Um mitzumachen, melde dich bitte an.
  • 40 Stunden Arbeitswoche

    Diskussion · 124 Beiträge · 15 Gefällt mir · 2.765 Aufrufe
    Luis aus Würzburg

    Hallo Leute, 

     

    ich bin neu hier auf der App und habe gedacht ich mach mal ein Thema auf welches mich schon länger beschäftigt. Es soll weniger um eine Diskussion gehen sondern eher um ein Austausch beziehungsweise um eure Meinungen diesbezüglich. 

     

    Es geht um eine Vollzeitbeschäftigung beziehungsweise um die 40 Stunden Woche im Angestelltenverhältnis. 

    Ich schildere mal meine Gedanken und Meinung dazu. 

     

    Ich persönlich finde eine 40 Stunden in der heutigen Zeit einfach nicht mehr zeitgemäß. Alles wird immer teurer. Miete, die Sozialabgaben, Auto, Lebensmittel einfach alles wurde noch mal angehoben in den letzten Jahren. Es kann echt nicht sein das eine Person die für den Mindestlohn arbeitet in Vollzeit nur 1600 € rausbekommt. Da bleibt einfach kaum was übrig zum zurücklegen für die Altersvorsorge. Du zählst in Deutschland mit 1800 € Netto schon zur Mittelschicht das ist einfach nur lächerlich finde ich. Klar diese Personen könnten noch einen Minijob annehmen aber die meisten haben einfach keine Kraft mehr nach der regulären Arbeitszeit sich erneut zu motivieren da fehlt einfach die Kraft dazu. Du willst ja außerdem noch LEBEN und nicht 45 Jahre lang dich ausnutzen lassen oder gelebt haben um zu arbeiten. Ja wie gesagt man hat ja vielleicht auch noch Kinder, Haustiere, Haushalt, körperliche Einschränkungen als Beispiel und wie will man das alles unterbringen bei einer 40 Stunden Woche. Früher hat es gereicht wenn in der Familie eine Person Vollzeit gearbeitet hat um die anderen durch zu bringen heute müssen beide Person Vollzeit arbeiten damit es reicht beziehungsweise wollt ihr euch auch vielleicht mal ein Eigenheim kaufen als Beispiel und bei der Bank ein Kredit anfordern. Der Kredit wird aber meistens abgelehnt wenn nur einer von beiden Vollzeit arbeitet und die Frau Teilzeit 30 Stunden wenn überhaupt. Ich höre öfters "ja wenn du nicht 40 Stunden die Woche arbeitest wirkt sich das negativ auf die Rente aus also sie werden weniger Rente bekommen als einer der Vollbeschäftigt ist". Das ist richtig aber will ich überhaupt das Rentenalter erreichen ? Werde ich es überhaupt erreichen ? Theoretisch kann jeder von uns von einen Tag auf den anderen weg sein weil er ein Herzinfarkt bekommt, einen Autounfall hat oder sein Leben bei einem Anschlag verliert. Will ich mein ganzes Leben opfern für eine Rente (die ich nochmal versteuern muss) wo wir zum heutigen Stand noch nicht mal wissen ob es überhaupt eine gibt beziehungsweise ob diese ausreicht zum Leben ? Ich glaube nämlich kaum das diese reicht. Sehe öfter so viele ältere Menschen 70+ die noch Zeitungen austragen müssen oder Rasen mähen weil sie eben NICHT ausreicht um monatlich durch zu kommen.

     

    Andere EU Länder lachen sich über Deutschland kaputt. In anderen Ländern sind die Löhne zwar gleich oder sogar niedriger aber das tägliche Leben und vorallem die Mieten sind wesentlich günstiger als hier weshalb es Sinn macht als Rentner oder auch schon davor auszuwandern und dort neu beginnen. Du musst in Deutschland 13h am Tag arbeiten und das über einen längeren Zeitraum das du überhaupt eine Chance hast dir privat einen Wohlstand aufzubauen und die finanzielle Freiheit zu erreichen oder je nachdem welches Lebensziel du anstrebst. Aber dieses Arbeitspensum ist auch nicht für jeden gut da es auf die mentale Gesundheit drückt und schnell zu einem Burnout führt weil einfach tausend Dinge zu tun sind. Da muss man schon der Typ dafür sein der das vom Kopf her kann. Dein Umfeld spielt da auch eine große Rolle.  In einem Angestelltenverhältnis ohne weitere Einkommensströme ist dies fast unmöglich. Du wirst hier so dermaßen über den Tisch gezogen und leergesaugt. Du arbeitest als Angestellter immer für die Ziele und Träume von anderen Menschen in dem Fall für die Firma oder das Unternehmen in dem du tätig bist. Das Geld was du bekommst ist immer nur die Belohnung für deine Hilfe/Zeit. Aber man sollte sich wirklich mal selbst fragen wofür mach ich das jeden Tag für so wenig Geld. Meine Lebenszeit ist mir mehr Wert als 100 € am Tag. Ich persönlich will frei sein von der Vorstellung wie ein Leben sein muss. Ich will nicht für andere Menschen arbeiten und mich jeden Tag rumscheuchen lassen sondern mit anderen gemeinsam als Team etwas aufbauen etwas eigenes erschaffen. Meine eigenen Ziele und Interessen verfolgen. Gemeinsam Erfolge feiern als Team.

