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  • IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?

    Diskussion · 2.288 Beiträge · 204 Gefällt mir · 46.356 Aufrufe

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
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    04.02.19, 11:51

Beiträge

  • 04.08.20, 20:25

    baudobaudolino (04.08.2020 20:07):

    Verhalten kann auch rein rational oder mit anderen emotionen geändert werden wie z.b. angst.

    anna, ich versteh nicht deine stellungnahme.

    Tut mir leid, dass ich dir das nicht vermitteln kann Baudobaudolino. So wie es ausschaut für mich, stehst du auf der Schattenseite mit der Betrachtung des Lebens. Ja, es gibt gnadenlose und böse Geschehnisse, aber beobachte doch mal wieviel Liebe dir entgegengebracht wird oder du beobachten kannst. Vermutlich überwiegt das sogar. 

  • 04.08.20, 20:21

    das glaube ich dir schon, dass du viel liebe erfahren hast.

    trotzdem leben wir in einer kultur, wo viele das wort liebe inflationär in den mund nehmen, sprüche klopfen, liebesromane lesen, liebesfilme schauen, herzchen versenden,ich sende dir allmy love sagen und sich trennen, in welchen partnerschaften wird liebe gelebt? ich kenne keine uswusf

    eigentlich sollte demnach die erde ein ort der liebe sein. ist es aber  sicher nicht.

    weder bei uns im altag noch sonstwo

    also irgendwas läuft da nicht so liebevoll ab wie man meinen sollte.

  • 04.08.20, 20:17 - Zuletzt bearbeitet 04.08.20, 20:45.
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Michael wieder gelöscht.
  • 04.08.20, 20:07

    Verhalten kann auch rein rational oder mit anderen emotionen geändert werden wie z.b. angst.

    anna, ich versteh nicht deine stellungnahme.

  • 04.08.20, 20:03 - Zuletzt bearbeitet 04.08.20, 20:05.

    baudobaudolino (04.08.2020 19:53):


    nein, noch nie gehört von der liebe?

    was ist das?

    schöne sprüchchen darüber gibt es genug

    und jeder zweite in den medien zeigt das herzchenzeichen.

    wir leben in einer zeit der liebessymbolinflation und inflationären liebeswörter und liebeserklärungen. jede 2. werbung verwendet das wort "love" in einem werbespruch.

    angesicht dieser inflationären liebeserklärungen und sprüchchen sollte die welt wohl anders aussehen und unser alltag mit liebe zu den anderen menschen erfüllt sein.

    nur dies spielt es leider nicht so!!!!!

    warum wohl???

    Dem kann ich nicht zustimmen. Vielleicht ist die Vorstellung von Liebe irrational und auf Paar Bildung fixiert und deshalb hat man sich den Blick versperrt.

    Liebe ist zum Beispiel das einzige Mittel das mein Verhalten ändern kann und ich habe mich schon viel geändert, denn mir wurde viel Liebe entgegengebracht. Aus dieser Sicht ist Liebe für mich existent. 

  • 04.08.20, 19:53


    nein, noch nie gehört von der liebe?

    was ist das?

    schöne sprüchchen darüber gibt es genug

    und jeder zweite in den medien zeigt das herzchenzeichen.

    wir leben in einer zeit der liebessymbolinflation und inflationären liebeswörter und liebeserklärungen. jede 2. werbung verwendet das wort "love" in einem werbespruch.

    angesicht dieser inflationären liebeserklärungen und sprüchchen sollte die welt wohl anders aussehen und unser alltag mit liebe zu den anderen menschen erfüllt sein.

    nur dies spielt es leider nicht so!!!!!

    warum wohl???

  • 04.08.20, 19:45

    SUMMERFEELING (04.08.2020 19:04):

    Maria (04.08.2020 18:00):

    Anpassen und dabei authentisch bleiben, wer das schaft, der hat meiner Meinung nach den Dreh raus. 👌

    Anna (04.08.2020 17:54):

    Anpassen sehe ich von Nöten, wenn man eine Beziehung will.... 

