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  • MUSS MAN SICH MIT 70 ALT FÜHLEN?

    Diskussion · 86 Beiträge · 21 Gefällt mir · 2.361 Aufrufe
    SUMMERFEELING aus Braunau am Inn

    Die Anregung zum Diskussionsthema stammt von einem weiblichen GE-Mitglied, das mit Erreichen des 70ers in eine leichte Schockstarre verfallen ist.
    Während der 60. Geburtstag meist nicht als dramatischer Schritt ins Alter wahrgenommen wird, ist der 70. Geburtstag für viele eine Angstgrenze. Die Uhr tickt und die Luft nach oben hin wird spürbar dünner. Dieses Alter ist gefühlt gefährlicher. 


    "Man ist so alt, wie man sich fühlt", heißt es. Es gibt keine feste Regel, ab wann man sich alt fühlen sollte. Einige Menschen fühlen sich bereits in ihren 50ern alt, während andere auch mit 70 noch jung und vital sind.
    Das Alter ist sozusagen eine vielschichtige Angelegenheit und jede Person hat im Grunde mehrere Alter: Mal fühlt man sich jung, mal etwas älter, mal wird man alt gemacht. Gerade das Letztere ist oft ausschlaggebend für die Alterskrise:  Du hast manchmal das Gefühl, nicht mehr ernst genommen  und aufs Abstellgleis geschoben zu werden.


    Dass das Alter Probleme mit sich bringt, ist unbestreitbar. Aber gibt es nicht auch positive Seiten? Ich denke dabei an die vielen Erfahrungen, die man im Laufe des Lebens gesammelt hat. Ob man daraus gelernt hat, ist eine andere Frage!


    Du hast Zeit - Zeit, die aber genützt werden will! Zeit für Hobbys und Interessen, Zeit für soziale Kontakte, die vielleicht der wichtigste Anker im fortgeschrittenen Alter sind.

     

    Mit zunehmendem Alter können wir auch lernen, uns weniger Sorgen zu machen und uns auf die Dinge zu konzentrieren, die wirklich wichtig sind - wir reagieren gelassener auf Situationen, die uns früher schlaflose Nächte bereitet haben.

     

     

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    Es wäre interessant zu erfahren, wie ihr über das Thema denkt! Welche Erfahrungen habt ihr gesammelt - auch in Zusammenhang mit "sozialen Netzwerken"?

    Der Jugendwahn in unserer Zeit treibt oft bizarre Blüten, sowohl bei Frauen als auch bei Männern, aber der „Jungbrunnen“ versiegt eines Tages und im Spiegel meldet sich das alte Ich zurück. 

    27.01.24, 13:51

Beiträge

  • 04.03.24, 08:42

    Die Erkenntnis der Vergänglichkeit meines Daseins hat mich bewogen , jetzt im Alter , das Hamsterrad zu verlassen, weniger und bewusster zu konsumieren , minimalistisch zu leben .. so habe ich ausreichend Zeit , Muße und Mittel für meine Leidenschaften und besonders für die Menschen die mir gut tun und wichtig sind … Ich gehe egoistisch den Weg der Freude , meine Freude am Leben .. ja weniger ist mehr aber so bin ich zufrieden und glücklich mit dem Leben das ich führe ....

  •  

    Marion:

    Schön, dass du dir Zeit nimmst. diese Fragen habe ich mir immer wieder gestellt im Leben. Heute habe ich andere Fragen. Wie werde ich wesentlich? Welcher Sinn will noch entdeckt werden? In welcher Form kann ich was zurückgeben, weil es das Leben trotz manches Sturmes gut mit mir meint. Ich suche nach Mustern, die sich in meinem Leben immer wieder wiederholen. ich beobachte mehr und bewerte weniger. Das fällt mir so spontan dazu ein

    Hallo Marion, deine spontanen Gedanken verstehe ich. Die Sinnfrage hat schon viele Philosophen beschäftigt: Wozu sind wir auf der Welt? Gibt es ein Ziel, das wir anstreben sollten? Hat nicht jeder eine bestimmte Aufgabe im Leben zu erfüllen? Gerade im fortgeschrittenen Alter, wenn die Arbeitsbelastung durch Beruf und Familie in den Hintergrund tritt, taucht verstärkt die Frage nach dem Sinn des Lebens auf. Eine Leere tut sich auf, die nur mühsam gefüllt wird.

