Es gibt kein sinnloses Leben, aber was ist der SINN? Das Leben selbst, die Liebe, die Verwirklichung des Selbst...? Freu mich auf euren persönlichen Sinn/Unsinn ;-) Lebt ihr ihn schon oder habt ihr ihn schon gefunden?
Beiträge
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Christoph:
Claudia:
Frankl war ein faszinierender Mensch, ja. Aber auch er hat nur versucht, von Menschen geschaffenes Leid zu rechtfertigen. Zu rechtfertigen, dass die Mehrheit der Menschen in der Illusion leben. Er brauchte einen Trost.
Meine Sicht auf das ganze. Sie kann falsch sein. Ich glaube es aber nicht. Die Menschen, die denken wie ich, und versuchen auch so zu leben (was nicht immer funktioniert), die würden niemals Kriege führen. Die unterdrücken andere nicht. Die dienen eher anderen. Die wissen das Leid ist, aber die wissen auch, dass gewisses Leid einfach nicht sein muß.
Jeder Mensch braucht Trost! Dich tröstet die Idee, das Leid doch noch irgendwie durch das Hintertürchen los werden zu können. Frankl, tröstete das Wissen, dass Leid einen festen Bestandteil unseres Daseins aus macht - Leid Teil DES Sinnes ist! Was ist wirklichkeitsnaher und selbst ehrlicher? Bist nicht Du die naive Illusionistin?
Deine vehemente Art, hier Deine Sicht mit Nachdruck zur Kenntnis zu bringen (weil Du glaubst richtig zu liegen und ganz sicher die Meinung der Mehrheit zu vertreten), ist die gleiche Art (Methodik), aus der das entsteht, was Du überhaupt nicht möchtest (Kriege und Gewalt). Es unterscheidet sich nur darin, wieviel Energie da rein gesteckt wird - wie wichtig es für die Protagonisten ist, dass sich ihre persönlich-subjektive Auffassung von Recht, Ethik und Moral verwirklicht! Notfalls muss man doch das Unrecht doch mit dem Schwert aus der Welt schaffen - die Bösen töten, für den Frieden, für die Gerechtigkeit und für das Glück!
Warum verstehst Du nicht, dass es sich für all Deine Mitmenschen genau so anfühlt, wie für Dich? Jeder hier auf dieser Welt, glaubt an die Richtigkeit seiner Sicht - daran, es selbst allgemeingültig beurteilen zu können! Und die meisten (99,99%) der Menschen sind ganz sicher nicht böse (bist Du ja auch nicht)! Jeder glaubt aus seiner subjektiven Sicht gut zu sein - wertvoll-richtiges für seine Mitmenschen zu tun (so wie Du, wenn Du hier schreibst - Du machst das doch um Gutes zu tun)! Auch Kim, Xi und Putin sehen es haargenau so - berufen sich darauf, richtig zu liegen und auch die Meinung der Mehrheit zu vertreten - legitim zu handeln, um Leid aus der Welt zu schaffen - auch mit zur Not mit Unterdrückung und Gewalt!
Mangelt es Dir an Empathie? Kannst Du Dich nicht in Deine Mitmenschen einfühlen?
Wie entstehen Deine platten Feindbilder?
Christoph, du hast recht. Jeder hat seine Sicht. DU musst dich aber mal entscheiden. Stimmt die Philosophie des Yoga? Wenn ja, dann kannst du hier aufhören. Wenn nein, dann solltest du es nicht in Seminaren vermitteln. Wenn du glaubst, dass Yoga ein/der Weg ist, dann lebe und vermittle es richtig. Wenn nicht, dann lass es. Du entscheidest dich nicht wirklich. Du schwabbelst herum. Yoga und deine Entertainment-Theorie gehen nicht zusammen. Ich bitte dich einfach klar zu sein in deiner Argumentation.
Ansonsten, alles was du hier anderen vorwirfst, Leidenschaft, Vehemenz, etc., gilt doppelt für dich.
Putin, Kim, Xi, sind weder Yogis, noch Buddhisten, noch haben sie den Sinn des Lebens erkannt. Sie leben Maya. So wie du. So wie Top-Manager, so wie Politiker, so wie ... Und oft auch ich, ja. Aber dann werde ich mir dessen wieder bewusst und korrigiere. Ich bin nicht erleuchtet, fühle mich aber dem Sinn nah. So wie das viele andere auch tun. Ich fühle Reichtum keinen Mangel. Ich fühle oft, nicht immer, tiefen Frieden, Liebe, tiefe Dankbarkeit für meine Erfahrungen, insbesondere auch die negativen, Freude über die Vielfalt, Neugier. Und ja, ich bedaure, dass andere das nicht tun. Aber ich verstehe auch, dass ich die wenigsten überzeugen werde. Jeder zu seiner Zeit. Jedem so lange seine Erfahrungen bis er bereit ist, die richtigen zu machen. Erfahrungen SIND ESSENTIELL im Leben. Sie vermitteln den Sinn des Lebens. Manchen früher, anderen später. Erfahrungen sind aber nicht der Sinn des Lebens. Die Erfahrung des Hinfallens vermittelt dem Kind, wie es richtig läuft und seine Beine sinngemäß einsetzt. Die Erfahung ist aber nicht der Sinn der Beine. Die Erfahrung vermittelt ihn.
Die meisten Menschen wollen nicht böse sein. Die meisten leben aber eben auch in der Illusion. Du hast recht. Und daher werde ich auch jetzt hier nicht mehr diskutieren. Ich freue mich über jeden, der meine Beiträge zum Anlass nimmt, sich schlau zu machen. Wer das nicht tut, der hat sicher auch seine Gründe. Deswegen ist er ganz sicher kein schlechter Mensch. Und er kann sich sogar glücklich fühlen. Wie wunderbar.
"Mangelt es Dir an Empathie? Kannst Du Dich nicht in Deine Mitmenschen einfühlen?
Wie entstehen Deine platten Feindbilder?" Christoph, ich verstehe dich. Kann mich sehr gut in dich einfühlen. Auch in Putin, in Trump, in Xi. Und dennoch sage ich sie leben nicht sinngemäß. Sie sind auch keine schlechten Menschen. Sie können nicht anders. Deine Entertainment-Theorie ist nicht sinngemäß. Sie sind in Maya verfangen. Sie sind es, du bist es, ich bin es. Jeder halt zu einem unterschiedlichen Grad. Ich glaube, dass Yogis und Buddhisten näher am Sinn liegen als die meisten. Ob es so ist, das wissen wir nicht.
Übrigens, Leid wird man nicht durch die Hintertür los. Das Leid, das meinen Blick auf das Leben verstellt hat, in dem ich verfangen war, bin ich auf anderen Wegen los geworden. Und ich werde sicher nicht das Leid auf der Welt beseitigen. Jeder kann zu allererst mal sein Leiden abstellen und darauf achten kein weiteres Leid zu erzeugen. Ja, jeder erzeugt immer auch Leid. Aber es ist ja immer noch etwas anderes, ob manche hier an dieser Diskussion leiden, ob ich LEIDENSCHAFF(end)/tlich diskutiere, ober ob ich Juden vergase oder russische und ukrainische Menschen in den Tod schicke.
Allen hier eine schöne und beSINNliche Adventszeit und frohe Weihnachten.
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Claudia:
Frankl war ein faszinierender Mensch, ja. Aber auch er hat nur versucht, von Menschen geschaffenes Leid zu rechtfertigen. Zu rechtfertigen, dass die Mehrheit der Menschen in der Illusion leben. Er brauchte einen Trost.
Meine Sicht auf das ganze. Sie kann falsch sein. Ich glaube es aber nicht. Die Menschen, die denken wie ich, und versuchen auch so zu leben (was nicht immer funktioniert), die würden niemals Kriege führen. Die unterdrücken andere nicht. Die dienen eher anderen. Die wissen das Leid ist, aber die wissen auch, dass gewisses Leid einfach nicht sein muß.
Jeder Mensch braucht Trost! Dich tröstet die Idee, das Leid doch noch irgendwie durch das Hintertürchen los werden zu können. Frankl, tröstete das Wissen, dass Leid einen festen Bestandteil unseres Daseins aus macht - Leid Teil DES Sinnes ist! Was ist wirklichkeitsnaher und selbst ehrlicher? Bist nicht Du die naive Illusionistin?
