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  • 40 Stunden Arbeitswoche

    Diskussion · 124 Beiträge · 15 Gefällt mir · 2.765 Aufrufe
    Luis aus Würzburg

    Hallo Leute, 

     

    ich bin neu hier auf der App und habe gedacht ich mach mal ein Thema auf welches mich schon länger beschäftigt. Es soll weniger um eine Diskussion gehen sondern eher um ein Austausch beziehungsweise um eure Meinungen diesbezüglich. 

     

    Es geht um eine Vollzeitbeschäftigung beziehungsweise um die 40 Stunden Woche im Angestelltenverhältnis. 

    Ich schildere mal meine Gedanken und Meinung dazu. 

     

    Ich persönlich finde eine 40 Stunden in der heutigen Zeit einfach nicht mehr zeitgemäß. Alles wird immer teurer. Miete, die Sozialabgaben, Auto, Lebensmittel einfach alles wurde noch mal angehoben in den letzten Jahren. Es kann echt nicht sein das eine Person die für den Mindestlohn arbeitet in Vollzeit nur 1600 € rausbekommt. Da bleibt einfach kaum was übrig zum zurücklegen für die Altersvorsorge. Du zählst in Deutschland mit 1800 € Netto schon zur Mittelschicht das ist einfach nur lächerlich finde ich. Klar diese Personen könnten noch einen Minijob annehmen aber die meisten haben einfach keine Kraft mehr nach der regulären Arbeitszeit sich erneut zu motivieren da fehlt einfach die Kraft dazu. Du willst ja außerdem noch LEBEN und nicht 45 Jahre lang dich ausnutzen lassen oder gelebt haben um zu arbeiten. Ja wie gesagt man hat ja vielleicht auch noch Kinder, Haustiere, Haushalt, körperliche Einschränkungen als Beispiel und wie will man das alles unterbringen bei einer 40 Stunden Woche. Früher hat es gereicht wenn in der Familie eine Person Vollzeit gearbeitet hat um die anderen durch zu bringen heute müssen beide Person Vollzeit arbeiten damit es reicht beziehungsweise wollt ihr euch auch vielleicht mal ein Eigenheim kaufen als Beispiel und bei der Bank ein Kredit anfordern. Der Kredit wird aber meistens abgelehnt wenn nur einer von beiden Vollzeit arbeitet und die Frau Teilzeit 30 Stunden wenn überhaupt. Ich höre öfters "ja wenn du nicht 40 Stunden die Woche arbeitest wirkt sich das negativ auf die Rente aus also sie werden weniger Rente bekommen als einer der Vollbeschäftigt ist". Das ist richtig aber will ich überhaupt das Rentenalter erreichen ? Werde ich es überhaupt erreichen ? Theoretisch kann jeder von uns von einen Tag auf den anderen weg sein weil er ein Herzinfarkt bekommt, einen Autounfall hat oder sein Leben bei einem Anschlag verliert. Will ich mein ganzes Leben opfern für eine Rente (die ich nochmal versteuern muss) wo wir zum heutigen Stand noch nicht mal wissen ob es überhaupt eine gibt beziehungsweise ob diese ausreicht zum Leben ? Ich glaube nämlich kaum das diese reicht. Sehe öfter so viele ältere Menschen 70+ die noch Zeitungen austragen müssen oder Rasen mähen weil sie eben NICHT ausreicht um monatlich durch zu kommen.

     

