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  • Sprücheklopfer: "Noch 'en Gedicht" (Heinz Ehrhardt) 😁

    Diskussion · 102 Beiträge · 4 Gefällt mir · 1.381 Aufrufe

    ... Richtet sich an alle, die Freude an "DER Schrift" haben , die sich gerne so vielfältig darstellen darf, wie sie ist: Gedichte, Aphorismen, Sprüche, Zitate, Poesie und Memes, ob von bekannten Größen oder Selbstverfasstes: Herzlich willkommen 🤗, auch all jenen, die mit Anderen konstruktiv über Beiträge philosophieren möchten!

     

    Kleingedrucktes: Bitte immer "Ross und Reiter"- respektive Quelle nennen!

    -----------------------‐---------------------------------------

     

    "Wie jede Blüte welkt und jede Jugend 

    dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,

    blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

    zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

    Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe

    bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

    um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

    in andere, neue Bindungen zu geben.

    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

    der uns beschützt und der uns hilft zu leben."

    - Hermann Hesse, Auszug aus "Stufen" - 

     

     

    Viel Freude und philosophische Grüße!

    Maresa

     

    15.02.26, 13:33

Beiträge

  • Heute, 12:43

     

    In meinem wilden Herzen

     

    "Wunderliches Wort: Die Zeit vertreiben, sie zu halten wäre das Problem. Denn wen ängstigt nicht: Wo Ist ein Beiben, wo ein endlich Sein in alledem? 

     

    Sieh der Tag verlangsamt sich entgegen jenem Raum, der ihn nach Abend nimmt. Aufstehen wurde Stehn, und Stehn wird Liegen, und das willig Liegende verschwimmt - 

     

    Berge ruhen von Sternen überprächtigt; - 

    Aber auch in Ihnen flimmert Zeit.

    Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt

    obdachlos die Unvergänglichkeit ."

     

    - Rainer Maria Rilke -

     

  • 01.03.26, 10:02 - Zuletzt bearbeitet 01.03.26, 10:03.

     

    Glück

     

    "Das Wenige ist die Methode, um das Wesentliche zu erkennen. Wenn das Wenige dem Wesentlichen entspricht, ist das Glück."

     

    - John van Düffel -

  • 28.02.26, 13:26

    Wo Zustimmung Likes bringt, stirbt der Hang zum Widerspruch.

     

    - Thomas Häntsch, *1958, Fotograf - 

  • 27.02.26, 10:03 - Zuletzt bearbeitet 27.02.26, 10:04.

     

    Ph(r)asen

     

    Der volle Mond

    hängt benebelt

    in den Hochspannungsleitungen

    und ich ändere

    oft meine Meinung 

    In der letzten Zeit,

    DER Letzten!

     

    - Frank-Tilmann Schaller (18),

     Schüler aus Nagold -

  • 26.02.26, 09:17

    Proktologe Peter Pogel
    wetzte gerne seinen Hobel
    bei der Nachtschwester Nora Nolte,
    die das durchaus gerne wollte.
    Als Frau Pogel das erfuhr,
    dachte sie: „Na warte nur!“
    und trat ihrem Gatten barsch
    in den werten Doktorarsch.
    Seitdem cremt er täglich seine Wunde
    und ist selbst sein bester Kunde.

     

    MacWeck (www.gedichte.ws)

     

     

  • 25.02.26, 23:06

    Kaffee fördert die Potenz. Nach 10 Tassen Kaffee kann man die zitternden Hände sehr gut beim Vorspiel einsetzen. 

     

    Harald Schmidt

     

    🤪😆

  • Da wir die Realität nicht ändern können, lasst uns die Augen ändern, die die Realität sehen.

     

    Nikos Kazantzakis 

  • 25.02.26, 22:47

    Es war einmal ein Küchensieb
    Das war der Hausfrau ziemlich lieb
    Doch eines Tages kam ein Dieb
    Und stahl die Löcher aus dem Sieb
    Was danach von ihm übrig blieb
    Die Hausfrau zur Verzweiflung trieb

     

    Horst Winkler

  • 24.02.26, 20:53 - Zuletzt bearbeitet 24.02.26, 20:54.

     

    Überlass es der Zeit

     

    Erscheint dir etwas unerhört,

    bist du tiefsten Herzens empört,

    bäume nicht auf, versuch's nicht mit Streit,

    berühr' es nicht, überlass' es der Zeit.

     

    Am ersten Tag wirst du feige dich schelten,

    am zweiten lässt du dein Schweigen schon gelten,

    am dritten hast du's überwunden,

    alles ist wichtig nur auf Stunden.

     

    Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,

    Zeit ist Balsam und Friedensstifter.

     

     

    - Theodor Fontane -

     

     

  • 23.02.26, 22:06 - Zuletzt bearbeitet 23.02.26, 22:46.

    Wenn die Frauen verblühen, verduften die Männer.

     

    Heinrich Zille

     

    Frohe Arbeit - ernster Wille!

    Mal en Schluck in de Destille!

    Und een bisken Kille Kille

    Det hält munter!

    Heinrich Zille

  • ✗ Dieser Inhalt wurde von Torsten (Swordsman) wieder gelöscht.
  • 23.02.26, 21:12

     

    Torsten (Swordsman):

    Ich erhoffe nichts.    Δεν ελπίζω τίποτα.

     

    Ich fürchte nichts.     Δεν φοβάμαι τίποτα. 

     

    Ich bin frei.                 Είμαι λέβτερος

     

    (Nikos Kazantzakis) 

    mister anonym hat gesprochen .... hugh 😆☝️🤪

  • Ich erhoffe nichts.    Δεν ελπίζω τίποτα.

