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  • Kein Geld, kein Partner?

    Diskussion · 211 Beiträge · 30 Gefällt mir · 4.154 Aufrufe

    Stell dir zwei Situationen vor:

     

    Ein Mann oder eine Frau sitzt abends zu Hause. Kein Geld für Kino, Restaurant oder Kurztrip. Die Miete ist bezahlt, mehr aber auch nicht. Das Handy liegt in der Hand – Dating-App geöffnet. Die Profile zeigen Urlaube, Cafés, Events. Die eigene Realität passt da nicht rein. Also: App schließen.

     

    Oder: Zwei Menschen lernen sich kennen. Sympathie ist da, Gespräche fließen, Nähe entsteht. Irgendwann kommt die Frage: „Was machst du beruflich?“ – und kurz darauf: Schweigen. Nicht aus Desinteresse, sondern aus Unsicherheit. Reicht das? Reicht ich?

     

    In unserer Gesellschaft ist Geld mehr als ein Zahlungsmittel. Es steht für Sicherheit, Status, Zukunftsfähigkeit. Wer wenig oder keins hat, gilt schnell als „nicht bereit für eine Beziehung“, als Belastung oder Risiko. Gleichzeitig reden wir von Liebe, Augenhöhe und inneren Werten.

     

    Das Spannungsfeld ist offensichtlich:

     

    Kann man sich Nähe leisten?

    Darf man lieben, wenn man finanziell nichts vorzuweisen hat?

    Ist fehlendes Geld ein realistisches Hindernis – oder ein gesellschaftliches Vorurteil?

    Wo endet Verantwortung, wo beginnt Ausgrenzung?

     

    Viele Menschen haben wenig Geld, aber emotionale Reife, Zeit, Loyalität und echte Zuwendung. Andere haben Geld, aber keine Beziehungsfähigkeit. Trotzdem wird oft am Kontostand gemessen, ob jemand „beziehungsfähig“ ist.

     

    Diese Diskussion soll Raum geben für ehrliche Erfahrungen, unbequeme Gedanken und unterschiedliche Perspektiven – ohne Beschönigung, ohne Schuldzuweisungen.

     

    Was bedeutet Geldmangel für Partnerschaft?

    Was bedeutet Partnerschaft für Menschen mit wenig Geld?

    Und welche Rolle spielen Erwartungen, Ängste und Vorurteile dabei?

     

    Thomas Kissing

    10.01.26, 15:36

Beiträge

  • 13.01.26, 16:37

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Raouf:

     

    Ich stimme dir zu, das wäre die optimale Situation. Die Praxis hat leider eine andere Meinung: Die Scheidungsrate liegt bei 37 %. Wenn man diejenigen, die sich diesen Schritt nicht getraut haben, mit einschließt, dann sieht die Lage nicht rosig aus, sondern hat eine andere Farbe. 
    Dann gibt es die, die in Lebensgemeinschaften leben und später lebten. Die erscheinen nicht, und sie sind nicht wenige, sondern ich vermute, dass es eher mehr werden.

    Nun, wenn die Beziehung nicht mehr dass ist, was man sich bei der Trauung versprochen hat, 
    warum sollte man sich dann nicht scheiden lassen und warum malst Du deswegen ein düsteres
    Bild an die Wand, es gibt auch gut funktionierende Patch- Work- Familien, lieber eine Trennung
    im Guten als ein Leben lang im Groll verbringen mit einem Partner, den man nicht (mehr) liebt...

    Ich bin weder pessimistisch noch optimistisch. Die Situation kann sich im Laufe der Zeit in alle Richtungen ändern. Ich habe lediglich die reale, faktische Entwicklung beschrieben bzw. dargestellt. Eine Scheidungs- oder Trennungsentscheidung wird nicht von jetzt auf gleich vollzogen, sondern reift über eine gewisse Zeitspanne hinweg. Ansonsten sehe ich das auch wie du: Man trennt sich im Guten oder im Schlechten, wie auch immer. Das ist meiner Meinung nach besser, als die verspannte, nervenberaubende Situation über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten.

  •  

    Raouf:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Nicht erst nach der Eheschließung, sowohl eine Beziehung als auch das Leben an sich, ist ein 
    beständiger Wandel, eine Beziehung sollte aus meiner Sicht darauf beruhen, das beide die

    beziehung diesem Wandel anpassen und zusammen stehen, nicht weil einer vom anderen wirtschaftlich abhängig ist!

