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  • Männer stark, Frauen fürsorglich – immer noch?

    Diskussion · 211 Beiträge · 6 Gefällt mir · 2.891 Aufrufe

    Als Kind habe ich oft genau hingesehen, ohne es richtig zu verstehen. Meine Mutter kochte in der Küche, während der Duft von frisch gebackenem Kuchen den Flur füllte. Sie wischte noch den Boden, brachte die Wäsche weg, kümmerte sich um alles, was im Haus erledigt werden musste. Mein Vater kam vom Arbeiten, die Hände noch leicht ölverschmiert, setzte sich mit seinem Kaffee, blätterte in der Zeitung und ruhte sich aus. Ich saß daneben und schaute zu, ohne zu wissen, dass diese Szenen etwas über die Rollenbilder aussagen, die wir still übernehmen.

     

    Auch heute wiederholen sich solche Muster oft – manchmal subtil, manchmal sichtbar. Frauen kümmern sich ums Detail, ums Organisieren, ums Fürsorgliche. Männer zeigen Stärke, übernehmen bestimmte Aufgaben, die „sichtbar“ sind.

     

    Ich frage mich: Wie sehr stecken diese Vorstellungen noch in uns? Wie beeinflussen sie, wen wir anziehend finden, wie wir daten und welche Erwartungen wir an einen Partner oder eine Partnerin haben? Und wie würden Kinder oder junge Menschen diese Rollenbilder heute wahrnehmen?

     

    Thomas Kissing

    12.01.26, 22:36

Beiträge

  • 13.01.26, 14:47

    Ich habe nun die Zahlen aus der CH Ärztekammer, vorher war es nur KI

     

    In der Schweiz nimmt der Frauenanteil in der Ärzteschaft kontinuierlich zu; laut FMH-Statistik 2024 sind bereits 47,5 % der berufstätigen Ärztinnen und Ärzte weiblich (20'224 Ärztinnen, 22'378 Ärzte), wobei Ärztinnen bei den Assistenzärzten und im Spitalsektor überwiegen, während Männer in Kaderpositionen und chirurgischen Fachbereichen dominieren

    . Der Frauenanteil steigt stetig, und der Nachwuchs ist überwiegend weiblich, aber in den höheren Hierarchiestufen (Chefärzte) sind Frauen noch deutlich untervertreten. 

    Erv:

     

    Karin:

    Erv 

    ich fand andere Zahlen

    Bei den ärztlichen Psychotherapeuten sind insgesamt 64% weiblich, also 36 % Männer. Nimmt man die Gruppe der Ärzte insgesamt, dann beträgt die Anzahl der Frauen aber nur 34%.

     

    Du hast recht, gedrängt wurden sie nicht, eher blockiert diesen Weg zu gehen….

     

    ok, dann sind Frauen zu zweidrittel Führsorglicher?😂

     

    Was ist denn da in der Schweiz mit euch los?

     

    In A für 2024

     

    Männer: 25.968

    Frauen: 26.037

     

    Interessant ist die Altersverteilung, bei den jungen sind es mehr Frauen. Den alten Herrn Primar gibt es nicht mehr lange.

     

    https://www.aerztekammer.at/daten-fakten

     

  • 13.01.26, 14:42

     

    Karin:

    Erv 

    ich fand andere Zahlen

    Bei den ärztlichen Psychotherapeuten sind insgesamt 64% weiblich, also 36 % Männer. Nimmt man die Gruppe der Ärzte insgesamt, dann beträgt die Anzahl der Frauen aber nur 34%.

     

    Du hast recht, gedrängt wurden sie nicht, eher blockiert diesen Weg zu gehen….

     

    ok, dann sind Frauen zu zweidrittel Führsorglicher?😂

    Erv:

     

     

    Nun, es ist ein Teilaspekt der Fürsorge.

    Es dürfte aber zumindest eine Affinität zu Berufen mit Menschen geben. 75% der Psychologen sind Frauen. Ist das ein Beruf in den sie gedrängt wurden ?

