Es gibt kein sinnloses Leben, aber was ist der SINN? Das Leben selbst, die Liebe, die Verwirklichung des Selbst...? Freu mich auf euren persönlichen Sinn/Unsinn ;-) Lebt ihr ihn schon oder habt ihr ihn schon gefunden?
Beiträge
-
Bernd:
Christoph:
Ich glaube, im (Er)Leben darf (aus der distanzierten Draufsicht) die ganze Bandbreite vorkommen - vom absoluten Einverstanden sein im harminuschen Einklang, bis hin zum absoluten Nichteinverstanden sein inkl. der größten Wut und schrecklichsten Verzweifelung. Aus dem persönlichen Blickwinkel hat jeder sein Thema - Ethik, Moral - Grenzen - Vorlieben, Sehnsüchte - halt einen ganz subjektiven Weg - einen ganz subjektiven individuellen Sinn
Ich weiß, dass Wut, Zorn, Hass sind. Ich weiß, dass Putin glaubt, etwas sinnvolles zu tun. Ich weiß, dass (noch) Gewalt und Kriege sind. Ich weiß, dass Putin nicht glücklich ist, dass sein Verhalten auf Ursachen beruht, die in ihm liegen oder in ihm angelegt wurden, durch Erziehung und sein Umfeld. Ich verstehe ihn. Dennoch ist es falsch.
Ich glaube, dass jeder Mensch in der Lage ist zu erkennen wie Leid entsteht. Und ich glaube, dass das was für den einzelnen Menschen gilt auch für die Menschheit/das Universum gilt. Emotionen sind immer da. Die Reaktion auf Emotionen kann geändert werden. Das gilt für den Einzelnen und für die Gesamtheit. Das zu lernen, ist mit Sinn des Lebens.
Ob Unkraut Unkraut ist oder eine schöne Pflanze im Garten, das ist "Geschmackssache"/subjektive Vorliebe (Etik, gesellschaftliche Konvention). Ob ich einen Ziergarten möchte oder eine bunte Wiese, ist Geschmackssache. Ob ich das Unkraut sanft und liebevoll (achtsam/bewusst) entferne, nicht gieße, eventuell einen separaten Bereich für Kräuter anlege, weil sie ja irgendwo nützlich sind, kann ich frei entscheiden (Solange ich das nicht in Nachbars Garten tue. Dann sollten wir uns absprechen. Er bekommt ab und an schöne Blumen für seine Frau und ich Kräuter für meine Smoothies). Einfach (unbewusst, achtlos, ja sinnlos) mit einem Flugzeug über die Siedlung fliegen und Unkrautvernichter sprühen, das ist für mich keine sinnvolle Entscheidung, auch wenn sie möglich ist und in uns zunächst einmal angelegt ist.
Ich bleibe wie schon so lange bei meiner uralten und schon geaeusserten Meinung. Diese Antwort kann uns niemand geben. Auch nicht die besten Seher und Sucher. Was, wieso, warum ? Macht es doch keinen Sinn mehr zu suchen. Ich lasse es jedenfalls, die Antworten bekommen wir doch erst wenn wir den letzten Atemzug getan und die Schwelle zum Jenseits überschritten haben. Und dann ist es noch frueh genug. Warum sich also das Leben so schwer machen mit einer sinnlosen Sucherei und Hinterfragerei fuer alles? Leben wir doch einfach und geniessen wir es! Alles andere bringt nichts!
-
In der Wissenschaft scheint immer deutlicher zu werden: Es geht um Informationen - und nicht mehr nur um das blose Erkunden einer vermeintlich matetiellen Wirklichkeit. Hier ein (so wie ich finde) spannendes Interview mit Prof. Anton Zeilinger dem letzten Physik Nobelpreisträger ( Quantenportation)
Ich glaube, es lassen sich in der Naturwissenschaft erst dann brauchbare Antworten finden, wenn die Sinnfrage voll beantwortet ist und die Antwort den Ausgangspunkt für alle Forschung bildet. Erst wenn wir wissen, wofür "ES" ist, kann man wirklich verstehen, wie es funktioniert.
Hier noch ein Interview mit ihm:
-
Christoph:
Bernd:
Ich verstehe dich jetzt. Du lebst nicht, du wirst gelebt. Es ist schön, wenn du mit deinem Leben einverstanden bist, wenn du ununterbrochen leidest. Hauptsache du machst Erfahrungen für einen Spieler.
Ich würde unter dieser Vorstellung leiden. Drum lasse ich das besser.
Ich glaube, im (Er)Leben darf (aus der distanzierten Draufsicht) die ganze Bandbreite vorkommen - vom absoluten Einverstanden sein im harminuschen Einklang, bis hin zum absoluten Nichteinverstanden sein inkl. der größten Wut und schrecklichsten Verzweifelung. Aus dem persönlichen Blickwinkel hat jeder sein Thema - Ethik, Moral - Grenzen - Vorlieben, Sehnsüchte - halt einen ganz subjektiven Weg - einen ganz subjektiven individuellen Sinn
Ich weiß, dass Wut, Zorn, Hass sind. Ich weiß, dass Putin glaubt, etwas sinnvolles zu tun. Ich weiß, dass (noch) Gewalt und Kriege sind. Ich weiß, dass Putin nicht glücklich ist, dass sein Verhalten auf Ursachen beruht, die in ihm liegen oder in ihm angelegt wurden, durch Erziehung und sein Umfeld. Ich verstehe ihn. Dennoch ist es falsch.
Ich glaube, dass jeder Mensch in der Lage ist zu erkennen wie Leid entsteht. Und ich glaube, dass das was für den einzelnen Menschen gilt auch für die Menschheit/das Universum gilt. Emotionen sind immer da. Die Reaktion auf Emotionen kann geändert werden. Das gilt für den Einzelnen und für die Gesamtheit. Das zu lernen, ist mit Sinn des Lebens.
