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  • Tugenden, noch aktuell?

    Diskussion · 103 Beiträge · 10 Gefällt mir · 1.216 Aufrufe
    Karin aus Schönenwerd
    Freizeit (diverse)  ›  Kategorien  ›  Sport  ›  Sonstiges

    Kürzlich in einem Gespräch über Tugenden kam die Frage auf welche man verzichten kann…. Sind sie noch erstrebenswert? 
     

    Ich finde schon und ihr?

     

    Welche Tugenden sind euch wichtig und gibt es welche die ihr als übertrieben erachtet?

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    Die 4 Kardinaltugenden (Antike/Christentum)
    Klugheit: Besonnenheit, vernünftiges Abwägen.
    Gerechtigkeit: Fairness, Unvoreingenommenheit.
    Tapferkeit: Mut, Standhaftigkeit.
    Mäßigung: Selbstbeherrschung, Bescheidenheit. 

    Wichtige moderne & soziale Tugenden
    Aufrichtigkeit/Ehrlichkeit: Wahrhaftigkeit, Transparenz.
    Empathie: Mitgefühl, Hineinversetzen in andere.
    Respekt: Achtung der Rechte und Meinung anderer.
    Geduld: Schwierigkeiten gelassen ertragen.
    Verantwortungsbewusstsein: Zuverlässigkeit, Pflichtgefühl.
    Hilfsbereitschaft: Unterstützung anderer.
    Toleranz: Offenheit gegenüber anderen Lebensweisen.
    Integrität: Nach moralischen Prinzipien handeln. 
    Charakter- & Arbeitstugenden
    Selbstdisziplin: Kontrolle von Impulsen, Fleiß.
    Dankbarkeit: Wertschätzung für Gegebenes.
    Bescheidenheit: Zurückhaltung, nicht prahlen.
    Großzügigkeit: Teilen ohne Gegenleistung.
    Pünktlichkeit & Ordentlichkeit: Zuverlässigkeit im Alltag.

     

    Seid bitte respektvoll untereinander in diesem Thread, Schalk ist erlaubt…

    17.03.26, 16:44

Beiträge

  • 17.03.26, 18:17

    wir die das Glück haben … in einer Wohlstandsgesellschaft aufgewachsen sind..unterliegen schnell dem Glauben ..die Dinge werden schon weiterlaufen..

    Besonders ..wenn man finanziell gut dasteht.. scheint alles verfügbar zu sein..

    Da werden Tugenden ..schnell als überflüssige  Eigenschaften abgetan..

    Soziale Medien ..Werbung.. gaukelnd uns was vor.. Konsumieren ..wird zur starken Triebfeder 

    unserer Lebenseinstellung..

    Wir sind komplexe Wesen…und agieren vielfältig.. Manches wirkt tugendhaft.. Ist aber nicht selten Gewohnheit …oder auch  mal psychologische Strategie..

    Als Menschen interagieren wir mit der Umwelt.. Diese Wechselwirkung beeinflusst uns..

    je nach Charakter und Selbstreflexion … reagieren wir darauf unterschiedlich..

    Der tiefere Sinn  von Tugenden ... ist gelebtes Sozialverhalten..Die Erkenntnis..das egoistisches Verhalten ..moralisch nicht wirklich vertretbar ist ..aber auch zu wissen ..das keiner davon  frei ist .....und  das Gesellschaft nicht stabil funktioniert ..wenn Selbstsucht überhand nimmt..

    Bewusste Kooperation…und..Respekt vor dem Anderen .. erzeugt eine Evolution von tugendhaftem Verhalten…

    Tugenhaftigkeit...ist kein starres Gerüst..und sollte immer kritisch hinterfragt werden..

    Auch hier geht es ..wie in anderen Bereichen des Lebens.. Nachdenklichkeit ist das oberste Gebot…Das wäre auch keine schlechte Form von Tugendhaftigkeit….

     

     

     

     

  • 17.03.26, 16:51 - Zuletzt bearbeitet 17.03.26, 16:51.

    In Zeiten völliger gesellschaftlicher Beliebigkeit würde es definitiv Sinn machen, sich auf die diversen Tugenden, sozusagen als Richtschnur individuellen Handelns, zu besinnen. "Ich mach' mir die Welt wie sie MIR" gefällt" kann im Zusammenleben nicht der Weg sein. 

  • 17.03.26, 16:48 - Zuletzt bearbeitet 17.03.26, 16:48.

    In unserem Gespräch ging es dann um Keuschheit, auf die verzichtet werden will. Ich fand dann, dies geht unter Selbstbeherrschung als Tugend, sei aber sonst eher ein Gelübde als eine Tugend und daher nicht wirklich eine Tugend, also nicht zählbar…

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