Es gibt kein sinnloses Leben, aber was ist der SINN? Das Leben selbst, die Liebe, die Verwirklichung des Selbst...? Freu mich auf euren persönlichen Sinn/Unsinn ;-) Lebt ihr ihn schon oder habt ihr ihn schon gefunden?
Beiträge
-
Weitersuchen.
Er lässt dich für sich selber, im Laufe eines Lebens, definieren, ändern, ausbauen, reduzieren, gestalten ........ spreche aus eigener Erfahrung.
-
Andreas:
Ruth H.:
Sepp:
Ruth H.:
Andreas:
Merry:
Christoph:
Merry:
Jeder und jede wird sagen können, was für ihn oder sie der Sinn des Lebens ist. Für mich ist es nicht zu lösen von der Person, die da spricht oder schreibt. Ich habe kürzlich eine Doku über Q-Anon gesehen: alle darin sehen sich in ihrem Tun und Denken begründet im Sinn des Lebens.
Für mich ist klar: wer einen Angriffskrieg führt, hat für mich die Qualifikation verloren, über Frieden und Sicherheit von Menschen zu sprechen. Wer in der AfD ist oder seine Stimme dort abgibt, kann so viel von Gerechtigkeit, Freiheit und Demokratie reden - und doch tatsächlich von Hass, Verachtung und Egezentrik bestimmt sein. Wenn Christian Lindner sich auf der Seite der Bürger, des Klimaschutzes, der Sorge um die Zukunft, der unideologischen Politik einordnet .... na, ihr wisst schon, was ich meine.
Wenn also Chrstoph, Tolle oder wer auch immer behauptet, ein Verständnis vom Sinn des Lebens gewonnen zu haben, dann informiere ich mich über Lebensführung und Gesprächsführung von Tolle und Christoph u.a. selbst, Was ist er für ein Mensch, wie lebt, ernährt, bewegt, entscheidet er sich in seinen bisherigen Lebensjahren. Ich schaue, wie die Personen mit anderen umgehen, wie sie argumentieren und diskutieren und wie sie ihr eigenes Leben gestalten, für welche Wege sie sich entschieden haben, und stelle für mich fest: diese Personen eignen sich nicht für mich als Vorbild fürs Leben, eher fürs Scheitern, für verfehltes Leben, für Leben mit fraglicher Sinngebung, und rufen eher Fragen, Kritik, Besorgnis hervor bei mir.
Um also zu meinen, dass Christoph hier eine brauchbare Antwort zum Sinn des Lebens mit bieten könnte, hätte es auch für mich eine andere Sprache von ihm, einen anderen Umgang von ihm mit den Mitdiskutanten, andere Formen seiner Aktivitäten gebraucht. So aber ist es für mich, als würde ich Christian Linder abnehmen, das er klimanetral lebt (so sagte er mal im Wahlkampf - Begründung von ihm: er zahle für seinen CO2 Verbrauch ja Ausgleich).
Also: jede Person kann und darf und wird eine Meinung über den Sinn des Lebens haben. Aber jede Person hat auch eine Meinung dazu, inwiefern das Leben von dieser Person auch Sinn ausstrahlt. Wenn mir jemand also sagen will, dass der Sinn des Lebens "Erfahrung machen" bedeutet, und ich die Erfahrung mache, dass das Leben desjenigen fragwürdig und kritikwürdig geführt wird, dann fehlt mir bei ihm die Kompetenz, überhaupt etwas Einsichtiges zur Sinnfrage äußern zu können.
Aber es gibt die Menschen, die durch ihre Persönlichkeit, ihre Lebensweise, ihren Umgang mit Mensch und Umwelt durchaus zeigen, dass sie offenbar etwas von Sinn erfahren und mit Leben füllen. Es ist dann mehr als hohle Worte, sondern unterlegt auch durch den Menschen dahinter.
Aber Christoph und die Frage vom Sinn des Lebens?
Und Tönnies über die Frage von guter Tierhaltung?
Und Lindner zur Frage von Klimaschutz?
Und Jesus zur Frage des Älterwerdens?
Und ich selbst zur Frage von knappen prägnanden Beiträgen?
Nöööö! Keine Kompetenz in der Person!
Aber klar darf auch Christoph was zum Sinn des Lebens sagen, oder zu Singleleben, zu Glück usw.
Der Papst wird auch weiterhin ja was sagen zu Sexualität, zur Erziehung von kleinen Jungs, von Bescheidenheit und dem Wert der Frauen.
Aber wenn ich etwas über die Funktion eines Autos wissen will, frage ich einen KFZ-Mechaniker und nicht den Geigenbauer. Wenn ich Erkenntnisse vom Sinn des Lebens mir versprechen will, dann suche ich dies nicht bei der sinnformativen Lebenskunst, sondern bei Menschen, die mit ihrem Leben für sich und für alle eine Sinnhaftigkeit bewahrheitet haben.
Also wäre für mich auch mal interessant: welche Persönlichkeiten haben aus eurer Sicht denn ein Leben mit Sinn geführt? Damit sagen alle natürlich zugleich auch etwas aus, für welchen Sinn sie für sich sebst sich entschieden haben. Mache hier wählen offenbar Esoteriker, Gurus, Spirituelle, die Bühnenredner und Mengen-Betörer, also weniger die Praktier, die Lebensgestalter, die gesellschaftlich Engagierten, die weniger auf Bühnen und mehr in der Geschichte und Gesellschaft wirken.
Ich habe ja schon z.B. beschrieben, welche Personen aus meiner Sicht ein Leben ohne Sinn führen. Positive Personen, deren Leben mir voller Erfassung und Kongruenz mit Sinnhaftigkeit erscheinen, wären für mich persönlich beispielsweise Greta Thunberg, Neven Subotic, António Guterres. Wenn diese mal über "Sinn des Lebens" allgemein nachdenken, philosophieren und hier dann mit uns diskutieren würden, wäre es glaubhafter und ernst zu nehmender als das, was wir sonst hier so lesen dürfen.
Ich halte es für gefährlich, manchen Menschen ein sinnvolleres Leben zuzuschreiben, und anderen, die vielleicht nicht die richtige Reputation mitbringen nicht. Aus meiner Sicht macht jedes Leben Sinn - und jedes trägt dazu bei, dass die Dinge sind, wie sie sind. Selbst ein Leben bis zum Hals in der Sch*, macht Sinn - bildet einen wunderbaren Kontrast zu den üblich-erstrebenswerten Erfahrungen.
Und zu versuchen, den guten Schuster immer seinen Schuhen zu erkennen - na, da wissen wir aus alten Sprichwörtern.... Die Wahrheit kannst Du nur in Dir finden - und dann gehört sie Dir - ist Dein eigen - auch, wenn sie noch so exotisch ist.
Ich würde meinen Arsch verwetten, dass Du an der kleinen Greta mit ihrem mickerigen Plakat müde lächelnd vorbei gelaufen wärst - wie wir alle wahrscheinlich. Fang an, dir selbst zu Vertrauen. Die Art wie Du über diese Welt denkst, wie Du fragst, entscheidet, was Du vorfindest - und all das macht erlebnistechnisch Sinn - aber noch nicht DEN Sinn aller Sinne.
Nochmals: die Sprache verrät den Menschen dahinter. Wer verächtlich "die kleine Greta" sagt oder einen Menschen, der bis zum Hals in der Scheiße steckt, für einen "wunderbaren Kontrast" hält und das Leben von Putin gleichrangig sinnvoll und wichtig für die Welt hält wie eine Schülerin, die sich Sorgen um das Wohl dieser Welt macht... so ein Mensch hat nichts Gutes zur Diskussion über den Sinn des Lebens beizutragen. Ich halte es für gefährlich, wenn manche Menschen dir sinnvolle Äußerungen zu Lebensfragen zuschreiben.
Somit sagst du in keinem Beitrag hier etwas zur Frage nach dem Sinn des Lebens, sondern sagst immer nur etwas zur Frage, welch ein Mensch du bist. Und deine Beiträge machen erlebnistechnisch keinen Sinn - außer natürlich für dich selbst und dein Ego, weil du ohne deine Beiträge und ohne deine Herabsetzung anderer Menschen keinen Sinn für dich mehr erleben und erfahren würdest. Ohne deine Sicht auf die Sinnfrage wärst du leer. Die Greta war auch mit ihren Zweifeln, Sorgen, offenen Fragen immer schon größer als die großen Egos dieser Welt - und viel näher dran am Sinn und am Lebenskern.
Und eine große Wahrheit kannst du, Christoph, nicht widerlegen: keiner hier ist so fern von der Erkenntnis, was DER Sinn des Lebens ist wie DU! Deine Sprache, deine Denkweise, deine Sicht auf dich selbst offenbart dies. Und ja, einen guten Schuster erkennt man an den Schuhen. Und ein Diktator achtet keine Menschenrechte. Ein Metzger ist kein guter Veganer. Ein Atomkraftwerk ist nicht sicherer als eine Blume. Ein Christoph mit Seminaren, Homepage und Beiträgen kann von seinen Erfahrungen als Redner für unsichere Suchende eine Kompetenz sein, aber nicht als Quelle für die wichtigsten Fragen und Bedürfnisse von uns Menschen - nicht so, wie du dich über spontacts erlebnistetechnisch erlebt wirst.
Der Sinn des Lebens? Auch manchmal den Unsinn definieren.
JA. Für mich ist das gestört. Wie meistens, macht sich der Bock zum Gärtner. Treffende Worte. Chapeau.
Um nur mal zwei zu erwähnen die schon längst verstorben sind , wuerde ich Albert Schweizer und Beat Richner erwähnen. Das waren zwei die wohl nicht viel hinterfragten was fuer sie Sinn im Leben macht. Sie taten es einfach. Und vielleicht war gerade das der Sinn ihres Lebens. Und im weiteren Einstein.Lumiere, Curie ect. und viele mehr die forschten. Sie taten und fanden das was fuer sie Sinn im Leben machte. Sie brauchten nicht zu suchen.
Bruno Manser hast du vergessen....
Ja stimmt. Hast recht. Ihn bewunderte ich auch. Ich habe den Film ueber sein Leben gesehen. Seine Fotorepotagen sind faszinierend.
Alles nur Erfahrungen. (Scherz)
Aber gute,Beispielhafte.
-
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Helmut:
Die Art zu erhalten ist das Bestreben jedweder Spezies gewesen die jemals diese Erde
mit Ihrer Anwesenheit erfreut hat,nur der Mensch hat sich entfernt von diesem Bestreben
weil Er sich halt entwickelt hat,und sich dadurch vom Weg der Erhaltung abgewandt hat,zumindest in
der westlichen Hemisphäre! Aber vielleicht steckt ja ein Plan dahinter? Vielleicht man denke an die alten Ägypter oder ähnlichen Völkern die auf dieser Welt einmal den Ton angegeben haben,vielleicht sind Wir gerade dabei Unterzugehen,um anderen Hochblüten den Weg freizumachen?
Woraus schliesst du das? Es könnte auch Kooperation sein. Oder Vielfalt. Oder nichts. Nur weil es Fortpflanzung gibt und ein paar Theoretiker vor nicht allzu langer Zeit ganz begeistert herausgefunden haben, wie Fortpflanzung funktioniert, heisst das noch lange nicht, dass die Arterhaltung ein Bestreben ist. Interessant ist beispielsweise, dass es kaum Leben gibt, das sich von sich selbst ernährt. Wir essen Pflanzen und Tiere, Tiere essen Tiere und Pflanzen, Pflanzen essen auch was, und irgendwie hängt man so ganz einfach zusammen. Wir sind so stark von Bakterien besiedelt, dass wir bloss eine mehr oder weniger gut funktionierende Petrischale sind. Wenn man in Zyklen denkt, könnte also genauso gut Fressen und Futtersein das Bestreben jedweder Spezies sein, weil sie damit andere erhält.
Ja, ich habe es in einem Beitrag mal als Harmonie (auch eine Form der Liebe) bezeichnet. Kooperation ist die sachlichere Formulierung. Ich denke nicht, dass entscheidend ist, dass sich die Menschheit erhält. Aber das Leben, das erhält sich. Und diese Kooperation unter verschiedensten Lebensformen, die kann einen schon auch demütig werden lassen. Wie so viele andere Dinge.
Demut, Hingabe, Liebe, Bewussheit, Achtsamkeit, das sind Dinge, die für mich Sinn machen. Aber sie sind nicht der Sinn des Lebens. Der verwechselt Christoph was. Beziehungsweise er versteht mich nicht.
Ich bin gar nicht so sicher, ob die von dir verwendeten positiv aufgeladenen Begriffe hilfreich sind. Mich interessiert beispielsweise eher, was denn gemeint ist, wenn jemand sagt, er strebe Harmonie an. Mag er Konflikte, weil man damit Probleme lösen kann? Oder das Gegenteil? Es ist eine Worthülse, die irgendetwas Gutes enthalten soll. Damit positioniert sich das Wort schon mal vorsorglich selbst auf der Seite der Guten. Aber wo's die Guten gibt, gibt's wohl auch die Schlechten. Also frag ich mich dann gleich, was an der Disharmonie eigentlich so interessant ist. Und so weiter und so fort. So geht's mir auch mit der Liebe. Allerdings wird mir auf Spontacts dann gleich mal vorgeworfen, ich sei depressiv, destruktiv, sehr, sehr traurig oder alles zusammen. Jedenfalls hört der Spass bei der Liebe ganz schnell auf. Aber ich bin wohl bloss ein Wortfetischist, um es etwas salopp auszudrücken.
Ja, guter Einwand. So eng wie du das auslegst, meinte ich die Begriffe nicht. Es ist schon faszinierend, wie alles in der Natur ineinander greift. Bernd, meine ich, hat es schon mal vor einiger Zeit geschrieben. In dem Sinne ist auch das Töten eines Gnus durch einen Löwen Harmonie. Liebe ist für mich eine Haltung. Und ja Konflikte können zu Harmonie führen. Und ein Konflikt mit einer liebevollen Grundhaltung ist ein Konflikt. Ein Krieg ist nicht liebevoll.