Ob Unkraut Unkraut ist oder eine schöne Pflanze im Garten, das ist "Geschmackssache"/subjektive Vorliebe (Etik, gesellschaftliche Konvention). Ob ich einen Ziergarten möchte oder eine bunte Wiese, ist Geschmackssache. Ob ich das Unkraut sanft und liebevoll (achtsam/bewusst) entferne, nicht gieße, eventuell einen separaten Bereich für Kräuter anlege, weil sie ja irgendwo nützlich sind, kann ich frei entscheiden (Solange ich das nicht in Nachbars Garten tue. Dann sollten wir uns absprechen. Er bekommt ab und an schöne Blumen für seine Frau und ich Kräuter für meine Smoothies). Einfach (unbewusst, achtlos, ja sinnlos) mit einem Flugzeug über die Siedlung fliegen und Unkrautvernichter sprühen, das ist für mich keine sinnvolle Entscheidung, auch wenn sie möglich ist und in uns zunächst einmal angelegt ist.
-
Bernd:
Christoph:
Ja, genau - alle Erfahrunngen dürfen doch sein in einem Game. Wut und Zorn sind heftige Emotionen: "Ich bin überhaupt nicht einverstanden, mit dem was ich vorfinde!!" Die Reaktion reicht von sanfter, passiver Enttäuschung, über Wut und Zorn bishin zu enfesselter Gewalt mit allen Mitteln. Mit allen Energien die zur Verfügung stehen, das vernichten, mit dem man nicht einverstanden ist! Warum sollte man das Äußerste in einem Spiel verbieten - geht doch um nichts, außer um mal die Erfahrung zu machen.
Ich glaube, wir alle haben schon mal Wut erlebt - haben dieses energische "Nicht einverstanden Sein" erlebt - geschäumt vor Wut - diese Ungerechtigkeit, Hilflosigkeit und Ohnmacht gespürt - unsere kreisenden Gedanken, es dem Anderen jetzt mal richtig Heimzuzahlen (die eigene Vernichtung riskierend - egal) - ihm aus Rache noch größere Schmerzen spüren zu lassen, in der Hoffnung, dass der andere einknickt, weil er das Leid und die Schmerzen nicht mehr aushält - kollabiert und entlich zu Kreuze kriechend einsieht, dass er im Unrecht ist. Alle Beteiligten leiden scheußlich unter soetwas - so wie jetzt alle Beteiligten des Krieges in der Ukraine.
In unserem wirklichen Leben will niemand soetwas. In Games sehr wohl - ist ja eine spannende Erfahrung - und wenn es nur Mensch-ärgere-Dich nicht ist, wenn manvon jemanden vorm Häuschen raus gekickt wird.
Ich verstehe dich jetzt. Du lebst nicht, du wirst gelebt. Es ist schön, wenn du mit deinem Leben einverstanden bist, wenn du ununterbrochen leidest. Hauptsache du machst Erfahrungen für einen Spieler.
Ich würde unter dieser Vorstellung leiden. Drum lasse ich das besser.
Ich glaube, im (Er)Leben darf (aus der distanzierten Draufsicht) die ganze Bandbreite vorkommen - vom absoluten Einverstanden sein im harminuschen Einklang, bis hin zum absoluten Nichteinverstanden sein inkl. der größten Wut und schrecklichsten Verzweifelung. Aus dem persönlichen Blickwinkel hat jeder sein Thema - Ethik, Moral - Grenzen - Vorlieben, Sehnsüchte - halt einen ganz subjektiven Weg - einen ganz subjektiven individuellen Sinn
-
Christoph:
Bernd:
Wäre ich ein Programmierer, dann könnte ich unendlich viele Erfahrungen machen indem ich Programme schreibe mit denen ich Virtuelle Welten schaffe (Roblocks?), Berge Seen, Flugzeuge, Raumschiffe kontruiere, mit Lichtgeschwindigkeit fliege. Das sind alles Erfahrungen.
Eines Tages setze ich mich hin und frage mich "Was ist Liebe? Wozu könnte Wut gut sein, Zorn. Kann Wut etwas gutes haben? Muss Zorn immer in Gewalt enden?
Ja, genau - alle Erfahrunngen dürfen doch sein in einem Game. Wut und Zorn sind heftige Emotionen: "Ich bin überhaupt nicht einverstanden, mit dem was ich vorfinde!!" Die Reaktion reicht von sanfter, passiver Enttäuschung, über Wut und Zorn bishin zu enfesselter Gewalt mit allen Mitteln. Mit allen Energien die zur Verfügung stehen, das vernichten, mit dem man nicht einverstanden ist! Warum sollte man das Äußerste in einem Spiel verbieten - geht doch um nichts, außer um mal die Erfahrung zu machen.
Ich glaube, wir alle haben schon mal Wut erlebt - haben dieses energische "Nicht einverstanden Sein" erlebt - geschäumt vor Wut - diese Ungerechtigkeit, Hilflosigkeit und Ohnmacht gespürt - unsere kreisenden Gedanken, es dem Anderen jetzt mal richtig Heimzuzahlen (die eigene Vernichtung riskierend - egal) - ihm aus Rache noch größere Schmerzen spüren zu lassen, in der Hoffnung, dass der andere einknickt, weil er das Leid und die Schmerzen nicht mehr aushält - kollabiert und entlich zu Kreuze kriechend einsieht, dass er im Unrecht ist. Alle Beteiligten leiden scheußlich unter soetwas - so wie jetzt alle Beteiligten des Krieges in der Ukraine.
In unserem wirklichen Leben will niemand soetwas. In Games sehr wohl - ist ja eine spannende Erfahrung - und wenn es nur Mensch-ärgere-Dich nicht ist, wenn manvon jemanden vorm Häuschen raus gekickt wird.
Ich verstehe dich jetzt. Du lebst nicht, du wirst gelebt. Es ist schön, wenn du mit deinem Leben einverstanden bist, wenn du ununterbrochen leidest. Hauptsache du machst Erfahrungen für einen Spieler.
Ich würde unter dieser Vorstellung leiden. Drum lasse ich das besser.
-
Bernd:
Christoph:
Da Du mich hier gezielt noch mal ansprichst. Ja, ich habe schon mal gelitten. Jeder Mensch hat das (mehr oder weniger) und Du wahrscheinlich auch. Auch ich finde Leid und Schmerz nicht toll – und aus meiner jetzigen, persönlichen, menschlichen, subjektiven Sicht auch kein Ziel für mein Leben.