    Andere EU Länder lachen sich über Deutschland kaputt. In anderen Ländern sind die Löhne zwar gleich oder sogar niedriger aber das tägliche Leben und vorallem die Mieten sind wesentlich günstiger als hier weshalb es Sinn macht als Rentner oder auch schon davor auszuwandern und dort neu beginnen. Du musst in Deutschland 13h am Tag arbeiten und das über einen längeren Zeitraum das du überhaupt eine Chance hast dir privat einen Wohlstand aufzubauen und die finanzielle Freiheit zu erreichen oder je nachdem welches Lebensziel du anstrebst. Aber dieses Arbeitspensum ist auch nicht für jeden gut da es auf die mentale Gesundheit drückt und schnell zu einem Burnout führt weil einfach tausend Dinge zu tun sind. Da muss man schon der Typ dafür sein der das vom Kopf her kann. Dein Umfeld spielt da auch eine große Rolle.  In einem Angestelltenverhältnis ohne weitere Einkommensströme ist dies fast unmöglich. Du wirst hier so dermaßen über den Tisch gezogen und leergesaugt. Du arbeitest als Angestellter immer für die Ziele und Träume von anderen Menschen in dem Fall für die Firma oder das Unternehmen in dem du tätig bist. Das Geld was du bekommst ist immer nur die Belohnung für deine Hilfe/Zeit. Aber man sollte sich wirklich mal selbst fragen wofür mach ich das jeden Tag für so wenig Geld. Meine Lebenszeit ist mir mehr Wert als 100 € am Tag. Ich persönlich will frei sein von der Vorstellung wie ein Leben sein muss. Ich will nicht für andere Menschen arbeiten und mich jeden Tag rumscheuchen lassen sondern mit anderen gemeinsam als Team etwas aufbauen etwas eigenes erschaffen. Meine eigenen Ziele und Interessen verfolgen. Gemeinsam Erfolge feiern als Team.

     

    Um es abzuschließen: 

     

    Ich habe nichts gegen Arbeiten an sich, es gehört zum Leben dazu aber es muss sich auch lohnen morgens aufzustehen grade in der heutigen Zeit. Jeder sollte selbst entscheiden wieviel Stunden er in der Woche arbeiten will. Ich persönlich finde 40 Stunden einfach altmodisch. 5-10 Stunden weniger die Woche können schon so viel ausmachen manchmal. 

    Wie denkt ihr darüber? 

     

    Danke für eure Zeit  ✌️

    10.03.25, 16:51 - Zuletzt bearbeitet 10.03.25, 16:55.

Beiträge

  • 14.03.25, 16:21

     

    Elena:

    Ob wir das wollen oder nicht, die Entwicklung ist unaufhaltbar: die jüngeren Generationen werden weniger arbeiten, mehr Zeit in ihre Freizeit investieren, den Job machen, welcher ihnen Freude bringt. Das heisst, dass es definitiv die Systemveränderung in Altersversorgung geben wird, weniger Konsum, neue Formen des Zusammenlebens, gemeinsame Ressourcennutzung etc.

     

     

     

    den Job machen, der Freude bringt, finde ich gut, dennoch... Auch die anderen,auf den ersten Blick  weniger attraktiven Jobs müssen gemacht werden, ( Kehrricht, Pflege, Bauarbeiter usw.) , oder? 

     

    Planbarkeit sieht anders aus. Gross gedacht... Ich prognostiziere,  dass man mit dem Gesellschaftsmodell gegen die Wand fährt. Es sei denn , man zieht in eine alte Hütte aufs Land, versorgt sich wie zu Omas Zeiten selbst ( Gemüsesanbau, Garten ARBEIT ) etc. und hofft ganz fest, das man selbst, Frau, Kind ohne schwerere Krankheit etc durchs Leben kommt. Denn dort ist keiner mehr der Nachts oder am Wochende und an Feiertagen arbeitet. 

     

    Wer weniger arbeitet, hat weniger Geld, muss ggf.  auf  den Tausch von Leistungen setzen. Dafür muss er erst einmal etwas " können" , was er im Tausch anbieten kann und was nachgefragt wird. Bedeutet aber auch ARBEIT. Im Alter und bei Krankheit schwindet aber die Leistungsmöglichkeit, wäre auf soz. Engagement und den Goodwil anderer angewiesen sprich Freiwilligen ARBEIT . Bei größeren Anschaffungen wird es da unmöglich. 

     

    Ich arbeite in einer Pflegeeinrichtung, schon heute gibt es viel zu wenig Pflegekräfte, und immer mehr Arbeit auf den Rücken weniger.

    Schon da laufen wir in eine Sackgasse. 

  • 14.03.25, 13:11 - Zuletzt bearbeitet 14.03.25, 13:11.

    Ob wir das wollen oder nicht, die Entwicklung ist unaufhaltbar: die jüngeren Generationen werden weniger arbeiten, mehr Zeit in ihre Freizeit investieren, den Job machen, welcher ihnen Freude bringt. Das heisst, dass es definitiv die Systemveränderung in Altersversorgung geben wird, weniger Konsum, neue Formen des Zusammenlebens, gemeinsame Ressourcennutzung etc.