Ja, und Löwen werden auch zu Nahrung. Daneben gibt's aber noch allerlei anders Zeugs. Nicht nur das, was wir ähnlich finden, weil es lebt, wie wir es nennen. Auch die Unterscheidung in Individuen ist nicht zwingend. Sie ist in unserer Kultur sehr ausgeprägt, aber es gibt welche, bei denen das Ziel von Kindern durchaus erreicht wird, wenn sie sind wie die Eltern. Für uns wär das ein Versagen. Eine Freundin von mir sagte mir, dass sie versuchen wird, nichts zu hinterlassen. Auch möglichst wenig Schmerz, nehme ich an. Jedenfalls fand ich das eine gute, wenn auch ungewöhnliche Idee. Um die Ecke denken ist erfrischend.
Ein hohes Ziel. Bei den Kindern fängt es ja an. Da projizieren die Eltern ihre Vorstellungen (durchaus in vermeintlich guter Absicht) und schon ist das Kind nicht mehr Ich, sondern manipuliert. Leider wird man immer auch Schmerz hinterlassen.
Will man zwar nicht, macht aber Sinn. Trauer ordnet die wichtigen Dinge respektive zeigt ihren Wert so, als wären sie unter einer Lupe. Ich hab mich nach einem schweren Unfall auch mal gefragt, was Schmerz für einen Sinn macht, und jemand sagte mir: Er zeigt, was lebendig ist. Und fordert dessen Schutz, würde ich ergänzen. Deshalb kann ich ihn weder ins gute noch ins schlechte Töpfchen werfen, sondern schau bloss zu, was weshalb geschieht.
Das ist ja eben Bewusstheit und Achtsamkeit.
Mag sein. Man kann aber auch bloss staunen und öfters mal lachen über das, was so passiert.
ich frage mich auch was das was mir passieret in letzter Zeit fuer einen Sinn macht. Ständig etwas gebrochen und jetzt Covid. Der Sinn ist dass man weiss dass man da einfach durch muss,lachen drüber wenn man immer irgendwie durch die Wohnung humpelt, Husten, Schnupfen,Gliederschmerzen. Danach wird einem wieder einmal bewusst wie es ist wenn es einem gut geht. Denke das ist der Sinn von dem allem.
-
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Helmut:
Die Art zu erhalten ist das Bestreben jedweder Spezies gewesen die jemals diese Erde
mit Ihrer Anwesenheit erfreut hat,nur der Mensch hat sich entfernt von diesem Bestreben
weil Er sich halt entwickelt hat,und sich dadurch vom Weg der Erhaltung abgewandt hat,zumindest in
der westlichen Hemisphäre! Aber vielleicht steckt ja ein Plan dahinter? Vielleicht man denke an die alten Ägypter oder ähnlichen Völkern die auf dieser Welt einmal den Ton angegeben haben,vielleicht sind Wir gerade dabei Unterzugehen,um anderen Hochblüten den Weg freizumachen?
Woraus schliesst du das? Es könnte auch Kooperation sein. Oder Vielfalt. Oder nichts. Nur weil es Fortpflanzung gibt und ein paar Theoretiker vor nicht allzu langer Zeit ganz begeistert herausgefunden haben, wie Fortpflanzung funktioniert, heisst das noch lange nicht, dass die Arterhaltung ein Bestreben ist. Interessant ist beispielsweise, dass es kaum Leben gibt, das sich von sich selbst ernährt. Wir essen Pflanzen und Tiere, Tiere essen Tiere und Pflanzen, Pflanzen essen auch was, und irgendwie hängt man so ganz einfach zusammen. Wir sind so stark von Bakterien besiedelt, dass wir bloss eine mehr oder weniger gut funktionierende Petrischale sind. Wenn man in Zyklen denkt, könnte also genauso gut Fressen und Futtersein das Bestreben jedweder Spezies sein, weil sie damit andere erhält.
Ja, ich habe es in einem Beitrag mal als Harmonie (auch eine Form der Liebe) bezeichnet. Kooperation ist die sachlichere Formulierung. Ich denke nicht, dass entscheidend ist, dass sich die Menschheit erhält. Aber das Leben, das erhält sich. Und diese Kooperation unter verschiedensten Lebensformen, die kann einen schon auch demütig werden lassen. Wie so viele andere Dinge.
Demut, Hingabe, Liebe, Bewussheit, Achtsamkeit, das sind Dinge, die für mich Sinn machen. Aber sie sind nicht der Sinn des Lebens. Der verwechselt Christoph was. Beziehungsweise er versteht mich nicht.
Ich bin gar nicht so sicher, ob die von dir verwendeten positiv aufgeladenen Begriffe hilfreich sind. Mich interessiert beispielsweise eher, was denn gemeint ist, wenn jemand sagt, er strebe Harmonie an. Mag er Konflikte, weil man damit Probleme lösen kann? Oder das Gegenteil? Es ist eine Worthülse, die irgendetwas Gutes enthalten soll. Damit positioniert sich das Wort schon mal vorsorglich selbst auf der Seite der Guten. Aber wo's die Guten gibt, gibt's wohl auch die Schlechten. Also frag ich mich dann gleich, was an der Disharmonie eigentlich so interessant ist. Und so weiter und so fort. So geht's mir auch mit der Liebe. Allerdings wird mir auf Spontacts dann gleich mal vorgeworfen, ich sei depressiv, destruktiv, sehr, sehr traurig oder alles zusammen. Jedenfalls hört der Spass bei der Liebe ganz schnell auf. Aber ich bin wohl bloss ein Wortfetischist, um es etwas salopp auszudrücken.
Ja, guter Einwand. So eng wie du das auslegst, meinte ich die Begriffe nicht. Es ist schon faszinierend, wie alles in der Natur ineinander greift. Bernd, meine ich, hat es schon mal vor einiger Zeit geschrieben. In dem Sinne ist auch das Töten eines Gnus durch einen Löwen Harmonie. Liebe ist für mich eine Haltung. Und ja Konflikte können zu Harmonie führen. Und ein Konflikt mit einer liebevollen Grundhaltung ist ein Konflikt. Ein Krieg ist nicht liebevoll.
Ja, und Löwen werden auch zu Nahrung. Daneben gibt's aber noch allerlei anders Zeugs. Nicht nur das, was wir ähnlich finden, weil es lebt, wie wir es nennen. Auch die Unterscheidung in Individuen ist nicht zwingend. Sie ist in unserer Kultur sehr ausgeprägt, aber es gibt welche, bei denen das Ziel von Kindern durchaus erreicht wird, wenn sie sind wie die Eltern. Für uns wär das ein Versagen. Eine Freundin von mir sagte mir, dass sie versuchen wird, nichts zu hinterlassen. Auch möglichst wenig Schmerz, nehme ich an. Jedenfalls fand ich das eine gute, wenn auch ungewöhnliche Idee. Um die Ecke denken ist erfrischend.
Ein hohes Ziel. Bei den Kindern fängt es ja an. Da projizieren die Eltern ihre Vorstellungen (durchaus in vermeintlich guter Absicht) und schon ist das Kind nicht mehr Ich, sondern manipuliert. Leider wird man immer auch Schmerz hinterlassen.
Will man zwar nicht, macht aber Sinn. Trauer ordnet die wichtigen Dinge respektive zeigt ihren Wert so, als wären sie unter einer Lupe. Ich hab mich nach einem schweren Unfall auch mal gefragt, was Schmerz für einen Sinn macht, und jemand sagte mir: Er zeigt, was lebendig ist. Und fordert dessen Schutz, würde ich ergänzen. Deshalb kann ich ihn weder ins gute noch ins schlechte Töpfchen werfen, sondern schau bloss zu, was weshalb geschieht.
Das ist ja eben Bewusstheit und Achtsamkeit.
Mag sein. Man kann aber auch bloss staunen und öfters mal lachen über das, was so passiert.
Auch das ist Achtsamkeit. Natürlich staunen, lachen, albern bewusste und achtsame Menschen auch. Vielleicht sogar mehr als andere?
-
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Helmut:
Die Art zu erhalten ist das Bestreben jedweder Spezies gewesen die jemals diese Erde
mit Ihrer Anwesenheit erfreut hat,nur der Mensch hat sich entfernt von diesem Bestreben
weil Er sich halt entwickelt hat,und sich dadurch vom Weg der Erhaltung abgewandt hat,zumindest in
der westlichen Hemisphäre! Aber vielleicht steckt ja ein Plan dahinter? Vielleicht man denke an die alten Ägypter oder ähnlichen Völkern die auf dieser Welt einmal den Ton angegeben haben,vielleicht sind Wir gerade dabei Unterzugehen,um anderen Hochblüten den Weg freizumachen?
Woraus schliesst du das? Es könnte auch Kooperation sein. Oder Vielfalt. Oder nichts. Nur weil es Fortpflanzung gibt und ein paar Theoretiker vor nicht allzu langer Zeit ganz begeistert herausgefunden haben, wie Fortpflanzung funktioniert, heisst das noch lange nicht, dass die Arterhaltung ein Bestreben ist. Interessant ist beispielsweise, dass es kaum Leben gibt, das sich von sich selbst ernährt. Wir essen Pflanzen und Tiere, Tiere essen Tiere und Pflanzen, Pflanzen essen auch was, und irgendwie hängt man so ganz einfach zusammen. Wir sind so stark von Bakterien besiedelt, dass wir bloss eine mehr oder weniger gut funktionierende Petrischale sind. Wenn man in Zyklen denkt, könnte also genauso gut Fressen und Futtersein das Bestreben jedweder Spezies sein, weil sie damit andere erhält.
Ja, ich habe es in einem Beitrag mal als Harmonie (auch eine Form der Liebe) bezeichnet. Kooperation ist die sachlichere Formulierung. Ich denke nicht, dass entscheidend ist, dass sich die Menschheit erhält. Aber das Leben, das erhält sich. Und diese Kooperation unter verschiedensten Lebensformen, die kann einen schon auch demütig werden lassen. Wie so viele andere Dinge.
Demut, Hingabe, Liebe, Bewussheit, Achtsamkeit, das sind Dinge, die für mich Sinn machen. Aber sie sind nicht der Sinn des Lebens. Der verwechselt Christoph was. Beziehungsweise er versteht mich nicht.
Ich bin gar nicht so sicher, ob die von dir verwendeten positiv aufgeladenen Begriffe hilfreich sind. Mich interessiert beispielsweise eher, was denn gemeint ist, wenn jemand sagt, er strebe Harmonie an. Mag er Konflikte, weil man damit Probleme lösen kann? Oder das Gegenteil? Es ist eine Worthülse, die irgendetwas Gutes enthalten soll. Damit positioniert sich das Wort schon mal vorsorglich selbst auf der Seite der Guten. Aber wo's die Guten gibt, gibt's wohl auch die Schlechten. Also frag ich mich dann gleich, was an der Disharmonie eigentlich so interessant ist. Und so weiter und so fort. So geht's mir auch mit der Liebe. Allerdings wird mir auf Spontacts dann gleich mal vorgeworfen, ich sei depressiv, destruktiv, sehr, sehr traurig oder alles zusammen. Jedenfalls hört der Spass bei der Liebe ganz schnell auf. Aber ich bin wohl bloss ein Wortfetischist, um es etwas salopp auszudrücken.
Ja, guter Einwand. So eng wie du das auslegst, meinte ich die Begriffe nicht. Es ist schon faszinierend, wie alles in der Natur ineinander greift. Bernd, meine ich, hat es schon mal vor einiger Zeit geschrieben. In dem Sinne ist auch das Töten eines Gnus durch einen Löwen Harmonie. Liebe ist für mich eine Haltung. Und ja Konflikte können zu Harmonie führen. Und ein Konflikt mit einer liebevollen Grundhaltung ist ein Konflikt. Ein Krieg ist nicht liebevoll.
Ja, und Löwen werden auch zu Nahrung. Daneben gibt's aber noch allerlei anders Zeugs. Nicht nur das, was wir ähnlich finden, weil es lebt, wie wir es nennen. Auch die Unterscheidung in Individuen ist nicht zwingend. Sie ist in unserer Kultur sehr ausgeprägt, aber es gibt welche, bei denen das Ziel von Kindern durchaus erreicht wird, wenn sie sind wie die Eltern. Für uns wär das ein Versagen. Eine Freundin von mir sagte mir, dass sie versuchen wird, nichts zu hinterlassen. Auch möglichst wenig Schmerz, nehme ich an. Jedenfalls fand ich das eine gute, wenn auch ungewöhnliche Idee. Um die Ecke denken ist erfrischend.
Ein hohes Ziel. Bei den Kindern fängt es ja an. Da projizieren die Eltern ihre Vorstellungen (durchaus in vermeintlich guter Absicht) und schon ist das Kind nicht mehr Ich, sondern manipuliert. Leider wird man immer auch Schmerz hinterlassen.
Will man zwar nicht, macht aber Sinn. Trauer ordnet die wichtigen Dinge respektive zeigt ihren Wert so, als wären sie unter einer Lupe. Ich hab mich nach einem schweren Unfall auch mal gefragt, was Schmerz für einen Sinn macht, und jemand sagte mir: Er zeigt, was lebendig ist. Und fordert dessen Schutz, würde ich ergänzen. Deshalb kann ich ihn weder ins gute noch ins schlechte Töpfchen werfen, sondern schau bloss zu, was weshalb geschieht.
Das ist ja eben Bewusstheit und Achtsamkeit.
Mag sein. Man kann aber auch bloss staunen und öfters mal lachen über das, was so passiert.
