Um mitzumachen, melde dich bitte an.
  • Eine große Frage: Was ist der Sinn des Lebens? - was wenn man ihn nicht findet...

    Diskussion · 2.315 Beiträge · 42 Gefällt mir · 24.699 Aufrufe
    Anne aus Feldbach
    Freizeit (diverse)  ›  Kategorien  ›  Sport  ›  Sonstiges

    Es gibt kein sinnloses Leben, aber was ist der SINN? Das Leben selbst, die Liebe, die Verwirklichung des Selbst...? Freu mich auf euren persönlichen Sinn/Unsinn ;-) Lebt ihr ihn schon oder habt ihr ihn schon gefunden?

    23.01.19, 20:11

Beiträge

  • 04.10.22, 19:53

     

    Peter:

     

    Christoph:

    Und jetzt ist es amtlich, Anton Zeilinger hat heute den Nobelpreis für Physik bekommen - ein Mann der sagt, es geht nicht um die Wirklichkeit, sondern um Informationen - letztendlich also,  um das Machen von Erfahrungen - oder wie ich gerne formuliere: um "banales Entertainment". 

     

    https://youtu.be/yg2dDpPDUpU

     

    Damit wäre nun auch die Sinnfrage final beantwortet 😁

    Du solltest Dinge schon richtig darstellen. Und nicht so, wie sie dir gefallen.

    Warum wäre Dir das wichtig? Welchen persönlichen Sinn / Ziele verfolgst Du mit dieser Bitte?

  •  

    Ruth H.:

     

    Merry:

    "Erfahrungen machen" ist ja keine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. "Der Sinn des Lebens ist Erfahrungen machen" – ist eine Tautologie. Im Sinne von "Sinn des Lebens ist zu leben." oder identisch "Sinn von Erfahrungen ist es, Erfahrungen zu machen." Es bleibt eine sinnlose Aussage, weil es keine Aussage zum Sinn trifft. Erfahrungen/Entertainment wozu? Zu welchem Zweck? Mit welchem Sinn? Um es eben zu erfahren? Um es eben zu leben/zu erleben?


     

    Was hat ein Mensch davon, möglichst viele oder gar vielfältige Erfahrungen zu machen? Was hat das für einen Sinn? Und ist ein erfahrungsärmeres Leben sinnloser? Dabei suchen so viele Menschen nicht die Vielfalt von Erfahrung, sondern erleben große sinnhafte Zufriedenheit, wenn es sehr begrenzt bleibt und damit sehr erfüllend: z.B. jeden Urlaub auf Borkum, jedes Mal wieder "Dirty Dancing" bei jeder Ausstrahlung im TV, vertraute Oldies hören, Stammkneipe, der Ehemann seit 50 Jahren, dasselbe Single-Seminar und Spaziergang-Angebot bei spontacts. Die eine monotone Erfahrung und Lebensweise reicht manchen.


     

    Wer eine Antwort auf die Sinnfrage zu geben versucht, muss eben auch seine Antwort befragen lassen mit der Frage: und zu welchem Zweck, für welches Ziel, mit welchem Sinn? Und eine Antwort "Leben ist Enternainment, Unterhaltung, ein Kinobesuch" gibt auf die Sinnfrage keinerlei Antwort, sondern ist nur eine banale Beschreibung von Leben.

    Spannend fände ich es mal, wenn jemand der Diskutierenden mal tatsächlich eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens versucht, und nicht nur seine Lebensmotto beschreibt im Sinne von "Leben ist Erfahrung machen, Glücklich sein, den Tag genießen, für andere sorgen, Gutes und Leidvolles durchleben" usw. Denn: WOZU, wo ist der ZWECK, und WARUM, und wo soll da der SINN sein?

     

    Mein Eindruck: bislang besteht die Diskussion nur aus Banalitäten und sinnfreies Gerede und Gedachte. Ausreichend für eine Esoterikmesse.  Aber für Menschen mit Anspruch einfach zu wenig. Hat jemand denn noch einen Sinn für Tiefsinn?

