ihn dadurch verletzen? Stört mich sein Verhalten überhaupt oder schadet er sich selbst? Bin ich in der Lage ihm zu helfen oder verletze ich ihn, wenn ich mich dazu äußere? Meistens warte ich also ab, bis mich derjenige selbst darauf anspricht und meine Meinung oder Hilfe benötigt. 

    13.02.26, 16:10 - Zuletzt bearbeitet 13.02.26, 16:20.

Beiträge

  • Heute, 03:11

     

    Der Stephan a. Moers:

     

    Waldgeist:

     

     

    Mit den Tugenden der  Menschen aus der Kriegs- und Nachkriegsgeneration,  sollte man vorsichtig sein mit Verallgemeinerungen, auch das gehört bereits zu moralischer Reife ! 

    Wenn Du behauptest, diese Generation habe Moral nicht hinterfragt , halte ich es für eine  falsche Annahme. Sie hat Moral sehr wohl hinterfragt, nur nicht theoretisch oder öffentlich, sondern im Alltag und im eigenen Handeln umgesetzt!  
     

    Werte wie Loyalität, Treue, Verantwortung oder Anstand waren für viele keine Begriffe, sondern praktische Orientierung. Moral wurde weniger diskutiert, aber ständig gelebt und an realen Situationen geprüft.

     

    Der Unterschied liegt daher weniger darin, ob reflektiert wurde, sondern wie. Früher eher über Gewissen und Konsequenzen, heute stärker über Sprache, Diskurs und Perspektiven. Beides sind Formen von Reflexion, nur auf unterschiedlichen Ebenen. 

    Und jetzt halt mal den Ball ganz flach! 

     

    Deine Subjektivität und "Moral" fraglichkeit, unterstellt meinen Großeltern Kriegsverbrecher zu sein und zeigt mir was für eine LUFTPUMPE Du bist, mit so einem eindimensionalem Denken!  

     

    Beide waren 8 Jahre und mit der Kinderland Verschickung in Sicherheit gebracht, als sie zurück kamen war alles Schutt und Asche!

     

    Die Zivilbevölkerung hatte alles verloren bei den vielen schweren Angriffen, aber Sie überlebten weil sie lernten für einander dazusein und zu helfen! 

     

    Das was ich hier vermisse und feststelle bei Deinem GedankenErbrochenen, das ich sämtliche Anzeichen von "Intellekt" vermisse! 

    Keinerlei fundiertes Wissen was Deine Authentizität selber untergräbt!

     

    MORALISCHE REIFE😂 

    Hast du ein neues Entwicklungsstadium zwischen Pupertät und dem erlangen der männlichen emotionalen Reife entdeckt? 

     

    Dann schnell beim nächsten Chefarzt Kongress hin, damit das auch kennenlernen😂

     

    Und zum Thema Tugenden 😂

     

    "Nichts für ungut, aber Du warst in der Schüler oft Kreide holen?" 

     

    Das ist so alt wie die Menschen ein soziales miteinander entwickelt hat, nur etwas über 2000 Jahre! 🧐

     

    Und jetzt geh Kreide holen, denn für so etwas ist hier kein Platz.

     

    Bitte respektiere Ernst und die Schwere des Themas! Es geht hier Ausschließlich um die Beitragserstellerin und Ihr Thema, danke!


    Lieber Stephan , Ich habe die Beiträge an den Support weitergeleitet, damit er die Situation überprüfen  kann. Ich hoffe, das ist in OK  für dich ! 🙋‍♂️  


     

  •  

    Waldgeist:

     

    Der Stephan a. Moers:

    Wir sind erzogen und geprägt worden von Menschen mit den Werten der Kriegsgeneration. 

     

    Uns würde es nie in den Sinn kommen, denn "das macht man nicht" wurde uns noch nah gebracht...

     

    Wenn Du diese Menschen fragst was die Tugenden sind, wissen die nicht was Du meinst, aber reden über Loyalität, ehre, treue, usw. 

     

    Mit den Tugenden der  Menschen aus der Kriegs- und Nachkriegsgeneration,  sollte man vorsichtig sein mit Verallgemeinerungen, auch das gehört bereits zu moralischer Reife ! 

    Wenn Du behauptest, diese Generation habe Moral nicht hinterfragt , halte ich es für eine  falsche Annahme. Sie hat Moral sehr wohl hinterfragt, nur nicht theoretisch oder öffentlich, sondern im Alltag und im eigenen Handeln umgesetzt!  
     