  • 14.03.25, 12:31

     

    Peter:

     

    Sunny:

     

     

    Eine Gesellschaft funktioniert nur dann, wenn sich die Mehrheit den Werten verpflichtet und im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitwirkt. Dabei wird diese von den starken und gesunden und " Willigen" getragen, die die Kranken und Schwachen  mittragen.  Leider wird der Anteil der Unwilligen auch immer grösser. 

    Wenn ich also deren" Meinung" ins Lächerliche ziehe, dann weil ich um unsere Gesellschaft und den Zusammenhalt fürchte. 

     

    Denn das ganze Wohlfühlgesäusel, die kuschelige Bequemlichkeitsblase , der Verzicht mal Tacheles zu reden und Forderungen zu stellen , hat in den Letzten Jahrzehnten dazu geführt, dass immer mehr Menschen sich " überfordert FÜHLEN"  und das Beste von Anderen erwarten , als selbst Verantwortung zu übernehmen und ihr Bestes einzubringen.

     

    Mein Art zu schreiben muss MAN genauso wenig mögen, wie ich andere Meinungen. Das kann ICH aushalten. 🙃

    Hallo Sunny, 

    ... wenn du du dich, wie du schreibst, ernsthaft "um unsere Gesellschaft und den Zusammenhalt" fürchtest,

    dann glaube ich, es gibt wahrscheinlich geeignetere Formen des Reagierens, als 

    deren Meinung ins Lächerliche zu ziehen.

    Oder denkst du damit den von dir befürchteten Verlust an Zusammenhalt zu fördern?

     

    hey Peter

     

    Ich BEwerte lediglich entsprechend meiner Werteskala. 

     

    Ich ziehe diese Meinung nicht ins Lächerliche, tatsächlich erachte ich diese als solche ( abwegig, naiv etc. ) und pointiere dementsprechend. in einer Diskussion jenseits der Cancelculture  sollte dies Platz haben.

     

    Wenn das Personen für sich als abwertend bezeichnen,  dann wohl deshalb, weil wir unterschiedliche Werte und Befindlichkeiten haben. Das ist dann halt so, es muss nicht jedem gefallen. 🙂

  • 14.03.25, 11:08

     

    Biene:

    Wenn du dich gut dabei fühlst, andere abzuwerten - es sei dir unbenommen.   😊

    Argumentieren, begründen, motivieren... so entsteht eine Diskussion. Weniger sich beschweren und zanken und erneut kommentieren über Kommentare, die ein Kommentator kommentiert hat.

    Kannst dich auch beteiligen.

  • 14.03.25, 11:04

     

    Sunny:

     

    Biene:

    Ich weise noch einmal daraufhin, dass es einen Unterschied macht, ob ich sage wie ich etwas sehe, oder ob ich die Meinung einer anderen Person ins Lächerliche ziehe.

     

    Eine Gesellschaft funktioniert nur dann, wenn sich die Mehrheit den Werten verpflichtet und im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitwirkt. Dabei wird diese von den starken und gesunden und " Willigen" getragen, die die Kranken und Schwachen  mittragen.  Leider wird der Anteil der Unwilligen auch immer grösser. 

    Wenn ich also deren" Meinung" ins Lächerliche ziehe, dann weil ich um unsere Gesellschaft und den Zusammenhalt fürchte. 

     

    Denn das ganze Wohlfühlgesäusel, die kuschelige Bequemlichkeitsblase , der Verzicht mal Tacheles zu reden und Forderungen zu stellen , hat in den Letzten Jahrzehnten dazu geführt, dass immer mehr Menschen sich " überfordert FÜHLEN"  und das Beste von Anderen erwarten , als selbst Verantwortung zu übernehmen und ihr Bestes einzubringen.

     

    Mein Art zu schreiben muss MAN genauso wenig mögen, wie ich andere Meinungen. Das kann ICH aushalten. 🙃

    Hallo Sunny, 

    ... wenn du du dich, wie du schreibst, ernsthaft "um unsere Gesellschaft und den Zusammenhalt" fürchtest,

    dann glaube ich, es gibt wahrscheinlich geeignetere Formen des Reagierens, als 

    deren Meinung ins Lächerliche zu ziehen.

