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  • IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?

    Diskussion · 2.288 Beiträge · 204 Gefällt mir · 46.357 Aufrufe

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
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    04.02.19, 11:51

Beiträge

  • 05.05.22, 11:58 - Zuletzt bearbeitet 05.05.22, 13:08.
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    Vero:

    Mich beschäftigt gerade die Frage: woher kommt dieses „Gefühl“ den “einzig Richtigen Mensch

    Ich glaube nicht, dass es nur den "einzig richtigen Menschen" in unserem Leben gibt! Wir entwickeln uns weiter und verändern uns: Es kann daher sein, dass in einer Lebensphase die Partnerin/der Partner perfekt passt, in der nächsten aber nicht mehr.

     

    Vielleicht entsteht das "Gefühl" auch dadurch, dass oft nach einer gescheiterten Beziehung alles besser werden soll.

     

  • 05.05.22, 11:27

    Mich beschäftigt gerade die Frage: woher kommt dieses „Gefühl“ den “einzig Richtigen Menschen“ zu finden 🤔

  • 05.05.22, 10:38

    Zu summerfeeling: 

    bin auch deiner Meinung. Mir geht es gut als Single aber nur weil ich den richtigen noch nicht gefunden habe. 

  • 04.05.22, 17:51

     

    Ruth H.:

     

    Ruth H.:

     

    Vero:

     

    Ruth H.:

     

    Vero:

    @Summerfeeling ZEIT ZUM UMDENKEN 

    ……..Da wir gerade in einer Umbruchsphase sind, in der Klimawandel und Energieeinsparung  vorrangige Themen sind, müsste die Suche nach alternativen Lebensformen viel stärker im Fokus sein!
     

     

    ja, wir sind hier eine Gruppe von 7-10 Menschen ( 1 Familie mit Kind, der Rest Singles im Alter von 45 bis 58 ) wir haben erst wieder am Wochenende über  Vorteile, Nachteile, Bedürfnisse, Möglichkeiten alternativer, auch gemeinsamer Lebensformen diskutiert…es ist ein spannender Prozess…

    Hi Vero. Das klingt alles sehr interessant. Koenntest Du mehr schreiben darueber? moechte gerne mehr wissen wie es so in einer gemischten Wg zusammen mit älteren geht. ich habe als jung einmal ein Jahr lang in einer 12er Frauen Wg gewohnt. Ab und zu gab es Zoff vor allem mit der Aemtli Verteilung. (Putzplan) Aber wie ist das mit älteren Mitbewohnern? Viele  von uns leben alleine ohne Partner. Es könnte eine gute alternative sein mal so zu leben bis man wieder einen Partner hat.

    Hallo Ruth

     

    wir sind, wie gesagt, gerade im Prozess…wir leben hier in einem „normalen privaten Wohnhaus“ mit 3 Parteien, jeder in seiner eigenen Wohnung…

     

    Familie mit 1Kind

    ich mit meiner Schwester gemeinsam in meiner Wohnung ( seit mein Mann im März 2020 verstorben ist) und dann haben wir noch einen „Single Mann“  immer wieder allein lebend…

     

    wir sind keine klassische „WG“ da jeder wie gesagt in seiner eigenen Wohnung lebt…da es bei uns jedoch sehr „gut funktioniert“  wir unterstützen und begleiten uns, machen gemeinsame Ausflüge und auch manchmal Party 😉….

     

    ….und da sich sich nicht nur bei mir, sondern auch in meinem freundschaftlichen Umfeld in den vergangenen 2 Jahren tiefgreifende Veränderungen ergeben haben….und es aus ökologischer Sicht auf längere Zeit sicher sinnvoll ist, überlegen, diskutieren, reflektieren wir gemeinsam und auch für jeder für sich was es dazu „braucht“… Standort, Bedürfnisse  ect..

     

    da es ja schon diverse alternative Lebensgemeinschaften in ganz Österreich gibt werden wir uns informieren und den Austausch suchen…wie  gesagt, ein spannender Prozess…

    ich werde gerne weiter berichten…alles Liebe und eine gute Zeit …😀🙋‍♀️

     

     

     

     

     

     

     

    Ich lebe in einer Wohnbaugenossenschaft. Name Familienheim Genossenschaft. Es ist ähnlich einer Grosskommune. Wir leben auch in eigenen Wohnungen, entscheiden aber alles gemeinsam und treffen uns zu Sitzungen und auch zu Festen. Treffen uns auch auf dem Genossenschaftsplatz fuer Anlässe ect.die wir selber organisieren.  Fuer mich im Alter ein Plus. Es gibt auch die Nachbarschaftshilfe,einen kleinen Spitexstuetzpunkt( Spitalexterene Pflege) Wenn wir mal fuer etwas Hilfe brauchen,koennen wir uns bei der Leitung melden. 

