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  • 40 Stunden Arbeitswoche

    Diskussion · 124 Beiträge · 15 Gefällt mir · 2.765 Aufrufe
    Luis aus Würzburg

    Hallo Leute, 

     

    ich bin neu hier auf der App und habe gedacht ich mach mal ein Thema auf welches mich schon länger beschäftigt. Es soll weniger um eine Diskussion gehen sondern eher um ein Austausch beziehungsweise um eure Meinungen diesbezüglich. 

     

    Es geht um eine Vollzeitbeschäftigung beziehungsweise um die 40 Stunden Woche im Angestelltenverhältnis. 

    Ich schildere mal meine Gedanken und Meinung dazu. 

     

    Ich persönlich finde eine 40 Stunden in der heutigen Zeit einfach nicht mehr zeitgemäß. Alles wird immer teurer. Miete, die Sozialabgaben, Auto, Lebensmittel einfach alles wurde noch mal angehoben in den letzten Jahren. Es kann echt nicht sein das eine Person die für den Mindestlohn arbeitet in Vollzeit nur 1600 € rausbekommt. Da bleibt einfach kaum was übrig zum zurücklegen für die Altersvorsorge. Du zählst in Deutschland mit 1800 € Netto schon zur Mittelschicht das ist einfach nur lächerlich finde ich. Klar diese Personen könnten noch einen Minijob annehmen aber die meisten haben einfach keine Kraft mehr nach der regulären Arbeitszeit sich erneut zu motivieren da fehlt einfach die Kraft dazu. Du willst ja außerdem noch LEBEN und nicht 45 Jahre lang dich ausnutzen lassen oder gelebt haben um zu arbeiten. Ja wie gesagt man hat ja vielleicht auch noch Kinder, Haustiere, Haushalt, körperliche Einschränkungen als Beispiel und wie will man das alles unterbringen bei einer 40 Stunden Woche. Früher hat es gereicht wenn in der Familie eine Person Vollzeit gearbeitet hat um die anderen durch zu bringen heute müssen beide Person Vollzeit arbeiten damit es reicht beziehungsweise wollt ihr euch auch vielleicht mal ein Eigenheim kaufen als Beispiel und bei der Bank ein Kredit anfordern. Der Kredit wird aber meistens abgelehnt wenn nur einer von beiden Vollzeit arbeitet und die Frau Teilzeit 30 Stunden wenn überhaupt. Ich höre öfters "ja wenn du nicht 40 Stunden die Woche arbeitest wirkt sich das negativ auf die Rente aus also sie werden weniger Rente bekommen als einer der Vollbeschäftigt ist". Das ist richtig aber will ich überhaupt das Rentenalter erreichen ? Werde ich es überhaupt erreichen ? Theoretisch kann jeder von uns von einen Tag auf den anderen weg sein weil er ein Herzinfarkt bekommt, einen Autounfall hat oder sein Leben bei einem Anschlag verliert. Will ich mein ganzes Leben opfern für eine Rente (die ich nochmal versteuern muss) wo wir zum heutigen Stand noch nicht mal wissen ob es überhaupt eine gibt beziehungsweise ob diese ausreicht zum Leben ? Ich glaube nämlich kaum das diese reicht. Sehe öfter so viele ältere Menschen 70+ die noch Zeitungen austragen müssen oder Rasen mähen weil sie eben NICHT ausreicht um monatlich durch zu kommen.

     

    Andere EU Länder lachen sich über Deutschland kaputt. In anderen Ländern sind die Löhne zwar gleich oder sogar niedriger aber das tägliche Leben und vorallem die Mieten sind wesentlich günstiger als hier weshalb es Sinn macht als Rentner oder auch schon davor auszuwandern und dort neu beginnen. Du musst in Deutschland 13h am Tag arbeiten und das über einen längeren Zeitraum das du überhaupt eine Chance hast dir privat einen Wohlstand aufzubauen und die finanzielle Freiheit zu erreichen oder je nachdem welches Lebensziel du anstrebst. Aber dieses Arbeitspensum ist auch nicht für jeden gut da es auf die mentale Gesundheit drückt und schnell zu einem Burnout führt weil einfach tausend Dinge zu tun sind. Da muss man schon der Typ dafür sein der das vom Kopf her kann. Dein Umfeld spielt da auch eine große Rolle.  In einem Angestelltenverhältnis ohne weitere Einkommensströme ist dies fast unmöglich. Du wirst hier so dermaßen über den Tisch gezogen und leergesaugt. Du arbeitest als Angestellter immer für die Ziele und Träume von anderen Menschen in dem Fall für die Firma oder das Unternehmen in dem du tätig bist. Das Geld was du bekommst ist immer nur die Belohnung für deine Hilfe/Zeit. Aber man sollte sich wirklich mal selbst fragen wofür mach ich das jeden Tag für so wenig Geld. Meine Lebenszeit ist mir mehr Wert als 100 € am Tag. Ich persönlich will frei sein von der Vorstellung wie ein Leben sein muss. Ich will nicht für andere Menschen arbeiten und mich jeden Tag rumscheuchen lassen sondern mit anderen gemeinsam als Team etwas aufbauen etwas eigenes erschaffen. Meine eigenen Ziele und Interessen verfolgen. Gemeinsam Erfolge feiern als Team.

     

    Um es abzuschließen: 

     

    Ich habe nichts gegen Arbeiten an sich, es gehört zum Leben dazu aber es muss sich auch lohnen morgens aufzustehen grade in der heutigen Zeit. Jeder sollte selbst entscheiden wieviel Stunden er in der Woche arbeiten will. Ich persönlich finde 40 Stunden einfach altmodisch. 5-10 Stunden weniger die Woche können schon so viel ausmachen manchmal. 

    Wie denkt ihr darüber? 

     

    Danke für eure Zeit  ✌️

    10.03.25, 16:51 - Zuletzt bearbeitet 10.03.25, 16:55.

Beiträge

  • 11.03.25, 13:36

    My 2Cents: Der Tag hat 24h - selbst wenn ich 8h schlafe, 8h arbeite - stehen mir noch 8h Freizeit pro Arbeitstag zu Verfügung. Plus 2 Tage Wochenende, plus 6 Wochen Urlaub... Selbst mit einer ausführlichen Mittagspause und einer langen Pendlerstecke bleiben noch min. 5h pro Tag. Mir persönlich hat das immer gereicht, um Freunde, Familie, Hobby, Ehrenamt, Garten... zu pflegen.