Trotzdem darf man sich das auch mal mit Abstand anschauen, was man auch tun sollte, wenn man über den Sinn DES Lebens spricht (also über eine, allen subjektiven Befindlichkeiten hinausreichende, allgemeingültige Antwort nachdenkt). Und aus dieser distanzierten Draufsicht bekommt das Thema Leid einen ganz anderen Wert. Sollte unser (Er)Leben aus irgendeiner Sicht absichtlich gewollt sein, weil wir es selbst zu einem Zeitpunkt so wollten, oder ein Schöpfer es wollte, dann sind diese Leiderfahrungen, und gerade auch dieses „schmerzhafte nicht einverstanden sein mit den eigenen Leiderfahrungen“, Teil des gewollten Lebens-Sinnes (aus der distanzierten Draufsicht).
Würdest Du Bernd, wenn Du eine synthetische Erlebniswelt (ein Game) erschaffen könntest, wirklich auf die Erfahrungsmöglichkeiten des Leides darin verzichten? Passiert doch nichts – so wie auch in unseren Kinofilmen und in unseren Cyber-Games nichts wirklich Schlimmes passiert – außer dass man es erlebt.
Hast Du Dir den Vortrag von Professor Dr. Viktor Emil Frankl mit dem Thema "Paradoxien des Glücks" von 1975 einmal angehört? Ein wirklich toller Vortrag, um Leid zu verstehen https://youtu.be/xfz4Sw-lGOA (hatte ich am 15.05. hier gepostet)
Ich glaube, dass man die Sinnfrage nicht wirklich beantworten kann, wenn man das Thema Leid ausklammert oder verdrängt.
Christoph:
Hallo Bernd, das ist eine sehr kluge Frage.
Ich glaube, dass dieser „talentierte Schöpfer“ nicht weiß, was bei seiner Schöpfung (diesem, von ihm angestoßenn Prozess) genau herauskommt – so wenig wie wir vorhersagen können, was uns die KI-Algorithmen in der Zukunft noch alles bescheren werden. Ich denke, man sollte alles aus einer spielerischen, oder besser künstlerischen Richtung betrachten: Der Urknall, als ein ausgelöstes, dynamisches, multikomplexes Kunstwerk – etwas, was den „Erfahrungshorizont“, des verantwortlichen Künstlers (und Nutznießer) übersteigt. Auch die Künstler in unseren Zeiten fertigen Kunstwerke an, die man erst erleben (erfahren) kann, wenn sie fertig sind. Christo, z.B. mit seiner Verhüllungskunst.
Die modernen Spielentwickler unserer Tage, schaffen Virtuell Reality-ErfahrungsRäume, die immer authentischer wirken. Und wenn da nun auch noch KI mit ins Spiel kommt, schafft es Erfahrungen, die nicht nur unseren Horizont übersteigen sondern auch die Vorstellungen des Entwicklers.
Für mich ist Gott (oder der Schöpfer) nichts Unnahbares, was allmächtig und manchmal sogar strafend über mir thront, sondern eine neugierige Kraft, die mich erlebt – untrennbar mit mir verbunden ist, durch meine Augen schaut – sich für meine Geschichten interessiert – aber für alle Geschichten, die aus dieser so genannten „Evolution“ entstehen. In uns macht sich diese geheimnisvolle Kraft klein – so wie wir es auch tun, wenn wir „Mensch-ärgere-Dich-nicht“ spielen und sagen: „Du hast mich geworfen!“, weil wir uns mit den Püppchen auf dem Spielfeld identifiziert haben.
Lass uns mal zwanzig Jahre weiterdenken. Dann ist Virtuell Reality so gut und authentisch, dass wir es während des „Spiels“ (während des Erfahrungen Machens) nicht mehr von der Wirklichkeit unterscheiden können, so dass wir es in diesen Momenten für unsere alternativlose Realität halten - was absolutut notwendig ist, damit es die Erlebnistiefe erreicht. Synthetische Angst funktioniert nur, wenn wir ihr nicht entkommen können, weil sich die Situation alternativlos anfühlt (authentisch-auswegslos).
Warum solle ein intelligenter Mensch nicht mal erleben, wie es sich anfühlt, als Regenwurm durch Erdschichten zu kriechen? (wenn es authentisch wirkend erlebbar wäre) Warum sollte ein allmächtiger Gott, nicht mal ausprobieren, wie es sich anfühlt in der Ehe betrogen zu werden oder im Schützengraben ein Auge zu verlieren? (wenn es authentisch wirkend erlebbar wäre). Passiert doch nix außer Erfahrung!
Wenn man erst einmal erkannt hat, dass alles immer irgendwie Erfahrung (Erleben) ist, dann sind Erfahrungen wohl das ultimativ wichtigste Gut in diesem Universum (erst einmal unabhängig von den vielen möglichen Inhalten). Auch ein sich selbst als jemanden zu erleben, der Erfahrungen macht, ist letztendlich Erfahrung (Erleben) – muss alles nicht wirklich sein – kann völlig synthetisch sein und sich auch nur authentisch anfühlen, weil wir keinen Vergleich haben - wir erst einen Vergleich bekommen, wenn wir uns zum Sterben hinlegen.
Ist doch aber letztendlich auch wurscht, solange es unterhaltsam ist. Entertainment.
Wäre ich ein Programmierer, dann könnte ich unendlich viele Erfahrungen machen indem ich Programme schreibe mit denen ich Virtuelle Welten schaffe (Roblocks?), Berge Seen, Flugzeuge, Raumschiffe kontruiere, mit Lichtgeschwindigkeit fliege. Das sind alles Erfahrungen.
Eines Tages setze ich mich hin und frage mich "Was ist Liebe? Wozu könnte Wut gut sein, Zorn. Kann Wut etwas gutes haben? Muss Zorn immer in Gewalt enden?
