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  • IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?

    Diskussion · 2.288 Beiträge · 204 Gefällt mir · 46.357 Aufrufe

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
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    04.02.19, 11:51

Beiträge

  • 10.05.22, 08:48

    Hallo Ola, 

     

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    ich wünsche dir von Herzen, trotz „deiner Erfahrungen“ und deiner Sicht auf das Thema Beziehung/ Begegnung zwischen Mann und Frau….

     

      ….herzöffnende, wahrnehmende, respektvolle, wertschätzende Begegnungen ….🧡🦋

     

     

    Ola:

     

     

    Dazu würde ich sagen, ab bestimmten Alter ist es für uns Frauen ein sich nicht lohnendes Geschäft. Da die Männer meist älter sind und kurzer leben, bleiben wir am Ende alleine, davor dürfen wir die Pflegerin spielen.

     

     Und ja, ich denke eine Beziehung ist ein Geschäft - ein Geben und ein Nehmen, es soll ein Win-Win für alle sein. 

     

    Außerdem mit wem soll man im Alter eine Beziehung haben? Das Risiko auf einem Psychopathen zu treffen ist wahrscheinlich hoher- das sind dann die allen verlassenen Egoisten und Narzissen. Die Zeit wo alle suchen, ist vorbei. Die meisten stecken in Beziehungen.

     

  • 10.05.22, 08:29

     

    SUMMERFEELING:

     

    Ruth H.:

     

    Riccardo:

     

    Die grösste Herausforderung ist nicht zu erahnen was der andere sich wünscht, sondern die Art es mitzuteilen. Und hierbei stellt sich er/sie am Ende gerne als Opfer dar, obwohl er einfach nicht geredet hat, denn Mann und Frau denken nicht gleich. (Nicht auf dich oder deine Bespiele bezogen, ich rede nur von eigenen Erfahrungen)

     

    Du hast schon recht. Aber wenn es schon fast zu spät ist, der andere das Interesse verliert im wahrnehmen wollen weil vielleicht auch er gewisse Wuensche hat die vom anderen nicht wahrgenommen wurden und ebenso enttäuscht ist, endet es doch meistens im Streit.

    Wenn der Karren einmal verfahren ist, hilft die beste Kommunikation nicht mehr - es endet fast immer im Streit und führt zu nichts. 

    Ruth hat recht, wenn sie in der verfahrenen Situation vom Verlust der Wahrnehmung schreibt: Man sieht den anderen nicht mehr, nimmt  Handlungen und Gefühle des anderen nicht mehr wahr.

     

    Beziehungen leben nicht nur von einem ungetrübten Vertrauensverhältnis sondern auch von der Wahrnehmung der Werte und Gefühle des Partners. Fehlt diese Wertschätzung, ist eine Beziehung kaum zu retten.

     

    Denken Frauen anders als Männer? Ob die Unterschiede zwischen Frau und Mann so gravierend sind, bezweifle ich. Ich glaube eher, dass es zwischen der Psyche von Männern und Frauen deutlich mehr Gemeinsamkeiten als Differenzen gibt. Wenn es größere Unterschiede gibt, dann sind sie hauptsächlich in der unterschiedlichen Erziehung zu finden. 

     

     

    Das stimmt, es gibt den Moment an dem es zu spät ist. Doch ist das so Schlimm? Wenn diese Beziehung nicht funktioniert? Dann geht man den Weg alleine weiter.

     

    Doch schon, Frauen und Männer denken unterschiedlich. Die Werte die uns mitgegeben stammen ja von den Eltern, bzw. der Erziehung. Tochter und Sohn wurden ja nicht gleich erzogen, auch sind Frauen in der Entwicklung bis etwa 30 immer etwas weiter als Männer.

     

    Ansonsten ja, gebe ich dir recht

  • 10.05.22, 08:25

     

    Sibylle:

    Single zu sein ist toll, wenn man einen Freundeskreis und tolle soziale Kontakte um sich hat! Man kann jede Minute seines Lebens für sich entscheiden, was, wann und wie man etwas tun will, ohne  sich rechtfertigten zu müssen!  Aber das hat meiner Meinung nach auch viel mir dem Alter zu tun! Ich bin in einem Alter, wo man nicht mehr zwingend in einer Beziehung sein muss, um glücklich zu sein und auch nicht mehr bereit ist, sich selbst aufzugeben um eine Beziehung aufrecht zu erhalten! 🙂 

    Dazu würde ich sagen, ab bestimmten Alter ist es für uns Frauen ein sich nicht lohnendes Geschäft. Da die Männer meist älter sind und kurzer leben, bleiben wir am Ende alleine, davor dürfen wir die Pflegerin spielen.

     

     Und ja, ich denke eine Beziehung ist ein Geschäft - ein Geben und ein Nehmen, es soll ein Win-Win für alle sein. 

     

    Außerdem mit wem soll man im Alter eine Beziehung haben? Das Risiko auf einem Psychopathen zu treffen ist wahrscheinlich hoher- das sind dann die allen verlassenen Egoisten und Narzissen. Die Zeit wo alle suchen, ist vorbei. Die meisten stecken in Beziehungen.

  • 10.05.22, 08:22

     

    Ruth H.:

     

    Riccardo:

     

    Ruth H.:

     

    Riccardo:

     

    Vero:

    Ich weiß, es Ist nicht immer leicht….jedoch sehr wichtig 😊 deswegen ist es gut wenn Mann/ Frau sich einen fixen Termin ausmacht um sich „ auszureden“. z.B. Ein Dialog 🙋‍♀️

    Riccardo:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Holunder:

     

    Es gibt auch durchaus genug langjährige, glückliche Beziehungen. Extreme sind immer möglich, aber in beide Richtungen. 

    Das bestreite ich ja nicht! Es gibt glückliche Langzeitehen - oft auch dadurch, da ein Partner dominant ist und der andere sich bereitwillig untergeordnet, 

    Aber ich habe den Fall angesprochen - der dürfte den Scheidungszahlen entsprechend nicht so selten zu sein - dass Paare, die in jungen Jahren ihre Ehe geschlossen haben, zu einem Punkt gelangen, der ein Weiterführen der Beziehung unmöglich macht.

    Wenn es zu spät ist und auch Therapien nicht mehr weiterhelfen.