    Werte wie Loyalität, Treue, Verantwortung oder Anstand waren für viele keine Begriffe, sondern praktische Orientierung. Moral wurde weniger diskutiert, aber ständig gelebt und an realen Situationen geprüft.

     

    Der Unterschied liegt daher weniger darin, ob reflektiert wurde, sondern wie. Früher eher über Gewissen und Konsequenzen, heute stärker über Sprache, Diskurs und Perspektiven. Beides sind Formen von Reflexion, nur auf unterschiedlichen Ebenen. 

    Und jetzt halt mal den Ball ganz flach! 

     

    Deine Subjektivität und "Moral" fraglichkeit, unterstellt meinen Großeltern Kriegsverbrecher zu sein und zeigt mir was für eine LUFTPUMPE Du bist, mit so einem eindimensionalem Denken!  

     

    Beide waren 8 Jahre und mit der Kinderland Verschickung in Sicherheit gebracht, als sie zurück kamen war alles Schutt und Asche!

     

    Die Zivilbevölkerung hatte alles verloren bei den vielen schweren Angriffen, aber Sie überlebten weil sie lernten für einander dazusein und zu helfen! 

     

    Das was ich hier vermisse und feststelle bei Deinem GedankenErbrochenen, das ich sämtliche Anzeichen von "Intellekt" vermisse! 

    Keinerlei fundiertes Wissen was Deine Authentizität selber untergräbt!

     

    MORALISCHE REIFE😂 

    Hast du ein neues Entwicklungsstadium zwischen Pupertät und dem erlangen der männlichen emotionalen Reife entdeckt? 

     

    Dann schnell beim nächsten Chefarzt Kongress hin, damit das auch kennenlernen😂

     

    Und zum Thema Tugenden 😂

     

    "Nichts für ungut, aber Du warst in der Schüler oft Kreide holen?" 

     

    Das ist so alt wie die Menschen ein soziales miteinander entwickelt hat, nur etwas über 2000 Jahre! 🧐

     

    Und jetzt geh Kreide holen, denn für so etwas ist hier kein Platz.

     

    Bitte respektiere Ernst und die Schwere des Themas! Es geht hier Ausschließlich um die Beitragserstellerin und Ihr Thema, danke!

  • Gestern, 16:34

    Sehr reflektiert. Ich finde den Punkt mit der Kompetenz besonders wichtig: Nur weil jemand meckert, hat er noch lange nicht recht. Und dein letzter Satz trifft es genau: Viele sind heute schon mit den Basics ( Bitte, Danke, Guten Tag) überfordert, da braucht man nicht auch noch mit ungefragten Ratschlägen um die Ecke kommen.

    Was ich noch ergänzen würde: Irgendwann ist auch die Toleranzgrenze erreicht. Wenn mich das Verhalten von jemandem so stört, dass es nicht mehr akzeptabel oder sogar grenzüberschreitend ist, dann verschwende ich keine Energie mit Kritik oder Besserungsversuchen - dann sortiere ich die Leute einfach aus meinem Leben aus. Manche muss man nicht ändern, manche muss man gehen lassen.

  • Gestern, 14:45

    Welche Kritik nehme ich mir zu Herzen und kommt es darauf an, von wem sie kommt?

    ... die Kritik, die Du selbst an Dir ablehnst und es spielt dabei keine Rolle von wem sie gesagt wird.

     

    Wann sind Menschen wirklich bereit etwas an sich zu ändern, was andere bei ihnen kritisieren?

    ... wenn Sie es selber (!) wollen... aus eigenem Antrieb heraus und es sie so sehr stört, dass sie sich Hilfe suchen oder an sich arbeiten. 

    Manchmal "sieht" man aber seine schwarzen Seiten nicht, wird von Freunden, Familien und vielleicht losen Bekannten immer wieder darauf hingewiesen, bis es ins Bewußtsein wandert und man es abstellen möchte. 

     

    Sollte man sich überhaupt an der Kritik von anderen orientieren?

    Man sollte Kritik als Spiegel sehen und hineinschauen, sich hinterfragen, mal in eine dritte Person hineinversetzen und von außen Dein "Gesagtes", "Verhalten" betrachten. 

    Vor allem wenn die Kritik Dich überhaupt nicht tangiert (siehe Spiegelgesetz), hast Du oft eine Eigenschaft, die der andere gerne hätte oder mit dem er negative Gefühle verbindet. 

    Dann liegt das Problem an ihm. 

