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  • Tugenden, noch aktuell?

    Diskussion · 76 Beiträge · 8 Gefällt mir · 934 Aufrufe
    Karin aus Schönenwerd
    Freizeit (diverse)  ›  Kategorien  ›  Sport  ›  Sonstiges

    Kürzlich in einem Gespräch über Tugenden kam die Frage auf welche man verzichten kann…. Sind sie noch erstrebenswert? 
     

    Ich finde schon und ihr?

     

    Welche Tugenden sind euch wichtig und gibt es welche die ihr als übertrieben erachtet?

    IMG_2397.jpeg

     

    Die 4 Kardinaltugenden (Antike/Christentum)
    Klugheit: Besonnenheit, vernünftiges Abwägen.
    Gerechtigkeit: Fairness, Unvoreingenommenheit.
    Tapferkeit: Mut, Standhaftigkeit.
    Mäßigung: Selbstbeherrschung, Bescheidenheit. 

    Wichtige moderne & soziale Tugenden
    Aufrichtigkeit/Ehrlichkeit: Wahrhaftigkeit, Transparenz.
    Empathie: Mitgefühl, Hineinversetzen in andere.
    Respekt: Achtung der Rechte und Meinung anderer.
    Geduld: Schwierigkeiten gelassen ertragen.
    Verantwortungsbewusstsein: Zuverlässigkeit, Pflichtgefühl.
    Hilfsbereitschaft: Unterstützung anderer.
    Toleranz: Offenheit gegenüber anderen Lebensweisen.
    Integrität: Nach moralischen Prinzipien handeln. 
    Charakter- & Arbeitstugenden
    Selbstdisziplin: Kontrolle von Impulsen, Fleiß.
    Dankbarkeit: Wertschätzung für Gegebenes.
    Bescheidenheit: Zurückhaltung, nicht prahlen.
    Großzügigkeit: Teilen ohne Gegenleistung.
    Pünktlichkeit & Ordentlichkeit: Zuverlässigkeit im Alltag.

     

    Seid bitte respektvoll untereinander in diesem Thread, Schalk ist erlaubt…

    17.03.26, 16:44

Beiträge

  • 19.03.26, 14:55

     

    Torsten (Swordsman):

    Die sieben Tugenden des Bushidō (Weg des Kriegers) : 

     

    • Gi (義) – Aufrichtigkeit / Rechtschaffenheit
    • Yu (勇) – Mut / Tapferkeit
    • Jin (仁) – Menschlichkeit / Mitgefühl
    • Rei (礼) – Höflichkeit / Respekt
    • Makoto (誠) – Wahrheit / Wahrhaftigkeit
    • Meiyo (名誉) – Ehre
    • Chūgi (忠義) – Loyalität / Pflichtbewusstsein

    Cool! Aber ohne Kontext, ist das eine Aussage auf der Ebene von: "Hey, Gras ist grün!", außer Du ergänzt jetzt etwas, was den für Dich damit verbundenen Kontext zur Verfügung stellt ( was Für evtl ja schon getan hast, aber ich wede jetzt nicht nachlesen), also was es für Dich bedeutet. Nebenbei.. solche Ehrenkodexe sind eher ein Zeichen dafür, dass diese Verhaltensweisen echt Mangelware waren ;) 

    Torsten (Swordsman):

     

    Mandi:

     

    Man sollte mal nach einem schwarzen Loch an bislang weniger beachteter Stelle gucken.

    Bist du in deiner analen Phase?  

    Ho Ho ... Voll witzig! 

    Kommt Ihr mal bitte wieder auf ein angemessenes Niveau-Level zurück? 

  • Die sieben Tugenden des Bushidō (Weg des Kriegers) : 

     

    • Gi (義) – Aufrichtigkeit / Rechtschaffenheit
    • Yu (勇) – Mut / Tapferkeit
    • Jin (仁) – Menschlichkeit / Mitgefühl
    • Rei (礼) – Höflichkeit / Respekt
    • Makoto (誠) – Wahrheit / Wahrhaftigkeit
    • Meiyo (名誉) – Ehre
    • Chūgi (忠義) – Loyalität / Pflichtbewusstsein
  • Die sieben Tugenden des Bushidō (Weg des Kriegers) bilden den ethischen Kodex der japanischen Samurai und umfassen Gi (Rechtschaffenheit), Yu (Mut), Jin (Menschlichkeit), Rei (Höflichkeit), Makoto (Aufrichtigkeit), Meiyo (Ehre) und Chūgi (Loyalität). Diese Prinzipien dienten dazu, moralische Integrität, Disziplin und Respekt im Leben und Handeln eines Kriegers zu verankern. 