     

    Ja - früher konnte man sich mit der Konstellation Alleinverdiener plus ggf. Dazuverdienerin ein Eigenheim leisten. Ist jetzt nicht mehr so. Punkt. Kann man drüber lamentieren - oder es so annehmen. Zumindest als Paar kann man immernoch wählen: Doppelvollverdiener und Kredit für Haus - oder Rollenmodell mit Hausfrau - dann ist das Haus eben nicht mehr drin. Man kann auch ohne glücklich werden. Einfach mal Veränderungen annehmen und mit ihnen positiv umgehen.

     

    Genauso hat man die Wahl: Jetzt "leben" (oder als Frau klassisch in Mutter-Teilzeit und wie heutzutage immernoch die Mehrheit der Frauen danach nie wieder zurück in Vollzeit, obwohl die eigentliche Erziehungszeit nur max. 1/3 der Lebensarbeitszeit in Anspruch nimmt) und nix für die Rente ansparen - und dann im Alter eben altersarm sein (oder abhängig vom Partner). Oder voll arbeiten um sich im Alter über Geld keine Sorgen machen zu müssen. So läuft das Leben. Irgendwer muss mich ja finanzieren - ich habe mich dafür entschieden, dass ich das selber bin. Solange ich fit bin auch gerne (Teilzeit) noch über die 67 Jahre hinaus.

     

    Ebenso hat man die Möglichkeit, minimalistisch zu leben und sich nix zu gönnen - und dafür mehr Freiteit zu haben. Auch nen Modell. Ich bin froh, dass man in D diese Wahlmöglichkeiten hat - man sollte nur so fair sein,  von der Gesellschaft keine finanzielle Unterstützung zu erwarten, obwohl man voll arbeitsfähig ist und es nur nicht möchte. Von den hohen Steuern / Abgaben, die du bemängelst, werden letztlich eben auch die Menschen mitfinanziert, die tatsächlich nicht voll arbeiten können.

  • 11.03.25, 13:34

     

    Sunny:

     

    Luzie:

     

    Grundsätzlich nichts gegen Arbeit:)).... schon wieder ein Lacher...

    Bemerkenswert, wenn man sich die Freiheit nehmen kann und weniger 'arbeiten' geht. Das sind Menschen, die aber einen Gang runter schalten, nicht auf Kommerz und Kapitalismus plädieren und ihr 'Work Life Balance' ganz bestimmt sehr gut pflegen.

    Hast du konkrete, realistische Vorstellungen etwas zu ändern? Könntest z.b. in die Politik einsteigen....:)

     

    Klar...jeder darf Meinung haben..aber ich habe eine ganz andere:))..deswegen diskutiert man.

     

    🤣

    deutsche Politik .. Ein Sammelbecken von Schul- ,Studienabbrechern, brotlosen Künstlern, weltfremden Träumen und Realitätsverweigerern ....herzlich willkommen

     

    ...die gibts überall...nicht nur im Deutschen Land.

  • 11.03.25, 13:09

     

    Simon:

    Ich finde 40 Stunden die Woche Arbeiten ist aus mehreren Gründen problematisch: 

     

    1: Wozu eigentlich? Es macht aus Volkswirtschaftlicher Sicht keinen Sinn. 

    Anstatt, dass Firmen 3 Personen mit je 40 Stunden anstellen, kann man auch 4 Personen mit je 30 Stunden anstellen. 

    Dann gebe es weniger Arbeitslose. Wenn es weniger Arbeitslose gibt, muss der Staat weniger Sozialhilfen ausbezahlen, heißt man hat ein größeres Staats Budget und die Steuern könnten gesenkt werden. Wodurch Netto Gehälter steigen. 

     

    2. Es bringt mehr Arbeiten Brutto kaum mehr Geld. Wenn man 30 Stunden arbeitet ist das Brutto Gehalt 25% niedriger. Aber nicht das Netto Gehalt. Die Unterschiede sind meist nicht sehr groß, weil du in niedrigere Steuerklassen kommst. 

     

    3. Menschen die weniger Arbeiten haben mehr Zeit und können damit Geld sparen.

     

    a) Wenn man den ganzen Tag arbeitet bekommt man mehr Gesundheitliche Probleme, muss daher öfter zum Arzt. 30 Stündler haben mehr Freizeit und Erholung, das senkt Lebenskosten. Was bringt es dir mehr zu verdienen, wenn vom vielen Sitzen vorm Computer z.B. deine Wirbelsäule hin wird und du jede Woche 100€ für eine Massage ausgibst, um den Rücken wieder herzustellen. Oder du jedes Jahr mehr Dioptrin durch die Bildschirm Arbeit bekommst und dann 5000€ für eine Laseraugen Operation oder jährlich neue Brillen für paar Hunderter kaufst. Wenn deine Zähne hin werden, weil du 8 Stunden lang nicht zum Zähneputzen kommst und dann Zahnarztkosten in tausender Höhe hast. 

    Wer 6 statt 8 Stunden arbeitet hat 2 zusätzliche Stunden am Tag für Fitness-Center oder Yoga. 

     

    b)  Es fehlt Zeit um Angebote zu vergleichen. 40 Stündler kaufen aus Zeitmangel z.B. Mal ein Sofa oder einen Fernseher für 4000€, obwohl es das selbe Modell bei einem anderen Laden für nur 2000€ gegeben hätte. Wenn man mehr Zeit für Recherche hat, vermeidet man sehr oft hohe Kosten. 30 Stündler können bei Reisen viel mehr planen, bessere Hotels die weniger Kosten finden, auch besseren Service bieten. Recherche und Vergleich macht viel aus. 

    Eine schnell, schnell geplante 10.000 € Reise macht weniger Spaß als eine gut geplante 2500 € Reise, wo man mehr herum kommt und bessere Orte sieht. 

     

    c) Man hat auch keine Zeit z.B. Aktien oder Crypto Kurse zu vergleichen. Ich kenne Leute die Geld damit verdienen, dass sie in ihrer Freizeit Comics oder Pokemon / Magic Karten kaufen und Verkaufen. Die Menschen wissen alle nicht was ihr alter Krempel wert ist und gebrauchte Sachen werden daher sehr oft unter wert verkauft. 

     

    4. Menschen die 40 Stunden arbeiten, haben oft wenig privat Leben und keinen aktiven Bekanntenkreis. 

    Du hast keine Zeit für Freunde oder Vereine. Du lebst im Prinzip nur mit deiner Familie und deinen 2 besten Freunden. Aber es bleibt sonst nix für Freizeit über. 

    Dadurch schrumpfen deine sozial Kontakte auf ein absolutes Minimum. Du verlierst dadurch den Bezug zur Welt. 

