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  • Augenhöhe: Ein Business-Standard, aber im Privaten Luxusgut?

    Diskussion · 48 Beiträge · 628 Aufrufe
    Xenia aus Oberhöflein

    Ich habe in meinen 54 Jahren oft die Erfahrung gemacht – und vielleicht geht es einigen von euch ähnlich –, dass wir uns zwar als moderne, freidenkende Individuen verstehen, aber in der Realität oft an unsichtbare Grenzen stoßen.

    Obwohl ich Menschen schon immer völlig unabhängig von Geschlecht oder Konventionen sehe und meinen Weg abseits von festen Gruppierungen gehe, stelle ich fest: 

     

    Echte, respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe erlebe ich am konsequentesten im geschäftlichen C-Level-Kontext.

     

    Daraus ergibt sich für mich die Frage:

     

    Das Phänomen der „Rollen-Rückkehr“

    Warum gelingt uns im internationalen Business das, was privat oft scheitert?

     

    Sobald wir den beruflichen Rahmen verlassen, scheinen bei vielen – oft unbewusst – die alten Geschlechterrollen im Kopf anzuspringen. Egal wie offen man sich zu Beginn gibt, am Ende landet man oft wieder in einer Schublade, statt einfach nur als „Mensch“ gesehen zu werden.

     

    Mich würde interessieren:

     

    Habt ihr auch das Gefühl, dass wir im Privaten oft „unfreier“ denken als im Job?

    Warum fällt es uns so schwer, die Souveränität und den Respekt aus der Arbeitswelt mit in den Feierabend zu nehmen?

     

    Erlebt ihr es auch, dass ihr als eigenständige Persönlichkeit geschätzt werdet, bis die ersten gesellschaftlichen Klischees die Sicht trüben?

     

    Ich bin gespannt auf eure Perspektiven – jenseits von Ideologien oder festgefahrenen Fronten. Einfach Mensch zu Mensch.

     

    Ein kleiner Nachtrag: Mir geht es hierbei vor allem um den Austausch mit Menschen, die in ihrem Alltag – sei es beruflich oder privat – ebenfalls einen hohen Anspruch an Reflexion und Souveränität leben. Ich glaube, dieses spezielle Paradoxon zwischen professioneller Augenhöhe und privater Rollen-Rückkehr lässt sich am besten mit denjenigen diskutieren, die diesen Kontrast aus der eigenen Erfahrung kennen.

    06.04.26, 09:32

Beiträge

  • 09.04.26, 16:26

    Das Manager :innen in ihrem Ethos als Vorbild für die Gesellschaft darzustellen, ist ein Mythos, denn nichts daran anerkenne ich als wahr. Ganz im Gegenteil. In der Privatwirtschaft geht es um Kennzahlen und nur ums Geld. Es gibt unglaubliche Hierarchien, sogar eigene Abteilungen die menschenverachtend als "Human Ressources" bezeichnet werden. 

    Natürlich gibt es Menschen die sich ausschließlich über Leistung definieren, die also für die "Karriere" anfällig sind und sich gerne zum Stöckchenspringen in Konzernen dressieren lassen. Das hat insbesondere die deutsche Geschichte nach 1945 hervorgebracht. Es gibt sogar erkenntnisreiche Literatur dazu. Sehr lesenswert über die Entstehung und den Wirkungsgrad Reinhard Höhns "Harzburger Akademie"

     

    „Gehorsam macht frei: Eine kurze Geschichte des Managements – von Hitler bis heute“

    Vom französischen Historiker Johann Chapoutot

  • 07.04.26, 12:11

     

    Elena:

     

    Ute:

     

     

    Wir hatten das Thema gestern auf unserer Radltour. Gefühle sollten Ausdruck finden, denn es ist Energie, und die muss fließen. Real passiert das auch meistens im Affekt und wenn wir das die Betroffenheit beim anderen sehen, können wir uns auch entschuldigen und die Adressierung korrigieren ("war nicht gegen dich persönlich gemeint"). Hier passiert dann eben oft nur dieses "ok., dann reagiere ich nicht mehr auf dich" und das ist oft auch wieder so ein kleiner Stich der Zurückweisung.