    Viele von uns kennen sich gut. Feste organisieren wir auch gemeinsam. Wenn etwas saniert werden muss oder neu gebaut, entscheiden wir das auch gemeinsam. Bin mit Aktienkapital beteiligt es gehoert ein ganz kleiner Teil der Wohnung mir selber. Einen Sozialdienst haben wir auch. Und die Mietpreise sind entsprechend günstiger da wir auch alle Ausgaben miteinander abstimmen.

    Ich mache auch Neumieterbesuche,gebe  Informationen.  ich finde auch das eine gute Möglichkeit eigenständig zu leben aber nicht alleine.

    Schon der Name Familienheim Genossenschaft sagt aus was es ist.

  • 04.05.22, 12:33 - Zuletzt bearbeitet 04.05.22, 12:35.

     

    Ruth H.:

     

    Vero:

     

    Ruth H.:

     

    Vero:

    @Summerfeeling ZEIT ZUM UMDENKEN 

    ……..Da wir gerade in einer Umbruchsphase sind, in der Klimawandel und Energieeinsparung  vorrangige Themen sind, müsste die Suche nach alternativen Lebensformen viel stärker im Fokus sein!
     

     

    ja, wir sind hier eine Gruppe von 7-10 Menschen ( 1 Familie mit Kind, der Rest Singles im Alter von 45 bis 58 ) wir haben erst wieder am Wochenende über  Vorteile, Nachteile, Bedürfnisse, Möglichkeiten alternativer, auch gemeinsamer Lebensformen diskutiert…es ist ein spannender Prozess…

    Hi Vero. Das klingt alles sehr interessant. Koenntest Du mehr schreiben darueber? moechte gerne mehr wissen wie es so in einer gemischten Wg zusammen mit älteren geht. ich habe als jung einmal ein Jahr lang in einer 12er Frauen Wg gewohnt. Ab und zu gab es Zoff vor allem mit der Aemtli Verteilung. (Putzplan) Aber wie ist das mit älteren Mitbewohnern? Viele  von uns leben alleine ohne Partner. Es könnte eine gute alternative sein mal so zu leben bis man wieder einen Partner hat.

    Hallo Ruth

     

    wir sind, wie gesagt, gerade im Prozess…wir leben hier in einem „normalen privaten Wohnhaus“ mit 3 Parteien, jeder in seiner eigenen Wohnung…

     

    Familie mit 1Kind

    ich mit meiner Schwester gemeinsam in meiner Wohnung ( seit mein Mann im März 2020 verstorben ist) und dann haben wir noch einen „Single Mann“  immer wieder allein lebend…

     

    wir sind keine klassische „WG“ da jeder wie gesagt in seiner eigenen Wohnung lebt…da es bei uns jedoch sehr „gut funktioniert“  wir unterstützen und begleiten uns, machen gemeinsame Ausflüge und auch manchmal Party 😉….

     

    ….und da sich sich nicht nur bei mir, sondern auch in meinem freundschaftlichen Umfeld in den vergangenen 2 Jahren tiefgreifende Veränderungen ergeben haben….und es aus ökologischer Sicht auf längere Zeit sicher sinnvoll ist, überlegen, diskutieren, reflektieren wir gemeinsam und auch für jeder für sich was es dazu „braucht“… Standort, Bedürfnisse  ect..

     

    da es ja schon diverse alternative Lebensgemeinschaften in ganz Österreich gibt werden wir uns informieren und den Austausch suchen…wie  gesagt, ein spannender Prozess…

    ich werde gerne weiter berichten…alles Liebe und eine gute Zeit …😀🙋‍♀️

     

     

     

     

     

     

     

    Ich lebe in einer Wohnbaugenossenschaft. Name Familienheim Genossenschaft. Es ist ähnlich einer Grosskommune. Wir leben auch in eigenen Wohnungen, entscheiden aber alles gemeinsam und treffen uns zu Sitzungen und auch zu Festen. Treffen uns auch auf dem Genossenschaftsplatz fuer Anlässe ect.die wir selber organisieren.  Fuer mich im Alter ein Plus. Es gibt auch die Nachbarschaftshilfe,einen kleinen Spitexstuetzpunkt( Spitalexterene Pflege) Wenn wir mal fuer etwas Hilfe brauchen,koennen wir uns bei der Leitung melden. 