    -> Dies führt wieder zu einem finanziellen Verlust. Weil man keine Tipps oder Ratschläge von Freunden bekommt. Hast du ein großes soziales Umfeld, bekommt man immer wieder Tipps von Freunden. So was wie hey das 100€ Videospiel das du kaufen willst, ist gerade im ... Store für 2€ zu haben. Die Waschmaschine die du wolltest ist völliger Bullshit, nimm Modell XY das kostet die Hälfte und hat 3 Mal so viele Programme. 

     

    5. Menschen die 40 Stunden arbeiten haben weniger Zeit um sich weiter zu bilden. Du kannst nicht non stop Bücher lesen, wenn du ständig im Büro sitzt. Bedeutet du lernst wenig in den Bereichen außerhalb deines Arbeitsgebietes dazu. 

    Du bekommst wenig von der Welt mit. Wenn deine Freunde von einem neuen Film oder Trend reden, weißt du nicht wovon sie reden, weil dir die Zeit fehlt um dich überall am laufenden zu halten. 

    1. Der Aufwand für 4 AN ist für den AG höher. Ausserdem haben wir einen Fachkräftemangel, denn ein gewisser Prozentsatz der Arbeitslosen lässt sich schlichtweg nicht in den Arbeitsmarkt integrieren. Physisch u. psychisch indisponiert, Lustlosigkeut , Technisch abgehängt, wohnsitzorientiert etc. 

    Mehr Geld im. Staatssekretär hat nich nie bedeutet dass du Steuern gesenkt werden, sondern die Ausgaben für allerlei Schischi werden erhöht... sprich verschwendet. 

    2. Gerade on de. Inneren Lohnklassen machen sich EUR 200.00 sehr wohl bemerkbar. 

    3. Wer mehr freie Zeit hat, gibt mehr Geld aus, weil " ausgehen" kostet . Viele Leute arbeiten 45 Jahre ohne gesundheitliche Probleme. Nicht an jeder Krankheit ist der Job schuld, sondern auch der Genpool. Laseraugen.... kümmert doch die Jugend nicht, die jede Sekunde der Freizeit auf ihre klitzekleines Handy starrt.

    Wo willst du denn dann die EUR 2500.00 für Urlaub hernehmen, bei weniger arbeiten? 

    Bist du gut organisiert, dann Gast du auch Zeit zum Recherieren, du musst nur Prioritäten setzen,  Heisst dann aber weniger Zeit zum chillen. 

    Weniger Bekannte.... echt? Hier kannst du mit wenig Auwsnd schnell 1000e kennenlernen. Mehr als 2- 3 Freundschsften zu pflegen halte ich für illusorisch. 

     

    Würden Menschen ihre Zeit wirklich produktiver einsetzten. Habe letztlich gelesen, dass Frauen , die ihre Arbeitszeit reduzieren, mehr Freizeit fürs Putzen investieren. 

     

    Der Trend von morgen , ist  übermorgen Geschichte. 

  • 11.03.25, 12:46 - Zuletzt bearbeitet 11.03.25, 12:47.

     

    Luis:

     

    Luzie:

    .... ich hab mir jetzt doch noch den ganzen text von dir "reingezogen"....bisschen lustig, entschuldige, dass ich schmunzeln muss...ich höre solche aussagen von jungen leuten oft. aber nicht immer!

    Eine (oder mehrere) fragen habe ich an dich: liebst du denn deine Arbeit überhaupt? gehst du gerne arbeiten? was würdest du denn tun, wenn du weniger arbeiten gehen würdest mit weniger Lohn? bist du minimalistisch unterwegs, denkst du ökologisch?....oder grad das Gegenteil?....rennst du dem "schnellem Geld" nach?

    Ich weiss nur, dass es sehr viele verwöhnte Menschen gibt, denen es einfach zu gut geht.

    Und dann gibt es andere, die arbeiten wie Säcke, und sind zufrieden...auch mit weniger.

    Ich schlage vor, dass du dein Leben so organisierst, bis du an ein Punkt gelangst, wo du zufriedener und dankbarer wirst..für mich liest sich deine aussagen sehr unreif, naiv, empfindlich und missraten an.

    Hallo Luzie, 

     

    ich habe nur meine Meinung und Gedanken hier geteilt mehr hab ich nicht gemacht. 

    Das ist einfach meine Denkweise und ich werde meine Aussagen nicht ändern nur weil du diese als unreif oder naiv empfindest. Lach du mal weiter

     

    Für mich sollte arbeiten einfach erfüllend sein. Geld sollte nie die einzige Motivation sein ein Job anzunehmen. Man verkauft seine wertvolle Lebenzeit für ein bisschen Geld das ist doch langweilig und irgendwie auch etwas traurig wenn man mal so drüber nachdenkt. Arbeitnehmer sollten mehr verdienen als nur das Geld. Wertschätzung, Akzeptanz, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Selbstvertrauen solche Dinge zum beispiel. 

     

    Ich renne nicht dem schnellen Geld hinterher sonst würde ich ja normal arbeiten wie jeder andere auch. Hab das nicht nötig. Ich hatte noch nie einen Job wo die oben genannten aufgezählten Punkte zugegriffen haben.

     

    Wenn ich weniger arbeiten würde und dafür weniger Geld bekomme würde ich das machen denke ich wenn ein paar der gesagten Punkte ebenfalls vorhanden sind ansonsten fühl ich mich wie ein Sklave der herumgescheucht wird. 

    Genau...erfüllende Arbeit, aber nicht nach ihr definiert. Da gibts noch viel mehr. Anarchie ist eh das Beste...funktioniert aber leider nicht. Du kannst auch im Dschungel leben oder dich anmelden für ein One-Way-Ticket zum Mars.

    Annend für sich bin ich auch der Meinung, dass man nicht nur Ja und Amen sagt. Wir Alten gingen damals auf die Strasse...aber ohne Kleber...haben rebelliert...und bewegt. Das solltest du auch tun:).

    Mit dem Selbständig sein hab ich auch Erfahringen gesammelt...da musst du doppelt oder dreifach von deiner freien Zeit arbeiten, bis es fruchtet, solltest du dir im Klaren sein. Versuch es...mach! Und vorallem, sammle deine Erfahrungen im Tun..nur so kann man wachsen.

    Alles Gute.