     

    Um es abzuschließen: 

     

    Ich habe nichts gegen Arbeiten an sich, es gehört zum Leben dazu aber es muss sich auch lohnen morgens aufzustehen grade in der heutigen Zeit. Jeder sollte selbst entscheiden wieviel Stunden er in der Woche arbeiten will. Ich persönlich finde 40 Stunden einfach altmodisch. 5-10 Stunden weniger die Woche können schon so viel ausmachen manchmal. 

    Wie denkt ihr darüber? 

     

    Danke für eure Zeit  ✌️

    10.03.25, 16:51 - Zuletzt bearbeitet 10.03.25, 16:55.

Beiträge

  • 25.03.25, 19:07

     

    Petra - Katharina:

    Wie sieht denn so ein Kopfschüttel-Smiley aus??

    🙂‍↔️!😉                                                                                                                                                          

  • Wie sieht denn so ein Kopfschüttel-Smiley aus??

  • 21.03.25, 17:04

     

    Luzi:

    Nochmals an Luis....mach mal einen Roadtrip Richtung Kriegsgebiete, dann wirst du wieder vermehrt dankbarer werden und einsehen, dass es dir bestens geht, wo du jetzt bist. Und tschüss

    Langsam nervst du.

    Wenn ich das nicht möchte? Was will ich dort ?Was willst du machen wenn ich das nicht tue? 

     

    Ignorier es doch wenn es dich nervt.

  • 21.03.25, 16:52

     

    Chris:

    Bücher zitieren in Blocktext? Wie arm ist das denn jetzt hier. Bin raus.

    Was stört dich daran, dass ich jemanden zitiere, der zu unserem Thema bereits vor langer Zeit viel zu sagen hatte? 

    Außerdem handelt es sich nicht um ein ganzes Buch - wie du es beschreibst - sondern nur um 3 Absätze eines intelligenten Menschen.

     

    Deinen Einwand empfinde ich nicht gerechtfertigt, eher als künstliche Empörung. 

     

    Grüße

    Roland 

     

  • 21.03.25, 16:04 - Zuletzt bearbeitet 21.03.25, 16:05.

    Nochmals an Luis....mach mal einen Roadtrip Richtung Kriegsgebiete, dann wirst du wieder vermehrt dankbarer werden und einsehen, dass es dir bestens geht, wo du jetzt bist. Und tschüss

    Langsam nervst du.

  • 21.03.25, 15:56

    Bücher zitieren in Blocktext? Wie arm ist das denn jetzt hier. Bin raus.

  • 21.03.25, 14:56

    Oscar Wild - Teil 2

     

    "Und dennoch ist es nicht wirklich schwer, eine Erklärung dafür zu finden. Es ist einfach dies: Armut und Elend wirken so völlig erniedrigend und üben einen so lähmenden Einfluss auf das Wesen des Menschen aus, dass sich keine Gesellschaftsklasse der Leiden jemals wirklich bewusst wird. Andere müssen sie darüber aufklären, und oftmals glauben sie ihnen nicht einmal. Was mächtige Arbeitgeber gegen Agitatoren sagen, ist fraglos wahr. Agitatoren sind Eindringlinge, die in eine vollkommen zufriedene Gesellschaftsschicht einbrechen und die Saat der Unzufriedenheit unter sie säen. Das ist der Grund, weshalb Agitatoren so absolut notwendig sind. Ohne sie gäbe es in unserem unvollkommenen Staat kein Fortschreiten zur Zivilisation hin. Die Sklaverei wurde in Amerika nicht etwa abgeschafft als Folge einer Bewegung unter den Sklaven selbst oder als Folge des leidenschaftlichen Verlangens der Sklaven nach Freiheit. Sie wurde beendet als Folge der ganz ungesetzlichen Aktionen der Agitatoren in Boston und anderen Orten, die selber weder Sklaven noch Sklavenhalter waren und mit der Frage an sich gar nichts zu tun hatten. Es sind ohne Zweifel die Abolitionisten gewesen, die die Fackel in Brand setzten, die das Ganze in Bewegung brachten. Und es ist seltsam genug, dass sie unter den Sklaven nicht nur sehr wenig Unterstützung, sondern kaum Sympathien fanden; als die Sklaven am Ende des Krieges die Freiheit gewonnen hatten, so vollständig gewonnen hatten, dass sie die Freiheit besaßen zu verhungern, da bedauerten viele ihre neue Lage bitterlich. Für den Denker ist nicht der Tod Marie Antoinettes, die sterben musste, weil sie Königin war, das tragischste Ereignis der Französischen Revolution, sondern die freiwillige Erhebung der ausgehungerten Bauern in der Vendée, die für die hässliche Sache des Feudalismus starben.