    Viele von uns kennen sich gut. Feste organisieren wir auch gemeinsam. Wenn etwas saniert werden muss oder neu gebaut, entscheiden wir das auch gemeinsam. Bin mit Aktienkapital beteiligt es gehoert ein ganz kleiner Teil der Wohnung mir selber. Einen Sozialdienst haben wir auch. Und die Mietpreise sind entsprechend günstiger da wir auch alle Ausgaben miteinander abstimmen.

    Ich mache auch Neumieterbesuche,gebe  Informationen.  ich finde auch das eine gute Möglichkeit eigenständig zu leben aber nicht alleine.

  • 04.05.22, 12:13 - Zuletzt bearbeitet 04.05.22, 12:14.

     

    Vero:

     

    Ruth H.:

     

    Vero:

    @Summerfeeling ZEIT ZUM UMDENKEN 

    ……..Da wir gerade in einer Umbruchsphase sind, in der Klimawandel und Energieeinsparung  vorrangige Themen sind, müsste die Suche nach alternativen Lebensformen viel stärker im Fokus sein!
     

     

    ja, wir sind hier eine Gruppe von 7-10 Menschen ( 1 Familie mit Kind, der Rest Singles im Alter von 45 bis 58 ) wir haben erst wieder am Wochenende über  Vorteile, Nachteile, Bedürfnisse, Möglichkeiten alternativer, auch gemeinsamer Lebensformen diskutiert…es ist ein spannender Prozess…

    Hi Vero. Das klingt alles sehr interessant. Koenntest Du mehr schreiben darueber? moechte gerne mehr wissen wie es so in einer gemischten Wg zusammen mit älteren geht. ich habe als jung einmal ein Jahr lang in einer 12er Frauen Wg gewohnt. Ab und zu gab es Zoff vor allem mit der Aemtli Verteilung. (Putzplan) Aber wie ist das mit älteren Mitbewohnern? Viele  von uns leben alleine ohne Partner. Es könnte eine gute alternative sein mal so zu leben bis man wieder einen Partner hat.

    Hallo Ruth

     

    wir sind, wie gesagt, gerade im Prozess…wir leben hier in einem „normalen privaten Wohnhaus“ mit 3 Parteien, jeder in seiner eigenen Wohnung…

     

    Familie mit 1Kind

    ich mit meiner Schwester gemeinsam in meiner Wohnung ( seit mein Mann im März 2020 verstorben ist) und dann haben wir noch einen „Single Mann“  immer wieder allein lebend…

     

    wir sind keine klassische „WG“ da jeder wie gesagt in seiner eigenen Wohnung lebt…da es bei uns jedoch sehr „gut funktioniert“  wir unterstützen und begleiten uns, machen gemeinsame Ausflüge und auch manchmal Party 😉….

     

    ….und da sich sich nicht nur bei mir, sondern auch in meinem freundschaftlichen Umfeld in den vergangenen 2 Jahren tiefgreifende Veränderungen ergeben haben….und es aus ökologischer Sicht auf längere Zeit sicher sinnvoll ist, überlegen, diskutieren, reflektieren wir gemeinsam und auch für jeder für sich was es dazu „braucht“… Standort, Bedürfnisse  ect..

     

    da es ja schon diverse alternative Lebensgemeinschaften in ganz Österreich gibt werden wir uns informieren und den Austausch suchen…wie  gesagt, ein spannender Prozess…

    ich werde gerne weiter berichten…alles Liebe und eine gute Zeit …😀🙋‍♀️

     

     

     

     

     

     

     

    Ich lebe in einer Wohnbaugenossenschaft. Name Familienheim Genossenschaft. Es ist ähnlich einer Grosskommune. Wir leben auch in eigenen Wohnungen, entscheiden aber alles gemeinsam und treffen uns zu Sitzungen und auch zu Festen. Treffen uns auch auf dem Genossenschaftsplatz fuer Anlässe ect.die wir selber organisieren.  Fuer mich im Alter ein Plus. Es gibt auch die Nachbarschaftshilfe,einen kleinen Spitexstuetzpunkt( Spitalexterene Pflege) Wenn wir mal fuer etwas Hilfe brauchen,koennen wir uns bei der Leitung melden. 

