Heute abend ins Theater: Mnemon

Da hier gerade in den Beiträgen das Thema Erinnerung diskutiert wird: Ich möchte heute spontan ins Theater. Das ist zugegebenermaßen recht kurzfristig, aber vielleicht hat ja der eine oder die andere noch nichts vor ;-) 

Karten scheint es noch genug zu geben.

 

 

 

Drei Figuren gehen ihrer Arbeit nach. In einem angestaubten und abgegriffenen Raum ordnen, sortieren und verwahren sie Gegenstände, Geschichten und Wissen – und letztlich auch sich selbst. Sie sind die Mnemones: das Gedächtnis unserer Gesellschaft. Als wandelndes Archiv ist ihr Gehirn ihr großes Kapital, mit dem sie den Status Quo aufrecht erhalten. Und ihre Arbeit ähnelt tatsächlich der menschlichen Fähigkeit, Wissen zu konservieren und dem Vorgang des Erinnerns in unserem Gehirn. Unser Gedächtnis ist kein reines Abbild der Vergangenheit, sondern ein Nacherzählen des Erlebten. Doch oft erfinden wir etwas dazu und vergessen anderes wieder. Wir erinnern uns nicht nur, wir bauen Geschichten, aus denen sich unsere Identität zusammensetzt. Aber können wir unserem Gehirn trauen, wenn es sich selbst so hinters Licht führt? Und was geschieht mit den drei Mnemones, als sich eines Tages Fehler einschleichen? Die Fragen und Verzerrungen häufen sich, bis es unausweichlich wird, den Problemen auf den Grund zu gehen. Sie müssen verstehen, wie sie und ihr Gehirn funktionieren. 

Organisiert von
Steffen aus Bonn
Fr. 01.12.2023 von 19:30 bis 21:30 Uhr
1 Teilnehmer

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