  • 11.03.25, 12:45

     

    Luzie:

     

    Luis:

     

    Es hat doch nichts mit meiner Generation zu tun. Es sind meine Gedanken und es ist meine Meinung. Jeder darf hier seine Meinung frei äußern. Es gibt viele Beiträge dazu auf Youtube zu meinen angesprochenen Punkten oder auch abseits davon gibt es viele mit denen ich mich schon privat unterhalten habe genau über dieses Thema die ähnliche oder gleiche Ansichten haben. Diese Menschen waren alle unterschiedlich alt das hat nichts mit den 20er Jahren zu tun es betrifft uns alle. 

     

    Ich habe grundsätzlich nichts gegen Arbeit das hab ich ja auch nicht gesagt bloß ist es ein großer unterschied ob du ausgebeutet wirst und in der hintersten Ecke als Lagerhelfer arbeitest niemand interessiert sich für dich oder ob du einen fairen Lohn bekommst, du deine Ideen einbringen kannst, dir die Arbeit Spaß macht/dich erfüllt und eventuell sogar in diesem Unternehmen aufsteigen kannst und befördert wirst.

     

    45 Jahre Vollzeit arbeiten machen heutzutage wenige weil sie vielleicht psychische Probleme kriegen, chronische Schmerzen bekommen oder einen Badscheibenvorfall es kann doch immer etwas passieren das weißt du doch nicht. Ich wünsche es keinem seinen vorher geliebten Beruf nicht mehr ausüben zu können aber was wäre wenn das dieser Person passiert? Work Life Balance ist in der heutigen Zeit einfach unglaublich wichtig das man eben solche Sachen verbeugt oder es zumindest versucht. 

    Grundsätzlich nichts gegen Arbeit:)).... schon wieder ein Lacher...

    Bemerkenswert, wenn man sich die Freiheit nehmen kann und weniger 'arbeiten' geht. Das sind Menschen, die aber einen Gang runter schalten, nicht auf Kommerz und Kapitalismus plädieren und ihr 'Work Life Balance' ganz bestimmt sehr gut pflegen.

    Hast du konkrete, realistische Vorstellungen etwas zu ändern? Könntest z.b. in die Politik einsteigen....:)

     

    Klar...jeder darf Meinung haben..aber ich habe eine ganz andere:))..deswegen diskutiert man.

     

    🤣

    deutsche Politik .. Ein Sammelbecken von Schul- ,Studienabbrechern, brotlosen Künstlern, weltfremden Träumen und Realitätsverweigerern ....herzlich willkommen

     

  • 11.03.25, 12:42

    Ich finde 40 Stunden die Woche Arbeiten ist aus mehreren Gründen problematisch: 

     

    1: Wozu eigentlich? Es macht aus Volkswirtschaftlicher Sicht keinen Sinn. 

    Anstatt, dass Firmen 3 Personen mit je 40 Stunden anstellen, kann man auch 4 Personen mit je 30 Stunden anstellen. 

    Dann gebe es weniger Arbeitslose. Wenn es weniger Arbeitslose gibt, muss der Staat weniger Sozialhilfen ausbezahlen, heißt man hat ein größeres Staats Budget und die Steuern könnten gesenkt werden. Wodurch Netto Gehälter steigen. 

     

    2. Es bringt mehr Arbeiten Brutto kaum mehr Geld. Wenn man 30 Stunden arbeitet ist das Brutto Gehalt 25% niedriger. Aber nicht das Netto Gehalt. Die Unterschiede sind meist nicht sehr groß, weil du in niedrigere Steuerklassen kommst. 

     

    3. Menschen die weniger Arbeiten haben mehr Zeit und können damit Geld sparen.

     

    a) Wenn man den ganzen Tag arbeitet bekommt man mehr Gesundheitliche Probleme, muss daher öfter zum Arzt. 30 Stündler haben mehr Freizeit und Erholung, das senkt Lebenskosten. Was bringt es dir mehr zu verdienen, wenn vom vielen Sitzen vorm Computer z.B. deine Wirbelsäule hin wird und du jede Woche 100€ für eine Massage ausgibst, um den Rücken wieder herzustellen. Oder du jedes Jahr mehr Dioptrin durch die Bildschirm Arbeit bekommst und dann 5000€ für eine Laseraugen Operation oder jährlich neue Brillen für paar Hunderter kaufst. Wenn deine Zähne hin werden, weil du 8 Stunden lang nicht zum Zähneputzen kommst und dann Zahnarztkosten in tausender Höhe hast. 

    Wer 6 statt 8 Stunden arbeitet hat 2 zusätzliche Stunden am Tag für Fitness-Center oder Yoga. 

     

    b)  Es fehlt Zeit um Angebote zu vergleichen. 40 Stündler kaufen aus Zeitmangel z.B. Mal ein Sofa oder einen Fernseher für 4000€, obwohl es das selbe Modell bei einem anderen Laden für nur 2000€ gegeben hätte. Wenn man mehr Zeit für Recherche hat, vermeidet man sehr oft hohe Kosten. 30 Stündler können bei Reisen viel mehr planen, bessere Hotels die weniger Kosten finden, auch besseren Service bieten. Recherche und Vergleich macht viel aus. 

    Eine schnell, schnell geplante 10.000 € Reise macht weniger Spaß als eine gut geplante 2500 € Reise, wo man mehr herum kommt und bessere Orte sieht. 

     

    c) Man hat auch keine Zeit z.B. Aktien oder Crypto Kurse zu vergleichen. Ich kenne Leute die Geld damit verdienen, dass sie in ihrer Freizeit Comics oder Pokemon / Magic Karten kaufen und Verkaufen. Die Menschen wissen alle nicht was ihr alter Krempel wert ist und gebrauchte Sachen werden daher sehr oft unter wert verkauft. 

     

    4. Menschen die 40 Stunden arbeiten, haben oft wenig privat Leben und keinen aktiven Bekanntenkreis. 

    Du hast keine Zeit für Freunde oder Vereine. Du lebst im Prinzip nur mit deiner Familie und deinen 2 besten Freunden. Aber es bleibt sonst nix für Freizeit über. 

    Dadurch schrumpfen deine sozial Kontakte auf ein absolutes Minimum. Du verlierst dadurch den Bezug zur Welt. 

    -> Dies führt wieder zu einem finanziellen Verlust. Weil man keine Tipps oder Ratschläge von Freunden bekommt. Hast du ein großes soziales Umfeld, bekommt man immer wieder Tipps von Freunden. So was wie hey das 100€ Videospiel das du kaufen willst, ist gerade im ... Store für 2€ zu haben. Die Waschmaschine die du wolltest ist völliger Bullshit, nimm Modell XY das kostet die Hälfte und hat 3 Mal so viele Programme. 