    Viele von uns kennen sich gut. Feste organisieren wir auch gemeinsam. Wenn etwas saniert werden muss oder neu gebaut, entscheiden wir das auch gemeinsam. Bin mit Aktienkapital beteiligt es gehoert ein ganz kleiner Teil der Wohnung mir selber. Einen Sozialdienst haben wir auch. Und die Mietpreise sind entsprechend günstiger da wir auch alle Ausgaben miteinander abstimmen.

  • 04.05.22, 10:52

     

    Ruth H.:

     

    Vero:

    @Summerfeeling ZEIT ZUM UMDENKEN 

    ……..Da wir gerade in einer Umbruchsphase sind, in der Klimawandel und Energieeinsparung  vorrangige Themen sind, müsste die Suche nach alternativen Lebensformen viel stärker im Fokus sein!
     

     

    ja, wir sind hier eine Gruppe von 7-10 Menschen ( 1 Familie mit Kind, der Rest Singles im Alter von 45 bis 58 ) wir haben erst wieder am Wochenende über  Vorteile, Nachteile, Bedürfnisse, Möglichkeiten alternativer, auch gemeinsamer Lebensformen diskutiert…es ist ein spannender Prozess…

    Hi Vero. Das klingt alles sehr interessant. Koenntest Du mehr schreiben darueber? moechte gerne mehr wissen wie es so in einer gemischten Wg zusammen mit älteren geht. ich habe als jung einmal ein Jahr lang in einer 12er Frauen Wg gewohnt. Ab und zu gab es Zoff vor allem mit der Aemtli Verteilung. (Putzplan) Aber wie ist das mit älteren Mitbewohnern? Viele  von uns leben alleine ohne Partner. Es könnte eine gute alternative sein mal so zu leben bis man wieder einen Partner hat.

    Hallo Ruth

     

    wir sind, wie gesagt, gerade im Prozess…wir leben hier in einem „normalen privaten Wohnhaus“ mit 3 Parteien, jeder in seiner eigenen Wohnung…

     

    Familie mit 1Kind

    ich mit meiner Schwester gemeinsam in meiner Wohnung ( seit mein Mann im März 2020 verstorben ist) und dann haben wir noch einen „Single Mann“  immer wieder allein lebend…

     

    wir sind keine klassische „WG“ da jeder wie gesagt in seiner eigenen Wohnung lebt…da es bei uns jedoch sehr „gut funktioniert“  wir unterstützen und begleiten uns, machen gemeinsame Ausflüge und auch manchmal Party 😉….

     

    ….und da sich sich nicht nur bei mir, sondern auch in meinem freundschaftlichen Umfeld in den vergangenen 2 Jahren tiefgreifende Veränderungen ergeben haben….und es aus ökologischer Sicht auf längere Zeit sicher sinnvoll ist, überlegen, diskutieren, reflektieren wir gemeinsam und auch für jeder für sich was es dazu „braucht“… Standort, Bedürfnisse  ect..

     

    da es ja schon diverse alternative Lebensgemeinschaften in ganz Österreich gibt werden wir uns informieren und den Austausch suchen…wie  gesagt, ein spannender Prozess…

    ich werde gerne weiter berichten…alles Liebe und eine gute Zeit …😀🙋‍♀️

     

     

     

     

     

     

     

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    Ruth H.:

     

    Habe mir auch schon überlegt in eine Alters WG zu ziehen aber mich dagegen entschieden. Wenn man so lange alleine lebt, hat man so seine Marotten und lieb gewordenen Angewohnheiten. Aber trotzdem finde ich es gut wenn jemand das moechte. Vor allem wenn man im Alter sehr wenig Rente hat was vor allem Frauen betrifft. Es waere sicher nicht der Hauptgrund, aber kann ja auch mal ein Grund sein. Fuer den Staat waere es natürlich aus Ökologischer und Finanzieller Sicht besser. Ganz abgesehen davon dass man nicht immer alleine ist aber trotzdem geneuegend Rückzugsmöglichkeiten hat. 

    "Alters-WG" klingt für mich nicht besonders ansprechend! Es müsste eine Durchmischung sein - jung und alt. Sonst ist die Gefahr zu groß, in einem Ghetto zu landen, das an der Realität vorbeilebt.