     

    [...] Die Anerkennung des Privateigentums hat dem Individualismus wirklich geschadet und ihn getrübt, indem sie den Menschen mit seinem Besitz gleichsetzt. Sie hat den Individualismus völlig irregeleitet. Sie hat bewirkt, dass Gewinn, nicht Wachstum sein Ziel wurde. So dass der Mensch meinte, das Wichtigste sei das Haben, und nicht wusste, dass es das Wichtigste ist, zu sein. Die wahre Vollendung des Menschen liegt nicht in dem, was er besitzt, sondern in dem, was er ist. Das Privateigentum hat den wahren Individualismus zerstört und an seiner Stelle einen falschen Individualismus hervorgebracht. Es hat einen Teil der Gemeinschaft durch Hunger von der Individualisierung ausgeschlossen. Es hat den anderen Teil der Gemeinschaft von der Individualisierung abgehalten, indem es ihn auf den falschen Weg geleitet und überlastet hat. In der Tat ist die Persönlichkeit des Menschen so ausschließlich von seinem Besitz absorbiert worden, dass das englische Recht Vergehen wider das Eigentum weit schärfer ahndet, als ein Vergehen wider die Person, und noch immer ist Eigentum unerlässlich für die Gewährung des vollen Bürgerrechts. Der Fleiß, der notwendig ist, um Geld zu machen, wirkt ebenfalls sehr demoralisierend. In einer Gemeinschaft wie der unsrigen, in der das Eigentum unbegrenzte Auszeichnung, gesellschaftliche Stellung, Ehre, Ansehen, Titel und andere angenehme Dinge dieser Art verleiht, setzt sich der von Natur aus ehrgeizige Mensch das Ziel, dieses Eigentum anzuhäufen, und er sammelt hartnäckig und mühevoll immer neue Schätze an, wenn er schon längst mehr erworben hat als er braucht oder verwenden oder genießen oder vielleicht sogar überschauen kann. Der Mensch bringt sich durch Überarbeitung um, damit er sein Eigentum sicherstellt, und bedenkt man die ungeheuren Vorteile, die das Eigentum bringt, so ist man kaum darüber verwundert. Es ist bedauerlich, dass die Gesellschaft auf einer solchen Grundlage aufgebaut ist, und der Mensch in eine Bahn gedrängt wird, wo er das Wunderbare, Faszinierende und Köstliche seiner Natur nicht frei zu entfalten vermag - wo er in der Tat das echte Vergnügen und die Freude am Leben entbehrt. Außerdem ist seine Lage unter den gegebenen Bedingungen sehr unsicher. Ein sehr reicher Kaufmann kann in jedem Augenblick seines Lebens - und er ist es häufig - von Dingen abhängig sein, die außerhalb seiner Kontrolle liegen. Weht der Wind ein wenig stärker oder schlägt das Wetter plötzlich um oder ereignet sich irgend etwas ganz Alltägliches, so wird sein Schiff vielleicht sinken, seine Spekulationen schlagen fehl und er ist plötzlich ein armer Mann, seine gesellschaftliche Stellung ist ruiniert. Nichts sollte dem Menschen Schaden zufügen, es sei denn, er schade sich selbst. Überhaupt nichts sollte imstande sein, den Menschen zu berauben. Es gehört ihm nur das wirklich, was er in sich trägt. Alles übrige sollte für ihn ohne Belang sein."

  • 21.03.25, 14:55

    Oscar Wild machte sich bereits 1891 Gedanken über die bürgerliche Gesellschaft. 
    Über die Armut, deren Ursache im Besitzstand der Eigentümer:innen liegt; über die Sparsamkeit, welche man damals wie heute denen oktroyiert, die keinerlei Schuld für bestehende volkswirtschaftliche Verwerfungen trifft; über die Arbeit; über die Kehrseite des Caritativen; über angehäuftes Privateigentum; über Haltungen etc.
    Seine Gedanken bringen Antworten auf viele Fragen und somit Licht in unser Dunkel 😃

     

    "Heute sind durch das Bestehen des Privateigentums sehr viele Menschen imstande, ihre Individualität in einer gewissen, freilich sehr beschränkten Weise zu entfalten. Entweder brauchen sie nicht für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten, oder sie sind in der Lage, einen ihnen wirklich zusagenden Wirkungskreis zu wählen, der ihnen Freude bereitet. Das sind die Dichter, die Philosophen, die Gelehrten, die Gebildeten - mit einem Wort die echten Menschen, die Menschen, die zur Selbstverwirklichung gelangt sind, und in denen die Menschheit ihre Verwirklichung teilweise erreicht. Andererseits gibt es eine große Zahl von Menschen, die kein Privateigentum besitzen, und da sie immer am Rande des nackten Elends stehen, sind sie genötigt, die Arbeit von Lasttieren zu verrichten, Arbeit, die ihnen keinesfalls zusagt und zu der sie nur durch die unabweisbare, widervernünftige, erniedrigende Tyrannis der Not gezwungen werden. Das sind die Armen; in ihrem Lebensbereich fehlt jede Grazie, jede Anmut der Rede, jegliche Zivilisation oder Kultur, jede Verfeinerung der Genüsse und jede Lebensfreude. Aus ihrer kollektiven Kraft schöpft die Menschheit großen materiellen Reichtum. Aber sie gewinnt nur den materiellen Vorteil, und der Arme selbst bleibt dabei ohne die geringste Bedeutung. Er ist nur ein winziges Teilchen einer Kraft, die ihn nicht nur nicht beachtet, sondern zermalmt: ja, ihn mit Vorliebe zermalmt, weil er dann um so fügsamer ist.

