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  • Männer stark, Frauen fürsorglich – immer noch?

    Diskussion · 211 Beiträge · 6 Gefällt mir · 2.891 Aufrufe

    Als Kind habe ich oft genau hingesehen, ohne es richtig zu verstehen. Meine Mutter kochte in der Küche, während der Duft von frisch gebackenem Kuchen den Flur füllte. Sie wischte noch den Boden, brachte die Wäsche weg, kümmerte sich um alles, was im Haus erledigt werden musste. Mein Vater kam vom Arbeiten, die Hände noch leicht ölverschmiert, setzte sich mit seinem Kaffee, blätterte in der Zeitung und ruhte sich aus. Ich saß daneben und schaute zu, ohne zu wissen, dass diese Szenen etwas über die Rollenbilder aussagen, die wir still übernehmen.

     

    Auch heute wiederholen sich solche Muster oft – manchmal subtil, manchmal sichtbar. Frauen kümmern sich ums Detail, ums Organisieren, ums Fürsorgliche. Männer zeigen Stärke, übernehmen bestimmte Aufgaben, die „sichtbar“ sind.

     

    Ich frage mich: Wie sehr stecken diese Vorstellungen noch in uns? Wie beeinflussen sie, wen wir anziehend finden, wie wir daten und welche Erwartungen wir an einen Partner oder eine Partnerin haben? Und wie würden Kinder oder junge Menschen diese Rollenbilder heute wahrnehmen?

     

    Thomas Kissing

    12.01.26, 22:36

Beiträge

  • 15.01.26, 16:11

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Erv:

    Das ist alles ein riesen MischMasch an Argumenten die in unterschiedliche Richtung streuen sobald nicht auf das ursprüngliche Thema eingegangen werden will, daher meine Position zusammengefasst:

     

    Bezüglich Reproduktionsdruck auf Frauen:

     

    Gesellschaftlich sehr gering ausgeprägt, bemerkbar an stetig sinkenden Geburtenraten in Ö und stattdessen Migration als Lösung zu propagieren.

    Individuell manchmal ein Drama durch Erwartungen in der Partnerschaft oder Familie.

     

    Zu deinem Punkt der Vereinbarkeit Familie-Beruf:

    Ja, kann man verbessern, habe ich nie bestritten.

     

     

    -----------------------------

     

    Diese Einnahmen hast du auf jeder Seite. 

    Ich sehe mir aus Interesse manchmal sehr linke Kanäle an, da ist es dann halt das vegane Hundefutter für das geworben wird. 

    Insofern Gleichstand.

    Ich habe meine Meinung zum Thema schon kund getan, lieber Erv und selbst die Tagesschau
    macht das Thema geringer Geburtenraten auf: Sinkende Geburtenrate: Viele Krisen, weniger Kinder? | tagesschau.de

    meine Kritik an der Tradewivesbewegung bezog sich nicht darauf dass sie Werbung machen, 
    sondern dass ein paar davon gut leben können (durch die Werbung) dies, wenn es alle machen
    würden so aber nicht für alle zu einem auskömmlichen Zubrot dienen würde, denn wer würde
    die Kanäle denn alle sichten wollen, damit Werbepartner sie als lukrativ ansehen würden um sie
    zu promoten? 

    Es gibt Männer, die 10000€ und mehr pro Monat verdienen. Diese können ihre Familie problemlos versorgen. Da braucht die Frau wirklich nicht mehr zu arbeiten. 

  •  

    Erv:

    Das ist alles ein riesen MischMasch an Argumenten die in unterschiedliche Richtung streuen sobald nicht auf das ursprüngliche Thema eingegangen werden will, daher meine Position zusammengefasst:

     

    Bezüglich Reproduktionsdruck auf Frauen:

     

    Gesellschaftlich sehr gering ausgeprägt, bemerkbar an stetig sinkenden Geburtenraten in Ö und stattdessen Migration als Lösung zu propagieren.

    Individuell manchmal ein Drama durch Erwartungen in der Partnerschaft oder Familie.