     

    Das Leben in einer WG setzt natürlich eine gewisse Reife voraus und ganz wichtig: klare Richtlinien, an die sich jeder hält! Ähnlich wie in einer Partnerschaft ist es notwendig, Pflichten zu übernehmen und ohne Kompromisse wird auch eine WG nicht funktionieren. Natürlich benötigt jeder Einzelne Rückzugsorte - private Oasen - denn ständig mit anderen zusammen zu sein, kann auch ziemlich nervig werden!

     

     

     

     

  • 03.05.22, 23:35

     

    Vero:

    @Summerfeeling ZEIT ZUM UMDENKEN 

    ……..Da wir gerade in einer Umbruchsphase sind, in der Klimawandel und Energieeinsparung  vorrangige Themen sind, müsste die Suche nach alternativen Lebensformen viel stärker im Fokus sein!
     

     

    ja, wir sind hier eine Gruppe von 7-10 Menschen ( 1 Familie mit Kind, der Rest Singles im Alter von 45 bis 58 ) wir haben erst wieder am Wochenende über  Vorteile, Nachteile, Bedürfnisse, Möglichkeiten alternativer, auch gemeinsamer Lebensformen diskutiert…es ist ein spannender Prozess…

    Hi Vero. Das klingt alles sehr interessant. Koenntest Du mehr schreiben darueber? moechte gerne mehr wissen wie es so in einer gemischten Wg zusammen mit älteren geht. ich habe als jung einmal ein Jahr lang in einer 12er Frauen Wg gewohnt. Ab und zu gab es Zoff vor allem mit der Aemtli Verteilung. (Putzplan) Aber wie ist das mit älteren Mitbewohnern? Viele  von uns leben alleine ohne Partner. Es könnte eine gute alternative sein mal so zu leben bis man wieder einen Partner hat.

  • 03.05.22, 12:43

     

    SUMMERFEELING:

    ZEIT ZUM UMDENKEN?

     

    Um sich ein Bild von der Lebenssituation der österreichischen Bevölkerung zu machen, hilft  ein Blick auf die statistischen Werte: 
    2021 lebten 1.506.000 Menschen allein, in der Altersgruppe ab 65 Jahren sogar jede dritte Person.
    1971 lebten beispielsweise noch 5,4% der Männer und 12,1% der Frauen allein in Privathaushalten. 2021 waren es bei den Männern bereits 16,0%, bei den Frauen gar 18,6%. 


    Was fällt auf? Besonders die Männer haben stark aufgeholt! Der Trend zum Alleinwohnen ist nach wie vor ein Phänomen der Großstädte: Dort gibt es mit 46,3 Prozent deutlich mehr Einpersonenhaushalte als im Schnitt. Laut einer Berechnung betragen die Mehrkosten für einen Single-Haushalt ca. 6.000,- im Jahr.
    So weit die Statistik!


    Aus ökologischer Sicht ist diese Entwicklung natürlich ein Faktor, der sich negativ auf Umwelt und Ressourcenverbrauch auswirkt. 
    Da wir gerade in einer Umbruchsphase sind, in der Klimawandel und Energieeinsparung  vorrangige Themen sind, müsste die Suche nach alternativen Lebensformen viel stärker im Fokus sein!

     

    Habe mir auch schon überlegt in eine Alters WG zu ziehen aber mich dagegen entschieden. Wenn man so lange alleine lebt, hat man so seine Marotten und lieb gewordenen Angewohnheiten. Aber trotzdem finde ich es gut wenn jemand das moechte. Vor allem wenn man im Alter sehr wenig Rente hat was vor allem Frauen betrifft. Es waere sicher nicht der Hauptgrund, aber kann ja auch mal ein Grund sein. Fuer den Staat waere es natürlich aus Ökologischer und Finanzieller Sicht besser. Ganz abgesehen davon dass man nicht immer alleine ist aber trotzdem geneuegend Rückzugsmöglichkeiten hat. 

  • 03.05.22, 11:08

    @Summerfeeling ZEIT ZUM UMDENKEN 

    ……..Da wir gerade in einer Umbruchsphase sind, in der Klimawandel und Energieeinsparung  vorrangige Themen sind, müsste die Suche nach alternativen Lebensformen viel stärker im Fokus sein!
     

     

    ja, wir sind hier eine Gruppe von 7-10 Menschen ( 1 Familie mit Kind, der Rest Singles im Alter von 45 bis 58 ) wir haben erst wieder am Wochenende über  Vorteile, Nachteile, Bedürfnisse, Möglichkeiten alternativer, auch gemeinsamer Lebensformen diskutiert…es ist ein spannender Prozess…

  • 03.05.22, 11:05
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Vero wieder gelöscht.
  • ZEIT ZUM UMDENKEN?