     

    Der Gedanke, etwas zurückzugeben für ein gutes Leben finde ich auch wichtig! Es heißt ja: Dankbar sein, trägt zum Glück bei! Gerade wenn wir uns das derzeitige Weltgeschehen vor Augen führen, sollten wir dankbar sein, in Wohlstand und Frieden leben zu können! 

     

    Die Muster zu hinterfragen, die sich ständig wiederholen, ist auch ein wichtiger Aspekt. Da sie automatisch und unbewusst verlaufen, sind sie besonders heimtückisch. 

     

     

     

  • Schön, dass du dir Zeit nimmst. diese Fragen habe ich mir immer wieder gestellt im Leben. Heute habe ich andere Fragen. Wie werde ich wesentlich? Welcher Sinn will noch entdeckt werden? In welcher Form kann ich was zurückgeben, weil es das Leben trotz manches Sturmes gut mit mir meint. Ich suche nach Mustern, die sich in meinem Leben immer wieder wiederholen. ich beobachte mehr und bewerte weniger. Das fällt mir so spontan dazu ein

  • Liebe Diskussionsteilnehmer, nach einer Auszeit, die ich unbedingt benötigte, bin ich wieder "on air".  

     

    Diese Auszeit war notwendig geworden, um wieder einen reflektierenden Blick auf mein Leben zu werfen: Wie fühlt es sich momentan an, wie ist es in den vergangenen Monaten verlaufen, wie könnte die Zukunft aussehen? 
    Dieses regelmäßige Hinterfragen und Analysieren hilft mir zu erkennen, ob mein Weg noch der richtige ist oder ob ich mich in einer Sackgasse verirrt habe. 

     

    Viele Fragen sind aufgetaucht: Bin ich glücklich? Ja, ich erlebe Momente des Glücks, wenn ich zum Beispiel etwas geschafft habe, was zunächst Schwierigkeiten bereitete. Aber das Glück ist flüchtig, gilt für einen Augenblick. 

    Das Ziel sollte Zufriedenheit sein, ein nachhaltiger Zustand. Bin ich wirklich zufrieden mit meinem Leben? Oder musste ich Kompromisse eingehen, die einer dauerhaften Zufriedenheit entgegen stehen? 

    Sind vielleicht meine Ansprüche zu hoch? Oder sollten wir im Alter bescheidener sein? 

    Fragen, die nicht leicht zu beantworten sind.

     

    Aber noch kurz zu Margits Beitrag: Ich kann bestätigen, dass man im Alter vieles mit anderen Augen sieht, bewusster und intensiver, vor allem auch die sogenannten "kleinen Dinge", die man früher weniger geschätzt hat. Dafür bin auch ich dankbar!

     

     

     

     

     

     

     

     

  • 02.03.24, 16:08

    Je älter ich werde------

     

    umso mehr setzt mich der Frühling in Erstaunen

    umso mehr entdecke ich Dinge, die ich vorher nicht bemerkt habe.

    umso mehr kümmere ich mich um Pflanzen, Blumen und Tiere --

                                              und wie sehr ich es mag, mit ihnen zu sprechen

    umso mehr wünsche ich mir, noch öfters einen neuen Frühling zu erleben-

                                              und sehen und fühlen -zu dürfen.

     

    So sehe ich das "Alter" Gunther und dankbar sein dieses "Alter" erreicht zu haben.

  • 04.02.24, 13:55

    Oh 😥 Summerfeeling ist anscheinend untergetaucht! ich wünsche ihm das Beste und dass er bald wieder bei der Diskussion teilnimmt… 😉👍🌟

  • 03.02.24, 10:04

     

    SUMMERFEELING:

    Das Leben geht weiter - aber es muss  Zeit für "Trauerarbeit" sein, auch wenn es sich "nur" um ein Tier handelt! 

    Ich danke euch für die tröstenden Zeilen und möchte mich für eure konstruktiven Beiträge bedanken!

