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  • Tugenden, noch aktuell?

    Diskussion · 103 Beiträge · 10 Gefällt mir · 1.216 Aufrufe
    Karin aus Schönenwerd
    Freizeit (diverse)  ›  Kategorien  ›  Sport  ›  Sonstiges

    Kürzlich in einem Gespräch über Tugenden kam die Frage auf welche man verzichten kann…. Sind sie noch erstrebenswert? 
     

    Ich finde schon und ihr?

     

    Welche Tugenden sind euch wichtig und gibt es welche die ihr als übertrieben erachtet?

    IMG_2397.jpeg

     

    Die 4 Kardinaltugenden (Antike/Christentum)
    Klugheit: Besonnenheit, vernünftiges Abwägen.
    Gerechtigkeit: Fairness, Unvoreingenommenheit.
    Tapferkeit: Mut, Standhaftigkeit.
    Mäßigung: Selbstbeherrschung, Bescheidenheit. 

    Wichtige moderne & soziale Tugenden
    Aufrichtigkeit/Ehrlichkeit: Wahrhaftigkeit, Transparenz.
    Empathie: Mitgefühl, Hineinversetzen in andere.
    Respekt: Achtung der Rechte und Meinung anderer.
    Geduld: Schwierigkeiten gelassen ertragen.
    Verantwortungsbewusstsein: Zuverlässigkeit, Pflichtgefühl.
    Hilfsbereitschaft: Unterstützung anderer.
    Toleranz: Offenheit gegenüber anderen Lebensweisen.
    Integrität: Nach moralischen Prinzipien handeln. 
    Charakter- & Arbeitstugenden
    Selbstdisziplin: Kontrolle von Impulsen, Fleiß.
    Dankbarkeit: Wertschätzung für Gegebenes.
    Bescheidenheit: Zurückhaltung, nicht prahlen.
    Großzügigkeit: Teilen ohne Gegenleistung.
    Pünktlichkeit & Ordentlichkeit: Zuverlässigkeit im Alltag.

     

    Seid bitte respektvoll untereinander in diesem Thread, Schalk ist erlaubt…

    17.03.26, 16:44

Beiträge

  • 19.03.26, 10:44

     

    Uli:

     

    Raphi:

     

    Ich finde heute werden viele Tugenden missbraucht. Die eigene Opferrolle mit Verweis auf die fehlenden Tugenden des Gegenübers konstruiert, oder die eigenen "Tugenden" zur Selbstdarstellung benutzt. 

    Ich sehe ständig Menschen, die bewusst lügen, unehrlich sind, zu feige sind um transparent zu sein, Moral ohne Ethik haben, egozentrisch und blind für die Umwelt sind.

    Wir haben Verschwörungsfans, die von Pädos sprechen um sich selbst als Stimme der Wahrheit darzustellen, und Menschen, die ihre Positionen zur Korruption benutzen, Nationalisten, die in keinem Wesenszug patriotisch sind, Geschlechterrollen, die nur zur Abgrenzung benutzt werden.

    Menschen glorifizieren sich als Empathen, obwohl sie einfach narzisstische Anteile haben, und konstruieren damit ihr Feindbild des teuflischen, perversen Narzissten. 

     

     

    Ich glaube die wenigsten Menschen verstehen, warum Tugenden, Haltungen wichtig sind.. für sie ist es ein Machtkampf geworden, den eigenen Vorteil zu sichern. Dafür benutzen sie Politik, Religion usw und alles was Genossenschaftlich sein könnte, wird instrumentalisiert. 

    Ad hominem ist keine Schande mehr, kein Versagen, sondern legitim geworden. 

     

    Stimmt, fiese Doppelmoral findet sich leider überall...

    Ob es heute mehr ist als früher, da bin ich unsicher. Es ist sehr sichtbar geworden, hat an Öffentlichkeit gewonnen. Das ermutigt wohl so manchen, die eigene Selbstverherrlichung ebenfalls offen zu zeigen?

    Frei nach dem Motto 'Jeder ist sich selbst der Nächste, nach mir die Sintflut'...

     

    🌹

     

    Ja, absolut, oder? 

