Workshop mit Karl Michael Lange zur Reibung zwischen der ökologisch-poetischen Utopie von Friedensreich Hundertwasser und der verkehrsgeprägten Realität rund um das KunstHausWien.
Wir verstehen Gerüche als unsichtbare, ephemere Spuren, die Erinnerungen, Atmosphären und ökologische Veränderungen tragen. Sie erzählen Geschichten von Orten, Pflanzen, Menschen, industriellen Prozessen oder von deren Verschwinden. In Zeiten des Klimawandels verändern sich auch Geruchsräume.
In den von den Künstler:innen Hansel Sato, Regina Pemsl, Karl Michael Lange, Amanda Piña, Susana Ojeda und Marcela Torres-Heredia geleiteten Workshops im und rund um das KunstHaus werden (organische) Materialien gesammelt, um abschließend in einem Destillationsprozess ein Duftwasser herzustellen, das zu einem Destillat des Gelernten und Erfahrenen wird.
Der Destillationsvorgang wird begleitet von einem Gespräch mit Madalena Diaconu und den beteiligten Künstler:innen, das die gesamte Workshopreihe in Auseinandersetzung mit olfaktorischen Aspekten von Stadträumen reflektiert und das Projekt abschließt.