In täglichen Gesprächen niemand spricht darüber dass es so heiß ist momentan durch den Klimawandel
Beiträge
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In was für einem faszinierenden Paralleluniversum lebst du eigentlich? Hier bei uns auf der Erde ist das Thema so dauerpräsent, dass man eher ein Preisgeld gewinnen könnte, wenn man es schafft, mal eine Stunde nicht über den Klimawandel zu reden.
Und mal ganz nebenbei: Von welcher extremen Hitze sprichst du gerade? Wir haben April/Mai – da gab es schon Jahre, in denen wir zu dieser Zeit deutlich mehr geschwitzt haben. Man kann sich die Dramatik natürlich auch künstlich herbeireden, wenn die Realität gerade nicht genug hergibt. 🤦🏻♂️ -
Bastian:
Melanie:
Bastian, was meinst du denn mit Gestaltung Dritter Plätze in der Umgebung?
Hi Melanie, ich meine damit die Frage, wie können im öffentlichen oder halböffentlichen Raum Orte der Begegnung so gestaltet werden, dass sich keine Hitzeinseln bilden sondern ein angenehmeres Klima gewahrt werden kann, so dass man sich dort auch aufhalten kann. Das kann man zum einen den Vertretern im Stadtrat oder Gemeinderat kommunizieren und zum anderen z.B. in Gemeinschaftsgärten oder -flächen anregen oder sogar selbst umsetzen.
Ja stimmt, das mit den Hitzeinseln sollte man auch im Blick haben.
Bei uns in Bochum hat die Stadtverwaltung einige "mobile Bäume" hingestellt wo auch Sitzbänke integriert gewesen sind.
Obwohl ich sagen muss, dass in Deutschland vorbildlicherweise da wirklich drauf geachtet wird, dass im Stadtbild genug Bäume vorhanden sind.
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Angelika:
Omg wir haben Frühling völlig normal. Kommt endlich runter von eurer veralteten Panik! Und lebt ! Es gab schon vor dem Industriezeitalter ca 8 Gletscherschmelzen. Beitrag des ZDF vor vielen Jahren. Es gibt Warmperioden und kältere.
Es ist alles ok !!
"Vor dem Industriezeitalter ca 8 Gletscherschmelzen"
🤔
Es gibt warmperioden und kältere
Dennoch überlege ich gerne, wie ich mich verhalte um nicht unnötig die Umwelt zu belasten.
Aber klar, trotzdem sollte man irgendwie auch bisschen das Leben genießen.
Machen wir auch heute. Muss man auch, den morgen ist wieder crazy monday🤪
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Melanie:
Bastian:
Also in meiner Peer-Group spricht man schon darüber wie man damit umgeht (Energieautarkie, Naturgärten, Gestaltung dritter Plätze in der Umgebung) und wie unsäglich die Politik damit umgeht (Klimageld unter den Teppich kehren, Senkung der Spritsteuer aber Verteuerung des Deutschlandtickets, Rückwärtsgewandte pro Fossilenergie Politik). Aber es gibt gerade jeden Monat ein anderes Thema was vorher undenkbar war. Und der Wal schwimmt, ist das nicht wundervoll? Bald ist wieder Fußball WM. Und uns geht's doch gut hier. Wenn die Lebensmittelpreise am Weltmarkt steigen weil die Ernten schlechter werden sind wir doch auf der Seite der Länder, die es noch bezahlen können. RTL macht sicher ne Spendengala gegen den Welthunger. Klima-Splitgerät heute im Angebot!
Bastian, was meinst du denn mit Gestaltung Dritter Plätze in der Umgebung?
Hi Melanie, ich meine damit die Frage, wie können im öffentlichen oder halböffentlichen Raum Orte der Begegnung so gestaltet werden, dass sich keine Hitzeinseln bilden sondern ein angenehmeres Klima gewahrt werden kann, so dass man sich dort auch aufhalten kann. Das kann man zum einen den Vertretern im Stadtrat oder Gemeinderat kommunizieren und zum anderen z.B. in Gemeinschaftsgärten oder -flächen anregen oder sogar selbst umsetzen.
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Matthias:
Man muss nicht über alles reden, sondern sein bestes dagegen tun.
Es sind die Taten an denen wir uns messen sollten, nicht die Worte.
Findest du nicht auch, wir haben gerade jetzt schon Tag täglich seit Jahren mit negativen Problemen zu kämpfen?
Erst Corona, dann Ukraine (und deren Auswirkungen auf Kosten), dann Iran Krieg und den komischen Typen in den USA nicht zu vergessen.