     

     

    Oder wenn einer der Parteien über Monate, gar Jahre die Backen nicht auseinander kriegt, alles in sich hineinfrisst, den anderen somit belügt was seine wahren Gefühle und Bedürfnisse betrifft, die Beziehung innerlich von Tag zu Tag immer mehr beendet und dann an einen Punkt gelangt an dem er/sie den Partner vor vollendete Tatsachen stellt und es Feierabend ist. An diesem Punkt kann det verlassene toben und bocken und machen was er wollte, es hälfe nichts 🤷‍♂️...

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    Es wäre nicht schwer, aber man muss auch auf einer Metaebene darüber sprechen, da stimme ich voll und ganz zu 😊... leider machen das längst nicht alle

    Da stimme ich zu. Aber was ist wenn der Partner weder zuhören noch reden will? Dann gibt es den Weg der  Schlauheit. In dem man Wege entwickelt den/die Partner/in auf Umwegen zum Reden zu bringen. Zum Beispiel einen Artikel einer Zeitung vorlegen, sagen schau Schatzi das beschäftigt mich zur Zeit. Muss dann nicht  auf ihn/sie  bezogen sein aber vielleicht beginnt er sich dann mit diesem Artikel zu beschäftigen. Das ist nur ein Beispiel von vielen möglichen. Eine Möglichkeit ihn/sie  durchs Hintertuerchen zum Reden zu bringen. Ich habe das angewendet in meiner Ehe. Jede Woche aergerte ich mich wenn ich mein Haushaltungsgeld wiedereinmal nicht bekommen habe. Dann habe ich meinem Mann die Zeitschrift eines Grossverteilers hin gelegt. Darin zu schmökern hat er immer gerne getan. Dann zeigte er mir jeweils was er gerne haben wollte. Da konnte ich dann sagen, ja Schatzi aber weisst Du da brauche ich erst etwas von Dir,denn ohne geht das nicht. Genauso hielt ich es mit einem anderen Problem. Als Hausfrau hat man ja kein eigenes Geld sofern man ja nicht mitarbeitet. Ich erschlich es mir indem ich ihm sagte ,Du das wuerde ich gerne machen. Meistens ging er darauf ein zum Beispiel Musikstunden oder Weiterbildung,Kurse ect. denn solche Sachen waren ihm wichtig. So konnte ich ihm zeigen dass ich fuer meine Hausarbeit auch etwas zugute hatte. Denn auch dieses Thema Taschengeld  war ein dauernder Streitpunkt zwischen uns. Allerdings hielt das auch nicht fuer immer. Nach 9 Jahren war die Luft draussen und ich ging. Sein Dilemma danach liess grüssen! Ach ja die Ehetherapien die wir noch versucht haben, fruchteten nichts mehr. Das nicht reden Koennen miteinander ueber Dinge die fuer den einen oder anderen von uns schon lange ein Problem war, war zu belastend geworden. Mein Beitrag sollte nur als Beispiel aufzeigen wo der Haase im Pfeffer liegt  in einer langen Beziehung. Was ich geschildert habe sollen ja an sich  nicht so schlimme Sachen sein es gibt ja noch sehr viel schlimmeres.  Nicht ueber seine Gefühle reden koennen ist noch schlimmer. Aber auch der tägliche Kleinkram wird oft zur immensen Belastung. Das nicht wahrgenommen werden, die Signale nicht beachten.

    In gewissen Punkten hast du sicher recht, es kommt natürlich darauf an wie weit er/sie bereits der Adoleszenz entwachsen ist, wenn überhaupt... und in wie fern er/sie Zugang zu den eigenen Gefühlen hat. Aber ich denke du vergisst, dass Männer und Frauen völlig unterschiedlich denken, subtile Hinweise die eine Frau dem Mann macht, wie du beschrieben, können im besten Fall von Frauen verstanden werden, da diese ähnlich denken. Ein Mann versteht gewisse Anspielungen einfach nicht, weil er anders denkt. Zum Beispiel, legt die Frau Musik auf, bewgt sich ein wenig zum Rythmus, summt die Melodie, hat vielleicht sogar noch Zeitschriften rumliegen in denen es ums Tanzen geht. Es scheint für jede Frau klar, sie will mit ihm einen Tanzkurs belegen. Er jedoch bemerkt vielleicht nicht mal die Veränderung, je nachdem wie schleichend diese anfängt. Weil er es einfach geniesst, dass seine Frau zu der Musik summt, und sich ein wenig bewegt und sie anscheinend gute Laune hat. Doch innerlich beginnt die Frau langsam zu kochen, sich zu nerven und zu denken: merkt der Idiot das eigentlich nicht? Nein, tut er nicht. Anstatt ihm einfach zu sagen: du Schatz, wie wäre es wir würden Tanzen gehen, ich möchte diese intime Atmosphäre und Romantik der ersten Nacht neu aufleben lassen, ich vermisse die Nähe zu dir und wünsche mir mehr Berührungen, dass unser Blut wieder in Wallung kommt (es gibt viele Arten wie es weitergeht 😅🤫😉). Diese Andeutung würde ein Mann verstehen.

    Die grösste Herausforderung ist nicht zu erahnen was der andere sich wünscht, sondern die Art es mitzuteilen. Und hierbei stellt sich er/sie am Ende gerne als Opfer dar, obwohl er einfach nicht geredet hat, denn Mann und Frau denken nicht gleich. (Nicht auf dich oder deine Bespiele bezogen, ich rede nur von eigenen Erfahrungen)

    Als Single kann man sich dann selber entdecken und wenn man Lust hat zu Tanzen, fragt man wen. Wenn man essen gehen will, redet man auch und findet wen, man fragt, teilt sich mit. Wenn man Sport machen möchte, mit jemandem, redet man, he lass mal 10km joggen gehen. Wir sagen nicht: die letzten 7 Tage habe ich mich kaum bewegt und viel gegessen und dann wissen beide: ah okay wir gehen jetzt 10 km joggen.

    Wenn man in den Urlaub will kommuniziert man das auch seinen Freunden. Doch wer geht nun alleine da alle rundum verpartnert oder Eltern sind in die Ferien? 

     

    Ich als Mann kann dazu sagen, sprich das Bedürfnis an, immer und direkt. Nicht drum herum reden, Nägel mit Köpfen, Ich Botschaften.

    Du hast schon recht. Aber wenn es schon fast zu spät ist, der andere das Interesse verliert im wahrnehmen wollen weil vielleicht auch er gewisse Wuensche hat die vom anderen nicht wahrgenommen wurden und ebenso enttäuscht ist, endet es doch meistens im Streit.

