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  • Eine große Frage: Was ist der Sinn des Lebens? - was wenn man ihn nicht findet...

    Diskussion · 2.315 Beiträge · 42 Gefällt mir · 24.699 Aufrufe
    Anne aus Feldbach
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    Es gibt kein sinnloses Leben, aber was ist der SINN? Das Leben selbst, die Liebe, die Verwirklichung des Selbst...? Freu mich auf euren persönlichen Sinn/Unsinn ;-) Lebt ihr ihn schon oder habt ihr ihn schon gefunden?

    23.01.19, 20:11

Beiträge

  • 23.05.22, 11:01 - Zuletzt bearbeitet 23.05.22, 11:54.

     

    EinfachIch:

    Ich habe geschrieben: "(Ich) denke nicht, dass wir eine Antwort finden." nicht "Wir finden keine". Aber gut, ich werde auf meine Worte achten. Meine Beobachtung ist, dass du diesen Standpunkt nun mehrfach geäußert hast, und dass viele hier geschrieben haben, dass es ihnen inzwischen reicht." 

     

    Nochmal meine Frage: Was hilft es zu wissen warum da Leid ist? Aus meiner Sicht hilft einem die Antwort nicht. Ausser als Trost. Die fatalistische Haltung. "Ist so, wollen wir oder irgendjemand so. Na dann..."

     

    Wenn dir der Gedanke hilft, dass wir das bewusst wollen. Ok. Das ist der Unterschied, den ich sehe, vorher war es eine Entscheidung vor dem Lösen der Eintrittskarte. Jetzt ist es eine Entscheidung im Film. 

     

    Ich denke, dass wir leiden, weil uns vieles nicht bewusst ist. Das Leid an sich mag sinnvoll sein. Leid als Anstoß für Veränderung. Zu leiden, weil einem "langweilig" ist, weil man nach Leiderfahrung dürstet. Das scheint mir nicht sinnvoll. Aber auch das kann ja jeder für sich entscheiden. Dann ist es eine eigene Entscheidung, sein Glück im Leid zu finden. Das allgemein zu postulieren scheint mir mehr als gewagt und wirklich "gemein" einem Krebskranken gegenüber, der lieber gesund wäre, und einem Ukrainer gegenüber. Ich verstehe die Empörung hier.

     

    Gibt es noch andere Aspekte zum Thema Sinn? Sonst eröffne doch wirklich mal eine eigene Diskussion zum Thema "Leid".

    Nochmal meine Antwort zu: „Was hilft es zu wissen warum da Leid ist? Aus meiner Sicht hilft einem die Antwort nicht. außer als Trost….“

    TROST! Ganz genau, wie Du schön richtig schreibst: Für viele wäre es wirklich ein Trost - eine Erleichterung = mehr Glück – ist das denn nichts? Was hast Du gegen Trost?

     

    Und dann schickst Du uns noch diesen Film von diesem Matthieu Recard – einem Typen, der uns auf genialste Weise aufzeigt, wie wir unser Leid auflösen können – und dass diese, unsere Erfahrungen „hausgemacht“ sind und aufgrund einer Illusion entsteht. 

     

    Dann Schreibst Du: „Das Leid an sich mag sinnvoll sein. Leid als Anstoß für Veränderung…“ Wie jetzt – hausgemachtes Leid als Anstoß zur Veränderung – na hör mal, sind wir denn nur bekloppt? Warum sollte ich mich in Leid begeben – um mir selbst einen Anstoß zur Veränderung zu geben? Das ist schizophren!

     

    Du schreibst: > Ok. Das ist der Unterschied, den ich sehe, vorher war es eine Entscheidung vor dem Lösen der Eintrittskarte. Jetzt ist es eine Entscheidung im Film….< Was darf denn in diesen Filmen vorkommen: nur „Leid zärtlich“? Ist dann größeres Leid ausgeklammert – und wenn warum? – wer entscheidet das dann, wie heftig es werden darf? 

     

    Und was ist daran „gemein“, über diese ganze Sache hier zu sprechen (also über den Charakter und die Wirkmechanismen von Gewalt und Leid)? 

     

    Ich Christoph postuliere keine Gewalt! Ich halte es wie Matthieu Recard: Ich folge wirklich diesen liebevollen Anweisungen, Empathie, usw. – erfahre dadurch sehr viel Glück – dieser Wandel funktioniert wirklich! Ich suche nicht das Glück im Leid – suche Keine Leiderfahrungen. 