     

    Worum ich euch aber bitte: Es bringt für eine Diskussion wenig, wenn man sich im Klein-Klein verliert - wie zuletzt bei der Frage, ob man im Alter etwas nachholen kann. 

    Ich denke schon, wenn die Voraussetzungen passen: Gesundheit (abgesehen von Wehwehchen, die jeder hat) und ein offenes Wesen, das bereit ist, sich einzulassen und Neues anzunehmen. 

    Wer sich die Neugierde bewahrt hat und ohne große Skepsis darauf zugeht, wird sicher neue Erfahrungen sammeln können und nachholen können, was sie/er bisher versäumt hat. 

     

    Aber ich möchte einen weiteren Aspekt ansprechen, der nur kurz angedeutet wurde:

    "Jo" hat in ihrem Beitrag etwas angesprochen, was zwar zum Thema gehört, aber meistens tabuisiert wird - Sexualität im Alter! Aber geht Sexualität auch in Rente?


    Ich weiß zwar nicht, wie es ältere Paare aus meinem Bekanntenkreis handhaben, denn man spricht ja nicht offen übers Thema. Aber wenn ich gesagt bekomme, dass sie in getrennten Zimmern schlafen, weil Frau das Schnarchen des Mannes nicht aushält, dann ist es mir klar: No Sex! Lt. "Standard"- Artikel von heute liegen getrennte Schlafzimmer sogar im Trend!


    Sexualität im Alter ist leider immer noch ein Tabu. Außer für die Pharmaindustrie, die ja ein großes "Herz" für uns hat, nebenbei  Geld verdienen will und  w offen für ihre Produkte wirbt, die Scheidentrockenheit oder Erektionsstörungen beseitigen sollen. 
    Sexualität ist für die meisten mit jugendlichem Aussehen und Attraktivität gekoppelt, Sexualität alter Menschen wird als unappetitlich oder unästhetisch empfunden. 


    Glaubt man der Statistik, so hat nur etwa ein Viertel der Frauen ab dem 65. Lebensjahr noch ein aktives Sexualleben. Frauen hören im Durchschnitt auch früher auf, weil der Partner fehlt oder nach einer Scheidung die Lust vergangen ist. 


    Es gibt zwar altersbedingte Veränderungen, aber keine Altersgrenze für sexuelle Fantasien und für das sexuelle Verlangen. Wenn auch die Vorstellung vorherrscht, dass Männer im fortgeschrittenen Alter impotent und Frauen frigide sind, stimmt es nur in den seltensten Fällen. 


    Was ist dann der Grund, warum man auf Sex verzichtet? Reine Kopfsache? Die Angst des Mannes, nicht mehr die "Leistung" erbringen zu können oder zu versagen? Die Angst der Frau, nicht mehr attraktiv genug zu sein? Oder liegt es daran, dass man seine Bedürfnisse nicht äußert, weil man sich schämt, im Alter noch sexuelles Verlangen zu verspüren? 


    Sexualität ist aber nicht nur Geschlechtsverkehr, sondern Intimität kann auch anders gelebt werden.

     

     

     

     

     

    SUMMERFEELING:

    Das Leben geht weiter - aber es muss  Zeit für "Trauerarbeit" sein, auch wenn es sich "nur" um ein Tier handelt! 

    Ich danke euch für die tröstenden Zeilen und möchte mich für eure konstruktiven Beiträge bedanken!

     

    Worum ich euch aber bitte: Es bringt für eine Diskussion wenig, wenn man sich im Klein-Klein verliert - wie zuletzt bei der Frage, ob man im Alter etwas nachholen kann. 

    Ich denke schon, wenn die Voraussetzungen passen: Gesundheit (abgesehen von Wehwehchen, die jeder hat) und ein offenes Wesen, das bereit ist, sich einzulassen und Neues anzunehmen. 

    Wer sich die Neugierde bewahrt hat und ohne große Skepsis darauf zugeht, wird sicher neue Erfahrungen sammeln können und nachholen können, was sie/er bisher versäumt hat. 

     

    Aber ich möchte einen weiteren Aspekt ansprechen, der nur kurz angedeutet wurde:

    "Jo" hat in ihrem Beitrag etwas angesprochen, was zwar zum Thema gehört, aber meistens tabuisiert wird - Sexualität im Alter! Aber geht Sexualität auch in Rente?


