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  • Eine große Frage: Was ist der Sinn des Lebens? - was wenn man ihn nicht findet...

    Diskussion · 2.315 Beiträge · 42 Gefällt mir · 24.696 Aufrufe
    Anne aus Feldbach
    Freizeit (diverse)  ›  Kategorien  ›  Sport  ›  Sonstiges

    Es gibt kein sinnloses Leben, aber was ist der SINN? Das Leben selbst, die Liebe, die Verwirklichung des Selbst...? Freu mich auf euren persönlichen Sinn/Unsinn ;-) Lebt ihr ihn schon oder habt ihr ihn schon gefunden?

    23.01.19, 20:11

Beiträge

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    Manuel:

    Man muss hier glaube ich verschiedene Ebenen unterscheiden. Auf der alltäglichen Ebene hat das Leben den Sinn, den man ihm selbst gibt. Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Für den einen ist es soziales Engagement, für den anderen die Rettung der Umwelt, der Erhalt oder die Wiedererlangung der Freiheit, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, entsprechend einer bestimmten Weltanschauung zu leben, oder die Welt mit Erfindungen zu einem besseren Ort zu machen. Manche sehen im Erwerb von möglichst viel Reichtum den Sinn des Lebens. Für einige Zeitgenossen ist es die rücksichtslose Durchsetzung der eigenen Interessen. Und viele Menschen leben auch nur vor sich hin, ohne dem eigenen Leben bewusst einen Sinn zu geben.

     

    Betrachtet man das Leben aus einer kosmischen Perspektive, so mag man, wenn man gläubig ist, ebenfalls einen höheren Sinn darin erkennen. Ist man es nicht, so erscheint die Existenz von Leben, ob menschlich oder tierisch/pflanzlich, letztendlich sinnlos. Eines Tages wird sich die Sonne aufblähen, und spätestens dann, wahrscheinlich aber schon sehr viel früher, wird es kein Leben mehr auf diesem Planeten geben.

    Der Sinn, dem man meint im Film seinem Leben geben zu müssen. Ja. Letztlich aber Illusion.

     

    Was die andere Ebene betrifft. Das Universum lernt durch unser Leben. Und das existiert auch noch, wenn die Erde nicht mehr ist. So verstehe ich Christophs Block Chain.

     

    Aber es ist schon sehr beruhigend, dass es für einen Menschen keine wirklichen Probleme gibt. Zum Beispiel für den afrikanischen Jungen, der durch eine Landmine beide Unterarme verloren hat. Der soll sich mal nicht für einen Gott halten und sich so wichtig nehmen. Einfach mal das Kino verlassen. Oder geduldig abwarten bis der Film vorbei ist. Dem Universum gefällt die Erfahrung sicher.

  • Man muss hier glaube ich verschiedene Ebenen unterscheiden. Auf der alltäglichen Ebene hat das Leben den Sinn, den man ihm selbst gibt. Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Für den einen ist es soziales Engagement, für den anderen die Rettung der Umwelt, der Erhalt oder die Wiedererlangung der Freiheit, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, entsprechend einer bestimmten Weltanschauung zu leben, oder die Welt mit Erfindungen zu einem besseren Ort zu machen. Manche sehen im Erwerb von möglichst viel Reichtum den Sinn des Lebens. Für einige Zeitgenossen ist es die rücksichtslose Durchsetzung der eigenen Interessen. Und viele Menschen leben auch nur vor sich hin, ohne dem eigenen Leben bewusst einen Sinn zu geben.

     

    Betrachtet man das Leben aus einer kosmischen Perspektive, so mag man, wenn man gläubig ist, ebenfalls einen höheren Sinn darin erkennen. Ist man es nicht, so erscheint die Existenz von Leben, ob menschlich oder tierisch/pflanzlich, letztendlich sinnlos. Eines Tages wird sich die Sonne aufblähen, und spätestens dann, wahrscheinlich aber schon sehr viel früher, wird es kein Leben mehr auf diesem Planeten geben.