    Ich stimme dir zu, das wäre die optimale Situation. Die Praxis hat leider eine andere Meinung: Die Scheidungsrate liegt bei 37 %. Wenn man diejenigen, die sich diesen Schritt nicht getraut haben, mit einschließt, dann sieht die Lage nicht rosig aus, sondern hat eine andere Farbe. 
    Dann gibt es die, die in Lebensgemeinschaften leben und später lebten. Die erscheinen nicht, und sie sind nicht wenige, sondern ich vermute, dass es eher mehr werden.

    Nun, wenn die Beziehung nicht mehr dass ist, was man sich bei der Trauung versprochen hat, 
    warum sollte man sich dann nicht scheiden lassen und warum malst Du deswegen ein düsteres
    Bild an die Wand, es gibt auch gut funktionierende Patch- Work- Familien, lieber eine Trennung
    im Guten als ein Leben lang im Groll verbringen mit einem Partner, den man nicht (mehr) liebt...

  • 13.01.26, 15:58

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Raouf:

     

    Nach der Eheschließung ändern sich viele Menschencharaktere, was insgesamt menschlich und üblich ist. Eine Trennung ist oft die Entscheidung eines der beiden Partner, weil es während der Ehezeit zu neuen Entwicklungen kommt: Man vergleicht sich mit anderen, es entstehen neue Vorstellungen und Entwicklungen in finanzieller, wirtschaftlicher Hinsicht und in Bezug auf menschliche Reife bzw. Unreife. All dies bereitet den Boden für die Trennung.

    Nicht erst nach der Eheschließung, sowohl eine Beziehung als auch das Leben an sich, ist ein 
    beständiger Wandel, eine Beziehung sollte aus meiner Sicht darauf beruhen, das beide die

    beziehung diesem Wandel anpassen und zusammen stehen, nicht weil einer vom anderen wirtschaftlich abhängig ist!

    Ich stimme dir zu, das wäre die optimale Situation. Die Praxis hat leider eine andere Meinung: Die Scheidungsrate liegt bei 37 %. Wenn man diejenigen, die sich diesen Schritt nicht getraut haben, mit einschließt, dann sieht die Lage nicht rosig aus, sondern hat eine andere Farbe. 
    Dann gibt es die, die in Lebensgemeinschaften leben und später lebten. Die erscheinen nicht, und sie sind nicht wenige, sondern ich vermute, dass es eher mehr werden.

  •  

    Raouf:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Sowohl eine Heirat als auch eine Scheidung sind doch aber keine unüberlegten Entscheidungen, 
    wenn eine Ehe nur aufgrund von wirtschaftlicher Abhängigkeit weiter besteht, ist dass aus meiner
    Sicht, keine Beziehung wie ich sie führen wollen würde....

    Nach der Eheschließung ändern sich viele Menschencharaktere, was insgesamt menschlich und üblich ist. Eine Trennung ist oft die Entscheidung eines der beiden Partner, weil es während der Ehezeit zu neuen Entwicklungen kommt: Man vergleicht sich mit anderen, es entstehen neue Vorstellungen und Entwicklungen in finanzieller, wirtschaftlicher Hinsicht und in Bezug auf menschliche Reife bzw. Unreife. All dies bereitet den Boden für die Trennung.

    Nicht erst nach der Eheschließung, sowohl eine Beziehung als auch das Leben an sich, ist ein 
    beständiger Wandel, eine Beziehung sollte aus meiner Sicht darauf beruhen, das beide die

    beziehung diesem Wandel anpassen und zusammen stehen, nicht weil einer vom anderen wirtschaftlich abhängig ist!

  • 13.01.26, 15:15

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Raouf:

     

    Und  (die wirschaftliche Unabhängigkeit) sie erhöht die Scheidungsrate, die durch Frauen eingereicht wird. Die Hemmschwelle, die Scheidung einzureichen, wird spürbar niedriger, was bedeutet, dass die Menschen sich leichter trauen, diesen Schritt zu wagen.

    Sowohl eine Heirat als auch eine Scheidung sind doch aber keine unüberlegten Entscheidungen, 
    wenn eine Ehe nur aufgrund von wirtschaftlicher Abhängigkeit weiter besteht, ist dass aus meiner
    Sicht, keine Beziehung wie ich sie führen wollen würde....

    Nach der Eheschließung ändern sich viele Menschencharaktere, was insgesamt menschlich und üblich ist. Eine Trennung ist oft die Entscheidung eines der beiden Partner, weil es während der Ehezeit zu neuen Entwicklungen kommt: Man vergleicht sich mit anderen, es entstehen neue Vorstellungen und Entwicklungen in finanzieller, wirtschaftlicher Hinsicht und in Bezug auf menschliche Reife bzw. Unreife. All dies bereitet den Boden für die Trennung.