    Sicher hat man noch einen Sinn fuer Tiefsinn. Fuer mich bedeutete das Erleben,Erfahrungen machen. Im Beruf, mit der Familie, mit Reisen. Meine Neugierde war zu gross anderes zu sehen, zu erleben als monoton mich nur um etwas einziges zu kümmern.  Das waere fuer mich ein leeres Leben gewesen. Das schob ich aufs Alter auf. Auf diesem Weg kann man durchwegs tiefes,Sinnvolles erfahren. Denn auf diesem Weg erlebt man  nicht nur Banalitäten. Man erlebt schoenes,tiefsinniges. Begibt sich automatisch auch mal in Gefahren. Aus solchen Situationen lernt man,zieht positives sowie negatives. Aber auch der Alltag in Beruf und Familie ist Erfahrung und Erlebnisreich.  Ich war es mir gewohnt dass in meinem leben oft kein Stein auf dem anderen stand. Es war herausfordernd. Wenn es auch manchmal schwierig war, so bereue ich trotz-oder gerade deswegen nichts. Es war einfach erfüllt. Und Erfüllung ist von mir aus gesehen auch mindestens ein rechter Teil des Lebenssinns. Ein monotones Leben wollte ich nie führen. 

    Erlebnisse wie Kinofilme, durch die Vogelperspektive am Fernsehen kann man zur genüge im Alter haben.

    Heute genieße ich mein ruhigeres Rentnerleben denn ich habe nichts verpasst. Ich war  die einzige in meiner Familie die so gelebt hat. Alle meine Schwestern haben jung geheiratet, Familie gegründet und sind kaum gereist, waren nie im Berufsleben und haben kaum einen Blick ueber die Schweizergrenze geworfen. Eine hat es im Alter noch ab und zu gemacht. Aber sie waren eben so zufrieden und das ist ja auch gut. Sie haben eben den Sinn des Lebens anders gefunden.

    Ich liebe es Erfahrungen zu machen. Ich bin gereist. Ich habe viele Kulturen kennen gelernt. Ich habe Höhen und Tiefen durchlebt. Ich habe mich probiert in diesem und in jenem. Ich bin kreativ und neugierig. Aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass diese Befriedigungen, die man meint aus dem Außen ziehen zu müssen, gar nicht viel Befriedigung bringen. Tiefe Befriedigung kommt aus dem Innen, aus der Kontemplation, aus dem bei sich sein. 

  • 04.10.22, 19:46 - Zuletzt bearbeitet 04.10.22, 19:56.

     

    Merry:

    "Erfahrungen machen" ist ja keine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. "Der Sinn des Lebens ist Erfahrungen machen" – ist eine Tautologie. Im Sinne von "Sinn des Lebens ist zu leben." oder identisch "Sinn von Erfahrungen ist es, Erfahrungen zu machen." Es bleibt eine sinnlose Aussage, weil es keine Aussage zum Sinn trifft. Erfahrungen/Entertainment wozu? Zu welchem Zweck? Mit welchem Sinn? Um es eben zu erfahren? Um es eben zu leben/zu erleben?


     

    Was hat ein Mensch davon, möglichst viele oder gar vielfältige Erfahrungen zu machen? Was hat das für einen Sinn? Und ist ein erfahrungsärmeres Leben sinnloser? Dabei suchen so viele Menschen nicht die Vielfalt von Erfahrung, sondern erleben große sinnhafte Zufriedenheit, wenn es sehr begrenzt bleibt und damit sehr erfüllend: z.B. jeden Urlaub auf Borkum, jedes Mal wieder "Dirty Dancing" bei jeder Ausstrahlung im TV, vertraute Oldies hören, Stammkneipe, der Ehemann seit 50 Jahren, dasselbe Single-Seminar und Spaziergang-Angebot bei spontacts. Die eine monotone Erfahrung und Lebensweise reicht manchen.


     

    Wer eine Antwort auf die Sinnfrage zu geben versucht, muss eben auch seine Antwort befragen lassen mit der Frage: und zu welchem Zweck, für welches Ziel, mit welchem Sinn? Und eine Antwort "Leben ist Enternainment, Unterhaltung, ein Kinobesuch" gibt auf die Sinnfrage keinerlei Antwort, sondern ist nur eine banale Beschreibung von Leben.

    Spannend fände ich es mal, wenn jemand der Diskutierenden mal tatsächlich eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens versucht, und nicht nur seine Lebensmotto beschreibt im Sinne von "Leben ist Erfahrung machen, Glücklich sein, den Tag genießen, für andere sorgen, Gutes und Leidvolles durchleben" usw. Denn: WOZU, wo ist der ZWECK, und WARUM, und wo soll da der SINN sein?