  • Wobei es ja laut Christoph schnuppe ist, ob man wächst oder kleiner wird. Alles nur Illusion. Somit ist unser Leben im Grunde sinnlos. Ist ja nur ein Spiel oder ein Kinobesuch. Belustigung oder auch ein bischen Horror, ganz wie man es an der Kasse entschieden hat. Hol einfach mal dein Ticket aus der Hosentasche. Dann weisst du bescheid.

     

    Es ist zwar wichtig zu vergessen. Geht aber nicht, da das Universum nichts vergisst. Wenn das kein Paradoxon ist. 

  • 13.08.22, 11:01

     

    Christoph:

     

    Stefan:

     

    Christoph:

     

    Christoph:

     

    Stefan:

    Bei sich bleiben. Χαιρε, Stefan 

    ... oder sich selbst mal richtig verlieren 😅

    Im Sinne von Loslassen, ja. 
    Ansonsten gehe ich während eines Tages oft genug verloren. Dort was, da was. 
    Gruß, Stefan 

    Ja, wir gehen oft verloren - werden zum Spielball der Situationen und machen Erfahrungen, auf die wir liebend gerne verzichten würden - schmerzhafte Sachen, wo wir uns beim besten Willen nicht vorstellen können, dass wir uns sogar freiwillig diesen Inhalten ausgesetzt haben könnten. Aber genau das ist es was ich vermute: Wenn unserm tiefsten Selbst (Seelen?) außer den Erfahrungen nichts schlimmes passiert - es sozusagen ist wie ein Spiel oder ein Kinobesuch - und es ganz sicherlich am Ende gut aus geht ( spätestens dann wenn man sich zum Sterben hinlegt und das Licht im Kino soll wieder angeht), dann bekommen doch auch die negativen Dinge einen attraktiven wert - erlebenswert. 

     

    Ich glaube, dass diese ganzen negativ schmerzlichen Dinge, die uns im Leben begegnen, gar nicht nötig sind. Ich glaube, dass es gar keine wirklichen Probleme in diesem Universum gibt - alles nur Illusionen, um sich mal ein wenig zu gruseln - was natürlich nur funktioniert, wenn es uns alternativlos und authentisch erscheint. Dafür müssen wir vergessen (uns selbst auferlegen nicht zu wissen), dass wir eigentlich spielende spielende Götter sind .🤷‍♀️

     

     

     

    Einige von uns werden durch den Schmerz klein, und einige werden dadurch groß. 

     

    "Wenn viele von uns sich selbst weiterhin ignorieren, dann deshalb, weil Selbsterkenntnis schmerzhaft ist und wir das Vergnügen der Illusion vorziehen."

    Aldous Huxley

  • 13.08.22, 07:51 - Zuletzt bearbeitet 13.08.22, 07:54.

     

    Stefan:

     

    Christoph:

     

    Christoph:

     

    Stefan:

    Bei sich bleiben. Χαιρε, Stefan 

    ... oder sich selbst mal richtig verlieren 😅

    Im Sinne von Loslassen, ja. 
    Ansonsten gehe ich während eines Tages oft genug verloren. Dort was, da was. 
    Gruß, Stefan 

    Ja, wir gehen oft verloren - werden zum Spielball der Situationen und machen Erfahrungen, auf die wir liebend gerne verzichten würden - schmerzhafte Sachen, wo wir uns beim besten Willen nicht vorstellen können, dass wir uns sogar freiwillig diesen Inhalten ausgesetzt haben könnten. Aber genau das ist es was ich vermute: Wenn unserm tiefsten Selbst (Seelen?) außer den Erfahrungen nichts schlimmes passiert - es sozusagen ist wie ein Spiel oder ein Kinobesuch - und es ganz sicherlich am Ende gut aus geht ( spätestens dann wenn man sich zum Sterben hinlegt und das Licht im Kino soll wieder angeht), dann bekommen doch auch die negativen Dinge einen attraktiven wert - erlebenswert. 

     

    Ich glaube, dass diese ganzen negativ schmerzlichen Dinge, die uns im Leben begegnen, gar nicht nötig sind. Ich glaube, dass es gar keine wirklichen Probleme in diesem Universum gibt - alles nur Illusionen, um sich mal ein wenig zu gruseln - was natürlich nur funktioniert, wenn es uns alternativlos und authentisch erscheint. Dafür müssen wir vergessen (uns selbst auferlegen nicht zu wissen), dass wir eigentlich spielende spielende Götter sind .🤷‍♀️

     

     

  • 13.08.22, 07:20 - Zuletzt bearbeitet 13.08.22, 07:27.