  •  

    Raouf:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    "Armut und finanzielle Belastungen erhöhen statistisch das Risiko für Frauen, körperliche Gewalt in der Partnerschaft zu erfahren. Besonders gefährdet sind arbeitslose Frauen und Mütter. Wenn Frauen wirtschaftlich unabhängig sind, sinkt statistisch auch das Gewaltrisiko in der Partnerschaft":
    Was schützt Frauen gegen Gewalt in der Partnerschaft? | jungle.world

    Und  (die wirschaftliche Unabhängigkeit) sie erhöht die Scheidungsrate, die durch Frauen eingereicht wird. Die Hemmschwelle, die Scheidung einzureichen, wird spürbar niedriger, was bedeutet, dass die Menschen sich leichter trauen, diesen Schritt zu wagen.

    Sowohl eine Heirat als auch eine Scheidung sind doch aber keine unüberlegten Entscheidungen, 
    wenn eine Ehe nur aufgrund von wirtschaftlicher Abhängigkeit weiter besteht, ist dass aus meiner
    Sicht, keine Beziehung wie ich sie führen wollen würde....

  • 13.01.26, 14:53

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    "Armut und finanzielle Belastungen erhöhen statistisch das Risiko für Frauen, körperliche Gewalt in der Partnerschaft zu erfahren. Besonders gefährdet sind arbeitslose Frauen und Mütter. Wenn Frauen wirtschaftlich unabhängig sind, sinkt statistisch auch das Gewaltrisiko in der Partnerschaft":
    Was schützt Frauen gegen Gewalt in der Partnerschaft? | jungle.world

    Und  (die wirschaftliche Unabhängigkeit) sie erhöht die Scheidungsrate, die durch Frauen eingereicht wird. Die Hemmschwelle, die Scheidung einzureichen, wird spürbar niedriger, was bedeutet, dass die Menschen sich leichter trauen, diesen Schritt zu wagen.

  • "Armut und finanzielle Belastungen erhöhen statistisch das Risiko für Frauen, körperliche Gewalt in der Partnerschaft zu erfahren. Besonders gefährdet sind arbeitslose Frauen und Mütter. Wenn Frauen wirtschaftlich unabhängig sind, sinkt statistisch auch das Gewaltrisiko in der Partnerschaft":
    Was schützt Frauen gegen Gewalt in der Partnerschaft? | jungle.world

  •  

    Alica:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Ich denke, dass es den einzelnen Paaren überlassen werden sollte, wie sie die Sorgearbeit 
    untereinander aufteilen, aber ich denke auch, dass es die Gesellschaft ermöglichen sollte, 
    dass sie dabei frei entscheiden können, willst Du nach der Niederkunft deines Kindes nur 
    noch für dieses da sein? Was hindert den Vater daran, zum Beispiel Vaterschaftsurlaub zu 
    nehmen, damit auch er Zeit für und mit seinem Kind verbringen kann? 

    Es ist natürlich richtig, dass es zwischen den Geschlechter biologische Unterschiede gibt, 
    aber beispielsweise führt ein hoher Testosteronspiegel auch dazu, dass Männer riskant-
    ere Entscheidungen treffen und höhere Gewaltbereitschaft haben, in vielen Bereichen 
    führt dies auch zu Nachteilen, wenn sie sich deswegen überschätzen und eventuell Un-
    fälle bauen, hohe Summen an der Börse verspekulieren etc.

    das Sehnen nach Sicherheit führt zum Beispiel auch dazu, dass Frauen in Verhandlungen
    besser taktieren und gerechtere Entscheidungen treffen, auf Ausgleich der Interessen fo-
    kussiert sind und meist die Gemeinschaft im Blick haben, die klassische Rollenverteilung
    hat weniger mit Biologie als viel mehr mit Zuschreibung aufgrund materiellen Interessen 
    zu tun, wenn Du mehr verdienst als dein Freund oder Mann, wie würdet ihr die Rollen 
    nach deiner Stillzeit aufteilen? 

    An sich habe ich meist mehr Geld als meine Partner verdient. Das ändert nichts an meiner Einstellung. Da ich jetzt für paar Jahre nicht mehr aktiv für mein Einkommen aufkommen kann, bin ich auf meinen Partner angewiesen und das gerne. Es ist eine neue Situation und trotzdem bin ich froh, dass ich jemanden habe, auf den ich mich verlassen kann. Nach 2 Jahren werde ich mich wieder aktiv in den Arbeitsmarkt stürzen. Die Zeit werde ich für einen Businessplan und alle Vorbereitungen nutzen. Denn jetzt muss es ein Konzept sein, bei dem ich immer noch viel bei meinem Kind sein kann. Es soll weiterhin seine Mahlzeiten frisch gekocht bekommen und ich möchte seine Entwicklung begleiten. Von daher muss das eine gut durchdachte Lösung sein. Und eventuell klappt es noch mit einem zweiten Kind. Ein guter Partner, der für die Frau in all dieser Zeit da ist, ist überlebensnotwendig und ich werde es ihm für immer danken. 