     

    Zu deinem Punkt der Vereinbarkeit Familie-Beruf:

    Ja, kann man verbessern, habe ich nie bestritten.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Ich weis nicht, welche Medien Du konsumierst, lieber Erv, in meinen wird durchaus darüber
    diskutiert, wie Familie und Beruf besser miteinander vereinbar sind und was getan werden
    muss, damit Kinder kriegen kein Armutsrisiko darstellt....

     

    -----------------------------

    die sogenannte Tradwivesbewegung, was nicht unbedingt bedeutet, dass sie viele Kinder
    haben, wird nicht dafür kritisiert, sondern dafür dass sie sich für die klassische Rollenver-
    teilung feiern ohne die Nachteile dabei zu benennen, mag sein, dass das für einige funk-
    tioniert, wenn sie über Werbeeinnahmen und Produktplatzierung ein Zubrot verdienen, 
    für alle, wäre dies wohl so nicht möglich.... 

     

    Diese Einnahmen hast du auf jeder Seite. 

    Ich sehe mir aus Interesse manchmal sehr linke Kanäle an, da ist es dann halt das vegane Hundefutter für das geworben wird. 

    Insofern Gleichstand.

    Ich habe meine Meinung zum Thema schon kund getan, lieber Erv und selbst die Tagesschau
    macht das Thema geringer Geburtenraten auf: Sinkende Geburtenrate: Viele Krisen, weniger Kinder? | tagesschau.de

    meine Kritik an der Tradewivesbewegung bezog sich nicht darauf dass sie Werbung machen, 
    sondern dass ein paar davon gut leben können (durch die Werbung) dies, wenn es alle machen
    würden so aber nicht für alle zu einem auskömmlichen Zubrot dienen würde, denn wer würde
    die Kanäle denn alle sichten wollen, damit Werbepartner sie als lukrativ ansehen würden um sie
    zu promoten? 

  • 15.01.26, 15:52 - Zuletzt bearbeitet 15.01.26, 16:00.

    Das ist alles ein riesen MischMasch an Argumenten die in unterschiedliche Richtung streuen sobald nicht auf das ursprüngliche Thema eingegangen werden will, daher meine Position zusammengefasst:

     

    Bezüglich Reproduktionsdruck auf Frauen:

     

    Gesellschaftlich sehr gering ausgeprägt, bemerkbar an stetig sinkenden Geburtenraten in Ö und stattdessen Migration als Lösung zu propagieren.

    Individuell manchmal ein Drama durch Hormone, Erwartungen in der Partnerschaft oder Familie.

     

    Zu deinem Punkt der Vereinbarkeit Familie-Beruf:

    Ja, kann man verbessern, habe ich nie bestritten.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Ich weis nicht, welche Medien Du konsumierst, lieber Erv, in meinen wird durchaus darüber
    diskutiert, wie Familie und Beruf besser miteinander vereinbar sind und was getan werden
    muss, damit Kinder kriegen kein Armutsrisiko darstellt....

     

    -----------------------------

    die sogenannte Tradwivesbewegung, was nicht unbedingt bedeutet, dass sie viele Kinder
    haben, wird nicht dafür kritisiert, sondern dafür dass sie sich für die klassische Rollenver-
    teilung feiern ohne die Nachteile dabei zu benennen, mag sein, dass das für einige funk-
    tioniert, wenn sie über Werbeeinnahmen und Produktplatzierung ein Zubrot verdienen, 
    für alle, wäre dies wohl so nicht möglich.... 

     

    Diese Einnahmen hast du auf jeder Seite. 

    Ich sehe mir aus Interesse manchmal sehr linke Kanäle an, da ist es dann halt das vegane Hundefutter für das geworben wird. 

    Insofern Gleichstand.

  •  

    Leo:

    Und wieder....du bist keine Frau im 'gebärfähigen Alter' ohne Kinderwunsch. 

    Du teilst deine Einschätzung, nicht mehr. 