    Samurai Museum Berlin

    Hier sind die 7 Tugenden im Detail, oft nach Inazō Nitobes Buch „Bushido: The Soul of Japan“ benannt:

    • Gi (義) – Aufrichtigkeit / Rechtschaffenheit: Gerechtigkeit und das richtige Handeln ohne Zögern.
    • Yu (勇) – Mut / Tapferkeit: Heldenmut, aber auch die Stärke, in gefährlichen Situationen besonnen zu bleiben.
  • 19.03.26, 14:18

    Naja, 

     

    …dann nehme ich das als moderne Tugend in meiner Liste auf

     

    Schelmmodus ✅

     

     

    Torsten (Swordsman):

     

    Karin:

    An die Herren Mandi und Torsten

    😂

    können wir uns nun wieder dem Thema Ernsthaftigkeit und Seriosität widmen?

    oder Selbstdisziplin 🤔

     

    Wissen verdrehen ist so viel ich weiss keine Tugend, lasse mich aber gerne belehren wenn ich mich täusche. 

    Nö. Schelmenmodus aktiviert, check. 

     

  •  

    Karin:

    An die Herren Mandi und Torsten

    😂

    können wir uns nun wieder dem Thema Ernsthaftigkeit und Seriosität widmen?

    oder Selbstdisziplin 🤔

     

    Wissen verdrehen ist so viel ich weiss keine Tugend, lasse mich aber gerne belehren wenn ich mich täusche. 

    Nö. Schelmenmodus aktiviert, check. 

  • 19.03.26, 14:13

    An die Herren Mandi und Torsten

    😂

    können wir uns nun wieder dem Thema Ernsthaftigkeit und Seriosität widmen?

    oder Selbstdisziplin 🤔

     

    Wissen verdrehen ist so viel ich weiss keine Tugend, lasse mich aber gerne belehren wenn ich mich täusche. 

  • 19.03.26, 14:09 - Zuletzt bearbeitet 19.03.26, 14:44.

    Ehrlich gesagt, habe ich etwas Schwierigkeiten dies in Zusammenhang mit Kardinaltugenden zu sehen, ich seh das eher als politisches Debakel, dass hier nicht hin soll…..

    Günther:

    https://www.youtube.com/watch?v=9QHA2yMmIH8

     

    Ein interessantes Gespräch mit Prof. Rieck zu den Kardinaltugenden ...

     

  •  

    Mandi:

     

    Torsten (Swordsman):

    Bist du in deiner analen Phase?  

    Pro- oder retrograd?

    Petrograd? Hmmmm...

  • 19.03.26, 13:52

     

    Torsten (Swordsman):

    Bist du in deiner analen Phase?  

    Pro- oder retrograd?

  •  

    Mandi:

     

    Torsten (Swordsman):

    Das ist ein wissenschaftlich bislang nicht erklärtes Phänomen, die Verdunstung von zb Schokolade... Man macht die Packung auf und urplötzlich isse weg....

    Man sollte mal nach einem schwarzen Loch an bislang weniger beachteter Stelle gucken.

    Bist du in deiner analen Phase?  

  • 19.03.26, 12:20

    https://www.youtube.com/watch?v=9QHA2yMmIH8

     

    Ein interessantes Gespräch mit Prof. Rieck zu den Kardinaltugenden ...

  • 19.03.26, 11:28

     

    Torsten (Swordsman):

    Das ist ein wissenschaftlich bislang nicht erklärtes Phänomen, die Verdunstung von zb Schokolade... Man macht die Packung auf und urplötzlich isse weg....

    Man sollte mal nach einem schwarzen Loch an bislang weniger beachteter Stelle gucken.

  • 19.03.26, 11:26

     

    Uli:

    Oder dass ich mich, konfrontiert mit einer Tafel Schokolade oder einer Tüte Chips, erst mäßige, wenn alles aufgegessen ist. Die nächste Packung lasse ich danach aber geschlossen.

    Wenn du auch vielleicht keine Göttin bist (ist noch nicht entschieden, wie tut das v?), so bist du auf alle Fälle erleuchtet.

  • 19.03.26, 10:44

     

    Uli:

     

    Raphi:

     

    Ich finde heute werden viele Tugenden missbraucht. Die eigene Opferrolle mit Verweis auf die fehlenden Tugenden des Gegenübers konstruiert, oder die eigenen "Tugenden" zur Selbstdarstellung benutzt. 