Ich finde da muss mal Leichtigkeit wieder in den Alltag und wenn man drüber redet, ändert sich nur deine Stimmung.
Aber du kannst täglich was dagegen tun... und das sollte jeder mit dem was möglich ist tun.
Lieber machen statt Reden 😉
Ich glaube, dass wir uns beim Thema Klima oft im Kreis drehen, weil wir vor allem über Probleme sprechen. Das ist verständlich – aber auf Dauer auch ziemlich ermüdend.
Was mir persönlich mehr Hoffnung macht, sind kleine, alltagstaugliche Impulse. Dinge, die sich leicht umsetzen lassen, ohne Druck. Zum Beispiel bei Veranstaltungen einfach den Hinweis dabeizuschreiben, dass Fahrgemeinschaften schön wären – ganz ohne Moral, eher als Einladung.
Vielleicht braucht es gar nicht immer große Diskussionen oder perfekte Lösungen. Sondern eher eine Art Kultur, in der achtsame Entscheidungen ganz selbstverständlich werden.
Für mich fühlt sich das stimmiger an, als ständig nur auf das zu schauen, was alles falsch läuft.
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Melanie:
Ich sag das schon ab und zu mal beiläufig in Gesprächen. Smalltalk mäßig. Dann nicken die meisten und man läuft weiter zum Kino oder zu nem Lokal, je nachdem wo man sich so verabredet hat🙈
Hmm, jetzt wenn ich das so beschreibe kommt mir das total oberflächlich vor.
Manchmal hab ich davon auch intensiver Gesprochen und hab meine Sorgen und Ängste kunt getan. (Richtig geschrieben?) Hab über die Industrie gemeckert und das ja nur der wirtschaftliche Wachstum im Vordergrund steht.
Aber da muss ich Matthias recht geben, dass wenn es einen beschäftigt, sollte man nicht nur darüber sprechen, sondern auch dementsprechend handeln. Sei es auch nur in kleinen Schritten. Obwohl ich zugeben muss, es ist nicht immer einfach. zB die morgendliche Routine. Manchmal wenn wir morgens zu sehr trödeln, fahr ich meinen Sohn doch mit dem Auto zur Schule🤫 aber meistens klappt das zum Glück mit der Straßenbahn. Er hat ja auch ein schulticket.
Und warum subventioniert der Staat irgendwelche riesigen schweinemasten anstatt regionale Landwirte zu unterstützen? Bzw gute regionale Landwirte. Aus dem Demeter Verband.
Und wenn es geht, bitte nicht an Kreuzfahrten teilnehmen. Danke
🙃
So wahr. Das tägliche Leben sollte natürlich noch machbar sein, klar ne Kurzstrecke mit dem Auto ist vermeidbar, aber eben nicht immer möglich. Der Einzelne braucht nicht perfekt zu handeln, das kann keiner. Aber jeder etwas bewusster, das könn(t)en viele 🤗🙏💫💞
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Bastian:
Also in meiner Peer-Group spricht man schon darüber wie man damit umgeht (Energieautarkie, Naturgärten, Gestaltung dritter Plätze in der Umgebung) und wie unsäglich die Politik damit umgeht (Klimageld unter den Teppich kehren, Senkung der Spritsteuer aber Verteuerung des Deutschlandtickets, Rückwärtsgewandte pro Fossilenergie Politik). Aber es gibt gerade jeden Monat ein anderes Thema was vorher undenkbar war. Und der Wal schwimmt, ist das nicht wundervoll? Bald ist wieder Fußball WM. Und uns geht's doch gut hier. Wenn die Lebensmittelpreise am Weltmarkt steigen weil die Ernten schlechter werden sind wir doch auf der Seite der Länder, die es noch bezahlen können. RTL macht sicher ne Spendengala gegen den Welthunger. Klima-Splitgerät heute im Angebot!
Bastian, was meinst du denn mit Gestaltung Dritter Plätze in der Umgebung?
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Melanie:
Viele Themen sind heute schwer anzusprechen, ohne dass sofort Schubladen aufgehen oder Diskussionen kippen. Deshalb gehe ich für mich einen anderen Weg.
Ich versuche, es im Kleinen zu leben:
Ich fahre für Veranstaltungen keine weiten Strecken mehr – entweder es ist nah oder ich lasse es.
Ich kaufe möglichst regional oder innerhalb der EU – oder verzichte.
Urlaub genauso.