    Vor allem wenn Du sehr (übertrieben) emotional darauf reagierst, solltest Du Dich hinterfragen, denn dann hat es tief verankerte Wurzeln und die Kritik ist in der Regel ein unterbewußtes Problem. 

     

    Viele Menschen sehen Kritik erst mal negativ... dabei ist es ein Geschenk. So sollte man es auch sehen. Kritisiert dich jemand und äußert es aktiv, bist Du ihm a) sehr wichtig und b) gibt es Dir die Möglichkeit dich weiterzuentwickeln. 

    Stell Dir vor kein Mensch traut sich dich zu kritisieren, dann kann es passieren, dass du ein negatives Verhalten ein lebenlang ausführst und immer auf dem selben Entwicklungsstand bleibst.. mit allen negativen Folgen.. wie z.B. das Beziehungen scheitern, sich Menschen von Dir abwenden oder gar nicht in Dein Leben treten. Daher: Hör hin!!!

     

    Kritisiert ihr andere, wenn sie nicht so sind, wie ihr es gerne hättet? Wie seht ihr das?

    Stopp! Ist es mein Problem, wie jemand ist oder was er tut? Sollte man nicht einen Menschen so akzeptieren, wie er ist? 

    Man muss unterscheiden, ob derjenige mit dem was er sagt/tut mich persönlich angreift, ob sein Handeln meine Grundwerte, also die Säulen meines Handels, ins Wanken bringt und in welchem Verhältnis ich zu ihm stehe. 

    Sehe ich denjenigen z.B. nur wöchentlich hier auf Aktivitäten oder ist es meine Partnerin, Kollege oder Familienangehöriger. 

     

    Deshalb erwarte ich auch keine Hilfe von jemandem, der in diesem Bereich keine Kompetenzen hat.

    Jeder Mensch hat eine Meinung und Lebenserwartung. 

    Nehmen wir als Bsp. eine Hundeschule. Du gehst mit Deinem Hund dorthin, die Trainerin sieht ihn eine Std. die Woche. Deine Familie, Partner und Du sehen den Hund täglich. Muss eine 25jährige Trainerin mit einem Hundeschein mehr Kompetenz haben, als ein Hundebesitzer, der doppelt so alt ist und seit 36 Jahren Hunde hat? 

     

    Man muss kein Psychologe sein, um jemand kritisieren zu dürfen und man sollte sich diese Kritik dennoch anhören und annehmen!

     

    wie sehr ich glaube ihm mit meinen Ratschlägen wirklich helfen zu können.

    Tipp! Bei Frauen unter sich ist es normal (Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus! John Gray), dass sie sich ungefragt Ratschläge geben. Männer sollte man nur Ratschläge geben, wenn Sie einen um Hilfe bitten!!! Daher einen Mann immer vorab fragen und nicht wie mit der Besten Freundin beraten, auch wenn du meinst dein Ratschlag ändert die Welt. 

     

    Kann ich ihn dadurch verletzen?

    Bin ich in der Lage ihm zu helfen oder verletze ich ihn, wenn ich mich dazu äußere?

    Der Ton macht die Musik. Wenn die Kritik berechtigt ist und er es selber an sich ablehnt, wirst Du ihn verletzen. Sagst Du es nicht, wird derjenige evtl. nie aufwachen und aktiv werden. 

    Ob Du dazu in der Lage bist, kannst Du nie wissen. Vielleicht bist Du die erste, die es auffällt... und vielleicht folgen noch weitere und er wacht erst in 10 Jahren auf. 

    ...oder schadet er sich selbst? 

    Klingt für mich so, dass wenn er sich selber schadet sag ich nichts? Gerade dann muss ich etwas sagen, denn nur so wende ich zukünftig Schaden von ihm ab. Nimmt er meine Kritik an, ist es ein Geschenk für ihn, wenn er es nicht tut, dann hab ich aber alles versucht. 

     

    Meistens warte ich also ab, bis mich derjenige selbst darauf anspricht und meine Meinung oder Hilfe benötigt. 

    ... was ja nur Freunde betrifft, denn andere wirst Du ja evtl. gar nicht mehr wiedersehen. 

    Bei Männern sollte man warten, bis sie auf einen zukommen, denn Männer sind wie Höhlenmenschen... sie ziehen sich oft in Höhlen zurück und versuchen erst mal das Problem selber zu lösen... und erst wenn sie rauskommen, sind sie offen für Kritik und Ratschläge (Es gibt aber auch Frauen, die sich in Höhlen zurückziehen) (auch "Männer sind vom Mars..." siehe oben). 