     

    Um sich ein Bild von der Lebenssituation der österreichischen Bevölkerung zu machen, hilft  ein Blick auf die statistischen Werte: 
    2021 lebten 1.506.000 Menschen allein, in der Altersgruppe ab 65 Jahren sogar jede dritte Person.
    1971 lebten beispielsweise noch 5,4% der Männer und 12,1% der Frauen allein in Privathaushalten. 2021 waren es bei den Männern bereits 16,0%, bei den Frauen gar 18,6%. 


    Was fällt auf? Besonders die Männer haben stark aufgeholt! Der Trend zum Alleinwohnen ist nach wie vor ein Phänomen der Großstädte: Dort gibt es mit 46,3 Prozent deutlich mehr Einpersonenhaushalte als im Schnitt. Laut einer Berechnung betragen die Mehrkosten für einen Single-Haushalt ca. 6.000,- im Jahr.
    So weit die Statistik!


    Aus ökologischer Sicht ist diese Entwicklung natürlich ein Faktor, der sich negativ auf Umwelt und Ressourcenverbrauch auswirkt. 
    Da wir gerade in einer Umbruchsphase sind, in der Klimawandel und Energieeinsparung  vorrangige Themen sind, müsste die Suche nach alternativen Lebensformen viel stärker im Fokus sein!

     

  • 03.05.22, 09:59

     

    …..wie das Leben so ist…so vielfältig….es gibt viele verschiedene Zu Gänge, Erfahrungen, Meinungen, Möglichkeiten, Lebenssituationen wenn Mann und Frau sich begegnen ( Begegnungen mit Menschen) 

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    vielleicht passt es für die Eine oder den Anderen 😉🙋‍♀️

  • 03.05.22, 08:06
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Andreas wieder gelöscht.
  • 02.05.22, 12:09 - Zuletzt bearbeitet 02.05.22, 12:10.

     

    SUMMERFEELING:

     

    Ola:

    An Single da sein finde ich es toll, dass ich:

    • Spontan irgendwo hin fahren kann, ohne Rücksicht auf Partner zu nehmen,
    • In einer Pyjama den ganzen Tag lümmeln kann und höre keine doofen Kommentare,
    • Es scheiß egal ist, ob ich 2 Kilo zu- oder abnehme und wie ich aussehe,
    • Brauche nicht auf eine sexi Maus zu spielen,
    • Habe keinen Mann an der Backe, der seine Mahlzeiten regelmäßig bekommen muss... Hungriger Mann ist unerträglich,
    • Keine gemeinsamen finanziellen Mitteln an seine teuren Hobbys verschwendet werden,
    • Den Satz " ich weiß besser was gut für uns ist" nicht mehr höre.
    • Und leider vieles mehr

    Ok, die Ehe war wahrscheinlich wirklich einfach scheiße .. 😂 ich bin alleine seit 2019, wünsche allen Paaren gaaaanz viel Glück, bin nicht neidisch, meinen Mann wünsche auch alles erdenklich gute und dass er vlt bei nächsten Mal es besser macht. Ich will mein Leben nicht mit Hass verbringen. Ich denke  mir, schade, bin um ein  Stück Erfahrung ärmer, weil keine erfüllende Beziehung gehabt, aber alles kann im Leben nicht funktionieren. Dann lieber alleine mit dem Schrankaufbau kämpfen und Probleme lösen als alle Situationen zum Nervenkrieg vorkommen zu lassen.  

    Deine "Sicht der Dinge" klingt recht positiv, spricht für eine selbstbewusste Frau, die es sehr gut schafft, alleine das Abenteuer Leben zu meistern.

    Es dürfte, so nehme ich an, so ziemlich alles in der Beziehung schief gelaufen zu sein. Für dich war die Trennung eine Befreiung, die dir endlich wieder die Luft zum Atmen verschaffte. 

    Mit deinen Erfahrungen ist natürlich der Wunsch nach einem Partner auf Eis gelegt. Du stürzt dich ins Leben und versuchst möglichst aktiv zu sein und willst nachholen, was du glaubst, versäumt zu haben.

     

    Aber wird nicht nach einer gewissen Zeit, die du brauchst, um das Vergangene zu verdauen,  der Wunsch entstehen, einen Partner neben dir zu haben, mit dem es funktioniert? 