     

    Und leider ist es so, dass genau der Mann dieses zu spät sein braucht um sich weiterentwickeln zu können. Der Mensch lernt nicht aus guten Momenten, die er in seinem Leben hatte, er lernt erst aus den Fehlern die er gemacht hat. Eine gute Beziehung kann nur dann florieren wenn sie im ständigen Konflikt ist. Ein Streit ist gar nicht schlecht, denn dann kommunizieren beide aus ihren innersten Bedürfnissen, solange sie nicht auf Angriff gepolt sind, sondern es Konstruktiv ist. Deshalb immer Ich Botschaften.

  •  

    Ruth H.:

     

    Riccardo:

     

    Die grösste Herausforderung ist nicht zu erahnen was der andere sich wünscht, sondern die Art es mitzuteilen. Und hierbei stellt sich er/sie am Ende gerne als Opfer dar, obwohl er einfach nicht geredet hat, denn Mann und Frau denken nicht gleich. (Nicht auf dich oder deine Bespiele bezogen, ich rede nur von eigenen Erfahrungen)

     

    Du hast schon recht. Aber wenn es schon fast zu spät ist, der andere das Interesse verliert im wahrnehmen wollen weil vielleicht auch er gewisse Wuensche hat die vom anderen nicht wahrgenommen wurden und ebenso enttäuscht ist, endet es doch meistens im Streit.

    Wenn der Karren einmal verfahren ist, hilft die beste Kommunikation nicht mehr - es endet fast immer im Streit und führt zu nichts. 

    Ruth hat recht, wenn sie in der verfahrenen Situation vom Verlust der Wahrnehmung schreibt: Man sieht den anderen nicht mehr, nimmt  Handlungen und Gefühle des anderen nicht mehr wahr.

     

    Beziehungen leben nicht nur von einem ungetrübten Vertrauensverhältnis sondern auch von der Wahrnehmung der Werte und Gefühle des Partners. Fehlt diese Wertschätzung, ist eine Beziehung kaum zu retten.

     

    Denken Frauen anders als Männer? Ob die Unterschiede zwischen Frau und Mann so gravierend sind, bezweifle ich. Ich glaube eher, dass es zwischen der Psyche von Männern und Frauen deutlich mehr Gemeinsamkeiten als Differenzen gibt. Wenn es größere Unterschiede gibt, dann sind sie hauptsächlich in der unterschiedlichen Erziehung zu finden. 

     

  • 10.05.22, 00:41

     

    Riccardo:

     

    Ruth H.:

     

    Riccardo:

     

    Vero:

    Ich weiß, es Ist nicht immer leicht….jedoch sehr wichtig 😊 deswegen ist es gut wenn Mann/ Frau sich einen fixen Termin ausmacht um sich „ auszureden“. z.B. Ein Dialog 🙋‍♀️

    Riccardo:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Holunder:

     

    Es gibt auch durchaus genug langjährige, glückliche Beziehungen. Extreme sind immer möglich, aber in beide Richtungen. 

    Das bestreite ich ja nicht! Es gibt glückliche Langzeitehen - oft auch dadurch, da ein Partner dominant ist und der andere sich bereitwillig untergeordnet, 

    Aber ich habe den Fall angesprochen - der dürfte den Scheidungszahlen entsprechend nicht so selten zu sein - dass Paare, die in jungen Jahren ihre Ehe geschlossen haben, zu einem Punkt gelangen, der ein Weiterführen der Beziehung unmöglich macht.

    Wenn es zu spät ist und auch Therapien nicht mehr weiterhelfen.

     

     

    Oder wenn einer der Parteien über Monate, gar Jahre die Backen nicht auseinander kriegt, alles in sich hineinfrisst, den anderen somit belügt was seine wahren Gefühle und Bedürfnisse betrifft, die Beziehung innerlich von Tag zu Tag immer mehr beendet und dann an einen Punkt gelangt an dem er/sie den Partner vor vollendete Tatsachen stellt und es Feierabend ist. An diesem Punkt kann det verlassene toben und bocken und machen was er wollte, es hälfe nichts 🤷‍♂️...

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    Es wäre nicht schwer, aber man muss auch auf einer Metaebene darüber sprechen, da stimme ich voll und ganz zu 😊... leider machen das längst nicht alle

    Da stimme ich zu. Aber was ist wenn der Partner weder zuhören noch reden will? Dann gibt es den Weg der  Schlauheit. In dem man Wege entwickelt den/die Partner/in auf Umwegen zum Reden zu bringen. Zum Beispiel einen Artikel einer Zeitung vorlegen, sagen schau Schatzi das beschäftigt mich zur Zeit. Muss dann nicht  auf ihn/sie  bezogen sein aber vielleicht beginnt er sich dann mit diesem Artikel zu beschäftigen. Das ist nur ein Beispiel von vielen möglichen. Eine Möglichkeit ihn/sie  durchs Hintertuerchen zum Reden zu bringen. Ich habe das angewendet in meiner Ehe. Jede Woche aergerte ich mich wenn ich mein Haushaltungsgeld wiedereinmal nicht bekommen habe. Dann habe ich meinem Mann die Zeitschrift eines Grossverteilers hin gelegt. Darin zu schmökern hat er immer gerne getan. Dann zeigte er mir jeweils was er gerne haben wollte. Da konnte ich dann sagen, ja Schatzi aber weisst Du da brauche ich erst etwas von Dir,denn ohne geht das nicht. Genauso hielt ich es mit einem anderen Problem. Als Hausfrau hat man ja kein eigenes Geld sofern man ja nicht mitarbeitet. Ich erschlich es mir indem ich ihm sagte ,Du das wuerde ich gerne machen. Meistens ging er darauf ein zum Beispiel Musikstunden oder Weiterbildung,Kurse ect. denn solche Sachen waren ihm wichtig. So konnte ich ihm zeigen dass ich fuer meine Hausarbeit auch etwas zugute hatte. Denn auch dieses Thema Taschengeld  war ein dauernder Streitpunkt zwischen uns. Allerdings hielt das auch nicht fuer immer. Nach 9 Jahren war die Luft draussen und ich ging. Sein Dilemma danach liess grüssen! Ach ja die Ehetherapien die wir noch versucht haben, fruchteten nichts mehr. Das nicht reden Koennen miteinander ueber Dinge die fuer den einen oder anderen von uns schon lange ein Problem war, war zu belastend geworden. Mein Beitrag sollte nur als Beispiel aufzeigen wo der Haase im Pfeffer liegt  in einer langen Beziehung. Was ich geschildert habe sollen ja an sich  nicht so schlimme Sachen sein es gibt ja noch sehr viel schlimmeres.  Nicht ueber seine Gefühle reden koennen ist noch schlimmer. Aber auch der tägliche Kleinkram wird oft zur immensen Belastung. Das nicht wahrgenommen werden, die Signale nicht beachten.