    Ist halt hart narzisstisch! So tun und instrumentalisieren. Ganz gruselig. 

  • 19.03.26, 10:42

     

    Raphi:

     

    Tina aus Duisburg:

    Ja-Tugenden sind auch heute noch wichtig. Nicht mehr in strengen Regeln,  so wie es früher war , sondern als eine innere Haltung .

    Man versteht , warum sie wichtig sind....

    z.B.  :   - Ehrlichkeit schafft Vertrauen 

                - Mitgefühl verbindet Menschen 

                - Verlässlichkeit gibt Sicherheit 

    Gleichzeitig sollte man nicht übertreiben. 

    Niemand ist perfekt und zu viel Pfluchtgefühl kann auch belasten. 

    Tugenden sind kein altmodischer Zwang  sondern helfen uns durchs Leben....

     

     

     

     

     

    Ich finde heute werden viele Tugenden missbraucht. Die eigene Opferrolle mit Verweis auf die fehlenden Tugenden des Gegenübers konstruiert, oder die eigenen "Tugenden" zur Selbstdarstellung benutzt. 

    Ich sehe ständig Menschen, die bewusst lügen, unehrlich sind, zu feige sind um transparent zu sein, Moral ohne Ethik haben, egozentrisch und blind für die Umwelt sind.

    Wir haben Verschwörungsfans, die von Pädos sprechen um sich selbst als Stimme der Wahrheit darzustellen, und Menschen, die ihre Positionen zur Korruption benutzen, Nationalisten, die in keinem Wesenszug patriotisch sind, Geschlechterrollen, die nur zur Abgrenzung benutzt werden.

    Menschen glorifizieren sich als Empathen, obwohl sie einfach narzisstische Anteile haben, und konstruieren damit ihr Feindbild des teuflischen, perversen Narzissten. 

     

     

    Ich glaube die wenigsten Menschen verstehen, warum Tugenden, Haltungen wichtig sind.. für sie ist es ein Machtkampf geworden, den eigenen Vorteil zu sichern. Dafür benutzen sie Politik, Religion usw und alles was Genossenschaftlich sein könnte, wird instrumentalisiert. 

    Ad hominem ist keine Schande mehr, kein Versagen, sondern legitim geworden. 

     

    Stimmt, fiese Doppelmoral findet sich leider überall...

    Ob es heute mehr ist als früher, da bin ich unsicher. Es ist sehr sichtbar geworden, hat an Öffentlichkeit gewonnen. Das ermutigt wohl so manchen, die eigene Selbstverherrlichung ebenfalls offen zu zeigen?

    Frei nach dem Motto 'Jeder ist sich selbst der Nächste, nach mir die Sintflut'...

     

    🌹

     

  • 19.03.26, 00:55 - Zuletzt bearbeitet 19.03.26, 00:58.

     

    Tina aus Duisburg:

    Ja-Tugenden sind auch heute noch wichtig. Nicht mehr in strengen Regeln,  so wie es früher war , sondern als eine innere Haltung .

    Man versteht , warum sie wichtig sind....

    z.B.  :   - Ehrlichkeit schafft Vertrauen 

                - Mitgefühl verbindet Menschen 

                - Verlässlichkeit gibt Sicherheit 

    Gleichzeitig sollte man nicht übertreiben. 

    Niemand ist perfekt und zu viel Pfluchtgefühl kann auch belasten. 

    Tugenden sind kein altmodischer Zwang  sondern helfen uns durchs Leben....

     

     

     

     

     

    Ich finde heute werden viele Tugenden missbraucht. Die eigene Opferrolle mit Verweis auf die fehlenden Tugenden des Gegenübers konstruiert, oder die eigenen "Tugenden" zur Selbstdarstellung benutzt. 

    Ich sehe ständig Menschen, die bewusst lügen, unehrlich sind, zu feige sind um transparent zu sein, Moral ohne Ethik haben, egozentrisch und blind für die Umwelt sind.