     

    Südfrucht F.G.:

     

    Christoph:

     

    Alfred:

     

    Christoph:

     

    Somit kann man folgende Aussage treffen: Der Sinn des Lebens ist die Erfahrung der erlebbaren Informationen – immer komplexer und stets noch überraschender. Nichts hat irgendeinen Wert, wenn es nicht zu irgendeiner Erfahrung beiträgt. Selbst die Erfahrung der Leere, des Loslassens und der Hingabe und der Ganzheit (Meditation / Liebe / Sex), scheint ohne den Kontrast der begrenzenden Erfahrungen nicht möglich.

     

    Dazu würde ich ergänzen: Welchen Sinn hat es, Erfahrungen zu machen, wenn diese durch den Tod wieder ausgelöscht werden? So weit ich es sehe, machen diese Erfahrungen nur dann Sinn, wenn man damit auch in der Gesamtheit der Menschheit/Gruppe etwas beitragen kann. Erfahrungen nur als egozentrische Motivation haben zwar persönlich einen gewissen Unterhaltungwert, sind aber eigentlich wertlos, wenn man sie nicht weitergibt und damit etwas bewirken kann.

    Ja, welchen Sinn hat es Erfahrungen zu machen, wenn sie doch durch den Tod wieder ausgelöscht werden? Ich glaube, dass die Vergänglichkeit der Erfahrungen sehr, sehr sehr wichtig ist! Nun sollte man sich in dieser Geschichte selbst nicht allzu wichtig nehmen. Ich stelle es mir so vor, dass ich die Erfahrungen und Erlebnisse nicht für mich selbst mache, sondern für meinen Urgrund, der mich und alles andere in dieser Welt lebendig und neugierig gemacht hat. Wo es so viel zu erleben gibt, da ist es sehr wichtig, dass Erfahrungen enden - ständig abgelöst werden durch neue. Und dafür werden auch immer wieder unsere Körper abgelöst und durch neue erlebnissprudelnde "Erfahrungsapparate" ersetzt. Wenn sich da nie was geändert hätte, wären wir immer noch auf dem Erlebnisniveau von Bakterien. 

     

    Mein Körper ist nicht der, der die Erfahrungen macht (zuschaut). Da ist etwas, was mit diesen, unseren Körpern Erfahrungen macht - sie als Instrument benutzt. Dass ICH ist eine vergängliche Illusion. Erleben (Zuschauen) hingegen, ist eine Institution, unkaputtbar und unvergänglich und immer da. 

     

     

    I ch bin mir zu 101% sicher das es (Archive) giebt, die alles und Jeden speichern! 

    Ich meine wie eine Digitale Datei die z.B. von einem (Wesen) alle seine (Inkanationen) dokumentiert!

    Ich glaube, dieses Universum vergisst sowieso nichts - ein riesen Quantencomputer - eine mega blockchain. Ein dynamischer Prozess, in dem alles alles beeinflusst und verändertverändert - und somit alles in allem speichert. 

     

    Auf der anderen Seite: Wo es so viel zu erleben gibt, kommt dem vergessen eine wichtige Funktion zu. Vielleicht reicht es ja auch schon, wenn nur die Essenzen unserer Erfahrungen in das Erleben im Hier und Jetzt einfließen. - oder wollen wir uns wirklich an jedem Pups erinnern? Es reicht doch, wenn uns noch die einfallen,  bei denen "Land" mitgekommen ist🤭

     

     

  •  

    Ernesto:

     

    Südfrucht F.G.:

    Es giebt keinen Sinn des nicht Lebens!

     

    ...und das Leben selbst ist wie ein Pups! 

     

    Wenn du zu sehr drückst,  wird es Scheisse.

     

     

     

    Postest du gerade aus einem Biergarten?

    Frage für einen Freund.

    Noch nicht ! 

    Vielleicht li😁egt es daran!