    In gewissen Punkten hast du sicher recht, es kommt natürlich darauf an wie weit er/sie bereits der Adoleszenz entwachsen ist, wenn überhaupt... und in wie fern er/sie Zugang zu den eigenen Gefühlen hat. Aber ich denke du vergisst, dass Männer und Frauen völlig unterschiedlich denken, subtile Hinweise die eine Frau dem Mann macht, wie du beschrieben, können im besten Fall von Frauen verstanden werden, da diese ähnlich denken. Ein Mann versteht gewisse Anspielungen einfach nicht, weil er anders denkt. Zum Beispiel, legt die Frau Musik auf, bewgt sich ein wenig zum Rythmus, summt die Melodie, hat vielleicht sogar noch Zeitschriften rumliegen in denen es ums Tanzen geht. Es scheint für jede Frau klar, sie will mit ihm einen Tanzkurs belegen. Er jedoch bemerkt vielleicht nicht mal die Veränderung, je nachdem wie schleichend diese anfängt. Weil er es einfach geniesst, dass seine Frau zu der Musik summt, und sich ein wenig bewegt und sie anscheinend gute Laune hat. Doch innerlich beginnt die Frau langsam zu kochen, sich zu nerven und zu denken: merkt der Idiot das eigentlich nicht? Nein, tut er nicht. Anstatt ihm einfach zu sagen: du Schatz, wie wäre es wir würden Tanzen gehen, ich möchte diese intime Atmosphäre und Romantik der ersten Nacht neu aufleben lassen, ich vermisse die Nähe zu dir und wünsche mir mehr Berührungen, dass unser Blut wieder in Wallung kommt (es gibt viele Arten wie es weitergeht 😅🤫😉). Diese Andeutung würde ein Mann verstehen.

    Die grösste Herausforderung ist nicht zu erahnen was der andere sich wünscht, sondern die Art es mitzuteilen. Und hierbei stellt sich er/sie am Ende gerne als Opfer dar, obwohl er einfach nicht geredet hat, denn Mann und Frau denken nicht gleich. (Nicht auf dich oder deine Bespiele bezogen, ich rede nur von eigenen Erfahrungen)

    Als Single kann man sich dann selber entdecken und wenn man Lust hat zu Tanzen, fragt man wen. Wenn man essen gehen will, redet man auch und findet wen, man fragt, teilt sich mit. Wenn man Sport machen möchte, mit jemandem, redet man, he lass mal 10km joggen gehen. Wir sagen nicht: die letzten 7 Tage habe ich mich kaum bewegt und viel gegessen und dann wissen beide: ah okay wir gehen jetzt 10 km joggen.

    Wenn man in den Urlaub will kommuniziert man das auch seinen Freunden. Doch wer geht nun alleine da alle rundum verpartnert oder Eltern sind in die Ferien? 

     

    Ich als Mann kann dazu sagen, sprich das Bedürfnis an, immer und direkt. Nicht drum herum reden, Nägel mit Köpfen, Ich Botschaften.

    Du hast schon recht. Aber wenn es schon fast zu spät ist, der andere das Interesse verliert im wahrnehmen wollen weil vielleicht auch er gewisse Wuensche hat die vom anderen nicht wahrgenommen wurden und ebenso enttäuscht ist, endet es doch meistens im Streit.

  • 10.05.22, 00:35

     

    Ruth H.:

     

    Riccardo:

     

    Vero:

    Ich weiß, es Ist nicht immer leicht….jedoch sehr wichtig 😊 deswegen ist es gut wenn Mann/ Frau sich einen fixen Termin ausmacht um sich „ auszureden“. z.B. Ein Dialog 🙋‍♀️

    Riccardo:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Holunder:

     

    Es gibt auch durchaus genug langjährige, glückliche Beziehungen. Extreme sind immer möglich, aber in beide Richtungen. 

    Das bestreite ich ja nicht! Es gibt glückliche Langzeitehen - oft auch dadurch, da ein Partner dominant ist und der andere sich bereitwillig untergeordnet, 

    Aber ich habe den Fall angesprochen - der dürfte den Scheidungszahlen entsprechend nicht so selten zu sein - dass Paare, die in jungen Jahren ihre Ehe geschlossen haben, zu einem Punkt gelangen, der ein Weiterführen der Beziehung unmöglich macht.

    Wenn es zu spät ist und auch Therapien nicht mehr weiterhelfen.

     

     

    Oder wenn einer der Parteien über Monate, gar Jahre die Backen nicht auseinander kriegt, alles in sich hineinfrisst, den anderen somit belügt was seine wahren Gefühle und Bedürfnisse betrifft, die Beziehung innerlich von Tag zu Tag immer mehr beendet und dann an einen Punkt gelangt an dem er/sie den Partner vor vollendete Tatsachen stellt und es Feierabend ist. An diesem Punkt kann det verlassene toben und bocken und machen was er wollte, es hälfe nichts 🤷‍♂️...

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    Es wäre nicht schwer, aber man muss auch auf einer Metaebene darüber sprechen, da stimme ich voll und ganz zu 😊... leider machen das längst nicht alle