    Ein großer Freundeskreis kann zwar vieles ersetzen, aber nicht alles! 

    Allerdings wird es die perfekte Beziehung nie geben und gerade Langzeit-Singles werden schnell ein Haar in der Suppe finden, weil sie ihr freies, eigenständiges Leben gewohnt sind und nicht geneigt sind, Kompromisse einzugehen, die eine Beziehung erfordern.

     

     

     

     

    Liebe Ola. Das dauert einfach eine Zeit  bis man bereit ist nach solchen Erfahrungen wieder eine Partnerschaft einzugehen. Bei mir dauerte es gerade mal 21. Jahre! Seit zwei jahren bin ich wieder bereit dazu.  Aber mit dem Bewusstsein was und wie ich sie leben moechte und mit einer anderen Erkenntnis was ich anders haben und anders  machen moechte damit nicht nochmals dasselbe passiert. Denke dass auch Du das noch erleben wirst. Geniesse jetzt erst einmal Dein Leben wie es jetzt ist aber verschliess Dich nicht etwas neuem gegenüber.  Wenn genug Zeit verstrichen ist,wirst auch Du, so hoffe ich fuer Dich, mit einem besseren Bewusstsein in eine andere Beziehung gehen und sie geniessen.  Es sind nicht alle Maenner so wie Deiner es war.

  • 02.05.22, 11:26 - Zuletzt bearbeitet 02.05.22, 12:23.

     

    Ola:

    An Single da sein finde ich es toll, dass ich:

    • Spontan irgendwo hin fahren kann, ohne Rücksicht auf Partner zu nehmen,
    • In einer Pyjama den ganzen Tag lümmeln kann und höre keine doofen Kommentare,
    • Es scheiß egal ist, ob ich 2 Kilo zu- oder abnehme und wie ich aussehe,
    • Brauche nicht auf eine sexi Maus zu spielen,
    • Habe keinen Mann an der Backe, der seine Mahlzeiten regelmäßig bekommen muss... Hungriger Mann ist unerträglich,
    • Keine gemeinsamen finanziellen Mitteln an seine teuren Hobbys verschwendet werden,
    • Den Satz " ich weiß besser was gut für uns ist" nicht mehr höre.
    • Und leider vieles mehr

    Ok, die Ehe war wahrscheinlich wirklich einfach scheiße .. 😂 ich bin alleine seit 2019, wünsche allen Paaren gaaaanz viel Glück, bin nicht neidisch, meinen Mann wünsche auch alles erdenklich gute und dass er vlt bei nächsten Mal es besser macht. Ich will mein Leben nicht mit Hass verbringen. Ich denke  mir, schade, bin um ein  Stück Erfahrung ärmer, weil keine erfüllende Beziehung gehabt, aber alles kann im Leben nicht funktionieren. Dann lieber alleine mit dem Schrankaufbau kämpfen und Probleme lösen als alle Situationen zum Nervenkrieg vorkommen zu lassen.  

    Deine "Sicht der Dinge" klingt recht positiv, spricht für eine selbstbewusste Frau, die es sehr gut schafft, alleine das Abenteuer Leben zu meistern.

    Es dürfte, so nehme ich an, so ziemlich alles in der Beziehung schief gelaufen zu sein. Für dich war die Trennung eine Befreiung, die dir endlich wieder die Luft zum Atmen verschaffte. 

    Mit deinen Erfahrungen ist natürlich der Wunsch nach einem Partner auf Eis gelegt. Du stürzt dich ins Leben und versuchst möglichst aktiv zu sein und willst nachholen, was du glaubst, versäumt zu haben.

     

    Aber wird nicht nach einer gewissen Zeit, die du brauchst, um das Vergangene zu verdauen,  der Wunsch entstehen, einen Partner neben dir zu haben, mit dem es funktioniert? 

    Ein großer Freundeskreis kann zwar vieles ersetzen, aber nicht alles! 

    Allerdings wird es die perfekte Beziehung nie geben und gerade Langzeit-Singles werden schnell ein Haar in der Suppe finden, weil sie ihr freies, eigenständiges Leben gewohnt sind und nicht geneigt sind, Kompromisse einzugehen, die eine Beziehung unerlässlich sind.

     

    Ich finde es auch gut, dass du Hassgefühle vermeiden willst! Es belastet ungemein, wenn nach einer Trennung Hassgefühle auftreten und dich negative Gedanken des getrennten Partners verfolgen. 