     

    Mein Eindruck: bislang besteht die Diskussion nur aus Banalitäten und sinnfreies Gerede und Gedachte. Ausreichend für eine Esoterikmesse.  Aber für Menschen mit Anspruch einfach zu wenig. Hat jemand denn noch einen Sinn für Tiefsinn?

    Sicher hat man noch einen Sinn fuer Tiefsinn. Fuer mich bedeutete das Erleben,Erfahrungen machen. Im Beruf, mit der Familie, mit Reisen. Meine Neugierde war zu gross anderes zu sehen, zu erleben als monoton mich nur um etwas einziges zu kümmern.  Das waere fuer mich ein leeres Leben gewesen. Das schob ich aufs Alter auf. Auf diesem Weg kann man durchwegs tiefes,Sinnvolles erfahren. Denn auf diesem Weg erlebt man  nicht nur Banalitäten. Man erlebt schoenes,tiefsinniges. Begibt sich automatisch auch mal in Gefahren. Aus solchen Situationen lernt man,zieht positives sowie negatives. Aber auch der Alltag in Beruf und Familie ist Erfahrung und Erlebnisreich.  Ich war es mir gewohnt dass in meinem leben oft kein Stein auf dem anderen stand. Es war herausfordernd. Wenn es auch manchmal schwierig war, so bereue ich trotz-oder gerade deswegen nichts. Es war einfach erfüllt. Und Erfüllung ist von mir aus gesehen auch mindestens ein rechter Teil des Lebenssinns. Ein monotones Leben wollte ich nie führen. 

    Erlebnisse wie Kinofilme, durch die Vogelperspektive am Fernsehen kann man zur genüge im Alter haben.

    Heute genieße ich mein ruhigeres Rentnerleben denn ich habe nichts verpasst. Ich war  die einzige in meiner Familie die so gelebt hat. Alle meine Schwestern haben jung geheiratet, Familie gegründet und sind kaum gereist, waren nie im Berufsleben und haben kaum einen Blick ueber die Schweizergrenze geworfen. Eine hat es im Alter noch ab und zu gemacht. Aber sie waren eben so zufrieden und das ist ja auch gut. Sie haben eben den Sinn des Lebens anders gefunden. Aus er Sicht meiner Schwester gesehen, und auch aus meiner Sichtest das Leben wie sie es gelebt haben bestimmt auch Sinnvoll. Eswar eben ihre Sichtweise. Zwei davon haben mich aber nie verstanden dass ich mein Leben anders leben wollte den Sinn woanders sah.

  • 04.10.22, 19:32 - Zuletzt bearbeitet 04.10.22, 19:45.

     

    Merry:

    "Erfahrungen machen" ist ja keine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. "Der Sinn des Lebens ist Erfahrungen machen" – ist eine Tautologie. Im Sinne von "Sinn des Lebens ist zu leben." oder identisch "Sinn von Erfahrungen ist es, Erfahrungen zu machen." Es bleibt eine sinnlose Aussage, weil es keine Aussage zum Sinn trifft. Erfahrungen/Entertainment wozu? Zu welchem Zweck? Mit welchem Sinn? Um es eben zu erfahren? Um es eben zu leben/zu erleben?


     

    Was hat ein Mensch davon, möglichst viele oder gar vielfältige Erfahrungen zu machen? Was hat das für einen Sinn? Und ist ein erfahrungsärmeres Leben sinnloser? Dabei suchen so viele Menschen nicht die Vielfalt von Erfahrung, sondern erleben große sinnhafte Zufriedenheit, wenn es sehr begrenzt bleibt und damit sehr erfüllend: z.B. jeden Urlaub auf Borkum, jedes Mal wieder "Dirty Dancing" bei jeder Ausstrahlung im TV, vertraute Oldies hören, Stammkneipe, der Ehemann seit 50 Jahren, dasselbe Single-Seminar und Spaziergang-Angebot bei spontacts. Die eine monotone Erfahrung und Lebensweise reicht manchen.