    Oder denkst du damit den von dir befürchteten Verlust an Zusammenhalt zu fördern?

  • 14.03.25, 10:47

    Wenn du dich gut dabei fühlst, andere abzuwerten - es sei dir unbenommen.   😊

  • 14.03.25, 10:17 - Zuletzt bearbeitet 14.03.25, 10:20.

     

    Biene:

    Ich weise noch einmal daraufhin, dass es einen Unterschied macht, ob ich sage wie ich etwas sehe, oder ob ich die Meinung einer anderen Person ins Lächerliche ziehe.

     

    Eine Gesellschaft funktioniert nur dann, wenn sich die Mehrheit den Werten verpflichtet und im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitwirkt. Dabei wird diese von den starken und gesunden und " Willigen" getragen, die die Kranken und Schwachen  mittragen.  Leider wird der Anteil der Unwilligen auch immer grösser. 

    Wenn ich also deren" Meinung" ins Lächerliche ziehe, dann weil ich um unsere Gesellschaft und den Zusammenhalt fürchte. 

     

    Denn das ganze Wohlfühlgesäusel, die kuschelige Bequemlichkeitsblase , der Verzicht mal Tacheles zu reden und Forderungen zu stellen , hat in den Letzten Jahrzehnten dazu geführt, dass immer mehr Menschen sich " überfordert FÜHLEN"  und das Beste von Anderen erwarten , als selbst Verantwortung zu übernehmen und ihr Bestes einzubringen.

     

    Mein Art zu schreiben muss MAN genauso wenig mögen, wie ich andere Meinungen. Das kann ICH aushalten. 🙃

  • 13.03.25, 19:25

    Ich weise noch einmal daraufhin, dass es einen Unterschied macht, ob ich sage wie ich etwas sehe, oder ob ich die Meinung einer anderen Person ins Lächerliche ziehe.

  • 13.03.25, 19:22

     

    Biene:

    Bei soviel Gehässigkeit dreht sich mir der Magen um. 
    Unfassbar, wie sich manche hier verhalten, wenn sie anderer Meinung sind als der TE.
    Muss schwer sein, einfach nur zu schreiben, dass man es selbst halt anders sieht.
    Irgendwer wird immer abwertend bis beleidigend.
    Wirklich abscheulich.

    Biene, Du weisst aber schon, dass das hier KEIN betreutes Denken ist. 

    Die letzteFrage von von Luis lautet 

    " Wie denkt Ihr darüber?" 

    Und nicht: "stimmt mir bitte alle zu       

     

  • 13.03.25, 18:42

    Bei soviel Gehässigkeit dreht sich mir der Magen um. 
    Unfassbar, wie sich manche hier verhalten, wenn sie anderer Meinung sind als der TE.
    Muss schwer sein, einfach nur zu schreiben, dass man es selbst halt anders sieht.
    Irgendwer wird immer abwertend bis beleidigend.
    Wirklich abscheulich.

  • 13.03.25, 17:46

    Oder einfach bei Mutti im Kinderzimmer wohnen bleiben, die füttert dich vielleicht durch . GEN stubenhocker

  • 13.03.25, 17:38

     

    Luzie:

    https://youtu.be/tEK23IRFPHQ?feature=shared

     

    🤣🤣🤣🤣🤣🤣sooo gut

  • 13.03.25, 14:56

    Hallo Luis,

    ich verfolg diese Diskussion jetzt schon eine zeitlang und bekomme zunehmend mehr das Gefühl, du bist in Wahrheit auf der Suche nach der Eierlegenden-Woll-Milch-Sau, 

    ganz nach dem Motto: Ich will alles, aber möglichst umsonst!

     

    Du willst:

    mehr Geld, mehr Freizeit, mehr Freiheiten in deinen Entscheidungen, mehr Altersvorsorge, mehr vom Leben...

    gleichzeitig

    weniger Arbeitszeit, weniger Hamsterrad, weniger/keine Ausbeutung, weniger Steuern/Sozialabgaben...