     

    Das soll jetzt nicht heißen, dass ich es immer besser mache, mir fällt es jetzt nur auf und ich wollte es formulieren.

    Und das hast du sehr gut gemacht. Zurückweisung mache ich nur, wenn ich merke, dass wir uns in Kreisen drehen/ ggf ich kein Gehör/ Dialog finde. Jeder ist auf seinem Weg und trifft täglich Entscheidungen je nach Situation/ Zielen/ Kapazitäten. Wir sind menschlich und es ist okay so. 

     

    Danke 😃

    Real habe ich mir angewöhnt, zu fragen: Möchtest du mich wirklich verstehen? Und was passierte: Nee du, ich will nicht, dass du mir das weiter erklärst, ich mags entspannt!" Ich bin fast umgefallen vor lachen 😅

  • 07.04.26, 12:04

     

    Ute:

     

    Elena:

     

    Stimmt, wir sind für unsere Gefühle verantwortlich. Ich finde es aber sehr gut, wenn man das, was man fühlt, aussprechen darf und nicht sie unterdrücken muss. Dann weiss auch die andere Person, dass ihre Ausdrucksart verletzend sein kann und entsprechend reagieren: sich distanzieren oder dies ändern. 

     

    Wir hatten das Thema gestern auf unserer Radltour. Gefühle sollten Ausdruck finden, denn es ist Energie, und die muss fließen. Real passiert das auch meistens im Affekt und wenn wir das die Betroffenheit beim anderen sehen, können wir uns auch entschuldigen und die Adressierung korrigieren ("war nicht gegen dich persönlich gemeint"). Hier passiert dann eben oft nur dieses "ok., dann reagiere ich nicht mehr auf dich" und das ist oft auch wieder so ein kleiner Stich der Zurückweisung.

     

    Das soll jetzt nicht heißen, dass ich es immer besser mache, mir fällt es jetzt nur auf und ich wollte es formulieren.

    Und das hast du sehr gut gemacht. Zurückweisung mache ich nur, wenn ich merke, dass wir uns in Kreisen drehen/ ggf ich kein Gehör/ Dialog finde. Jeder ist auf seinem Weg und trifft täglich Entscheidungen je nach Situation/ Zielen/ Kapazitäten. Wir sind menschlich und es ist okay so. 

  • 07.04.26, 11:36

     

    Elena:

     

    Ute:

     

     

    Ich meinte eher, dass du schreiben kannst, was du willst. Siena ist für ihre Gefühle verantwortlich. Du bist nur Trigger.

     

    "Belehrungen" per se sind nichts Schlechtes. Wir lernen alle voneinander.

     

    Anstrengend ist es, wenn unser Innerstes sich wehrt und das resultiert aus uralten Geschichten und verletzten Gefühlen. Insofern bist nicht du für Siena anstrengend, sondern der alte unverarbeitete Kram ist es, der sich da in ihr meldet.

    Stimmt, wir sind für unsere Gefühle verantwortlich. Ich finde es aber sehr gut, wenn man das, was man fühlt, aussprechen darf und nicht sie unterdrücken muss. Dann weiss auch die andere Person, dass ihre Ausdrucksart verletzend sein kann und entsprechend reagieren: sich distanzieren oder dies ändern. 

     

    Wir hatten das Thema gestern auf unserer Radltour. Gefühle sollten Ausdruck finden, denn es ist Energie, und die muss fließen. Real passiert das auch meistens im Affekt und wenn wir das die Betroffenheit beim anderen sehen, können wir uns auch entschuldigen und die Adressierung korrigieren ("war nicht gegen dich persönlich gemeint"). Hier passiert dann eben oft nur dieses "ok., dann reagiere ich nicht mehr auf dich" und das ist oft auch wieder so ein kleiner Stich der Zurückweisung.

