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  • Die letzte Reise zur 🌈

    Diskussion · 9 Beiträge · 2 Gefällt mir · 388 Aufrufe
    Petra aus Gelsenkirchen
    Haustiere  ›  Kategorien  ›  Katzen  ›  Allgemeines

    Hey zusammen,

     

    ich musste mich kürzlich von meiner treuen Seelenkatze Lu (19J.) verabschieden und würde mich gerne zu diesem traurigen Thema austauschen. Wie seid ihr damit umgegangen, was hat euch beim Abschied geholfen? 

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    18.12.25, 15:38

Beiträge

  • 23.12.25, 17:28

     

    Matthias:

    Mein Beileid...  ein  Tier zu verlieren ist  ein sehr  trauriges Gefühl. Wenn man nach Hause kommt ist da keiner, man muss nicht nach x Stunden zuhause sein... und abends kuschelt sich keiner auf dem Sofa an dich. 

     

    Mir hat geholfen meine Erinnerungen mit jemand zu teilen, der - in meinem Fall Hunde - meine Hunde auch entsprechend lange kannte. Dabei gab es sehr schöne und lustige Momente. 

    Für einen Hundebesitzer ist es dann besonders schwierig, weil man durch die Spaziergänge mehr Zeit hat und zuhause eine Lücke besteht. 

    Daher hat es bei mir meistens 2 Wochen gedauert bis ich dem  Tierheim einen Besuch abgestattet habe. 

    Meine Hunde sind aber auch  utopisch alt geworden und mein Tierarzt sagte mal "sie bleiben deshalb so lange, weil sie sich bei ihnen wohlfühlen". 

    Wenn deine Katze 19 Jahre alt wurde, fühlte sie sich sehr wohl bei dir. 

    Mir ist es nach dem ersten Hund daher viel leichter gefallen, weil es eine Erlösung für sie war und ich wusste sie hatten ein wunderschönes Leben bei mir. 

     

    Jedes Tier hat sein eigenen Charakter und kann man nicht mit einem Vor - oder Nachgänger vergleichen (genauso wie bei einer Partnerschaft) aber dennoch bleibt die Aufgabe sich zu kümmern. 

    Mir hat es sehr geholfen mich wieder zu kümmern und die Freude mich mit diesem Tier auseinander zu setzen. 

     

    Da ich aber nicht verglichen habe und jedem Tier als Individuum sehe, war es leichter mich einzulassen. 

     

    Ich beschäftige mich quasi beruflich gerade mit Trauer, weil ich bei uns Vertrauensperson für psycho-soziale Angelegenheiten bin. Dabei habe ich gelernt, daß Trauer sehr persönlich und sehr individuell ist. 

     

    Nimm dir die Zeit, stelle aber deine Katze auch nicht bildlich auf ein Podest/idealisiere die Katze nicht, wie es eine frühere Freundin mit ihrem Hund machte, denn dann wird es ein neuer Gefährte sehr schwer haben. 

     

    Mir hilft seit Jahren ein Bild... 

    Ich sehe das Leben wie ein Weg, auf diesem kommen Menschen/Tiere und begleiten dich und gehen und verlassen dich. 

    Dein Weg geht aber noch weiter und du wirst nicht was schönes dich um die nächste Ecke erwartet.

     

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und vielleicht rettest du ein Wesen aus dem Tierschutzverein und schenkst ihm wieder 19 wundervolle Jahre... 

    Ein schönes Weihnachtsfest 

    Danke für deinen Beitrag und deine Gedanken. 

  • 23.12.25, 15:53

    Mein Beileid...  ein  Tier zu verlieren ist  ein sehr  trauriges Gefühl. Wenn man nach Hause kommt ist da keiner, man muss nicht nach x Stunden zuhause sein... und abends kuschelt sich keiner auf dem Sofa an dich. 

     

    Mir hat geholfen meine Erinnerungen mit jemand zu teilen, der - in meinem Fall Hunde - meine Hunde auch entsprechend lange kannte. Dabei gab es sehr schöne und lustige Momente. 

    Für einen Hundebesitzer ist es dann besonders schwierig, weil man durch die Spaziergänge mehr Zeit hat und zuhause eine Lücke besteht. 

    Daher hat es bei mir meistens 2 Wochen gedauert bis ich dem  Tierheim einen Besuch abgestattet habe. 

    Meine Hunde sind aber auch  utopisch alt geworden und mein Tierarzt sagte mal "sie bleiben deshalb so lange, weil sie sich bei ihnen wohlfühlen". 

    Wenn deine Katze 19 Jahre alt wurde, fühlte sie sich sehr wohl bei dir. 

    Mir ist es nach dem ersten Hund daher viel leichter gefallen, weil es eine Erlösung für sie war und ich wusste sie hatten ein wunderschönes Leben bei mir. 

     

    Jedes Tier hat sein eigenen Charakter und kann man nicht mit einem Vor - oder Nachgänger vergleichen (genauso wie bei einer Partnerschaft) aber dennoch bleibt die Aufgabe sich zu kümmern. 

    Mir hat es sehr geholfen mich wieder zu kümmern und die Freude mich mit diesem Tier auseinander zu setzen. 

     

    Da ich aber nicht verglichen habe und jedem Tier als Individuum sehe, war es leichter mich einzulassen. 

