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  • Wer verspürt den Bedarf bzgl. „Digitalisierung“ die Bremse zu betätigen und wieder mehr zu leben?

    Frage · 6 Antworten · 8 Unterstützer · 383 Aufrufe

    Hand aufs Herz - wem geht der Digitalisierungswirbel auch auf den Nerv? Social Media, neue Tools, private Personen sowie Firmen spielen verrückt etc. …
    Zwar bin ich komplett in der Branche drin, beobachte aber so viel Desorientierung, Koordinationsverlust vom feinsten und wertvolle Zeit die einfach unnütz verschwendet wird. Wer würde sich gerne einfach dazu austauschen ?

     

    Kommentiert gerne ❣️

    19.03.26, 19:41

Antworten

  • 21.03.26, 00:20

    Ich bin da voll und Ganz bei dir ich benutze Sozial Media nur noch um Auszutauschen oder Leute kennenzulernen der Rest ist mir mittlerweile wirklich zu viel oder Modern alleine seit KI dabei ist... 💩💩💩

  • 20.03.26, 08:16

    Grüß euch!

     

    Ich bin glaub ich schon zu alt oder innerlich zu entspannt um mich irgendwie genötigt zu fühlen, dass ich immer überall dabei sein muss. Es kommt wie bei allen Dingen zu diesem "Die Dosis macht das Gift" Gschichtl.

     

    Es gibt wirklich wenige Dinge, die soooooooo wichtig sind, dass man sie ständig mitbekommen muss. Vor allem machen sich glaub ich viele Leute damit fertig, wenn sie die Nachrichten hören, sehen oder lesen. Nachrichten sind tendenziell schlecht und berichten auch öfter von schlechten als von guten Dingen. Gute Dinge wollen die Menschen eher nicht so sehen wie Schlechte. Wieso würden sonst Menschenmengen bei Unfällen den Weg blockieren und auch noch Fotos oder Videos machen wollen?

     

    Die Menschen sollten, meiner Meinung nach, mehr in sich gehen, vielleicht auch meditieren (das schadet sowieso nicht) und lernen zu entspannen und das Leben weniger gestresst anzugehen. Es gibt so viele Leute, die auch krampfhaft das Handy in den Fingern halten, als ob deren Leben davon abhängen würde und das finde ich schon sehr bedenklich. Wenn ich in den Öffis die Leute beobachte, die immer am Handy hängen bzw. am Tablet oder Eltern die mit Kinderwägen unterwegs sind, dabei telefonieren, sich selbst mit dem Handy beschäftigen oder das Kind mit dem Handy und Tablet beschäftigen. Ich weiß nicht, ob das wirklich gut ist....

     

    Mein Handy ist immer auf lautlos, weil ich nicht das Gefühl habe irgendwas zu verpassen.

     

    Onlinebanking finde ich hingegen natürlich schon gut, weil es unnötige Wege spart.

     

    Arg finde ich, dass immer mehr Leute in KI Tools irgendwas eintippen und deren Antworten fast schon als Allheilmittel für alles sehen.

  • 20.03.26, 08:04

    Davon bin ich nicht betroffen, mindestens nicht, solange ich meine Bananen, Schoggi und Eier noch in Bar bezahlen kann.

    Sollte das nicht mehr möglich sein gehe ich ins Altersheim, werde ich da abgelehnt in die Psychiatrie, werde ich da abgelehnt ins Gefängnis weil ich nichts mehr bezahlen kann und sagen die: 'Falsche Adresse, wir bringen sie in eine geeignete einrichtung" ist auch gut.....

  • 19.03.26, 21:42

    "Ein großer Teil der Jugendlichen will laut einer Studie soziale Medien im Internet weniger nutzen - schafft es zugleich aber nicht. Außerdem spricht sich die Mehrheit der Befragten für ein Handyverbot im Schulunterricht oder Klassenzimmer aus." 23.09.2025

     

    https://www.zeit.de/news/2025-09/23/studie-mehrheit-der-jugendlichen-scheitert-am-handyverzicht

     

    Ja, auf jeden Fall. Es triggert jede Menge Suchtverhalten. Vermutlich bei den meisten Menschen. Vielleicht ist das zu optimistisch, aber ich glaube junge Menschen werden als Erste irgendwann eine Gegenbewegung bilden. 

  • Ich denke, dass es bei dem "Digitalisierungswirbel" nicht darum gehen sollte, die Bremse zu 
    treten, sondern darum sie so zu gestalten, dass sie in geordnete Bahnen gelenkt wird, dass 
    mag anfangs erstmal Mehraufwand bedeuten, bis man die Hardware eingerichtet und Soft-
    ware installiert und konfiguriert hat, aber letztlich laufen die Prozesse dann schneller und 
    man selbst produktiver....

    ...aber ich gebe Dir soweit Recht, dass man sein eigenes Leben nicht nur damit verbringen
    sollte, sondern auch reale Kontakte braucht und die Natur geniessen sollte um nicht zu 
    abhängig von Social Media etc. zu werden und auch mal ausspannen zu können, sende lG:-)

  • 19.03.26, 20:59 - Zuletzt bearbeitet 19.03.26, 21:00.

    Hallo Angela: Das ist so und dazu kommt der vermeintliche Zwang und Wahn, alles mitbekommen und immer erreichbar sein zu müssen. 

    Das immer erreichbar sein zu müssen habe ich schon unterbunden, als ich in den 90er Jahren einen Anrufbeantworter bekam. "Ruf mal zurück" war die Nachricht auf dem AB.... der Rückruf erfolgte meinerseits 3 Tage später. Das dauerte nicht lange und alle wussten, welche Nachricht man mir auf dem AB hinterlassen musste, damit ich reagiere. Seit ich ein Handy habe, ist dieses oft auch mal nur auf lautlos gestellt oder komplett aus. 

    Social Media wie Instagram  habe ich komplett abgeschafft, Facebook nutze ich zu 95% nur noch, um Spielstände speichern zu können.  Whatsapp habe ich, nutze ich aber genauso wie den AB in den 90er Jahren, zudem habe ich keine Kanäle aboniert.

    Überhaupt der ganze Wahn mit den Apps.... wenn ich Spiegel und Co lesen möchte, dann öffne ich den Browser und besuche deren Webseite. NIx mit Nachrichtenapps und der ständigen Benachrichtigung, dass etwas passiert sei. 

    Und auch GE nutze ich als Lebensergänzungsmittel: Einloggen, kurz checken was es neues gibt und dann wieder ausloggen. 

    Und ganz ehrlich: Das Leben läuft bei mir wunderbar, die digitalen Möglichkeiten sind wunderbare Hilfsmittel, um den Alltag sinnvoll zu organisieren (sei es die Bahnauskunft, das Onlinebanking, Informationen zu möglichen Ausflugszielen zu finden, Hotel zu buchen, Facharzttermine zu bekommen etc). Aber es ist kein Dauerzwang, kein Informationsstress etc vorhanden. Mir tun die Menschen leid (und ich kenne sehr viele Betroffene), die inzwischen nur noch vermeindlich digital Vollgas leben, mit der Informationsflut absolut überfordert sind und den Kompass verloren haben, was wichtig und richtig ist.

     

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