    Einige meiner Freundinnen, die sich gegen Kinder entschieden haben, könnten dir ganz andere Geschichten erzählen. 

    Erv:

    ....

    Wer als Frau keine Kinder möchte erntet höchsten von ganz alten Leuten einen schiefen Blick.

    Vielleicht möchtest Du dann ja mal eine dieser Geschichten teilen, liebe Leo?

  •  

    Erv:

     

    Karin:

    So einfach wie du das hier schreibst, ist es nicht für Frauen, Erv

     

    Du blendest den familiären und gesellschaftlichen Druck Kinder zu bekommen auf Frauen aus. Versuch Karriere Frau zu werden und dir schlägt ein harscher Wind entgegen. Wenn du als Frau sagst du willst keine Kinder wirst du schräg und als keine Frau angesehen. 

     

    Krisen sind ein Beschleuniger.

    Ein bosnischer Bekannter der in Ö lebt wurde beim Besuch seiner Heimat angefeindet weil er nicht an den Kriegshandlungen teilnahm, er also aufgrund seines Geschlechtes keine Leistung für die Gesellschaft erbrachte.

     

    Wir haben eine schrumpfende Bevölkerung. Als Lösung wird nicht Druck auf Frauen ausgeübt in den meinungsmachenden Medien, sondern Migration als Lösung vorgeschlagen.

    Ein Kinderwunsch wurde bei uns zu einer selbst- oder paarbezogenen Angelegenheit gemacht, nicht zu einem Dienst an - oder Wunsch der Gesellschaft.

    Das ist ein riesiger Unterschied!

     

    Sonstige Beobachtungen:

    Frauen die sich als "Tradwives" outen mit vielen Kindern und Heim werden regelrecht zerlegt und ihnen ihre Abhängigkeit vorgerechnet.

    Wer als Frau keine Kinder möchte erntet höchsten von ganz alten Leuten einen schiefen Blick.

     

    Dann kommen unter umständen noch die Hormone dazu die bei Eisprung ein Kinderwunsch auslösen und später im Zyklus auf kein Fall ein Kind!

     

    Der extreme biologische Kinderwunsch lässt dich als Frau zu sehr rabiaten Mittel greifen…

     

    Da kann ich aber auch nichts dafür....

    Ich versuche mich auch über den höheren Kalorienbedarf und stärkeren Sexualtrieb bei Männern seit Jahren zu beschweren.

    Ich weis nicht, welche Medien Du konsumierst, lieber Erv, in meinen wird durchaus darüber
    diskutiert, wie Familie und Beruf besser miteinander vereinbar sind und was getan werden
    muss, damit Kinder kriegen kein Armutsrisiko darstellt....

    die sogenannte Tradwivesbewegung, was nicht unbedingt bedeutet, dass sie viele Kinder
    haben, wird nicht dafür kritisiert, sondern dafür dass sie sich für die klassische Rollenver-
    teilung feiern ohne die Nachteile dabei zu benennen, mag sein, dass das für einige funk-
    tioniert, wenn sie über Werbeeinnahmen und Produktplatzierung ein Zubrot verdienen, 
    für alle, wäre dies wohl so nicht möglich.... 

  • 15.01.26, 14:21

     

    Leo:

    Und wieder....du bist keine Frau im 'gebärfähigen Alter' ohne Kinderwunsch. 

    Du teilst deine Einschätzung, nicht mehr. 

    Einige meiner Freundinnen, die sich gegen Kinder entschieden haben, könnten dir ganz andere Geschichten erzählen. 

     

    Der Hauptteil meiner Ausführung war auch die gesellschaftliche Akzeptanz von Kinderlosigkeit, der individuelle Druck ist eine andere Sache.

     

    Insbesondere in Partnerschaften.

    Aber wie soll ich das Thema sonst bearbeiten? Insbesondere wenn ich "die Geschichten" nicht kenne.

  • 15.01.26, 14:02

    Und wieder....du bist keine Frau im 'gebärfähigen Alter' ohne Kinderwunsch. 