     

    Ich beschäftige mich quasi beruflich gerade mit Trauer, weil ich bei uns Vertrauensperson für psycho-soziale Angelegenheiten bin. Dabei habe ich gelernt, daß Trauer sehr persönlich und sehr individuell ist. 

     

    Nimm dir die Zeit, stelle aber deine Katze auch nicht bildlich auf ein Podest/idealisiere die Katze nicht, wie es eine frühere Freundin mit ihrem Hund machte, denn dann wird es ein neuer Gefährte sehr schwer haben. 

     

    Mir hilft seit Jahren ein Bild... 

    Ich sehe das Leben wie ein Weg, auf diesem kommen Menschen/Tiere und begleiten dich und gehen und verlassen dich. 

    Dein Weg geht aber noch weiter und du wirst nicht was schönes dich um die nächste Ecke erwartet.

     

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und vielleicht rettest du ein Wesen aus dem Tierschutzverein und schenkst ihm wieder 19 wundervolle Jahre... 

    Ein schönes Weihnachtsfest 

  • 21.12.25, 10:24

     

    Biggi:

    Das tut mir sehr leid. 

    Schön, dass sie solange bleiben durfte, bis sie selbst Dir signalisiert hat, wann es Zeit ist. Das machen leider nicht viele Menschen.

    Sie bleibt bei Dir, in deinem Herzen, in Deinen Gedanken. Sie kuschelt mit Deiner Seele.

    Nimm Dir die Zeit zum Trauern, die Du brauchst. Der Schmerz wird nachlassen aber nie aufhören. Und dann ist da ein Klang aus einer anderen Zeit und Du wirst in Liebe an sie denken.

     

    Danke für deine lieben Worte. 

    Ich bin dankbar, dass wir uns voneinander verabschieden konnten, auch wenn es keine einfache Zeit war. Diese Möglichkeit hatte ich bei meiner ersten Katze leider nicht. 

    Ich habe mich in der Zeit auch oft gefragt woran man es merkt, wenn die kleinen Gefährten nicht mehr wollen, aber sie zeigen es schon deutlich mit Rückzug und Wesensänderung. 

  • 21.12.25, 09:09

    Das tut mir sehr leid. 

    Schön, dass sie solange bleiben durfte, bis sie selbst Dir signalisiert hat, wann es Zeit ist. Das machen leider nicht viele Menschen.

    Sie bleibt bei Dir, in deinem Herzen, in Deinen Gedanken. Sie kuschelt mit Deiner Seele.

    Nimm Dir die Zeit zum Trauern, die Du brauchst. Der Schmerz wird nachlassen aber nie aufhören. Und dann ist da ein Klang aus einer anderen Zeit und Du wirst in Liebe an sie denken.

     

  • 18.12.25, 18:32

     

    Sandra:

    Wie traurig 😔 Ich wünsche dir, dass die letzte schwere Lebensphase in deiner Erinnerung verblasst und du von den vielen schönen Momenten mit ihr träumst, durch die Lu zu deiner Seelenkatze wurde.   

    Danke dir 🙏🏻 das berührt mich gerade ❣️

  • 18.12.25, 18:09

    Wie traurig 😔 Ich wünsche dir, dass die letzte schwere Lebensphase in deiner Erinnerung verblasst und du von den vielen schönen Momenten mit ihr träumst, durch die Lu zu deiner Seelenkatze wurde.   

  • 18.12.25, 17:05

    Ich danke euch beiden für euren Beitrag.

    Es wäre wirklich schön, ihr nochmals im Traum begegnen zu dürfen. Sie war leider auch schon lange krank, ich habe immer gesagt, solange sie noch schöne Momente zwischendurch hat, gehe ich den Weg mit ihr, auch wenn es schmerzlich ist anzusehen. Aber in den letzten Tagen hat sie deutlich gezeigt, dass sie nicht mehr will 😢 

  • 18.12.25, 16:47

     

    Petra:

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    Hallo Petra, das tut mir sehr leid. Ich fühle mit dir, denn wir haben das vor 11 und 12 Jahren auch erlebt. Erst ist unser Kater Yang im Alter von 15 Jahren an Krebs gestorben und ein Jahr später seine Schwester Yin. Beide waren lange krank, bevor es soweit war. Für sie war es eine Erlösung, für uns blieb nur die Leere ... Ich habe mich an schöne Momente mit ihnen erinnert und ein Fotobuch mit diesen Erinnerungen erstellt, das ich immer mal wieder durchblättere. Mir hat es damals geholfen. Auch Gespräche mit anderen Tierliebhabern waren für mich sehr wertvoll. Nach einiger Zeit sind mein Mann und ich zum Tierheim gefahren und haben unsere beiden Rabauken Eumel und Ömmes adoptiert, die unser Leben wieder auf den Kopf gestellt haben. Ganz wie in deinem zauberhaften Text beschrieben. Das Foto ist wunderschön - behalte Lu so in Erinnerung und in deinem Herzen. Herzliche Grüße, Sandra

  • 18.12.25, 16:41

    Mein Beileid :(

    erst als ich von meinem Haustier geträumt habe, dass sie an einem besseren Ort ist, konnte ich die Trauer loslassen. Manchmal ist es jedoch immer noch schwer der Gedanke- “ich werde sie nie wieder sehen “ und das ist auch okay 

    liebe Grüße 

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