     

    Das soll jetzt nicht heißen, dass ich es immer besser mache, mir fällt es jetzt nur auf und ich wollte es formulieren.

  • 07.04.26, 10:36

     

    Ute:

     

    Elena:

     

    Danke für den Tipp Ute. Natürlich kann Siena schreiben, was sie will, aber wenn wir uns immer wieder missverstehen, bevorzuge ich das Kommentieren ihrer Beiträge einfach sein lassen. 

     

    Ich meinte eher, dass du schreiben kannst, was du willst. Siena ist für ihre Gefühle verantwortlich. Du bist nur Trigger.

     

    "Belehrungen" per se sind nichts Schlechtes. Wir lernen alle voneinander.

     

    Anstrengend ist es, wenn unser Innerstes sich wehrt und das resultiert aus uralten Geschichten und verletzten Gefühlen. Insofern bist nicht du für Siena anstrengend, sondern der alte unverarbeitete Kram ist es, der sich da in ihr meldet.

    Stimmt, wir sind für unsere Gefühle verantwortlich. Ich finde es aber sehr gut, wenn man das, was man fühlt, aussprechen darf und nicht sie unterdrücken muss. Dann weiss auch die andere Person, dass ihre Ausdrucksart verletzend sein kann und entsprechend reagieren: sich distanzieren oder dies ändern. 

  • 07.04.26, 09:54 - Zuletzt bearbeitet 07.04.26, 09:57.

     

    Elena:

     

    Ute:

    @ Siena
    Du willst beruflich Menschen beraten und reagierst selbst wie eine Mimose, machst Elena schuldig für deine Gefühle?

    @ Elena
    "Es tut mir leid, dass ich dir das Gefühl vermittele ..." wäre besser gewesen.

     

    Aua.

     

    Jeder kann schreiben, ws er will. Es ist niemand gezwungen, darauf zu reagieren.

    Danke für den Tipp Ute. Natürlich kann Siena schreiben, was sie will, aber wenn wir uns immer wieder missverstehen, bevorzuge ich das Kommentieren ihrer Beiträge einfach sein lassen. 

     

    Ich meinte eher, dass du schreiben kannst, was du willst. Siena ist für ihre Gefühle verantwortlich. Du bist nur Trigger.

     

    "Belehrungen" per se sind nichts Schlechtes. Wir lernen alle voneinander.

     

    Anstrengend ist es, wenn unser Innerstes sich wehrt und das resultiert aus uralten Geschichten und verletzten Gefühlen. Insofern bist nicht du für Siena anstrengend, sondern der alte unverarbeitete Kram ist es, der sich da in ihr meldet.

  • 07.04.26, 09:31

     

    Ute:

    @ Siena
    Du willst beruflich Menschen beraten und reagierst selbst wie eine Mimose, machst Elena schuldig für deine Gefühle?

    @ Elena
    "Es tut mir leid, dass ich dir das Gefühl vermittele ..." wäre besser gewesen.

     

    Ich werde in Zukunft deine Beiträge ausser Acht lassen. 

    Aua.

     

    Jeder kann schreiben, ws er will. Es ist niemand gezwungen, darauf zu reagieren.

    Danke für den Tipp Ute. Natürlich kann Siena schreiben, was sie will, aber wenn wir uns immer wieder missverstehen, bevorzuge ich das Kommentieren ihrer Beiträge einfach sein lassen. 

  • 07.04.26, 09:19

    @ Siena
    Du willst beruflich Menschen beraten und reagierst selbst wie eine Mimose, machst Elena schuldig für deine Gefühle?

    @ Elena
    "Es tut mir leid, dass ich dir das Gefühl vermittele ..." wäre besser gewesen.

     

    Ich werde in Zukunft deine Beiträge ausser Acht lassen. 

    Aua.

     

    Jeder kann schreiben, ws er will. Es ist niemand gezwungen, darauf zu reagieren.