Deine vehemente Art, hier Deine Sicht mit Nachdruck zur Kenntnis zu bringen (weil Du glaubst richtig zu liegen und ganz sicher die Meinung der Mehrheit zu vertreten), ähnelt doch der gleichen Art (Methodik), aus der das entsteht, was Du überhaupt nicht möchtest (Kriege und Gewalt). Es unterscheidet sich nur darin, wieviel Energie da rein gesteckt wird - wie wichtig es für die Protagonisten ist, dass sich ihre persönlich-subjektive Auffassung von Recht, Ethik und Moral verwirklicht! Notfalls muss man doch das Unrecht doch mit dem Schwert aus der Welt schaffen - die Bösen töten, für den Frieden, für die Gerechtigkeit und für das Glück!
Warum verstehst Du nicht, dass es sich für all Deine Mitmenschen genau so anfühlt, wie für Dich? Jeder hier auf dieser Welt, glaubt an die Richtigkeit seiner Sicht - daran, es selbst allgemeingültig beurteilen zu können! Und die meisten (99,99%) der Menschen sind ganz sicher nicht böse (bist Du ja auch nicht böse)! Jeder glaubt aus seiner subjektiven Sicht gut zu sein - wertvoll-richtiges für seine Mitmenschen zu tun, so wie Du, wenn Du hier schreibst (Du machst das doch auch um Gutes zu tun)! Auch Kim, Xi und Putin sehen es haargenau so - berufen sich darauf, richtig zu liegen und auch die Meinung der Mehrheit zu vertreten - legitim zu handeln, um Leid aus der Welt zu schaffen - auch mit zur Not mit Unterdrückung und Gewalt!
Mangelt es Dir an Empathie? Kannst Du Dich nicht in Deine Mitmenschen einfühlen?
Wie entstehen Deine platten Feindbilder?
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Claudia:
"Die Lebensreise am Pfad der Erleuchtung ist lang und beschwerlich. Sie verlangt aufrichtiges, ernsthaftes und praktisches Bemühen mit unerschrockener und unermüdlicher Energie. Gib unnütze Diskussionen auf. Schreite rasch am Weg voran. Iß die Frucht."
In diesem Sinne. Streitet euch weiter. Christoph, meine Bitte, setze dich wirklich mal mit Maya und dem Thema Besusstheit und Bewusstsein auseinander. Aus meiner Erfahrung verstehst du es falsch. Aber das kann ich dir noch so oft sagen. Das bringt nichts.
Genau: Jeder sieht das, was er sieht - Du aus Deiner Erfahrung, ich aus meiner Erfahrung - alles immer richtig und niemals falsch (aus der eigenen Perspektive) - dennoch so unterschiedlich, zu den unglaublich vielen Anderen Perspektiven. Folge Du Deinem eigenen Ratschlag, und gibt Deine unnütze Diskussion hier auf! (oder gilt das nicht für Dich selbst - ist das nur für die ständig falsch liegenden Anderen hier?)
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Frankl war ein faszinierender Mensch, ja. Aber auch er hat nur versucht, von Menschen geschaffenes Leid zu rechtfertigen. Zu rechtfertigen, dass die Mehrheit der Menschen in der Illusion leben. Er brauchte einen Trost.
Meine Sicht auf das ganze. Sie kann falsch sein. Ich glaube es aber nicht. Die Menschen, die denken wie ich, und versuchen auch so zu leben (was nicht immer funktioniert), die würden niemals Kriege führen. Die unterdrücken andere nicht. Die dienen eher anderen. Die wissen das Leid ist, aber die wissen auch, dass gewisses Leid einfach nicht sein muß.
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"Die Lebensreise am Pfad der Erleuchtung ist lang und beschwerlich. Sie verlangt aufrichtiges, ernsthaftes und praktisches Bemühen mit unerschrockener und unermüdlicher Energie. Gib unnütze Diskussionen auf. Schreite rasch am Weg voran. Iß die Frucht."
In diesem Sinne. Streitet euch weiter. Christoph, meine Bitte, setze dich wirklich mal mit Maya, Ahimsa, und dem Thema Besusstheit und Bewusstsein auseinander. Aus meiner Erfahrung verstehst du es falsch. Aber das kann ich dir noch so oft sagen. Das bringt nichts.
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Christoph:
Der Begriff „Maya“ (Illusion / Täuschung / Unwissenheit) bildet im Yoga und in der gesamten indischen Mythologie (z.B. in den Veden oder der Bhagavad Gita) einen zentralen Ausgangspunkt: https://de.wikipedia.org/wiki/Maya_(Philosophie)#:~:text=Maya%20(Sanskrit%20%E0%A4%AE%E0%A4%BE%E0%A4%AF%E0%A4%BE%20m%C4%81y%C4%81%20%E2%80%9EIllusion,unergr%C3%BCndliche%20Sch%C3%B6pferkraft%20des%20absoluten%20Brahman.
Wer Yoga wirklich lebt, wird daher ganz sicher anders denken als DU!
Du schreibst: >>>Wer gemäß meinem Sinnverständnis lebt, erlebt keinen Mangel und kann deswegen positiv in die Welt wirken…<<< Alleine die Tatsache, dass Du hier so vehement Deine Sicht durchsetzen möchtest – und ständig Gutes tun möchtest, spricht doch schon von erheblichen Mangelgefühlen Deinerseits – bist scheinbar mit dem was Dir begegnet überhaupt nicht zufrieden? Niemand würde etwas Besseres tun, wenn er nicht etwas Vorheriges als nicht so gut empfinden würde – auch Du nicht!
Du schreibst: >>>Das heißt dann einfach nur, dass die meisten Menschen den wahren Sinn nicht erkannt haben und entsprechend leben.<<< Der Begriff „den wahren Sinn“ ist subjektive Sicht - eine Illusion (Maya)! Wer bestimmt den denn? Das ist doch genau das Problem, um dass sich alle zanken (Du auch hier ) – sich die Köppe ein schlagen deswegen, weil jeder einen andern Begriff von „ethisch- und moralisch Sinngemäß“ hat – und auch jeder andere Vorstellungen hat, wie und mit welchen Mitteln das umzusetzen ist. Du bist doch mit Putins subjektiven, ethisch- und moralischen Sinn auch nicht einverstanden – scheinst doch zutiefst unzufrieden damit, oder täusche ich mich? Es gibt Milliarden subjektive Einzelvorstellungen zum „Wahren Sinn“ – und dazu, wie der gelebt werden sollte – und alle streiten darum – mit mehr oder weniger harten Bandagen.
Du musst einfach mal begreifen, dass Dein „wahrer Sinn“ auch nur einer von unglaublich vielen „wahren Sinnen“ ist. So lange Du das nicht verstehst, bist Du im Mangel!
>>> Dann ist der Sinn von Bergen Erfahrung, der Sinn von Meeren Erfahrung, Luft, Staub, alles Erfahrung. Na toll.<<< Ja TOLL!!! Ist doch gigantisch TOLL was diese Evolution schon an zauberhaften Illusionen (Maya/Entertainment) für uns (den Erleber? / den neugierigen Urgrund? /Gott? /…?) produziert hat!
>>>Die Frage ist doch, was ist der Sinn von Leben etwa im Vergleich zum Sinn von Wasser?<<< Diese Frage ist absolut unzulässig, weil die Erfahrung Wasser nicht existiert, ohne dass es erlebt / erfahren (als Entertainment konsumiert) wird!
Ja, die meisten benutzen ihre Beine sinngemäß – zum Laufen – von A nach B – um an B ganz bestimmte, subjektive Erfahrungen zu machen, die an Punkt A nicht möglich sind (aus wieder aus einem Mangel heraus, sonst würden die sich nicht auf die Beine machen) Ein weltlicher, subjektiver Sinn von vielen – subjektiven Sinnen – etwas, worüber man streiten kann! Werden die Beine ethisch- und moralisch vernünftig verwendet – oder dienen sie dazu, ein Opfer einzuholen oder für nach einem Raubmord zur Flucht? Was ist die sinngemäße Verwendung von Beinen?
Dann gibt es die Antwort aus der distanzierten Draufsicht: „Beine dienen allgemein dem Machen von Erfahrungen!“ Eine Sicht jenseits von gut und böse und daher Immer richtig! Und genau darum geht es hier, wenn wir uns über „DEN Sinn DES Lebens“ unterhalten. Diese Sichtweise darf NICHT mit den Milliarden Einzelsichtweisen vermischt werden!
Noch mal: Wer von seinem eigenen, subjektiven momentanen Einzel-Sinn (z.B. das eigene Bedürfnis nach Liebe, Frieden, Gerechtigkeit und Harmonie) – einem Sinn, der im krassen Wettbewerb zu vielen anderen, subjektiven Sinninterpretationen steht, auf DEN Sinn DES Lebens schließt, wird der Sache nicht gerecht!