    Wir haben Verschwörungsfans, die von Pädos sprechen um sich selbst als Stimme der Wahrheit darzustellen, und Menschen, die ihre Positionen zur Korruption benutzen, Nationalisten, die in keinem Wesenszug patriotisch sind, Geschlechterrollen, die nur zur Abgrenzung benutzt werden.

    Menschen glorifizieren sich als Empathen, obwohl sie einfach narzisstische Anteile haben, und konstruieren damit ihr Feindbild des teuflischen, perversen Narzissten. 

     

     

    Ich glaube die wenigsten Menschen verstehen, warum Tugenden, Haltungen wichtig sind.. für sie ist es ein Machtkampf geworden, den eigenen Vorteil zu sichern. Dafür benutzen sie Politik, Religion usw und alles was Genossenschaftlich sein könnte, wird instrumentalisiert. 

    Ad hominem ist keine Schande mehr, kein Versagen, sondern legitim geworden. 

  • Ja-Tugenden sind auch heute noch wichtig. Nicht mehr in strengen Regeln,  so wie es früher war , sondern als eine innere Haltung .

    Man versteht , warum sie wichtig sind....

    z.B.  :   - Ehrlichkeit schafft Vertrauen 

                - Mitgefühl verbindet Menschen 

                - Verlässlichkeit gibt Sicherheit 

    Gleichzeitig sollte man nicht übertreiben. 

    Niemand ist perfekt und zu viel Pfluchtgefühl kann auch belasten. 

    Tugenden sind kein altmodischer Zwang  sondern helfen uns durchs Leben....

     

     

     

     

     

  • 18.03.26, 20:25 - Zuletzt bearbeitet 18.03.26, 20:25.

     

    Torsten (Swordsman):

    Die "Charakter- und Arbeitstugenden" sind aktuell doch durchaus ein Thema. Hierorts wird gerade der ÖPNV an drei bis vier Tagen der laufenden Woche "bestreikt". Was daran noch tugendhaft im Sinne von Zuverlässigkeit oder "Achtung der Rechte anderer" sein mag möge man mir erklären. 

    Jedenfalls gehe ich morgen zu fuss für meine Nachbarin einkaufen, die in den 80ern und auf den Rollator angewiesen ist... 

    Off Topic, Ziel der Gewerkschaft sei es, die hohe Belastung der Beschäftigten zu senken und die Berufe wieder attraktiver zu machen. Nur so könne man die hohe Personalfluktuation stoppen
     und den Mangel an Fahrerinnen und Fahrern bekämpfen, sie wollen also das der ÖPNV auch 
    langfristig wieder zuverlässlich funktioniert, aber anders als von Dir dargestellt, eben nicht 
    4 Tage an einem Ort in Folge: Streiks im Nahverkehr und am BER: Wo diese Woche gestreikt wird

    schön allerdings zu lesen, dass Du so tugendhaft bist und einer älteren Dame bei ihren Ein-
    käufen hilfst 🎇🦋

  • 18.03.26, 20:02

     

    Siena:

     

    Ernesto:

    wir die das Glück haben … in einer Wohlstandsgesellschaft aufgewachsen sind..unterliegen schnell dem Glauben ..die Dinge werden schon weiterlaufen..

    Besonders ..wenn man finanziell gut dasteht.. scheint alles verfügbar zu sein..

    Da werden Tugenden ..schnell als überflüssige  Eigenschaften abgetan..

    Soziale Medien ..Werbung.. gaukelnd uns was vor.. Konsumieren ..wird zur starken Triebfeder 

    unserer Lebenseinstellung..

    Wir sind komplexe Wesen…und agieren vielfältig.. Manches wirkt tugendhaft.. Ist aber nicht selten Gewohnheit …oder auch  mal psychologische Strategie..

    Als Menschen interagieren wir mit der Umwelt.. Diese Wechselwirkung beeinflusst uns..

    je nach Charakter und Selbstreflexion … reagieren wir darauf unterschiedlich..

    Der tiefere Sinn  von Tugenden ... ist gelebtes Sozialverhalten..Die Erkenntnis..das egoistisches Verhalten ..moralisch nicht wirklich vertretbar ist ..aber auch zu wissen ..das keiner davon  frei ist .....und  das Gesellschaft nicht stabil funktioniert ..wenn Selbstsucht überhand nimmt..

