Persönlicher Ärger wird häufig genommen, verallgemeinert und als große Erklärung für „die Menschen“, „die Gesellschaft“ oder „heute“ verkauft.
Andere werden dabei zur Projektionsfläche für das, was im eigenen Leben gerade nicht rund läuft.
Statt zu sagen: Mich beschäftigt etwas, heißt es: Mit allen anderen stimmt etwas nicht.
Warum passiert das beobachtbar so häufig öffentlich, pauschal und mit moralischem Unterton?
Warum richtet sich der Blick dabei häufiger nach außen und seltener auf den eigenen Anteil?
Und was bleibt davon übrig, außer kurzfristiger Entlastung und einem schlechteren Gesprächsklima?
Ich freue mich über Meinungen und Austausch.