    Da stimme ich zu. Aber was ist wenn der Partner weder zuhören noch reden will? Dann gibt es den Weg der  Schlauheit. In dem man Wege entwickelt den/die Partner/in auf Umwegen zum Reden zu bringen. Zum Beispiel einen Artikel einer Zeitung vorlegen, sagen schau Schatzi das beschäftigt mich zur Zeit. Muss dann nicht  auf ihn/sie  bezogen sein aber vielleicht beginnt er sich dann mit diesem Artikel zu beschäftigen. Das ist nur ein Beispiel von vielen möglichen. Eine Möglichkeit ihn/sie  durchs Hintertuerchen zum Reden zu bringen. Ich habe das angewendet in meiner Ehe. Jede Woche aergerte ich mich wenn ich mein Haushaltungsgeld wiedereinmal nicht bekommen habe. Dann habe ich meinem Mann die Zeitschrift eines Grossverteilers hin gelegt. Darin zu schmökern hat er immer gerne getan. Dann zeigte er mir jeweils was er gerne haben wollte. Da konnte ich dann sagen, ja Schatzi aber weisst Du da brauche ich erst etwas von Dir,denn ohne geht das nicht. Genauso hielt ich es mit einem anderen Problem. Als Hausfrau hat man ja kein eigenes Geld sofern man ja nicht mitarbeitet. Ich erschlich es mir indem ich ihm sagte ,Du das wuerde ich gerne machen. Meistens ging er darauf ein zum Beispiel Musikstunden oder Weiterbildung,Kurse ect. denn solche Sachen waren ihm wichtig. So konnte ich ihm zeigen dass ich fuer meine Hausarbeit auch etwas zugute hatte. Denn auch dieses Thema Taschengeld  war ein dauernder Streitpunkt zwischen uns. Allerdings hielt das auch nicht fuer immer. Nach 9 Jahren war die Luft draussen und ich ging. Sein Dilemma danach liess grüssen! Ach ja die Ehetherapien die wir noch versucht haben, fruchteten nichts mehr. Das nicht reden Koennen miteinander ueber Dinge die fuer den einen oder anderen von uns schon lange ein Problem war, war zu belastend geworden. Mein Beitrag sollte nur als Beispiel aufzeigen wo der Haase im Pfeffer liegt  in einer langen Beziehung. Was ich geschildert habe sollen ja an sich  nicht so schlimme Sachen sein es gibt ja noch sehr viel schlimmeres.  Nicht ueber seine Gefühle reden koennen ist noch schlimmer. Aber auch der tägliche Kleinkram wird oft zur immensen Belastung. Das nicht wahrgenommen werden, die Signale nicht beachten.

    In gewissen Punkten hast du sicher recht, es kommt natürlich darauf an wie weit er/sie bereits der Adoleszenz entwachsen ist, wenn überhaupt... und in wie fern er/sie Zugang zu den eigenen Gefühlen hat. Aber ich denke du vergisst, dass Männer und Frauen völlig unterschiedlich denken, subtile Hinweise die eine Frau dem Mann macht, wie du beschrieben, können im besten Fall von Frauen verstanden werden, da diese ähnlich denken. Ein Mann versteht gewisse Anspielungen einfach nicht, weil er anders denkt. Zum Beispiel, legt die Frau Musik auf, bewgt sich ein wenig zum Rythmus, summt die Melodie, hat vielleicht sogar noch Zeitschriften rumliegen in denen es ums Tanzen geht. Es scheint für jede Frau klar, sie will mit ihm einen Tanzkurs belegen. Er jedoch bemerkt vielleicht nicht mal die Veränderung, je nachdem wie schleichend diese anfängt. Weil er es einfach geniesst, dass seine Frau zu der Musik summt, und sich ein wenig bewegt und sie anscheinend gute Laune hat. Doch innerlich beginnt die Frau langsam zu kochen, sich zu nerven und zu denken: merkt der Idiot das eigentlich nicht? Nein, tut er nicht. Anstatt ihm einfach zu sagen: du Schatz, wie wäre es wir würden Tanzen gehen, ich möchte diese intime Atmosphäre und Romantik der ersten Nacht neu aufleben lassen, ich vermisse die Nähe zu dir und wünsche mir mehr Berührungen, dass unser Blut wieder in Wallung kommt (es gibt viele Arten wie es weitergeht 😅🤫😉). Diese Andeutung würde ein Mann verstehen.

    Die grösste Herausforderung ist nicht zu erahnen was der andere sich wünscht, sondern die Art es mitzuteilen. Und hierbei stellt sich er/sie am Ende gerne als Opfer dar, obwohl er einfach nicht geredet hat, denn Mann und Frau denken nicht gleich. (Nicht auf dich oder deine Bespiele bezogen, ich rede nur von eigenen Erfahrungen)

    Als Single kann man sich dann selber entdecken und wenn man Lust hat zu Tanzen, fragt man wen. Wenn man essen gehen will, redet man auch und findet wen, man fragt, teilt sich mit. Wenn man Sport machen möchte, mit jemandem, redet man, he lass mal 10km joggen gehen. Wir sagen nicht: die letzten 7 Tage habe ich mich kaum bewegt und viel gegessen und dann wissen beide: ah okay wir gehen jetzt 10 km joggen.

    Wenn man in den Urlaub will kommuniziert man das auch seinen Freunden. Doch wer geht nun alleine da alle rundum verpartnert oder Eltern sind in die Ferien? 

     

    Ich als Mann kann dazu sagen, sprich das Bedürfnis an, immer und direkt. Nicht drum herum reden, Nägel mit Köpfen, Ich Botschaften.

  • 09.05.22, 19:32 - Zuletzt bearbeitet 09.05.22, 19:56.

     

    Riccardo:

     

    Vero:

    Ich weiß, es Ist nicht immer leicht….jedoch sehr wichtig 😊 deswegen ist es gut wenn Mann/ Frau sich einen fixen Termin ausmacht um sich „ auszureden“. z.B. Ein Dialog 🙋‍♀️

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    SUMMERFEELING:

     

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    Es gibt auch durchaus genug langjährige, glückliche Beziehungen. Extreme sind immer möglich, aber in beide Richtungen. 

    Das bestreite ich ja nicht! Es gibt glückliche Langzeitehen - oft auch dadurch, da ein Partner dominant ist und der andere sich bereitwillig untergeordnet, 

    Aber ich habe den Fall angesprochen - der dürfte den Scheidungszahlen entsprechend nicht so selten zu sein - dass Paare, die in jungen Jahren ihre Ehe geschlossen haben, zu einem Punkt gelangen, der ein Weiterführen der Beziehung unmöglich macht.

    Wenn es zu spät ist und auch Therapien nicht mehr weiterhelfen.

     

     

    Oder wenn einer der Parteien über Monate, gar Jahre die Backen nicht auseinander kriegt, alles in sich hineinfrisst, den anderen somit belügt was seine wahren Gefühle und Bedürfnisse betrifft, die Beziehung innerlich von Tag zu Tag immer mehr beendet und dann an einen Punkt gelangt an dem er/sie den Partner vor vollendete Tatsachen stellt und es Feierabend ist. An diesem Punkt kann det verlassene toben und bocken und machen was er wollte, es hälfe nichts 🤷‍♂️...