    Natürlich könnte man sagen, dass der unter den Bedingungen des Privateigentums entstandene Individualismus nicht immer und nicht einmal in der Regel etwas Erlesenes oder Wundervolles sei, und dass die Armen, mag es ihnen auch an Kultur und Anmut fehlen, doch manche Tugenden besitzen. Diese beiden Einwände wären vollkommen richtig. Der Besitz von Privateigentum wirkt sehr oft gänzlich demoralisierend, und das ist natürlich einer der Gründe, weshalb der Sozialismus diese Einrichtung abschaffen möchte. Das Eigentum ist in der Tat etwas überaus Lästiges. Vor einigen Jahren gab es Leute, die überall im Lande verkündeten, dass das Eigentum Verpflichtungen mit sich brächte. Sie haben es so häufig und mit solcher Hartnäckigkeit behauptet, dass zu guter Letzt die Kirche anfing, es nachzusagen. Man kann es jetzt von jeder Kanzel hören. Es ist absolut wahr. Eigentum erzeugt nicht nur Pflichten, sondern erzeugt so viele Pflichten, dass jeder große Besitz nichts als Verdruss mit sich bringt. Unaufhörlich werden Ansprüche an einen gestellt, man muss sich pausenlos um Geschäfte kümmern und kommt niemals zur Ruhe. Wenn das Eigentum nur Freude brächte, so könnten wir es noch hinnehmen, aber seine Verpflichtungen machen es unerträglich. Im Interesse der Reichen müssen wir es abschaffen. Man mag die Tugenden der Armen bereitwillig anerkennen, und doch muss man sie sehr bedauern. Wir bekommen oft zu hören, die Armen seien für Wohltaten dankbar. Einige von ihnen sind es ohne Zweifel, aber die besten unter den Armen sind niemals dankbar. Sie sind undankbar, unzufrieden, ungehorsam und rebellisch. Sie sind es mit vollem Recht. Die Mildtätigkeit empfinden sie als lächerlich unzulängliches Mittel einer Teilrückerstattung oder als sentimentale Almosen, gewöhnlich mit dem unverschämten Versuch des sentimentalen Spenders verbunden, über ihr Privatleben zu herrschen. Warum sollten sie dankbar sein für die Krumen, die vom Tisch des Reichen fallen? Sie selbst sollten beim Mahle sitzen, das beginnen sie jetzt zu begreifen. Was die Unzufriedenheit anbelangt, wer mit einer solchen Umgebung und einer so dürftigen Lebensführung nicht unzufrieden ist, müsste vollkommen abgestumpft sein. Wer die Geschichte gelesen hat, weiß, dass Ungehorsam die ursprüngliche Tugend des Menschen ist. Durch Ungehorsam ist der Fortschritt geweckt worden, durch Ungehorsam und durch Rebellion. Manchmal lobt man die Armen für ihre Sparsamkeit. Aber den Armen Sparsamkeit zu empfehlen, ist grotesk und beleidigend zugleich. Es ist, als gäbe man einem Verhungernden den Rat, weniger zu essen. Ein Stadt- oder Landarbeiter, der sparen wollte, beginge etwas absolut Amoralisches. Der Mensch sollte sich nicht zu dem Beweis erniedrigen, dass er wie ein schlecht genährtes Tier leben kann. Er sollte lieber stehlen oder ins Armenhaus gehen, was viele für eine Form des Diebstahls halten. Was das Betteln betrifft, so ist Betteln sicherer als Stehlen, aber es ist anständiger zu stehlen, als zu betteln. Nein: Ein Armer, der undankbar, nicht sparsam, unzufrieden und rebellisch ist, ist wahrscheinlich eine echte Persönlichkeit, und es steckt viel in ihm. Er stellt auf jeden Fall einen gesunden Protest dar. Was die tugendsamen Armen betrifft, so kann man sie natürlich bedauern, aber keinesfalls bewundern. Sie haben mit dem Feinde gemeinsame Sache gemacht und haben ihr Erstgeburtsrecht für eine sehr schlechte Suppe verkauft. Sie müssen außerdem äußerst dumm sein. Ich begreife wohl, dass ein Mann Gesetze annimmt, die das Privateigentum schützen und seine Anhäufung gestatten, solange er unter diesen Bedingungen seinem Leben eine gewisse Schönheit und Geistigkeit zu geben vermag. Doch ist es mir beinahe unverständlich, wie jemand, dessen Leben durch diese Gesetze zerstört und verunstaltet wird, ihren Fortbestand ruhig mit ansehen kann."

     

  • 21.03.25, 14:37

     

    Luis:

     

    Elena:

     

    Eine gesellschaftliche Leistung/ Wert/ persönlicher Beitrag muss nicht immer in Geld gerechnet werden. Niemand hat hier geschrieben, dass er nichts tun will.

    Danke dir 🙏 

    Arbeit ist für mich einfach mehr als eine Geldbeschaffung. Es ist ein großer Unterschied ob für meine eigenen Ziele arbeite oder für die Firma von jemand anderen

    Dann geh mehr arbeiten. Und schon hast Du noch mehr als nur Geldbeschafftung. 

    Ihr wollt eine Utopie? Dann solltet Ihr Utopie vielleicht nachschlagen. 