     

    Ich handhabe es so, dass Kritik emphatisch rüber gebracht wird und hinterfrage vorher mich selber, ob ich es tolerieren kann (weil ich denjenigen selten sehe). Manchmal bin ich aber auch - typisch Schütze - direkt und (zu) ehrlich. 

  • Gestern, 14:13

    Natürlich hängt es von den Gesamtumständen ab aber es ist wieder mal eine Frage des Selbstbewusstseins ob ich sachliche Kritit vertrage oder mich ständig diskriminiert fühle. Ich halte es aus wenn ich einer Frau fürs Dating zu alt oder zu unattraktiv bin, für diverse Jobs oder Sportarten nicht geeignet bin oder bei den Gruppentreffen hier wegen einer Altersgrenze oder warum auch immer nicht erwünscht bin.

  • Gestern, 13:57

     

    Alica:

    Wenn man sich als Balletttänzerin irgendwo bewirbt, wird neben der Tanztechnik auch das Gewicht und die Optik berücksichtigt und dementsprechend kritisiert, wenn sie den Anforderungen nicht gerecht wird. Für eine Agentur mit Plus-Size-Models hätte sie aber genau die richtigen Maße. 

    Hier ist die Frage, wer wen kritisieren sollte.

    Angebracht wäre, wenn die Kriterien der Ballet-Industrie kritisiert werden würden.

  • Gestern, 13:41

    An welchen Standards orientiert man sich, dass ein Verhalten oder das Auftreten kritikwürdig ist? 

     

    Was sind denn die Kriterien für Kritik? Es hat doch viel mit dem aktuellen Zeitgeist zu tun. Vor über 100/200 Jahren war eine Scheidung schon eine sehr schlimme Sache für eine Frau, die sich daraufhin in der Gesellschaft nicht mehr sehen lassen durfte. Heutzutage ist es Gang und gäbe.

     

    In einer Familie voller Akademiker mit gut bezahlten Jobs gilt es als Unding, dass eines der Kinder nur einen Hauptschulabschluss macht oder gar keinen Schulabschluss hat. Wäre das Kind jedoch in einer Familie von Obdachloser aufgewachsen, wäre ein Hauptschulabschluss schon was Gutes. 

     

    Wenn man sich als Balletttänzerin irgendwo bewirbt, wird neben der Tanztechnik auch das Gewicht und die Optik berücksichtigt und dementsprechend kritisiert, wenn sie den Anforderungen nicht gerecht wird. Für eine Agentur mit Plus-Size-Models hätte sie aber genau die richtigen Maße. 

     

    Eine Kritik ist also auch stark von den Gesamtumständen abhängig. 

  • Gestern, 12:50

     

    Der Stephan a. Moers:

    Wir sind erzogen und geprägt worden von Menschen mit den Werten der Kriegsgeneration. 

     

    Uns würde es nie in den Sinn kommen, denn "das macht man nicht" wurde uns noch nah gebracht...

     

    Wenn Du diese Menschen fragst was die Tugenden sind, wissen die nicht was Du meinst, aber reden über Loyalität, ehre, treue, usw. 

     

    Mit den Tugenden der  Menschen aus der Kriegs- und Nachkriegsgeneration,  sollte man vorsichtig sein mit Verallgemeinerungen, auch das gehört bereits zu moralischer Reife ! 

    Wenn Du behauptest, diese Generation habe Moral nicht hinterfragt , halte ich es für eine  falsche Annahme. Sie hat Moral sehr wohl hinterfragt, nur nicht theoretisch oder öffentlich, sondern im Alltag und im eigenen Handeln umgesetzt!  
     

    Werte wie Loyalität, Treue, Verantwortung oder Anstand waren für viele keine Begriffe, sondern praktische Orientierung. Moral wurde weniger diskutiert, aber ständig gelebt und an realen Situationen geprüft.

     

    Der Unterschied liegt daher weniger darin, ob reflektiert wurde, sondern wie. Früher eher über Gewissen und Konsequenzen, heute stärker über Sprache, Diskurs und Perspektiven. Beides sind Formen von Reflexion, nur auf unterschiedlichen Ebenen. 


     

  • Gestern, 11:42
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Erik wieder gelöscht.
  • Gestern, 11:28

     

    Der Stephan a. Moers:

    Wir sind erzogen und geprägt worden von Menschen mit den Werten der Kriegsgeneration. 