    Bewusste Kooperation…und..Respekt vor dem Anderen .. erzeugt eine Evolution von tugendhaftem Verhalten…

    Tugenhaftigkeit...ist kein starres Gerüst..und sollte immer kritisch hinterfragt werden..

    Auch hier geht es ..wie in anderen Bereichen des Lebens.. Nachdenklichkeit ist das oberste Gebot…Das wäre auch keine schlechte Form von Tugendhaftigkeit….

     

     

     

     

    Hey Ernesto,

     

    Ich kann vieles was du schreibst, so sehen .

     

    Ich differenzieren mich allerdings in einigen Punkten......

    Und ich habe Menschen um mich die das auch tun.

     

    Ich lebe nicht im Wohlstand...........

    Ich finde auch Wohlstand hat nichts damit zu tun ob man Tugenden leben kann. 

    Man ist das wie man sich definiert, oder was man für sich selbst leben möchte ( ich beziehe das auf innere Einstellungen).

     

    Ich verhalte mich auch nicht egoistisch. Ich bin hoch empathisch........

     

    Ich erlaube mir zu behaupten das ich ein absolut authentischer Mensch bin, was auch heisst das ich keine Maske trage und in der Tenden nicht  zu meinen eigenen Vorteilen handle.......ich bin in der Lage Selbstlos zu handeln. 

    Das ist nicht immer einfach........und man muss die Menschen die das auch können und denen dies wichtig ist suchen oder sich finden lassen. 

    Aber ich will und kann nicht anders. 

     

    Grüße Siena 

    Hallo Siena..

    ..Danke für deinen Kommentar über meinen Beitrag..

    Möchte aber was dazu schreiben..

    Ich halte Tugenden für wichtig .. Der Sinn der Tugenden  ist doch letztendlich ..ein Bewusstsein für Soziales Verhalten und Eigenverantwortung zu entwickeln… 

    Aber ich wollte in meinem Beitrag auch klar machen..das wir komplexe Wesen sind ..

    Das heißt..das wir nicht völlig frei von Schwächen und Gefühlen sind ..Manche Gefühlslagen oder Neigungen ..können Tugenden stark dämpfen ..oder die Befriedigung von Neigungen und Gefühlen erzeugen ein Verhalten das den Tugenden entgegensteht..

    So entstehen innere Konflikte.. Tugenden ..oder Befriedigung der Neigungen..

    Ohne Selbstreflexion ..oder ohne moralisches Nachdenken ..  ist der Weg  zur Selbstgerechtigkeit ..

    oder egoistische Gleichgültigkeit ..sowie der Doppelmoral ..nicht fern..

    Also .. ist die kritische Auseinandersetzung  mit sich und dem Verhalten  eine wichtige Charaktereigenschaft.. 

    Die uns fern hält .. von extremen Verhaltensweisen …

    VG Ernesto

  • 18.03.26, 18:26 - Zuletzt bearbeitet 18.03.26, 18:32.

    Die "Charakter- und Arbeitstugenden" sind aktuell doch durchaus ein Thema. Hierorts wird gerade der ÖPNV an drei bis vier Tagen der laufenden Woche "bestreikt". Was daran noch tugendhaft im Sinne von Zuverlässigkeit oder "Achtung der Rechte anderer" sein mag möge man mir erklären. 

    Jedenfalls gehe ich morgen zu fuss für meine Nachbarin einkaufen, die in den 80ern und auf den Rollator angewiesen ist... 

  • 18.03.26, 18:09

     

    Karin:

    😁😁😁wie sympatisch

    Uli:

    Sie sind ebenso wichtig wie auch erstrebenswert!

    Für mich sind die Kardinaltugenden Grundwerte. Die anderen Tugenden sind dort schon mindestens angedacht.

    Achtsamkeit ist mir ebenfalls wichtig. Im Umgang mit mir selbst und anderen.