    Du willst für Deine Ziele arbeiten und nicht für die Ziele einer Firma -> Werde selbstständig. Dann arbeitest selbst und das ständig. Gerne am Sonntag Rechnungen schreiben und so. Denn dann musst DU das GANZE Risiko tragen und bekommst bei genug Einsatz resultierend auch den Erfolg. Kannst dann auch bestimmt früher in Rente gehen.


    Aber nein nix tun und Geld bekommen wollen, das klappt in keiner Utopie und natürlich auch zu recht nicht in der Realität.

  • 21.03.25, 12:02

     

    Manuela:

     

    Luis:

    undefined

    Das Leben ist kein Ponyhof ... es ist ein Zirkus, jeder entscheidet für sich selbst ob er in der Manege ist oder im Zuschauerraum.

     

    Würden wir im Land "Wünsch dir was" leben, so wären wir alle Millionäre; lebten in den Tag hinein und machten nur das was uns im Moment Freude bereitet. Oder?

     

    Dieses Land erlangte den Wohlstand nur und ausschließlich durch Mut, Kreativität, Hemdsärmigkeit, Anpacken, Durchhalten, Visionen, Investitionen, Verzicht, Träume, Ziele und viele Millionen die an dem Ziel Wohlstand teilhaben wollten.

     

    Das Ziel, Wohlstand, fand wohl in den 80ern den höchsten peak um dann Formen ähnlich einer Dekadenz anzunehmen.

    Heute, 40 Jahre später, steuern wir, sehendes Auges, auf den größten allgemeinen Wohlstandsverlußt zu.

     

    Die Frustration verstehe ich, bei geringem Entgelt viel abliefern zu müssen; bei kleineren bis größeren Verlusten und Entbehrungen.

     

    Die Architektur unseres Landes ist gebaut auf ein miteinander und füreinander.

    Wenn sich ein größerer Teil aus diesem "miteinander und füreinander" rausnimmt, bricht das System zusammen.

     

    Es macht doch nur wenig Sinn, sich über etwas zu ärgern, was man eigentlich selbst verändern könnte.

     

    Wo liegen deine Talente, was bereitet dir Freude, wofür brennst du, was begeistert sich, was kannst du richtig gut .... ? Fokusiere dich auf diese Fragen bzw. Antworten und guck was zu dir paßt. Solltest du eine Selbständigkeit anstreben, eben aus den o.g. Fragen/Antworten, dann wirst du mehr als 40 Std pro Woche arbeiten WOLLEN .... :-)

    Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied!

     

    Für unsere Gesellschaft aber wäre eine generelle 30 Std Woche der letzte von sechs Sargnägel, fünf sind ja schon im Sarg ....

     

     

    Danke dir 🙏 

    Du verstehst es. 

  • 21.03.25, 11:59

     

    Elena:

     

    Eine gesellschaftliche Leistung/ Wert/ persönlicher Beitrag muss nicht immer in Geld gerechnet werden. Niemand hat hier geschrieben, dass er nichts tun will.

    Danke dir 🙏 

    Arbeit ist für mich einfach mehr als eine Geldbeschaffung. Es ist ein großer Unterschied ob für meine eigenen Ziele arbeite oder für die Firma von jemand anderen

  • 18.03.25, 00:18

     

    Roland:

     

    Gabi:

    Hallo Roland, schade, das Du deinen Beitrag wieder gelöscht hast. Ich kann Dir in vielem, was Du geschrieben hast, beipflichten. 

    Klingt alles gut: Jeder macht nur das, wozu er Lust hat, jeder "arbeitet" nur, wie und wann er möchte, jeder hilft jedem....

    NUR: Das wäre Kommunismus,  und das ist Utopie. 

    WARUM: das "Menschenmaterial" ist schlecht. Einzelne Individuen bekommen das sicher  hin,  allerdings, der überwiegende Teil der Menscheit ( Naturvölker ausgenommen) denkt und handelt anders. Und solange sich das Bewusstsein nicht ändert, bleibt es eben eine Utopie. Eher stirbt der Mensch aus.

    Was denkst Du????

     

    Hallo Gabi! 

    Ich denke, dass du mich falsch verstanden hast. Außerdem, dass du dir über unsere Ökonomie noch zu wenig Gedanken gemacht hast und deine Antwort primär emotional aufgeladen (Anti-Kommunismus, Anti-Sozialismus) ist. --» „Jeder macht nur das, wozu er Lust hat, jeder "arbeitet" nur, wie und wann er möchte, jeder hilft jedem....“

    Wenn dir das aktuelle Wirtschafts- und Gesellschaftssystem gefällt und ihm zustimmst, kann ich das schwer nachvollziehen. Was soll gut daran sein, dass sich die Kluft zwischen den Menschen stetig verbreitert, seien es Lebensstandard, Vermögen, Gesundheit, Lebenserwartung, Privilegien, Mitspracherecht, Bildung etc. und dass sich die Kriegsgefahr von Woche zu Woche erhöht. 