  • 06.04.26, 23:52

     

    Siena:

     

    Elena:

     

    Das kann sein, dass wir aneinander vorbei reden. Ich bin einfach der Meinung, dass der respektvolle Umgang miteinander oder dessen Abwesenheit wie im beruflichen als auch im privaten Leben vorkommen kann. Dass man selbst nicht solche Erfahrungen gemacht hat, heisst nicht, dass es andersrum nicht gibt. Das Problem hat andere Gründe. Aber vielleicht helfen Xenia eher die Menschen, welche in ähnlicher Situation leben. Oder umgekehrt, die Perspektive wechseln und sich unterschiedliche Lebensgeschichten anhören. Was machen die Menschen richtig, welche es schaffen einen respektvollen Umgang zu jedem zu finden unabhängig von seinem Geschlecht, Status, Herkunft o.ä. Gibt es das überhaupt?

    Hey Elena ,

     

    Ich habe das Gefühl du verstehst einfach nicht was ich meine .

     

    Und dafür das wir anscheinend aneinander vorbei reden ,meinst du mir sagen zu müssen was hier gebraucht wird oder um was es deiner Ansicht nach geht .

    Das ist schön komisch ......

     

    Du verstehst mich völlig falsch bzw.

     Ich habe den Eindruck du versuchst mir zu erklären was hier in der Diskussion Thema ist und was es braucht. 

     

    Ich finde das überhaupt nicht in Ordnung.

    Das ist absolut deplaziert. 

     

    Das ist eine Form der Belehrung,die ich nicht brauche und nicht möchte. 

    Und es ist Grenz überschreitend.

     

    Mir wird das zu anstrengend.......😄

    Es ist immer wieder das gleiche Ding.........

     

    Ich werd dann mal.......

     

    Siena 

     

     

    Tut mir sehr leid dass du meine Beiträge als belehrend empfindest. Die waren nicht an dich persönlich gerichtet. Ich habe nur versucht alle zum Nachdenken zu bringen /ggf ihre Meinung zu äußern. Ich werde in Zukunft deine Beiträge ausser Acht lassen. 

  • 06.04.26, 23:42

     

    Elena:

     

    Siena:

     

    Ich habe das Gefühl wir reden aneinander vorbei .......

    Solche komplexen Themen online ist auch so  ne Sache .

    Zumal wenn man so unterschiedlich in den Kommunikation ist.

     

    Siena 

    Das kann sein, dass wir aneinander vorbei reden. Ich bin einfach der Meinung, dass der respektvolle Umgang miteinander oder dessen Abwesenheit wie im beruflichen als auch im privaten Leben vorkommen kann. Dass man selbst nicht solche Erfahrungen gemacht hat, heisst nicht, dass es andersrum nicht gibt. Das Problem hat andere Gründe. Aber vielleicht helfen Xenia eher die Menschen, welche in ähnlicher Situation leben. Oder umgekehrt, die Perspektive wechseln und sich unterschiedliche Lebensgeschichten anhören. Was machen die Menschen richtig, welche es schaffen einen respektvollen Umgang zu jedem zu finden unabhängig von seinem Geschlecht, Status, Herkunft o.ä. Gibt es das überhaupt?

    Hey Elena ,

     

    Ich habe das Gefühl du verstehst einfach nicht was ich meine .

     

    Und dafür das wir anscheinend aneinander vorbei reden ,meinst du mir sagen zu müssen was hier gebraucht wird oder um was es deiner Ansicht nach geht .

    Das ist schön komisch ......

     

    Du verstehst mich völlig falsch bzw.

     Ich habe den Eindruck du versuchst mir zu erklären was hier in der Diskussion Thema ist und was es braucht. 

     

    Ich finde das überhaupt nicht in Ordnung.

    Das ist absolut deplaziert. 

     

    Das ist eine Form der Belehrung,die ich nicht brauche und nicht möchte. 

    Und es ist Grenz überschreitend.

     

    Mir wird das zu anstrengend.......😄

    Es ist immer wieder das gleiche Ding.........