     

    Ich fürchte nichts.     Δεν φοβάμαι τίποτα. 

     

    Ich bin frei.                 Είμαι λέβτερος

     

    (Nikos Kazantzakis) 

  • 23.02.26, 17:05

     

    Demokratie und Freiheit 

     

    Endlich besitzen wir alle Schlüssel;

    für jedes Problem einen Schlüssel. 

    Doch nun nahm man uns das Schloss.

     

    - K.-H. Junczyk, Köln -

  • 23.02.26, 11:58

    Ein Mann fand ein Adlerei und legte es in das Nest einer Henne. Der junge Adler schlüpfte mit den Küken aus und wuchs zusammen mit ihnen auf. Da er von klein auf wie ein Huhn erzogen wurde, dachte der Adler, er sei ein Huhn. Er scharrte im Dreck nach Würmern, pickte Körner und flatterte nur wenige Meter in die Luft, genau wie die Hühner. 

    Jahre später sah der Adler hoch oben am Himmel einen majestätischen Vogel, der mühelos durch die Lüfte segelte. „Wer ist das?“, fragte er. „Das ist der Adler, der König der Vögel. Er gehört zum Himmel. Wir sind Hühner und gehören zur Erde“, antwortete ein anderes Huhn. So lebte und starb der Adler als Huhn, weil er nie an sein wahres Potenzial glaubte. 

     

    James Aggrey

     

     

    Die Kernaussagen/Moral:

    • Identität: Der Adler verhielt sich nicht wie ein Adler, weil er sich für ein Huhn hielt.
    • Umfeld: Die Umgebung beeinflusst, wer wir glauben zu sein.
    • Potenzial: Man sollte seine eigenen Talente und Träume verfolgen, anstatt sich durch die Grenzen anderer einschränken zu lassen.
    • Selbstwert: Die Geschichte ermutigt, „die Flügel auszubreiten“ und das eigene Leben zu leben, auch wenn man anders erzogen wurde.
  • 23.02.26, 11:41 - Zuletzt bearbeitet 23.02.26, 11:41.

    Solange du dagegen ankämpfst, gibst du ihm Macht. Du gibst ihm so viel Macht, wie du verwendest, um dagegen zu kämpfen.

    Anthony de Mello

  • 23.02.26, 11:38
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Wolfgang wieder gelöscht.
  • 22.02.26, 11:18

     

    Maresa:

    *

    selbstzensur

     

    ich habe mir die hand abgehackt

    damit die zeichen meiner linien

    mich nicht vorschnell verraten 

    das haar trage ich mittellang bis kurz

    ich darf also als angepasst gelten

    meine kleidung ist betont liberal

    aber individualitisch gehalten

    denn die werbung plädiert zur zeit

    wieder für die eigene note

    politischen versammlungen in meinem kopf 

    halte ich mich bewusst fern 

    mein name steht in keiner schwarzen liste

    kein spitzel wird mich fotografieren 

    leserbriefen sowie politischen Diskussionen im freien enthalte ich mich streng 

    unauffällig ist mein gang

    immer bin ich bestrebt gutbürgerlich zu wirken

    ich halte an mir 

    außerberufliches engagement kann ich belegen war nie meine sache da halte ich mich raus

    das kann ich mir nicht leisten 

    ich habe frau und kinder

    mich ruft die pflicht zur raison

    DENN ICH WEISS:

    wo die gesinnung kocht

    da schnüffeln die ratten!

     

    - Norbert Ney, Karlsruhe -

    (*Abgeschrieben wie abgedruckt)

     

     

     

    bei der ersten zeile musste ich spontan an evil dead (tanz der teufel - 2) denken :D

  • 22.02.26, 11:08

    *

    selbstzensur

     

    ich habe mir die hand abgehackt

    damit die zeichen meiner linien

    mich nicht vorschnell verraten 

    das haar trage ich mittellang bis kurz

    ich darf also als angepasst gelten

    meine kleidung ist betont liberal

    aber individualitisch gehalten

    denn die werbung plädiert zur zeit

    wieder für die eigene note

    politischen versammlungen in meinem kopf 

    halte ich mich bewusst fern 

    mein name steht in keiner schwarzen liste

    kein spitzel wird mich fotografieren 

    leserbriefen sowie politischen Diskussionen im freien enthalte ich mich streng 

    unauffällig ist mein gang

    immer bin ich bestrebt gutbürgerlich zu wirken

    ich halte an mir 

    außerberufliches engagement kann ich belegen war nie meine sache da halte ich mich raus

    das kann ich mir nicht leisten 

    ich habe frau und kinder

    mich ruft die pflicht zur raison

    DENN ICH WEISS:

    wo die gesinnung kocht

    da schnüffeln die ratten!

     

    - Norbert Ney, Karlsruhe -

    (*Abgeschrieben wie abgedruckt)

     

     

     

  • 21.02.26, 12:12

    Es kann einen schon sehr erschrecken
    Muss man in dieser Zeit entdecken
    Wie weit doch Dummheit ist verbreitet
    Und oft auch noch von Wut begleitet


     

    Wer sich gemütlich eingerichtet
    In seinem Weltbild, fest und starr
    Auf Faktenkenntnis gern verzichtet
    Da ist Verschwörung offenbar

     

     

    Der Mensch- "vernunftbegabtes Wesen"
    So kann man es ja manchmal lesen
    Was ich schon oft erfahren habe:
    Nicht jeder hat wohl diese Gabe


     

    Fehlt´s jemand an Faktenwissen
    Kann man helfen schnell und leicht
    Aber man ist aufgeschmissen
    Wenn kein Fakt ihn mehr erreicht

     

     

    Horst Winkler

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