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    Es wäre nicht schwer, aber man muss auch auf einer Metaebene darüber sprechen, da stimme ich voll und ganz zu 😊... leider machen das längst nicht alle

    Da stimme ich zu. Aber was ist wenn der Partner weder zuhören noch reden will? Dann gibt es den Weg der  Schlauheit. In dem man Wege entwickelt den/die Partner/in auf Umwegen zum Reden zu bringen. Zum Beispiel einen Artikel einer Zeitung vorlegen, sagen schau Schatzi das beschäftigt mich zur Zeit. Muss dann nicht  auf ihn/sie  bezogen sein aber vielleicht beginnt er sich dann mit diesem Artikel zu beschäftigen. Das ist nur ein Beispiel von vielen möglichen. Eine Möglichkeit ihn/sie  durchs Hintertuerchen zum Reden zu bringen. Ich habe das angewendet in meiner Ehe. Jede Woche aergerte ich mich wenn ich mein Haushaltungsgeld wiedereinmal nicht bekommen habe. Dann habe ich meinem Mann die Zeitschrift eines Grossverteilers hin gelegt. Darin zu schmökern hat er immer gerne getan. Dann zeigte er mir jeweils was er gerne haben wollte. Da konnte ich dann sagen, ja Schatzi aber weisst Du da brauche ich erst etwas von Dir,denn ohne geht das nicht. Genauso hielt ich es mit einem anderen Problem. Als Hausfrau hat man ja kein eigenes Geld sofern man ja nicht mitarbeitet. Ich erschlich es mir indem ich ihm sagte ,Du das wuerde ich gerne machen. Meistens ging er darauf ein zum Beispiel Musikstunden oder Weiterbildung,Kurse ect. denn solche Sachen waren ihm wichtig. So konnte ich ihm zeigen dass ich fuer meine Hausarbeit auch etwas zugute hatte. Denn auch dieses Thema Taschengeld  war ein dauernder Streitpunkt zwischen uns. Allerdings hielt das auch nicht fuer immer. Nach 9 Jahren war die Luft draussen und ich ging. Sein Dilemma danach liess grüssen! Ach ja die Ehetherapien die wir noch versucht haben, fruchteten nichts mehr. Das nicht reden Koennen miteinander ueber Dinge die fuer den einen oder anderen von uns schon lange ein Problem war, war zu belastend geworden. Mein Beitrag sollte nur als Beispiel aufzeigen wo der Haase im Pfeffer liegt  in einer langen Beziehung. Was ich geschildert habe sollen ja an sich  nicht so schlimme Sachen sein es gibt ja noch sehr viel schlimmeres.  Nicht ueber seine Gefühle reden koennen ist noch schlimmer. Aber auch der tägliche Kleinkram wird oft zur immensen Belastung. Das nicht wahrgenommen werden, die Signale nicht beachten.

  • 09.05.22, 15:40

     

    Vero:

    Ich weiß, es Ist nicht immer leicht….jedoch sehr wichtig 😊 deswegen ist es gut wenn Mann/ Frau sich einen fixen Termin ausmacht um sich „ auszureden“. z.B. Ein Dialog 🙋‍♀️

    Riccardo:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Holunder:

     

    Es gibt auch durchaus genug langjährige, glückliche Beziehungen. Extreme sind immer möglich, aber in beide Richtungen. 

    Das bestreite ich ja nicht! Es gibt glückliche Langzeitehen - oft auch dadurch, da ein Partner dominant ist und der andere sich bereitwillig untergeordnet, 

    Aber ich habe den Fall angesprochen - der dürfte den Scheidungszahlen entsprechend nicht so selten zu sein - dass Paare, die in jungen Jahren ihre Ehe geschlossen haben, zu einem Punkt gelangen, der ein Weiterführen der Beziehung unmöglich macht.

    Wenn es zu spät ist und auch Therapien nicht mehr weiterhelfen.

     

     

    Oder wenn einer der Parteien über Monate, gar Jahre die Backen nicht auseinander kriegt, alles in sich hineinfrisst, den anderen somit belügt was seine wahren Gefühle und Bedürfnisse betrifft, die Beziehung innerlich von Tag zu Tag immer mehr beendet und dann an einen Punkt gelangt an dem er/sie den Partner vor vollendete Tatsachen stellt und es Feierabend ist. An diesem Punkt kann det verlassene toben und bocken und machen was er wollte, es hälfe nichts 🤷‍♂️...

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    Es wäre nicht schwer, aber man muss auch auf einer Metaebene darüber sprechen, da stimme ich voll und ganz zu 😊... leider machen das längst nicht alle

  • 09.05.22, 15:36

    Ich weiß, es Ist nicht immer leicht….jedoch sehr wichtig 😊 deswegen ist es gut wenn Mann/ Frau sich einen fixen Termin ausmacht um sich „ auszureden“. z.B. Ein Dialog 🙋‍♀️

    Riccardo:

     

    SUMMERFEELING:

     

    Holunder:

     

    Es gibt auch durchaus genug langjährige, glückliche Beziehungen. Extreme sind immer möglich, aber in beide Richtungen. 

    Das bestreite ich ja nicht! Es gibt glückliche Langzeitehen - oft auch dadurch, da ein Partner dominant ist und der andere sich bereitwillig untergeordnet, 

    Aber ich habe den Fall angesprochen - der dürfte den Scheidungszahlen entsprechend nicht so selten zu sein - dass Paare, die in jungen Jahren ihre Ehe geschlossen haben, zu einem Punkt gelangen, der ein Weiterführen der Beziehung unmöglich macht.

    Wenn es zu spät ist und auch Therapien nicht mehr weiterhelfen.

     

     

    Oder wenn einer der Parteien über Monate, gar Jahre die Backen nicht auseinander kriegt, alles in sich hineinfrisst, den anderen somit belügt was seine wahren Gefühle und Bedürfnisse betrifft, die Beziehung innerlich von Tag zu Tag immer mehr beendet und dann an einen Punkt gelangt an dem er/sie den Partner vor vollendete Tatsachen stellt und es Feierabend ist. An diesem Punkt kann det verlassene toben und bocken und machen was er wollte, es hälfe nichts 🤷‍♂️...

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  • 09.05.22, 15:17

     

    SUMMERFEELING:

     

    Holunder:

     

    Es gibt auch durchaus genug langjährige, glückliche Beziehungen. Extreme sind immer möglich, aber in beide Richtungen. 

    Das bestreite ich ja nicht! Es gibt glückliche Langzeitehen - oft auch dadurch, da ein Partner dominant ist und der andere sich bereitwillig untergeordnet, 

    Aber ich habe den Fall angesprochen - der dürfte den Scheidungszahlen entsprechend nicht so selten zu sein - dass Paare, die in jungen Jahren ihre Ehe geschlossen haben, zu einem Punkt gelangen, der ein Weiterführen der Beziehung unmöglich macht.

    Wenn es zu spät ist und auch Therapien nicht mehr weiterhelfen.