Ja, genau - alle Erfahrunngen dürfen doch sein in einem Game. Wut und Zorn sind heftige Emotionen: "Ich bin überhaupt nicht einverstanden, mit dem was ich vorfinde!!" Die Reaktion reicht von sanfter, passiver Enttäuschung, über Wut und Zorn bishin zu enfesselter Gewalt mit allen Mitteln. Mit allen Energien die zur Verfügung stehen, das vernichten, mit dem man nicht einverstanden ist! Warum sollte man das Äußerste in einem Spiel verbieten - geht doch um nichts, außer um mal die Erfahrung zu machen.
Ich glaube, wir alle haben schon mal Wut erlebt - haben dieses energische "Nicht einverstanden Sein" erlebt - geschäumt vor Wut - diese Ungerechtigkeit, Hilflosigkeit und Ohnmacht gespürt - unsere kreisenden Gedanken, es dem Anderen jetzt mal richtig Heimzuzahlen (die eigene Vernichtung riskierend - egal) - ihm aus Rache noch größere Schmerzen spüren zu lassen, in der Hoffnung, dass der andere einknickt, weil er das Leid und die Schmerzen nicht mehr aushält - kollabiert und entlich zu Kreuze kriechend einsieht, dass er im Unrecht ist. Alle Beteiligten leiden scheußlich unter soetwas - so wie jetzt alle Beteiligten des Krieges in der Ukraine.
In unserem wirklichen Leben will niemand soetwas. In Games sehr wohl - ist ja eine spannende Erfahrung - und wenn es nur Mensch-ärgere-Dich nicht ist, wenn manvon jemanden vorm Häuschen raus gekickt wird.
-
Christoph:
Bernd:
Hast du mal wirklich gelittten Christoph? Würdest du das dann als Entertainment und ein Spiel bezeichnen? Mag sein, dass das einen Gott aufgeilt, 80millionnenfach menschliche Erfahrung zu machen. Für den einzelnen Menschen ist es das höchste Gut, aus dem Leid heraus zu finden.
Reicht jetzt aber auch. Es kommt leider von dir immer nur das gleiche. Vielleicht kommt ja von anderen mal was.
Da Du mich hier gezielt noch mal ansprichst. Ja, ich habe schon mal gelitten. Jeder Mensch hat das (mehr oder weniger) und Du wahrscheinlich auch. Auch ich finde Leid und Schmerz nicht toll – und aus meiner jetzigen, persönlichen, menschlichen, subjektiven Sicht auch kein Ziel für mein Leben.
Trotzdem darf man sich das auch mal mit Abstand anschauen, was man auch tun sollte, wenn man über den Sinn DES Lebens spricht (also über eine, allen subjektiven Befindlichkeiten hinausreichende, allgemeingültige Antwort nachdenkt). Und aus dieser distanzierten Draufsicht bekommt das Thema Leid einen ganz anderen Wert. Sollte unser (Er)Leben aus irgendeiner Sicht absichtlich gewollt sein, weil wir es selbst zu einem Zeitpunkt so wollten, oder ein Schöpfer es wollte, dann sind diese Leiderfahrungen, und gerade auch dieses „schmerzhafte nicht einverstanden sein mit den eigenen Leiderfahrungen“, Teil des gewollten Lebens-Sinnes (aus der distanzierten Draufsicht).
Würdest Du Bernd, wenn Du eine synthetische Erlebniswelt (ein Game) erschaffen könntest, wirklich auf die Erfahrungsmöglichkeiten des Leides darin verzichten? Passiert doch nichts – so wie auch in unseren Kinofilmen und in unseren Cyber-Games nichts wirklich Schlimmes passiert – außer dass man es erlebt.
Hast Du Dir den Vortrag von Professor Dr. Viktor Emil Frankl mit dem Thema "Paradoxien des Glücks" von 1975 einmal angehört? Ein wirklich toller Vortrag, um Leid zu verstehen https://youtu.be/xfz4Sw-lGOA (hatte ich am 15.05. hier gepostet)
Ich glaube, dass man die Sinnfrage nicht wirklich beantworten kann, wenn man das Thema Leid ausklammert oder verdrängt.
Wäre ich ein Programmierer, dann könnte ich unendlich viele Erfahrungen machen indem ich Programme schreibe mit denen ich Virtuelle Welten schaffe (Roblocks?), Berge, Seen, Flugzeuge, Raumschiffe kontruiere, mit Lichtgeschwindigkeit fliege. Das sind alles Erfahrungen.
Eines Tages setze ich mich hin und frage mich "Was ist Liebe? Wozu könnte Wut gut sein, Zorn. Kann Wut etwas gutes haben? Muss Zorn immer in Gewalt enden?" Und dann schaffe ich diese Welt, die virtuelles Leben beinhaltet.
Ja, und dann stelle ich fest, wozu das alles führen kann. Und dann lerne ich vielleicht, dass Wut eine Emotion ist, die nicht in Gewalt enden muss. Dass Liebe nicht das ist, was Menschen für Liebe halten. Dann lerne ich als Mensch, stellvertretend für den Schöpfer (der wir womöglich alle sind), was der Sinn all dessen sein kann. Klar mache ich Erfahrungen. Aber nicht um der Erfahrung willen, sondern um zu lernen. Ich zumindest wäre ein solcher Schöpfer. Einer der eine Erkenntnis gewinnen möchte, nicht jemand der sich entertaint indem er Augen aussticht und Kinder missbraucht.
Nochmal Leid gehört zum Leben, aber Leid ist nicht der Sinn des Lebens. Der Sinn des Lebens ist aus Erfahrungen/Leid zu lernen, das Leben weiterzugeben, so dass meine Nachfahren möglichst basierend auf meinen Lernerfahrungen weiter lernen. Glück ist nicht das Gefühl von Freude, wenn ich ein neues Auto habe, in einem Videospiel den Highscore erzielt habe. Glück ist eine Grundschwingung, die mir erlaubt mit Schmerz, Wut, Gewalt umzugehen ohne zu leiden. Habe ich diese Grundschwingung, kann ich dennoch unendlich viele Erfahrungen machen. Bestimmt meide ich aber auch einige Erfahrungen, weil ich mir vorstellen kann wozu sie führen würden, weil ich aus Erfahrungen, die ich gemacht habe die zukünftige Erfahrung ableiten kann. Also mache ich sie besser nicht mehr. Ich mache also bewusst Erfahrungen.