    Ich weiß zwar nicht, wie es ältere Paare aus meinem Bekanntenkreis handhaben, denn man spricht ja nicht offen übers Thema. Aber wenn ich gesagt bekomme, dass sie in getrennten Zimmern schlafen, weil Frau das Schnarchen des Mannes nicht aushält, dann ist es mir klar: No Sex! Lt. "Standard"- Artikel von heute liegen getrennte Schlafzimmer sogar im Trend!


    Sexualität im Alter ist leider immer noch ein Tabu. Außer für die Pharmaindustrie, die ja ein großes "Herz" für uns hat, nebenbei  Geld verdienen will und  w offen für ihre Produkte wirbt, die Scheidentrockenheit oder Erektionsstörungen beseitigen sollen. 
    Sexualität ist für die meisten mit jugendlichem Aussehen und Attraktivität gekoppelt, Sexualität alter Menschen wird als unappetitlich oder unästhetisch empfunden. 


    Glaubt man der Statistik, so hat nur etwa ein Viertel der Frauen ab dem 65. Lebensjahr noch ein aktives Sexualleben. Frauen hören im Durchschnitt auch früher auf, weil der Partner fehlt oder nach einer Scheidung die Lust vergangen ist. 


    Es gibt zwar altersbedingte Veränderungen, aber keine Altersgrenze für sexuelle Fantasien und für das sexuelle Verlangen. Wenn auch die Vorstellung vorherrscht, dass Männer im fortgeschrittenen Alter impotent und Frauen frigide sind, stimmt es nur in den seltensten Fällen. 


    Was ist dann der Grund, warum man auf Sex verzichtet? Reine Kopfsache? Die Angst des Mannes, nicht mehr die "Leistung" erbringen zu können oder zu versagen? Die Angst der Frau, nicht mehr attraktiv genug zu sein? Oder liegt es daran, dass man seine Bedürfnisse nicht äußert, weil man sich schämt, im Alter noch sexuelles Verlangen zu verspüren? 


    Sexualität ist aber nicht nur Geschlechtsverkehr, sondern Intimität kann auch anders gelebt werden.

     

     

     

     

     

    SUMMERFEELING:

    Das Leben geht weiter - aber es muss  Zeit für "Trauerarbeit" sein, auch wenn es sich "nur" um ein Tier handelt! 

    Ich danke euch für die tröstenden Zeilen und möchte mich für eure konstruktiven Beiträge bedanken!

     

    Worum ich euch aber bitte: Es bringt für eine Diskussion wenig, wenn man sich im Klein-Klein verliert - wie zuletzt bei der Frage, ob man im Alter etwas nachholen kann. 

    Ich denke schon, wenn die Voraussetzungen passen: Gesundheit (abgesehen von Wehwehchen, die jeder hat) und ein offenes Wesen, das bereit ist, sich einzulassen und Neues anzunehmen. 

    Wer sich die Neugierde bewahrt hat und ohne große Skepsis darauf zugeht, wird sicher neue Erfahrungen sammeln können und nachholen können, was sie/er bisher versäumt hat. 

     

    Aber ich möchte einen weiteren Aspekt ansprechen, der nur kurz angedeutet wurde:

    "Jo" hat in ihrem Beitrag etwas angesprochen, was zwar zum Thema gehört, aber meistens tabuisiert wird - Sexualität im Alter! Aber geht Sexualität auch in Rente?


    Ich weiß zwar nicht, wie es ältere Paare aus meinem Bekanntenkreis handhaben, denn man spricht ja nicht offen übers Thema. Aber wenn ich gesagt bekomme, dass sie in getrennten Zimmern schlafen, weil Frau das Schnarchen des Mannes nicht aushält, dann ist es mir klar: No Sex! Lt. "Standard"- Artikel von heute liegen getrennte Schlafzimmer sogar im Trend!