     

    Nach meiner Definition macht es aber nix, dass ich für mich allein ziemlich unordentlich bin. Oder dass ich mich, konfrontiert mit einer Tafel Schokolade oder einer Tüte Chips, erst mäßige, wenn alles aufgegessen ist. Die nächste Packung lasse ich danach aber geschlossen.

     

    🌸

     

    Das ist ein wissenschaftlich bislang nicht erklärtes Phänomen, die Verdunstung von zb Schokolade... Man macht die Packung auf und urplötzlich isse weg....

  • 18.03.26, 17:30

    😁😁😁wie sympatisch

    Uli:

    Sie sind ebenso wichtig wie auch erstrebenswert!

    Für mich sind die Kardinaltugenden Grundwerte. Die anderen Tugenden sind dort schon mindestens angedacht.

    Achtsamkeit ist mir ebenfalls wichtig. Im Umgang mit mir selbst und anderen.

     

    Nach meiner Definition macht es aber nix, dass ich für mich allein ziemlich unordentlich bin. Oder dass ich mich, konfrontiert mit einer Tafel Schokolade oder einer Tüte Chips, erst mäßige, wenn alles aufgegessen ist. Die nächste Packung lasse ich danach aber geschlossen.

     

    🌸

     

  • 18.03.26, 17:29

     

    Heinz:

    Seid mir bitte nicht böse, wenn ich sage:

    Früher war es gut, heute ist es besser;

    es wäre besser, wenn es wieder gut würde.

    Ich werde in diesem Monat 80 Jahre alt.

     

    Seit ich aufgegeben habe, mir gute Vorsätze zu machen, erneuere ich jedes Jahr die Losung und das Motto 'gut ist gut genug'. Und arbeite dran...

     

    🙂🌸🙃

  • 18.03.26, 17:24

    Sie sind ebenso wichtig wie auch erstrebenswert!

    Für mich sind die Kardinaltugenden Grundwerte. Die anderen Tugenden sind dort schon mindestens angedacht.

    Achtsamkeit ist mir ebenfalls wichtig. Im Umgang mit mir selbst und anderen.

     

    Nach meiner Definition macht es aber nix, dass ich für mich allein ziemlich unordentlich bin. Oder dass ich mich, konfrontiert mit einer Tafel Schokolade oder einer Tüte Chips, erst mäßige, wenn alles aufgegessen ist. Die nächste Packung lasse ich danach aber geschlossen.

     

    🌸

  • 18.03.26, 15:33 - Zuletzt bearbeitet 18.03.26, 15:33.

    Danke Pepe

    Es bedarf Selbstreflexion um seinen inneren Kompass zu stellen, es lohnt sich, da bin ich mit dir einer Meinung. Sich selbst verzeihen nicht perfekt zu sein finde ich schon höhere Kunst.

    Schwarzgelber Mutbürger:

    🦉Ich finde ein tugendhaftes Leben wichtig, weil es einen lehrt, nach etwas "höheren" zu streben, 
    als nur die gesellschaftlichen Erwartungen zu erfüllen und wie ein innerer Kompass funktioniert, 
    auch wenn ich sicher nicht perfekt bin und mich nicht immer tugendhaft verhalte, so erdet es ei-
    nen doch immer wieder wenn man sich darauf besinnt....

     

    liebe.jpg

     

  • 🦉Ich finde ein tugendhaftes Leben wichtig, weil es einen lehrt, nach etwas "höheren" zu streben, 
    als nur die gesellschaftlichen Erwartungen zu erfüllen und wie ein innerer Kompass funktioniert, 
    auch wenn ich sicher nicht perfekt bin und mich nicht immer tugendhaft verhalte, so erdet es ei-
    nen doch immer wieder wenn man sich darauf besinnt....

     

    liebe.jpg
  • 18.03.26, 07:07

    Heinz

    Warum soll dir jemand böse sein, wenn du deine Meinung mitteilst? 
    Ich finde sie gut formuliert und genau Menschen wie du haben vieles erlebt und einige Wandel der Gesellschaft mitgemacht. Gerade dein zurück zu gut und weg von besser gefällt mir. Weniger ist mehr, zurück zur echten Bescheidenheit.