     

    Was ich aber mache ist: Ich beginne den Wert des Leides zu erkennen. Und durch dieses Erkennen und Wertschätzen, ist es mir möglich, das Leid noch mehr loszulassen und mich noch intensiver meinem (und dem Glück meiner Mitmenschen) zuzuwenden, weil ich weiß, wie wertvoll das ist, auf was ich da verzichte - für die Erfahrung des Glückes verzichte! Es ist dieser bewusste Leidverzicht, der Glück erst möglich macht! Und das funktioniert nur, wenn man sich wirklich richtig bewusst macht, auf was man da verzichtet. Erst wenn man die „Eintrittskarte zum eigenen Lebensfilm“ rauskramt, und sich ganz Dich vor die Augen hält und durchliest, was man da gebucht hat, dann kann man diese Erkenntnis gewinnen. Dafür muss man aber wirklich den Blick mal einen Moment ablassen von der Leinwand – von dem Film, den man da grade schaut (in dem möglicherweise gerade „Krebs oder Ukraine“ läuft).  

     

    Aber ich sehe, Du hast Dein Paket noch nicht ausgepackt. Du lunkerst zwar hier und dort durch die Ritzen hinein – traust Dich aber noch nicht konsequent zu sein, und den Deckel mal ganz abzuheben. Du eierst!

     

    Ich glaube, dass das Verstehen des Leides, genauso wichtig für die Sinnfrage ist, wie das Verständnis um das Glück - dass beides nicht ohne einender verstanden und behandelt werden kann. Deshalb ist das Thema hier wirklich gut aufgehoben. Über die schönen Dinge des Lebens, brauchen wir hier nicht mehr sinnieren - die kennt jeder, und jeder trägt sie in seinen Träumen und in seinem Herzen.

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  • 23.05.22, 09:50 - Zuletzt bearbeitet 23.05.22, 09:55.

    Ich habe geschrieben: "(Ich) denke nicht, dass wir eine Antwort finden." nicht "Wir finden keine". Aber gut, ich werde auf meine Worte achten. Meine Beobachtung ist, dass du diesen Standpunkt nun mehrfach geäußert hast, und dass viele hier geschrieben haben, dass es ihnen inzwischen reicht." 

     

    Nochmal meine Frage: Was hilft es zu wissen warum da Leid ist? Aus meiner Sicht hilft einem die Antwort nicht. Ausser als Trost. Die fatalistische Haltung. "Ist so, wollen wir oder irgendjemand so. Na dann..."

     

    Wenn dir der Gedanke hilft, dass wir das bewusst wollen. Ok. Das ist der Unterschied, den ich sehe, vorher war es eine Entscheidung vor dem Lösen der Eintrittskarte. Jetzt ist es eine Entscheidung im Film. 

     

    Ich denke, dass wir leiden, weil uns vieles nicht bewusst ist. Das Leid an sich mag sinnvoll sein. Leid als Anstoß für Veränderung. Zu leiden, weil einem "langweilig" ist, weil man nach Leiderfahrung dürstet. Das scheint mir nicht sinnvoll. Aber auch das kann ja jeder für sich entscheiden. Dann ist es eine eigene Entscheidung, sein Glück im Leid zu finden. Das allgemein zu postulieren scheint mir mehr als gewagt und wirklich "gemein" einem Krebskranken gegenüber, der lieber gesund wäre, und einem Ukrainer gegenüber. Ich verstehe die Empörung hier.

     

    Gibt es noch andere Aspekte zum Thema Sinn? Sonst eröffne doch wirklich mal eine eigene Diskussion zum Thema "Leid".

  • 23.05.22, 09:20 - Zuletzt bearbeitet 23.05.22, 09:28.

     

    EinfachIch:

    "Die Möglichkeit Hass, Habsucht, Eifersucht, Hochmut, Arroganz und Gedankenlosigkeit erleben zu können", hat die vielleicht nur der Mensch? Tun das Pflanzen und Tiere? Ein Fehler der Evolution? Wie gesagt, denke nicht, dass wir da eine Antwort finden. Hilft es, sie zu wissen? Was würde das ändern? Warum müssen wir diese Antwort haben? 