-
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Helmut:
Die Art zu erhalten ist das Bestreben jedweder Spezies gewesen die jemals diese Erde
mit Ihrer Anwesenheit erfreut hat,nur der Mensch hat sich entfernt von diesem Bestreben
weil Er sich halt entwickelt hat,und sich dadurch vom Weg der Erhaltung abgewandt hat,zumindest in
der westlichen Hemisphäre! Aber vielleicht steckt ja ein Plan dahinter? Vielleicht man denke an die alten Ägypter oder ähnlichen Völkern die auf dieser Welt einmal den Ton angegeben haben,vielleicht sind Wir gerade dabei Unterzugehen,um anderen Hochblüten den Weg freizumachen?
Woraus schliesst du das? Es könnte auch Kooperation sein. Oder Vielfalt. Oder nichts. Nur weil es Fortpflanzung gibt und ein paar Theoretiker vor nicht allzu langer Zeit ganz begeistert herausgefunden haben, wie Fortpflanzung funktioniert, heisst das noch lange nicht, dass die Arterhaltung ein Bestreben ist. Interessant ist beispielsweise, dass es kaum Leben gibt, das sich von sich selbst ernährt. Wir essen Pflanzen und Tiere, Tiere essen Tiere und Pflanzen, Pflanzen essen auch was, und irgendwie hängt man so ganz einfach zusammen. Wir sind so stark von Bakterien besiedelt, dass wir bloss eine mehr oder weniger gut funktionierende Petrischale sind. Wenn man in Zyklen denkt, könnte also genauso gut Fressen und Futtersein das Bestreben jedweder Spezies sein, weil sie damit andere erhält.
Ja, ich habe es in einem Beitrag mal als Harmonie (auch eine Form der Liebe) bezeichnet. Kooperation ist die sachlichere Formulierung. Ich denke nicht, dass entscheidend ist, dass sich die Menschheit erhält. Aber das Leben, das erhält sich. Und diese Kooperation unter verschiedensten Lebensformen, die kann einen schon auch demütig werden lassen. Wie so viele andere Dinge.
Demut, Hingabe, Liebe, Bewussheit, Achtsamkeit, das sind Dinge, die für mich Sinn machen. Aber sie sind nicht der Sinn des Lebens. Der verwechselt Christoph was. Beziehungsweise er versteht mich nicht.
Ich bin gar nicht so sicher, ob die von dir verwendeten positiv aufgeladenen Begriffe hilfreich sind. Mich interessiert beispielsweise eher, was denn gemeint ist, wenn jemand sagt, er strebe Harmonie an. Mag er Konflikte, weil man damit Probleme lösen kann? Oder das Gegenteil? Es ist eine Worthülse, die irgendetwas Gutes enthalten soll. Damit positioniert sich das Wort schon mal vorsorglich selbst auf der Seite der Guten. Aber wo's die Guten gibt, gibt's wohl auch die Schlechten. Also frag ich mich dann gleich, was an der Disharmonie eigentlich so interessant ist. Und so weiter und so fort. So geht's mir auch mit der Liebe. Allerdings wird mir auf Spontacts dann gleich mal vorgeworfen, ich sei depressiv, destruktiv, sehr, sehr traurig oder alles zusammen. Jedenfalls hört der Spass bei der Liebe ganz schnell auf. Aber ich bin wohl bloss ein Wortfetischist, um es etwas salopp auszudrücken.
Ja, guter Einwand. So eng wie du das auslegst, meinte ich die Begriffe nicht. Es ist schon faszinierend, wie alles in der Natur ineinander greift. Bernd, meine ich, hat es schon mal vor einiger Zeit geschrieben. In dem Sinne ist auch das Töten eines Gnus durch einen Löwen Harmonie. Liebe ist für mich eine Haltung. Und ja Konflikte können zu Harmonie führen. Und ein Konflikt mit einer liebevollen Grundhaltung ist ein Konflikt. Ein Krieg ist nicht liebevoll.
Ja, und Löwen werden auch zu Nahrung. Daneben gibt's aber noch allerlei anders Zeugs. Nicht nur das, was wir ähnlich finden, weil es lebt, wie wir es nennen. Auch die Unterscheidung in Individuen ist nicht zwingend. Sie ist in unserer Kultur sehr ausgeprägt, aber es gibt welche, bei denen das Ziel von Kindern durchaus erreicht wird, wenn sie sind wie die Eltern. Für uns wär das ein Versagen. Eine Freundin von mir sagte mir, dass sie versuchen wird, nichts zu hinterlassen. Auch möglichst wenig Schmerz, nehme ich an. Jedenfalls fand ich das eine gute, wenn auch ungewöhnliche Idee. Um die Ecke denken ist erfrischend.
Ein hohes Ziel. Bei den Kindern fängt es ja an. Da projizieren die Eltern ihre Vorstellungen (durchaus in vermeintlich guter Absicht) und schon ist das Kind nicht mehr Ich, sondern manipuliert. Leider wird man immer auch Schmerz hinterlassen.
Ich bezweifle, dass wir uns etwas Gutes tun, wenn wir die Kinder als rein und uns Erwachsenen als die verstehen, welche sie verderben. Eigentlich schade, dass die häufigste Beziehung gerade die ist, von der Perfektion erwartet wird. Auch die andere Perspektive find ich schwierig. Es ist gar einfach, sich zum Opfer zu machen, weil man Eltern hat. (Okay, so einfach macht man es sich natürlich nicht. Dazu ist man zu schlau. Man wirft ihnen schon noch das eine oder andere allgemein als Übel anerkannte vor.) Aber wer braucht perfekte Eltern?
Ich hör jetzt besser mal auf, sonst fahr ich meinen Relativier-Zug noch gegen die Wand.
-
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Helmut:
Die Art zu erhalten ist das Bestreben jedweder Spezies gewesen die jemals diese Erde
mit Ihrer Anwesenheit erfreut hat,nur der Mensch hat sich entfernt von diesem Bestreben
weil Er sich halt entwickelt hat,und sich dadurch vom Weg der Erhaltung abgewandt hat,zumindest in
der westlichen Hemisphäre! Aber vielleicht steckt ja ein Plan dahinter? Vielleicht man denke an die alten Ägypter oder ähnlichen Völkern die auf dieser Welt einmal den Ton angegeben haben,vielleicht sind Wir gerade dabei Unterzugehen,um anderen Hochblüten den Weg freizumachen?
Woraus schliesst du das? Es könnte auch Kooperation sein. Oder Vielfalt. Oder nichts. Nur weil es Fortpflanzung gibt und ein paar Theoretiker vor nicht allzu langer Zeit ganz begeistert herausgefunden haben, wie Fortpflanzung funktioniert, heisst das noch lange nicht, dass die Arterhaltung ein Bestreben ist. Interessant ist beispielsweise, dass es kaum Leben gibt, das sich von sich selbst ernährt. Wir essen Pflanzen und Tiere, Tiere essen Tiere und Pflanzen, Pflanzen essen auch was, und irgendwie hängt man so ganz einfach zusammen. Wir sind so stark von Bakterien besiedelt, dass wir bloss eine mehr oder weniger gut funktionierende Petrischale sind. Wenn man in Zyklen denkt, könnte also genauso gut Fressen und Futtersein das Bestreben jedweder Spezies sein, weil sie damit andere erhält.
Ja, ich habe es in einem Beitrag mal als Harmonie (auch eine Form der Liebe) bezeichnet. Kooperation ist die sachlichere Formulierung. Ich denke nicht, dass entscheidend ist, dass sich die Menschheit erhält. Aber das Leben, das erhält sich. Und diese Kooperation unter verschiedensten Lebensformen, die kann einen schon auch demütig werden lassen. Wie so viele andere Dinge.
Demut, Hingabe, Liebe, Bewussheit, Achtsamkeit, das sind Dinge, die für mich Sinn machen. Aber sie sind nicht der Sinn des Lebens. Der verwechselt Christoph was. Beziehungsweise er versteht mich nicht.
Ich bin gar nicht so sicher, ob die von dir verwendeten positiv aufgeladenen Begriffe hilfreich sind. Mich interessiert beispielsweise eher, was denn gemeint ist, wenn jemand sagt, er strebe Harmonie an. Mag er Konflikte, weil man damit Probleme lösen kann? Oder das Gegenteil? Es ist eine Worthülse, die irgendetwas Gutes enthalten soll. Damit positioniert sich das Wort schon mal vorsorglich selbst auf der Seite der Guten. Aber wo's die Guten gibt, gibt's wohl auch die Schlechten. Also frag ich mich dann gleich, was an der Disharmonie eigentlich so interessant ist. Und so weiter und so fort. So geht's mir auch mit der Liebe. Allerdings wird mir auf Spontacts dann gleich mal vorgeworfen, ich sei depressiv, destruktiv, sehr, sehr traurig oder alles zusammen. Jedenfalls hört der Spass bei der Liebe ganz schnell auf. Aber ich bin wohl bloss ein Wortfetischist, um es etwas salopp auszudrücken.
Ja, guter Einwand. So eng wie du das auslegst, meinte ich die Begriffe nicht. Es ist schon faszinierend, wie alles in der Natur ineinander greift. Bernd, meine ich, hat es schon mal vor einiger Zeit geschrieben. In dem Sinne ist auch das Töten eines Gnus durch einen Löwen Harmonie. Liebe ist für mich eine Haltung. Und ja Konflikte können zu Harmonie führen. Und ein Konflikt mit einer liebevollen Grundhaltung ist ein Konflikt. Ein Krieg ist nicht liebevoll.
Ja, und Löwen werden auch zu Nahrung. Daneben gibt's aber noch allerlei anders Zeugs. Nicht nur das, was wir ähnlich finden, weil es lebt, wie wir es nennen. Auch die Unterscheidung in Individuen ist nicht zwingend. Sie ist in unserer Kultur sehr ausgeprägt, aber es gibt welche, bei denen das Ziel von Kindern durchaus erreicht wird, wenn sie sind wie die Eltern. Für uns wär das ein Versagen. Eine Freundin von mir sagte mir, dass sie versuchen wird, nichts zu hinterlassen. Auch möglichst wenig Schmerz, nehme ich an. Jedenfalls fand ich das eine gute, wenn auch ungewöhnliche Idee. Um die Ecke denken ist erfrischend.
Ein hohes Ziel. Bei den Kindern fängt es ja an. Da projizieren die Eltern ihre Vorstellungen (durchaus in vermeintlich guter Absicht) und schon ist das Kind nicht mehr Ich, sondern manipuliert. Leider wird man immer auch Schmerz hinterlassen.
Will man zwar nicht, macht aber Sinn. Trauer ordnet die wichtigen Dinge respektive zeigt ihren Wert so, als wären sie unter einer Lupe. Ich hab mich nach einem schweren Unfall auch mal gefragt, was Schmerz für einen Sinn macht, und jemand sagte mir: Er zeigt, was lebendig ist. Und fordert dessen Schutz, würde ich ergänzen. Deshalb kann ich ihn weder ins gute noch ins schlechte Töpfchen werfen, sondern schau bloss zu, was weshalb geschieht.
Das ist ja eben Bewusstheit und Achtsamkeit.
-
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Helmut:
Die Art zu erhalten ist das Bestreben jedweder Spezies gewesen die jemals diese Erde
mit Ihrer Anwesenheit erfreut hat,nur der Mensch hat sich entfernt von diesem Bestreben
weil Er sich halt entwickelt hat,und sich dadurch vom Weg der Erhaltung abgewandt hat,zumindest in
der westlichen Hemisphäre! Aber vielleicht steckt ja ein Plan dahinter? Vielleicht man denke an die alten Ägypter oder ähnlichen Völkern die auf dieser Welt einmal den Ton angegeben haben,vielleicht sind Wir gerade dabei Unterzugehen,um anderen Hochblüten den Weg freizumachen?
Woraus schliesst du das? Es könnte auch Kooperation sein. Oder Vielfalt. Oder nichts. Nur weil es Fortpflanzung gibt und ein paar Theoretiker vor nicht allzu langer Zeit ganz begeistert herausgefunden haben, wie Fortpflanzung funktioniert, heisst das noch lange nicht, dass die Arterhaltung ein Bestreben ist. Interessant ist beispielsweise, dass es kaum Leben gibt, das sich von sich selbst ernährt. Wir essen Pflanzen und Tiere, Tiere essen Tiere und Pflanzen, Pflanzen essen auch was, und irgendwie hängt man so ganz einfach zusammen. Wir sind so stark von Bakterien besiedelt, dass wir bloss eine mehr oder weniger gut funktionierende Petrischale sind. Wenn man in Zyklen denkt, könnte also genauso gut Fressen und Futtersein das Bestreben jedweder Spezies sein, weil sie damit andere erhält.
Ja, ich habe es in einem Beitrag mal als Harmonie (auch eine Form der Liebe) bezeichnet. Kooperation ist die sachlichere Formulierung. Ich denke nicht, dass entscheidend ist, dass sich die Menschheit erhält. Aber das Leben, das erhält sich. Und diese Kooperation unter verschiedensten Lebensformen, die kann einen schon auch demütig werden lassen. Wie so viele andere Dinge.
Demut, Hingabe, Liebe, Bewussheit, Achtsamkeit, das sind Dinge, die für mich Sinn machen. Aber sie sind nicht der Sinn des Lebens. Der verwechselt Christoph was. Beziehungsweise er versteht mich nicht.
Ich bin gar nicht so sicher, ob die von dir verwendeten positiv aufgeladenen Begriffe hilfreich sind. Mich interessiert beispielsweise eher, was denn gemeint ist, wenn jemand sagt, er strebe Harmonie an. Mag er Konflikte, weil man damit Probleme lösen kann? Oder das Gegenteil? Es ist eine Worthülse, die irgendetwas Gutes enthalten soll. Damit positioniert sich das Wort schon mal vorsorglich selbst auf der Seite der Guten. Aber wo's die Guten gibt, gibt's wohl auch die Schlechten. Also frag ich mich dann gleich, was an der Disharmonie eigentlich so interessant ist. Und so weiter und so fort. So geht's mir auch mit der Liebe. Allerdings wird mir auf Spontacts dann gleich mal vorgeworfen, ich sei depressiv, destruktiv, sehr, sehr traurig oder alles zusammen. Jedenfalls hört der Spass bei der Liebe ganz schnell auf. Aber ich bin wohl bloss ein Wortfetischist, um es etwas salopp auszudrücken.