     

    Wer eine Antwort auf die Sinnfrage zu geben versucht, muss eben auch seine Antwort befragen lassen mit der Frage: und zu welchem Zweck, für welches Ziel, mit welchem Sinn? Und eine Antwort "Leben ist Enternainment, Unterhaltung, ein Kinobesuch" gibt auf die Sinnfrage keinerlei Antwort, sondern ist nur eine banale Beschreibung von Leben.

    Spannend fände ich es mal, wenn jemand der Diskutierenden mal tatsächlich eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens versucht, und nicht nur seine Lebensmotto beschreibt im Sinne von "Leben ist Erfahrung machen, Glücklich sein, den Tag genießen, für andere sorgen, Gutes und Leidvolles durchleben" usw. Denn: WOZU, wo ist der ZWECK, und WARUM, und wo soll da der SINN sein?

     

    Mein Eindruck: bislang besteht die Diskussion nur aus Banalitäten und sinnfreies Gerede und Gedachte. Ausreichend für eine Esoterikmesse.  Aber für Menschen mit Anspruch einfach zu wenig. Hat jemand denn noch einen Sinn für Tiefsinn?

    Sehr richtig. Erfahrungen sind natürlich wertvoll. Denn sie machen eine Entwicklung möglich. Das ist genau das was mir an Christophs Kinotheorie nicht gefällt. Da geht es nur um den Unterhaltungswert. Zwar ist mir immer noch nicht klar wer sich da unterhält. Mal ist es unser Ich. Mal ist es der Schöpfer. Aber es geht um Unterhaltung. Es geht nicht um etwas "Höheres", etwa eine Entwicklung. Mit gutem Willen kann ich Christoph so auslegen, dass der Schöpfer der virtuellen Welt sich nur so selbst erfahren kann. Also, er kann die dollsten DInge schaffen. Nur sich selbst kann er nicht erfahren, ohne virtuelle Erfahrungen zu machen. Alle Nachfragen in diese Richtung lässt Christoph leider unbeantwortet. 

    Um deine Frage zu beantworten: Es gibt laut Christoph KEINEN ANDEREN SINN als DIE ERFAHRUNG an sich. Daher ist es sinnlos die Sinnfrage zu stellen.

    Warum es Leben gibt, was der Sinn ist, ich befürchte darauf finden wir keine Antwort. Aber es gibt Antworten auf die Frage wie wir dem Leben einen Sinn geben können. Ich habe mehrfach geschrieben, dass für mich (Nächsten-)Liebe, Harmonie, Demut vor diesem Wunder, Frieden in sich, Frieden in die Welt bringen dazu gehören, aber auch Glück und Freude. Krieg und Gewalt machen für mich keinen Sinn. Für Christoph schon. Denn beides sind ja einfach nur weitere Erfahrungen. Und so wie Ebbe und Flut zusammen gehören, gibt es für Chrisoph ohne Krieg eben auch keinen Frieden. Das stimmt meiner Meinung nach nicht. Wenn ich kalt nicht kenne, kann ich wohl heiß kennen, wenn ich mir zum Beispiel die Finger verbrenne. Dieses kein Plus ohne Minus ist allerplumpste Argumentation.

  • 04.10.22, 17:32
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Merry wieder gelöscht.
  • 04.10.22, 17:23 - Zuletzt bearbeitet 04.10.22, 17:30.

     

    Peter:

     

    Christoph:

    Und jetzt ist es amtlich, Anton Zeilinger hat heute den Nobelpreis für Physik bekommen - ein Mann der sagt, es geht nicht um die Wirklichkeit, sondern um Informationen - letztendlich also,  um das Machen von Erfahrungen - oder wie ich gerne formuliere: um "banales Entertainment". 

     

    https://youtu.be/yg2dDpPDUpU

     

    Damit wäre nun auch die Sinnfrage final beantwortet 😁

    Nur mal so für dich:

     

    DIE FURCHE: Eine persönliche Frage zum Schluss: Was gibt Ihnen nachhaltige Orientierung?
    Zeilinger: Die Überzeugung, dass es etwas Trans­zendentes gibt: Manche Menschen nennen das Gott, oder wie auch immer. Für mich ist das sogar mehr als eine Überzeugung, nämlich eine wichtige Erfahrung meines Lebens: dass die Welt nicht nur materiell ist. Diese Erfahrung habe ich inter­essanterweise schon immer gehabt. In meinem Leben gab es keinen Moment ohne Gott. Das heißt nicht, dass ich ununterbrochen in die Kirche gehe. Was ich meine ist, dass es etwas Metaphysisches gibt – mehr, als man in den Naturwissenschaften sehen und messen kann.