    Du teilst deine Einschätzung, nicht mehr. 

    Einige meiner Freundinnen, die sich gegen Kinder entschieden haben, könnten dir ganz andere Geschichten erzählen. 

    Erv:

    ....

    Wer als Frau keine Kinder möchte erntet höchsten von ganz alten Leuten einen schiefen Blick.

  • 15.01.26, 13:49

     

    Karin:

    So einfach wie du das hier schreibst, ist es nicht für Frauen, Erv

     

    Du blendest den familiären und gesellschaftlichen Druck Kinder zu bekommen auf Frauen aus. Versuch Karriere Frau zu werden und dir schlägt ein harscher Wind entgegen. Wenn du als Frau sagst du willst keine Kinder wirst du schräg und als keine Frau angesehen. 

     

    Krisen sind ein Beschleuniger.

    Ein bosnischer Bekannter der in Ö lebt wurde beim Besuch seiner Heimat angefeindet weil er nicht an den Kriegshandlungen teilnahm, er also aufgrund seines Geschlechtes keine Leistung für die Gesellschaft erbrachte.

     

    Wir haben eine schrumpfende Bevölkerung. Als Lösung wird nicht Druck auf Frauen ausgeübt in den meinungsmachenden Medien, sondern Migration als Lösung vorgeschlagen.

    Ein Kinderwunsch wurde bei uns zu einer selbst- oder paarbezogenen Angelegenheit gemacht, nicht zu einem Dienst an - oder Wunsch der Gesellschaft.

    Das ist ein riesiger Unterschied!

     

    Sonstige Beobachtungen:

    Frauen die sich als "Tradwives" outen mit vielen Kindern und Heim werden regelrecht zerlegt und ihnen ihre Abhängigkeit vorgerechnet.

    Wer als Frau keine Kinder möchte erntet höchsten von ganz alten Leuten einen schiefen Blick.

     

    Dann kommen unter umständen noch die Hormone dazu die bei Eisprung ein Kinderwunsch auslösen und später im Zyklus auf kein Fall ein Kind!

     

    Der extreme biologische Kinderwunsch lässt dich als Frau zu sehr rabiaten Mittel greifen…

     

    Da kann ich aber auch nichts dafür....

    Ich versuche mich auch über den höheren Kalorienbedarf und stärkeren Sexualtrieb bei Männern seit Jahren zu beschweren.

  • 15.01.26, 12:52

    @Erv 

    Die angerechnet Zeiten in Österreich v dzt 4 Jahren pro Kind sind nur dann relevant, wenn zw den Geburtszeiten 4 Jahre liegen.

  • 15.01.26, 12:39

    Wer googeln kann, was 'strukturelle Gewalt' bedeutet, kann auch die Worte 'gegen Frauen' noch hinzufügen. 

  • 15.01.26, 12:13 - Zuletzt bearbeitet 15.01.26, 12:32.

    So einfach wie du das hier schreibst, ist es nicht für Frauen, Erv

     

    Du blendest den familiären und gesellschaftlichen Druck Kinder zu bekommen auf Frauen aus. Versuch Karriere Frau zu werden und dir schlägt ein harscher Wind entgegen. Wenn du als Frau sagst du willst keine Kinder wirst du schräg und als keine Frau angesehen. 


    Dann kommen unter umständen noch die Hormone dazu die bei Eisprung ein Kinderwunsch auslösen und später im Zyklus auf kein Fall ein Kind!

     

    Der extreme biologische Kinderwunsch lässt dich als Frau zu sehr rabiaten Mittel greifen…

     

    Dann kommt es darauf an in welchem Land man wohnt, ob man eine Wahl hat oder nicht. Die Gelder die ihr anspricht kenne ich nicht. Ich habe wegen der Kinderpause eine Lücke, ich werde eine extrem kleine Rente haben, die niemals genügen wird. Ich werde von Sozialinstitutionen abhängig sein, falls ich dann noch lebe und die noch existieren.