    Warum gibt es überhaupt? Da hat auch niemend eine Antwort drauf. Frage dich das für den Rest deines Lebens und du wirst verrückt. (Ich befürchte, ich kenne den Inhat das nächsten Posts hier ;-))

    Du schreibst: "Wie gesagt, denke nicht, dass wir da eine Antwort finden..." - sprich von Dir! (Deine Empfehlung). Du wirst mit diesem (Deinem) Glaubenssatz für Dich niemals eine Antwort finden! Beschossen-fertig! Ich habe eine gefunden. Und ein wirklicher Irrtum Deinerseits scheint, dass Du glaubst, dass "alle hier meinen Standpunkt inzwischen wirklich kennen". 

    Niemand kann ihn wirklich kennen und nachfühlen, ohne sich auf diese Tragweite einzulassen. Wie ein Paket, wo Du nur glaubst, was da drinnen sein könnte. Ja, Du hast oft ähnlich aussehende Pakete erhalten, aber noch nie wirklich darein geschaut! Behauptest nur immer: Da muss man nicht reinschauen - ich/wir wissen sowieso was da drinnen ist. Sich aber zu trauen, das wirklich mal zu durchdenken - sich die Bedeutung und Tragweite zu erschließen und sich dafür selbst in Frage zu stellen, ist wirklich eine andere Geschichte. 

     

    Ich glaube, die Sinnfrage lässt sich vermutlich nur beantworten, wenn man sich selbst in Frage stellt - um einmal einen ganz anderen Blick auf alles zu bekommen - oder?  🤷‍♂️

     

    Aber, es ist doch völlig legitim, zu beschließen, keine Antwort finden zu wollen! Zumal diese Antwort ja möglicherweise alles verändert würde - und wer will das schon? 🤷‍♂️

  • 23.05.22, 08:41 - Zuletzt bearbeitet 23.05.22, 08:43.

    "Die Möglichkeit Hass, Habsucht, Eifersucht, Hochmut, Arroganz und Gedankenlosigkeit erleben zu können", hat die vielleicht nur der Mensch? Tun das Pflanzen und Tiere? Ein Fehler der Evolution? Wie gesagt, denke nicht, dass wir da eine Antwort finden. Hilft es, sie zu wissen? Was würde das ändern? Warum müssen wir diese Antwort haben? 

    Warum gibt es überhaupt? Da hat auch niemand eine Antwort drauf. Frage dich das für den Rest deines Lebens und du wirst verrückt. (Ich befürchte, ich kenne den Inhat das nächsten Posts hier ;-))

  •  

    Christoph:

    Danke Die für Deinen Impuls mit diesem Reard-Interviw!

     

    Ja es greift viele Fragen auf, die hier behandelt werden! Der Buddhismus mit seinen Elementen des Mitgefühls und der Meditation ist für mich persönlich eine geniale Anleitung zu einem glücklicheren Leben – benutze da viel für mich und spüre, dass es mich positiv erfüllt! Wobei ich sagen muss, ich bin kein Buddhist, weil auch diese Religion nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein scheint. Für mich behandelt der Buddhismus nur ein Teilaspekt des Mensch-Seins  – der Blick auf die Funktion „erfolgreich zufriedener und glücklicher zu werden und das Leid loszulassen“ 😊

     

    Für mich erklärt der Buddhismus aber nicht, warum es diese „Realitäts-Verzerrung“, die zu diesen schrecklichen Leiderfahrungen führt, überhaupt gibt? Was ist der eigentliche Grund für Hass, Habsucht, Eifersucht, Hochmut, Arroganz und Gedankenlosigkeit – der eigentliche Auslöser für diese „geistigen Gifte“, so wie es Recard benennt? Es ist doch zweifelsohne von Anbeginn ein fester Bestandteil dieser Welt mit seiner Evolution. Ein Unfall? Ein Versehen? Ein Missverständnis des Lebens? Sind wir einfach nur bekloppt?

     

    Ich befürchte, dass dieses Leiden, das wir ganz leicht durch z.B. die Methoden des Buddhismus stark lindern könnten (ganz werden wir es wohl nie los – gibt ja weiter Naturkastrophen, usw.), eine viel wichtigere Erlebnis-Funktion hat, als wir uns das vorstellen möchten.