    Sexualität im Alter ist leider immer noch ein Tabu. Außer für die Pharmaindustrie, die ja ein großes "Herz" für uns hat, nebenbei  Geld verdienen will und  w offen für ihre Produkte wirbt, die Scheidentrockenheit oder Erektionsstörungen beseitigen sollen. 
    Sexualität ist für die meisten mit jugendlichem Aussehen und Attraktivität gekoppelt, Sexualität alter Menschen wird als unappetitlich oder unästhetisch empfunden. 


    Glaubt man der Statistik, so hat nur etwa ein Viertel der Frauen ab dem 65. Lebensjahr noch ein aktives Sexualleben. Frauen hören im Durchschnitt auch früher auf, weil der Partner fehlt oder nach einer Scheidung die Lust vergangen ist. 


    Es gibt zwar altersbedingte Veränderungen, aber keine Altersgrenze für sexuelle Fantasien und für das sexuelle Verlangen. Wenn auch die Vorstellung vorherrscht, dass Männer im fortgeschrittenen Alter impotent und Frauen frigide sind, stimmt es nur in den seltensten Fällen. 


    Was ist dann der Grund, warum man auf Sex verzichtet? Reine Kopfsache? Die Angst des Mannes, nicht mehr die "Leistung" erbringen zu können oder zu versagen? Die Angst der Frau, nicht mehr attraktiv genug zu sein? Oder liegt es daran, dass man seine Bedürfnisse nicht äußert, weil man sich schämt, im Alter noch sexuelles Verlangen zu verspüren? 


    Sexualität ist aber nicht nur Geschlechtsverkehr, sondern Intimität kann auch anders gelebt werden.

     

     

     

     

    Dazu eine Anekdote ! Heute kann ich darüber schmunzeln, damals war ich darüber schockiert.

    Als ich damals mit meiner Mutter-über unsere gemeinsame Sexualität gesprochen haben,

    (ich war um die 50 und meine Mutter 76Jahre)-----------

    FAZIT ; puh sagte meine Mutter, da habe ich ja viel, viel mehr Sex als Du,wie hälst Du das aus?

  •  

    Jo:

    Lieber Summerfeeling , bin SO froh dass du das endlich ansprichst! Wie das Thema „Endlichkeit „ schien mir das Thema „Sexualität im Alter „ hier bei den Diskussionen ein Tabu zu sein …ältere Menschen haben keine Lust mehr auf Sex ..ein längst überholter Vorurteil !Studien haben ergeben dass nicht wenige Senioren sexuel sogar aktiver sind als die junge Generation !Na bitte 🙏🏼 Für mich gehört zum Sex aber die Beziehungsdimension :Du und Ich , wir beide, eng und nah , umarmt , gewollt , geliebt, akzeptiert und erkannt.. der Begriff Slow Sex fällt mir dabei ein , besonders jetzt  in unseren späteren Jahren wo es nicht mehr um Leistung oder  um Imponieren geht !Slow Sex ist Intimität und Nähe ohne dass es unbedingt zum  Orgasmus führt..es heißt nicht langsamer sein,  es heisst alles bewusster erleben , jeden Augenblick mit Achtsamkeit intensiv wahrnehmen , es geht darum mehr zu spüren aber ohne Druck ..zu einem bewussten Hingaben sich tragen lassen !! Ja es ist dabei schwierig den richtigen Partner dazu zu finden, gebe ich auch zu aber es lohnt sich , sich seine eigene Lust zuzugestehen , niemals seine Lebendigkeit  aufzugeben und sich dabei leugnen … in diesem Sinne freue ich mich auch auf eure Erfahrung !! 

    Liebe "Jo", ich danke dir für deine ehrlichen Worte! Leider ist es so, dass die wichtigen Themen oft Tabu-Themen sind, über die man nicht spricht! 

    Ich lasse mich gerne überraschen, bin auch bereit, offen und ehrlich meine Erfahrungen einzubringen. 

     

  • 02.02.24, 11:42
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Jo wieder gelöscht.
  • Das Leben geht weiter - aber es muss  Zeit für "Trauerarbeit" sein, auch wenn es sich "nur" um ein Tier handelt! 

    Ich danke euch für die tröstenden Zeilen und möchte mich für eure konstruktiven Beiträge bedanken!

     

    Worum ich euch aber bitte: Es bringt für eine Diskussion wenig, wenn man sich im Klein-Klein verliert - wie zuletzt bei der Frage, ob man im Alter etwas nachholen kann. 