Erst wenn man sachlich versteht, dass der Wettbewerb der Kreaturen SINN macht – und dass dieser zum Teil, sehr aggressiv und gewalttätig aus getragene Wettbewerb den Kern und Motor der Erlebnis-Evolution bildet, kann „den Sinn DES Lebens“ aus dieser distanzierten Sicht verstehen – ohne es zu vermischen – ohne es als beliebig oder gar als Aufforderung zur Gewalt verstehen.
>>> Wie ist dann der logische Schluß nicht der, dass Krieg und Frieden, Töten und Leben retten, gleichwertig sind? Beides sind einfach nur Erfahrungen, keine ist richtig, keine ist falsch. Erkläre das doch mal bitte.<<< So lange es Sinn macht für Frieden zu töten, um Leben zu retten, muss man anerkennen, dass Leid Sinn macht!
Erst wenn man die Illusion (Maya) durchschaut und seinen subjektiven Mangel als „subjektiven Sinn-Motor“ erkennt (z.B. hier ständig zu schreiben), kann sich persönlich etwas ändern.
Wenn man die Illusion durchschaut, dann erkennt man. "Erwache aus dem Schlummer der Unwissenheit. Entwickle Leidenschaftslosigkeit und Unterscheidung und frage: “Wer bin ich?” Du wirst Dich aus den Fängen der Maya befreien." Das ist was Yogis wollen. Und übrigens auch Buddhisten.
Du bist in der Illusion Maya erklären zu wollen. Mit deiner Entertainment-Theorie. Damit bist du vermeintlich leidenschaftlich wissend, tatsächlich aber unwissend im Sinne von Maya.
Das Wissen um Maya, das Praktizieren von ewiger Wachsamkeit und Innenschau, das sich bewusst werden, das ist Glück. Und wer bewusst ist, der tötet nicht, der unterdückt andere nicht. Du verstehst es einfach nicht.
Wettbewerb is Maya, subjektiver Mangel ist Maya. Das haben andere hier schon mit anderen Worten versucht auszudrücken. Aber du verstehst es nicht.
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Maria:
Maria:
Ich empfehle einen Besuch im Viktor Frankl Museum
https://www.franklzentrum.org/museum/oeffnungszeiten-und-adresse.html
genügend Zeit einplanen, es lohnt sich.
Ps
V.F war ein sehr faszinierender Mensch. 👍🙂
Ja das scheint ein ganz genialer Mensch gewesen zu sein! Hier ein paar "sinnstiftende" Zitate von : https://mymonk.de/viktor-frankl/#:~:text=Beschwerden%20zu%20%C3%BCberwinden.-,%E2%80%9C,wir%20den%20Kampf%20niemals%20aufgeben.
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Maria:
Ich empfehle einen Besuch im Viktor Frankl Museum
https://www.franklzentrum.org/museum/oeffnungszeiten-und-adresse.html
genügend Zeit einplanen, es lohnt sich.
Ps
V.F war ein sehr faszinierender Mensch. 👍🙂
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Ich empfehle einen Besuch im Viktor Frankl Museum
https://www.franklzentrum.org/museum/oeffnungszeiten-und-adresse.html
genügend Zeit einplanen, es lohnt sich.
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Michael:
Muss du den Sinn im Leben suchen?
Du bist dein eigener Sinn-Geber. Sinn im Leben ist das, was man aus seinem Leben macht. Ein Tag ist so sinnvoll, wie du ihn gestaltest. Erscheint er dir langweilig, mache ihn interessant. Willst du dich freuen, tue etwas, das dir Freude bereitet. Wenn du dich langweilst, beklage dich bei dir selbst.
Ja, so könnte man meinen! Aber was ist, wenn es uns nicht gelingt? Ist ja auch nicht nur von uns selbst und unserer Phantasie abhängig, sondern von unserem Mitmenschen und unserer Lebenssituation.
Ist ein Tag, der vermeintlich "sinnlos" außer Kontrolle gerät, trotzdem ein sinnvoller? Ist das Nicht Erreichen des gewählten Sinnes (dieses klägliche im Mangel stecken bleiben mit all den negativen Erfahrungen) sinnlos, oder doch auch irgendwie sinnvoll?
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Muss du den Sinn im Leben suchen?
Du bist dein eigener Sinn-Geber. Sinn im Leben ist das, was man aus seinem Leben macht. Ein Tag ist so sinnvoll, wie du ihn gestaltest. Erscheint er dir langweilig, mache ihn interessant. Willst du dich freuen, tue etwas, das dir Freude bereitet. Wenn du dich langweilst, beklage dich bei dir selbst.
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Stefan:
Claudia:
Was ich faszinierend finde. Wie ein Mensch auf seiner Web-Site Seminare zu Yoga anbieten kann und hier bei GE/spontacts Dinge wie Achtsames Spazierengehen und dabei gleichzeitig sagen kann, dass meine Sicht auf den Sinn des Lebens eine Illusion ist. Wer Yoga lebt, kann gar nicht anders denken als ich. Entweder also hört er auf anderen Yoga vermitteln zu wollen, weil er es eben nicht lebt. Oder er kommt zu einem anderen Ergebnis bei der Definition des Sinns des Lebens.
Ich kann nur sagen, dass jemand der achtsam ist, der bei sich ist, Erfahrungen machen kann, die die meisten Menschen nie machen. Christoph, du scheinst mir so dermaßen am äußeren orientiert, dass du den, aus meiner Sicht wahren, Sinn des Lebens einfach nicht erkennen kannst. Wenn du sagst, dass wir neue Erfahrungen aus Unzufriedenheit machen, dann ist das Ausdruck von Verhaftetsein in Bedürfnisbefriedigung aus einem Mangelgefühl heraus. Wer gemäß meinem Sinnverständnis lebt, erlebt keinen Mangel und kann deswegen positiv in die Welt wirken. Würden das alle tun gäbe es viel mehr neue Erfahrungen, Erkenntnisse und Entwicklungen als es durchaus auch positive Dinge gibt, die aus einem Gefühl des Mangels und der Unzufriedenheit entstanden sind.
Natürlich ist es zumindest mittelfristig nicht realistisch, dass alle Menschen glücklich sind und in Liebe zu sich sich und anderem Leben leben. Aber das heißt ja nicht, dass es nicht der Sinn des Lebens ist. Das heißt dann einfach nur, dass die meisten Menschen den wahren Sinn nicht erkannt haben und entsprechend leben.
Bevor es Leben gab hatte das Leben keinen Sinn. Der Sinn des Lebens ergibt sich erst mit dem Leben. Wenn also der Sinn der Schöpfung der sein soll, dass der Schöpfer Erfahrungen macht. Von mir aus. Dann ist der Sinn von Bergen Erfahrung, der Sinn von Meeren Erfahrung, Luft, Staub, alles Erfahrung. Na toll.
Die Frage ist doch was ist der Sinn von Leben etwa im Vergleich zum Sinn von Wasser? Aus irgendwelchen Gründen ist es wohl relativ einfach den Sinn von Beinen zu definieren. Es gibt eben wenige Leute, die sie sich mit Absicht brechen oder Anhänger einer Sekte, die sich ununterbrochen auf die Knie fallen lassen. Die meisten benutzen sie sinngemäß. Beim Leben scheint das aus irgendwelchen Gründen anders zu sein. Für mich ist es ganz klar, dass das Leben einen speziellen Sinn hat, den glücklich zu sein und in Liebe zu sich und zum Leben zu leben. Glück hat dabei nichts mit Egoismus zu tun. Zu sagen, ich bin glücklich, wenn ich andere ausbeute und unterdrücke, ist eben nicht wirklich Glück. Das ist falsch verstandenes Glück. Warum so viele nicht so leben? Keine Ahnung.
Die Menschen streiten nicht im Erlebnisfülle. Die Menschen streiten, weil sie Mangel empfinden. Wer sinngemäß lebt empfindet keinen Mangel. Du hast sie doch alle hier gepostet, die Gurus aus dem Internet, die das erklären.
Was ich nicht verstehe. Wenn ich sage, dass es darum geht, die richtigen Erfahrungen zu machen. Christoph, du aber sagst, es gibt kein richtig und falsch, denn das wären ja "subjektive ethisch- und moralische Wertvorstellungen". Wie ist dann der logische Schluß nicht der, dass Krieg und Frieden, Töten und Leben retten, gleichwertig sind? Beides sind einfach nur Erfahrungen, keine ist richtig, keine ist falsch. Erkläre das doch mal bitte.