Das Leben ist doch nicht langweilig bloß weil es keine Kriege mehr gibt. Zerstörung ist doch nicht schlecht, wenn man was schöneres errichtet oder einfach nur etwas anderes. Wut ist doch nicht schlecht, wenn ich erkenne was in mir passiert, statt sie auf einen anderen zu richten. Tod ist doch nicht schlecht, wenn ich erkenne, dass es weitergeht.
Ist der Klimawandel wirklich "schlecht"? Wer sagt, dass unsere Erde so wie sie jetzt ist, besser ist als die vor der Eiszeit? Mit welcher Berechtigung sagen wir das? Wer weiß was besseres entsteht? Aus meiner inneren Grundhaltung kann ich eine gewisse Gelassenheit entwickeln. Dennoch kann ich etwas gegen den Klimawandel tun. Ich muss aber nicht unter der Vorstellung leiden, dass die Welt sich dramatisch verändert.
So viele Menschen sind dankbar für Leiderfahrungen. Weil sie durch Leid Einsicht gewonnen haben und nun ein anderes/besseres Leben führen. Bis zum Tod leiden? Das würde aber sicher keiner von diesen Menschen begrüßen.
-
-
Gabi:
Der Sinn des Lebens an sich, ist die Fortpflanzung (wir können es in der Tierwelt beobachten). Der Mensch, der sich nach dem Sinn des Lebens eines Menschen fragt, dem würde ich antworten: eine Aufgabe zu haben, sich kümmern und bemitleidungswürdigen Geschöpfen [ Mensch oder Tier) zu helfen und Beachtung schenken.
Das ist ein sehr liebenswürdiger Lebenssinn. 🤗🙏 🥰
Wenn man sich um bemitleidungswürdigen Geschöpfe (Menschen oder Tiere) kümmern, und ihnen helfen und Beachtung schenken möchte, müssen aber erst mal bemitleidungswürdigen Geschöpfe (Menschen und Tiere) vorhanden sein. Um diesen Lebenssinn zu leben, muss also überhaupt auch Leid in der Welt sein. Auch Dein Sinn des Lebens scheint ersst einmal nicht ohne Leid auszukommen? 🤷♂️
Was wäre dann Dein Lebeessinn, wenn es nur noch 100% glückliche Menschen und Tiere gäbe?
-
Bernd:
Christoph:
Hallo Bernd, das ist eine sehr kluge Frage.
Ich glaube, dass dieser „talentierte Schöpfer“ nicht weiß, was bei seiner Schöpfung (diesem, von ihm angestoßenn Prozess) genau herauskommt – so wenig wie wir vorhersagen können, was uns die KI-Algorithmen in der Zukunft noch alles bescheren werden. Ich denke, man sollte alles aus einer spielerischen, oder besser künstlerischen Richtung betrachten: Der Urknall, als ein ausgelöstes, dynamisches, multikomplexes Kunstwerk – etwas, was den „Erfahrungshorizont“, des verantwortlichen Künstlers (und Nutznießer) übersteigt. Auch die Künstler in unseren Zeiten fertigen Kunstwerke an, die man erst erleben (erfahren) kann, wenn sie fertig sind. Christo, z.B. mit seiner Verhüllungskunst.
Die modernen Spielentwickler unserer Tage, schaffen Virtuell Reality-ErfahrungsRäume, die immer authentischer wirken. Und wenn da nun auch noch KI mit ins Spiel kommt, schafft es Erfahrungen, die nicht nur unseren Horizont übersteigen sondern auch die Vorstellungen des Entwicklers.
Für mich ist Gott (oder der Schöpfer) nichts Unnahbares, was allmächtig und manchmal sogar strafend über mir thront, sondern eine neugierige Kraft, die mich erlebt – untrennbar mit mir verbunden ist, durch meine Augen schaut – sich für meine Geschichten interessiert – aber für alle Geschichten, die aus dieser so genannten „Evolution“ entstehen. In uns macht sich diese geheimnisvolle Kraft klein – so wie wir es auch tun, wenn wir „Mensch-ärgere-Dich-nicht“ spielen und sagen: „Du hast mich geworfen!“, weil wir uns mit den Püppchen auf dem Spielfeld identifiziert haben.
Lass uns mal zwanzig Jahre weiterdenken. Dann ist Virtuell Reality so gut und authentisch, dass wir es während des „Spiels“ (während des Erfahrungen Machens) nicht mehr von der Wirklichkeit unterscheiden können, so dass wir es in diesen Momenten für unsere alternativlose Realität halten - was absolutut notwendig ist, damit es die Erlebnistiefe erreicht. Synthetische Angst funktioniert nur, wenn wir ihr nicht entkommen können, weil sich die Situation alternativlos anfühlt (authentisch-auswegslos).
Warum solle ein intelligenter Mensch nicht mal erleben, wie es sich anfühlt, als Regenwurm durch Erdschichten zu kriechen? (wenn es authentisch wirkend erlebbar wäre) Warum sollte ein allmächtiger Gott, nicht mal ausprobieren, wie es sich anfühlt in der Ehe betrogen zu werden oder im Schützengraben ein Auge zu verlieren? (wenn es authentisch wirkend erlebbar wäre). Passiert doch nix außer Erfahrung!
Wenn man erst einmal erkannt hat, dass alles immer irgendwie Erfahrung (Erleben) ist, dann sind Erfahrungen wohl das ultimativ wichtigste Gut in diesem Universum (erst einmal unabhängig von den vielen möglichen Inhalten). Auch ein sich selbst als jemanden zu erleben, der Erfahrungen macht, ist letztendlich Erfahrung (Erleben) – muss alles nicht wirklich sein – kann völlig synthetisch sein und sich auch nur authentisch anfühlen, weil wir keinen Vergleich haben - wir erst einen Vergleich bekommen, wenn wir uns zum Sterben hinlegen.
Ist doch aber letztendlich auch wurscht, solange es unterhaltsam ist. Entertainment.