     

    Ich werd dann mal.......

     

    Siena 

     

     

  • 06.04.26, 23:05

     

    Siena:

     

    Elena:

     

    Dass die Minderheit kann sich beruflich entfalten ist momentan die Tatsache, keine Verallgemeinerung, sowie das schlechte Arbeitsklima bei der Mehrheit. Das, was ich geschrieben habe, war meine persönliche Wahrnehmung des Diskussionsverlaufes. 

    Ich habe das Gefühl wir reden aneinander vorbei .......

    Solche komplexen Themen online ist auch so  ne Sache .

    Zumal wenn man so unterschiedlich in den Kommunikation ist.

     

    Siena 

    Das kann sein, dass wir aneinander vorbei reden. Ich bin einfach der Meinung, dass der respektvolle Umgang miteinander oder dessen Abwesenheit wie im beruflichen als auch im privaten Leben vorkommen kann. Dass man selbst nicht solche Erfahrungen gemacht hat, heisst nicht, dass es andersrum nicht gibt. Das Problem hat andere Gründe. Aber vielleicht helfen Xenia eher die Menschen, welche in ähnlicher Situation leben. Oder umgekehrt, die Perspektive wechseln und sich unterschiedliche Lebensgeschichten anhören. Was machen die Menschen richtig, welche es schaffen einen respektvollen Umgang zu jedem zu finden unabhängig von seinem Geschlecht, Status, Herkunft o.ä. Gibt es das überhaupt?

  • 06.04.26, 22:25

     

    Elena:

     

    Siena:

     

    Für mich ist ein guter Austausch auch, das möglichst ich Aussagen getroffen werden. 

     

    Fur mich hat eine Meinung haben  nichts damit zu tun das ich Dinge verallgemeinern muss.

     

    Das steht keinen zu weil jeder seine eigene Meinung und seine Erlebnisse macht!

     

    Wie sich Dinge für mich verhalten und wie und was ich erlebe kann nur ich selbst sagen!

     

    Alles andere stellt eine Art Grenzüberschreitung dar.

     

    Ich erlebe zum Beispiel das mir hier  erklärt werden will, was Xenia in ihrem Text beschreibt. 

     

    Und was hier in der Diskussion daraus  passiert.

     

    Ich brauche diese Erklärung aber nicht, weil ich genug Teytverstandnis und sozial Kompetenz habe um das zu verstehen und ich zwischen den Zeilen lesen kann !

    😊

     

    Austausch und Meinugsverschiedenheit ist das eine .

     

    Ich Aussagen das andere.

     

     ich unterscheide das .

     

    Genauso wie sich eine Meinung über eine Sache bilden  und eine eigene  Einstellung zu einer Sache  haben weil man Dinge erlebt hat!  ( praktische Erfahrung und Erlebnisse) gemacht hat, 

    Das unterscheide ich auch. 

     

    Grüsse 

     

    Siena 

     

     

    Dass die Minderheit kann sich beruflich entfalten ist momentan die Tatsache, keine Verallgemeinerung, sowie das schlechte Arbeitsklima bei der Mehrheit. Das, was ich geschrieben habe, war meine persönliche Wahrnehmung des Diskussionsverlaufes. 

    Ich habe das Gefühl wir reden aneinander vorbei .......

    Solche komplexen Themen online ist auch so  ne Sache .

    Zumal wenn man so unterschiedlich in den Kommunikation ist.

     

    Siena 

  • 06.04.26, 17:00

     

    Siena:

     

    Elena:

     

    Die Frage der Themenerstellerin richtete sich an die anderen: wie erleben sie das und warum verfallen die Menschen in die konservative Rollenbilder? Über ihre persönliche Wahrnehmung hat sie in ihrem Eingangstext ja  schon berichtet. Es bewegt sich etwas, wenn man sich von Meinungen bewegen lässt/ ggf das Interesse am Leben dieser Menschen zeigt und versucht es zu verstehen. Ich meine, die respektvolle Kommunikation ist wünschenswert, aber immer noch nicht die Norm im Leben vieler Menschen. Warum ist das so und was kann ich persönlich dafür tun?