Was Christoph macht hat eine interessante Methodik. Es geht hier nicht um das Thema sondern darum was man mit Text in einem Chat machen kann. Darum ist eine Diskussion auch vollkommen sinnlos. Christophs Beiträge sind inhaltlich leer und damit nicht angreifbar. Melden kann man sie auch nicht, er sagt ja nichts schlimmes sondern nur immer das gleiche mit anderen Worten - vielen Worten. Sein Ziel ist es an erster Stelle auf Seite 1 zu stehen um für sich Werbung zu machen. Egal was hier jemand schreibt, er wird es immer wieder mit einem langen Text auf die zweite Seite verdrängen. Diese Forum gehört Christoph. Das ist perfide aber sehr effektiv.
Genau Stefan! Inhaltlich leer! Der Sinn DES Lebens über alle Zeiten betrachtet ist konkret-Inhaltlich absolut leer! Jeder Versuch, dem "allgemeinen Sinn DES Lebens" (dieser distanzierten Draufsicht) ein bestimmtes Erlebnisziel anzuheften - oder eine bestimmte konkrete (z.B. ethisch-moralische) Handlungsanweisung einzubauen, ist sofort zum Scheitern verurteilt, weil es objektiv-unvollständig wäre - weil es die vielen anderen machbaren Erfahrungen (z.B. Leid, Schmerz, Angst) ausklammern würde - und somit eine Lüge wäre!
Ja, aber was bedeutet "inhaltlich leer"? Etwa keinen Sinn?
Nein, "inhaltlich leer" enthält immer noch einen tiefen Sinn - das Erfahrungen machen als Sinn-Selbstzweck - eine Aussage jenseits aller Qualitäten - jenseits aller subjektiven "gut und böse" Bewertungen.
Und auch das ewige Zuschauen (jenseits der Vergänglichkeit) ist - und bleib: ist unkaputtbar, unzerstörbar - eine ewige, neugierige, kosmische Instanz.
Immer und ewig wird jemand zuschauen (was auch immer) und Erfahrungen konsumieren! Vergängliche Erfahrungen, die sich nur subjektiv aus dem im Hier und jetzt bewerten lassen - aber nicht aus der "distanzierten Draufsicht" für alle und ewig allgemeingültig!
Das, was Eure subjektiven Sinn-Modelle so verletzlich-angreifbar macht, ist eben Eure subjektive Sicht – eine unvollständige Sicht, weil immer subjektiv – weil es so unbeschreiblich viele andere subjektive Sichtweisen gibt! Und alle diese Sichtweisen sind immer irgendwie anders – mit anderen Schwerpunkten - aus anderen Perspektiven angreifbar! Nicht DIE Wahrheit!
Erst wenn ihr wirklich etwas allgemeingültiges auf diese allgemeingültig gemeinte Frage schreibt, ist es nicht mehr angreifbar!
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Der Begriff „Maya“ (Illusion / Täuschung / Unwissenheit) bildet im Yoga und in der gesamten indischen Mythologie (z.B. in den Veden oder der Bhagavad Gita) einen zentralen Ausgangspunkt: https://de.wikipedia.org/wiki/Maya_(Philosophie)#:~:text=Maya%20(Sanskrit%20%E0%A4%AE%E0%A4%BE%E0%A4%AF%E0%A4%BE%20m%C4%81y%C4%81%20%E2%80%9EIllusion,unergr%C3%BCndliche%20Sch%C3%B6pferkraft%20des%20absoluten%20Brahman.
Wer Yoga wirklich lebt, wird daher ganz sicher anders denken als DU!
Du schreibst: >>>Wer gemäß meinem Sinnverständnis lebt, erlebt keinen Mangel und kann deswegen positiv in die Welt wirken…<<< Alleine die Tatsache, dass Du hier so vehement Deine Sicht durchsetzen möchtest – und ständig Gutes tun möchtest, spricht doch schon von erheblichen Mangelgefühlen Deinerseits – bist scheinbar mit dem was Dir begegnet überhaupt nicht zufrieden? Niemand würde etwas Besseres tun, wenn er nicht etwas Vorheriges als nicht so gut empfinden würde – auch Du nicht!
Du schreibst: >>>Das heißt dann einfach nur, dass die meisten Menschen den wahren Sinn nicht erkannt haben und entsprechend leben.<<< Der Begriff „den wahren Sinn“ ist subjektive Sicht - eine Illusion (Maya)! Wer bestimmt den denn? Das ist doch genau das Problem, um dass sich alle zanken (Du auch hier ) – sich die Köppe ein schlagen deswegen, weil jeder einen andern Begriff von „ethisch- und moralisch Sinngemäß“ hat – und auch jeder andere Vorstellungen hat, wie und mit welchen Mitteln das umzusetzen ist. Du bist doch mit Putins subjektiven, ethisch- und moralischen Sinn auch nicht einverstanden – scheinst doch zutiefst unzufrieden damit, oder täusche ich mich? Es gibt Milliarden subjektive Einzelvorstellungen zum „Wahren Sinn“ – und dazu, wie der gelebt werden sollte – und alle streiten darum – mit mehr oder weniger harten Bandagen.
Du musst einfach mal begreifen, dass Dein „wahrer Sinn“ auch nur einer von unglaublich vielen „wahren Sinnen“ ist. So lange Du das nicht verstehst, bist Du im Mangel!
>>> Dann ist der Sinn von Bergen Erfahrung, der Sinn von Meeren Erfahrung, Luft, Staub, alles Erfahrung. Na toll.<<< Ja TOLL!!! Ist doch gigantisch TOLL was diese Evolution schon an zauberhaften Illusionen (Maya/Entertainment) für uns (den Erleber? / den neugierigen Urgrund? /Gott? /…?) produziert hat!
>>>Die Frage ist doch, was ist der Sinn von Leben etwa im Vergleich zum Sinn von Wasser?<<< Diese Frage ist absolut unzulässig, weil die Erfahrung Wasser nicht existiert, ohne dass es erlebt / erfahren (als Entertainment konsumiert) wird!
Ja, die meisten benutzen ihre Beine sinngemäß – zum Laufen – von A nach B – um an B ganz bestimmte, subjektive Erfahrungen zu machen, die an Punkt A nicht möglich sind (aus wieder aus einem Mangel heraus, sonst würden die sich nicht auf die Beine machen) Ein weltlicher, subjektiver Sinn von vielen – subjektiven Sinnen – etwas, worüber man streiten kann! Werden die Beine ethisch- und moralisch vernünftig verwendet – oder dienen sie dazu, ein Opfer einzuholen oder für nach einem Raubmord zur Flucht? Was ist die sinngemäße Verwendung von Beinen?
Dann gibt es die Antwort aus der distanzierten Draufsicht: „Beine dienen allgemein dem Machen von Erfahrungen!“ Eine Sicht jenseits von gut und böse und daher Immer richtig! Und genau darum geht es hier, wenn wir uns über „DEN Sinn DES Lebens“ unterhalten. Diese Sichtweise darf NICHT mit den Milliarden Einzelsichtweisen vermischt werden!
Noch mal: Wer von seinem eigenen, subjektiven momentanen Einzel-Sinn (z.B. das eigene Bedürfnis nach Liebe, Frieden, Gerechtigkeit und Harmonie) – einem Sinn, der im krassen Wettbewerb zu vielen anderen, subjektiven Sinninterpretationen steht, auf DEN Sinn DES Lebens schließt, wird der Sache nicht gerecht!
Erst wenn man sachlich versteht, dass der Wettbewerb der Kreaturen SINN macht – und dass dieser zum Teil, sehr aggressiv und gewalttätig aus getragene Wettbewerb den Kern und Motor der Erlebnis-Evolution bildet, kann „den Sinn DES Lebens“ aus dieser distanzierten Sicht verstehen – ohne es zu vermischen – ohne es als beliebig oder gar als Aufforderung zur Gewalt verstehen.
>>> Wie ist dann der logische Schluß nicht der, dass Krieg und Frieden, Töten und Leben retten, gleichwertig sind? Beides sind einfach nur Erfahrungen, keine ist richtig, keine ist falsch. Erkläre das doch mal bitte.<<< So lange es Sinn macht für Frieden zu töten, um Leben zu retten, muss man anerkennen, dass Leid Sinn macht!