Ja, guter Einwand. So eng wie du das auslegst, meinte ich die Begriffe nicht. Es ist schon faszinierend, wie alles in der Natur ineinander greift. Bernd, meine ich, hat es schon mal vor einiger Zeit geschrieben. In dem Sinne ist auch das Töten eines Gnus durch einen Löwen Harmonie. Liebe ist für mich eine Haltung. Und ja Konflikte können zu Harmonie führen. Und ein Konflikt mit einer liebevollen Grundhaltung ist ein Konflikt. Ein Krieg ist nicht liebevoll.
Ja, und Löwen werden auch zu Nahrung. Daneben gibt's aber noch allerlei anders Zeugs. Nicht nur das, was wir ähnlich finden, weil es lebt, wie wir es nennen. Auch die Unterscheidung in Individuen ist nicht zwingend. Sie ist in unserer Kultur sehr ausgeprägt, aber es gibt welche, bei denen das Ziel von Kindern durchaus erreicht wird, wenn sie sind wie die Eltern. Für uns wär das ein Versagen. Eine Freundin von mir sagte mir, dass sie versuchen wird, nichts zu hinterlassen. Auch möglichst wenig Schmerz, nehme ich an. Jedenfalls fand ich das eine gute, wenn auch ungewöhnliche Idee. Um die Ecke denken ist erfrischend.
Ein hohes Ziel. Bei den Kindern fängt es ja an. Da projizieren die Eltern ihre Vorstellungen (durchaus in vermeintlich guter Absicht) und schon ist das Kind nicht mehr Ich, sondern manipuliert. Leider wird man immer auch Schmerz hinterlassen.
Will man zwar nicht, macht aber Sinn. Trauer ordnet die wichtigen Dinge respektive zeigt ihren Wert so, als wären sie unter einer Lupe. Ich hab mich nach einem schweren Unfall auch mal gefragt, was Schmerz für einen Sinn macht, und jemand sagte mir: Er zeigt, was lebendig ist. Und fordert dessen Schutz, würde ich ergänzen. Deshalb kann ich ihn weder ins gute noch ins schlechte Töpfchen werfen, sondern schau bloss zu, was weshalb geschieht.
-
Ruth H.:
Sepp:
Ruth H.:
Andreas:
Merry:
Christoph:
Merry:
Jeder und jede wird sagen können, was für ihn oder sie der Sinn des Lebens ist. Für mich ist es nicht zu lösen von der Person, die da spricht oder schreibt. Ich habe kürzlich eine Doku über Q-Anon gesehen: alle darin sehen sich in ihrem Tun und Denken begründet im Sinn des Lebens.
Für mich ist klar: wer einen Angriffskrieg führt, hat für mich die Qualifikation verloren, über Frieden und Sicherheit von Menschen zu sprechen. Wer in der AfD ist oder seine Stimme dort abgibt, kann so viel von Gerechtigkeit, Freiheit und Demokratie reden - und doch tatsächlich von Hass, Verachtung und Egezentrik bestimmt sein. Wenn Christian Lindner sich auf der Seite der Bürger, des Klimaschutzes, der Sorge um die Zukunft, der unideologischen Politik einordnet .... na, ihr wisst schon, was ich meine.
Wenn also Chrstoph, Tolle oder wer auch immer behauptet, ein Verständnis vom Sinn des Lebens gewonnen zu haben, dann informiere ich mich über Lebensführung und Gesprächsführung von Tolle und Christoph u.a. selbst, Was ist er für ein Mensch, wie lebt, ernährt, bewegt, entscheidet er sich in seinen bisherigen Lebensjahren. Ich schaue, wie die Personen mit anderen umgehen, wie sie argumentieren und diskutieren und wie sie ihr eigenes Leben gestalten, für welche Wege sie sich entschieden haben, und stelle für mich fest: diese Personen eignen sich nicht für mich als Vorbild fürs Leben, eher fürs Scheitern, für verfehltes Leben, für Leben mit fraglicher Sinngebung, und rufen eher Fragen, Kritik, Besorgnis hervor bei mir.
Um also zu meinen, dass Christoph hier eine brauchbare Antwort zum Sinn des Lebens mit bieten könnte, hätte es auch für mich eine andere Sprache von ihm, einen anderen Umgang von ihm mit den Mitdiskutanten, andere Formen seiner Aktivitäten gebraucht. So aber ist es für mich, als würde ich Christian Linder abnehmen, das er klimanetral lebt (so sagte er mal im Wahlkampf - Begründung von ihm: er zahle für seinen CO2 Verbrauch ja Ausgleich).
Also: jede Person kann und darf und wird eine Meinung über den Sinn des Lebens haben. Aber jede Person hat auch eine Meinung dazu, inwiefern das Leben von dieser Person auch Sinn ausstrahlt. Wenn mir jemand also sagen will, dass der Sinn des Lebens "Erfahrung machen" bedeutet, und ich die Erfahrung mache, dass das Leben desjenigen fragwürdig und kritikwürdig geführt wird, dann fehlt mir bei ihm die Kompetenz, überhaupt etwas Einsichtiges zur Sinnfrage äußern zu können.
Aber es gibt die Menschen, die durch ihre Persönlichkeit, ihre Lebensweise, ihren Umgang mit Mensch und Umwelt durchaus zeigen, dass sie offenbar etwas von Sinn erfahren und mit Leben füllen. Es ist dann mehr als hohle Worte, sondern unterlegt auch durch den Menschen dahinter.
Aber Christoph und die Frage vom Sinn des Lebens?
Und Tönnies über die Frage von guter Tierhaltung?
Und Lindner zur Frage von Klimaschutz?
Und Jesus zur Frage des Älterwerdens?
Und ich selbst zur Frage von knappen prägnanden Beiträgen?
Nöööö! Keine Kompetenz in der Person!
Aber klar darf auch Christoph was zum Sinn des Lebens sagen, oder zu Singleleben, zu Glück usw.
Der Papst wird auch weiterhin ja was sagen zu Sexualität, zur Erziehung von kleinen Jungs, von Bescheidenheit und dem Wert der Frauen.
Aber wenn ich etwas über die Funktion eines Autos wissen will, frage ich einen KFZ-Mechaniker und nicht den Geigenbauer. Wenn ich Erkenntnisse vom Sinn des Lebens mir versprechen will, dann suche ich dies nicht bei der sinnformativen Lebenskunst, sondern bei Menschen, die mit ihrem Leben für sich und für alle eine Sinnhaftigkeit bewahrheitet haben.
Also wäre für mich auch mal interessant: welche Persönlichkeiten haben aus eurer Sicht denn ein Leben mit Sinn geführt? Damit sagen alle natürlich zugleich auch etwas aus, für welchen Sinn sie für sich sebst sich entschieden haben. Mache hier wählen offenbar Esoteriker, Gurus, Spirituelle, die Bühnenredner und Mengen-Betörer, also weniger die Praktier, die Lebensgestalter, die gesellschaftlich Engagierten, die weniger auf Bühnen und mehr in der Geschichte und Gesellschaft wirken.
Ich habe ja schon z.B. beschrieben, welche Personen aus meiner Sicht ein Leben ohne Sinn führen. Positive Personen, deren Leben mir voller Erfassung und Kongruenz mit Sinnhaftigkeit erscheinen, wären für mich persönlich beispielsweise Greta Thunberg, Neven Subotic, António Guterres. Wenn diese mal über "Sinn des Lebens" allgemein nachdenken, philosophieren und hier dann mit uns diskutieren würden, wäre es glaubhafter und ernst zu nehmender als das, was wir sonst hier so lesen dürfen.
Ich halte es für gefährlich, manchen Menschen ein sinnvolleres Leben zuzuschreiben, und anderen, die vielleicht nicht die richtige Reputation mitbringen nicht. Aus meiner Sicht macht jedes Leben Sinn - und jedes trägt dazu bei, dass die Dinge sind, wie sie sind. Selbst ein Leben bis zum Hals in der Sch*, macht Sinn - bildet einen wunderbaren Kontrast zu den üblich-erstrebenswerten Erfahrungen.
Und zu versuchen, den guten Schuster immer seinen Schuhen zu erkennen - na, da wissen wir aus alten Sprichwörtern.... Die Wahrheit kannst Du nur in Dir finden - und dann gehört sie Dir - ist Dein eigen - auch, wenn sie noch so exotisch ist.
Ich würde meinen Arsch verwetten, dass Du an der kleinen Greta mit ihrem mickerigen Plakat müde lächelnd vorbei gelaufen wärst - wie wir alle wahrscheinlich. Fang an, dir selbst zu Vertrauen. Die Art wie Du über diese Welt denkst, wie Du fragst, entscheidet, was Du vorfindest - und all das macht erlebnistechnisch Sinn - aber noch nicht DEN Sinn aller Sinne.
Nochmals: die Sprache verrät den Menschen dahinter. Wer verächtlich "die kleine Greta" sagt oder einen Menschen, der bis zum Hals in der Scheiße steckt, für einen "wunderbaren Kontrast" hält und das Leben von Putin gleichrangig sinnvoll und wichtig für die Welt hält wie eine Schülerin, die sich Sorgen um das Wohl dieser Welt macht... so ein Mensch hat nichts Gutes zur Diskussion über den Sinn des Lebens beizutragen. Ich halte es für gefährlich, wenn manche Menschen dir sinnvolle Äußerungen zu Lebensfragen zuschreiben.
Somit sagst du in keinem Beitrag hier etwas zur Frage nach dem Sinn des Lebens, sondern sagst immer nur etwas zur Frage, welch ein Mensch du bist. Und deine Beiträge machen erlebnistechnisch keinen Sinn - außer natürlich für dich selbst und dein Ego, weil du ohne deine Beiträge und ohne deine Herabsetzung anderer Menschen keinen Sinn für dich mehr erleben und erfahren würdest. Ohne deine Sicht auf die Sinnfrage wärst du leer. Die Greta war auch mit ihren Zweifeln, Sorgen, offenen Fragen immer schon größer als die großen Egos dieser Welt - und viel näher dran am Sinn und am Lebenskern.
Und eine große Wahrheit kannst du, Christoph, nicht widerlegen: keiner hier ist so fern von der Erkenntnis, was DER Sinn des Lebens ist wie DU! Deine Sprache, deine Denkweise, deine Sicht auf dich selbst offenbart dies. Und ja, einen guten Schuster erkennt man an den Schuhen. Und ein Diktator achtet keine Menschenrechte. Ein Metzger ist kein guter Veganer. Ein Atomkraftwerk ist nicht sicherer als eine Blume. Ein Christoph mit Seminaren, Homepage und Beiträgen kann von seinen Erfahrungen als Redner für unsichere Suchende eine Kompetenz sein, aber nicht als Quelle für die wichtigsten Fragen und Bedürfnisse von uns Menschen - nicht so, wie du dich über spontacts erlebnistetechnisch erlebt wirst.
Der Sinn des Lebens? Auch manchmal den Unsinn definieren.
JA. Für mich ist das gestört. Wie meistens, macht sich der Bock zum Gärtner. Treffende Worte. Chapeau.
Um nur mal zwei zu erwähnen die schon längst verstorben sind , wuerde ich Albert Schweizer und Beat Richner erwähnen. Das waren zwei die wohl nicht viel hinterfragten was fuer sie Sinn im Leben macht. Sie taten es einfach. Und vielleicht war gerade das der Sinn ihres Lebens. Und im weiteren Einstein.Lumiere, Curie ect. und viele mehr die forschten. Sie taten und fanden das was fuer sie Sinn im Leben machte. Sie brauchten nicht zu suchen.
Bruno Manser hast du vergessen....
Ja stimmt. Hast recht. Ihn bewunderte ich auch. Ich habe den Film ueber sein Leben gesehen. Seine Fotorepotagen sind faszinierend.
Alles nur Erfahrungen. (Scherz)
-
Sepp:
Ruth H.:
Andreas:
Merry:
Christoph:
Merry:
Jeder und jede wird sagen können, was für ihn oder sie der Sinn des Lebens ist. Für mich ist es nicht zu lösen von der Person, die da spricht oder schreibt. Ich habe kürzlich eine Doku über Q-Anon gesehen: alle darin sehen sich in ihrem Tun und Denken begründet im Sinn des Lebens.
Für mich ist klar: wer einen Angriffskrieg führt, hat für mich die Qualifikation verloren, über Frieden und Sicherheit von Menschen zu sprechen. Wer in der AfD ist oder seine Stimme dort abgibt, kann so viel von Gerechtigkeit, Freiheit und Demokratie reden - und doch tatsächlich von Hass, Verachtung und Egezentrik bestimmt sein. Wenn Christian Lindner sich auf der Seite der Bürger, des Klimaschutzes, der Sorge um die Zukunft, der unideologischen Politik einordnet .... na, ihr wisst schon, was ich meine.
Wenn also Chrstoph, Tolle oder wer auch immer behauptet, ein Verständnis vom Sinn des Lebens gewonnen zu haben, dann informiere ich mich über Lebensführung und Gesprächsführung von Tolle und Christoph u.a. selbst, Was ist er für ein Mensch, wie lebt, ernährt, bewegt, entscheidet er sich in seinen bisherigen Lebensjahren. Ich schaue, wie die Personen mit anderen umgehen, wie sie argumentieren und diskutieren und wie sie ihr eigenes Leben gestalten, für welche Wege sie sich entschieden haben, und stelle für mich fest: diese Personen eignen sich nicht für mich als Vorbild fürs Leben, eher fürs Scheitern, für verfehltes Leben, für Leben mit fraglicher Sinngebung, und rufen eher Fragen, Kritik, Besorgnis hervor bei mir.