    Im Zusammenleben mit anderen (nicht nur in Partnerschaften!) ist man gefordert, Kompromisse zu schließen. Ohne Bereitschaft, vom ursprünglichen Standpunkt abzurücken und aufeinander einzugehen, gelingt kein Zusammenleben.

    Es sollte aber darauf geachtet werden, dass im gegenseitige Geben und Nehmen kein Ungleichgewicht besteht. 

    Trotz Kompromissen müssen wir uns aber selbst treu bleiben!


    220px-Reissverschluss_Helix.jpg 🤣ho capito. 

  • Hat vl. jemand schon etwas von dem Wörtchen LIEBE gehört!!!???

    Die Liebe ist wie ein rohes Ei,sie bricht ganz leicht entzwei.

    Nur wenn Du sie pflegst und sie sorgsam umhegst,bleibt sie lange bei Dir.

    Aus dem Alleinsein wird ein Wir.

    Die Liebe ist ein Nehmen und Geben!

    Sich beizustehen im täglichen Leben!

    Nicht immer nur sich selbst zu sehen,sondern gemeinsam den Weg zu gehen.

    Die Liebe ist eine Himmelsmacht!

    Sie verleiht uns Zuversicht und Kraft!

    Sie gibt uns ein glückliches Leben!

    Ohne sie ist alles andere vergebens!

    Liebe ist nicht nur ein Wort,sie reißt uns mit sich fort!

    Sie schenkt uns eine herrliche Zeit!

    Unsere Seele wird vom Schmerz befreit!

  • Maria (04.08.2020 18:00):

    Anpassen und dabei authentisch bleiben, wer das schaft, der hat meiner Meinung nach den Dreh raus. 👌

    Anna (04.08.2020 17:54):

    Anpassen sehe ich von Nöten, wenn man eine Beziehung will.... 

    Im Zusammenleben mit anderen (nicht nur in Partnerschaften!) ist man gefordert, Kompromisse zu schließen. Ohne Bereitschaft, vom ursprünglichen Standpunkt abzurücken und aufeinander einzugehen, gelingt kein Zusammenleben.

    Es sollte aber darauf geachtet werden, dass im gegenseitige Geben und Nehmen kein Ungleichgewicht besteht. 

    Trotz Kompromissen müssen wir uns aber selbst treu bleiben!

  • 04.08.20, 18:45

    Kompass (04.08.2020 16:18):

    wenn man von einer Beziehung profitieren will, gehört dazu ein gegenseitiges Interesse, Verständnis und Kompromissbereitschaft.

    Profitieren? Du hast es gesagt. Genau so denken alle. Es ist immer eine Reihenfolge. 

    1. Ich will profitieren und handele in dieser Richtung. Erst ist der Wille zu profitieren. Von der Beziehung? Nein. Von den anderen. Um dies zu erreichen ich muss etwas von mir geben. So ist der Kompromiss.

    Wenn ich den Kompromiss eingehe und kann nicht profitieren dann werde sauer und sage. "Wurde ausgenutzt"

    2. Ich bin wie ich bin. Und treffe einen Mensch der mich so akzeptiert wie ich bin. Da keiner will profitieren. Mit dieser Einstellung und Empathie, bin bereit den anderen zu helfen. Freiwillig. Wenn es nötig ist. Ich gebe freiwillig und habe das Gefühl ausgenutzt zu werden nie.

    Es sind zwei verschiedene Beziehungen. 


    Ich suche nicht krampfhaft eine Beziehung weil ich profitieren will, finanziell schon gar nicht, aber ist das nicht der Sinn einer Beziehung dass beide davon profitieren ? Dazu wird besonders im fortgeschrittenen Alter schon einige Kompromissbereitschaft notwendig sein. Wenn ich auf eine Frau warte die 100 % so denkt wie ich, werde ich bis in alle Ewigkeit warten. Das fängt schon damit an dass manche Heiraten und Zusammenziehen als Beziehung sehen, andere wollen sich nur einmal im Monat sehen, mit oder ohne Sex. Irgendwie muss man da wohl auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Natürlich kann man auch nur gelegentlich ein paar schöne Stunden ohne Verpflichtungen miteinander verbringen aber was ist daran eine Beziehung ?