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    Christoph:

     

    Alfred:

     

    Christoph:

     

    Somit kann man folgende Aussage treffen: Der Sinn des Lebens ist die Erfahrung der erlebbaren Informationen – immer komplexer und stets noch überraschender. Nichts hat irgendeinen Wert, wenn es nicht zu irgendeiner Erfahrung beiträgt. Selbst die Erfahrung der Leere, des Loslassens und der Hingabe und der Ganzheit (Meditation / Liebe / Sex), scheint ohne den Kontrast der begrenzenden Erfahrungen nicht möglich.

     

    Dazu würde ich ergänzen: Welchen Sinn hat es, Erfahrungen zu machen, wenn diese durch den Tod wieder ausgelöscht werden? So weit ich es sehe, machen diese Erfahrungen nur dann Sinn, wenn man damit auch in der Gesamtheit der Menschheit/Gruppe etwas beitragen kann. Erfahrungen nur als egozentrische Motivation haben zwar persönlich einen gewissen Unterhaltungwert, sind aber eigentlich wertlos, wenn man sie nicht weitergibt und damit etwas bewirken kann.

    Ja, welchen Sinn hat es Erfahrungen zu machen, wenn sie doch durch den Tod wieder ausgelöscht werden? Ich glaube, dass die Vergänglichkeit der Erfahrungen sehr, sehr sehr wichtig ist! Nun sollte man sich in dieser Geschichte selbst nicht allzu wichtig nehmen. Ich stelle es mir so vor, dass ich die Erfahrungen und Erlebnisse nicht für mich selbst mache, sondern für meinen Urgrund, der mich und alles andere in dieser Welt lebendig und neugierig gemacht hat. Wo es so viel zu erleben gibt, da ist es sehr wichtig, dass Erfahrungen enden - ständig abgelöst werden durch neue. Und dafür werden auch immer wieder unsere Körper abgelöst und durch neue erlebnissprudelnde "Erfahrungsapparate" ersetzt. Wenn sich da nie was geändert hätte, wären wir immer noch auf dem Erlebnisniveau von Bakterien. 

     

    Mein Körper ist nicht der, der die Erfahrungen macht (zuschaut). Da ist etwas, was mit diesen, unseren Körpern Erfahrungen macht - sie als Instrument benutzt. Dass ICH ist eine vergängliche Illusion. Erleben (Zuschauen) hingegen, ist eine Institution, unkaputtbar und unvergänglich und immer da. 

     

     

    I ch bin mir zu 101% sicher das es (Archive) giebt, die alles und Jeden speichern! 

    Ich meine wie eine Digitale Datei die z.B. von einem (Wesen) alle seine (Inkanationen) dokumentiert!

  • 12.08.22, 16:17

     

    Südfrucht F.G.:

    Es giebt keinen Sinn des nicht Lebens!

     

    ...und das Leben selbst ist wie ein Pups! 

     

    Wenn du zu sehr drückst,  wird es Scheisse.

     

     

     

    Postest du gerade aus einem Biergarten?

    Frage für einen Freund.

  • Es giebt keinen Sinn des nicht Lebens!

     

    ...und das Leben selbst ist wie ein Pups! 

     

    Wenn du zu sehr drückst,  wird es Scheisse.

     

     

     

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    EAC5B0F9:

    Interessant:

    Nach Viktor Frankl kann der Mensch seinem Leben prinzipiell in jeder Situation Sinn abgewinnen oder geben, solange er bei Bewusstsein ist. Der ehemalige KZ-Häftling zog aus dem Holocaust andere Schlussfolgerungen als Adorno und paraphrasierte Nietzsche: „Wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie.“[16] Dies gilt selbst für Extremsituationen. „Was ist der Mensch? Er ist das Wesen, das immer entscheidet, was er ist. Er ist das Wesen, das die Gaskammern erfunden hat; aber zugleich ist er das Wesen, das in die Gaskammern gegangen ist, aufrecht und ein Gebet auf den Lippen.“[17]