     

    Was ist denn da in der Schweiz mit euch los?

     

    In A für 2024

     

    Männer: 25.968

    Frauen: 26.037

     

    Interessant ist die Altersverteilung, bei den jungen sind es mehr Frauen. Den alten Herrn Primar gibt es nicht mehr lange.

     

    https://www.aerztekammer.at/daten-fakten

  • 13.01.26, 14:35

     

    Reini:

     

    Elena:

    Es geht doch nicht darum, dass die Menschen sich in das kapitalistische/ patriarchale System integrieren/ ggf anpassen, sondern ein anderes System entwickeln, welches alle inkludiert und ihr Leben schön macht. Im jetzigen System profitiert nur die Minderheit davon, die anderen Menschen werden mit falschen Werten geprägt, ausgebeutet und erschöpft. 

    Hier in dieser Diskussion? Das Thema sind zwei spezifische Geschlechtsunterschiede. Das kann man ganz neutral betrachten.

    Das gehört doch zum Thema. Zum „warum immer noch„ 

  • 13.01.26, 14:35

     

    Marta:

     

    Mandi:

     

    Colin ist Single und nicht mandifiziert, ich würde es also als verdeckte Werbung / Vorauslese ansehen *Scherz*.

    Achso, jaaaa! Danke Mandi. Wie konnte mir DAS nur entgehen? 😉

    Meine Damen, Colin ist frei und auf der Suche. Es ist dringend! 🚨 

     

    😊
    Hätte ich das nur gewusst, hätte ich die "Kein-Dating"-Funktion deaktiviert.

     

  • 13.01.26, 14:30

    😂😂😂😂😂😂😂😂😂

                    Hach Marta😂😂😂😂😂

    Marta:

     

    Mandi:

     

    Colin ist Single und nicht mandifiziert, ich würde es also als verdeckte Werbung / Vorauslese ansehen *Scherz*.

    Achso, jaaaa! Danke Mandi. Wie konnte mir DAS nur entgehen? 😉

    Meine Damen, Colin ist frei und auf der Suche. Es ist dringend! 🚨 

     

  • 13.01.26, 14:29

    Erv 

    ich fand andere Zahlen

    Bei den ärztlichen Psychotherapeuten sind insgesamt 64% weiblich, also 36 % Männer. Nimmt man die Gruppe der Ärzte insgesamt, dann beträgt die Anzahl der Frauen aber nur 34%.

     

    Du hast recht, gedrängt wurden sie nicht, eher blockiert diesen Weg zu gehen….

     

    ok, dann sind Frauen zu zweidrittel Führsorglicher?😂

    Erv:

     

    Karin:

    Was hat das mit Fürsorge zu tun?

     

     

     

    Nun, es ist ein Teilaspekt der Fürsorge.

    Es dürfte aber zumindest eine Affinität zu Berufen mit Menschen geben. 75% der Psychologen sind Frauen. Ist das ein Beruf in den sie gedrängt wurden ?

     

  • 13.01.26, 14:26 - Zuletzt bearbeitet 13.01.26, 14:28.

     

    Mandi:

     

    Marta:

    Ich frage mich, warum es für uns in dieser Diskussion wichtig ist deine Präferenzen zu kennen?

    Colin ist Single und nicht mandifiziert, ich würde es also als verdeckte Werbung / Vorauslese ansehen *Scherz*.

    Achso, jaaaa! Danke Mandi. Wie konnte mir DAS nur entgehen? 😉

    Meine Damen, Colin ist frei und auf der Suche. Es ist dringend! 🚨 

  • 13.01.26, 14:25

     

    Karin:

    Das klingt schon besser……Es geht vor allem darum, die sich selbst lieben, sich in ihrer Haut wohlfühlen und die können auch unsportlich sein.