Um also zu meinen, dass Christoph hier eine brauchbare Antwort zum Sinn des Lebens mit bieten könnte, hätte es auch für mich eine andere Sprache von ihm, einen anderen Umgang von ihm mit den Mitdiskutanten, andere Formen seiner Aktivitäten gebraucht. So aber ist es für mich, als würde ich Christian Linder abnehmen, das er klimanetral lebt (so sagte er mal im Wahlkampf - Begründung von ihm: er zahle für seinen CO2 Verbrauch ja Ausgleich).
Also: jede Person kann und darf und wird eine Meinung über den Sinn des Lebens haben. Aber jede Person hat auch eine Meinung dazu, inwiefern das Leben von dieser Person auch Sinn ausstrahlt. Wenn mir jemand also sagen will, dass der Sinn des Lebens "Erfahrung machen" bedeutet, und ich die Erfahrung mache, dass das Leben desjenigen fragwürdig und kritikwürdig geführt wird, dann fehlt mir bei ihm die Kompetenz, überhaupt etwas Einsichtiges zur Sinnfrage äußern zu können.
Aber es gibt die Menschen, die durch ihre Persönlichkeit, ihre Lebensweise, ihren Umgang mit Mensch und Umwelt durchaus zeigen, dass sie offenbar etwas von Sinn erfahren und mit Leben füllen. Es ist dann mehr als hohle Worte, sondern unterlegt auch durch den Menschen dahinter.
Aber Christoph und die Frage vom Sinn des Lebens?
Und Tönnies über die Frage von guter Tierhaltung?
Und Lindner zur Frage von Klimaschutz?
Und Jesus zur Frage des Älterwerdens?
Und ich selbst zur Frage von knappen prägnanden Beiträgen?
Nöööö! Keine Kompetenz in der Person!
Aber klar darf auch Christoph was zum Sinn des Lebens sagen, oder zu Singleleben, zu Glück usw.
Der Papst wird auch weiterhin ja was sagen zu Sexualität, zur Erziehung von kleinen Jungs, von Bescheidenheit und dem Wert der Frauen.
Aber wenn ich etwas über die Funktion eines Autos wissen will, frage ich einen KFZ-Mechaniker und nicht den Geigenbauer. Wenn ich Erkenntnisse vom Sinn des Lebens mir versprechen will, dann suche ich dies nicht bei der sinnformativen Lebenskunst, sondern bei Menschen, die mit ihrem Leben für sich und für alle eine Sinnhaftigkeit bewahrheitet haben.
Also wäre für mich auch mal interessant: welche Persönlichkeiten haben aus eurer Sicht denn ein Leben mit Sinn geführt? Damit sagen alle natürlich zugleich auch etwas aus, für welchen Sinn sie für sich sebst sich entschieden haben. Mache hier wählen offenbar Esoteriker, Gurus, Spirituelle, die Bühnenredner und Mengen-Betörer, also weniger die Praktier, die Lebensgestalter, die gesellschaftlich Engagierten, die weniger auf Bühnen und mehr in der Geschichte und Gesellschaft wirken.
Ich habe ja schon z.B. beschrieben, welche Personen aus meiner Sicht ein Leben ohne Sinn führen. Positive Personen, deren Leben mir voller Erfassung und Kongruenz mit Sinnhaftigkeit erscheinen, wären für mich persönlich beispielsweise Greta Thunberg, Neven Subotic, António Guterres. Wenn diese mal über "Sinn des Lebens" allgemein nachdenken, philosophieren und hier dann mit uns diskutieren würden, wäre es glaubhafter und ernst zu nehmender als das, was wir sonst hier so lesen dürfen.
Ich halte es für gefährlich, manchen Menschen ein sinnvolleres Leben zuzuschreiben, und anderen, die vielleicht nicht die richtige Reputation mitbringen nicht. Aus meiner Sicht macht jedes Leben Sinn - und jedes trägt dazu bei, dass die Dinge sind, wie sie sind. Selbst ein Leben bis zum Hals in der Sch*, macht Sinn - bildet einen wunderbaren Kontrast zu den üblich-erstrebenswerten Erfahrungen.
Und zu versuchen, den guten Schuster immer seinen Schuhen zu erkennen - na, da wissen wir aus alten Sprichwörtern.... Die Wahrheit kannst Du nur in Dir finden - und dann gehört sie Dir - ist Dein eigen - auch, wenn sie noch so exotisch ist.
Ich würde meinen Arsch verwetten, dass Du an der kleinen Greta mit ihrem mickerigen Plakat müde lächelnd vorbei gelaufen wärst - wie wir alle wahrscheinlich. Fang an, dir selbst zu Vertrauen. Die Art wie Du über diese Welt denkst, wie Du fragst, entscheidet, was Du vorfindest - und all das macht erlebnistechnisch Sinn - aber noch nicht DEN Sinn aller Sinne.
Nochmals: die Sprache verrät den Menschen dahinter. Wer verächtlich "die kleine Greta" sagt oder einen Menschen, der bis zum Hals in der Scheiße steckt, für einen "wunderbaren Kontrast" hält und das Leben von Putin gleichrangig sinnvoll und wichtig für die Welt hält wie eine Schülerin, die sich Sorgen um das Wohl dieser Welt macht... so ein Mensch hat nichts Gutes zur Diskussion über den Sinn des Lebens beizutragen. Ich halte es für gefährlich, wenn manche Menschen dir sinnvolle Äußerungen zu Lebensfragen zuschreiben.
Somit sagst du in keinem Beitrag hier etwas zur Frage nach dem Sinn des Lebens, sondern sagst immer nur etwas zur Frage, welch ein Mensch du bist. Und deine Beiträge machen erlebnistechnisch keinen Sinn - außer natürlich für dich selbst und dein Ego, weil du ohne deine Beiträge und ohne deine Herabsetzung anderer Menschen keinen Sinn für dich mehr erleben und erfahren würdest. Ohne deine Sicht auf die Sinnfrage wärst du leer. Die Greta war auch mit ihren Zweifeln, Sorgen, offenen Fragen immer schon größer als die großen Egos dieser Welt - und viel näher dran am Sinn und am Lebenskern.
Und eine große Wahrheit kannst du, Christoph, nicht widerlegen: keiner hier ist so fern von der Erkenntnis, was DER Sinn des Lebens ist wie DU! Deine Sprache, deine Denkweise, deine Sicht auf dich selbst offenbart dies. Und ja, einen guten Schuster erkennt man an den Schuhen. Und ein Diktator achtet keine Menschenrechte. Ein Metzger ist kein guter Veganer. Ein Atomkraftwerk ist nicht sicherer als eine Blume. Ein Christoph mit Seminaren, Homepage und Beiträgen kann von seinen Erfahrungen als Redner für unsichere Suchende eine Kompetenz sein, aber nicht als Quelle für die wichtigsten Fragen und Bedürfnisse von uns Menschen - nicht so, wie du dich über spontacts erlebnistetechnisch erlebt wirst.
Der Sinn des Lebens? Auch manchmal den Unsinn definieren.
JA. Für mich ist das gestört. Wie meistens, macht sich der Bock zum Gärtner. Treffende Worte. Chapeau.
Um nur mal zwei zu erwähnen die schon längst verstorben sind , wuerde ich Albert Schweizer und Beat Richner erwähnen. Das waren zwei die wohl nicht viel hinterfragten was fuer sie Sinn im Leben macht. Sie taten es einfach. Und vielleicht war gerade das der Sinn ihres Lebens. Und im weiteren Einstein.Lumiere, Curie ect. und viele mehr die forschten. Sie taten und fanden das was fuer sie Sinn im Leben machte. Sie brauchten nicht zu suchen.
Bruno Manser hast du vergessen....
Ja stimmt. Hast recht. Ihn bewunderte ich auch. Ich habe den Film ueber sein Leben gesehen. Seine Fotorepotagen sind faszinierend.
-
Ruth H.:
Andreas:
Merry:
Christoph:
Merry:
Jeder und jede wird sagen können, was für ihn oder sie der Sinn des Lebens ist. Für mich ist es nicht zu lösen von der Person, die da spricht oder schreibt. Ich habe kürzlich eine Doku über Q-Anon gesehen: alle darin sehen sich in ihrem Tun und Denken begründet im Sinn des Lebens.
Für mich ist klar: wer einen Angriffskrieg führt, hat für mich die Qualifikation verloren, über Frieden und Sicherheit von Menschen zu sprechen. Wer in der AfD ist oder seine Stimme dort abgibt, kann so viel von Gerechtigkeit, Freiheit und Demokratie reden - und doch tatsächlich von Hass, Verachtung und Egezentrik bestimmt sein. Wenn Christian Lindner sich auf der Seite der Bürger, des Klimaschutzes, der Sorge um die Zukunft, der unideologischen Politik einordnet .... na, ihr wisst schon, was ich meine.
Wenn also Chrstoph, Tolle oder wer auch immer behauptet, ein Verständnis vom Sinn des Lebens gewonnen zu haben, dann informiere ich mich über Lebensführung und Gesprächsführung von Tolle und Christoph u.a. selbst, Was ist er für ein Mensch, wie lebt, ernährt, bewegt, entscheidet er sich in seinen bisherigen Lebensjahren. Ich schaue, wie die Personen mit anderen umgehen, wie sie argumentieren und diskutieren und wie sie ihr eigenes Leben gestalten, für welche Wege sie sich entschieden haben, und stelle für mich fest: diese Personen eignen sich nicht für mich als Vorbild fürs Leben, eher fürs Scheitern, für verfehltes Leben, für Leben mit fraglicher Sinngebung, und rufen eher Fragen, Kritik, Besorgnis hervor bei mir.
Um also zu meinen, dass Christoph hier eine brauchbare Antwort zum Sinn des Lebens mit bieten könnte, hätte es auch für mich eine andere Sprache von ihm, einen anderen Umgang von ihm mit den Mitdiskutanten, andere Formen seiner Aktivitäten gebraucht. So aber ist es für mich, als würde ich Christian Linder abnehmen, das er klimanetral lebt (so sagte er mal im Wahlkampf - Begründung von ihm: er zahle für seinen CO2 Verbrauch ja Ausgleich).
Also: jede Person kann und darf und wird eine Meinung über den Sinn des Lebens haben. Aber jede Person hat auch eine Meinung dazu, inwiefern das Leben von dieser Person auch Sinn ausstrahlt. Wenn mir jemand also sagen will, dass der Sinn des Lebens "Erfahrung machen" bedeutet, und ich die Erfahrung mache, dass das Leben desjenigen fragwürdig und kritikwürdig geführt wird, dann fehlt mir bei ihm die Kompetenz, überhaupt etwas Einsichtiges zur Sinnfrage äußern zu können.
Aber es gibt die Menschen, die durch ihre Persönlichkeit, ihre Lebensweise, ihren Umgang mit Mensch und Umwelt durchaus zeigen, dass sie offenbar etwas von Sinn erfahren und mit Leben füllen. Es ist dann mehr als hohle Worte, sondern unterlegt auch durch den Menschen dahinter.
Aber Christoph und die Frage vom Sinn des Lebens?
Und Tönnies über die Frage von guter Tierhaltung?
Und Lindner zur Frage von Klimaschutz?
Und Jesus zur Frage des Älterwerdens?
Und ich selbst zur Frage von knappen prägnanden Beiträgen?
Nöööö! Keine Kompetenz in der Person!
Aber klar darf auch Christoph was zum Sinn des Lebens sagen, oder zu Singleleben, zu Glück usw.
Der Papst wird auch weiterhin ja was sagen zu Sexualität, zur Erziehung von kleinen Jungs, von Bescheidenheit und dem Wert der Frauen.
Aber wenn ich etwas über die Funktion eines Autos wissen will, frage ich einen KFZ-Mechaniker und nicht den Geigenbauer. Wenn ich Erkenntnisse vom Sinn des Lebens mir versprechen will, dann suche ich dies nicht bei der sinnformativen Lebenskunst, sondern bei Menschen, die mit ihrem Leben für sich und für alle eine Sinnhaftigkeit bewahrheitet haben.
Also wäre für mich auch mal interessant: welche Persönlichkeiten haben aus eurer Sicht denn ein Leben mit Sinn geführt? Damit sagen alle natürlich zugleich auch etwas aus, für welchen Sinn sie für sich sebst sich entschieden haben. Mache hier wählen offenbar Esoteriker, Gurus, Spirituelle, die Bühnenredner und Mengen-Betörer, also weniger die Praktier, die Lebensgestalter, die gesellschaftlich Engagierten, die weniger auf Bühnen und mehr in der Geschichte und Gesellschaft wirken.
Ich habe ja schon z.B. beschrieben, welche Personen aus meiner Sicht ein Leben ohne Sinn führen. Positive Personen, deren Leben mir voller Erfassung und Kongruenz mit Sinnhaftigkeit erscheinen, wären für mich persönlich beispielsweise Greta Thunberg, Neven Subotic, António Guterres. Wenn diese mal über "Sinn des Lebens" allgemein nachdenken, philosophieren und hier dann mit uns diskutieren würden, wäre es glaubhafter und ernst zu nehmender als das, was wir sonst hier so lesen dürfen.
Ich halte es für gefährlich, manchen Menschen ein sinnvolleres Leben zuzuschreiben, und anderen, die vielleicht nicht die richtige Reputation mitbringen nicht. Aus meiner Sicht macht jedes Leben Sinn - und jedes trägt dazu bei, dass die Dinge sind, wie sie sind. Selbst ein Leben bis zum Hals in der Sch*, macht Sinn - bildet einen wunderbaren Kontrast zu den üblich-erstrebenswerten Erfahrungen.
Und zu versuchen, den guten Schuster immer seinen Schuhen zu erkennen - na, da wissen wir aus alten Sprichwörtern.... Die Wahrheit kannst Du nur in Dir finden - und dann gehört sie Dir - ist Dein eigen - auch, wenn sie noch so exotisch ist.