    Bei mir hat es lange gedauert, bis es wieder möglich war, auf vernünftiger Basis miteinander zu kommunizieren. Gerade wenn gemeinsame Kinder die Leidtragenden sind, muss ein Weg gefunden werden, wenn es auch schwierig ist und man nach dem Erlebten über den eigenen Schatten springen muss. 

     

     

     

     

     

  • 02.05.22, 09:53

    An Single da sein finde ich es toll, dass ich:

    • Spontan irgendwo hin fahren kann, ohne Rücksicht auf Partner zu nehmen,
    • In einer Pyjama den ganzen Tag lümmeln kann und höre keine doofen Kommentare,
    • Es scheiß egal ist, ob ich 2 Kilo zu- oder abnehme und wie ich aussehe,
    • Brauche nicht auf eine sexi Maus zu spielen,
    • Habe keinen Mann an der Backe, der seine Mahlzeiten regelmäßig bekommen muss... Hungriger Mann ist unerträglich,
    • Keine gemeinsamen finanziellen Mitteln an seine teuren Hobbys verschwendet werden,
    • Den Satz " ich weiß besser was gut für uns ist" nicht mehr höre.
    • Und leider vieles mehr

    Ok, die Ehe war wahrscheinlich wirklich einfach scheiße .. 😂 ich bin alleine seit 2019, wünsche allen Paaren gaaaanz viel Glück, bin nicht neidisch, meinen Mann wünsche auch alles erdenklich gute und dass er vlt bei nächsten Mal es besser macht. Ich will mein Leben nicht mit Hass verbringen. Ich denke  mir, schade, bin um ein  Stück Erfahrung ärmer, weil keine erfüllende Beziehung gehabt, aber alles kann im Leben nicht funktionieren. Dann lieber alleine mit dem Schrankaufbau kämpfen und Probleme lösen als alle Situationen zum Nervenkrieg vorkommen zu lassen.  

  • 25.04.22, 22:13

    Marlene (25.04.2022 22:06):

    Ruth H. (23.04.2022 19:43):

    Marlene (23.04.2022 17:54):

    Zu zweit ist alles Schöne doppelt so schön. Alles Mühsame doppelt so mühsam. Meine Erfahrung.

    Die Frage ist: Was wiegt da mehr? Was wiegt das andere auf?

    Für mich hat am Ende immer das Mühsame überwogen, deshalb hab ich oft hingeschmissen. Ich bin nicht gut im Leid ertragen. Ich kenne viele, die lieber ertragen als alleine zu sein. Das ist für mich keine Option.  Ich bin auch gern allein, vertrag nicht zu viel Nähe. Und die Einsamkeit zu zweit ist viel schlimmer als die eigene. Das klingt jetzt bitter, wie gesagt, Schönes zu zweit ist unschlagbar, aber wenn es mir mit Partner schlechter geht als ohne, ist die Entscheidung schnell klar. Und das ist die Frage, die ich mir im Zweifel immer gestellt habe. Geht's mir besser mit oder ohne ihn?

    Bravo Marlene. Das ist eine offene und ehrliche Einstellung. Es gilt aber mal zurueck zu denken und aus den Erfahrungen, gerade mit  Beziehungen, das Positive heraus zu filtern. Das ist meiner Meinung nach der beste Weg zur Heilung der offenen Wunden.

  • 25.04.22, 22:06

    Ruth H. (23.04.2022 19:43):

    Marlene (23.04.2022 17:54):

    Zu zweit ist alles Schöne doppelt so schön. Alles Mühsame doppelt so mühsam. Meine Erfahrung.

    Die Frage ist: Was wiegt da mehr? Was wiegt das andere auf?

    Für mich hat am Ende immer das Mühsame überwogen, deshalb hab ich oft hingeschmissen. Ich bin nicht gut im Leid ertragen. Ich kenne viele, die lieber ertragen als alleine zu sein. Das ist für mich keine Option.  Ich bin auch gern allein, vertrag nicht zu viel Nähe. Und die Einsamkeit zu zweit ist viel schlimmer als die eigene. Das klingt jetzt bitter, wie gesagt, Schönes zu zweit ist unschlagbar, aber wenn es mir mit Partner schlechter geht als ohne, ist die Entscheidung schnell klar. Und das ist die Frage, die ich mir im Zweifel immer gestellt habe. Geht's mir besser mit oder ohne ihn?

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