Musersbergli → Pfadflue (2066 m)
→ Soldatenhaus → Musersbergli
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Mitten im Grat klafft ein Loch.
FĂĽnf Meter breit, fĂĽnfzehn Meter hoch.
Man sieht hindurch — auf die andere Seite.
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Es heisst Grossmutterloch. Kalkstein
der Gastlosen, tektonische Störzone —
erodiert, seit bevor es Menschen gab.
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Die Sage sagt etwas anderes:
Der Teufel warf die Grossmutter, bereute es,
schlug die Faust durch den Fels —
und fing sie auf der anderen Seite auf.
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Wir passieren es auf dem Grat.
Manchmal zieht Luft durch das Loch.
Beide Erklärungen kommen mit.
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🔺 Anforderungen
T4 — exponierter Grat. Trittsicherheit
und Schwindelfreiheit zwingend.
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📏 10 km | ⬆️ 1200 Hm | ⬇️ 1200 Hm | ⏱️ 5:45 h
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⛓️ Schlüsselstelle
GratĂĽberschreitung Gastlosen: ~4 km
exponierter Grat, einzelne Sicherungen.
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Bei Nässe sehr heikel — besonders Abstieg.
Wir nehmen uns dort die Zeit, die es braucht.
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🚆 Anreise: Jaun, Kappelboden
(Bus ab Bulle / ab Freiburg)
fĂĽr auf - und Abstieg benutzen wir die Sesselbahn Muserbergli
🥪 Aus dem Rucksack
👥 kleine Gruppe
Agil unterwegs — Pausen entstehen,
wenn das Gelände es verlangt.
Titelbild: CCBY-SA Barbara Steinemann
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🪨 Das Loch hat zwei Väter.
Einer erklärt Jahrmillionen.
Der andere erklärt den Moment.