     

    Uns würde es nie in den Sinn kommen, denn "das macht man nicht" wurde uns noch nah gebracht...

     

    Wenn Du diese Menschen fragst was die Tugenden sind, wissen die nicht was Du meinst, aber reden über Loyalität, ehre, treue, usw. 

    Würd ich jetzt nicht so sagen, aber Meinung und Kritik sind nichts schlechtes - solang die Wortwahl nicht " Alle" einbezieht .

  • Wir sind erzogen und geprägt worden von Menschen mit den Werten der Kriegsgeneration. 

     

    Uns würde es nie in den Sinn kommen, denn "das macht man nicht" wurde uns noch nah gebracht...

     

    Wenn Du diese Menschen fragst was die Tugenden sind, wissen die nicht was Du meinst, aber reden über Loyalität, ehre, treue, usw. 

  • ✗ Dieser Inhalt wurde von Der Stephan a. Moers wieder gelöscht.
  • 14.02.26, 21:03

    Man sollte Verhalten kritisieren keine Menschen.

     

    Im allgemeinen kann man zu dieser oder jener Verhaltensweise Stellung beziehen aber immer sollte man sch die Frage stellen warum einen das stört. Wer kommt zu Schaden?

     

    Es gibt Dinge die nicht in Ordnung sind, bei denen man eingreifen sollte aber ich glaube solche Dinge meinst du nicht.

     

    Wenn man Kritik von anderen bekommt kann man prüfen ob diese für einen relevant ist, wenn mich eine Person dafür kritisiert das ich mich nicht nach ihren Wertvorstellungen verhalte obwohl meine Werte vollkommen andere sind dann ist diese Kritik vollkommen irrelevant.

     

    Im großen und ganzen muss man andere Menschen nehmen wie sie sind und danach entscheiden ob man ihnen Nähe sein will oder nicht.

  • 14.02.26, 20:22

    Man sollte halt unterscheiden können ob Kritik berechtigt ist oder nur dazu dient jemanden runterzumachen damit man sich selbst besser fühlt. Wenn der Organisator einer Motorradtour einen Teilnehmer kritisiert weil er in einer unübersichtlichen Kurve überholt hat, dann steht ihm das zu ohne dass er vorher fragen muss und es wäre ein Grund darüber nachzudenken. Wenn mich jemand kritisiert dass ich ihm ständig in Wort falle und nicht ausreden lasse, wäre das auch ein Grund darüber nachzudenken. Mein Vater hat mich mal kritisiert weil ich mit dem Wagenheber unter dem Auto gearbeitet habe ohne es zusätzlich abzusichern und da hatte er sicher recht. Ich bin mir nicht zu gut um dazuzulernen.

  • 14.02.26, 13:45 - Zuletzt bearbeitet 14.02.26, 13:45.

     

    Elena:

    Wenn ich „sch…“ gebaut habe, soll mein Freund/ Familienmitglied oder Kollegin auch so sagen dürfen.

    Wenn es denn Sch... ist!

    Und nicht negative Kritik auf Grund von Besserwisserei oder ähnlichem. 

  • 14.02.26, 13:13

    Wieso bekomme ich das Gefühl, dass die Kritik als etwas negatives gesehen und von vielen unerwünscht wird? Am wenigsten will ich von Menschen umgeben sein, die mich und mein Handeln immer positiv bewerten. Es wäre sehr langweilig. Mit Menschen, welche die Konflikte vermeiden, kann ich weder weiter kommen, noch mich persönlich entwickeln. Wenn ich „sch…“ gebaut habe, soll mein Freund/ Familienmitglied oder Kollegin auch so sagen dürfen.

  • 14.02.26, 12:57 - Zuletzt bearbeitet 14.02.26, 12:59.

    Curly:
    Lese den Text von Christoph und Melanie und du siehst den Zusammenhang…. vielleicht…

    Zum Thema Kritik habe ich alles schon in meinen vorhergehenden Beiträge gesagt

    Curly1969:

     

    Karin:

    Sehe ich nicht so eng, denn meist entspringt es aus einer guten Absicht einem Wohlwollen einer Besorgnis und mit dem Ratschlag will man helfen… Gerade wenn Hausmittelchen die unbekannt sein könnten anbietet. Also wenn jemand sagt, ich hab so ein kratzen im Hals und der andere Antwortet trink doch ein Salbeitee… (weiss ich selber und doch halte ich es als liebevolle Geste)

     

    Vielleicht gehe ich zu oft von guter Absicht aus und bin dem gegenüber zu milde gestimmt, aber ein gutes Gefühl haben ist mir lieber als mich darüber zu ärgern was mir andere sagen.