    Für mich klingt es so, als ob Du sorgsam planst, liebe Alicia, und ich finde es gut, dass Du für 
    dein Kind da sein willst, letztlich stellt sich mir dennoch die Frage, warum Du offenbar glaubst
    dass nur Du für dein Kind sorgen kannst, während dein Partner lediglich für dich da sein soll, 
    ich denke ein Vater sollte dem Kind auch Aufmerksamkeit schenken damit es Urvertrauen zu
    ihm aufbauen kann, sende viele liebe Grüße:-)

  • 13.01.26, 10:32

     

    Erv:

    Mann, 58, das muß doch reichen, ich bin sonst so ein netter Kerl.😉

    Und ziemlich intelligent bist du auch!! Na, wenn das nicht reicht.

  • 13.01.26, 10:31 - Zuletzt bearbeitet 13.01.26, 10:33.

     

    Erv:

    Es gibt dabei Ausgaben, die einen direkten Vergleich nicht zulassen da es diese früher nicht gab und m.M. nach nicht als Luxus gelten.

     

    Z.B:

    Geringere Haltbarkeit von Geräten heutzutage v.s. Oma´s Röhrenfernseher oder Mercedes Diesel, funktionierte manchmal 30 Jahre.

    Ok!

    Obwohl damals Lebensmittel verhältnismäßig teuer gewesen sind, konnten sich somit viele Familien Besitz in Form eines Eigenheimes erwerben, mit viel eigener Arbeit, Nachbarschaftshilfe und so weiter, wenn sie wollten.

    Dass scheint heutzutage schwieriger zu sein - auf Grund all der anderen Ausgaben, die in den letzten 70 Jahren dazugekommen sind.

  • 13.01.26, 10:20

     

    Erv:

     

    Elli:

     

    Schlimm........   regt zum Nachdenken an                   

     

    Ich frage mich was daran schlimm ist bzw. wie du eine Zukunft beschreibst die dir gefallen würde.

     

    Selbst wenn wir dieses "böse kapitalistische System" überwunden habe, alle blaue Kleidung tragen, gleich verdienen und Status keine Rolle spielt, dann ist es Alter, Gesundheit, Intellekt die einen Vorteil bei Profilbesuchen bieten.

     

    Elli, ich werde ein Fake-Profil ohne Foto und weitere Angaben erstellen und dir eine Kontaktanfrage schicken.

    Mann, 58, das muß doch reichen, ich bin sonst so ein netter Kerl.😉

    😆😂😂😂😂😂😂😉           

  • 13.01.26, 10:18 - Zuletzt bearbeitet 13.01.26, 10:19.

     

    Elli:

     

    Mandi:

     

    Was war dann der Unterschied?

    Schlimm........   regt zum Nachdenken an                   

     

    Ich frage mich was daran schlimm ist bzw. wie du eine Zukunft beschreibst die dir gefallen würde.

     

    Selbst wenn wir dieses "böse kapitalistische System" überwunden habe, alle blaue Kleidung tragen, gleich verdienen und Status keine Rolle spielt, dann ist es Alter, Gesundheit, Intellekt die einen Vorteil bei Profilbesuchen bieten.

     

    Elli, ich werde ein Fake-Profil ohne Foto und weitere Angaben erstellen und dir eine Kontaktanfrage schicken.

    Mann, 58, das muß doch reichen, ich bin sonst so ein netter Kerl.😉

  • 13.01.26, 10:02 - Zuletzt bearbeitet 13.01.26, 10:02.

     

    Mandi:

     

    Robert:

    habe aus Spass oft mal 2 Profile in einer Plattform gehabt. Eins, wie ich wirklich bin und eins mit niedrigem Standard. Bei dem einen sehr gutes Interesse erweckt, bei dem anderen gleich null - und das bei identischen Profil. Das sagt sehr viel aus, was gesucht wird

    Was war dann der Unterschied?

    Schlimm........   regt zum Nachdenken an                   

  • 13.01.26, 10:00 - Zuletzt bearbeitet 13.01.26, 10:02.