Hast du mal wirklich gelittten Christoph? Würdest du das dann als Entertainment und ein Spiel bezeichnen? Mag sein, dass das einen Gott aufgeilt, 80millionnenfach menschliche Erfahrung zu machen. Für den einzelnen Menschen ist es das höchste Gut, aus dem Leid heraus zu finden.
Reicht jetzt aber auch. Es kommt leider von dir immer nur das gleiche. Vielleicht kommt ja von anderen mal was.
Da Du mich hier gezielt noch mal ansprichst. Ja, ich habe schon mal gelitten. Jeder Mensch hat das (mehr oder weniger) und Du wahrscheinlich auch. Auch ich finde Leid und Schmerz nicht toll – und aus meiner jetzigen, persönlichen, menschlichen, subjektiven Sicht auch kein Ziel für mein Leben.
Trotzdem darf man sich das auch mal mit Abstand anschauen, was man auch tun sollte, wenn man über den Sinn DES Lebens spricht (also über eine, allen subjektiven Befindlichkeiten hinausreichende, allgemeingültige Antwort nachdenkt). Und aus dieser distanzierten Draufsicht bekommt das Thema Leid einen ganz anderen Wert. Sollte unser (Er)Leben aus irgendeiner Sicht absichtlich gewollt sein, weil wir es selbst zu einem Zeitpunkt so wollten, oder ein Schöpfer es wollte, dann sind diese Leiderfahrungen, und gerade auch dieses „schmerzhafte nicht einverstanden sein mit den eigenen Leiderfahrungen“, Teil des gewollten Lebens-Sinnes (aus der distanzierten Draufsicht).
Würdest Du Bernd, wenn Du eine synthetische Erlebniswelt (ein Game) erschaffen könntest, wirklich auf die Erfahrungsmöglichkeiten des Leides darin verzichten? Passiert doch nichts – so wie auch in unseren Kinofilmen und in unseren Cyber-Games nichts wirklich Schlimmes passiert – außer dass man es erlebt.
Hast Du Dir den Vortrag von Professor Dr. Viktor Emil Frankl mit dem Thema "Paradoxien des Glücks" von 1975 einmal angehört? Ein wirklich toller Vortrag, um Leid zu verstehen https://youtu.be/xfz4Sw-lGOA (hatte ich am 15.05. hier gepostet)
Ich glaube, dass man die Sinnfrage nicht wirklich beantworten kann, wenn man das Thema Leid ausklammert oder verdrängt.
-
Christoph:
Bernd:
Ich kann hier nicht wirklich viel neues heraushören was nicht schon in vielen Beiträgen und zitierten Videos oder Podcasts präsentiert wurde.
Mich würde aber eure Meinung zu einem Punkt interessieren. Wenn es wirklich so sein sollte, dass es da etwas wahrhaftiges, allumfassendes gibt, das so faszinierendes schaffen kann wie dieses Universum, warum muss es sich dann herabbegeben in die duale Welt, in eine Welt der Täuschung in der man immer wieder leidet, bis man an den Punkt gekommen ist, dass man versteht, also so zusagen am "Ausgangspunkt" ankommt, erkennt, dass man in limitierter Form in dieser Welt ist, um zu lernen, dass man eigentlich das (oder ein Ausschnitt des) Wahrhaftige(n) ist? Das verstehe ich nicht. Bitte gerne Erklärungen dazu.
Dieses geniale Etwas, das all das geschaffen hat, das kennt doch schon alles. Sonst hätte es das nicht schaffen können. Warum muss es das alles dann durch uns erfahren? Mir leuchtet das nicht ein. Wirkt auf mich irgendwie sinnlos.
Bernd:
Ich kann hier nicht wirklich viel neues heraushören was nicht schon in vielen Beiträgen und zitierten Videos oder Podcasts präsentiert wurde.
Mich würde aber eure Meinung zu einem Punkt interessieren. Wenn es wirklich so sein sollte, dass es da etwas wahrhaftiges, allumfassendes gibt, das so faszinierendes schaffen kann wie dieses Universum, warum muss es sich dann herabbegeben in die duale Welt, in eine Welt der Täuschung in der man immer wieder leidet, bis man an den Punkt gekommen ist, dass man versteht, also so zusagen am "Ausgangspunkt" ankommt, erkennt, dass man in limitierter Form in dieser Welt ist, um zu lernen, dass man eigentlich das (oder ein Ausschnitt des) Wahrhaftige(n) ist? Das verstehe ich nicht. Bitte gerne Erklärungen dazu.
Dieses geniale Etwas, das all das geschaffen hat, das kennt doch schon alles. Sonst hätte es das nicht schaffen können. Warum muss es das alles dann durch uns erfahren? Mir leuchtet das nicht ein. Wirkt auf mich irgendwie sinnlos.
Hallo Bernd, das ist eine sehr kluge Frage.
Ich glaube, dass dieser „talentierte Schöpfer“ nicht weiß, was bei seiner Schöpfung (diesem, von ihm angestoßenn Prozess) genau herauskommt – so wenig wie wir vorhersagen können, was uns die KI-Algorithmen in der Zukunft noch alles bescheren werden. Ich denke, man sollte alles aus einer spielerischen, oder besser künstlerischen Richtung betrachten: Der Urknall, als ein ausgelöstes, dynamisches, multikomplexes Kunstwerk – etwas, was den „Erfahrungshorizont“, des verantwortlichen Künstlers (und Nutznießer) übersteigt. Auch die Künstler in unseren Zeiten fertigen Kunstwerke an, die man erst erleben (erfahren) kann, wenn sie fertig sind. Christo, z.B. mit seiner Verhüllungskunst.
Die modernen Spielentwickler unserer Tage, schaffen Virtuell Reality-ErfahrungsRäume, die immer authentischer wirken. Und wenn da nun auch noch KI mit ins Spiel kommt, schafft es Erfahrungen, die nicht nur unseren Horizont übersteigen sondern auch die Vorstellungen des Entwicklers.