    Viele sportliche Frauen hadern mit sich und sind sehr hart mit sich selber…. (ich habe eine Sportinstruktorinausbildung und mich viel in Fitnesscenter aufgehalten und mit vielen Frauen geredet) Der grösste Teil betreibt Sport nicht als Vergnügen sonder als Kampf gegen die eigenen Kurven.

     

     

    Das mit dem Sport könnte stimmen, wahrscheinlich sind Frauen da viel selbstkritischer.

    Mir hat eine schlanke Frau erzählt dass sie gerne 2Kg abnehmen würde. 2Kg!!

     

    Das fällt unter die Wahrnehmungsgrenze.

  • 13.01.26, 14:24

     

    Mandi:

     

    Marta:

    Ich frage mich, warum es für uns in dieser Diskussion wichtig ist deine Präferenzen zu kennen?

    Colin ist Single und nicht mandifiziert, ich würde es also als verdeckte Werbung / Vorauslese ansehen *Scherz*.

     

    🤣🤣🤣

     

    Genau, und ich muss Karin & Marta dafür danken, dass sie meine Werbung verbreitet haben (Scherz).

  • 13.01.26, 14:23

    Empathie ist - außerhalb der Marketingabteilung - eine feine Fähigkeit.

  • 13.01.26, 14:21

     

    Karin:

    Er hat das zu Matratzensport behauptet, sportliche Frauen seien da besser. 

     

     

    https://www.aok.de/pk/magazin/familie/liebe-sexualitaet/sport-und-sex-warum-bewegung-unsere-libido-steigert/

  • 13.01.26, 14:19

    Das klingt schon besser……Es geht vor allem darum, die sich selbst lieben, sich in ihrer Haut wohlfühlen und die können auch unsportlich sein.

    Viele sportliche Frauen hadern mit sich und sind sehr hart mit sich selber…. (ich habe eine Sportinstruktorinausbildung und mich viel in Fitnesscenter aufgehalten und mit vielen Frauen geredet) Der grösste Teil betreibt Sport nicht als Vergnügen sonder als Kampf gegen die eigenen Kurven.

     

    ….aber wir kommen vom Thema ab…..

    Der Mann meiner Tochter ist sehr fürsorglich, als gelernter Koch übernimmt er gerne die Küche und umsorgt meine Tochter dass es für mich eine wahre Freude ist.

     

    Als ich noch in Altersheimen tätig war, konnte ich mehrmals Herren beobachten die sich rührend um ihre Frauen kümmerten und fast die ganze Pflege übernahmen. Es hat nicht mit dem Alter zu tun und nicht mit dem Geschlecht. Es gibt fürsorgliche Menschen und Trampels und dazwischen viele Abstufungen. 

    Colin:

     

    Karin:

    Du irrst dich, ganz simpel😂

    weil für Sex Sinnlichkeit und sich gehen lassen (auch der Mann) wichtiger sind als knackige Muskeln und Ehrgeiz😂😂 

     

     

    Meiner Erfahrung nach sind Frauen, die sich selbst respektieren und sich wohlfühlen (weil sie sich körperlich und geistig gut um sich selbst gekümmert haben), sind eher in der Lage, sich zu entspannen und den Moment zu genießen.  

     

     

  • 13.01.26, 14:19

     

    Marta:

     

    Colin:

     

     

    Ich habe nicht gesagt, was ich brauche (keine Bedürfnisse), sondern was ich bevorzuge. Warum sollte ich das nicht sagen dürfen?  

     

    Ich frage mich, warum es für uns in dieser Diskussion wichtig ist deine Präferenzen zu kennen?

     

    Ich auch, keine Ahnung.
    Ich verstehe nicht, warum du sie immer wieder zitieren, wenn sie doch so unwichtig sind. 😊

     

  • 13.01.26, 14:15 - Zuletzt bearbeitet 13.01.26, 14:16.

     

    Marta:

    Ich frage mich, warum es für uns in dieser Diskussion wichtig ist deine Präferenzen zu kennen?