Ich würde meinen Arsch verwetten, dass Du an der kleinen Greta mit ihrem mickerigen Plakat müde lächelnd vorbei gelaufen wärst - wie wir alle wahrscheinlich. Fang an, dir selbst zu Vertrauen. Die Art wie Du über diese Welt denkst, wie Du fragst, entscheidet, was Du vorfindest - und all das macht erlebnistechnisch Sinn - aber noch nicht DEN Sinn aller Sinne.
Nochmals: die Sprache verrät den Menschen dahinter. Wer verächtlich "die kleine Greta" sagt oder einen Menschen, der bis zum Hals in der Scheiße steckt, für einen "wunderbaren Kontrast" hält und das Leben von Putin gleichrangig sinnvoll und wichtig für die Welt hält wie eine Schülerin, die sich Sorgen um das Wohl dieser Welt macht... so ein Mensch hat nichts Gutes zur Diskussion über den Sinn des Lebens beizutragen. Ich halte es für gefährlich, wenn manche Menschen dir sinnvolle Äußerungen zu Lebensfragen zuschreiben.
Somit sagst du in keinem Beitrag hier etwas zur Frage nach dem Sinn des Lebens, sondern sagst immer nur etwas zur Frage, welch ein Mensch du bist. Und deine Beiträge machen erlebnistechnisch keinen Sinn - außer natürlich für dich selbst und dein Ego, weil du ohne deine Beiträge und ohne deine Herabsetzung anderer Menschen keinen Sinn für dich mehr erleben und erfahren würdest. Ohne deine Sicht auf die Sinnfrage wärst du leer. Die Greta war auch mit ihren Zweifeln, Sorgen, offenen Fragen immer schon größer als die großen Egos dieser Welt - und viel näher dran am Sinn und am Lebenskern.
Und eine große Wahrheit kannst du, Christoph, nicht widerlegen: keiner hier ist so fern von der Erkenntnis, was DER Sinn des Lebens ist wie DU! Deine Sprache, deine Denkweise, deine Sicht auf dich selbst offenbart dies. Und ja, einen guten Schuster erkennt man an den Schuhen. Und ein Diktator achtet keine Menschenrechte. Ein Metzger ist kein guter Veganer. Ein Atomkraftwerk ist nicht sicherer als eine Blume. Ein Christoph mit Seminaren, Homepage und Beiträgen kann von seinen Erfahrungen als Redner für unsichere Suchende eine Kompetenz sein, aber nicht als Quelle für die wichtigsten Fragen und Bedürfnisse von uns Menschen - nicht so, wie du dich über spontacts erlebnistetechnisch erlebt wirst.
Der Sinn des Lebens? Auch manchmal den Unsinn definieren.
JA. Für mich ist das gestört. Wie meistens, macht sich der Bock zum Gärtner. Treffende Worte. Chapeau.
Um nur mal zwei zu erwähnen die schon längst verstorben sind , wuerde ich Albert Schweizer und Beat Richner erwähnen. Das waren zwei die wohl nicht viel hinterfragten was fuer sie Sinn im Leben macht. Sie taten es einfach. Und vielleicht war gerade das der Sinn ihres Lebens. Und im weiteren Einstein.Lumiere, Curie ect. und viele mehr die forschten. Sie taten und fanden das was fuer sie Sinn im Leben machte. Sie brauchten nicht zu suchen.
Bruno Manser hast du vergessen....
-
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Helmut:
Die Art zu erhalten ist das Bestreben jedweder Spezies gewesen die jemals diese Erde
mit Ihrer Anwesenheit erfreut hat,nur der Mensch hat sich entfernt von diesem Bestreben
weil Er sich halt entwickelt hat,und sich dadurch vom Weg der Erhaltung abgewandt hat,zumindest in
der westlichen Hemisphäre! Aber vielleicht steckt ja ein Plan dahinter? Vielleicht man denke an die alten Ägypter oder ähnlichen Völkern die auf dieser Welt einmal den Ton angegeben haben,vielleicht sind Wir gerade dabei Unterzugehen,um anderen Hochblüten den Weg freizumachen?
Woraus schliesst du das? Es könnte auch Kooperation sein. Oder Vielfalt. Oder nichts. Nur weil es Fortpflanzung gibt und ein paar Theoretiker vor nicht allzu langer Zeit ganz begeistert herausgefunden haben, wie Fortpflanzung funktioniert, heisst das noch lange nicht, dass die Arterhaltung ein Bestreben ist. Interessant ist beispielsweise, dass es kaum Leben gibt, das sich von sich selbst ernährt. Wir essen Pflanzen und Tiere, Tiere essen Tiere und Pflanzen, Pflanzen essen auch was, und irgendwie hängt man so ganz einfach zusammen. Wir sind so stark von Bakterien besiedelt, dass wir bloss eine mehr oder weniger gut funktionierende Petrischale sind. Wenn man in Zyklen denkt, könnte also genauso gut Fressen und Futtersein das Bestreben jedweder Spezies sein, weil sie damit andere erhält.
Ja, ich habe es in einem Beitrag mal als Harmonie (auch eine Form der Liebe) bezeichnet. Kooperation ist die sachlichere Formulierung. Ich denke nicht, dass entscheidend ist, dass sich die Menschheit erhält. Aber das Leben, das erhält sich. Und diese Kooperation unter verschiedensten Lebensformen, die kann einen schon auch demütig werden lassen. Wie so viele andere Dinge.
Demut, Hingabe, Liebe, Bewussheit, Achtsamkeit, das sind Dinge, die für mich Sinn machen. Aber sie sind nicht der Sinn des Lebens. Der verwechselt Christoph was. Beziehungsweise er versteht mich nicht.
Ich bin gar nicht so sicher, ob die von dir verwendeten positiv aufgeladenen Begriffe hilfreich sind. Mich interessiert beispielsweise eher, was denn gemeint ist, wenn jemand sagt, er strebe Harmonie an. Mag er Konflikte, weil man damit Probleme lösen kann? Oder das Gegenteil? Es ist eine Worthülse, die irgendetwas Gutes enthalten soll. Damit positioniert sich das Wort schon mal vorsorglich selbst auf der Seite der Guten. Aber wo's die Guten gibt, gibt's wohl auch die Schlechten. Also frag ich mich dann gleich, was an der Disharmonie eigentlich so interessant ist. Und so weiter und so fort. So geht's mir auch mit der Liebe. Allerdings wird mir auf Spontacts dann gleich mal vorgeworfen, ich sei depressiv, destruktiv, sehr, sehr traurig oder alles zusammen. Jedenfalls hört der Spass bei der Liebe ganz schnell auf. Aber ich bin wohl bloss ein Wortfetischist, um es etwas salopp auszudrücken.
Ja, guter Einwand. So eng wie du das auslegst, meinte ich die Begriffe nicht. Es ist schon faszinierend, wie alles in der Natur ineinander greift. Bernd, meine ich, hat es schon mal vor einiger Zeit geschrieben. In dem Sinne ist auch das Töten eines Gnus durch einen Löwen Harmonie. Liebe ist für mich eine Haltung. Und ja Konflikte können zu Harmonie führen. Und ein Konflikt mit einer liebevollen Grundhaltung ist ein Konflikt. Ein Krieg ist nicht liebevoll.
Ja, und Löwen werden auch zu Nahrung. Daneben gibt's aber noch allerlei anders Zeugs. Nicht nur das, was wir ähnlich finden, weil es lebt, wie wir es nennen. Auch die Unterscheidung in Individuen ist nicht zwingend. Sie ist in unserer Kultur sehr ausgeprägt, aber es gibt welche, bei denen das Ziel von Kindern durchaus erreicht wird, wenn sie sind wie die Eltern. Für uns wär das ein Versagen. Eine Freundin von mir sagte mir, dass sie versuchen wird, nichts zu hinterlassen. Auch möglichst wenig Schmerz, nehme ich an. Jedenfalls fand ich das eine gute, wenn auch ungewöhnliche Idee. Um die Ecke denken ist erfrischend.
Ein hohes Ziel. Bei den Kindern fängt es ja an. Da projizieren die Eltern ihre Vorstellungen (durchaus in vermeintlich guter Absicht) und schon ist das Kind nicht mehr Ich, sondern manipuliert. Leider wird man immer auch Schmerz hinterlassen.
-
Andreas:
Merry:
Christoph:
Merry:
Jeder und jede wird sagen können, was für ihn oder sie der Sinn des Lebens ist. Für mich ist es nicht zu lösen von der Person, die da spricht oder schreibt. Ich habe kürzlich eine Doku über Q-Anon gesehen: alle darin sehen sich in ihrem Tun und Denken begründet im Sinn des Lebens.
Für mich ist klar: wer einen Angriffskrieg führt, hat für mich die Qualifikation verloren, über Frieden und Sicherheit von Menschen zu sprechen. Wer in der AfD ist oder seine Stimme dort abgibt, kann so viel von Gerechtigkeit, Freiheit und Demokratie reden - und doch tatsächlich von Hass, Verachtung und Egezentrik bestimmt sein. Wenn Christian Lindner sich auf der Seite der Bürger, des Klimaschutzes, der Sorge um die Zukunft, der unideologischen Politik einordnet .... na, ihr wisst schon, was ich meine.
Wenn also Chrstoph, Tolle oder wer auch immer behauptet, ein Verständnis vom Sinn des Lebens gewonnen zu haben, dann informiere ich mich über Lebensführung und Gesprächsführung von Tolle und Christoph u.a. selbst, Was ist er für ein Mensch, wie lebt, ernährt, bewegt, entscheidet er sich in seinen bisherigen Lebensjahren. Ich schaue, wie die Personen mit anderen umgehen, wie sie argumentieren und diskutieren und wie sie ihr eigenes Leben gestalten, für welche Wege sie sich entschieden haben, und stelle für mich fest: diese Personen eignen sich nicht für mich als Vorbild fürs Leben, eher fürs Scheitern, für verfehltes Leben, für Leben mit fraglicher Sinngebung, und rufen eher Fragen, Kritik, Besorgnis hervor bei mir.
Um also zu meinen, dass Christoph hier eine brauchbare Antwort zum Sinn des Lebens mit bieten könnte, hätte es auch für mich eine andere Sprache von ihm, einen anderen Umgang von ihm mit den Mitdiskutanten, andere Formen seiner Aktivitäten gebraucht. So aber ist es für mich, als würde ich Christian Linder abnehmen, das er klimanetral lebt (so sagte er mal im Wahlkampf - Begründung von ihm: er zahle für seinen CO2 Verbrauch ja Ausgleich).
Also: jede Person kann und darf und wird eine Meinung über den Sinn des Lebens haben. Aber jede Person hat auch eine Meinung dazu, inwiefern das Leben von dieser Person auch Sinn ausstrahlt. Wenn mir jemand also sagen will, dass der Sinn des Lebens "Erfahrung machen" bedeutet, und ich die Erfahrung mache, dass das Leben desjenigen fragwürdig und kritikwürdig geführt wird, dann fehlt mir bei ihm die Kompetenz, überhaupt etwas Einsichtiges zur Sinnfrage äußern zu können.
Aber es gibt die Menschen, die durch ihre Persönlichkeit, ihre Lebensweise, ihren Umgang mit Mensch und Umwelt durchaus zeigen, dass sie offenbar etwas von Sinn erfahren und mit Leben füllen. Es ist dann mehr als hohle Worte, sondern unterlegt auch durch den Menschen dahinter.
Aber Christoph und die Frage vom Sinn des Lebens?
Und Tönnies über die Frage von guter Tierhaltung?
Und Lindner zur Frage von Klimaschutz?
Und Jesus zur Frage des Älterwerdens?
Und ich selbst zur Frage von knappen prägnanden Beiträgen?
Nöööö! Keine Kompetenz in der Person!
Aber klar darf auch Christoph was zum Sinn des Lebens sagen, oder zu Singleleben, zu Glück usw.
Der Papst wird auch weiterhin ja was sagen zu Sexualität, zur Erziehung von kleinen Jungs, von Bescheidenheit und dem Wert der Frauen.
Aber wenn ich etwas über die Funktion eines Autos wissen will, frage ich einen KFZ-Mechaniker und nicht den Geigenbauer. Wenn ich Erkenntnisse vom Sinn des Lebens mir versprechen will, dann suche ich dies nicht bei der sinnformativen Lebenskunst, sondern bei Menschen, die mit ihrem Leben für sich und für alle eine Sinnhaftigkeit bewahrheitet haben.
Also wäre für mich auch mal interessant: welche Persönlichkeiten haben aus eurer Sicht denn ein Leben mit Sinn geführt? Damit sagen alle natürlich zugleich auch etwas aus, für welchen Sinn sie für sich sebst sich entschieden haben. Mache hier wählen offenbar Esoteriker, Gurus, Spirituelle, die Bühnenredner und Mengen-Betörer, also weniger die Praktier, die Lebensgestalter, die gesellschaftlich Engagierten, die weniger auf Bühnen und mehr in der Geschichte und Gesellschaft wirken.
Ich habe ja schon z.B. beschrieben, welche Personen aus meiner Sicht ein Leben ohne Sinn führen. Positive Personen, deren Leben mir voller Erfassung und Kongruenz mit Sinnhaftigkeit erscheinen, wären für mich persönlich beispielsweise Greta Thunberg, Neven Subotic, António Guterres. Wenn diese mal über "Sinn des Lebens" allgemein nachdenken, philosophieren und hier dann mit uns diskutieren würden, wäre es glaubhafter und ernst zu nehmender als das, was wir sonst hier so lesen dürfen.
Ich halte es für gefährlich, manchen Menschen ein sinnvolleres Leben zuzuschreiben, und anderen, die vielleicht nicht die richtige Reputation mitbringen nicht. Aus meiner Sicht macht jedes Leben Sinn - und jedes trägt dazu bei, dass die Dinge sind, wie sie sind. Selbst ein Leben bis zum Hals in der Sch*, macht Sinn - bildet einen wunderbaren Kontrast zu den üblich-erstrebenswerten Erfahrungen.