    In anderen Worten: Es gibt mehr als man erfahren kann. Und dieses Mehr ist da, auch völlig ohne Erfahrung.

    Ich behaupte nicht, dass es so ist. Aber einfach zu behaupten, dass Zeillinger deine Deutung stützt, lieber CHristoph, ist falsch und beruht vielleicht ja auch auf deinem falschen Verständnis wirklich komplizierter DInge. Ich für mich, schließe nicht aus, falsch zu liegen. Du tust es. Wobei, manchmal räumst du ja doch ein dass es deine persönliche Sicht ist. Du versuchst nur Beweise (falsch) zu zitieren, um Anspruch auf die einzig richtige Erklärung erheben zu können. Lieber wacklig dastehen und dennoch nicht umfallen, etwas hinzunehmen, das stützt, etwas abwerfen, das nicht hilfreich ist, als standhaft sein zu wollen, um dann vielleicht zu brechen?

  •  

    Christoph:

    Und jetzt ist es amtlich, Anton Zeilinger hat heute den Nobelpreis für Physik bekommen - ein Mann der sagt, es geht nicht um die Wirklichkeit, sondern um Informationen - letztendlich also,  um das Machen von Erfahrungen - oder wie ich gerne formuliere: um "banales Entertainment". 

     

    https://youtu.be/yg2dDpPDUpU

     

    Damit wäre nun auch die Sinnfrage final beantwortet 😁

    Du solltest Dinge schon richtig darstellen. Und nicht so, wie sie dir gefallen.

  • 04.10.22, 17:07 - Zuletzt bearbeitet 04.10.22, 17:12.

     

    Peter:

     

    Christoph:

    Und jetzt ist es amtlich, Anton Zeilinger hat heute den Nobelpreis für Physik bekommen - ein Mann der sagt, es geht nicht um die Wirklichkeit, sondern um Informationen - letztendlich also,  um das Machen von Erfahrungen - oder wie ich gerne formuliere: um "banales Entertainment". 

     

    https://youtu.be/yg2dDpPDUpU

     

    Damit wäre nun auch die Sinnfrage final beantwortet 😁

    Nur mal so für dich:

     

    DIE FURCHE: Eine persönliche Frage zum Schluss: Was gibt Ihnen nachhaltige Orientierung?
    Zeilinger: Die Überzeugung, dass es etwas Trans­zendentes gibt: Manche Menschen nennen das Gott, oder wie auch immer. Für mich ist das sogar mehr als eine Überzeugung, nämlich eine wichtige Erfahrung meines Lebens: dass die Welt nicht nur materiell ist. Diese Erfahrung habe ich inter­essanterweise schon immer gehabt. In meinem Leben gab es keinen Moment ohne Gott. Das heißt nicht, dass ich ununterbrochen in die Kirche gehe. Was ich meine ist, dass es etwas Metaphysisches gibt – mehr, als man in den Naturwissenschaften sehen und messen kann.

    Wenn du dich schon auf diesen großartigen "Wissenschaff(tl)er" beziehst.

     

    DIE FURCHE: In der Quantenphysik ist die Rolle des Beobachters wichtig, da seine Perspektive in das System hineinwirkt. In der Achtsamkeitsmeditation beobachtet man geistige Vorgänge und bemerkt, dass allein die Art und Weise, wie man hinschaut, auf diese Vorgänge zurückwirkt. Die Beziehungsgestaltung, so könnte man sagen, verändert die Welt. Ist das physikalisch haltbar?
    Zeilinger: Ein Beobachter macht Aussagen über die Welt. Das Quantensystem ist dann die Darstellung dieser Aussagen, unseres Wissens. Natürlich ist es beeinflusst von den Fragen, die wir stellen. Ernst Mach, der berühmte österreichische Physiker und Naturphilosoph, hat betont, dass jede Aussage in der Wissenschaft eine Aussage über die Beziehung von beobachtbaren Größen sein muss. Es sind stets relative Bezüge, über die wir sprechen. Ähnliches sagt auch der Dalai Lama. Schon interessant, dass zwei so verschiedene geistige Traditionen, die sich gänzlich unabhängig entwickelt haben, zu ähnlichen Einsichten kommen.