     

    @„Jeder hilft jedem“

    Genau das fehlt. In der sogenannten „Sozialen Marktwirtschaft“ sind wir systemisch dazu angehalten gegeneinander zu arbeiten anstelle füreinander. Dass „Wettbewerb“ und „Wirtschaftswachstum“ zur Erhaltung des Sozialstaates notwendig ist, wird uns tagtäglich um die Ohren gepfeffert damit wir es auch recht gut unhinterfragt verinnerlichen. Trotzdem - es ist von Grund auf falsch. Demokratie ist gleichbedeutend für eine geteilte Sorgeverantwortung. Das politische System - wäre es ihm mit Demokratie ernst - hätte die Aufgabe uns allen dies zu ermöglichen. Dafür benötigen wir öffentliche Räume, aber gerade die wurden und werden uns wegprivatisiert. Wieso? Weil die Institutionen weder die Erhaltung demokratischer Standards, noch den Ausbau von Demokratie fördern wollen. Die sogenannte „Liberale Demokratie“ des Werte-Westens ist leider nicht mehr als ein Kunstwort ohne innerer Kohärenz. Liberalismus und Demokratie sind zwei grundsätzlich unterschiedliche politische Ideengeschichten mit Minimalüberschneidungen. Der Liberalismus fand seinen Ausgangspunkt beim Adel, der seine Privilegien gegenüber dem Kaiser bzw. König gefährdet sah. Später wurde es vom aufsteigenden Bürgertum übernommen. Indem man das eine mit dem anderen verbindet, hat den Zweck uns allen den Geist wie den Blick zu vernebeln. 

    „Liberale Demokratie“ beinhaltet pausenlosen Wettstreit bis hin zum Krieg, Reich gegen Arm, Privilegierte gegen Unterprivilegierte. 

     

    Überlege dir einfach was dir als höchstwahrscheinlich Lohnabhängige oder mehr oder weniger selbstausbeutende „Selbstständige“ in unserer oligarchisch regierten EU von Bedeutung ist. Ich verspreche dir, dass du ganz alleine draufkommst, was für die 99% der Gesellschaft Gerechtigkeit bedeuten würde, denn genau diese Gerechtigkeit wäre für uns nur ein Minimalanspruch. 

     

    P. S.: Eine Utopie - genau das brauchen wir! Wir sollten zunehmend wissen wohin wir steuern wollen und dies tunlichst nicht einer kleinen und gut organisierten Gesellschaftsschicht überlassen. 

     

    Die Menschen werden noch massenhaft sterben, wenn es so bleibt wie es ist. Wer diesen Planeten liebt, will nicht, dass es so bleibt! 

     

    Grüße 

    Roland 

     

    Roland, es war ein Fehler,  auf Deinen Kommentar zu reagieren, nachdem Du ihn schon Stunden vorher bereits wieder gelöscht hast.

    Wo liest Du, dass ich mit dem aktuellenWirtschafts- und GesellschaftSystem zufrieden bin???? 

    Ich habe mit einfachen  Worten und sehr stark gekürzt ( das kommunistische Manifest kann ja jeder selbst nachlesen) dargestellt, was Kommunismus bedeutet: 

    Also nochmal: 

    -jeder macht nur das, wozu er Lust hat

    - jeder arbeitet, wann und wo und wie er will

    - jeder hilft jedem

    - alles gehört allen

    - usw usf

    Es klingt zu schön, um wahr zu sein. Und ich wiederhole mich: es ist eine UTOPIE, die es so nie geben wird.

    Jedenfalls werden WIR es nicht erleben, dass alle Menschen gleich sind.

    Und nein, ich bin nicht lohnabhängig, und nein, ich  benutze meinen Kopf nicht nur zum Haare schneiden.

    LG Gabi

     

     

  • 17.03.25, 16:35 - Zuletzt bearbeitet 17.03.25, 17:37.

     

    Gabi:

    Hallo Roland, schade, das Du deinen Beitrag wieder gelöscht hast. Ich kann Dir in vielem, was Du geschrieben hast, beipflichten. 

    Klingt alles gut: Jeder macht nur das, wozu er Lust hat, jeder "arbeitet" nur, wie und wann er möchte, jeder hilft jedem....

    NUR: Das wäre Kommunismus,  und das ist Utopie. 

    WARUM: das "Menschenmaterial" ist schlecht. Einzelne Individuen bekommen das sicher  hin,  allerdings, der überwiegende Teil der Menscheit ( Naturvölker ausgenommen) denkt und handelt anders. Und solange sich das Bewusstsein nicht ändert, bleibt es eben eine Utopie. Eher stirbt der Mensch aus.

    Was denkst Du????

     

    Hallo Gabi! 

    Ich denke, dass du mich falsch verstanden hast. Außerdem, dass du dir über unsere Ökonomie noch zu wenig Gedanken gemacht hast und deine Antwort primär emotional aufgeladen (Anti-Kommunismus, Anti-Sozialismus) ist. --» „Jeder macht nur das, wozu er Lust hat, jeder "arbeitet" nur, wie und wann er möchte, jeder hilft jedem....“

    Wenn dir das aktuelle Wirtschafts- und Gesellschaftssystem gefällt und ihm zustimmst, kann ich das schwer nachvollziehen. Was soll gut daran sein, dass sich die Kluft zwischen den Menschen stetig verbreitert, seien es Lebensstandard, Vermögen, Gesundheit, Lebenserwartung, Privilegien, Mitspracherecht, Bildung etc. und dass sich die Kriegsgefahr von Woche zu Woche erhöht. 