    Colin ist Single und nicht mandifiziert, ich würde es also als verdeckte Werbung / Vorauslese ansehen *Scherz*.

  • 13.01.26, 14:15

     

    Mandi:

     

    Colin:

    wer das Richtige für sich selbst tut, ist meiner Ansicht nach auch eher bereit, das Richtige für seinen Partner/in zu tun.

    Was ist das Richtige? Das ist für jeden etwas anderes.

    Die eigene Richtigkeit dem anderen überzustülpen führt eher auch nicht zu glücklichen Beziehungen.

    Da hilft eher Empathie, also die Bedürfnisse des Gegenübers zu erkennen und entsprechend zu handeln.

     

    Nochmals, ich habe nicht gesagt, was irgendjemand tun sollte oder irgendjemandem etwas aufgezwungen. Ich habe lediglich meine persönliche Präferenz geäußert.

     

    Viele Frauen mögen Männer, die wissen, was sie wollen.

     

  • 13.01.26, 14:13

     

    Colin:

     

    Marta:

     

    Es ist auffällig, dass du auf 2 aufeinanderfolgenden Tagen und in 2 verschiedenen Diskussionen deine persönlichen sexuellen Bedürfnisse zum Thema machst. In wiefern bringt uns das in diesem Dialog weiter?

     

    Ich habe nicht gesagt, was ich brauche (keine Bedürfnisse), sondern was ich bevorzuge. Warum sollte ich das nicht sagen dürfen?  

     

    Ich frage mich, warum es für uns in dieser Diskussion wichtig ist deine Präferenzen zu kennen?

  • 13.01.26, 14:12

     

    Colin:

    wer das Richtige für sich selbst tut, ist meiner Ansicht nach auch eher bereit, das Richtige für seinen Partner/in zu tun.

    Was ist das Richtige? Das ist für jeden etwas anderes.

    Die eigene Richtigkeit dem anderen überzustülpen führt eher auch nicht zu glücklichen Beziehungen.

    Da hilft eher Empathie, also die Bedürfnisse des Gegenübers zu erkennen und entsprechend zu handeln.

  • 13.01.26, 14:09

     

    Erv:

    Und dann sagt er auch:

    Frauen stärker betroffen als Männer.

    ......Diese Reaktion ist bei Frauen stärker ausgeprägt als bei Männern, obwohl beide Geschlechter die Niedlichkeit gleichermaßen wahrnehmen.

    Danke! So was in der Art wollte ich unterbringen, und jetzt lieferst du die wissenschaftliche Aussage dazu.

    Ja, stimmt, Tiere sind niedlich, aber ihr Anblick überschwemmt mich nicht mit Hormonen. Mehr so: "Ok, niedlich, weiter." Also rational. Weniger emotional.

  • 13.01.26, 14:09

     

    Rena:

    Sind nicht kraftvolle, eigenständige und unabhängige Menschen immer anziehender?

     

    Menschen haben unterschiedliche Geschmäcker, daher würde ich nicht sagen, dass das für alle gilt.

     

    Aber es geht nicht um Muskeln oder Ehrgeiz, sondern um Selbstdisziplin. Beziehungen erfordern Anstrengung, wer das Richtige für sich selbst tut, ist meiner Ansicht nach auch eher bereit, das Richtige für seinen Partner/in zu tun.

     

     

  • 13.01.26, 14:07

     

    Karin:

    Also verstehe ich immer noch nicht, wie du beweisen willst, dass Frauen fürsorglicher sind.

    Vielleicht einfach so, dass Frauen eher und stärker auf das Kindchenschema anspringen. Was ja auch sinnvoll ist im entsprechenden nützlichen Rahmen.

     

    Was die Frauen mit den Kindern im Zoo betrifft, ist das natürlich eine andere Sache, das hat was mit der Rollenverteilung zu tun. Außer, die Frauen wollen unbedingt auch in den Zoo, weil eben die Tiere so niedlich sind.

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