Und zu versuchen, den guten Schuster immer seinen Schuhen zu erkennen - na, da wissen wir aus alten Sprichwörtern.... Die Wahrheit kannst Du nur in Dir finden - und dann gehört sie Dir - ist Dein eigen - auch, wenn sie noch so exotisch ist.
Ich würde meinen Arsch verwetten, dass Du an der kleinen Greta mit ihrem mickerigen Plakat müde lächelnd vorbei gelaufen wärst - wie wir alle wahrscheinlich. Fang an, dir selbst zu Vertrauen. Die Art wie Du über diese Welt denkst, wie Du fragst, entscheidet, was Du vorfindest - und all das macht erlebnistechnisch Sinn - aber noch nicht DEN Sinn aller Sinne.
Nochmals: die Sprache verrät den Menschen dahinter. Wer verächtlich "die kleine Greta" sagt oder einen Menschen, der bis zum Hals in der Scheiße steckt, für einen "wunderbaren Kontrast" hält und das Leben von Putin gleichrangig sinnvoll und wichtig für die Welt hält wie eine Schülerin, die sich Sorgen um das Wohl dieser Welt macht... so ein Mensch hat nichts Gutes zur Diskussion über den Sinn des Lebens beizutragen. Ich halte es für gefährlich, wenn manche Menschen dir sinnvolle Äußerungen zu Lebensfragen zuschreiben.
Somit sagst du in keinem Beitrag hier etwas zur Frage nach dem Sinn des Lebens, sondern sagst immer nur etwas zur Frage, welch ein Mensch du bist. Und deine Beiträge machen erlebnistechnisch keinen Sinn - außer natürlich für dich selbst und dein Ego, weil du ohne deine Beiträge und ohne deine Herabsetzung anderer Menschen keinen Sinn für dich mehr erleben und erfahren würdest. Ohne deine Sicht auf die Sinnfrage wärst du leer. Die Greta war auch mit ihren Zweifeln, Sorgen, offenen Fragen immer schon größer als die großen Egos dieser Welt - und viel näher dran am Sinn und am Lebenskern.
Und eine große Wahrheit kannst du, Christoph, nicht widerlegen: keiner hier ist so fern von der Erkenntnis, was DER Sinn des Lebens ist wie DU! Deine Sprache, deine Denkweise, deine Sicht auf dich selbst offenbart dies. Und ja, einen guten Schuster erkennt man an den Schuhen. Und ein Diktator achtet keine Menschenrechte. Ein Metzger ist kein guter Veganer. Ein Atomkraftwerk ist nicht sicherer als eine Blume. Ein Christoph mit Seminaren, Homepage und Beiträgen kann von seinen Erfahrungen als Redner für unsichere Suchende eine Kompetenz sein, aber nicht als Quelle für die wichtigsten Fragen und Bedürfnisse von uns Menschen - nicht so, wie du dich über spontacts erlebnistetechnisch erlebt wirst.
Der Sinn des Lebens? Auch manchmal den Unsinn definieren.
JA. Für mich ist das gestört. Wie meistens, macht sich der Bock zum Gärtner. Treffende Worte. Chapeau.
Um nur mal zwei zu erwähnen die schon längst verstorben sind , wuerde ich Albert Schweizer und Beat Richner erwähnen. Das waren zwei die wohl nicht viel hinterfragten was fuer sie Sinn im Leben macht. Sie taten es einfach. Und vielleicht war gerade das der Sinn ihres Lebens. Und im weiteren Einstein.Lumiere, Curie ect. und viele mehr die forschten. Sie taten und fanden das was fuer sie Sinn im Leben machte. Sie brauchten nicht zu suchen.
-
Andreas:
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Helmut:
Die Art zu erhalten ist das Bestreben jedweder Spezies gewesen die jemals diese Erde
mit Ihrer Anwesenheit erfreut hat,nur der Mensch hat sich entfernt von diesem Bestreben
weil Er sich halt entwickelt hat,und sich dadurch vom Weg der Erhaltung abgewandt hat,zumindest in
der westlichen Hemisphäre! Aber vielleicht steckt ja ein Plan dahinter? Vielleicht man denke an die alten Ägypter oder ähnlichen Völkern die auf dieser Welt einmal den Ton angegeben haben,vielleicht sind Wir gerade dabei Unterzugehen,um anderen Hochblüten den Weg freizumachen?
Woraus schliesst du das? Es könnte auch Kooperation sein. Oder Vielfalt. Oder nichts. Nur weil es Fortpflanzung gibt und ein paar Theoretiker vor nicht allzu langer Zeit ganz begeistert herausgefunden haben, wie Fortpflanzung funktioniert, heisst das noch lange nicht, dass die Arterhaltung ein Bestreben ist. Interessant ist beispielsweise, dass es kaum Leben gibt, das sich von sich selbst ernährt. Wir essen Pflanzen und Tiere, Tiere essen Tiere und Pflanzen, Pflanzen essen auch was, und irgendwie hängt man so ganz einfach zusammen. Wir sind so stark von Bakterien besiedelt, dass wir bloss eine mehr oder weniger gut funktionierende Petrischale sind. Wenn man in Zyklen denkt, könnte also genauso gut Fressen und Futtersein das Bestreben jedweder Spezies sein, weil sie damit andere erhält.
Ja, ich habe es in einem Beitrag mal als Harmonie (auch eine Form der Liebe) bezeichnet. Kooperation ist die sachlichere Formulierung. Ich denke nicht, dass entscheidend ist, dass sich die Menschheit erhält. Aber das Leben, das erhält sich. Und diese Kooperation unter verschiedensten Lebensformen, die kann einen schon auch demütig werden lassen. Wie so viele andere Dinge.
Demut, Hingabe, Liebe, Bewussheit, Achtsamkeit, das sind Dinge, die für mich Sinn machen. Aber sie sind nicht der Sinn des Lebens. Der verwechselt Christoph was. Beziehungsweise er versteht mich nicht.
Ich bin gar nicht so sicher, ob die von dir verwendeten positiv aufgeladenen Begriffe hilfreich sind. Mich interessiert beispielsweise eher, was denn gemeint ist, wenn jemand sagt, er strebe Harmonie an. Mag er Konflikte, weil man damit Probleme lösen kann? Oder das Gegenteil? Es ist eine Worthülse, die irgendetwas Gutes enthalten soll. Damit positioniert sich das Wort schon mal vorsorglich selbst auf der Seite der Guten. Aber wo's die Guten gibt, gibt's wohl auch die Schlechten. Also frag ich mich dann gleich, was an der Disharmonie eigentlich so interessant ist. Und so weiter und so fort. So geht's mir auch mit der Liebe. Allerdings wird mir auf Spontacts dann gleich mal vorgeworfen, ich sei depressiv, destruktiv, sehr, sehr traurig oder alles zusammen. Jedenfalls hört der Spass bei der Liebe ganz schnell auf. Aber ich bin wohl bloss ein Wortfetischist, um es etwas salopp auszudrücken.
Ja, guter Einwand. So eng wie du das auslegst, meinte ich die Begriffe nicht. Es ist schon faszinierend, wie alles in der Natur ineinander greift. Bernd, meine ich, hat es schon mal vor einiger Zeit geschrieben. In dem Sinne ist auch das Töten eines Gnus durch einen Löwen Harmonie. Liebe ist für mich eine Haltung. Und ja Konflikte können zu Harmonie führen. Und ein Konflikt mit einer liebevollen Grundhaltung ist ein Konflikt. Ein Krieg ist nicht liebevoll.
Ja, und Löwen werden auch zu Nahrung. Daneben gibt's aber noch allerlei anders Zeugs. Nicht nur das, was wir ähnlich finden, weil es lebt, wie wir es nennen. Auch die Unterscheidung in Individuen ist nicht zwingend. Sie ist in unserer Kultur sehr ausgeprägt, aber es gibt welche, bei denen das Ziel von Kindern durchaus erreicht wird, wenn sie sind wie die Eltern. Für uns wär das ein Versagen. Eine Freundin von mir sagte mir, dass sie versuchen wird, nichts zu hinterlassen. Auch möglichst wenig Schmerz, nehme ich an. Jedenfalls fand ich das eine gute, wenn auch ungewöhnliche Idee. Um die Ecke denken ist erfrischend.
-
Corinne:
Andreas:
Corinne:
Helmut:
Die Art zu erhalten ist das Bestreben jedweder Spezies gewesen die jemals diese Erde
mit Ihrer Anwesenheit erfreut hat,nur der Mensch hat sich entfernt von diesem Bestreben
weil Er sich halt entwickelt hat,und sich dadurch vom Weg der Erhaltung abgewandt hat,zumindest in
der westlichen Hemisphäre! Aber vielleicht steckt ja ein Plan dahinter? Vielleicht man denke an die alten Ägypter oder ähnlichen Völkern die auf dieser Welt einmal den Ton angegeben haben,vielleicht sind Wir gerade dabei Unterzugehen,um anderen Hochblüten den Weg freizumachen?
Woraus schliesst du das? Es könnte auch Kooperation sein. Oder Vielfalt. Oder nichts. Nur weil es Fortpflanzung gibt und ein paar Theoretiker vor nicht allzu langer Zeit ganz begeistert herausgefunden haben, wie Fortpflanzung funktioniert, heisst das noch lange nicht, dass die Arterhaltung ein Bestreben ist. Interessant ist beispielsweise, dass es kaum Leben gibt, das sich von sich selbst ernährt. Wir essen Pflanzen und Tiere, Tiere essen Tiere und Pflanzen, Pflanzen essen auch was, und irgendwie hängt man so ganz einfach zusammen. Wir sind so stark von Bakterien besiedelt, dass wir bloss eine mehr oder weniger gut funktionierende Petrischale sind. Wenn man in Zyklen denkt, könnte also genauso gut Fressen und Futtersein das Bestreben jedweder Spezies sein, weil sie damit andere erhält.
Ja, ich habe es in einem Beitrag mal als Harmonie (auch eine Form der Liebe) bezeichnet. Kooperation ist die sachlichere Formulierung. Ich denke nicht, dass entscheidend ist, dass sich die Menschheit erhält. Aber das Leben, das erhält sich. Und diese Kooperation unter verschiedensten Lebensformen, die kann einen schon auch demütig werden lassen. Wie so viele andere Dinge.
Demut, Hingabe, Liebe, Bewussheit, Achtsamkeit, das sind Dinge, die für mich Sinn machen. Aber sie sind nicht der Sinn des Lebens. Der verwechselt Christoph was. Beziehungsweise er versteht mich nicht.
Ich bin gar nicht so sicher, ob die von dir verwendeten positiv aufgeladenen Begriffe hilfreich sind. Mich interessiert beispielsweise eher, was denn gemeint ist, wenn jemand sagt, er strebe Harmonie an. Mag er Konflikte, weil man damit Probleme lösen kann? Oder das Gegenteil? Es ist eine Worthülse, die irgendetwas Gutes enthalten soll. Damit positioniert sich das Wort schon mal vorsorglich selbst auf der Seite der Guten. Aber wo's die Guten gibt, gibt's wohl auch die Schlechten. Also frag ich mich dann gleich, was an der Disharmonie eigentlich so interessant ist. Und so weiter und so fort. So geht's mir auch mit der Liebe. Allerdings wird mir auf Spontacts dann gleich mal vorgeworfen, ich sei depressiv, destruktiv, sehr, sehr traurig oder alles zusammen. Jedenfalls hört der Spass bei der Liebe ganz schnell auf. Aber ich bin wohl bloss ein Wortfetischist, um es etwas salopp auszudrücken.
Ja, guter Einwand. So eng wie du das auslegst, meinte ich die Begriffe nicht. Es ist schon faszinierend, wie alles in der Natur ineinander greift. Bernd, meine ich, hat es schon mal vor einiger Zeit geschrieben. In dem Sinne ist auch das Töten eines Gnus durch einen Löwen Harmonie. Liebe ist für mich eine Haltung. Und ja Konflikte können zu Harmonie führen. Und ein Konflikt mit einer liebevollen Grundhaltung ist ein Konflikt. Ein Krieg ist nicht liebevoll.
-
Andreas:
Corinne:
Helmut:
Die Art zu erhalten ist das Bestreben jedweder Spezies gewesen die jemals diese Erde
mit Ihrer Anwesenheit erfreut hat,nur der Mensch hat sich entfernt von diesem Bestreben
weil Er sich halt entwickelt hat,und sich dadurch vom Weg der Erhaltung abgewandt hat,zumindest in
der westlichen Hemisphäre! Aber vielleicht steckt ja ein Plan dahinter? Vielleicht man denke an die alten Ägypter oder ähnlichen Völkern die auf dieser Welt einmal den Ton angegeben haben,vielleicht sind Wir gerade dabei Unterzugehen,um anderen Hochblüten den Weg freizumachen?
Woraus schliesst du das? Es könnte auch Kooperation sein. Oder Vielfalt. Oder nichts. Nur weil es Fortpflanzung gibt und ein paar Theoretiker vor nicht allzu langer Zeit ganz begeistert herausgefunden haben, wie Fortpflanzung funktioniert, heisst das noch lange nicht, dass die Arterhaltung ein Bestreben ist. Interessant ist beispielsweise, dass es kaum Leben gibt, das sich von sich selbst ernährt. Wir essen Pflanzen und Tiere, Tiere essen Tiere und Pflanzen, Pflanzen essen auch was, und irgendwie hängt man so ganz einfach zusammen. Wir sind so stark von Bakterien besiedelt, dass wir bloss eine mehr oder weniger gut funktionierende Petrischale sind. Wenn man in Zyklen denkt, könnte also genauso gut Fressen und Futtersein das Bestreben jedweder Spezies sein, weil sie damit andere erhält.
Ja, ich habe es in einem Beitrag mal als Harmonie (auch eine Form der Liebe) bezeichnet. Kooperation ist die sachlichere Formulierung. Ich denke nicht, dass entscheidend ist, dass sich die Menschheit erhält. Aber das Leben, das erhält sich. Und diese Kooperation unter verschiedensten Lebensformen, die kann einen schon auch demütig werden lassen. Wie so viele andere Dinge.