  •  

    Christoph:

    Und jetzt ist es amtlich, Anton Zeilinger hat heute den Nobelpreis für Physik bekommen - ein Mann der sagt, es geht nicht um die Wirklichkeit, sondern um Informationen - letztendlich also,  um das Machen von Erfahrungen - oder wie ich gerne formuliere: um "banales Entertainment". 

     

    https://youtu.be/yg2dDpPDUpU

     

    Damit wäre nun auch die Sinnfrage final beantwortet 😁

    Nur mal so für dich:

     

    DIE FURCHE: Eine persönliche Frage zum Schluss: Was gibt Ihnen nachhaltige Orientierung?
    Zeilinger: Die Überzeugung, dass es etwas Trans­zendentes gibt: Manche Menschen nennen das Gott, oder wie auch immer. Für mich ist das sogar mehr als eine Überzeugung, nämlich eine wichtige Erfahrung meines Lebens: dass die Welt nicht nur materiell ist. Diese Erfahrung habe ich inter­essanterweise schon immer gehabt. In meinem Leben gab es keinen Moment ohne Gott. Das heißt nicht, dass ich ununterbrochen in die Kirche gehe. Was ich meine ist, dass es etwas Metaphysisches gibt – mehr, als man in den Naturwissenschaften sehen und messen kann.

  •  

    Christoph:

     

    Peter:

     

    Christoph:

    https://youtu.be/r1PHY8fD_IU

    ... und wenn dann jeder seine Sinn-Frage mit anderen Erfahrungen füllt, dann ist allgemein gültig die Erfahrung das Ziel, unabhängig von den subjektiven Inhalten und Qualitäten. (schön, schlecht, liebevoll, leidvoll - alles macht Sinn)

    Durch ständige Wiederholung wird eine Aussage nicht richtiger. Sinnigerweise. Wobei ein Ziel wiederum etwas völlig anderes ist als Sinn. 

    Doch, dieses ständige Widerholen gibt dem Sinn eine übergeordnete Form. Richtig ist das, was man glaubt, das richtig ist - eine Folge der eigenen, subjektiven Denkschleifen. Vielleicht ist es genau dass, was Dir an meinen Worten so säuerlich aufstößt. Du spürst, wie wackelig Dein persönliches Sinnbild doch ist - fühlst die Angreifbarkeit und eine schwindende Kraft, Dich gegen die Logik der dahinter liegenden Wirklichkeit zur Wehr zusetzten? Vielleicht hältst Du es nicht nur für Dich (für Dein Weltbild) gefährlich, sondern für alle Menschen, möglicherweise, weil Du allen Menschen Deinen persönlichen Sinn unterstellst?

     

    Oder anders: Dein ständiges Mahnen macht es eben auch nicht falscher! Die Sinn-Möglichkeiten scheinen schier unendlich. Sinnlos scheint nur das, was nicht erlebbar ist. Was bleibt denn da außer dem "Erfahrungen-Machen an sich" als übergeordneter "Sinn DES Lebens" - jenseits aller Qualitäten und Werte. Nur der persönliche Sinn kennt ein "Richtig" und "falsch".  Der Sinn DES Lebens nicht.  

    Du, ich habe kein Problem damit, wenn du deinen Sinn gefunden zu haben glaubst. Womit ich ein Problem habe ist, dass du ständig behauptest die einzig wahre Deutung zu haben.

    Mein Bild ist nicht wackelig. Allerdings bin ich gerne bereit es gegebenenfalls anzupassen. Paar Tupfer hier, ein Pinselstrich da. Im Gegensatz zu dir unterstelle ich gar nicht. 

    Deine Pseudo-Logik finde ich eher amüsant, leider auch extrem arrogant.

  • 04.10.22, 13:48 - Zuletzt bearbeitet 04.10.22, 14:38.

    Und jetzt ist es amtlich, Anton Zeilinger hat heute den Nobelpreis für Physik bekommen - ein Mann der sagt, es geht nicht um die Wirklichkeit, sondern um Informationen - letztendlich also,  um das Machen von Erfahrungen - oder wie ich gerne formuliere: um "banales Entertainment". 