     

    5. Menschen die 40 Stunden arbeiten haben weniger Zeit um sich weiter zu bilden. Du kannst nicht non stop Bücher lesen, wenn du ständig im Büro sitzt. Bedeutet du lernst wenig in den Bereichen außerhalb deines Arbeitsgebietes dazu. 

    Du bekommst wenig von der Welt mit. Wenn deine Freunde von einem neuen Film oder Trend reden, weißt du nicht wovon sie reden, weil dir die Zeit fehlt um dich überall am laufenden zu halten. 

  • 11.03.25, 12:35

     

    Matthias:

    Andere EU Länder lachen sich über Deutschland kaputt.

    Wenn ich so etwas lese, dann merkt man ganz schnell, dass kann nur von einem Menschen der Gen.Z kommen. 

     

    Wie oft warst du schon im Ausland? Im Nicht-EU Ausland? 

    ... vermutlich sehr wenig, denn dann wüsstest du, dass man nicht lacht sondern neidisch ist auf unser Rentensystem... auf das beste Gesundheitssystem der Welt... das beste Ausbildungssystem der Welt etc. 

    Dann wüsstest du wie verdammt gut es uns hier in Deutschland geht. 

     

    Einfache Mathematik... 

    Weniger arbeiten, aber mehr verdienen... oder... das Gym bezahlen, das Auto, die 70-100qm Wohnung, die Urlaube, das chillen, Essen gehen etc. und wenn man alt ist dann soll es einem an nichts fehlen... 😂😂. 

    Der Typ im Gym, der dir sagt wie du trainieren musst, der dir Geräte pflegt, arbeitet aber auch weniger, möchte auch mehr Geld... 

     

    Richtige Rechnung wäre... 

    In jungen Jahren mehr arbeiten (42-44 Std/Woche) und je älter man wird immer weniger arbeiten. 

     

    Das Problem ist bei euch jungen Menschen, dass ihr im Luxus aufgewachsen seit, alles glaubt was TikTok und Co euch sagen, ihr nicht mehr hinterfragen könnt und am Ende die einfache Formel nicht versteht 

    "Von nichts kommt auch nichts"... und am Ende ist die Politik schuld...und soll die Bedingungen verbessern, damit man im Schlaraffenland leben kann 😂😂. 

     

    Nur geht diese Formel nicht auf... und weil das Gesundheitssystem so gut ist, leben die Menschen statistisch immer älter. 

     

    Neue Formel... 

    Alt werden, länger leben, aber auch gut versorgt werden... wenn man 45 Jahre vorher weniger gearbeitet und sich als leisten möchte. 

    Löse bitte diese Formel und wenn du das Ergebnis hast, bist du reicher Mann an Lebenserfahrung... 👍🤔

    Stimme dir in grossen Teilen zu Betr.. Der verwöhnten und zeil privilierten GenZ . Der Reichtum wurde für Massenzuwanderung, Wokeness etc verfrühstückt. 

     

    Korrektur, Scheuklappen abnehmen... das beste Rentensystem und Gesundheitssystem haben Österreich und die Schweiz. Deutschland das war mal und wenn ich mir die Argumentation von Luis ansehe, ist der Zug seit langem abgefahren. 

     

    Keine Lösungen, wenig Macher, mimimi.....

    Mein Vater und mein Großvater hatten 2 Jobs, Tankstelle, Kiosk noch nach dem Hauptjob, um sich etwas kleines aufzubauen. 

  • 11.03.25, 12:04

     

    Michael:

    Kommt mir halt schon etwas verwöhnt vor, auch wenn vor allem die Wohnkosten unverhältnismäßig gestiegen sind. Ich habe die meiste Zeit meines Lebens 50 - 60 Stunden die Woche gearbeitet, meine Ehegattin war ebenfalls berufstätig und da waren mit zwei Kindern keine Fernreisen oder sonstiger Luxus möglich aber wir waren nicht unzufrieden. Man könnte sich ja einen Job suchen, der einem Freude macht.

    Hoffentlich erwartest du dir jetzt keinen Orden für deinen Arbeitseinsatz!

    Völlig in Ordnung, wenn Leute 50-60 Stunden wöchentlich arbeiten - aber zum Glück sind diese Menschen KEIN Maßstab.

  • 11.03.25, 11:42

     

    Michael:

    Kommt mir halt schon etwas verwöhnt vor, auch wenn vor allem die Wohnkosten unverhältnismäßig gestiegen sind. Ich habe die meiste Zeit meines Lebens 50 - 60 Stunden die Woche gearbeitet, meine Ehegattin war ebenfalls berufstätig und da waren mit zwei Kindern keine Fernreisen oder sonstiger Luxus möglich aber wir waren nicht unzufrieden. Man könnte sich ja einen Job suchen, der einem Freude macht.

    Michael hallo nochmal, 

     

    ich würde mich nicht als verwöhnt bezeichnen.

    Meine Denkweise ist einfach anders als bei vielen da draußen glaube ich. Wenn der Job den man ausübt Freude bereitet sowie das bei dir denke ich der Fall war dann vergisst man schnell die tägliche Arbeitszeit weil man diese Dinge gerne tut und mit sich selbst mit dem was man macht glücklich ist. Du gehst auf darin, bist begeistert und arbeitest mit vollem Elan an etwas dann fühlt sich das denke ich fast nicht wie Arbeit an. 

     

    Wenn du aber gezwungen bist zu arbeiten um deine Miete zu zahlen oder allgemein um zu überleben dann ist das etwas ganz anderes. Du schaust ständig auf die Uhr, bist unkonzentriert, ständig genervt und solche Sachen. Das ist das was mich stört. 

     

    Nicht die Arbeit an sich sondern unter anderem die schlechte Bezahlung unter anderem. 

    Ich hoffe du verstehst es etwas.

  • 11.03.25, 11:35

     

    Luzie:

    .... ich hab mir jetzt doch noch den ganzen text von dir "reingezogen"....bisschen lustig, entschuldige, dass ich schmunzeln muss...ich höre solche aussagen von jungen leuten oft. aber nicht immer!

    Eine (oder mehrere) fragen habe ich an dich: liebst du denn deine Arbeit überhaupt? gehst du gerne arbeiten? was würdest du denn tun, wenn du weniger arbeiten gehen würdest mit weniger Lohn? bist du minimalistisch unterwegs, denkst du ökologisch?....oder grad das Gegenteil?....rennst du dem "schnellem Geld" nach?

    Ich weiss nur, dass es sehr viele verwöhnte Menschen gibt, denen es einfach zu gut geht.