Erst wenn man die Illusion (Maya) durchschaut und seinen subjektiven Mangel als „subjektiven Sinn-Motor“ erkennt (z.B. hier ständig zu schreiben), kann sich persönlich etwas ändern.
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Claudia:
Was ich faszinierend finde. Wie ein Mensch auf seiner Web-Site Seminare zu Yoga anbieten kann und hier bei GE/spontacts Dinge wie Achtsames Spazierengehen und dabei gleichzeitig sagen kann, dass meine Sicht auf den Sinn des Lebens eine Illusion ist. Wer Yoga lebt, kann gar nicht anders denken als ich. Entweder also hört er auf anderen Yoga vermitteln zu wollen, weil er es eben nicht lebt. Oder er kommt zu einem anderen Ergebnis bei der Definition des Sinns des Lebens.
Ich kann nur sagen, dass jemand der achtsam ist, der bei sich ist, Erfahrungen machen kann, die die meisten Menschen nie machen. Christoph, du scheinst mir so dermaßen am äußeren orientiert, dass du den, aus meiner Sicht wahren, Sinn des Lebens einfach nicht erkennen kannst. Wenn du sagst, dass wir neue Erfahrungen aus Unzufriedenheit machen, dann ist das Ausdruck von Verhaftetsein in Bedürfnisbefriedigung aus einem Mangelgefühl heraus. Wer gemäß meinem Sinnverständnis lebt, erlebt keinen Mangel und kann deswegen positiv in die Welt wirken. Würden das alle tun gäbe es viel mehr neue Erfahrungen, Erkenntnisse und Entwicklungen als es durchaus auch positive Dinge gibt, die aus einem Gefühl des Mangels und der Unzufriedenheit entstanden sind.
Natürlich ist es zumindest mittelfristig nicht realistisch, dass alle Menschen glücklich sind und in Liebe zu sich sich und anderem Leben leben. Aber das heißt ja nicht, dass es nicht der Sinn des Lebens ist. Das heißt dann einfach nur, dass die meisten Menschen den wahren Sinn nicht erkannt haben und entsprechend leben.
Bevor es Leben gab hatte das Leben keinen Sinn. Der Sinn des Lebens ergibt sich erst mit dem Leben. Wenn also der Sinn der Schöpfung der sein soll, dass der Schöpfer Erfahrungen macht. Von mir aus. Dann ist der Sinn von Bergen Erfahrung, der Sinn von Meeren Erfahrung, Luft, Staub, alles Erfahrung. Na toll.
Die Frage ist doch was ist der Sinn von Leben etwa im Vergleich zum Sinn von Wasser? Aus irgendwelchen Gründen ist es wohl relativ einfach den Sinn von Beinen zu definieren. Es gibt eben wenige Leute, die sie sich mit Absicht brechen oder Anhänger einer Sekte, die sich ununterbrochen auf die Knie fallen lassen. Die meisten benutzen sie sinngemäß. Beim Leben scheint das aus irgendwelchen Gründen anders zu sein. Für mich ist es ganz klar, dass das Leben einen speziellen Sinn hat, den glücklich zu sein und in Liebe zu sich und zum Leben zu leben. Glück hat dabei nichts mit Egoismus zu tun. Zu sagen, ich bin glücklich, wenn ich andere ausbeute und unterdrücke, ist eben nicht wirklich Glück. Das ist falsch verstandenes Glück. Warum so viele nicht so leben? Keine Ahnung.
Die Menschen streiten nicht im Erlebnisfülle. Die Menschen streiten, weil sie Mangel empfinden. Wer sinngemäß lebt empfindet keinen Mangel. Du hast sie doch alle hier gepostet, die Gurus aus dem Internet, die das erklären.
Was ich nicht verstehe. Wenn ich sage, dass es darum geht, die richtigen Erfahrungen zu machen. Christoph, du aber sagst, es gibt kein richtig und falsch, denn das wären ja "subjektive ethisch- und moralische Wertvorstellungen". Wie ist dann der logische Schluß nicht der, dass Krieg und Frieden, Töten und Leben retten, gleichwertig sind? Beides sind einfach nur Erfahrungen, keine ist richtig, keine ist falsch. Erkläre das doch mal bitte.
Was Christoph macht hat eine interessante Methodik. Es geht hier nicht um das Thema sondern darum was man mit Text in einem Chat machen kann. Darum ist eine Diskussion auch vollkommen sinnlos. Christophs Beiträge sind inhaltlich leer und damit nicht angreifbar. Melden kann man sie auch nicht, er sagt ja nichts schlimmes sondern nur immer das gleiche mit anderen Worten - vielen Worten. Sein Ziel ist es an erster Stelle auf Seite 1 zu stehen um für sich Werbung zu machen. Egal was hier jemand schreibt, er wird es immer wieder mit einem langen Text auf die zweite Seite verdrängen. Diese Forum gehört Christoph. Das ist perfide aber sehr effektiv.
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Was ich faszinierend finde. Wie ein Mensch auf seiner Web-Site Seminare zu Yoga anbieten kann und hier bei GE/spontacts Dinge wie Achtsames Spazierengehen und dabei gleichzeitig sagen kann, dass meine Sicht auf den Sinn des Lebens eine Illusion ist. Wer Yoga lebt, kann gar nicht anders denken als ich. Entweder also hört er auf anderen Yoga vermitteln zu wollen, weil er es eben nicht lebt. Oder er kommt zu einem anderen Ergebnis bei der Definition des Sinns des Lebens.
Ich kann nur sagen, dass jemand der achtsam ist, der bei sich ist, Erfahrungen machen kann, die die meisten Menschen nie machen. Christoph, du scheinst mir so dermaßen am äußeren orientiert, dass du den, aus meiner Sicht wahren, Sinn des Lebens einfach nicht erkennen kannst. Wenn du sagst, dass wir neue Erfahrungen aus Unzufriedenheit machen, dann ist das Ausdruck von Verhaftetsein in Bedürfnisbefriedigung aus einem Mangelgefühl heraus. Wer gemäß meinem Sinnverständnis lebt, erlebt keinen Mangel und kann deswegen positiv in die Welt wirken. Würden das alle tun gäbe es viel mehr neue Erfahrungen, Erkenntnisse und Entwicklungen als es durchaus auch positive Dinge gibt, die aus einem Gefühl des Mangels und der Unzufriedenheit entstanden sind.
Natürlich ist es zumindest mittelfristig nicht realistisch, dass alle Menschen glücklich sind und in Liebe zu sich sich und anderem Leben leben. Aber das heißt ja nicht, dass es nicht der Sinn des Lebens ist. Das heißt dann einfach nur, dass die meisten Menschen den wahren Sinn nicht erkannt haben und entsprechend leben.
Bevor es Leben gab hatte das Leben keinen Sinn. Der Sinn des Lebens ergibt sich erst mit dem Leben. Wenn also der Sinn der Schöpfung der sein soll, dass der Schöpfer Erfahrungen macht. Von mir aus. Dann ist der Sinn von Bergen Erfahrung, der Sinn von Meeren Erfahrung, Luft, Staub, alles Erfahrung. Na toll.
Die Frage ist doch was ist der Sinn von Leben etwa im Vergleich zum Sinn von Wasser? Aus irgendwelchen Gründen ist es wohl relativ einfach den Sinn von Beinen zu definieren. Es gibt eben wenige Leute, die sie sich mit Absicht brechen oder Anhänger einer Sekte, die sich ununterbrochen auf die Knie fallen lassen. Die meisten benutzen sie sinngemäß. Beim Leben scheint das aus irgendwelchen Gründen anders zu sein. Für mich ist es ganz klar, dass das Leben einen speziellen Sinn hat, den glücklich zu sein und in Liebe zu sich und zum Leben zu leben. Glück hat dabei nichts mit Egoismus zu tun. Zu sagen, ich bin glücklich, wenn ich andere ausbeute und unterdrücke, ist eben nicht wirklich Glück. Das ist falsch verstandenes Glück. Warum so viele nicht so leben? Keine Ahnung.
Die Menschen streiten nicht im Erlebnisfülle. Die Menschen streiten, weil sie Mangel empfinden. Wer sinngemäß lebt empfindet keinen Mangel. Du hast sie doch alle hier gepostet, die Gurus aus dem Internet, die das erklären.
Was ich nicht verstehe. Wenn ich sage, dass es darum geht, die richtigen Erfahrungen zu machen. Christoph, du aber sagst, es gibt kein richtig und falsch, denn das wären ja "subjektive ethisch- und moralische Wertvorstellungen". Wie ist dann der logische Schluß nicht der, dass Krieg und Frieden, Töten und Leben retten, gleichwertig sind? Beides sind einfach nur Erfahrungen, keine ist richtig, keine ist falsch. Erkläre das doch mal bitte.