     

    @„Jeder hilft jedem“

    Genau das fehlt. In der sogenannten „Sozialen Marktwirtschaft“ sind wir systemisch dazu angehalten gegeneinander zu arbeiten anstelle füreinander. Dass „Wettbewerb“ und „Wirtschaftswachstum“ zur Erhaltung des Sozialstaates notwendig ist, wird uns tagtäglich um die Ohren gepfeffert damit wir es auch recht gut unhinterfragt verinnerlichen. Trotzdem - es ist von Grund auf falsch. Demokratie ist gleichbedeutend für eine geteilte Sorgeverantwortung. Das politische System - wäre es ihm mit Demokratie ernst - hätte die Aufgabe uns allen dies zu ermöglichen. Dafür benötigen wir öffentliche Räume, aber gerade die wurden und werden uns wegprivatisiert. Wieso? Weil die Institutionen weder die Erhaltung demokratischer Standards, noch den Ausbau von Demokratie fördern wollen. Die sogenannte „Liberale Demokratie“ des Werte-Westens ist leider nicht mehr als ein Kunstwort ohne innerer Kohärenz. Liberalismus und Demokratie sind zwei grundsätzlich unterschiedliche politische Ideengeschichten mit Minimalüberschneidungen. Der Liberalismus fand seinen Ausgangspunkt beim Adel, der seine Privilegien gegenüber dem Kaiser bzw. König gefährdet sah. Später wurde es vom aufsteigenden Bürgertum übernommen. Indem man das eine mit dem anderen verbindet, hat den Zweck uns allen den Geist wie den Blick zu vernebeln. 

    „Liberale Demokratie“ beinhaltet pausenlosen Wettstreit bis hin zum Krieg, Reich gegen Arm, Privilegierte gegen Unterprivilegierte. 

     

    Überlege dir einfach was dir als höchstwahrscheinlich Lohnabhängige oder mehr oder weniger selbstausbeutende „Selbstständige“ in unserer oligarchisch regierten EU von Bedeutung ist. Ich verspreche dir, dass du ganz alleine draufkommst, was für die 99% der Gesellschaft Gerechtigkeit bedeuten würde, denn genau diese Gerechtigkeit wäre für uns nur ein Minimalanspruch. 

     

    P. S.: Eine Utopie - genau das brauchen wir! Wir sollten zunehmend wissen wohin wir steuern wollen und dies tunlichst nicht einer kleinen und gut organisierten Gesellschaftsschicht überlassen. 

     

    Die Menschen werden noch massenhaft sterben, wenn es so bleibt wie es ist. Wer diesen Planeten liebt, will nicht, dass es so bleibt! 

     

    Grüße 

    Roland 

     

  • 16.03.25, 15:25

     

    Luis:

    undefined

    Das Leben ist kein Ponyhof ... es ist ein Zirkus, jeder entscheidet für sich selbst ob er in der Manege ist oder im Zuschauerraum.

     

    Würden wir im Land "Wünsch dir was" leben, so wären wir alle Millionäre; lebten in den Tag hinein und machten nur das was uns im Moment Freude bereitet. Oder?

     

    Dieses Land erlangte den Wohlstand nur und ausschließlich durch Mut, Kreativität, Hemdsärmigkeit, Anpacken, Durchhalten, Visionen, Investitionen, Verzicht, Träume, Ziele und viele Millionen die an dem Ziel Wohlstand teilhaben wollten.

     

    Das Ziel, Wohlstand, fand wohl in den 80ern den höchsten peak um dann Formen ähnlich einer Dekadenz anzunehmen.

    Heute, 40 Jahre später, steuern wir, sehendes Auges, auf den größten allgemeinen Wohlstandsverlußt zu.

     

    Die Frustration verstehe ich, bei geringem Entgelt viel abliefern zu müssen; bei kleineren bis größeren Verlusten und Entbehrungen.

     

    Die Architektur unseres Landes ist gebaut auf ein miteinander und füreinander.

    Wenn sich ein größerer Teil aus diesem "miteinander und füreinander" rausnimmt, bricht das System zusammen.

     

    Es macht doch nur wenig Sinn, sich über etwas zu ärgern, was man eigentlich selbst verändern könnte.

     

    Wo liegen deine Talente, was bereitet dir Freude, wofür brennst du, was begeistert sich, was kannst du richtig gut .... ? Fokusiere dich auf diese Fragen bzw. Antworten und guck was zu dir paßt. Solltest du eine Selbständigkeit anstreben, eben aus den o.g. Fragen/Antworten, dann wirst du mehr als 40 Std pro Woche arbeiten WOLLEN .... :-)

    Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied!

     

    Für unsere Gesellschaft aber wäre eine generelle 30 Std Woche der letzte von sechs Sargnägel, fünf sind ja schon im Sarg ....

     

     

  • 16.03.25, 14:56 - Zuletzt bearbeitet 16.03.25, 15:18.

     

    Gabi:

    Hallo Roland, schade, das Du deinen Beitrag wieder gelöscht hast. Ich kann Dir in vielem, was Du geschrieben hast, beipflichten. 