    Viktor Frankl sah selbst im Leiden und im Scheitern noch einen Sinn: „Ich sehe zunehmend ein, dass das Leben so unendlich sinnvoll ist, dass auch im Leiden und sogar im Scheitern noch ein Sinn liegen muss. Und der einzige Trost, der mir bleibt, ist darin gelegen, dass ich mit gutem Gewissen sagen kann, ich habe die Möglichkeiten, die sich mir boten, verwirklicht.“[18] Eine zentrale Aussage Frankls zur Frage nach dem Sinn lautet: „Nicht wir dürfen nach dem Sinn des Lebens fragen - das Leben ist es, das Fragen stellt, Fragen an uns richtet - wir sind die Befragten!“[19]

     

  • 12.08.22, 13:25

     

    Knallfrosch:

    Es gibt keinen Sinn im Leben. Zumindest keinen höheren. Essen, schlafen, Fortpflanzung und Helene Fischer. Das macht Sinn..

    Aber sonst..

    🤔😱😂

     

    Es gibt noch Semino Rossi😂

  • 12.08.22, 07:53

     

    Christoph:

     

    Christoph:

     

    Stefan:

    Bei sich bleiben. Χαιρε, Stefan 

    ... oder sich selbst mal richtig verlieren 😅

    Im Sinne von Loslassen, ja. 
    Ansonsten gehe ich während eines Tages oft genug verloren. Dort was, da was. 
    Gruß, Stefan 

  • 11.08.22, 20:00

     

    Christoph:

     

    Stefan:

    Bei sich bleiben. Χαιρε, Stefan 

    ... oder sich selbst mal richtig verlieren 😅

  • 11.08.22, 19:59
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Christoph wieder gelöscht.
  • 11.08.22, 09:17

    Bei sich bleiben. Χαιρε, Stefan 

  • 11.08.22, 09:14

     

    Alfred:

     

    Christoph:

     

    Somit kann man folgende Aussage treffen: Der Sinn des Lebens ist die Erfahrung der erlebbaren Informationen – immer komplexer und stets noch überraschender. Nichts hat irgendeinen Wert, wenn es nicht zu irgendeiner Erfahrung beiträgt. Selbst die Erfahrung der Leere, des Loslassens und der Hingabe und der Ganzheit (Meditation / Liebe / Sex), scheint ohne den Kontrast der begrenzenden Erfahrungen nicht möglich.

     

    Dazu würde ich ergänzen: Welchen Sinn hat es, Erfahrungen zu machen, wenn diese durch den Tod wieder ausgelöscht werden? So weit ich es sehe, machen diese Erfahrungen nur dann Sinn, wenn man damit auch in der Gesamtheit der Menschheit/Gruppe etwas beitragen kann. Erfahrungen nur als egozentrische Motivation haben zwar persönlich einen gewissen Unterhaltungwert, sind aber eigentlich wertlos, wenn man sie nicht weitergibt und damit etwas bewirken kann.

    Ja, welchen Sinn hat es Erfahrungen zu machen, wenn sie doch durch den Tod wieder ausgelöscht werden? Ich glaube, dass die Vergänglichkeit der Erfahrungen sehr, sehr sehr wichtig ist! Nun sollte man sich in dieser Geschichte selbst nicht allzu wichtig nehmen. Ich stelle es mir so vor, dass ich die Erfahrungen und Erlebnisse nicht für mich selbst mache, sondern für meinen Urgrund, der mich und alles andere in dieser Welt lebendig und neugierig gemacht hat. Wo es so viel zu erleben gibt, da ist es sehr wichtig, dass Erfahrungen enden - ständig abgelöst werden durch neue. Und dafür werden auch immer wieder unsere Körper abgelöst und durch neue erlebnissprudelnde "Erfahrungsapparate" ersetzt. Wenn sich da nie was geändert hätte, wären wir immer noch auf dem Erlebnisniveau von Bakterien. 

     

    Mein Körper ist nicht der, der die Erfahrungen macht (zuschaut). Da ist etwas, was mit diesen, unseren Körpern Erfahrungen macht - sie als Instrument benutzt. Dass ICH ist eine vergängliche Illusion. Erleben (Zuschauen) hingegen, ist eine Institution, unkaputtbar und unvergänglich und immer da. 