     

    Alleine der hypothetische Blick auf eine Welt ohne Leid – ohne die Möglichkeit Hass, Habsucht, Eifersucht, Hochmut, Arroganz und Gedankenlosigkeit erleben zu können, macht einem klar: Das würde wahrscheinlich niemand wirklich wollen möchten. Letztendlich würde wahrscheinlich niemand unterschreiben, dass es das ab heute nie wieder geben darf auf dieser Welt – es wäre vermutlich einfach zu langweilig - "erlebnistechnischer Selbstmord? "🤷‍♂️

     

    Ich glaube, gerade weil wir alle wissen tief in uns, dass wir augenblicklich sofort mit dem „LeidMachen“ aufhören könnten – dieses schmerzliches Leiden von einer auf die andere Sekunde beenden könnten - tun wir es extra gerade nicht, und machen einfach weiter! (passiert doch nix, außer die Erfahrung des Leides, was wir doch jederzeit beenden könnten) Wenn wir es wirklich in der Hand haben, und uns lediglich nur verboten haben, zu wissen, dass wir es eigentlich in der Hand haben (absichtliche Demenz / Selbstveräppelung) – ja, mein Gott, dann ist es doch Okey! – oder?

     

    Und wenn das wirklich so sein sollte, dann hat nicht nur Glück, sondern auch Leid eindeutig einen Wert – wird als Erfahrung toleriert (obwohl wegen dieser Selbstveräppelung offiziell niemand Leid will)! Somit wäre Leid heimlich ein fester Bestandteil, eines willkommenen Erfahrungs-Spektrums unseres (ER)Lebens – unmöglich wegzudenken – eine untrennbare Seite einer Medaille - fester Teil der Dualität, die uns seit Adam und Eva – seit dem Biss in die Frucht der Erkenntnis von „Gut und Böse“ begleitet.  

    Wie sagt der Andreas-Konfuzius?: Sprich von dir und nicht von anderen. Du hast ein Problem mit der Vorstellung, dass kein Leid ist. Ich nehme an, die Mehrheit nicht. Ich habe da keines mit. Warum da Leid ist? Ich denke nicht, dass wir da eine Antwort drauf finden. Deinen Standpunkt kennen wir jetzt wirklich alle.

     

    R (1).jpg
  • 23.05.22, 08:26 - Zuletzt bearbeitet 23.05.22, 08:31.

    Danke Die für Deinen Impuls mit diesem Reard-Interviw!

     

    Ja es greift viele Fragen auf, die hier behandelt werden! Der Buddhismus mit seinen Elementen des Mitgefühls und der Meditation ist für mich persönlich eine geniale Anleitung zu einem glücklicheren Leben – benutze da viel für mich und spüre, dass es mich positiv erfüllt! Wobei ich sagen muss, ich bin kein Buddhist, weil auch diese Religion nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein scheint. Für mich behandelt der Buddhismus nur ein Teilaspekt des Mensch-Seins  – der Blick auf die Funktion „erfolgreich zufriedener und glücklicher zu werden und das Leid loszulassen“ 😊

     

    Für mich erklärt der Buddhismus aber nicht, warum es diese „Realitäts-Verzerrung“ (die zu diesen schrecklichen Leiderfahrungen führt), überhaupt gibt? Was ist der eigentliche Grund für Hass, Habsucht, Eifersucht, Hochmut, Arroganz und Gedankenlosigkeit – der eigentliche Auslöser für diese „geistigen Gifte“, so wie es Recard benennt? Es ist doch zweifelsohne von Anbeginn ein fester Bestandteil dieser Welt mit seiner Evolution. Ein Unfall? Ein Versehen? Ein Missverständnis des Lebens? Sind wir einfach nur bekloppt?

     

    Ich befürchte, dass dieses Leiden, das wir ganz leicht durch z.B. die Methoden des Buddhismus stark lindern könnten (ganz werden wir es wohl nie los – gibt ja weiter Naturkastrophen, usw.), eine viel wichtigere Erlebnis-Funktion hat, als wir uns das vorstellen möchten.