Demut, Hingabe, Liebe, Bewussheit, Achtsamkeit, das sind Dinge, die für mich Sinn machen. Aber sie sind nicht der Sinn des Lebens. Der verwechselt Christoph was. Beziehungsweise er versteht mich nicht.
Ich bin gar nicht so sicher, ob die von dir verwendeten positiv aufgeladenen Begriffe hilfreich sind. Mich interessiert beispielsweise eher, was denn gemeint ist, wenn jemand sagt, er strebe Harmonie an. Mag er Konflikte, weil man damit Probleme lösen kann? Oder das Gegenteil? Es ist eine Worthülse, die irgendetwas Gutes enthalten soll. Damit positioniert sich das Wort schon mal vorsorglich selbst auf der Seite der Guten. Aber wo's die Guten gibt, gibt's wohl auch die Schlechten. Also frag ich mich dann gleich, was an der Disharmonie eigentlich so interessant ist. Und so weiter und so fort. So geht's mir auch mit der Liebe. Allerdings wird mir auf Spontacts dann gleich mal vorgeworfen, ich sei depressiv, destruktiv, sehr, sehr traurig oder alles zusammen. Jedenfalls hört der Spass bei der Liebe ganz schnell auf. Aber ich bin wohl bloss ein Wortfetischist, um es etwas salopp auszudrücken.
-
Merry:
Christoph:
Merry:
Jeder und jede wird sagen können, was für ihn oder sie der Sinn des Lebens ist. Für mich ist es nicht zu lösen von der Person, die da spricht oder schreibt. Ich habe kürzlich eine Doku über Q-Anon gesehen: alle darin sehen sich in ihrem Tun und Denken begründet im Sinn des Lebens.
Für mich ist klar: wer einen Angriffskrieg führt, hat für mich die Qualifikation verloren, über Frieden und Sicherheit von Menschen zu sprechen. Wer in der AfD ist oder seine Stimme dort abgibt, kann so viel von Gerechtigkeit, Freiheit und Demokratie reden - und doch tatsächlich von Hass, Verachtung und Egezentrik bestimmt sein. Wenn Christian Lindner sich auf der Seite der Bürger, des Klimaschutzes, der Sorge um die Zukunft, der unideologischen Politik einordnet .... na, ihr wisst schon, was ich meine.
Wenn also Chrstoph, Tolle oder wer auch immer behauptet, ein Verständnis vom Sinn des Lebens gewonnen zu haben, dann informiere ich mich über Lebensführung und Gesprächsführung von Tolle und Christoph u.a. selbst, Was ist er für ein Mensch, wie lebt, ernährt, bewegt, entscheidet er sich in seinen bisherigen Lebensjahren. Ich schaue, wie die Personen mit anderen umgehen, wie sie argumentieren und diskutieren und wie sie ihr eigenes Leben gestalten, für welche Wege sie sich entschieden haben, und stelle für mich fest: diese Personen eignen sich nicht für mich als Vorbild fürs Leben, eher fürs Scheitern, für verfehltes Leben, für Leben mit fraglicher Sinngebung, und rufen eher Fragen, Kritik, Besorgnis hervor bei mir.
Um also zu meinen, dass Christoph hier eine brauchbare Antwort zum Sinn des Lebens mit bieten könnte, hätte es auch für mich eine andere Sprache von ihm, einen anderen Umgang von ihm mit den Mitdiskutanten, andere Formen seiner Aktivitäten gebraucht. So aber ist es für mich, als würde ich Christian Linder abnehmen, das er klimanetral lebt (so sagte er mal im Wahlkampf - Begründung von ihm: er zahle für seinen CO2 Verbrauch ja Ausgleich).
Also: jede Person kann und darf und wird eine Meinung über den Sinn des Lebens haben. Aber jede Person hat auch eine Meinung dazu, inwiefern das Leben von dieser Person auch Sinn ausstrahlt. Wenn mir jemand also sagen will, dass der Sinn des Lebens "Erfahrung machen" bedeutet, und ich die Erfahrung mache, dass das Leben desjenigen fragwürdig und kritikwürdig geführt wird, dann fehlt mir bei ihm die Kompetenz, überhaupt etwas Einsichtiges zur Sinnfrage äußern zu können.
Aber es gibt die Menschen, die durch ihre Persönlichkeit, ihre Lebensweise, ihren Umgang mit Mensch und Umwelt durchaus zeigen, dass sie offenbar etwas von Sinn erfahren und mit Leben füllen. Es ist dann mehr als hohle Worte, sondern unterlegt auch durch den Menschen dahinter.
Aber Christoph und die Frage vom Sinn des Lebens?
Und Tönnies über die Frage von guter Tierhaltung?
Und Lindner zur Frage von Klimaschutz?
Und Jesus zur Frage des Älterwerdens?
Und ich selbst zur Frage von knappen prägnanden Beiträgen?
Nöööö! Keine Kompetenz in der Person!
Aber klar darf auch Christoph was zum Sinn des Lebens sagen, oder zu Singleleben, zu Glück usw.
Der Papst wird auch weiterhin ja was sagen zu Sexualität, zur Erziehung von kleinen Jungs, von Bescheidenheit und dem Wert der Frauen.
Aber wenn ich etwas über die Funktion eines Autos wissen will, frage ich einen KFZ-Mechaniker und nicht den Geigenbauer. Wenn ich Erkenntnisse vom Sinn des Lebens mir versprechen will, dann suche ich dies nicht bei der sinnformativen Lebenskunst, sondern bei Menschen, die mit ihrem Leben für sich und für alle eine Sinnhaftigkeit bewahrheitet haben.
Also wäre für mich auch mal interessant: welche Persönlichkeiten haben aus eurer Sicht denn ein Leben mit Sinn geführt? Damit sagen alle natürlich zugleich auch etwas aus, für welchen Sinn sie für sich sebst sich entschieden haben. Mache hier wählen offenbar Esoteriker, Gurus, Spirituelle, die Bühnenredner und Mengen-Betörer, also weniger die Praktier, die Lebensgestalter, die gesellschaftlich Engagierten, die weniger auf Bühnen und mehr in der Geschichte und Gesellschaft wirken.
Ich habe ja schon z.B. beschrieben, welche Personen aus meiner Sicht ein Leben ohne Sinn führen. Positive Personen, deren Leben mir voller Erfassung und Kongruenz mit Sinnhaftigkeit erscheinen, wären für mich persönlich beispielsweise Greta Thunberg, Neven Subotic, António Guterres. Wenn diese mal über "Sinn des Lebens" allgemein nachdenken, philosophieren und hier dann mit uns diskutieren würden, wäre es glaubhafter und ernst zu nehmender als das, was wir sonst hier so lesen dürfen.
Ich halte es für gefährlich, manchen Menschen ein sinnvolleres Leben zuzuschreiben, und anderen, die vielleicht nicht die richtige Reputation mitbringen nicht. Aus meiner Sicht macht jedes Leben Sinn - und jedes trägt dazu bei, dass die Dinge sind, wie sie sind. Selbst ein Leben bis zum Hals in der Sch*, macht Sinn - bildet einen wunderbaren Kontrast zu den üblich-erstrebenswerten Erfahrungen.
Und zu versuchen, den guten Schuster immer seinen Schuhen zu erkennen - na, da wissen wir aus alten Sprichwörtern.... Die Wahrheit kannst Du nur in Dir finden - und dann gehört sie Dir - ist Dein eigen - auch, wenn sie noch so exotisch ist.
Ich würde meinen Arsch verwetten, dass Du an der kleinen Greta mit ihrem mickerigen Plakat müde lächelnd vorbei gelaufen wärst - wie wir alle wahrscheinlich. Fang an, dir selbst zu Vertrauen. Die Art wie Du über diese Welt denkst, wie Du fragst, entscheidet, was Du vorfindest - und all das macht erlebnistechnisch Sinn - aber noch nicht DEN Sinn aller Sinne.
Nochmals: die Sprache verrät den Menschen dahinter. Wer verächtlich "die kleine Greta" sagt oder einen Menschen, der bis zum Hals in der Scheiße steckt, für einen "wunderbaren Kontrast" hält und das Leben von Putin gleichrangig sinnvoll und wichtig für die Welt hält wie eine Schülerin, die sich Sorgen um das Wohl dieser Welt macht... so ein Mensch hat nichts Gutes zur Diskussion über den Sinn des Lebens beizutragen. Ich halte es für gefährlich, wenn manche Menschen dir sinnvolle Äußerungen zu Lebensfragen zuschreiben.
Somit sagst du in keinem Beitrag hier etwas zur Frage nach dem Sinn des Lebens, sondern sagst immer nur etwas zur Frage, welch ein Mensch du bist. Und deine Beiträge machen erlebnistechnisch keinen Sinn - außer natürlich für dich selbst und dein Ego, weil du ohne deine Beiträge und ohne deine Herabsetzung anderer Menschen keinen Sinn für dich mehr erleben und erfahren würdest. Ohne deine Sicht auf die Sinnfrage wärst du leer. Die Greta war auch mit ihren Zweifeln, Sorgen, offenen Fragen immer schon größer als die großen Egos dieser Welt - und viel näher dran am Sinn und am Lebenskern.
Und eine große Wahrheit kannst du, Christoph, nicht widerlegen: keiner hier ist so fern von der Erkenntnis, was DER Sinn des Lebens ist wie DU! Deine Sprache, deine Denkweise, deine Sicht auf dich selbst offenbart dies. Und ja, einen guten Schuster erkennt man an den Schuhen. Und ein Diktator achtet keine Menschenrechte. Ein Metzger ist kein guter Veganer. Ein Atomkraftwerk ist nicht sicherer als eine Blume. Ein Christoph mit Seminaren, Homepage und Beiträgen kann von seinen Erfahrungen als Redner für unsichere Suchende eine Kompetenz sein, aber nicht als Quelle für die wichtigsten Fragen und Bedürfnisse von uns Menschen - nicht so, wie du dich über spontacts erlebnistetechnisch erlebt wirst.
Der Sinn des Lebens? Auch manchmal den Unsinn definieren.
JA. Für mich ist das gestört. Wie meistens, macht sich der Bock zum Gärtner. Treffende Worte. Chapeau.
-
Corinne:
Helmut:
Die Art zu erhalten ist das Bestreben jedweder Spezies gewesen die jemals diese Erde
mit Ihrer Anwesenheit erfreut hat,nur der Mensch hat sich entfernt von diesem Bestreben
weil Er sich halt entwickelt hat,und sich dadurch vom Weg der Erhaltung abgewandt hat,zumindest in
der westlichen Hemisphäre! Aber vielleicht steckt ja ein Plan dahinter? Vielleicht man denke an die alten Ägypter oder ähnlichen Völkern die auf dieser Welt einmal den Ton angegeben haben,vielleicht sind Wir gerade dabei Unterzugehen,um anderen Hochblüten den Weg freizumachen?
Woraus schliesst du das? Es könnte auch Kooperation sein. Oder Vielfalt. Oder nichts. Nur weil es Fortpflanzung gibt und ein paar Theoretiker vor nicht allzu langer Zeit ganz begeistert herausgefunden haben, wie Fortpflanzung funktioniert, heisst das noch lange nicht, dass die Arterhaltung ein Bestreben ist. Interessant ist beispielsweise, dass es kaum Leben gibt, das sich von sich selbst ernährt. Wir essen Pflanzen und Tiere, Tiere essen Tiere und Pflanzen, Pflanzen essen auch was, und irgendwie hängt man so ganz einfach zusammen. Wir sind so stark von Bakterien besiedelt, dass wir bloss eine mehr oder weniger gut funktionierende Petrischale sind. Wenn man in Zyklen denkt, könnte also genauso gut Fressen und Futtersein das Bestreben jedweder Spezies sein, weil sie damit andere erhält.
Ja, ich habe es in einem Beitrag mal als Harmonie (auch eine Form der Liebe) bezeichnet. Kooperation ist die sachlichere Formulierung. Ich denke nicht, dass entscheidend ist, dass sich die Menschheit erhält. Aber das Leben, das erhält sich. Und diese Kooperation unter verschiedensten Lebensformen, die kann einen schon auch demütig werden lassen. Wie so viele andere Dinge.
Demut, Hingabe, Liebe, Bewussheit, Achtsamkeit, das sind Dinge, die für mich Sinn machen. Aber sie sind nicht der Sinn des Lebens. Der verwechselt Christoph was. Beziehungsweise er versteht mich nicht.
Der Sinn des Lebens erschließt sich uns nicht. Aber, wenn man bewusst ist, bei sich ist, dann hat man eine Ahnung, ein (Glücks-)Gefühl, mir fehlen die Worte, eine tiefe Verbindung mit dem Sinn, auch wenn man nicht sagen kann was der Sinn ist.
-
-
Christoph:
Helmut:
Die Art zu erhalten ist das Bestreben jedweder Spezies gewesen die jemals diese Erde
mit Ihrer Anwesenheit erfreut hat,nur der Mensch hat sich entfernt von diesem Bestreben
weil Er sich halt entwickelt hat,und sich dadurch vom Weg der Erhaltung abgewandt hat,zumindest in
der westlichen Hemisphäre! Aber vielleicht steckt ja ein Plan dahinter? Vielleicht man denke an die alten Ägypter oder ähnlichen Völkern die auf dieser Welt einmal den Ton angegeben haben,vielleicht sind Wir gerade dabei Unterzugehen,um anderen Hochblüten den Weg freizumachen?
Genau Helmut, um "diesen Plan dahinter" geht es hier, wenn wir den Sinn DES Lebens finden wollen. Wir suchen den höheren Sinn, der die ganze Evolution (von der ersten Bakterie) schon immer unverändert in allen Lebewesen anwesend war - der isses.
Den suchst du Christoph. Die meisten hier suchen den nicht. Wer hier sucht den?