    Und dann gibt es andere, die arbeiten wie Säcke, und sind zufrieden...auch mit weniger.

    Ich schlage vor, dass du dein Leben so organisierst, bis du an ein Punkt gelangst, wo du zufriedener und dankbarer wirst..für mich liest sich deine aussagen sehr unreif, naiv, empfindlich und missraten an.

    Hallo Luzie, 

     

    ich habe nur meine Meinung und Gedanken hier geteilt mehr hab ich nicht gemacht. 

    Das ist einfach meine Denkweise und ich werde meine Aussagen nicht ändern nur weil du diese als unreif oder naiv empfindest. Lach du mal weiter

     

    Für mich sollte arbeiten einfach erfüllend sein. Geld sollte nie die einzige Motivation sein ein Job anzunehmen. Man verkauft seine wertvolle Lebenzeit für ein bisschen Geld das ist doch langweilig und irgendwie auch etwas traurig wenn man mal so drüber nachdenkt. Arbeitnehmer sollten mehr verdienen als nur das Geld. Wertschätzung, Akzeptanz, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Selbstvertrauen solche Dinge zum beispiel. 

     

    Ich renne nicht dem schnellen Geld hinterher sonst würde ich ja normal arbeiten wie jeder andere auch. Hab das nicht nötig. Ich hatte noch nie einen Job wo die oben genannten aufgezählten Punkte zugegriffen haben.

     

    Wenn ich weniger arbeiten würde und dafür weniger Geld bekomme würde ich das machen denke ich wenn ein paar der gesagten Punkte ebenfalls vorhanden sind ansonsten fühl ich mich wie ein Sklave der herumgescheucht wird. 

  • 11.03.25, 11:11

    Kommt mir halt schon etwas verwöhnt vor, auch wenn vor allem die Wohnkosten unverhältnismäßig gestiegen sind. Ich habe die meiste Zeit meines Lebens 50 - 60 Stunden die Woche gearbeitet, meine Ehegattin war ebenfalls berufstätig und da waren mit zwei Kindern keine Fernreisen oder sonstiger Luxus möglich aber wir waren nicht unzufrieden. Man könnte sich ja einen Job suchen, der einem Freude macht.

  • 11.03.25, 11:09

     

    Sandra:

    So, jetzt muss ich auch mal was dazu sagen. Ich finde es wirklich schlimm, dass ihr einen jungen Menschen derart beleidigt und runter macht. Zu behaupten, er sei nur ein "Gen Z" und würde seine Ansichten nur aus den sozialen Medien haben, ist einfach unfair. Und "Gen Z" ist zudem auch ein Begriff aus den Medien.

    Jeder sollte das Recht haben, seine Meinung offen zu teilen, ohne sich dafür Vorwürfe oder Angriffe gefallen lassen zu müssen. Es ist wichtig, dass er eine neutrale und vorurteilsfreie Antwort bekommt.

    Zu mir: Ich bin weder verwöhnt noch lebe ich im Reichtum. Ich gehöre auch nicht zur Generation Z, aber ich verstehe trotzdem, was er meint und kann seine Bedenken nachvollziehen. Ja, wir leben im Kapitalismus, und es gibt sicherlich einige, wie zum Beispiel Luise, die es vielleicht schaffen, sich von diesem System zu befreien. Aber das ändert nichts daran, dass wir alle in diesem System leben und uns mit den Herausforderungen, die es mit sich bringt, auseinandersetzen müssen.

    Hallo Sandra also erstmal danke dir für deine netten Worte. 

     

    Meine Denkweise ist einfach anders als bei vielen Menschen. Die meisten Menschen nehmen das System wie es aktuell ist einfach so hin und sehen es als "normal" an zu arbeiten um Geld zu verdienen anstatt auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. 

     

    Wenn ich Mitte oder Ende 50 wäre, würde ich vielleicht auch anders über dieses Thema denken und die letzten zehn Jahre bis zur rente auch noch irgendwie versuchen durchzukriegen und die arbeit an sic  einfach so annehmen. 

     

    Aktuell bin ich jung, Hungrig und voller Ideen und ich lass mich einfach nicht unter meinem Wert verkaufen. Meine Lebenszeit ist mir einfach zu schade dafür andere Menschen reicher zu machen. Es muss sich einfach was ändern anstatt die Arbeit einfach so hinzunehmen um Geld zu verdienen. Wenn du wirklich erfolgreich werden willst und du dir einen Wohlstand aufbauen willst MUSS man etwas eigenes aufbauen und jeden Tag AN SICH und SEINEN Träumen arbeiten. Dann gibt es auch einen Grund morgens aufzustehen.

  • 11.03.25, 11:04

     

    Luis:

     

    Wenn ich mir eigene Ziele setze und diese verfolge habe ich viel mehr Motivation Gas zu geben als wenn ich für das nächste Umsatzziel des Unternehmens hinarbeite. Das ist ein großer Unterschied. 

    Hast du irgendwo geschrieben, was du zur Zeit konkret arbeitest?

  • 11.03.25, 10:45

     

    Norgi:

    @Luis:

    Komisch, ich hatte immer eine Arbeitszeit von 40 Std pro Woche oder mehr (Projekte, Selbstständigkeit) und hab auch während dieser Zeit "gelebt". Freizeit, Familie - mit ein bisschen Organisation klappt das prima. Und weil ich immer voll gearbeitet hab, bin ich heute auch nicht drauf angewiesen, Flaschen zu sammeln. Das machen dann diejenigen, die in jungen (oder auch mittleren Jahren) die Prio mehr auf "Balance" als auf "Work" gelegt haben. Ich dagegen konnte mir im Leben schon einige Wünsche und Träume erfüllen und realisiere auch jetzt noch einiges.

     

    Und die Ansicht, dass der evtl. Ehemann der Ernährer ist und die evtl. Ehefrau dazuverdient , darfst Du getrost  in die Mottenkiste packen. Aus welchem Jahrhundert bist Du denn entsprungen? 

     

    Wenn ich Dein Alter ansehe, solltest Du eigentlich voller Tatendrang Dein Leben anpacken und loslegen. Aber von Dir kommt nur Gejammer. 

     

    Ja sowie du das beschreibst scheinst du deine Erfüllung gefunden zu haben. Du hast DEINE eigenen Ziele verfolgt. Herzlichen Glückwunsch. 