     

     

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    Christoph:

     

    Somit kann man folgende Aussage treffen: Der Sinn des Lebens ist die Erfahrung der erlebbaren Informationen – immer komplexer und stets noch überraschender. Nichts hat irgendeinen Wert, wenn es nicht zu irgendeiner Erfahrung beiträgt. Selbst die Erfahrung der Leere, des Loslassens und der Hingabe und der Ganzheit (Meditation / Liebe / Sex), scheint ohne den Kontrast der begrenzenden Erfahrungen nicht möglich.

     

    Dazu würde ich ergänzen: Welchen Sinn hat es, Erfahrungen zu machen, wenn diese durch den Tod wieder ausgelöscht werden? So weit ich es sehe, machen diese Erfahrungen nur dann Sinn, wenn man damit auch in der Gesamtheit der Menschheit/Gruppe etwas beitragen kann. Erfahrungen nur als egozentrische Motivation haben zwar persönlich einen gewissen Unterhaltungwert, sind aber eigentlich wertlos, wenn man sie nicht weitergibt und damit etwas bewirken kann.

  • 10.08.22, 17:29

    Ja, viele sprechen von „Weiterentwicklung“ oder gar von einem „spirituellen Wachstum“. Aber das scheint nicht zu Ende gedacht. Was passiert denn, wenn man „wächst“ und sich weiterentwickelt. Maximal ändern sich die Erfahrungsinhalte und Erlebnisthemen – individuell andere Qualitäten. Und genau da wird es schwammig und völlig subjektiv. Jeder hat da andere Vorlieben. Selbst leidvolle Themen scheinen aus gewissen Perspektiven durch aus erlebenswert. Sobald wir uns hier mit konkreten Inhalten beschäftigen, geht das Thema baden – und wir können nicht mehr vom dem „Sinn DES Lebens“ sprechen.  

    Aber man kann ohne konkrete Inhalte zu benennen, gewisse Aussagen treffen. Das, was jeden von uns lebendig macht, sehnt sich ständig nach noch nicht erlebten Inhalten – ungemachten Erfahrungen. Auch kann man sagen, dass die Erfahrungsinhalte, die den (Er)Lebewesen zur Verfügung stehen, im Laufe der Evolution (seit den ersten Bakterien) immer komplexer und vielseitiger wurden - und jetzt im Zeitalter der globalisierten Vernetzung förmlich explodieren. 

     

    Somit kann man folgende Aussage treffen: Der Sinn des Lebens ist die Erfahrung der erlebbaren Informationen – immer komplexer und stets noch überraschender. Nichts hat irgendeinen Wert, wenn es nicht zu irgendeiner Erfahrung beiträgt. Selbst die Erfahrung der Leere, des Loslassens und der Hingabe und der Ganzheit (Meditation / Liebe / Sex), scheint ohne den Kontrast der begrenzenden Erfahrungen nicht möglich.

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    Knallfrosch:

     

    Ernesto:

     

    Knallfrosch:

    Es gibt keinen Sinn im Leben. Zumindest keinen höheren. Essen, schlafen, Fortpflanzung  .... 

    Das macht Sinn..

    Aber sonst..

    🤔😱😂

     

    Andere Leute haben offenbar ihren "Sinn" gefunden, zumindest denke ich mir das, wenn ich Diskussionen wie die folgende betrachte:

    https://www.friendseek.com/community/friendseek/forum/freizeit/sonstiges/2665/auseinanderleben-aka-sich-weiterentwickeln-egoismus

     

    😵‍💫

     

    Ja...die haben den Sinn des Lebens darin gefunden sich gegenseitig in die Wadeln zu beissen.

    🤔😂


    "Weiterentwicklung" wird in esoterisch angehauchten Kreisen meistens so verwendet, dass man besser als Andere ist. Tatsächlich verbirgt sich dahinter meist nur irgendeine Ideologie oder Traumtänzerei.

    Du hast schon recht, Sinn des Lebens gibt es keinen, ausser es zu leben. Einen Sinn kann man seinem Leben nur selber unterlegen ... darum tun sich auch  viele Menschen schwer, einen Sinn in ihrem Leben zu finden, und versuchen ihn sich zu erkaufen oder durch Andere zu leben.

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