    Klingt alles gut: Jeder macht nur das, wozu er Lust hat, jeder "arbeitet" nur, wie und wann er möchte, jeder hilft jedem....

    NUR: Das wäre Kommunismus,  und das ist Utopie. 

    WARUM: das "Menschenmaterial" ist schlecht. Einzelne Individuen bekommen das sicher  hin,  allerdings, der überwiegende Teil der Menscheit ( Naturvölker ausgenommen) denkt und handelt anders. Und solange sich das Bewusstsein nicht ändert, bleibt es eben eine Utopie. Eher stirbt der Mensch aus.

    Was denkst Du????

     

    Die Ideen von Kommunismus und Kapitalismus repräsentieren die zwei Polen der menschlichen Natur und je nachdem, in welchem Land und mit welchen Werten sind die Menschen aufgewachsen, leben sie und treffen sie auch ihre Entscheidungen.

    Die Lösung für ein glückliches und erfülltes Leben sehe ich in der Fähigkeit diese Triebe richtig einzusetzen/ zu kombinieren. 
    Meiner Beobachtung nach sind die sinnvollsten Berufe/ Beschäftigungen unterbezahlt/ auf freiwilliger Basis. 

  • 16.03.25, 11:40 - Zuletzt bearbeitet 16.03.25, 11:54.

    Hallo Roland, schade, das Du deinen Beitrag wieder gelöscht hast. Ich kann Dir in vielem, was Du geschrieben hast, beipflichten. 

    Klingt alles gut: Jeder macht nur das, wozu er Lust hat, jeder "arbeitet" nur, wie und wann er möchte, jeder hilft jedem....

    NUR: Das wäre Kommunismus,  und das ist Utopie. 

    WARUM: das "Menschenmaterial" ist schlecht. Einzelne Individuen bekommen das sicher  hin,  allerdings, der überwiegende Teil der Menscheit ( Naturvölker ausgenommen) denkt und handelt anders. Und solange sich das Bewusstsein nicht ändert, bleibt es eben eine Utopie. Eher stirbt der Mensch aus.

    Was denkst Du????

     

  • ✗ Dieser Inhalt wurde von Steffen wieder gelöscht.
  • Elena:

    “work smarter, not harder„ 😊

    Das ist kein Widerspruch zu "ohne Fleiß kein Preis". Das sagt, dass man effizienter arbeitet, z.B. nicht jede Flasche einzeln aus dem Lager ins Regal räumt.
    Es geht sogar weiter: wer sich auch in Freizeit (fleißig) fortbildet (smart), kann mehr leisten.

  • 16.03.25, 07:31

     

    Michael:

     

    Elena:

     

    So pauschal kann man solche Regel nicht aufstellen. Es gibt Menschen, die ehrenamtlich arbeiten, Frauen, welche über längere Zeit unbezahlte Jobs im Haushalt erledigen, um die Kinder kümmern, Ü50-Fachkräfte, welche keinen Job mehr finden können oder auch Menschen, welche keinen Job finden, weil sie nicht genug qualifiziert sind usw. 

    Dafür gibt es ja ein Sozialsystem, das wiederum von den arbeitenden Steuerzahlern finanziert wird aber das ist nicht für Menschen gedacht, die keine Lust haben etwas zu leisten. Das Geld kommt nicht von der Staatsdruckerei. 

    Eine gesellschaftliche Leistung/ Wert/ persönlicher Beitrag muss nicht immer in Geld gerechnet werden. Niemand hat hier geschrieben, dass er nichts tun will.

  • 16.03.25, 02:32

     

    Elena:

     

    Thomas:

    Jeder hat das Recht, so viel zu Arbeiten wie er will. Freiheit ist aber untrennbar mit Selbstverantwortung verbunden: Jeder muss sehen, dass er mit seinem Geld auskommt, also entweder mehr arbeiten oder auf Konsum verzichten und im Alter gegebenenfalls Flaschen sammeln. Wohlstand - individuell und volkswirtschaftlich - entsteht durch Arbeit. Wird weniger gearbeitet, sinkt Wohlstand - individuell und volkswirtschaftlich. Wer nicht Vollzeit arbeitet, sollte deshalb auch kein Wohngeld erhalten. Denn die Steuern für die Zahlung von Wohngeld müssen überwiegend diejenigen aufbringen, die regelmäßig mehr als 40 Wochenstunden arbeiten. 

    So pauschal kann man solche Regel nicht aufstellen. Es gibt Menschen, die ehrenamtlich arbeiten, Frauen, welche über längere Zeit unbezahlte Jobs im Haushalt erledigen, um die Kinder kümmern, Ü50-Fachkräfte, welche keinen Job mehr finden können oder auch Menschen, welche keinen Job finden, weil sie nicht genug qualifiziert sind usw. 

    Dafür gibt es ja ein Sozialsystem, das wiederum von den arbeitenden Steuerzahlern finanziert wird aber das ist nicht für Menschen gedacht, die keine Lust haben etwas zu leisten. Das Geld kommt nicht von der Staatsdruckerei. 

Interesse geweckt? Jetzt kostenlos registrieren!

Du bist nur einen Klick entfernt. Die Registrierung dauert nur 1 Minute.