     

     

    Ich sehe das halt anders. Durch das ganze Arbeiten und mit anderen vergleichen verliert man sich selbst total. Die Frage was einem persönlich wirklich wichtig ist beziehungsweise was seine eigenen Lebensziele sind rückt immer weiter in den Hintergrund. Man läuft nur noch dem Geld hinterher und das ist ein Problem. Geld alleine sollte niemals der einzige Grund sein zu arbeiten. Bei den meisten Menschen ist dies leider so. Wenn ich mir eigene Ziele setze und diese verfolge habe ich viel mehr Motivation Gas zu geben als wenn ich für das nächste Umsatzziel des Unternehmens hinarbeite. Das ist ein großer Unterschied. 

  • 11.03.25, 10:44 - Zuletzt bearbeitet 11.03.25, 10:46.

     

    Luis:

     

    Matthias:

    Wenn ich so etwas lese, dann merkt man ganz schnell, dass kann nur von einem Menschen der Gen.Z kommen. 

     

    Wie oft warst du schon im Ausland? Im Nicht-EU Ausland? 

    ... vermutlich sehr wenig, denn dann wüsstest du, dass man nicht lacht sondern neidisch ist auf unser Rentensystem... auf das beste Gesundheitssystem der Welt... das beste Ausbildungssystem der Welt etc. 

    Dann wüsstest du wie verdammt gut es uns hier in Deutschland geht. 

     

    Einfache Mathematik... 

    Weniger arbeiten, aber mehr verdienen... oder... das Gym bezahlen, das Auto, die 70-100qm Wohnung, die Urlaube, das chillen, Essen gehen etc. und wenn man alt ist dann soll es einem an nichts fehlen... 😂😂. 

    Der Typ im Gym, der dir sagt wie du trainieren musst, der dir Geräte pflegt, arbeitet aber auch weniger, möchte auch mehr Geld... 

     

    Richtige Rechnung wäre... 

    In jungen Jahren mehr arbeiten (42-44 Std/Woche) und je älter man wird immer weniger arbeiten. 

     

    Das Problem ist bei euch jungen Menschen, dass ihr im Luxus aufgewachsen seit, alles glaubt was TikTok und Co euch sagen, ihr nicht mehr hinterfragen könnt und am Ende die einfache Formel nicht versteht 

    "Von nichts kommt auch nichts"... und am Ende ist die Politik schuld...und soll die Bedingungen verbessern, damit man im Schlaraffenland leben kann 😂😂. 

     

    Nur geht diese Formel nicht auf... und weil das Gesundheitssystem so gut ist, leben die Menschen statistisch immer älter. 

     

    Neue Formel... 

    Alt werden, länger leben, aber auch gut versorgt werden... wenn man 45 Jahre vorher weniger gearbeitet und sich als leisten möchte. 

    Löse bitte diese Formel und wenn du das Ergebnis hast, bist du reicher Mann an Lebenserfahrung... 👍🤔

    Es hat doch nichts mit meiner Generation zu tun. Es sind meine Gedanken und es ist meine Meinung. Jeder darf hier seine Meinung frei äußern. Es gibt viele Beiträge dazu auf Youtube zu meinen angesprochenen Punkten oder auch abseits davon gibt es viele mit denen ich mich schon privat unterhalten habe genau über dieses Thema die ähnliche oder gleiche Ansichten haben. Diese Menschen waren alle unterschiedlich alt das hat nichts mit den 20er Jahren zu tun es betrifft uns alle. 

     

    Ich habe grundsätzlich nichts gegen Arbeit das hab ich ja auch nicht gesagt bloß ist es ein großer unterschied ob du ausgebeutet wirst und in der hintersten Ecke als Lagerhelfer arbeitest niemand interessiert sich für dich oder ob du einen fairen Lohn bekommst, du deine Ideen einbringen kannst, dir die Arbeit Spaß macht/dich erfüllt und eventuell sogar in diesem Unternehmen aufsteigen kannst und befördert wirst.

     

    45 Jahre Vollzeit arbeiten machen heutzutage wenige weil sie vielleicht psychische Probleme kriegen, chronische Schmerzen bekommen oder einen Badscheibenvorfall es kann doch immer etwas passieren das weißt du doch nicht. Ich wünsche es keinem seinen vorher geliebten Beruf nicht mehr ausüben zu können aber was wäre wenn das dieser Person passiert? Work Life Balance ist in der heutigen Zeit einfach unglaublich wichtig das man eben solche Sachen verbeugt oder es zumindest versucht. 

    Grundsätzlich nichts gegen Arbeit:)).... schon wieder ein Lacher...

    Bemerkenswert, wenn man sich die Freiheit nehmen kann und weniger 'arbeiten' geht. Das sind Menschen, die aber einen Gang runter schalten, nicht auf Kommerz und Kapitalismus plädieren und ihr 'Work Life Balance' ganz bestimmt sehr gut pflegen.

    Hast du konkrete, realistische Vorstellungen etwas zu ändern? Könntest z.b. in die Politik einsteigen....:)

     

    Klar...jeder darf Meinung haben..aber ich habe eine ganz andere:))..deswegen diskutiert man.

  • 11.03.25, 10:33

     

    Matthias:

    Andere EU Länder lachen sich über Deutschland kaputt.

    Wenn ich so etwas lese, dann merkt man ganz schnell, dass kann nur von einem Menschen der Gen.Z kommen. 

     

    Wie oft warst du schon im Ausland? Im Nicht-EU Ausland? 

    ... vermutlich sehr wenig, denn dann wüsstest du, dass man nicht lacht sondern neidisch ist auf unser Rentensystem... auf das beste Gesundheitssystem der Welt... das beste Ausbildungssystem der Welt etc. 

    Dann wüsstest du wie verdammt gut es uns hier in Deutschland geht. 

     

    Einfache Mathematik... 

    Weniger arbeiten, aber mehr verdienen... oder... das Gym bezahlen, das Auto, die 70-100qm Wohnung, die Urlaube, das chillen, Essen gehen etc. und wenn man alt ist dann soll es einem an nichts fehlen... 😂😂. 

    Der Typ im Gym, der dir sagt wie du trainieren musst, der dir Geräte pflegt, arbeitet aber auch weniger, möchte auch mehr Geld... 

     

    Richtige Rechnung wäre... 

    In jungen Jahren mehr arbeiten (42-44 Std/Woche) und je älter man wird immer weniger arbeiten. 

     

    Das Problem ist bei euch jungen Menschen, dass ihr im Luxus aufgewachsen seit, alles glaubt was TikTok und Co euch sagen, ihr nicht mehr hinterfragen könnt und am Ende die einfache Formel nicht versteht 

    "Von nichts kommt auch nichts"... und am Ende ist die Politik schuld...und soll die Bedingungen verbessern, damit man im Schlaraffenland leben kann 😂😂. 