     

     

    Oder wenn einer der Parteien über Monate, gar Jahre die Backen nicht auseinander kriegt, alles in sich hineinfrisst, den anderen somit belügt was seine wahren Gefühle und Bedürfnisse betrifft, die Beziehung innerlich von Tag zu Tag immer mehr beendet und dann an einen Punkt gelangt an dem er/sie den Partner vor vollendete Tatsachen stellt und es Feierabend ist. An diesem Punkt kann det verlassene toben und bocken und machen was er wollte, es hälfe nichts 🤷‍♂️...

  • 09.05.22, 14:42 - Zuletzt bearbeitet 09.05.22, 14:47.

     

    Holunder:

     

    Es gibt auch durchaus genug langjährige, glückliche Beziehungen. Extreme sind immer möglich, aber in beide Richtungen. 

    Das bestreite ich ja nicht! Es gibt glückliche Langzeitehen - oft auch dadurch, da ein Partner dominant ist und der andere sich bereitwillig untergeordnet, 

    Aber ich habe den Fall angesprochen - der dürfte den Scheidungszahlen entsprechend nicht so selten zu sein - dass Paare, die in jungen Jahren ihre Ehe geschlossen haben, zu einem Punkt gelangen, der ein Weiterführen der Beziehung unmöglich macht.

    Wenn es zu spät ist und auch Therapien nicht mehr weiterhelfen.

     

     

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    SUMMERFEELING:

     

    Ruth H.:

     

    Wenn man sich aufopfern muss, ist das das Ende jeder Beziehung. Das macht alles nicht besser im Gegenteil,  das ist Krankmachend und ob das gut ist fuer die Kinder ist auch fraglich denn die bekommen sehr viel mit von dieser Vernunftbeziehung mit. Kinder wünschen sich Eltern die sich lieben und nicht kalt aneinander vorbei laufen. Besser eine vernünftige Trennung. Und wegen Geld eine Beziehung aufrechterhalten lohnt sich auch nicht. Es macht nicht glücklicher. Und Lösungen gibt es dafür immer wieder.

    Ja, Lösungen gibt es immer wieder - aber man muss sie auch sehen und den Mut haben, sie in Angriff zu nehmen. 

     

    Von außen betrachtet scheinen langjährige Beziehungen oft intakt zu sein:  die Kinder sind bereits außer Haus - keine Geldsorgen, da beide einen guten Job haben - ein tolles Haus, schuldenfrei und nette Nachbarn. Eine Idylle - aber sie kann trügen! 

    Die Beziehung aber  ist "abgenutzt", man ist nur mehr auf dem Papier verheiratet und die Unzufriedenheit führt häufig zu Streitereien - oft nur wegen Kleinigkeiten. Seit die Kinder aus dem Haus sind, verschlimmert sich die Situation. Das Leben wird zur Vorhölle, aber keiner setzt den finalen Schritt!

     

    Gerade Männer tun sich schwer: Das hängt viel mit Ängsten zusammen und einer falschen Vorstellung von Stolz! Angst vor dem Gerede und vor der Schmach, verlassen worden zu sein.

    Nicht selten führen diese Ängste zu Kurzschlusshandlungen, von denen die Frauen betroffen sind!

     

     

    Es gibt auch durchaus genug langjährige, glückliche Beziehungen. Extreme sind immer möglich, aber in beide Richtungen. 

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    Ruth H.:

     

    Wenn man sich aufopfern muss, ist das das Ende jeder Beziehung. Das macht alles nicht besser im Gegenteil,  das ist Krankmachend und ob das gut ist fuer die Kinder ist auch fraglich denn die bekommen sehr viel mit von dieser Vernunftbeziehung mit. Kinder wünschen sich Eltern die sich lieben und nicht kalt aneinander vorbei laufen. Besser eine vernünftige Trennung. Und wegen Geld eine Beziehung aufrechterhalten lohnt sich auch nicht. Es macht nicht glücklicher. Und Lösungen gibt es dafür immer wieder.

    Ja, Lösungen gibt es immer wieder - aber man muss sie auch sehen und den Mut haben, sie in Angriff zu nehmen. 

     

    Von außen betrachtet scheinen langjährige Beziehungen oft intakt zu sein:  die Kinder sind bereits außer Haus - keine Geldsorgen, da beide einen guten Job haben - ein tolles Haus, schuldenfrei und nette Nachbarn. Eine Idylle - aber sie kann trügen! 

    Die Beziehung aber  ist "abgenutzt", man ist nur mehr auf dem Papier verheiratet und die Unzufriedenheit führt häufig zu Streitereien - oft nur wegen Kleinigkeiten. Seit die Kinder aus dem Haus sind, verschlimmert sich die Situation. Das Leben wird zur Vorhölle, aber keiner setzt den finalen Schritt!

     

    Gerade Männer tun sich schwer: Das hängt viel mit Ängsten zusammen und einer falschen Vorstellung von Stolz! Angst vor dem Gerede und vor der Schmach, verlassen worden zu sein.

    Nicht selten führen diese Ängste zu Kurzschlusshandlungen, von denen die Frauen betroffen sind!

     

     

  • 09.05.22, 12:25
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  • 08.05.22, 00:52

     

    Martin:

     

    Sibylle:

    Single zu sein ist toll, wenn man einen Freundeskreis und tolle soziale Kontakte um sich hat! Man kann jede Minute seines Lebens für sich entscheiden, was, wann und wie man etwas tun will, ohne  sich rechtfertigten zu müssen!  Aber das hat meiner Meinung nach auch viel mir dem Alter zu tun! Ich bin in einem Alter, wo man nicht mehr zwingend in einer Beziehung sein muss, um glücklich zu sein und auch nicht mehr bereit ist, sich selbst aufzugeben um eine Beziehung aufrecht zu erhalten! 🙂 

    Sibylle , und in welchem Alter muss man zwingend in einer  Beziehung leben   , um glücklich zu sein ! 🙄 

    Vielleicht wenn Kinder vorhanden sind und man zum Wohle der KInder , die  nicht mehr intakte  Beziehung aufrecht erhalten möchte , oder aus finanziellen Gründen !  Gemeinsame Kredite , könnten eventuell die Partner aneinander binden , ansonsten fällt mir eigentlich nicht wirklich ein Grund ein , wobei man sich gegenseitig aufopfern muss! 

