Ich liebe das Außergewöhnliche, aber ich verliere das Einfache nicht aus dem Blick.
So fühlt sich meine Zeit in Wien an.
Ich komme mit dem Zug an, kaufe wie immer mein Öffi-Ticket und mache mich auf den Weg zur Unterkunft. Schon dort beginnt das Abenteuer: ein Kapselhotel. Meine Fantasie läuft sofort los – wie schlafen in einem kleinen Raumschiff, voller Hightech… nur die Milchstraße fehlt. Mein eigenes Mini-Raumschiff habe ich jedenfalls.
Neugierig wie ein Kind erkunde ich alles, dann geht’s weiter ins Raimund Theater zu Das Phantom der Oper. Ich tauche komplett ein beeindruckendes Bühnenbild, starke Inszenierung. Am Ende Standing Ovations. Die Botschaft bleibt hängen:
Liebe wird zerstörerisch, wenn sie besitzen will und heilsam, wenn sie Freiheit lässt.
Mit diesem Gedanken falle ich zufrieden in den Schlaf.
Am nächsten Tag: Kaffee, Frühstück im 22. Stock mit Blick über Wien. Kein Bergtag, aber trotzdem Weite.
Danach einfach losgehen, ohne Ziel. Magnolien in voller Blüte, von der Sonne berührt. Ein Ziehharmonikaspieler im Schatten. Der Stephansdom ohne Gerüst. Fiaker, die auf Touristen warten. Und natürlich der Wiener Prater vielleicht mit dem besten Langos überhaupt.
Ich war schon oft hier und trotzdem bleibt jedes Mal etwas anderes.
Jetzt sitze ich wieder im Zug nach Hause und denke mir nur:
Wien ist anders. ✨
schön wie du über die stadt schreibst,in der ich lebe 😍
Hey,
ich gehe zu den 20 Jahren Apocalyptic Cocktails ins Darkflower.
Habt ihr Lust mitzukommen? Wird ein Secret Act geben und danach die große Tanznacht. Wär cool, wenn ihr dabei seid.
Gruß Tobi
Ich wäre dabei