     

    https://youtu.be/yg2dDpPDUpU

     

    Damit wäre nun auch die Sinnfrage final beantwortet 😁

  • 04.10.22, 08:31 - Zuletzt bearbeitet 04.10.22, 09:57.

     

    Peter:

     

    Christoph:

    https://youtu.be/r1PHY8fD_IU

    ... und wenn dann jeder seine Sinn-Frage mit anderen Erfahrungen füllt, dann ist allgemein gültig die Erfahrung das Ziel, unabhängig von den subjektiven Inhalten und Qualitäten. (schön, schlecht, liebevoll, leidvoll - alles macht Sinn)

    Durch ständige Wiederholung wird eine Aussage nicht richtiger. Sinnigerweise. Wobei ein Ziel wiederum etwas völlig anderes ist als Sinn. 

    Doch, dieses ständige Widerholen gibt dem Sinn eine übergeordnete Form. Richtig ist das, was man glaubt, das richtig ist - eine Folge der eigenen, subjektiven Denkschleifen. Vielleicht ist es genau dass, was Dir an meinen Worten so säuerlich aufstößt. Du spürst, wie wackelig Dein persönliches Sinnbild doch ist - fühlst die Angreifbarkeit und eine schwindende Kraft, Dich gegen die Logik der dahinter liegenden Wirklichkeit zur Wehr zusetzten? Vielleicht hältst Du es nicht nur für Dich (für Dein Weltbild) gefährlich, sondern für alle Menschen, möglicherweise, weil Du allen Menschen Deinen persönlichen Sinn unterstellst?

     

    Oder anders: Dein ständiges Mahnen macht es eben auch nicht falscher! Die Sinn-Möglichkeiten scheinen schier unendlich. Sinnlos scheint nur das, was nicht erlebbar ist. Was bleibt denn da außer dem "Erfahrungen-Machen an sich" als übergeordneter "Sinn DES Lebens" - jenseits aller Qualitäten und Werte. Nur der persönliche Sinn kennt ein "Richtig" und "falsch".  Der Sinn DES Lebens nicht.  

  •  

    Christoph:

    https://youtu.be/r1PHY8fD_IU

    ... und wenn dann jeder seine Sinn-Frage mit anderen Erfahrungen füllt, dann ist allgemein gültig die Erfahrung das Ziel, unabhängig von den subjektiven Inhalten und Qualitäten. (schön, schlecht, liebevoll, leidvoll - alles macht Sinn)

    Durch ständige Wiederholung wird eine Aussage nicht richtiger. Sinnigerweise. Wobei ein Ziel wiederum etwas völlig anderes ist als Sinn. 

  • 03.10.22, 21:37 - Zuletzt bearbeitet 03.10.22, 21:43.

    https://youtu.be/r1PHY8fD_IU

    ... und wenn dann jeder seine Sinn-Frage mit anderen Erfahrungen füllt, dann ist allgemein gültig die Erfahrung das Ziel, unabhängig von den subjektiven Inhalten und Qualitäten. (schön, schlecht, liebevoll, leidvoll - alles macht Sinn)

  • 02.10.22, 16:07

     

    Christoph:

    https://youtu.be/i7Z3hvSGUZs

     

    Hi jetzt hat's geklappt. Finde ich toll! Haha!

  • 01.10.22, 22:51

     

    Christoph:

    https://www.youtube.com/watch?v=i7Z3hvSGUZs

     

     

     

     

    Kann das nicht abrufen.

  • 01.10.22, 21:10

    https://www.youtube.com/watch?v=i7Z3hvSGUZs

  •  

    Christine:

    Wenn ich lerne, ganz bei mir zu sein, bewußt atme ,mich und meinen Köper spüre, brauche ich gar nicht mehr  nach einem Sinn zu suchen, das ist ganz viel Sinn. Es macht mich glücklich!

    Ganz genau. Mein Reden.

  • Der Sinn ist..

    sich vor Kuchen nicht mehr zu verstecken..

    er findet dich sowieso 😉

     

     

Interesse geweckt? Jetzt kostenlos registrieren!

Du bist nur einen Klick entfernt. Die Registrierung dauert nur 1 Minute.