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Wie bei SMS oder E-Mails scheint es hier auch wegen der Schriftform in Kombination mit dem sekundenschnellen Versenden vermehrt zu Missverständnissen zu kommen. Viele in Gesprächen übliche Verhaltensweisen, die moderierend wirken, gibt es hier nicht. Beispielsweise kann man fast die ganze Redezeit für sich beanspruchen, ohne eine Redaktion des oder der Gegenüber zu sehen. Das ist hinderlich. Zweitens ist man versucht, auf Argumente nicht mit Nachfragen zu reagieren, sondern mit Gegenargumenten, denn für's Nachfragen bleibt – obwohl alles so schnell geht – keine Zeit. Wir reden ja kreuz und quer durcheinander. Die einen über die Art, wie man zusammen spricht (ich und du gerade), die anderen über den Sinn oder Unsinn (du und Claudia; wobei ich die Diskussion nicht wirklich verfolgt habe). Jedenfalls ist es nicht ein Hin und Her im gewohnten Sinn. Mich persönlich irritieren auch die Fotos (und das scheint anderen genau umgekehrt zu gehen). Wenn jemand immer gleich dreinschaut, tagein, tagaus, vielleicht freundlich lächelt, aber was Ernstes sagt, kommt das schräg rüber für mich.
Ich chatte, seit es Chat gibt, und Missverständnisse gibt es seit der ersten Stunde, leidenschaftliche Diskussionen ebenso. Damals haben wir uns ab und zu live getroffen, einfach so und ohne Absicht, dann waren wir wieder online unterwegs. Ich glaube nicht, dass man das heute noch macht. Es gab damals schon Hatespeech, aber nicht im selben Ausmass wie heute. Wenn ich schon nur bei banalen Themen die Online-Zeitung aufschlage und bei den Kommentaren lande, graut mir.
Wahrscheinlich ist das Internet schlicht nicht geeignet für tiefschürfende Diskussionen.
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Corinne:
Christoph:
Corinne:
Christoph:
@ Claudia Ja, es scheint wirklich unglaublich schwer zu verstehen, das was ich sagen möchte? Deshalb immer wieder ein neuer Anlauf: Du hast unter Deinem Punkt 1 interpretiert, „dass jede Erfahrung gleichwertig ist!“ Und genau das sehe ich so nicht! Aus dieser riesigen Distanz ist überhaupt keine Bewertung möglich! Selbst der Ansatz eines Versuches, der sich in dem Wort „gleichwertig“ ausdrückt (da findet doch schon im Kopf ein Vergleich und ein Abwägen statt), ist verboten und falsch! Aus dieser Perspektive über ein Moral-Verständnis, oder gar zu sagen: „Töten ist gleichwertig mit Liebe…“ ist absolut unzulässiger Unsinn!
Aus dieser Entfernung und über diesen GesamtZeitraum gesehen, ist es das, was es ist –ein ErfahrungsProzess - jenseits jeder Bewertung und jenseits jeden subjektiven Standpunktes. Aus dieser Sicht gibt es kein Richtig und kein Falsch – kein sinngemäßes Leben-, aber auch kein unsinniges Erleben.
Das Einzige, was man aus dieser Distanz noch über den Prozess sagen könnte: Die Erlebnisfülle und die Komplexität der Erfahrungen steigen wohl über die Jahrtausende.
Und: Diese treibende, "geheimnisvolle Neugierde“ sehnt sich scheinbar ständig nach Neuem (unerlebten Erfahrungen). Und: Dieser ständige Wettstreit der unglaublich vielen Kreaturen um ihre individuelle Erlebnisfülle belebt diesen Erfahrungsprozess – sorgt scheinbar eben für diese wachsende und überraschende Erlebnisfülle und Komplexität der Erfahrungen.
Ich glaube, Du hängst mit Deinem Begriff „sinngemäßes Leben“ (wo Du schon subjektive ethisch- und moralische Wertvorstellungen eingebaut hast), einer unerfüllbaren Illusion nach. Wir können gar nicht anders, als auf Kosten von anderen Kreaturen leben – uns unseren Platz im Leben nehmen und immer wieder neu behaupten.
Selbst Menschen, die sich nur von Baum-Früchten ernähren, töten und Verdrängen – zertrampeln auf dem Weg zum Baum tausende Kreaturen – und nehmen anderen Lebewesen (Insekten, Säugetiere, usw. die das sonst gegessen hätten) die Nahrung.
Schau doch mal aus dem Fenster: Dort ist ein ständiger Kampf. Dort wo Du parkst, kann kein anderer parken. Für das Geld, wo Du am Wochenende Essen gehst, kann in Indien eine Familie eine ganzen Monat leben. Was ist gerecht? Was ist moralisch? Wo liegen die Grenzen? Es gibt objektiv kein „sinngemäßes Leben“! Und auch in unserer weltlichen Praxis gibt es kein klares, „sinngemäßes Leben“! Alles bleibt immer ein Prozess – muss ständig neu verhandelt werden – mit und gegen Kreaturen – und die Grenzen wandern ständig – Ethik und Moral sind keine festen Grundwerte. Sklaverei und der Missbrauch von Kindern waren vor ein paar hundert Jahren noch vertretbar – standen im Einklang mit Ethik und Moral (im alten Griechenland hielten sich alte Männer junge Knaben und auch der Haussklave war für den Bürger normal). Und direkt für die aggressiven Moral-Apostel hier im Forum: NEIN; ich bin nicht für Sklaverei und Kindesmissbrauch!!!!
Also noch mal (weil es wohl so unglaublich schwer zu verstehen ist): Auf die Frage nach „dem Sinn DES Lebens“ (aus der distanzierten Draufsicht über alle Zeiten), macht keine Antwort universell Sinn, die sich auf momentane, subjektive Befindlichkeiten und auf eine momentane, subjektive Ethik und Moral stützt!
Den subjektiven Sinn Deines Lebens hingegen, kannst Du aber (und wird wohl auch jeder) aus dem jeweiligen, gesellschaftlichen Kontext individuell formulieren. Aber davon sprechen wir hier nicht! Hier geht es um mehr – um den Sinn DES Lebens generell!
Und da bleibt halt nur die Antwort: Diese geheimnisvolle Neugierde (das Leben) scheint sich immer wieder neu mit frischen Inhalten unterhalten zu lassen = „Entertainment“!
Mist, ich bin wieder mit fast allem ausser der Schlussfolgerung einverstanden.
Warum Mist? Dann formuliere die Schlussfolgerung doch kurzerhand um - mach einfach mal einen Vorschlag!
Solange wir hier keine allgemeingültige Schlussfolgerung stehen haben, mit der alle beteiligten bedingungslos einverstanden sind, ist die Frage nach dem Sinn des Lebens wohl noch nicht abschließend beantwortet. So müssen wir wohl weiter Suchen und Diskutieren 🤷♂️
Nein, müssen wir nicht. Hier scheint ja kein geeigneter Ort für diese Diskussion zu sein, da immer wieder die Fetzen fliegen. Über Sinn zu sprechen und dabei Frontalkollisionen in Kauf zu nehmen, das finde ich unlogisch oder zumindest anstrengend, und ich bin ein fauler Mensch.
Nicht der richtige Ort? Wo vermutest du denn den richtigen Ort für so etwas?
Was erwartest du denn von einer Diskussion? Die werden traditionell, nicht nur hier, oft sehr leidenschaftlich geführt. Egal ob im Bundestag, oder in Talkshows - wenn Menschen sich und ihre Anliegen unverstanden fühlen, diskutieren sie - nehmen Bezug, knüpfen immer wieder neu an, an die auch immer wieder neuen Argumente der anderen. Ein hin und her. Wer dazu keinen Bock hat und es anstrengend findet - wird ja keiner dazu genötigt.🤷♂️
Corinne:
Christoph:
Corinne:
So, so, die Diskussion wird seit heute nicht mehr in der Übersicht angezeigt. Das heisst, nur wer ihr bereits folgt, findet sie noch. Wir sind unter uns.
stimmt nicht - kann noch jeder sehen!
Unter den ersten 180 Diskussionen ist sie bei mir jedenfalls nicht gelistet. Das brauchst du mir zwar nicht zu glauben, aber es ist so. Ich bin bei Spontacts, falls das eine Rolle spielt.