    Wenn man sich aufopfern muss, ist das das Ende jeder Beziehung. Das macht alles nicht besser im Gegenteil,  das ist Krankmachend und ob das gut ist fuer die Kinder ist auch fraglich denn die bekommen sehr viel mit von dieser Vernunftbeziehung mit. Kinder wünschen sich Eltern die sich lieben und nicht kalt aneinander vorbei laufen. Besser eine vernünftige Trennung. Und wegen Geld eine Beziehung aufrechterhalten lohnt sich auch nicht. Es macht nicht glücklicher. Und Lösungen gibt es dafür immer wieder.

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    Sibylle:

    Single zu sein ist toll, wenn man einen Freundeskreis und tolle soziale Kontakte um sich hat! Man kann jede Minute seines Lebens für sich entscheiden, was, wann und wie man etwas tun will, ohne  sich rechtfertigten zu müssen!  Aber das hat meiner Meinung nach auch viel mir dem Alter zu tun! Ich bin in einem Alter, wo man nicht mehr zwingend in einer Beziehung sein muss, um glücklich zu sein und auch nicht mehr bereit ist, sich selbst aufzugeben um eine Beziehung aufrecht zu erhalten! 🙂 

    Sibylle , und in welchem Alter muss man zwingend in einer  Beziehung leben   , um glücklich zu sein ! 🙄 

    Vielleicht wenn Kinder vorhanden sind und man zum Wohle der KInder , die  nicht mehr intakte  Beziehung aufrecht erhalten möchte , oder aus finanziellen Gründen !  Gemeinsame Kredite , könnten eventuell die Partner aneinander binden , ansonsten fällt mir eigentlich nicht wirklich ein Grund ein , wobei man sich gegenseitig aufopfern muss! 

  • 07.05.22, 19:48

     

    SUMMERFEELING:

     

    Sibylle:

    Single zu sein ist toll, wenn man einen Freundeskreis und tolle soziale Kontakte um sich hat! Man kann jede Minute seines Lebens für sich entscheiden, was, wann und wie man etwas tun will, ohne  sich rechtfertigten zu müssen!  Aber das hat meiner Meinung nach auch viel mir dem Alter zu tun! Ich bin in einem Alter, wo man nicht mehr zwingend in einer Beziehung sein muss, um glücklich zu sein und auch nicht mehr bereit ist, sich selbst aufzugeben um eine Beziehung aufrecht zu erhalten! 🙂 

    Ich gebe dir in vielen Dingen recht! Wahre Freunde sind Goldes wert und können vieles ersetzen. 

    Ob es eine Alterserscheinung ist, dass man das Single-Leben bevorzugt? Oder spielen vielmehr Erfahrungen eine Rolle, die man in einer früheren Beziehung gemacht hat, die nicht immer rosig waren? 

    Ich denke, dass in einer Beziehung ein ausgeglichenes Verhältnis von  "Geben und Nehmen" vorhanden sein sollte und Freiräume für beide Seiten - Kompromisse ja, die sind notwendig, aber Selbstaufgabe? 

    Selbstaufgabe ist für mich ein Indiz für ein gestörtes Vertrauensverhältnis, wenn Verlustängste im Spiel sind und der eine sich für den anderen aufopfert und sich selbst dabei verliert.

     

     

     

     

     

     

    Sich selbst verlieren sollte es nie geben. Jede/r muss akzeptieren dass der/die Partnerin ein Eigenleben hat. Offenheit und gute Absprache sind hier wichtig. Ansonsten existiert da keine Vertrauensbasis und das zerstört eine Beziehung. Wir haben doch alle unsere Erfahrungen gemacht und sind hoffentlich gestärkt daraus hervor gegangen. Sind uns bewusster geworden was fuer uns geht und was nicht. Lasst Euch alle von negativen Erfahrungen nicht unterkriegen. Seid euch Eures Wertes bewusst denn IHR SEID VIEL WERT! 

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    Sibylle:

    Single zu sein ist toll, wenn man einen Freundeskreis und tolle soziale Kontakte um sich hat! Man kann jede Minute seines Lebens für sich entscheiden, was, wann und wie man etwas tun will, ohne  sich rechtfertigten zu müssen!  Aber das hat meiner Meinung nach auch viel mir dem Alter zu tun! Ich bin in einem Alter, wo man nicht mehr zwingend in einer Beziehung sein muss, um glücklich zu sein und auch nicht mehr bereit ist, sich selbst aufzugeben um eine Beziehung aufrecht zu erhalten! 🙂 

    Ich gebe dir in vielen Dingen recht! Wahre Freunde sind Goldes wert und können vieles ersetzen. 

    Ob es eine Alterserscheinung ist, dass man das Single-Leben bevorzugt? Oder spielen vielmehr Erfahrungen eine Rolle, die man in einer früheren Beziehung gemacht hat, die nicht immer rosig waren? 

    Ich denke, dass in einer Beziehung ein ausgeglichenes Verhältnis von  "Geben und Nehmen" vorhanden sein sollte und Freiräume für beide Seiten - Kompromisse ja, die sind notwendig, aber Selbstaufgabe? 

    Selbstaufgabe ist für mich ein Indiz für ein gestörtes Vertrauensverhältnis, wenn Verlustängste im Spiel sind und der eine sich für den anderen aufopfert und sich selbst dabei verliert.

     

     

     

     

     

     

  • 07.05.22, 17:08 - Zuletzt bearbeitet 07.05.22, 17:10.

     

    Jessi:

    Single sein hat seine Vor- und Nachteile, ebenso wie in einer Beziehung zu sein. Mir ist eine Beziehung lieber, da mir Nähe und Zweisamkeit wichtig sind. Jemanden an seiner Seite zu haben, den man liebt und mit dem man sich ergänzt ist für mich persönlich so viel schöner als allein durchs Leben zu gehen. In einer Beziehung kann man sich ja auch Freiräume nehmen und Dinge nur für sich tun, dazu muss man nicht zwingend Single sein. Ich sehe eine Beziehung als eine schöne Ergänzung.

    Es gibt immer wieder Phasen im Leben wo man sich alleine fühlt. Vor allem während der Coronazeit ist mir das Single sein an die Nerven gegangen. Waren wir Aelteren doch in die Wohnungen verbannt. Da haette ich es mir gewünscht mit jemand zusammen zu sein. Aber dann kommt immer wieder eine  Zeit in der man das alleine sein auch geniesst. Wenn es einem mal nicht so gut geht, sei es Psychisch oder Körperlich,sehnt man sich auch oft nach jemand der einem mal hält. Nach Seelischer und Koerperlicher Naehe. So gesehen ist es nicht immer gut alleine zu sein, aber auch nicht immer gut  mit jemand zusammen zu sein. Vor allem wenn die Beziehung nicht sehr einfach ist.

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