    Heinz:

    Seid mir bitte nicht böse, wenn ich sage:

    Früher war es gut, heute ist es besser;

    es wäre besser, wenn es wieder gut würde.

    Ich werde in diesem Monat 80 Jahre alt.

     

  • 18.03.26, 02:01

    Seid mir bitte nicht böse, wenn ich sage:

    Früher war es gut, heute ist es besser;

    es wäre besser, wenn es wieder gut würde.

    Ich werde in diesem Monat 80 Jahre alt.

  • 17.03.26, 23:53

    Betreff: Warum mir das Thema Bescheidenheit so am Herzen liegt

     

    Ich habe mich heute lange mit mir selbst auseinandergesetzt, denn das Thema Bescheidenheit liegt mir wirklich sehr am Herzen. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, in einer lauten Welt auch mal die leisen, uneigennützigen Taten in den Vordergrund zu rücken. Es geht mir dabei um eine innere Haltung, um das Wohl der Allgemeinheit und darum, als Vorbild voranzugehen, ohne groß Aufhebens darum zu machen. Deshalb möchte ich euch an einer kleinen, bescheidenen Geste teilhaben lassen, die zeigt, wie ich diese Werte heute proaktiv gelebt habe:

     

    Ich bin ja wirklich nicht besonders eigenverliebt, aber heute muss ich mich einfach mal selbst loben. Ich bin nämlich sehr vorbildlich mir selbst gegenüber und – das ist der Clou – sogar gegenüber anderen Menschen. Durch mein Handeln bin ich regelrecht vorausschauend, intelligent und proaktiv in Erscheinung getreten.

     

    Ich habe mein Auto gewaschen, damit es von außen sauber ist und ich zur Abwechslung von innen nach außen endlich wieder etwas sehen kann. Als ich dann die Türen, die Motorhaube und die Heckklappe zum Abtrocknen geöffnet habe, kam mir eine brillante Idee:

     

    Ich installiere an der Heckablage eine Warnweste. Da diese beim Öffnen der Heckklappe ja mit nach oben schwenkt, ist sie dann für jeden super sichtbar. Das ist extrem hilfreich, wenn man an einer befahrenen Straße im Kofferraum kramt. Da ich noch zwei weitere Westen hatte, steckte ich jeweils eine in die Fahrertür und die Beifahrertür. Das ist praktisch beim Aussteigen – oder wenn man die Tür einfach mal offen stehen lässt, weil man zu faul ist, sie direkt zu schließen.

     

    So schütze ich bei Dunkelheit nicht nur mich selbst, sondern auch mein Portemonnaie, denn es wird unwahrscheinlicher, dass die offene Tür von einem Radfahrer übersehen wird. Nun wünsche ich mir zu Weihnachten noch zwei weitere Westen für die hinteren Türen. Ich möchte ja nicht durch die Unachtsamkeit meiner Mitfahrer oder gar durch meine eigene in die Bredouille geraten – egal ob sie vorne sitzen oder sich tatsächlich mal jemand auf meine Rücksitzbank verirrt, wo zwischen all meinen Sachen ja ohnehin kaum Platz ist.

     

    #bescheidenheit

     

  • 17.03.26, 21:44 - Zuletzt bearbeitet 17.03.26, 21:59.

     

    Ernesto:

    wir die das Glück haben … in einer Wohlstandsgesellschaft aufgewachsen sind..unterliegen schnell dem Glauben ..die Dinge werden schon weiterlaufen..

    Besonders ..wenn man finanziell gut dasteht.. scheint alles verfügbar zu sein..

    Da werden Tugenden ..schnell als überflüssige  Eigenschaften abgetan..

    Soziale Medien ..Werbung.. gaukelnd uns was vor.. Konsumieren ..wird zur starken Triebfeder 

    unserer Lebenseinstellung..

    Wir sind komplexe Wesen…und agieren vielfältig.. Manches wirkt tugendhaft.. Ist aber nicht selten Gewohnheit …oder auch  mal psychologische Strategie..

    Als Menschen interagieren wir mit der Umwelt.. Diese Wechselwirkung beeinflusst uns..

    je nach Charakter und Selbstreflexion … reagieren wir darauf unterschiedlich..