     

    Alleine der hypothetische Blick auf eine Welt ohne Leid – ohne die Möglichkeit Hass, Habsucht, Eifersucht, Hochmut, Arroganz und Gedankenlosigkeit erleben zu können, macht einem klar: Das würde wahrscheinlich niemand wirklich wollen möchten. Letztendlich würde wahrscheinlich niemand unterschreiben, dass es das ab heute nie wieder geben darf auf dieser Welt – es wäre vermutlich einfach zu langweilig - "erlebnistechnischer Selbstmord? "🤷‍♂️

     

    Ich glaube, gerade weil wir alle wissen tief in uns, dass wir augenblicklich sofort mit dem „LeidMachen“ aufhören könnten – dieses schmerzliches Leiden von einer auf die andere Sekunde beenden könnten - tun wir es extra gerade nicht, und machen einfach weiter! (passiert doch nix, außer die Erfahrung des Leides, was wir doch jederzeit beenden könnten) Wenn wir es wirklich in der Hand haben, und uns lediglich nur verboten haben, zu wissen, dass wir es eigentlich in der Hand haben (absichtliche Demenz / Selbstveräppelung) – ja, mein Gott, dann ist es doch Okey! – oder?

     

    Und wenn das wirklich so sein sollte, dann hat nicht nur Glück, sondern auch Leid eindeutig einen Wert – wird als Erfahrung toleriert (obwohl wegen dieser Selbstveräppelung offiziell niemand Leid will)! Somit wäre Leid heimlich ein fester Bestandteil, eines willkommenen Erfahrungs-Spektrums unseres (ER)Lebens – unmöglich wegzudenken – eine untrennbare Seite einer Medaille - fester Teil der Dualität, die uns seit Adam und Eva – seit dem Biss in die Frucht der Erkenntnis von „Gut und Böse“ begleitet.  

     

    Wenn das wirklich so sein sollte: Wie formulieren wir dann die Antwort auf die Sinnfrage?

  • 22.05.22, 13:28 - Zuletzt bearbeitet 22.05.22, 13:57.

     

    EinfachIch:

    Matthieu Ricard, vom Wissenschaftler zum buddhistischen Mönch | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur - YouTube

    Man muss das alles nicht so sehen wie Ricard. Ich finde es aber spannend, dass er beinahe alles, was hier zuletzt so diskutiert wurde, aufgreift. Den (nicht gegebenen) Automaten, Leid, die Frage nach dem Glück im Gegensatz zu Vergnügen, Altruismus und Nächstenliebe, Religion, Gott, ...

  • 22.05.22, 10:08 - Zuletzt bearbeitet 22.05.22, 10:23.

     

    Andreas:

    images.png

    Konfuzius sagt: Wenn du Antworten willst, dann sprich von dir und nicht von anderen. 

    Unmöglich ist nur das was dein Geist dir verbietet. Lasse zu was dir unmöglich scheint. Lasse zu nicht los.

    Rezepte, dafür gibt es Kochbücher. Koche, koche immer wieder. Dann findest du dein eigenes Rezept. Und es wird das beste sein. Strebe nicht danach, den besten Fisch zu braten, wenn du Pizzabäcker bist.

    Christoph: Ich finde eigentlich die Antwort von Andreas auf deine Fragen sehr passend. 

     

    Wie sinnvoll ist eure Diskussion?: So findest du heraus, wer du wirklich bist | Sadhguru - YouTube

     

    Jeder, der meint, ein Rezept zu kennen, spielt er nicht Gott? Lebt, das macht Sinn. Und nehmt euch nicht so wichtig.

  • 22.05.22, 08:15 - Zuletzt bearbeitet 22.05.22, 08:42.

    Ich finde, so kommen wir hier nicht weiter!🙈 Es scheint wirklich niemand konstruktiv an der Beantwortung „Sinn des Lebens Frage“ interessiert zu sein - oder? Wir spüren alle, dass es mit dem Aufzählen von irgendwelchen subjektiven „Privat-Sinn-Wunsch-Vorstellungen“ nicht getan ist – dass wir uns so nur im Kreise drehen. Und diese ganzen profilierungs-Rangeleien helfen uns noch weniger! 