     

    Ach ja, was ich noch vergessen habe, will man Kinder ist man egoistisch, weil die Welt überbevölkert ist, je nach dem in welche Bubble man lebt gibt es da grossen Druck.

     

    Wie auch immer die Frau entscheidet, es gibt ein Schuldvorwurf.

    Erv:

     

    Leo:

    Lieber Martin, du beschreibst ein System, das Frauen strukturell benachteiligt und in Abhängigkeit hält als großen Wurf der Gleichberechtigung. Wieder mal schreibst du von Dingen, die du nicht durchschaust.

    Vielleicht bleibst du mal bei dir und  berichtest von deinen Erfahrungen, anstatt durchgängig dem Bild vom weißen alten Mann zu entsprechen und mir als Frau zu erklären, wie gut ich es doch habe.

    Es ist nicht unwichtig eine Deffinition der Begrifflichkeiten sich in Erinnerung zu rufen, um nicht in die Falle zu geraten gewisse Buzzwords als Abbildung der Realität zu verstehen.

     

    Mit "Strukturell" ist der innere Aufbau eines Systems gemeint. Dieser kann verdeckt (z.b. nicht sichtbare Ziegel eines Hauses) oder sichtbar (z.b. Stahlbrücke) sein und spiegelt sich in Traditionen und Institutionen wieder.

     

    Genug der Klugscheißerei nun zu Beispielen.

     

    Die Fähigkeit der Frauen Kinder zu gebären ist eine "strukturell biologische Benachteiligung", in naher Zukunft wird es keine andere Lösung dafür geben.

    Der verpflichtende Militärdienst ist eine strukturelle Diskriminierung.

    Eine Gesellschaft die Frauen zur Gebärmaschine degradiert, indem sie ihnen Bildung verweigert und damit in finanzielle Äbhängigkeit gleiten lässt, begeht strukturelle Diskriminierung.

     

    Anders ist es bei uns. Jede Frau kann sich gegen Kinder und Partnerschaft entscheiden ohne auch nur irgend einen Nachteil (z.B. gesellschaftliche Ächtung) zu haben.

     

    Es herrscht lediglich bei Geburt die finanzielle Vergütung, nicht die Vepflichtung Kinder zu bekommen.

     

  • 15.01.26, 10:31

     

    Leo:

    Lieber Martin, du beschreibst ein System, das Frauen strukturell benachteiligt und in Abhängigkeit hält als großen Wurf der Gleichberechtigung. Wieder mal schreibst du von Dingen, die du nicht durchschaust.

    Vielleicht bleibst du mal bei dir und  berichtest von deinen Erfahrungen, anstatt durchgängig dem Bild vom weißen alten Mann zu entsprechen und mir als Frau zu erklären, wie gut ich es doch habe.

    Es ist nicht unwichtig eine Deffinition der Begrifflichkeiten sich in Erinnerung zu rufen, um nicht in die Falle zu geraten gewisse Buzzwords als Abbildung der Realität zu verstehen.

     

    Mit "Strukturell" ist der innere Aufbau eines Systems gemeint. Dieser kann verdeckt (z.b. nicht sichtbare Ziegel eines Hauses) oder sichtbar (z.b. Stahlbrücke) sein und spiegelt sich in Traditionen und Institutionen wieder.

     

    Genug der Klugscheißerei nun zu Beispielen.

     

    Die Fähigkeit der Frauen Kinder zu gebären ist eine "strukturell biologische Benachteiligung", in naher Zukunft wird es keine andere Lösung dafür geben.

    Der verpflichtende Militärdienst ist eine strukturelle Diskriminierung.

    Eine Gesellschaft die Frauen zur Gebärmaschine degradiert, indem sie ihnen Bildung verweigert und damit in finanzielle Äbhängigkeit gleiten lässt, begeht strukturelle Diskriminierung.

     

    Anders ist es bei uns. Jede Frau kann sich gegen Kinder und Partnerschaft entscheiden ohne auch nur irgend einen Nachteil (z.B. gesellschaftliche Ächtung) zu haben.