    Ich denke schon, wenn die Voraussetzungen passen: Gesundheit (abgesehen von Wehwehchen, die jeder hat) und ein offenes Wesen, das bereit ist, sich einzulassen und Neues anzunehmen. 

    Wer sich die Neugierde bewahrt hat und ohne große Skepsis darauf zugeht, wird sicher neue Erfahrungen sammeln können und nachholen können, was sie/er bisher versäumt hat. 

     

    Aber ich möchte einen weiteren Aspekt ansprechen, der nur kurz angedeutet wurde:

    "Jo" hat in ihrem Beitrag etwas angesprochen, was zwar zum Thema gehört, aber meistens tabuisiert wird - Sexualität im Alter! Aber geht Sexualität auch in Rente?


    Ich weiß zwar nicht, wie es ältere Paare aus meinem Bekanntenkreis handhaben, denn man spricht ja nicht offen übers Thema. Aber wenn ich gesagt bekomme, dass sie in getrennten Zimmern schlafen, weil Frau das Schnarchen des Mannes nicht aushält, dann ist es mir klar: No Sex! Lt. "Standard"- Artikel von heute liegen getrennte Schlafzimmer sogar im Trend!


    Sexualität im Alter ist leider immer noch ein Tabu. Außer für die Pharmaindustrie, die ja ein großes "Herz" für uns hat, nebenbei  Geld verdienen will und  w offen für ihre Produkte wirbt, die Scheidentrockenheit oder Erektionsstörungen beseitigen sollen. 
    Sexualität ist für die meisten mit jugendlichem Aussehen und Attraktivität gekoppelt, Sexualität alter Menschen wird als unappetitlich oder unästhetisch empfunden. 


    Glaubt man der Statistik, so hat nur etwa ein Viertel der Frauen ab dem 65. Lebensjahr noch ein aktives Sexualleben. Frauen hören im Durchschnitt auch früher auf, weil der Partner fehlt oder nach einer Scheidung die Lust vergangen ist. 


    Es gibt zwar altersbedingte Veränderungen, aber keine Altersgrenze für sexuelle Fantasien und für das sexuelle Verlangen. Wenn auch die Vorstellung vorherrscht, dass Männer im fortgeschrittenen Alter impotent und Frauen frigide sind, stimmt es nur in den seltensten Fällen. 


    Was ist dann der Grund, warum man auf Sex verzichtet? Reine Kopfsache? Die Angst des Mannes, nicht mehr die "Leistung" erbringen zu können oder zu versagen? Die Angst der Frau, nicht mehr attraktiv genug zu sein? Oder liegt es daran, dass man seine Bedürfnisse nicht äußert, weil man sich schämt, im Alter noch sexuelles Verlangen zu verspüren? 


    Sexualität ist aber nicht nur Geschlechtsverkehr, sondern Intimität kann auch anders gelebt werden.

     

     

     

     

  • 01.02.24, 22:37

    Was ich unbedingt noch loswerden will. Warum sind eigentlich in den Diskussionen immer wieder Leute die Ärger machen wollen? Das sind doch schöne Themen . Vielleicht mal den Mund an anderer Stelle aufmachen wo es nötiger ist dann hat man weniger Wut  . Peace 🙏🌈🌍

  • 01.02.24, 21:52

    Ich denke alles hat seine Zeit. Die Jugend ist weg . Wer denkt mit 70 mit einem 30 jährigen sportlich zu konkurrieren ist entweder James Bond oder neigt zu Selbstüberschätzung . Deshalb muss man sich nicht alt fühlen sondern sich einfach mit Gleichaltrigen messen. 

    Martin1988:

     

    Angie:

    Hallo liebe Gruppe, ich glaube das es abhängig ist wie man diese 70 Jahre bisher verbracht hat , hatte man schöne Zeiten ? Schlechte? Man kann nichts nachholen auch nicht  zwanghaft. Wenn man glücklich ist spielt das Alter keine Rolle. Vielleicht sagt man mit 90 , das war schön was ich mit 70 bis heute alles erlebt habe ….. wer weiß 🙏🌈🌍

    Wieso  sollte man nichts nachholen können? solange es die Gesundheit zulässt, lässt sich vieles nachholen 

     

  • 01.02.24, 20:00
    imag9es.jpg
  • 01.02.24, 18:53

     

    Martin1988:

     

    Elena79:

     

    Bitte, nichts hineininterpretieren. Und nein, das meinte ich nicht.