     

    Mandi:

     

    Robert:

    habe aus Spass oft mal 2 Profile in einer Plattform gehabt. Eins, wie ich wirklich bin und eins mit niedrigem Standard. Bei dem einen sehr gutes Interesse erweckt, bei dem anderen gleich null - und das bei identischen Profil. Das sagt sehr viel aus, was gesucht wird

    Was war dann der Unterschied?

    Der Unterschied war, was man bietet und nicht, was man für ein Mensch ist, wie gesagt, identisches Profil - gleiche Person, nur halt mit anderem Freizeitverhalten

  • 13.01.26, 09:56

     

    Robert:

    habe aus Spass oft mal 2 Profile in einer Plattform gehabt. Eins, wie ich wirklich bin und eins mit niedrigem Standard. Bei dem einen sehr gutes Interesse erweckt, bei dem anderen gleich null - und das bei identischen Profil. Das sagt sehr viel aus, was gesucht wird

    Was war dann der Unterschied?

  • 13.01.26, 09:55 - Zuletzt bearbeitet 13.01.26, 10:00.

     

    Mandi:

     

    Karin:

    In den 70/80 Jahren waren die Mieten, Versicherungen, Lebensmittel deutlich billiger, obwohl der Lohn tiefer war, hatte man mehr Kaufkraft dafür. Die Kosten sind viel mehr gestiegen als die Löhne. Nur schon der m2 Bodenpreis schoss unglaublich in die Höhe. 

    Etwas off-topic, ich habe das anders im Kopf, nämlich so, dass der Kostenanteil für Lebensmittel seit WW2 deutlich gesunken ist, gut um die Hälfte bis zwei Drittel, von etwa 35% auf 13% (grob) des Haushaltseinkommens.

    Mieten, Versicherungen (Achtung, heutzutage wird jeder F... versichert!) weiß ich nicht.

    Es gibt dabei Ausgaben, die einen direkten Vergleich nicht zulassen da es diese früher nicht gab und m.M. nach nicht als Luxus gelten.

     

    Z.B:

    Geringere Haltbarkeit von Geräten heutzutage v.s. Oma´s Röhrenfernseher oder Mercedes Diesel, funktionierte manchmal 30 Jahre.

    Schule. Früher die nächstgelegene, heutzutage wird auf privat ausgewichen weil Muttersprache 50% nicht deutsch.

    Wartezeiten bei Untersuchungen werden mit Privatleistung verkürzt.

    Parkpickerl da, 50Cent bei der Toilette dort, usw.

    Gebäudestandard: Hautpsache warm vs. Wärmepumpe/Dämmung/Fußbodenheizung

  •  

    Mandi:

     

    Robert:

    Und ich bin nach dieser Diskussion eigentlich mit meinem Singleleben wieder sehr zufrieden. Solche Diskussionen sind ganz hilfreich, wenn man wieder so Anwandlungen hat und sich nach einer Beziehung sehnt.

    Hat diese Diskussion dich mandifiziert?

    Ich würde sagen, mich wieder nüchtern gemacht. Leider ist in unserer derzeitigen Welt, der Status und was man bieten kann ein Kriterium für eine Beziehung. Es ist ein Wisch und weg auf sämtlichen Plattformen. ich bin sehr dankbar in einer guten finanziellen Unabhängigkeit zu leben und habe aus Spass oft mal 2 Profile in einer Plattform gehabt. Eins, wie ich wirklich bin und eins mit niedrigem Standard. Bei dem einen sehr gutes Interesse erweckt, bei dem anderen gleich null - und das bei identischen Profil. Das sagt sehr viel aus, was gesucht wird

  • 13.01.26, 09:43

     

    Erv:

    ich habe gerade dein Profil besucht, mir ist aufgefallen das dort die entsprechenden Warnhinweise und Sicherheitsratschläge der Mandifikation fehlen.😉

    Mandifikation erfolgt durch Austausch im Forum, nicht per Plakat im Profil.

  • 13.01.26, 09:41

     

    Karin:

    In den 70/80 Jahren waren die Mieten, Versicherungen, Lebensmittel deutlich billiger, obwohl der Lohn tiefer war, hatte man mehr Kaufkraft dafür. Die Kosten sind viel mehr gestiegen als die Löhne. Nur schon der m2 Bodenpreis schoss unglaublich in die Höhe. 

    Etwas off-topic, ich habe das anders im Kopf, nämlich so, dass der Kostenanteil für Lebensmittel seit WW2 deutlich gesunken ist, gut um die Hälfte bis zwei Drittel, von etwa 35% auf 13% (grob) des Haushaltseinkommens.

    Mieten, Versicherungen (Achtung, heutzutage wird jeder F... versichert!) weiß ich nicht.

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