     

    Jetzt, wo wir die Oberfläche verlassen und tiefer in die wirkliche Problematik eindringen, spüren manche von Euch vielleicht, dass hinter dieser Frage doch mehr Brisanz steckt, als man zunächst vermuten würde! Wenn man sie ganz nahe an sich heranlässt – es nicht nur als Smalltalk betrachtet, zu dem man mal ein paar aufschnappte Floskeln absondert - sondern es als den ultra-aller-lebenswichtigsten Grund des eigenen Daseins überhaupt betrachtet, das, was hier besprochen wird, bekommt es doch eine ganz andere Dimension. Hier geht es also nicht nur darum, welche Farben unsere wattebäuschigen Glücksträume haben könnten, sondern auch um unsere Angst, den Schmerz, die Sehnsucht und vieles mehr – und vor allem darum, wie wir selbst, persönlich zu allertiefst darin eingebettet sind und damit umgehen!

     

    Deshalb meine Fragen auch nochmal an euch (Konfuzius antwortet ja nicht mehr):

    Warum entscheiden sich die Menschen dieser Welt immer wieder für das Leid, wenn es doch niemand will? Bescheißen wir uns hier alle selbst? (Andreas meint auch: ja wir bescheißen uns). Was denkt ihr darüber?

     

    Was habt ihr für ein praktisches Rezept (eines das wirklich funktioniert!), um sich selbst zu lieben – um den unermesslichen Wert in sich selbst zu entdecken? Wie macht man das im Alltag? Um Glück als Sinn des Lebens zu behaupten, muss man doch irgendeine Methode haben (beherrschen), um eigens Glück herzustellen. Wenn man das nicht aktiv kann, kann es doch nicht Ziel oder gar Sinn sein – oder? Ziele müssen doch verfolgbar sein!

     

    Ich würde mich wirklich freuen, wenn hier noch mehr Leute aktiv mitmachen. Ich bin überzeugt, wir finden hier noch die gemeingültige Master-Formel für den Sinn des Lebens – eine Beschreibung die alle persönlichen Sinne mit einbezieht – eine Beschreibung, auf die wir uns alle einlassen können – weil sie auf uns alle zutrifft. (wenn wir Geduld haben und die Argumente der Anderen ernst nehmen und uns Mühe geben, diese zu verstehen – und uns nicht mehr zanken). Vielleicht hilft das Ergebnis auch jedem Einzelnen, seinem, persönlichen Lebensziel wirklich auch näher zu kommen, und nicht nur davon zu träumen.  Würde mich wirklich freuen 🤗

  • 22.05.22, 00:45 - Zuletzt bearbeitet 22.05.22, 00:58.
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  • 21.05.22, 21:23 - Zuletzt bearbeitet 21.05.22, 21:44.

     

    Timo:

    Ich vermute, wenn z.B. Nanett (nur ein Beispiel für viele hier) sich wirklich einfach so lieben könnte und würde, dann müsste sie nicht ständig diese aggressiven Sachen raushauen, um die anderen hier klein zu machen, damit sie sich größer fühlt und dadurch attraktiver wahrnimmt!

    P.S. Ich (Christoph) weiß wie wertvoll Nanett wirklich ist – sehe das Wunderbare in ihr, was sie offensichtlich nicht zu erkennen vermag. Aber wie bekommt sie es selbst hin? 

    Darum. 

     

    Ist aber nicht meine Sache. Sorry, dass ich mich wieder eingemischt habe. Ich erkenne aber immer wieder meinen Lebenssinn, bei Unrecht dies auch so zu benennen, ob bei Grenzüberschreitungen in der Bahn, auf der Straße oder eben in einem sozialen Netzwerk wie hier. Wie gesagt: amnesty internatonal ist für mich viel mehr ein Vorbild als ein unberührter Konfuzius. Soziales Engagement erfasst für mich mehr das, was ich im Leben als sinnstiftend erachte. Weniger der Hedonismus, der sich selbst beglücken will ohne Sinn und Ziel. 