    Für mich ist ein guter Austausch auch, das möglichst ich Aussagen getroffen werden. 

     

    Fur mich hat eine Meinung haben  nichts damit zu tun das ich Dinge verallgemeinern muss.

     

    Das steht keinen zu weil jeder seine eigene Meinung und seine Erlebnisse macht!

     

    Wie sich Dinge für mich verhalten und wie und was ich erlebe kann nur ich selbst sagen!

     

    Alles andere stellt eine Art Grenzüberschreitung dar.

     

    Ich erlebe zum Beispiel das mir hier  erklärt werden will, was Xenia in ihrem Text beschreibt. 

     

    Und was hier in der Diskussion daraus  passiert.

     

    Ich brauche diese Erklärung aber nicht, weil ich genug Teytverstandnis und sozial Kompetenz habe um das zu verstehen und ich zwischen den Zeilen lesen kann !

    😊

     

    Austausch und Meinugsverschiedenheit ist das eine .

     

    Ich Aussagen das andere.

     

     ich unterscheide das .

     

    Genauso wie sich eine Meinung über eine Sache bilden  und eine eigene  Einstellung zu einer Sache  haben weil man Dinge erlebt hat!  ( praktische Erfahrung und Erlebnisse) gemacht hat, 

    Das unterscheide ich auch. 

     

    Grüsse 

     

    Siena 

     

     

    Dass die Minderheit kann sich beruflich entfalten ist momentan die Tatsache, keine Verallgemeinerung, sowie das schlechte Arbeitsklima bei der Mehrheit. Das, was ich geschrieben habe, war meine persönliche Wahrnehmung des Diskussionsverlaufes. 

  • 06.04.26, 16:42

     

    Elena:

     

    Siena:

    Ich fände es wünschenswert wenn hier mehr ich Aussagen gemacht werden. 

     

    Denn niemand kann für den anderen sprechen wie er etwas wahrnimmt oder ist !!

     

    Ich erkenne mich in einigen verallgemeimernden  Aussagen nicht!

     

    Und zudem ist das hier eine Online Diskusison .

     

    Ich kenne die meisten persönlich nicht und anders herum !

     

    Das macht einen sehr großen Unterschied. 

     

    Ich wünsche das zu berücksichtigen. 

     

    Danke 

     

    Grüsse 

    Siena 

     

    Die Frage der Themenerstellerin richtete sich an die anderen: wie erleben sie das und warum verfallen die Menschen in die konservative Rollenbilder? Über ihre persönliche Wahrnehmung hat sie in ihrem Eingangstext ja  schon berichtet. Es bewegt sich etwas, wenn man sich von Meinungen bewegen lässt/ ggf das Interesse am Leben dieser Menschen zeigt und versucht es zu verstehen. Ich meine, die respektvolle Kommunikation ist wünschenswert, aber immer noch nicht die Norm im Leben vieler Menschen. Warum ist das so und was kann ich persönlich dafür tun?

    Für mich ist ein guter Austausch auch, das möglichst ich Aussagen getroffen werden. 

     

    Fur mich hat eine Meinung haben  nichts damit zu tun das ich Dinge verallgemeinern muss.

     

    Das steht keinen zu weil jeder seine eigene Meinung und seine Erlebnisse macht!

     

    Wie sich Dinge für mich verhalten und wie und was ich erlebe kann nur ich selbst sagen!

     

    Alles andere stellt eine Art Grenzüberschreitung dar.

     

    Ich erlebe zum Beispiel das mir hier  erklärt werden will, was Xenia in ihrem Text beschreibt. 

     

    Und was hier in der Diskussion daraus  passiert.

     

    Ich brauche diese Erklärung aber nicht, weil ich genug Teytverstandnis und sozial Kompetenz habe um das zu verstehen und ich zwischen den Zeilen lesen kann !