    Ich sehe ständig Menschen, die bewusst lügen, unehrlich sind, zu feige sind um transparent zu sein, Moral ohne Ethik haben, egozentrisch und blind für die Umwelt sind.

    Wir haben Verschwörungsfans, die von Pädos sprechen um sich selbst als Stimme der Wahrheit darzustellen, und Menschen, die ihre Positionen zur Korruption benutzen, Nationalisten, die in keinem Wesenszug patriotisch sind, Geschlechterrollen, die nur zur Abgrenzung benutzt werden.

    Menschen glorifizieren sich als Empathen, obwohl sie einfach narzisstische Anteile haben, und konstruieren damit ihr Feindbild des teuflischen, perversen Narzissten. 

     

     

    Ich glaube die wenigsten Menschen verstehen, warum Tugenden, Haltungen wichtig sind.. für sie ist es ein Machtkampf geworden, den eigenen Vorteil zu sichern. Dafür benutzen sie Politik, Religion usw und alles was Genossenschaftlich sein könnte, wird instrumentalisiert. 

    Ad hominem ist keine Schande mehr, kein Versagen, sondern legitim geworden. 

     

    Stimmt, fiese Doppelmoral findet sich leider überall...

    Ob es heute mehr ist als früher, da bin ich unsicher. Es ist sehr sichtbar geworden, hat an Öffentlichkeit gewonnen. Das ermutigt wohl so manchen, die eigene Selbstverherrlichung ebenfalls offen zu zeigen?

    Frei nach dem Motto 'Jeder ist sich selbst der Nächste, nach mir die Sintflut'...

     

    🌹

     

    Ja, absolut, oder? 

    Ist halt hart narzisstisch! So tun und instrumentalisieren. Ganz gruselig. 

  • 19.03.26, 10:42

     

    Raphi:

     

    Tina aus Duisburg:

    Ja-Tugenden sind auch heute noch wichtig. Nicht mehr in strengen Regeln,  so wie es früher war , sondern als eine innere Haltung .

    Man versteht , warum sie wichtig sind....

    z.B.  :   - Ehrlichkeit schafft Vertrauen 

                - Mitgefühl verbindet Menschen 

                - Verlässlichkeit gibt Sicherheit 

    Gleichzeitig sollte man nicht übertreiben. 

    Niemand ist perfekt und zu viel Pfluchtgefühl kann auch belasten. 

    Tugenden sind kein altmodischer Zwang  sondern helfen uns durchs Leben....

     

     

     

     

     

    Ich finde heute werden viele Tugenden missbraucht. Die eigene Opferrolle mit Verweis auf die fehlenden Tugenden des Gegenübers konstruiert, oder die eigenen "Tugenden" zur Selbstdarstellung benutzt. 

    Ich sehe ständig Menschen, die bewusst lügen, unehrlich sind, zu feige sind um transparent zu sein, Moral ohne Ethik haben, egozentrisch und blind für die Umwelt sind.

    Wir haben Verschwörungsfans, die von Pädos sprechen um sich selbst als Stimme der Wahrheit darzustellen, und Menschen, die ihre Positionen zur Korruption benutzen, Nationalisten, die in keinem Wesenszug patriotisch sind, Geschlechterrollen, die nur zur Abgrenzung benutzt werden.

    Menschen glorifizieren sich als Empathen, obwohl sie einfach narzisstische Anteile haben, und konstruieren damit ihr Feindbild des teuflischen, perversen Narzissten. 

     

     

    Ich glaube die wenigsten Menschen verstehen, warum Tugenden, Haltungen wichtig sind.. für sie ist es ein Machtkampf geworden, den eigenen Vorteil zu sichern. Dafür benutzen sie Politik, Religion usw und alles was Genossenschaftlich sein könnte, wird instrumentalisiert. 

    Ad hominem ist keine Schande mehr, kein Versagen, sondern legitim geworden. 

     

    Stimmt, fiese Doppelmoral findet sich leider überall...

    Ob es heute mehr ist als früher, da bin ich unsicher. Es ist sehr sichtbar geworden, hat an Öffentlichkeit gewonnen. Das ermutigt wohl so manchen, die eigene Selbstverherrlichung ebenfalls offen zu zeigen?

    Frei nach dem Motto 'Jeder ist sich selbst der Nächste, nach mir die Sintflut'...

     

    🌹

     

  • 19.03.26, 00:55 - Zuletzt bearbeitet 19.03.26, 00:58.

