Das "Gretel und Hänsel Syndrom" (oder Brotkrumen Syndrom) ...."beinträchtigt Menschen in ihrem Orientierungssinn... besonders in Städten oder dichtbesiedelten Gegenden....vor allem bei Rückwegen zu Fuß..."
Ich gehe in einer Stadt regelmässig den gleichen Weg hin und habe ein bestimmtes Ziel, (z.B. meinen Arbeitsplatz in Steyr).
Ich arbeite erst seid einem Monat hier. Ich kann mir beim Hinweg die meisten auffälligen Stellen, Häuser, Passagen, Werbeschilder, usw. sehr gut merken.
Aber immer, wie auch heute, wenn ich zu meiner Bushaltestelle zurückgehe, verliere ich die Orientierung und ich tu mir schwer Anhaltspunkte wiederzuerkennen, die mir den Weg zurückzeigen.
...Z.B. gehe ich beim Hinweg an der Kastanienallee und am Ende kommen 2 rote Bänke.
Gehe ich von der Arbeit zurück, ist es im ersten Moment irgendwie immer neu, dass nach den 2 roten Bänken die Allee kommt.
Sehr komisch, oder?
Bei engen Gassen, wenn es verwinkelt ist, habe ich die grössten Probleme.
(Und auch in der Nacht, so wie heute...)
Gehe ich z.B. ein Gebäude von "hinten", also der Rückwegseite an, erkenne ich es nur schwer wieder.
Ich muss stehenbleiben und überlegen. Drehe ich mich um, also in die Richtung des Hinweges, erkenne ich alles wieder sofort.
Auch heute habe ich überlegen müssen, ob ich beim Rückweg die Brücke überqueren soll oder nicht, und an welcher Hausfront ich weitergehen muss, um zur Bushaltestelle zu kommen.
Wenn ich es stressig hab, fällt es mir um so schwerer, den richtigen Weg wieder zu finden.
Kennt jemand von euch solche Schwierigkeiten oder kann mir jemand Tips geben, mich bei meinen Rückwegen besser zurechtzufinden.
(Vor Jahren, wenn ich in Linz vom Bahnhof ins Büro zu Fuss ging, hatte ich im ersten Jahr ähnliche Schwierigkeiten.
...Bin ich das gleiche Stück mit dem Bus zurückgefahren, ging es besser, ich konnte mir nach und nach einen Überblick verschaffen, über die auffällige Stellen und Anhaltspunkte, die ich beim Hingehen ja alle gut wusste)
Lg
Peter