  • 04.08.20, 18:00

    Anpassen und dabei authentisch bleiben, wer das schaft, der hat meiner Meinung nach den Dreh raus. 👌

    Anna (04.08.2020 17:54):

    Anpassen sehe ich von Nöten, wenn man eine Beziehung will.... 

  • 04.08.20, 17:54

    Anpassen sehe ich von Nöten, wenn man eine Beziehung will und schon etliche gescheiterte hinter sich hat, denn dann ist man auf dem falschen Weg. Entweder man sucht sich den verkehrten Partner dazu aus - dann wäre ein anderer Typus angebrachter, oder die Beziehung ist zum wiederholten Male an einer schlechten Gewohnheit gescheitert. 

    Kompass (04.08.2020 15:44):

    Es geht um den Abgleich zwischen Selbst- und Fremdbild: Wie wirke ich auf andere?

    Selbsterkenntnis ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für unsere Beziehungsfähigkeit, für Empathie und ein funktionierendes Sozialleben. 

    Deshalb sehe ich diesen Punkt auch sehr wichtig in dieser Diskussion.

    Ich bin wie ich bin. Was interessiert mich wie der andere mich sieht? Sind 7 Milliarden Menschen auf der Welt. Alle sehen mich anders. An welchen von denen soll ich mich anpassen? Nach welchen Kriterien? Welche Autorität kann entscheiden wie ich sein soll? Genau das ist das Problem. Die anderen wollen uns ändern. Wir sind nicht in Ordnung. Wir brauchen eine Verbesserung. So fangen Hemmungen an.

     

  • 04.08.20, 17:47 - Zuletzt bearbeitet 04.08.20, 17:48.

    Michael (04.08.2020 13:53):


    Wir sehen uns selbst meistens auch anders als andere uns sehen. Hab mal ein Seminar gehabt an dessen Ende wir uns in verschiedenen Punkten selbst und anonym gegenseitig beurteilt haben. Das war bei ca. 20 Personen schon interessant zur Selbsterkenntnis, sonst sagt einem ja kaum jemand seine ehrliche Meinung.

    Da würde mich das Ergebnis interessieren, lieber Michael. Nicht spezifisch, sondern wie es mit der Einigkeit aussah und wie viele davon waren mit denen du dich überhaupt nicht identifizieren konntest. Viele Wahrnehmungen sind ja auch nur Spiegelung der eigenen Person.


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    Am besten ist wenn man sich nicht über alles soooooo viiiieeele Gedanken macht!!!

    Sondern alles ganz einfach auf sich zukommen lässt!!

    Man kann gewisse Dinge sowieso nicht ändern!!!

    Was solls wenn einer jemanden nicht mag bzw. nicht liebt oder nicht mehr liebt!!??

    Man kann nichts erzwingen!!

  • 04.08.20, 17:04 - Zuletzt bearbeitet 04.08.20, 17:04.

    Kompass (04.08.2020 15:44):

    Die anderen wollen uns ändern. Wir sind nicht in Ordnung. Wir brauchen eine Verbesserung. So fangen Hemmungen an.

     

    Schon Marlene Dietrich wusste, es macht keinen Sinn, einen Mann zu ändern:

    "Die meisten Frauen setzen alles daran, einen Mann zu ändern, und wenn sie ihn dann geändert haben, mögen sie ihn nicht mehr"

    🤷‍♂️😉

  • wenn man von einer Beziehung profitieren will, gehört dazu ein gegenseitiges Interesse, Verständnis und Kompromissbereitschaft.

    Profitieren? Du hast es gesagt. Genau so denken alle. Es ist immer eine Reihenfolge. 

    1. Ich will profitieren und handele in dieser Richtung. Erst ist der Wille zu profitieren. Von der Beziehung? Nein. Von den anderen. Um dies zu erreichen ich muss etwas von mir geben. So ist der Kompromiss.