Claudia:
Corinne:
Christof, ich würde es so formulieren: «Es gibt unterschiedliche Auffassungen, wer hier was wie oft sagen darf oder was hier nicht gesagt werden darf. Sinn macht scheinbar auch die vehemente Auseinandersetzung darüber, welcher Sinn sinnvoller ist. Jeder hat eine andere Auffassungen von dem, was sinnvoll ist, und viele sind bereit, sehr viel Energie in die Verwirklichung zu stecken, auch gegen die Auffassungen der anderen».
Kurzfassung: Deine Analyse ist oft richtig, deine Schlussfolgerungen hingegen oft falsch. Wobei ich, um im richtigen Flow zu bleiben, sagen müsste, dass ich vielen deiner Analysen folgen kann, deine Schlussfolgerungen aber völlig verquer finde. ;)
Den Kritikern sei gesagt: Wer sich mit anderen verbrüdert, um der negativen Sicht auf jemanden mehr Gewicht zu geben, und sich damit brüstet, dass es allen so gehe, betreibt Mobbing.
Abgesehen davon: Es zeichnen sich hier vier Varianten ab. Neues kam nicht mehr:
1. Der Sinn des Lebens ist es beliebige Erfahrungen zu machen. JEDE Erfahrung ist gleichwertig. Wer das nicht so sieht arbeitet mit einem falschen (Moral-)Verständnis. Töten ist gleichwertig mit Liebe. Leben ist langweilig, wenn man nicht unzufrieden ist und aus Unzufriedenheit neue Erfahrungen sucht. Exklusive Sicht von einer oder zwei Personen. Man könnte auch folgern: Der Sinn des Lebens ist es unzufrieden zu sein. Denn Zufriedenheit scheint nicht ausreichend Erfahrungen zu schaffen.
2. Es gibt keinen Sinn. Einige sehen das so.
3. Der Sinn ist Glück, Zufriedenheit, Liebe, Frieden, etwas in diese Richtung. Irgendwo geht es um Achtung des Lebens. Viele sehen das so.
4. Jeder Mensch entscheidet für sich was sein Sinn des Lebens ist. Es mag einen übergeordneten Sinn geben. Vielleicht aber auch nicht. Es ist letztenendes auch nicht wichtig. Viele sehen das so.
Ich bin irgendwo bei 3. und 4.
Einen schönen 1. Advent wünsche ich. Und grämt euch nicht, dass der jedes Jahr wieder kommt. Ich mache ihn mir trotzdem schön.
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Christoph:
Corinne:
Christoph:
@ Claudia Ja, es scheint wirklich unglaublich schwer zu verstehen, das was ich sagen möchte? Deshalb immer wieder ein neuer Anlauf: Du hast unter Deinem Punkt 1 interpretiert, „dass jede Erfahrung gleichwertig ist!“ Und genau das sehe ich so nicht! Aus dieser riesigen Distanz ist überhaupt keine Bewertung möglich! Selbst der Ansatz eines Versuches, der sich in dem Wort „gleichwertig“ ausdrückt (da findet doch schon im Kopf ein Vergleich und ein Abwägen statt), ist verboten und falsch! Aus dieser Perspektive über ein Moral-Verständnis, oder gar zu sagen: „Töten ist gleichwertig mit Liebe…“ ist absolut unzulässiger Unsinn!
Aus dieser Entfernung und über diesen GesamtZeitraum gesehen, ist es das, was es ist –ein ErfahrungsProzess - jenseits jeder Bewertung und jenseits jeden subjektiven Standpunktes. Aus dieser Sicht gibt es kein Richtig und kein Falsch – kein sinngemäßes Leben-, aber auch kein unsinniges Erleben.
Das Einzige, was man aus dieser Distanz noch über den Prozess sagen könnte: Die Erlebnisfülle und die Komplexität der Erfahrungen steigen wohl über die Jahrtausende.
Und: Diese treibende, "geheimnisvolle Neugierde“ sehnt sich scheinbar ständig nach Neuem (unerlebten Erfahrungen). Und: Dieser ständige Wettstreit der unglaublich vielen Kreaturen um ihre individuelle Erlebnisfülle belebt diesen Erfahrungsprozess – sorgt scheinbar eben für diese wachsende und überraschende Erlebnisfülle und Komplexität der Erfahrungen.
Ich glaube, Du hängst mit Deinem Begriff „sinngemäßes Leben“ (wo Du schon subjektive ethisch- und moralische Wertvorstellungen eingebaut hast), einer unerfüllbaren Illusion nach. Wir können gar nicht anders, als auf Kosten von anderen Kreaturen leben – uns unseren Platz im Leben nehmen und immer wieder neu behaupten.
Selbst Menschen, die sich nur von Baum-Früchten ernähren, töten und Verdrängen – zertrampeln auf dem Weg zum Baum tausende Kreaturen – und nehmen anderen Lebewesen (Insekten, Säugetiere, usw. die das sonst gegessen hätten) die Nahrung.
Schau doch mal aus dem Fenster: Dort ist ein ständiger Kampf. Dort wo Du parkst, kann kein anderer parken. Für das Geld, wo Du am Wochenende Essen gehst, kann in Indien eine Familie eine ganzen Monat leben. Was ist gerecht? Was ist moralisch? Wo liegen die Grenzen? Es gibt objektiv kein „sinngemäßes Leben“! Und auch in unserer weltlichen Praxis gibt es kein klares, „sinngemäßes Leben“! Alles bleibt immer ein Prozess – muss ständig neu verhandelt werden – mit und gegen Kreaturen – und die Grenzen wandern ständig – Ethik und Moral sind keine festen Grundwerte. Sklaverei und der Missbrauch von Kindern waren vor ein paar hundert Jahren noch vertretbar – standen im Einklang mit Ethik und Moral (im alten Griechenland hielten sich alte Männer junge Knaben und auch der Haussklave war für den Bürger normal). Und direkt für die aggressiven Moral-Apostel hier im Forum: NEIN; ich bin nicht für Sklaverei und Kindesmissbrauch!!!!
Also noch mal (weil es wohl so unglaublich schwer zu verstehen ist): Auf die Frage nach „dem Sinn DES Lebens“ (aus der distanzierten Draufsicht über alle Zeiten), macht keine Antwort universell Sinn, die sich auf momentane, subjektive Befindlichkeiten und auf eine momentane, subjektive Ethik und Moral stützt!
Den subjektiven Sinn Deines Lebens hingegen, kannst Du aber (und wird wohl auch jeder) aus dem jeweiligen, gesellschaftlichen Kontext individuell formulieren. Aber davon sprechen wir hier nicht! Hier geht es um mehr – um den Sinn DES Lebens generell!
Und da bleibt halt nur die Antwort: Diese geheimnisvolle Neugierde (das Leben) scheint sich immer wieder neu mit frischen Inhalten unterhalten zu lassen = „Entertainment“!
Mist, ich bin wieder mit fast allem ausser der Schlussfolgerung einverstanden.
Warum Mist? Dann formuliere die Schlussfolgerung doch kurzerhand um - mach einfach mal einen Vorschlag!
Solange wir hier keine allgemeingültige Schlussfolgerung stehen haben, mit der alle beteiligten bedingungslos einverstanden sind, ist die Frage nach dem Sinn des Lebens wohl noch nicht abschließend beantwortet. So müssen wir wohl weiter Suchen und Diskutieren 🤷♂️
Nein, müssen wir nicht. Hier scheint ja kein geeigneter Ort für diese Diskussion zu sein, da immer wieder die Fetzen fliegen. Über Sinn zu sprechen und dabei Frontalkollisionen in Kauf zu nehmen, das finde ich unlogisch oder zumindest anstrengend, und ich bin ein fauler Mensch.
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Corinne:
Christoph:
@ Claudia Ja, es scheint wirklich unglaublich schwer zu verstehen, das was ich sagen möchte? Deshalb immer wieder ein neuer Anlauf: Du hast unter Deinem Punkt 1 interpretiert, „dass jede Erfahrung gleichwertig ist!“ Und genau das sehe ich so nicht! Aus dieser riesigen Distanz ist überhaupt keine Bewertung möglich! Selbst der Ansatz eines Versuches, der sich in dem Wort „gleichwertig“ ausdrückt (da findet doch schon im Kopf ein Vergleich und ein Abwägen statt), ist verboten und falsch! Aus dieser Perspektive über ein Moral-Verständnis, oder gar zu sagen: „Töten ist gleichwertig mit Liebe…“ ist absolut unzulässiger Unsinn!