    😊

     

    Austausch und Meinugsverschiedenheit ist das eine .

     

    Ich Aussagen das andere.

     

     ich unterscheide das .

     

    Genauso wie sich eine Meinung über eine Sache bilden  und eine eigene  Einstellung zu einer Sache  haben weil man Dinge erlebt hat!  ( praktische Erfahrung und Erlebnisse) gemacht hat, 

    Das unterscheide ich auch. 

     

    Grüsse 

     

    Siena 

     

     

  • 06.04.26, 15:57

     

    Siena:

    Ich fände es wünschenswert wenn hier mehr ich Aussagen gemacht werden. 

     

    Denn niemand kann für den anderen sprechen wie er etwas wahrnimmt oder ist !!

     

    Ich erkenne mich in einigen verallgemeimernden  Aussagen nicht!

     

    Und zudem ist das hier eine Online Diskusison .

     

    Ich kenne die meisten persönlich nicht und anders herum !

     

    Das macht einen sehr großen Unterschied. 

     

    Ich wünsche das zu berücksichtigen. 

     

    Danke 

     

    Grüsse 

    Siena 

     

    Die Frage der Themenerstellerin richtete sich an die anderen: wie erleben sie das und warum verfallen die Menschen in die konservative Rollenbilder? Über ihre persönliche Wahrnehmung hat sie in ihrem Eingangstext ja  schon berichtet. Es bewegt sich etwas, wenn man sich von Meinungen bewegen lässt/ ggf das Interesse am Leben dieser Menschen zeigt und versucht es zu verstehen. Ich meine, die respektvolle Kommunikation ist wünschenswert, aber immer noch nicht die Norm im Leben vieler Menschen. Warum ist das so und was kann ich persönlich dafür tun?

  • 06.04.26, 15:55

    Ich habe im C-Level in einem US-Konzern gearbeitet und lebe hier auf dem Land. Da ist ein "Culture -Clash" vorprogrammiert und das war mir auch immer klar. Von daher bin ich hier im Privaten in einer anderen Rolle als im Business. Das nervt hin und wieder und tatsächlich muss ich manchmal überlegen, ob ich jetzt was dazu sage oder nicht. Aber da ich weiß, das ich es bin, die sozusagen in zwei Welten lebt, bin ich meistens souverän genug, dem anderen seine Welt zu lassen. Jeder kann ja nur im Rahmen der eigenen. Möglichkeiten agieren ... und unser Spektrum ist da vielleicht etwas breiter durch diese "zwei Welten"😉

  • 06.04.26, 15:10

    Ich fände es wünschenswert wenn hier mehr ich Aussagen gemacht werden. 

     

    Denn niemand kann für den anderen sprechen wie er etwas wahrnimmt oder ist !!

     

    Ich erkenne mich in einigen verallgemeimernden  Aussagen nicht!

     

    Und zudem ist das hier eine Online Diskusison .

     

    Ich kenne die meisten persönlich nicht und anders herum !

     

    Das macht einen sehr großen Unterschied. 

     

    Ich wünsche das zu berücksichtigen. 

     

    Danke 

     

    Grüsse 

    Siena 

     

  • 06.04.26, 13:28

     

    Xenia:

    Mir geht es auch nicht um eine rosarote Brille, sondern um Realität der ich immer wieder Begegne, dass viele Menschen im Privaten eher dazu neigen, einen wieder in Klischees zu pressen, während das im C-Level-Kontext professionell ausgeklammert wird. Mich interessieren die Erfahrungswerte: Warum fällt es so vielen schwer, diese Souveränität in den Feierabend mitzunehmen und einem einfach nur als Mensch zu begegnen?

    Diese Souveränität dürfte des öfteren aufgesetzt sein (= professional ausgeklammert), und das kostet  viel Energie. Deshalb ist man außerhalb "normal", so, wie man wirklich tickt.

     

    Du dürftest zu einer eher kleinen Minderheit gehören - sonst würdest du mehr Menschen von deiner Art begegnen.