     

    Es herrscht lediglich bei Geburt die finanzielle Vergütung, nicht die Vepflichtung Kinder zu bekommen.

  • 15.01.26, 08:54

    Dies wirft eine weitere Frage zum Einfluss der Eltern auf. Viele Kinder wachsen bei alleinerziehenden Müttern auf, die sich oft als Opfer sehen. Manche vermitteln ihren Kindern die Botschaft, Männer seien schlecht und Frauen würden von ihnen nur schlecht behandelt und benachteiligt. Jungen sind von Schuldgefühlen geplagt, während Mädels/Frauen Männern misstrauen. Kein Wunder also, dass so viele junge Menschen keine feste Beziehung eingehen und einfach wieder nach rechts wischen.  

  • 15.01.26, 07:07

    Lieber Martin, du beschreibst ein System, das Frauen strukturell benachteiligt und in Abhängigkeit hält als großen Wurf der Gleichberechtigung. Wieder mal schreibst du von Dingen, die du nicht durchschaust.

    Vielleicht bleibst du mal bei dir und  berichtest von deinen Erfahrungen, anstatt durchgängig dem Bild vom weißen alten Mann zu entsprechen und mir als Frau zu erklären, wie gut ich es doch habe.

  • 15.01.26, 00:03

     Zurück  zum Eingangs Thread und ich 
     denke, dass man heute kein starres Rollenbild mehr einfach „übernehmen“ kann, weil sehr viel vom jeweiligen Partner und der individuellen Lebenssituation abhängt. Für mich ist eine Frau in jeder Beziehung gleichgestellt, und daher sollte es ihre freie Entscheidung sein, ob sie sich nach der Geburt der Kinder stärker der Familie widmet oder ob sie beruflich weiterarbeiten bzw. sich entwickeln möchte.


     

    In Österreich werden für Zeiten der Kindererziehung bis zu 2.487 Euro pro Monat als Beitragsgrundlage für die Pension angerechnet – und das bis zu vier Jahre pro Kind. Damit entsteht für viele Frauen kein Nachteil bei der Pension, bei zwei Kindern sogar bis zu acht Jahre. Zudem konnten Frauen bisher fünf Jahre früher in Pension gehen, auch wenn das nun schrittweise angeglichen wird und erst 2033 völlige Gleichstellung erreicht ist.


     

    Vor diesem Hintergrund finde ich es legitim, wenn eine Frau – sofern sie keine ausgeprägte Karriere anstrebt – sich auch bewusst dafür entscheidet, sich um Kinder und Haushalt zu kümmern, ganz im Sinne traditioneller Werte. Entscheidend ist für mich jedoch immer, dass diese Entscheidung freiwillig erfolgt und nicht durch Druck oder Erwartungen von außen.


     

  • 14.01.26, 21:41

     

    Colin:

     

    ...

     Jemand, der beispielsweise in einem Umfeld von Familiendrama und Konflikten aufgewachsen ist, empfindet eine gesunde Beziehung möglicherweise als langweilig.

     

    Oder er hat sehr früh gemerkt, dass das eben kein erstrebenswertes Beziehungsmodell ist und möchte selbst umso mehr eine gesunde und harmonische Partnerschaft führen, quasi um die "Fehler" der Eltern zu vermeiden 😉

     

    Im Grunde hast du damit aber Recht. Jeder sollte seinen eigenen Weg gehen und herausfinden, was sich gut und richtig für einen selbst anfühlt - unabhängig von den übermittelten Werten.

  • 14.01.26, 21:15

    Auch ich verstehe nicht, warum jemand annehmen sollte, dass eine Gruppe heterosexueller Menschen Lösungen für nicht-heterosexuelle Menschen finden könnte.  Als ob hier die Lösung für alle Heterosexuellen gefunden worden wäre, sollten wir uns nun anderen Beziehungsformen zuwenden.