Für mich ist Gott (oder der Schöpfer) nichts Unnahbares, was allmächtig und manchmal sogar strafend über mir thront, sondern eine neugierige Kraft, die mich erlebt – untrennbar mit mir verbunden ist, durch meine Augen schaut – sich für meine Geschichten interessiert – aber für alle Geschichten, die aus dieser so genannten „Evolution“ entstehen. In uns macht sich diese geheimnisvolle Kraft klein – so wie wir es auch tun, wenn wir „Mensch-ärgere-Dich-nicht“ spielen und sagen: „Du hast mich geworfen!“, weil wir uns mit den Püppchen auf dem Spielfeld identifiziert haben.
Lass uns mal zwanzig Jahre weiterdenken. Dann ist Virtuell Reality so gut und authentisch, dass wir es während des „Spiels“ (während des Erfahrungen Machens) nicht mehr von der Wirklichkeit unterscheiden können, so dass wir es in diesen Momenten für unsere alternativlose Realität halten - was absolutut notwendig ist, damit es die Erlebnistiefe erreicht. Synthetische Angst funktioniert nur, wenn wir ihr nicht entkommen können, weil sich die Situation alternativlos anfühlt (authentisch-auswegslos).
Warum solle ein intelligenter Mensch nicht mal erleben, wie es sich anfühlt, als Regenwurm durch Erdschichten zu kriechen? (wenn es authentisch wirkend erlebbar wäre) Warum sollte ein allmächtiger Gott, nicht mal ausprobieren, wie es sich anfühlt in der Ehe betrogen zu werden oder im Schützengraben ein Auge zu verlieren? (wenn es authentisch wirkend erlebbar wäre). Passiert doch nix außer Erfahrung!
Wenn man erst einmal erkannt hat, dass alles immer irgendwie Erfahrung (Erleben) ist, dann sind Erfahrungen wohl das ultimativ wichtigste Gut in diesem Universum (erst einmal unabhängig von den vielen möglichen Inhalten). Auch ein sich selbst als jemanden zu erleben, der Erfahrungen macht, ist letztendlich Erfahrung (Erleben) – muss alles nicht wirklich sein – kann völlig synthetisch sein und sich auch nur authentisch anfühlen, weil wir keinen Vergleich haben - wir erst einen Vergleich bekommen, wenn wir uns zum Sterben hinlegen.
Ist doch aber letztendlich auch wurscht, solange es unterhaltsam ist. Entertainment.
Hast du mal wirklich gelittten Christoph? Würdest du das dann als Entertainment und ein Spiel bezeichnen? Mag sein, dass das einen Gott aufgeilt, 80millionnenfach menschliche Erfahrung zu machen. Für den einzelnen Menschen ist es das höchste Gut, aus dem Leid heraus zu finden. Und das nach Möglichkeit ohne das Spiel vorzeitig zu beenden.
Reicht jetzt aber auch. Es kommt leider von dir immer nur das gleiche. Vielleicht kommt ja von anderen mal was.
-
Der Sinn des Lebens an sich, ist die Fortpflanzung (wir können es in der Tierwelt beobachten). Der Mensch, der sich nach dem Sinn des Lebens eines Menschen fragt, dem würde ich antworten: eine Aufgabe zu haben, sich kümmern und bemitleidungswürdigen Geschöpfen [ Mensch oder Tier) zu helfen und Beachtung schenken.
-
Bernd:
Christoph:
Hier ein Interview mit einer Dame, die durch ihr Nahtoderlebnis ene ganz neue Sicht auf den Sinn ihres Lebens gewonnen hat (1 Stunde 43 Minuten)
https://www.podcast.de/episode/608360340/neun-tage-unendlichkeit-interview-mit-anke-evertz-folge-433
Ich kann hier nicht wirklich viel neues heraushören was nicht schon in vielen Beiträgen und zitierten Videos oder Podcasts präsentiert wurde.
Mich würde aber eure Meinung zu einem Punkt interessieren. Wenn es wirklich so sein sollte, dass es da etwas wahrhaftiges, allumfassendes gibt, das so faszinierendes schaffen kann wie dieses Universum, warum muss es sich dann herabbegeben in die duale Welt, in eine Welt der Täuschung in der man immer wieder leidet, bis man an den Punkt gekommen ist, dass man versteht, also so zusagen am "Ausgangspunkt" ankommt, erkennt, dass man in limitierter Form in dieser Welt ist, um zu lernen, dass man eigentlich das (oder ein Ausschnitt des) Wahrhaftige(n) ist? Das verstehe ich nicht. Bitte gerne Erklärungen dazu.
Dieses geniale Etwas, das all das geschaffen hat, das kennt doch schon alles. Sonst hätte es das nicht schaffen können. Warum muss es das alles dann durch uns erfahren? Mir leuchtet das nicht ein. Wirkt auf mich irgendwie sinnlos.
Bernd:
Christoph:
Hier ein Interview mit einer Dame, die durch ihr Nahtoderlebnis ene ganz neue Sicht auf den Sinn ihres Lebens gewonnen hat (1 Stunde 43 Minuten)
https://www.podcast.de/episode/608360340/neun-tage-unendlichkeit-interview-mit-anke-evertz-folge-433
Ich kann hier nicht wirklich viel neues heraushören was nicht schon in vielen Beiträgen und zitierten Videos oder Podcasts präsentiert wurde.
Mich würde aber eure Meinung zu einem Punkt interessieren. Wenn es wirklich so sein sollte, dass es da etwas wahrhaftiges, allumfassendes gibt, das so faszinierendes schaffen kann wie dieses Universum, warum muss es sich dann herabbegeben in die duale Welt, in eine Welt der Täuschung in der man immer wieder leidet, bis man an den Punkt gekommen ist, dass man versteht, also so zusagen am "Ausgangspunkt" ankommt, erkennt, dass man in limitierter Form in dieser Welt ist, um zu lernen, dass man eigentlich das (oder ein Ausschnitt des) Wahrhaftige(n) ist? Das verstehe ich nicht. Bitte gerne Erklärungen dazu.
Dieses geniale Etwas, das all das geschaffen hat, das kennt doch schon alles. Sonst hätte es das nicht schaffen können. Warum muss es das alles dann durch uns erfahren? Mir leuchtet das nicht ein. Wirkt auf mich irgendwie sinnlos.
Hallo Bernd, das ist eine sehr kluge Frage.