Und bei neuen Dingen frage ich mich öfter: Brauche ich das wirklich – oder geht es auch gebraucht?Für mich ist das ein stiller, aber konsequenter Weg von Umwelt- und Ressourcenschutz. Nicht perfekt, aber ehrlich 🙏💫
Oh da haben wir beide wohl gerade Zeitgleich geschrieben😅
Die eine Melanie und die andere🤭
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Ich sag das schon ab und zu mal beiläufig in Gesprächen. Smalltalk mäßig. Dann nicken die meisten und man läuft weiter zum Kino oder zu nem Lokal, je nachdem wo man sich so verabredet hat🙈
Hmm, jetzt wenn ich das so beschreibe kommt mir das total oberflächlich vor.
Manchmal hab ich davon auch intensiver Gesprochen und hab meine Sorgen und Ängste kunt getan. (Richtig geschrieben?) Hab über die Industrie gemeckert und das ja nur der wirtschaftliche Wachstum im Vordergrund steht.
Aber da muss ich Matthias recht geben, dass wenn es einen beschäftigt, sollte man nicht nur darüber sprechen, sondern auch dementsprechend handeln. Sei es auch nur in kleinen Schritten. Obwohl ich zugeben muss, es ist nicht immer einfach. zB die morgendliche Routine. Manchmal wenn wir morgens zu sehr trödeln, fahr ich meinen Sohn doch mit dem Auto zur Schule🤫 aber meistens klappt das zum Glück mit der Straßenbahn. Er hat ja auch ein schulticket.
Und warum subventioniert der Staat irgendwelche riesigen schweinemasten anstatt regionale Landwirte zu unterstützen? Bzw gute regionale Landwirte. Aus dem Demeter Verband.
Und wenn es geht, bitte nicht an Kreuzfahrten teilnehmen. Danke
🙃
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Viele Themen sind heute schwer anzusprechen, ohne dass sofort Schubladen aufgehen oder Diskussionen kippen. Deshalb gehe ich für mich einen anderen Weg.
Ich versuche, es im Kleinen zu leben:
Ich fahre für Veranstaltungen keine weiten Strecken mehr – entweder es ist nah oder ich lasse es.
Ich kaufe möglichst regional oder innerhalb der EU – oder verzichte.
Urlaub genauso.
Und bei neuen Dingen frage ich mich öfter: Brauche ich das wirklich – oder geht es auch gebraucht?Für mich ist das ein stiller, aber konsequenter Weg von Umwelt- und Ressourcenschutz. Nicht perfekt, aber ehrlich 🙏💫
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Also in meiner Peer-Group spricht man schon darüber wie man damit umgeht (Energieautarkie, Naturgärten, Gestaltung dritter Plätze in der Umgebung) und wie unsäglich die Politik damit umgeht (Klimageld unter den Teppich kehren, Senkung der Spritsteuer aber Verteuerung des Deutschlandtickets, Rückwärtsgewandte pro Fossilenergie Politik). Aber es gibt gerade jeden Monat ein anderes Thema was vorher undenkbar war. Und der Wal schwimmt, ist das nicht wundervoll? Bald ist wieder Fußball WM. Und uns geht's doch gut hier. Wenn die Lebensmittelpreise am Weltmarkt steigen weil die Ernten schlechter werden sind wir doch auf der Seite der Länder, die es noch bezahlen können. RTL macht sicher ne Spendengala gegen den Welthunger. Klima-Splitgerät heute im Angebot!
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Man muss nicht über alles reden, sondern sein bestes dagegen tun.
Es sind die Taten an denen wir uns messen sollten, nicht die Worte.
Findest du nicht auch, wir haben gerade jetzt schon Tag täglich seit Jahren mit negativen Problemen zu kämpfen?
Erst Corona, dann Ukraine (und deren Auswirkungen auf Kosten), dann Iran Krieg und den komischen Typen in den USA nicht zu vergessen.
Ich finde da muss mal Leichtigkeit wieder in den Alltag und wenn man drüber redet, ändert sich nur deine Stimmung.
Aber du kannst täglich was dagegen tun... und das sollte jeder mit dem was möglich ist tun.
Lieber machen statt Reden 😉
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Omg wir haben Frühling völlig normal. Kommt endlich runter von eurer veralteten Panik! Und lebt ! Es gab schon vor dem Industriezeitalter ca 8 Gletscherschmelzen. Beitrag des ZDF vor vielen Jahren. Es gibt Warmperioden und kältere.
Es ist alles ok !!
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Könnte daran liegen, dass man in täglichen Gesprächen eher an der Oberfläche bleibt und
über das Wetter redet, jedoch den Hintergrund der ungewöhnlichen Wärme, wie eben den
Klimawandel nicht mitdenkt, weil es zu abstrakt ist?
So ungewöhnlich sind die Temperaturen in Deutschland - SZ.de