     

    Nur geht diese Formel nicht auf... und weil das Gesundheitssystem so gut ist, leben die Menschen statistisch immer älter. 

     

    Neue Formel... 

    Alt werden, länger leben, aber auch gut versorgt werden... wenn man 45 Jahre vorher weniger gearbeitet und sich als leisten möchte. 

    Löse bitte diese Formel und wenn du das Ergebnis hast, bist du reicher Mann an Lebenserfahrung... 👍🤔

    Es hat doch nichts mit meiner Generation zu tun. Es sind meine Gedanken und es ist meine Meinung. Jeder darf hier seine Meinung frei äußern. Es gibt viele Beiträge dazu auf Youtube zu meinen angesprochenen Punkten oder auch abseits davon gibt es viele mit denen ich mich schon privat unterhalten habe genau über dieses Thema die ähnliche oder gleiche Ansichten haben. Diese Menschen waren alle unterschiedlich alt das hat nichts mit den 20er Jahren zu tun es betrifft uns alle. 

     

    Ich habe grundsätzlich nichts gegen Arbeit das hab ich ja auch nicht gesagt bloß ist es ein großer unterschied ob du ausgebeutet wirst und in der hintersten Ecke als Lagerhelfer arbeitest niemand interessiert sich für dich oder ob du einen fairen Lohn bekommst, du deine Ideen einbringen kannst, dir die Arbeit Spaß macht/dich erfüllt und eventuell sogar in diesem Unternehmen aufsteigen kannst und befördert wirst.

     

    45 Jahre Vollzeit arbeiten machen heutzutage wenige weil sie vielleicht psychische Probleme kriegen, chronische Schmerzen bekommen oder einen Badscheibenvorfall es kann doch immer etwas passieren das weißt du doch nicht. Ich wünsche es keinem seinen vorher geliebten Beruf nicht mehr ausüben zu können aber was wäre wenn das dieser Person passiert? Work Life Balance ist in der heutigen Zeit einfach unglaublich wichtig das man eben solche Sachen verbeugt oder es zumindest versucht. 

  • 11.03.25, 09:55

     

    Michael:

    Na bin ich froh dass der Luis an sich nichts gegen Arbeiten hat aber eine 30 Stunden Woche und gleichzeitig gut verdienen wird sich in den meisten Fällen nicht ausgehen.

    Danke dir Michael für deine neutralen Worte. Doch man könnte z.B den Arbeitnehmern mehr bezahlen. Es bricht den Firmen doch nicht das Genick wenn sie statt 13 Euro/h Mindestlohn hoch gehen auf 16 Euro/h das wäre schonmal ein Anfang. 

  • 11.03.25, 09:53

     

    Ulli:

    Viele Themen auf einmal.

     

    Dein Job frustriert dich und du schreibst, du willst eigene Interessen und Ziele verfolgen. Warum machst du dich nicht selbständig? Aber Vorsicht: Eventuell arbeitest du dann mehr und verdienst weniger...

     

    Ansonsten beschreibst du den Kapitalismus: Die Menschen so weit aussaugen, dass sie gerade nicht kollabieren und zum nachdenken keine Zeit und Energie haben. Das alles angetrieben von höher, schneller, weiter, was in uns steckt und durch Werbung & Co. angeheizt wird. Einige schaffen es, aus dem Hamsterrad weitgehend auszusteigen. Die Mehrheit - der mainstream - noch nicht.

    Ja über Selbstständigkeit habe ich auch schon nachgedacht tatsächlich. Aber habe es stand jetzt noch nicht gemacht da es mit ziemlich viel Bürokratie verbunden ist grade in Deutschland. Alles muss ganz genau angegeben werden. Da wären wir auch wieder beim Thema Abgaben/Steuern du arbeitest die Hälfte vom Jahr für den Staat also dir hohen Steuern fressen dich leider oft auf deswegen scheitern auch so viele. Die Abgaben sind einfach zu hoch. Selbstständige gehören eigentlich unterstützt vom Staat dafür das Sie durch ihre eigene Firma neue Arbeitsplätze schaffen und somit wieder Geld in den Umlauf kommt. So seh ich das halt.

     

    Danke für deine Worte diesbezüglich✌️

     

     

  • 11.03.25, 08:31

    So, jetzt muss ich auch mal was dazu sagen. Ich finde es wirklich schlimm, dass ihr einen jungen Menschen derart beleidigt und runter macht. Zu behaupten, er sei nur ein "Gen Z" und würde seine Ansichten nur aus den sozialen Medien haben, ist einfach unfair. Und "Gen Z" ist zudem auch ein Begriff aus den Medien.

    Jeder sollte das Recht haben, seine Meinung offen zu teilen, ohne sich dafür Vorwürfe oder Angriffe gefallen lassen zu müssen. Es ist wichtig, dass er eine neutrale und vorurteilsfreie Antwort bekommt.

    Zu mir: Ich bin weder verwöhnt noch lebe ich im Reichtum. Ich gehöre auch nicht zur Generation Z, aber ich verstehe trotzdem, was er meint und kann seine Bedenken nachvollziehen. Ja, wir leben im Kapitalismus, und es gibt sicherlich einige, wie zum Beispiel Luise, die es vielleicht schaffen, sich von diesem System zu befreien. Aber das ändert nichts daran, dass wir alle in diesem System leben und uns mit den Herausforderungen, die es mit sich bringt, auseinandersetzen müssen.

  • 10.03.25, 22:47

    .... ich hab mir jetzt doch noch den ganzen text von dir "reingezogen"....bisschen lustig, entschuldige, dass ich schmunzeln muss...ich höre solche aussagen von jungen leuten oft. aber nicht immer!

    Eine (oder mehrere) fragen habe ich an dich: liebst du denn deine Arbeit überhaupt? gehst du gerne arbeiten? was würdest du denn tun, wenn du weniger arbeiten gehen würdest mit weniger Lohn? bist du minimalistisch unterwegs, denkst du ökologisch?....oder grad das Gegenteil?....rennst du dem "schnellem Geld" nach?

    Ich weiss nur, dass es sehr viele verwöhnte Menschen gibt, denen es einfach zu gut geht.

    Und dann gibt es andere, die arbeiten wie Säcke, und sind zufrieden...auch mit weniger.

    Ich schlage vor, dass du dein Leben so organisierst, bis du an ein Punkt gelangst, wo du zufriedener und dankbarer wirst..für mich liest sich deine aussagen sehr unreif, naiv, empfindlich und missraten an.

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