    Der tiefere Sinn  von Tugenden ... ist gelebtes Sozialverhalten..Die Erkenntnis..das egoistisches Verhalten ..moralisch nicht wirklich vertretbar ist ..aber auch zu wissen ..das keiner davon  frei ist .....und  das Gesellschaft nicht stabil funktioniert ..wenn Selbstsucht überhand nimmt..

    Bewusste Kooperation…und..Respekt vor dem Anderen .. erzeugt eine Evolution von tugendhaftem Verhalten…

    Tugenhaftigkeit...ist kein starres Gerüst..und sollte immer kritisch hinterfragt werden..

    Auch hier geht es ..wie in anderen Bereichen des Lebens.. Nachdenklichkeit ist das oberste Gebot…Das wäre auch keine schlechte Form von Tugendhaftigkeit….

     

     

     

     

    Hey Ernesto,

     

    Ich kann vieles was du schreibst, so sehen .

     

    Ich differenzieren mich allerdings in einigen Punkten......

    Und ich habe Menschen um mich die das auch tun.

     

    Ich lebe nicht im Wohlstand...........

    Ich finde auch Wohlstand hat nichts damit zu tun ob man Tugenden leben kann. 

    Man ist das wie man sich definiert, oder was man für sich selbst leben möchte ( ich beziehe das auf innere Einstellungen).

     

    Ich verhalte mich auch nicht egoistisch. Ich bin hoch empathisch........

     

    Ich erlaube mir zu behaupten das ich ein absolut authentischer Mensch bin, was auch heisst das ich keine Maske trage und in der Tenden nicht  zu meinen eigenen Vorteilen handle.......ich bin in der Lage Selbstlos zu handeln. 

    Das ist nicht immer einfach........und man muss die Menschen die das auch können und denen dies wichtig ist suchen oder sich finden lassen. 

    Aber ich will und kann nicht anders. 

     

    Grüße Siena 

  • 17.03.26, 21:20

    Diese wunderbare Wörter- gemächlich, akribisch, selektiv... und behutsam. Sie sind so hell, leuchtend und rein. Diese Wörter berühren das Herz und schenken neue Erkenntnise. 

    😌🙏🏻💚🌿

  • 17.03.26, 20:38

    Danke Torsten für deinen Beitrag… gestern las ich ein Artikel mit der Überschrift:

    Wegen Lärm: Jeder sechste Schweizer hat Streit mit Nachbarn
    So viel zum Thema "Ich mach' mir die Welt wie sie MIR" gefällt" und Zusammenleben…

     

    Danke Ernesto für deinen Beitrag der mich auf mehreren Ebenen denken lässt da wir in der Tat sehr komplexe Wesen sind,  was wirkt und was ist nicht korrelieren… Wandel der Gesellschaft durch fehlen der Tugenden…. spannende Ansichten

     

    Danke Siena für deinen Beitrag und den Spruch: wenn du die Seele eines Menschen betrittst, zieh die Schuhe aus und gehe auf Zehenspitzen.
     

  • 17.03.26, 19:32

    Hey Karin,

     

    Ich finde Tugenden äußerst wichtig. 

     

    Ich lebe diese auch .....

     

    Ehrlichkeit 

     

    Authentisches auftreten 

    Loyalität 

    Höfflichkeit

    Intigrität

    Wertschätzung 

    Auf Augenhöhe miteinander sprechen 

    Respektvoll und Achtsam miteinander umzugehen.....

     

    Ich finde hier auch den Spruch sehr schön, wenn du die Seele eines Menschen betrittst, zieh die Schuhe aus und gehe auf Zehenspitzen.

     

    Mir geben Tugenden unglaublic  halt und Sie erfüllen mich .

     

    Sie sind für mich wie Luft zum atmen ich kann ohne Sie nicht. 

    Ich will es auch nicht........

     

    Ich habe gemerkt die Definition davon ist sehr unterschiedlich, weil ich auch das Gefühl habe diese Dinge haben viele verlernt........oder Sie wurden auch nie definiert.

     

    Schöne Grüße Siena 

     

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