     

    Elena79:

     

    Bitte, nichts hineininterpretieren. Und nein, das meinte ich nicht.

    Was meintest du denn? 

    Man kann die Sachen auf einem bestimmten Niveau erleben: das Gleiche kann mit 20 und 70 ganz unterschiedlich gefühlt/ erlebt werden, da die Entwicklung/ Reife/ Sinneswahrnehmung  in jedem Alter anders ist. 

  • ✗ Dieser Inhalt wurde von Martin1988 wieder gelöscht.
  • 01.02.24, 18:41 - Zuletzt bearbeitet 01.02.24, 18:41.

     

    Martin1988:

     

    Elena79:

     

    Die erste Liebe kann man nicht nachholen, sowie die emotionalen Momente, welche für bestimmtes Alter spezifisch sind. Ausserdem regeneriert sich der Körper viel langsamer. Also ich würde von riskanten, schnellen Bewegungen abraten. 

    Ja, ich habe nicht behauptet man könnte alles nachholen, aber man kann halt schon noch vieles Nachholen. Aber du meintest, man könnte NICHTS nachholen. Und das stimmt ja nun nicht.

    Bitte, nichts hineininterpretieren. Und nein, das meinte ich nicht.

  •  

    Elena79:

     

    Martin1988:

     

    Wieso  sollte man nichts nachholen können? solange es die Gesundheit zulässt, lässt sich vieles nachholen 

    Die erste Liebe kann man nicht nachholen, sowie die emotionalen Momente, welche für bestimmtes Alter spezifisch sind. Ausserdem regeneriert sich der Körper viel langsamer. Also ich würde von riskanten, schnellen Bewegungen abraten. 

    Ja, ich habe nicht behauptet man könnte alles nachholen, aber man kann halt schon noch vieles Nachholen. Aber du meintest, man könnte NICHTS nachholen. Und das stimmt ja nun nicht.

  • 01.02.24, 16:50

     

    Martin1988:

     

    Angie:

    Hallo liebe Gruppe, ich glaube das es abhängig ist wie man diese 70 Jahre bisher verbracht hat , hatte man schöne Zeiten ? Schlechte? Man kann nichts nachholen auch nicht  zwanghaft. Wenn man glücklich ist spielt das Alter keine Rolle. Vielleicht sagt man mit 90 , das war schön was ich mit 70 bis heute alles erlebt habe ….. wer weiß 🙏🌈🌍

    Wieso  sollte man nichts nachholen können? solange es die Gesundheit zulässt, lässt sich vieles nachholen 

    Die erste Liebe kann man nicht nachholen, sowie die emotionalen Momente, welche für bestimmtes Alter spezifisch sind. Ausserdem regeneriert sich der Körper viel langsamer. Also ich würde von riskanten, schnellen Bewegungen abraten. 

  • 01.02.24, 16:43

    zum thema "jüngere" können ältere nicht verstehen......

     

    Der Begriff Midlife-Crisis beschreibt eine Existenzkrise, welche im mittleren Lebensabschnitt, also ca. im Alter von 30 bis 55 Jahren auftritt. Betroffene hinterfragen oft die Sinnhaftigkeit ihres Lebens und haben Probleme mit der Vergänglichkeit ihrer Existenz.

  •  

    Angie:

    Hallo liebe Gruppe, ich glaube das es abhängig ist wie man diese 70 Jahre bisher verbracht hat , hatte man schöne Zeiten ? Schlechte? Man kann nichts nachholen auch nicht  zwanghaft. Wenn man glücklich ist spielt das Alter keine Rolle. Vielleicht sagt man mit 90 , das war schön was ich mit 70 bis heute alles erlebt habe ….. wer weiß 🙏🌈🌍

    Wieso  sollte man nichts nachholen können? solange es die Gesundheit zulässt, lässt sich vieles nachholen 

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