    Lieber Timo,

    du hast die Wahl. Du hättest auf Christoph auch ganz anders reagieren können. Mit einem Lächeln hättest du dir sagen können "Der arme Irre, er weiß es nicht besser" und ihn schlicht ignorieren können. Um Gerechtigket geht es hier gar nicht. Zumal Nanette ja immer wieder betont hat, wie peripher sie das tangiert. Gerecht wäre es vielleicht, Christoph Hilfe anzubieten, so dass er aus seinen Mustern ausbricht, statt vom Verklagen zu sprechen. Mir wird das hier wieder sehr deutlich, wie sehr man selbst entscheidet. Man verhaftet in seinen Mustern. Und ich tue das irgendwo auch. Wenn man Abstand nimmt. Eine Situation neu betrachtet, dann hat man die Chance, auszubrechen. So falsch ist das mit dem selbst gewählten Leid nicht, was Christoph immer wieder schreibt. Also, ich steige jetzt aus. Ich versuche zu belehren. Es ist gut gemeint. Eigentlich möchte ich helfen. Ich kenne dich ja. Und mir liegt was an dir. Aber es steht mir vielleicht nicht zu. Zumindest kommt es bei den meisten belehrend an. Beinahe alle Beiträge hier der letzten Tage, egal von wem. Dabei unterstelle ich allen mal beste Absichten. Auch Christoph. Auch wenn ihr euch alle auf ihn eingeschossen habt (und auch auf mich). Man wird immer penetranter, weil man meint, etwas gutes zu wollen und nicht versteht, dass der andere das nicht annimmt. Das ist dieser schmale Grad. Leid zu bekämpfen und Ungerechtigkeit. Das macht auf jeden Fall Sinn. Es gelingt dann, wenn man auch eigenes Leid auflösen kann. Aus einem Zustand der inneren Zufriedenheit kann man positives bewirken. Andere Zustände verhindern das vermutlich, selbst wenn man beste Absichten hat. Messe mich an meiner Aussage. Keine Beiträge mehr von mir für mindestens eine Woche. Am besten für immer. Poesiesprüche finden sich hier genug. Und wirklich neues kommt eigentlich auch nicht mehr hier.

  • 21.05.22, 16:58 - Zuletzt bearbeitet 21.05.22, 17:21.

     

    Timo:

    Ich vermute, wenn z.B. Nanett (nur ein Beispiel für viele hier) sich wirklich einfach so lieben könnte und würde, dann müsste sie nicht ständig diese aggressiven Sachen raushauen, um die anderen hier klein zu machen, damit sie sich größer fühlt und dadurch attraktiver wahrnimmt!

    P.S. Ich (Christoph) weiß wie wertvoll Nanett wirklich ist – sehe das Wunderbare in ihr, was sie offensichtlich nicht zu erkennen vermag. Aber wie bekommt sie es selbst hin? 

    Darum. 

     

    Ist aber nicht meine Sache. Sorry, dass ich mich wieder eingemischt habe. Ich erkenne aber immer wieder meinen Lebenssinn, bei Unrecht dies auch so zu benennen, ob bei Grenzüberschreitungen in der Bahn, auf der Straße oder eben in einem sozialen Netzwerk wie hier. Wie gesagt: amnesty internatonal ist für mich viel mehr ein Vorbild als ein unberührter Konfuzius. Soziales Engagement erfasst für mich mehr das, was ich im Leben als sinnstiftend erachte. Weniger der Hedonismus, der sich selbst beglücken will ohne Sinn und Ziel. 

    Jetzt kann ich nicht mal mehr ein Kompliment machen (Gefällt mir absetzen)  da du mich blockiert hast. Wie albern ist das denn? Stelle dir wirklich mal die Frage, wie es sein kann, dass einzelne Personen, einzelne Anmerkungen, dich so reagieren lassen. Auch unsere Treffen hast du abgesagt, weil du dich danach schlecht gefühlt hast. Meine eigene Erfahrung: Solchen Situationen sollte man nachgehen. Wer nicht bereit ist, dieser Verwundbarkeit nachzugehen, kommt nicht weiter. Ein gedanklich kuscheliges Heim, ist of auch ein Gefängnis. Ich mag falsch liegen. Es ist einfach nur ein Anstoß. Wer wäre ich, mir ein Urteil zu bilden? Nun will ich auch von mir sprechen und nicht von anderen. Wer sagt, dass es persönliches Glück geben kann, wenn man nur an sich selbst denkt? Poesiealbumspruch aber wahr: Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt. Engstirnigkeit führt nicht zum Glück, so fürchte ich. So, ich versuche es jetzt wirklich mal. Sonst bin ich hier wieder der Störenfried. Morgen wieder.

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  • Konfuzius sagt: Ja, Christoph. Ich befürchte du bescheißt dich selbst. So wie manch anderer hier.

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  • 21.05.22, 16:28 - Zuletzt bearbeitet 21.05.22, 16:28.
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