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  • Eine große Frage: Was ist der Sinn des Lebens? - was wenn man ihn nicht findet...

    Diskussion · 2.315 Beiträge · 42 Gefällt mir · 24.699 Aufrufe
    Anne aus Feldbach
    Freizeit (diverse)  ›  Kategorien  ›  Sport  ›  Sonstiges

    Es gibt kein sinnloses Leben, aber was ist der SINN? Das Leben selbst, die Liebe, die Verwirklichung des Selbst...? Freu mich auf euren persönlichen Sinn/Unsinn ;-) Lebt ihr ihn schon oder habt ihr ihn schon gefunden?

    23.01.19, 20:11

Beiträge

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  • 04.05.22, 19:24 - Zuletzt bearbeitet 04.05.22, 19:26.

    Diskussionen über Religion verlaufen meist so als würde man diskutieren was besser ist: Ein Hammer oder ein Schraubenzieher. Dabei hat jede Wissenschaft, einschließlich Philosophie und Theologie Bereiche in dem sie Ergebnisse liefert und Bereiche in denen sie keine liefert. Ein Universalwerkzeug des Wissens ist mir nicht bekannt, wie man das eine Werkzeug durch das andere ersetzen könnte auch nicht. Mir ist auch kein Wissensgebäude gekannt, dass nicht intensiv unter Widersprüchen leidet.

    Religion und Atheismus sind sich sehr ähnlich: Beide sind eine reine Annahme über das was hinter dem erforschbaren Horizont kommt. Als nächstes zeigt man nun mit dem Finger aufeinander mit Verweis auf all das Böse was geschehen ist. Wir sollten es langsam besser wissen: Die Achse des Bösen verläuft nicht zwischen Ländern oder Weltanschauungen, sie verläuft noch nicht mal zwischen Menschen. In Wirklichkeit läuft sie mitten durch jeden von uns durch - das Thema ist beliebig.

    Schafft man es jetzt noch jene Heilsbringer loszuwerden, die sich ihres Wissens brüsten, Frömmigkeit heucheln oder in langen Vorträgen einen Blick in die Glückseligkeit versprechen, dann kann die Diskussion meiner Meinung nach fruchtbar werden.

  • 04.05.22, 17:18 - Zuletzt bearbeitet 04.05.22, 17:34.
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  • 04.05.22, 14:05 - Zuletzt bearbeitet 04.05.22, 14:07.
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  • 04.05.22, 13:51 - Zuletzt bearbeitet 04.05.22, 14:03.

    Vielleicht verlieren wir uns hier auch zu sehr in irgendwelchen – ich nenne es mal persönliche Vorlieben – über die man trefflich streiten kann. Da gibt es unglaublich viel, was für jeden subjektiv einen Sinn ergibt – gebunden an einen Wust von Verhaltensregeln und Vorannahmen. Und oft werden Menschen auch echt dünnhäutig, wenn es gegen ihre tiefen Überzeugungen geht. 

     

    Meine persönliche „Sinnfrage“ geht aber darüber hinaus! 

    Gibt es einen Sinn jenseits von Gut und Böse? 

    Gibt es einen Sinn, der möglicherweise die Erfahrung von Leid mit einschließt?

     

    In dem Zusammenhang möchte ich auch nochmal an die Definition „Sinn des Lebens“ auf Wikipedia erinnern: https://de.wikipedia.org/wiki/Sinn_des_Lebens 

    Dort steht ganz am Anfang: „Die Frage nach dem Sinn des Lebens steht im Kontext der Einordnung von etwas in einen je größeren Kontext des Lebens bzw. Universums…

     

    Und dort steht unter Problematiken und Differenzierung: „Sinn und Zweck, das wird oft zusammen gebraucht. Ziel ist fern, Zweck ist nah. Sinn ist tief, Zweck ist flach. Ziel ist erreichbar, Sinn nicht. Sex im Alter ist zwecklos, aber nicht sinnlos. Sinn ist ein Füllstand in einem Gefäß – ein ‚erfülltes Leben‘, sagt man.“– Jürgen Beetz

     

    Ich interessiere mich im Zusammenhang mit dieser Sinnfrage also für die ganz, ganz große Einordnung – also weder für Zwecke noch für Ziele! (aber nicht, dass ich nicht auch Ziele hätte z.B. Glück und Leidfreiheit für mich und andere) Für viele Menschen ist jedoch eine derartige Trennung nicht denkbar. Für sie ist die Definition von Sinn ohne persönliche Ziele und Zwecke schwierig. Wie geht es Euch damit?

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  • 04.05.22, 13:06

     

    Andreas:

     

    Stefan:

    Das arme Menschen religiöse Modelle nicht hinterfragen ist anmaßend und falsch. Arm ist nicht dumm! Es bleibt angesichts von Hunger und Tod schlicht keine hoffnungsvolle Perspektive - ein wenig Geschwafel über den Unterhaltungswert des "Leides" hilft eben nicht wenn das Kind im Arm verhungert. Man mag das belächeln, aber es gibt Menschen die haben keine andere Hoffnung als ein Leben nach dem Tod.

    "Arme Menschen sind glücklich" - das sagt sich gut wenn der eigene Kühlschrank voll ist.

    Unsinn: "Der Reiche" sucht tendenziell weniger. Es ist die Not und der daraus entstehende Zweifel der uns suchen und hinterfragen lässt. Wozu ein übergeordneter Sinn wenn es einem gut geht?

    Mal direkt gefragt: Religiös = dumm?

    Nein. Gibt es eine Stelle die zweideutig ist und eine solche Interpretation zulässt? Auf jeden Fall ist das nicht meine Aussage.

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