     

    Tina aus Duisburg:

    Ja-Tugenden sind auch heute noch wichtig. Nicht mehr in strengen Regeln,  so wie es früher war , sondern als eine innere Haltung .

    Man versteht , warum sie wichtig sind....

    z.B.  :   - Ehrlichkeit schafft Vertrauen 

                - Mitgefühl verbindet Menschen 

                - Verlässlichkeit gibt Sicherheit 

    Gleichzeitig sollte man nicht übertreiben. 

    Niemand ist perfekt und zu viel Pfluchtgefühl kann auch belasten. 

    Tugenden sind kein altmodischer Zwang  sondern helfen uns durchs Leben....

     

     

     

     

     

    Ich finde heute werden viele Tugenden missbraucht. Die eigene Opferrolle mit Verweis auf die fehlenden Tugenden des Gegenübers konstruiert, oder die eigenen "Tugenden" zur Selbstdarstellung benutzt. 

    Ich sehe ständig Menschen, die bewusst lügen, unehrlich sind, zu feige sind um transparent zu sein, Moral ohne Ethik haben, egozentrisch und blind für die Umwelt sind.

    Wir haben Verschwörungsfans, die von Pädos sprechen um sich selbst als Stimme der Wahrheit darzustellen, und Menschen, die ihre Positionen zur Korruption benutzen, Nationalisten, die in keinem Wesenszug patriotisch sind, Geschlechterrollen, die nur zur Abgrenzung benutzt werden.

    Menschen glorifizieren sich als Empathen, obwohl sie einfach narzisstische Anteile haben, und konstruieren damit ihr Feindbild des teuflischen, perversen Narzissten. 

     

     

    Ich glaube die wenigsten Menschen verstehen, warum Tugenden, Haltungen wichtig sind.. für sie ist es ein Machtkampf geworden, den eigenen Vorteil zu sichern. Dafür benutzen sie Politik, Religion usw und alles was Genossenschaftlich sein könnte, wird instrumentalisiert. 

    Ad hominem ist keine Schande mehr, kein Versagen, sondern legitim geworden. 

  • Ja-Tugenden sind auch heute noch wichtig. Nicht mehr in strengen Regeln,  so wie es früher war , sondern als eine innere Haltung .

    Man versteht , warum sie wichtig sind....

    z.B.  :   - Ehrlichkeit schafft Vertrauen 

                - Mitgefühl verbindet Menschen 

                - Verlässlichkeit gibt Sicherheit 

    Gleichzeitig sollte man nicht übertreiben. 

    Niemand ist perfekt und zu viel Pfluchtgefühl kann auch belasten. 

    Tugenden sind kein altmodischer Zwang  sondern helfen uns durchs Leben....

     

     

     

     

     

  • 18.03.26, 20:25 - Zuletzt bearbeitet 18.03.26, 20:25.

     

    Torsten (Swordsman):

    Die "Charakter- und Arbeitstugenden" sind aktuell doch durchaus ein Thema. Hierorts wird gerade der ÖPNV an drei bis vier Tagen der laufenden Woche "bestreikt". Was daran noch tugendhaft im Sinne von Zuverlässigkeit oder "Achtung der Rechte anderer" sein mag möge man mir erklären. 

    Jedenfalls gehe ich morgen zu fuss für meine Nachbarin einkaufen, die in den 80ern und auf den Rollator angewiesen ist... 

    Off Topic, Ziel der Gewerkschaft sei es, die hohe Belastung der Beschäftigten zu senken und die Berufe wieder attraktiver zu machen. Nur so könne man die hohe Personalfluktuation stoppen
     und den Mangel an Fahrerinnen und Fahrern bekämpfen, sie wollen also das der ÖPNV auch 
    langfristig wieder zuverlässlich funktioniert, aber anders als von Dir dargestellt, eben nicht 
    4 Tage an einem Ort in Folge: Streiks im Nahverkehr und am BER: Wo diese Woche gestreikt wird

    schön allerdings zu lesen, dass Du so tugendhaft bist und einer älteren Dame bei ihren Ein-
    käufen hilfst 🎇🦋

  • 18.03.26, 20:02

     

    Siena:

     

    Ernesto:

    wir die das Glück haben … in einer Wohlstandsgesellschaft aufgewachsen sind..unterliegen schnell dem Glauben ..die Dinge werden schon weiterlaufen..

    Besonders ..wenn man finanziell gut dasteht.. scheint alles verfügbar zu sein..