     

    Für Heterosexuelle gibt es nicht nur zwei Schwarz-Weiß-Kategorien wie "traditionell" und "modern", sondern unzählige Graustufen dazwischen. Ich sehe keine Universallösung, die für alle passt und ewig funktioniert.

     

    Es ist toll, dass einige hier einen langfristigen Partner gefunden haben und in einer funktionierenden Beziehung sind, aber was für diese Paare funktioniert, funktioniert wahrscheinlich nicht "cut & paste" für jedes Paar, oder?

     

    Wenn die Werte zweier Menschen sehr unterschiedlich sind und/oder mindestens einer von ihnen ungelöste Traumata hat, wird selbst das beste Gespräch der Welt das Problem nicht lösen. (insbesondere wenn sie Schwierigkeiten im Umgang mit Konflikten haben).

     

    Ich denke, es ist gut, die Werte, die wir von unseren Eltern übernommen haben, zu hinterfragen, denn was sich in einer Beziehung richtig anfühlt, kann völlig falsch sein. Jemand, der beispielsweise in einem Umfeld von Familiendrama und Konflikten aufgewachsen ist, empfindet eine gesunde Beziehung möglicherweise als langweilig.

     

  • 14.01.26, 20:07

    Es gibt auch die Variante Turner-Sindrom nur ein X Chromoson und die Variante XYY

    mehr dazu wenn es jemand interessiert https://www.msdmanuals.com/de/heim/gesundheitsprobleme-von-kindern/chromosom-und-genanomalien/xyy-syndrom

     

    Erv:

     

    Karin:

    Erv

    ehm, 60 soziale Geschlechter?

    Woher diese Zahl?

     

    Das war schnelles googeln, ich habe aber schon von 72 Geschlechtern oft gelesen. Man sollte aber präziser von Geschlechtsidentitäten sprechen.

    Queer.de ist sicher eine gute Quelle, die meinen aber das man dies nicht genau festmachen kann.

     

    Wenn man nun die mögliche Kombination Girlflux/Trans-Mann sucht, dabei berücksichtigt das diese Identität nur für sehr wenige Menschen gilt......so 2 Stk. wirst du schon finden.

     

    Es gibt aber noch die biologische Komponente, z.B. XX-Chromosomen-Menschen die mit den männlichen Hormonen im Mutterleib geflutet wurden..........

     

  • 14.01.26, 18:45 - Zuletzt bearbeitet 14.01.26, 18:46.

     

    Karin:

    Erv

    ehm, 60 soziale Geschlechter?

    Woher diese Zahl?

     

    Das war schnelles googeln, ich habe aber schon von 72 Geschlechtern oft gelesen. Man sollte aber präziser von Geschlechtsidentitäten sprechen.

    Queer.de ist sicher eine gute Quelle, die meinen aber das man dies nicht genau festmachen kann.

     

    Wenn man nun die mögliche Kombination Girlflux/Trans-Mann sucht, dabei berücksichtigt das diese Identität nur für sehr wenige Menschen gilt......so 2 Stk. wirst du schon finden.

     

    Es gibt aber noch die biologische Komponente, z.B. XX-Chromosomen-Menschen die mit den männlichen Hormonen im Mutterleib geflutet wurden..........

  • 14.01.26, 15:32 - Zuletzt bearbeitet 14.01.26, 15:42.

    Erv

    ehm, 60 soziale Geschlechter?

    Woher diese Zahl?

     

     

    Es gibt auch einen rationalen Grund.

    Bei aktuell 60 (?) sozialen Geschlechtern ergeben sich genau 1770 mögliche Paarkombinationen. Die alle zu beleuchten wird schwierig.

    Dann lieber Mann-Frau beleuchten mit einer Trefferwahrscheinlickeit von 90%

    Leo

    Ich mag dein Einwand wegen andere Konstellationen eines Paares. Die Frage von Thomas schränkte die Diskussion ein auf nur das Rollenbild Mann stark, Frau fürsorglich - immer noch?

     

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