  • 06.04.26, 13:17

     

    Ute:

     

    Xenia:

     

    Hallo Siena,

    vielen Dank für deine Zeilen – ich kann dir da in so vielen Punkten nur zustimmen. Es ist genau dieses Paradoxon: Im Job sind Respekt und Professionalität der Standard, aber privat scheint diese Souveränität oft einfach zu ‚verkümmern‘, wie du es nennst.

    Ich lebe seit 2014 in Österreich, arbeite aber weiterhin für Deutschland, und auch in diesem Wechselspiel merke ich oft, wie sehr wir uns über die Arbeit definieren. Dabei sind es doch gerade die zwischenmenschlichen Werte – Empathie, echte Augenhöhe und ein ehrliches Miteinander –, die uns als Menschen ausmachen. Ob das nun die allgemeine Kommunikation betrifft oder Themen wie Sexualität, die du ansprichst: Ohne ein festes Fundament an Werten bleibt alles oberflächlich und fällt schnell in alte, ungesunde Muster zurück.

    Für mich ist diese Klarheit und Freiheit im Denken nicht verhandelbar. Ich habe mir meinen Weg hart erarbeitet und treffe meine Entscheidungen schon immer ohne Zwänge oder Ängste. Deshalb befremdet es mich privat manchmal umso mehr, wenn Menschen diese Souveränität am Feierabend quasi an der Garderobe abgeben und plötzlich wieder in Kategorien denken, die wir eigentlich längst hinter uns gelassen haben sollten.

    Es tut gut zu lesen, dass du das ähnlich siehst. Wahre Augenhöhe ist eben kein ‚Bonus‘, den man nur im Büro auspackt, sondern eine Lebenseinstellung.

     

    Für mein Empfinden vermischt du da ein bisschen was. Professionalität hat noch lange nichts mit Empathie zu tun.

     

    Gerade erst die Tage bei Fielmann erlebt: 3 Brillen anfertigen lassen und im Prozedere hat die Beraterin doch tatsächlich 3 x die gleichen Floskeln benutzt. Ich habe sie sogar darauf angesprochen und sie sagte, dass dies Inhalt von Schulungen war. Das war hoch professionell, aber Null empathisch. Und genau so fiel das Ergebnis auch aus. Obwohl ich auf verschiedene Dinge hingewiesen habe, musste ich am Ende reklamieren, weil meine persönlichen Bedürfnisse nicht berücksichtigt wurden.

    Für mich hat hohe Werte zu leben und soziale Kompetenz zu können etwas mit Professionalität zu tun, 

    Weil ich das als Stillvollen ,zuvor kommenden Umgang erlebe ,

    In Deutschland wird so viel auf Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit und Professionalität im Arbeisleben gelegt aber nicht auf EQ.

    Und nicht im privaten oder im Menschlichen miteinander.

    Ich finde das nicht gut .

    Und es tut nicht gut .

     

    Aber ich weiss ein bisschen was du meinst .........

     

    Siena 

  • 06.04.26, 13:09 - Zuletzt bearbeitet 06.04.26, 13:11.

    Ute:

    Themenübergreifend nehme ich wahr, dass es zum großen Teil um Erwartungen und Enttäuschungen geht. Ich wiederhole mich gerne: Eine Ent-täuschung ist das Ende einer (Selbst)täuschung. Man hat nicht genau genug hingeschaut, hat die eigenen Wünsche, (Ideal)vorstellungen, Sehnsüchte und Bedürfnisse projiziert und wundert sich dann, dass das Gegenüber nicht das erwartete "Programm" abspielt.

     

    George B. Shaw sagte es mal treffend:
    Der einzig kluge Mensch ist mein Schneider: Er nimmt jedes Mal neu Maß.

     

     

     

    Und offensichtlich macht und das Angst, denn wenn wir enttäuscht sind, ist unsere Verbundenheit und Sicherheit bedroht. Deswegen drehen sich wohl so viele Gedanken darum.

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