    Da werden Tugenden ..schnell als überflüssige  Eigenschaften abgetan..

    Soziale Medien ..Werbung.. gaukelnd uns was vor.. Konsumieren ..wird zur starken Triebfeder 

    unserer Lebenseinstellung..

    Wir sind komplexe Wesen…und agieren vielfältig.. Manches wirkt tugendhaft.. Ist aber nicht selten Gewohnheit …oder auch  mal psychologische Strategie..

    Als Menschen interagieren wir mit der Umwelt.. Diese Wechselwirkung beeinflusst uns..

    je nach Charakter und Selbstreflexion … reagieren wir darauf unterschiedlich..

    Der tiefere Sinn  von Tugenden ... ist gelebtes Sozialverhalten..Die Erkenntnis..das egoistisches Verhalten ..moralisch nicht wirklich vertretbar ist ..aber auch zu wissen ..das keiner davon  frei ist .....und  das Gesellschaft nicht stabil funktioniert ..wenn Selbstsucht überhand nimmt..

    Bewusste Kooperation…und..Respekt vor dem Anderen .. erzeugt eine Evolution von tugendhaftem Verhalten…

    Tugenhaftigkeit...ist kein starres Gerüst..und sollte immer kritisch hinterfragt werden..

    Auch hier geht es ..wie in anderen Bereichen des Lebens.. Nachdenklichkeit ist das oberste Gebot…Das wäre auch keine schlechte Form von Tugendhaftigkeit….

     

     

     

     

    Hey Ernesto,

     

    Ich kann vieles was du schreibst, so sehen .

     

    Ich differenzieren mich allerdings in einigen Punkten......

    Und ich habe Menschen um mich die das auch tun.

     

    Ich lebe nicht im Wohlstand...........

    Ich finde auch Wohlstand hat nichts damit zu tun ob man Tugenden leben kann. 

    Man ist das wie man sich definiert, oder was man für sich selbst leben möchte ( ich beziehe das auf innere Einstellungen).

     

    Ich verhalte mich auch nicht egoistisch. Ich bin hoch empathisch........

     

    Ich erlaube mir zu behaupten das ich ein absolut authentischer Mensch bin, was auch heisst das ich keine Maske trage und in der Tenden nicht  zu meinen eigenen Vorteilen handle.......ich bin in der Lage Selbstlos zu handeln. 

    Das ist nicht immer einfach........und man muss die Menschen die das auch können und denen dies wichtig ist suchen oder sich finden lassen. 

    Aber ich will und kann nicht anders. 

     

    Grüße Siena 

    Hallo Siena..

    ..Danke für deinen Kommentar über meinen Beitrag..

    Möchte aber was dazu schreiben..

    Ich halte Tugenden für wichtig .. Der Sinn der Tugenden  ist doch letztendlich ..ein Bewusstsein für Soziales Verhalten und Eigenverantwortung zu entwickeln… 

    Aber ich wollte in meinem Beitrag auch klar machen..das wir komplexe Wesen sind ..

    Das heißt..das wir nicht völlig frei von Schwächen und Gefühlen sind ..Manche Gefühlslagen oder Neigungen ..können Tugenden stark dämpfen ..oder die Befriedigung von Neigungen und Gefühlen erzeugen ein Verhalten das den Tugenden entgegensteht..

    So entstehen innere Konflikte.. Tugenden ..oder Befriedigung der Neigungen..

    Ohne Selbstreflexion ..oder ohne moralisches Nachdenken ..  ist der Weg  zur Selbstgerechtigkeit ..

    oder egoistische Gleichgültigkeit ..sowie der Doppelmoral ..nicht fern..

    Also .. ist die kritische Auseinandersetzung  mit sich und dem Verhalten  eine wichtige Charaktereigenschaft.. 

    Die uns fern hält .. von extremen Verhaltensweisen …

    VG Ernesto

  • 18.03.26, 18:26 - Zuletzt bearbeitet 18.03.26, 18:32.

    Die "Charakter- und Arbeitstugenden" sind aktuell doch durchaus ein Thema. Hierorts wird gerade der ÖPNV an drei bis vier Tagen der laufenden Woche "bestreikt". Was daran noch tugendhaft im Sinne von Zuverlässigkeit oder "Achtung der Rechte anderer" sein mag möge man mir erklären. 

    Jedenfalls gehe ich morgen zu fuss für meine Nachbarin einkaufen, die in den 80ern und auf den Rollator angewiesen ist... 

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