     

    Ja natürlich, es stimmt, es gibt Bereiche, da hat es die jüngere Generation heute sicher nicht unbedingt leichter (vielleicht manchmal sogar so etwas wie schwer!), 

    A B E R 

    (und das erlebe ich bei meinen eigenen Kindern) dafür stehen ihr heute Möglichkeiten offen in Hülle und Fülle, von denen haben wir nicht einmal geträumt !! 

     

    Vielleicht noch zum Abschluss:

    Jammern und Sudern hat noch niemand weitergebracht - auch wenn es heute so en vogue ist!

     

    Wer etwas wirklich will, findet einen Wege,

    wer nicht will, findet tausend Gründe!

     

    Ich wünsche dir, dass du deine Wege findest  

  • 13.03.25, 14:14

    Entschuldige Luis, ich will Dich wirklich nicht beleidigen aber teilweise wirkt das was Du da so ausführlich geschrieben hast ziemlich wirr. 

    Du willst mehr Geld aber weniger arbeiten. Du stellst einerseits die Frage ob Du überhaupt das Rentenalter erreichen willst und gleich danach zweifelst Du daran mit der Aussage ob Du das Rentenalter überhaupt erreichen wirst. 

    Wenn ich mir die Jammerei von Dir so durchlese bekomme ich den Eindruck, dass Du den falschen Beruf ausgewählt hast. Vielleicht versuchst Du es einfach mit einem Beruf der Dir Spaß macht oder such Dir einen Teilzeitjob wenn Du weniger arbeiten willst.  Oder noch besser: gründe einfach Deine eigene Firma dann kannst Du Deine eigenen Ziele und Interessen verfolgen. Es liegt alleine an Dir etwas in Deinem Leben zu verändern !

  • 12.03.25, 21:21

    Hab den Eindruck dass ein paar ewige Studenten schockiert sind dass sie was leisten sollen, in freier Wildbahn weht eine anderer Wind als in der geschützten Werkstätte und auch Beamte bekommen längst nichts mehr auf dem Silbertablett serviert 😅

  • 12.03.25, 17:35

     

    Luis:

     

    Im Angestelltenverhältnis hast du meist eine abgeschlossene Ausbildung in einem Bereich und arbeitest dann Jahrzehnte lang in einer Firma. Da ist Gehaltserhöhung meistens nicht drin. 

     

    Ich würde es nicht von Anfang an so negativ sehen. Du bist so jung, wenn du eine fertige Ausbildung hast und gesund bist - fang doch erstmal an und schaue. Wenn du nach ein paar Jahren das Gefühl hast, du kommst - auch finanziell - nicht weiter: Wechsele den AG (kaum jemand bleibt doh heutzutage noch auf ewig beim selben!), mach dich selbstständig, häng noch ein Studium dran (wenns parallel zu viel ist - dann eben mit BaFöG). Mein heutiges Gehalt ist - natürlich! - nicht mit dem direkt nach dem Studium vergleichbar. Mit etwas Berufserfahrung und wenn man sich erstmal beim AG "bewiesen" hat - ist fast überall ein Aufstieg möglich. Aber erstmal muss man als AN natürlich in "Vorleistung" gehen - sprich: Fleiß, Wille, Bereitschaft, Teamgeist, whatever zeigen. Von alleine kommen Gehaltserhöhungen höchstens noch als Beamter auf dem Silbertablett ;-)

     

    Wenn du deine aktuelle Situation als Ausbeute empfindest - stimmt entweder am Job selbst etwas nicht (dann ändere den!) oder mit deiner Einstellung. Wenn du die nicht ändern willst oder kannst - kannst du es natürlich mit der Minimalismus-Variante versuchen. Dass dann keine großen Sprünge möglich sind - liegt dann aber nicht am System. 

  • 12.03.25, 17:21

     

    Luzie:

     

    Luis:

     

    Ja Chris das freut mich für dich herzlichen Glückwunsch. 

     

    WIE willst du Kapital aufbauen wenn kaum was übrig bleibt ?? Darum geht es mir doch hier. Im Angestelltenverhältnis hast du meist eine abgeschlossene Ausbildung in einem Bereich und arbeitest dann Jahrzehnte lang in einer Firma. Da ist Gehaltserhöhung meistens nicht drin. Wie willst du dich weiterbilden wenn dir abends die Kraft und Konzentration fehlt?? Sich mit anderen zu vergleichen bringt niemanden voran. 