    Wenn ich den Kompromiss eingehe und kann nicht profitieren dann werde sauer und sage. "Wurde ausgenutzt"

     

    2. Ich bin wie ich bin. Und treffe einen Mensch der mich so akzeptiert wie ich bin. Da keiner will profitieren. Mit dieser Einstellung und Empathie, bin bereit den anderen zu helfen. Freiwillig. Wenn es nötig ist. Ich gebe freiwillig und habe das Gefühl ausgenutzt zu werden nie.

    Es sind zwei verschiedene Beziehungen. 

  • 04.08.20, 16:08 - Zuletzt bearbeitet 04.08.20, 16:12.

    @Kompass  "Ich bin wie ich bin. Was interessiert mich wie der andere mich sieht ?" Und du wunderst dich wenn du keine Beziehung findest ? Niemand muss seine Prinzipien aufgeben und sich an alle anderen anpassen aber wenn man von einer Beziehung profitieren will, gehört dazu ein gegenseitiges Interesse, Verständnis und Kompromissbereitschaft.

  • Gabi (04.08.2020 15:05)

    Gewiß ist es fast noch wichtiger, wie der Mensch das Schicksal nimmt, als wie es ist.

    Wilhelm von Humboldt

    Es liegt auch an meiner Sichtweise ob ich manche Dinge als Glück oder Pech erlebe ob ich mich "bereichern lasse" oder daraus lerne, oder ob ich eher das negative sehe.... und ich bin fest davon überzeugt, dass es an meiner inneren Einstellung liegt, ob ich mehr Glück oder mehr Pech habe.

    Genau, die Sichtweise ist entscheidend! Nehmen wir nur "Corona" als Beispiel: Chance oder Krise? Natürlich trifft es viele hart, wenn sie um ihren Arbeitsplatz, ihren Betrieb oder um ihre Gesundheit bangen müssen. Das sehe ich vollkommen ein.

    Aber liegt in der Krise auch etwas Positives ... eine große Chance, endlich umzudenken? 

  • Es geht um den Abgleich zwischen Selbst- und Fremdbild: Wie wirke ich auf andere?

    Selbsterkenntnis ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für unsere Beziehungsfähigkeit, für Empathie und ein funktionierendes Sozialleben. 

    Deshalb sehe ich diesen Punkt auch sehr wichtig in dieser Diskussion.

    Ich bin wie ich bin. Was interessiert mich wie der andere mich sieht? Sind 7 Milliarden Menschen auf der Welt. Alle sehen mich anders. An welchen von denen soll ich mich anpassen? Nach welchen Kriterien? Welche Autorität kann entscheiden wie ich sein soll? Genau das ist das Problem. Die anderen wollen uns ändern. Wir sind nicht in Ordnung. Wir brauchen eine Verbesserung. So fangen Hemmungen an.

     

  • gerhard (04.08.2020 14:19):

    du kannst doch nicht immer so sein wie die anderen dich sehen sollen/wollen, wie auch immer


    WAHRNEHMUNG.jpg Es geht um den Abgleich zwischen Selbst- und Fremdbild: Wie wirke ich auf andere?

    Selbsterkenntnis ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für unsere Beziehungsfähigkeit, für Empathie und ein funktionierendes Sozialleben. 

    Deshalb sehe ich diesen Punkt auch sehr wichtig in dieser Diskussion.

    Wer über geringe Selbsterkenntnis verfügt, neigt entweder gerne zur Selbstüberschätzung oder dazu, sich selbst zu unterschätzen (was häufig mit einem geringen Selbstwertgefühl einher geht).

    Bei anderen fällt es uns oft leicht, sie zu beurteilen, ihre Eigenschaften, Stärken und Schwächen zutreffend zu beschreiben.

    Aber uns selbst so erkennen, wie wir wirklich sind – ohne Schminke, Schmeichelei und Schönfärberei – das erfordert Mut, denn das Ergebnis könnte Defizite enthüllen! 

    Der schöne Lack könnte etliche Kratzer bekommen!

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