     

    Was hat für Dich Dein BeiSpiel mit dem Salbeitee mit dem ursprünglichen Thema Kritik zu tun? 

     

  •  

    Karin:

    Sehe ich nicht so eng, denn meist entspringt es aus einer guten Absicht einem Wohlwollen einer Besorgnis und mit dem Ratschlag will man helfen… Gerade wenn Hausmittelchen die unbekannt sein könnten anbietet. Also wenn jemand sagt, ich hab so ein kratzen im Hals und der andere Antwortet trink doch ein Salbeitee… (weiss ich selber und doch halte ich es als liebevolle Geste)

     

    Vielleicht gehe ich zu oft von guter Absicht aus und bin dem gegenüber zu milde gestimmt, aber ein gutes Gefühl haben ist mir lieber als mich darüber zu ärgern was mir andere sagen.

    Christoph S.:

     

    Sehe ich auch so. Ratschläge sind vor allem wenn sie ungefragt kommen eine Unsitte. Da heißt es dann oft auch "Du solltest" - das hat dann was Bevormundendes oder Belehrendes. Und wer Rat haben will, kann ja fragen.

     

    Was hat für Dich Dein BeiSpiel mit dem Salbeitee mit dem ursprünglichen Thema Kritik zu tun? 

  • 14.02.26, 12:38

    Sehe ich nicht so eng, denn meist entspringt es aus einer guten Absicht einem Wohlwollen einer Besorgnis und mit dem Ratschlag will man helfen… Gerade wenn Hausmittelchen die unbekannt sein könnten anbietet. Also wenn jemand sagt, ich hab so ein kratzen im Hals und der andere Antwortet trink doch ein Salbeitee… (weiss ich selber und doch halte ich es als liebevolle Geste)

     

    Vielleicht gehe ich zu oft von guter Absicht aus und bin dem gegenüber zu milde gestimmt, aber ein gutes Gefühl haben ist mir lieber als mich darüber zu ärgern was mir andere sagen.

    Christoph S.:

     

    Melanie:

    Ich persönlich habe für mich erkannt, dass Ratschläge sich für mich oft eher wie Schläge anfühlen. Wirklich helfen kann aus meiner Sicht vor allem zuhören, präsent sein und Mitgefühl entwickeln. Wir können niemals wirklich wissen, was im Inneren eines anderen Menschen vorgeht. Selbst wenn wir Ähnliches erlebt haben, bleibt jede Erfahrung einzigartig.
    Deshalb halte ich Kritik meist nicht für zielführend. Wir haben selten den ganzen Überblick und glauben oft nur zu wissen, was für den anderen richtig wäre. Für mich gehört es nicht zu meiner Aufgabe, andere zu kritisieren oder zu korrigieren. Viel heilsamer empfinde ich es, einfach da zu sein, offen zuzuhören und dem anderen in seinem eigenen Prozess Raum zu lassen.

     

    Sehe ich auch so. Ratschläge sind vor allem wenn sie ungefragt kommen eine Unsitte. Da heißt es dann oft auch "Du solltest" - das hat dann was Bevormundendes oder Belehrendes. Und wer Rat haben will, kann ja fragen.

     

  • 14.02.26, 11:59

     

    Melanie:

    Ich persönlich habe für mich erkannt, dass Ratschläge sich für mich oft eher wie Schläge anfühlen. Wirklich helfen kann aus meiner Sicht vor allem zuhören, präsent sein und Mitgefühl entwickeln. Wir können niemals wirklich wissen, was im Inneren eines anderen Menschen vorgeht. Selbst wenn wir Ähnliches erlebt haben, bleibt jede Erfahrung einzigartig.
    Deshalb halte ich Kritik meist nicht für zielführend. Wir haben selten den ganzen Überblick und glauben oft nur zu wissen, was für den anderen richtig wäre. Für mich gehört es nicht zu meiner Aufgabe, andere zu kritisieren oder zu korrigieren. Viel heilsamer empfinde ich es, einfach da zu sein, offen zuzuhören und dem anderen in seinem eigenen Prozess Raum zu lassen.

     

    Sehe ich auch so. Ratschläge sind vor allem wenn sie ungefragt kommen eine Unsitte. Da heißt es dann oft auch "Du solltest" - das hat dann was Bevormundendes oder Belehrendes. Und wer Rat haben will, kann ja fragen.

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