     

    Aber danke das du mir mit deinem letzten Satz nochmal Motivation gibst 💪

     

    Wenn du zu allem Einwände findest, die nicht gehen sollen und weiter negativ denkst..wirst du es zu nicht mehr bringen. Sorry, dass ich dir das sagen muss...ich glaube auch, dass du mal so richtig auf die Schnauze fallen solltest, das würde bestimmt deine Ansichten etwas verändern.

    Meine Denkweise ist einfach anders als bei euch vielleicht. Ich lass mich halt nicht ausbeuten. 

    Vielleicht bin ich auch schon mal tief gefallen weißt du es ? 

    Ich denke nicht das das etwas verändern würde weil sich ja an diesem System nichts ändert ich wäre wieder im hamsterrad gefangen. 

  • 12.03.25, 17:16

     

    Luis:

     

    WIE willst du Kapital aufbauen wenn kaum was übrig bleibt ?? Darum geht es mir doch hier. Im Angestelltenverhältnis hast du meist eine abgeschlossene Ausbildung in einem Bereich und arbeitest dann Jahrzehnte lang in einer Firma. Da ist Gehaltserhöhung meistens nicht drin. Wie willst du dich weiterbilden wenn dir abends die Kraft und Konzentration fehlt?? Sich mit anderen zu vergleichen bringt niemanden voran. 

     

    Wenn du Kapital aufbauen willst, musst du reinhauen, da bleibt dir gar nichts anderes übrig. Und wenn du richtig reinhaust, bleibt auch was übrig. Du hast dann gar keine Zeit, viel zu verbrauchen.

     

    Aber ein Teilzeitjob steht dir jederzeit offen, wenn du geringe finanzielle Ansprüche hast und kein Kapital aufbauen möchtest.

     

    Ansonsten ist nicht jeder Mensch voll belastbar. Kann gut sein, dass du nach 8 Stunden fix und fertig bist. Aber dann kannst du dir eben auch kein Kapital aufbauen sondern - lebe einfach!

     

    Übrigens, deinen Job hast du noch immer nicht verraten?

  • 12.03.25, 16:34 - Zuletzt bearbeitet 12.03.25, 16:34.

     

    Luis:

     

    Chris:

    Wenn wir einen Fachkräftmangel hätten, müssten die Gehälter steigen.

    @Luis: Hättest halt mal mehr in der Schule reinhauen sollen. Ich kann mit meiner 35h/Woche zwei Familien ernähren und ein Sabbatical machen. 

    Shit in -> Shit out. 

    Man muss investieren um Kapital daraus schlagen zu können. Jammern, dass man jetzt nicht genug bekommt? Bilde Dich weiter und verdiene es Dir. 
    Mein Kollege hat sein Studium neben dem Job durchgezogen, dabei Familie gegründet und jetzt nach dem Studium ein Haus gebaut. Und das alles in einem Alterszeitraum 32 - 38.

     

    Ich habe während des Studium für 7€/h gearbeitet. Jetzt eben etwas mehr. Schau nach oben und nicht nach unten. Hau rein!

    Ja Chris das freut mich für dich herzlichen Glückwunsch. 

     

    WIE willst du Kapital aufbauen wenn kaum was übrig bleibt ?? Darum geht es mir doch hier. Im Angestelltenverhältnis hast du meist eine abgeschlossene Ausbildung in einem Bereich und arbeitest dann Jahrzehnte lang in einer Firma. Da ist Gehaltserhöhung meistens nicht drin. Wie willst du dich weiterbilden wenn dir abends die Kraft und Konzentration fehlt?? Sich mit anderen zu vergleichen bringt niemanden voran. 

     

    Aber danke das du mir mit deinem letzten Satz nochmal Motivation gibst 💪

     

    Wenn du zu allem Einwände findest, die nicht gehen sollen und weiter negativ denkst..wirst du es zu nicht mehr bringen. Sorry, dass ich dir das sagen muss...ich glaube auch, dass du mal so richtig auf die Schnauze fallen solltest, das würde bestimmt deine Ansichten etwas verändern.

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