Aus dieser Entfernung und über diesen GesamtZeitraum gesehen, ist es das, was es ist –ein ErfahrungsProzess - jenseits jeder Bewertung und jenseits jeden subjektiven Standpunktes. Aus dieser Sicht gibt es kein Richtig und kein Falsch – kein sinngemäßes Leben-, aber auch kein unsinniges Erleben.
Das Einzige, was man aus dieser Distanz noch über den Prozess sagen könnte: Die Erlebnisfülle und die Komplexität der Erfahrungen steigen wohl über die Jahrtausende.
Und: Diese treibende, "geheimnisvolle Neugierde“ sehnt sich scheinbar ständig nach Neuem (unerlebten Erfahrungen). Und: Dieser ständige Wettstreit der unglaublich vielen Kreaturen um ihre individuelle Erlebnisfülle belebt diesen Erfahrungsprozess – sorgt scheinbar eben für diese wachsende und überraschende Erlebnisfülle und Komplexität der Erfahrungen.
Ich glaube, Du hängst mit Deinem Begriff „sinngemäßes Leben“ (wo Du schon subjektive ethisch- und moralische Wertvorstellungen eingebaut hast), einer unerfüllbaren Illusion nach. Wir können gar nicht anders, als auf Kosten von anderen Kreaturen leben – uns unseren Platz im Leben nehmen und immer wieder neu behaupten.
Selbst Menschen, die sich nur von Baum-Früchten ernähren, töten und Verdrängen – zertrampeln auf dem Weg zum Baum tausende Kreaturen – und nehmen anderen Lebewesen (Insekten, Säugetiere, usw. die das sonst gegessen hätten) die Nahrung.
Schau doch mal aus dem Fenster: Dort ist ein ständiger Kampf. Dort wo Du parkst, kann kein anderer parken. Für das Geld, wo Du am Wochenende Essen gehst, kann in Indien eine Familie eine ganzen Monat leben. Was ist gerecht? Was ist moralisch? Wo liegen die Grenzen? Es gibt objektiv kein „sinngemäßes Leben“! Und auch in unserer weltlichen Praxis gibt es kein klares, „sinngemäßes Leben“! Alles bleibt immer ein Prozess – muss ständig neu verhandelt werden – mit und gegen Kreaturen – und die Grenzen wandern ständig – Ethik und Moral sind keine festen Grundwerte. Sklaverei und der Missbrauch von Kindern waren vor ein paar hundert Jahren noch vertretbar – standen im Einklang mit Ethik und Moral (im alten Griechenland hielten sich alte Männer junge Knaben und auch der Haussklave war für den Bürger normal). Und direkt für die aggressiven Moral-Apostel hier im Forum: NEIN; ich bin nicht für Sklaverei und Kindesmissbrauch!!!!
Also noch mal (weil es wohl so unglaublich schwer zu verstehen ist): Auf die Frage nach „dem Sinn DES Lebens“ (aus der distanzierten Draufsicht über alle Zeiten), macht keine Antwort universell Sinn, die sich auf momentane, subjektive Befindlichkeiten und auf eine momentane, subjektive Ethik und Moral stützt!
Den subjektiven Sinn Deines Lebens hingegen, kannst Du aber (und wird wohl auch jeder) aus dem jeweiligen, gesellschaftlichen Kontext individuell formulieren. Aber davon sprechen wir hier nicht! Hier geht es um mehr – um den Sinn DES Lebens generell!
Und da bleibt halt nur die Antwort: Diese geheimnisvolle Neugierde (das Leben) scheint sich immer wieder neu mit frischen Inhalten unterhalten zu lassen = „Entertainment“!
Mist, ich bin wieder mit fast allem ausser der Schlussfolgerung einverstanden.
Warum Mist? Dann formuliere die Schlussfolgerung doch kurzerhand um - mach einfach mal einen Vorschlag!
Solange wir hier keine allgemeingültige Schlussfolgerung stehen haben, mit der alle beteiligten bedingungslos einverstanden sind, ist die Frage nach dem Sinn des Lebens wohl noch nicht abschließend beantwortet. So müssen wir wohl weiter Suchen und Diskutieren 🤷♂️
-
Christoph:
@ Claudia Ja, es scheint wirklich unglaublich schwer zu verstehen, das was ich sagen möchte? Deshalb immer wieder ein neuer Anlauf: Du hast unter Deinem Punkt 1 interpretiert, „dass jede Erfahrung gleichwertig ist!“ Und genau das sehe ich so nicht! Aus dieser riesigen Distanz ist überhaupt keine Bewertung möglich! Selbst der Ansatz eines Versuches, der sich in dem Wort „gleichwertig“ ausdrückt (da findet doch schon im Kopf ein Vergleich und ein Abwägen statt), ist verboten und falsch! Aus dieser Perspektive über ein Moral-Verständnis, oder gar zu sagen: „Töten ist gleichwertig mit Liebe…“ ist absolut unzulässiger Unsinn!
Aus dieser Entfernung und über diesen GesamtZeitraum gesehen, ist es das, was es ist –ein ErfahrungsProzess - jenseits jeder Bewertung und jenseits jeden subjektiven Standpunktes. Aus dieser Sicht gibt es kein Richtig und kein Falsch – kein sinngemäßes Leben-, aber auch kein unsinniges Erleben.
Das Einzige, was man aus dieser Distanz noch über den Prozess sagen könnte: Die Erlebnisfülle und die Komplexität der Erfahrungen steigen wohl über die Jahrtausende.
Und: Diese treibende, "geheimnisvolle Neugierde“ sehnt sich scheinbar ständig nach Neuem (unerlebten Erfahrungen). Und: Dieser ständige Wettstreit der unglaublich vielen Kreaturen um ihre individuelle Erlebnisfülle belebt diesen Erfahrungsprozess – sorgt scheinbar eben für diese wachsende und überraschende Erlebnisfülle und Komplexität der Erfahrungen.
Ich glaube, Du hängst mit Deinem Begriff „sinngemäßes Leben“ (wo Du schon subjektive ethisch- und moralische Wertvorstellungen eingebaut hast), einer unerfüllbaren Illusion nach. Wir können gar nicht anders, als auf Kosten von anderen Kreaturen leben – uns unseren Platz im Leben nehmen und immer wieder neu behaupten.
Selbst Menschen, die sich nur von Baum-Früchten ernähren, töten und Verdrängen – zertrampeln auf dem Weg zum Baum tausende Kreaturen – und nehmen anderen Lebewesen (Insekten, Säugetiere, usw. die das sonst gegessen hätten) die Nahrung.
Schau doch mal aus dem Fenster: Dort ist ein ständiger Kampf. Dort wo Du parkst, kann kein anderer parken. Für das Geld, wo Du am Wochenende Essen gehst, kann in Indien eine Familie eine ganzen Monat leben. Was ist gerecht? Was ist moralisch? Wo liegen die Grenzen? Es gibt objektiv kein „sinngemäßes Leben“! Und auch in unserer weltlichen Praxis gibt es kein klares, „sinngemäßes Leben“! Alles bleibt immer ein Prozess – muss ständig neu verhandelt werden – mit und gegen Kreaturen – und die Grenzen wandern ständig – Ethik und Moral sind keine festen Grundwerte. Sklaverei und der Missbrauch von Kindern waren vor ein paar hundert Jahren noch vertretbar – standen im Einklang mit Ethik und Moral (im alten Griechenland hielten sich alte Männer junge Knaben und auch der Haussklave war für den Bürger normal). Und direkt für die aggressiven Moral-Apostel hier im Forum: NEIN; ich bin nicht für Sklaverei und Kindesmissbrauch!!!!
Also noch mal (weil es wohl so unglaublich schwer zu verstehen ist): Auf die Frage nach „dem Sinn DES Lebens“ (aus der distanzierten Draufsicht über alle Zeiten), macht keine Antwort universell Sinn, die sich auf momentane, subjektive Befindlichkeiten und auf eine momentane, subjektive Ethik und Moral stützt!
Den subjektiven Sinn Deines Lebens hingegen, kannst Du aber (und wird wohl auch jeder) aus dem jeweiligen, gesellschaftlichen Kontext individuell formulieren. Aber davon sprechen wir hier nicht! Hier geht es um mehr – um den Sinn DES Lebens generell!
Und da bleibt halt nur die Antwort: Diese geheimnisvolle Neugierde (das Leben) scheint sich immer wieder neu mit frischen Inhalten unterhalten zu lassen = „Entertainment“!
Mist, ich bin wieder mit fast allem ausser der Schlussfolgerung einverstanden.