Ich glaube, dass dieser „talentierte Schöpfer“ nicht weiß, was bei seiner Schöpfung (diesem, von ihm angestoßenn Prozess) genau herauskommt – so wenig wie wir vorhersagen können, was uns die KI-Algorithmen in der Zukunft noch alles bescheren werden. Ich denke, man sollte alles aus einer spielerischen, oder besser künstlerischen Richtung betrachten: Der Urknall, als ein ausgelöstes, dynamisches, multikomplexes Kunstwerk – etwas, was den „Erfahrungshorizont“, des verantwortlichen Künstlers (und Nutznießer) übersteigt. Auch die Künstler in unseren Zeiten fertigen Kunstwerke an, die man erst erleben (erfahren) kann, wenn sie fertig sind. Christo, z.B. mit seiner Verhüllungskunst.
Die modernen Spielentwickler unserer Tage, schaffen Virtuell Reality-ErfahrungsRäume, die immer authentischer wirken. Und wenn da nun auch noch KI mit ins Spiel kommt, schafft es Erfahrungen, die nicht nur unseren Horizont übersteigen sondern auch die Vorstellungen des Entwicklers.
Für mich ist Gott (oder der Schöpfer) nichts Unnahbares, was allmächtig und manchmal sogar strafend über mir thront, sondern eine neugierige Kraft, die mich erlebt – untrennbar mit mir verbunden ist, durch meine Augen schaut – sich für meine Geschichten interessiert – aber für alle Geschichten, die aus dieser so genannten „Evolution“ entstehen. In uns macht sich diese geheimnisvolle Kraft klein – so wie wir es auch tun, wenn wir „Mensch-ärgere-Dich-nicht“ spielen und sagen: „Du hast mich geworfen!“, weil wir uns mit den Püppchen auf dem Spielfeld identifiziert haben.
Lass uns mal zwanzig Jahre weiterdenken. Dann ist Virtuell Reality so gut und authentisch, dass wir es während des „Spiels“ (während des Erfahrungen Machens) nicht mehr von der Wirklichkeit unterscheiden können, so dass wir es in diesen Momenten für unsere alternativlose Realität halten - was absolutut notwendig ist, damit es die Erlebnistiefe erreicht. Synthetische Angst funktioniert nur, wenn wir ihr nicht entkommen können, weil sich die Situation alternativlos anfühlt (authentisch-auswegslos).
Warum solle ein intelligenter Mensch nicht mal erleben, wie es sich anfühlt, als Regenwurm durch Erdschichten zu kriechen? (wenn es authentisch wirkend erlebbar wäre) Warum sollte ein allmächtiger Gott, nicht mal ausprobieren, wie es sich anfühlt in der Ehe betrogen zu werden oder im Schützengraben ein Auge zu verlieren? (wenn es authentisch wirkend erlebbar wäre). Passiert doch nix außer Erfahrung!
Wenn man erst einmal erkannt hat, dass alles immer irgendwie Erfahrung (Erleben) ist, dann sind Erfahrungen wohl das ultimativ wichtigste Gut in diesem Universum (erst einmal unabhängig von den vielen möglichen Inhalten). Auch ein sich selbst als jemanden zu erleben, der Erfahrungen macht, ist letztendlich Erfahrung (Erleben) – muss alles nicht wirklich sein – kann völlig synthetisch sein und sich auch nur authentisch anfühlen, weil wir keinen Vergleich haben - wir erst einen Vergleich bekommen, wenn wir uns zum Sterben hinlegen.
Ist doch aber letztendlich auch wurscht, solange es unterhaltsam ist. Entertainment.
-
Christoph:
Hier ein Interview mit einer Dame, die durch ihr Nahtoderlebnis ene ganz neue Sicht auf den Sinn ihres Lebens gewonnen hat (1 Stunde 43 Minuten)
https://www.podcast.de/episode/608360340/neun-tage-unendlichkeit-interview-mit-anke-evertz-folge-433
Ich kann hier nicht wirklich viel neues heraushören was nicht schon in vielen Beiträgen und zitierten Videos oder Podcasts präsentiert wurde.
Mich würde aber eure Meinung zu einem Punkt interessieren. Wenn es wirklich so sein sollte, dass es da etwas wahrhaftiges, allumfassendes gibt, das so faszinierendes schaffen kann wie dieses Universum, warum muss es sich dann herabbegeben in die duale Welt, in eine Welt der Täuschung in der man immer wieder leidet, bis man an den Punkt gekommen ist, dass man versteht, also so zusagen am "Ausgangspunkt" ankommt, erkennt, dass man in limitierter Form in dieser Welt ist, um zu lernen, dass man eigentlich das (oder ein Ausschnitt des) Wahrhaftige(n) ist? Das verstehe ich nicht. Bitte gerne Erklärungen dazu.
Dieses geniale Etwas, das all das geschaffen hat, das kennt doch schon alles. Sonst hätte es das nicht schaffen können. Warum muss es das alles dann durch uns erfahren? Mir leuchtet das nicht ein. Wirkt auf mich irgendwie sinnlos.
-
Ernesto:
Christoph:
Hier ein Interview mit einer Dame, die durch ihr Nahtoderlebnis ene ganz neue Sicht auf den Sinn ihres Lebens gewonnen hat (1 Stunde 43 Minuten)
https://www.podcast.de/episode/608360340/neun-tage-unendlichkeit-interview-mit-anke-evertz-folge-433
Du meist wirklich, dass irgendjemand ein zweistündiger Podcast interessiert in dem dann irgendwann jemand über "Nahtod-Erlebnisse" schwadroniert?
Sorry, ich bin selbst schon vor dem "grauen Vorhang" gestanden und *ich* habe mich für die Ungewissheit des Weiterlebens entschieden.
Diese - in der Situation - völlig rationale Entscheidung fürs Weiterleben ist aber garantiert nicht mit einer "Sinnfrage" verknüpft.
Aber gut, ich bin auch Agnostiker, vielleicht hilft das, weil damit einige Unbekannte wegfallen!
Stimmt, Agnostiker, haben ist die philosophische Ansicht, dass Annahmen – insbesondere theologische , z. B. die die Existenz oder Nichtexistenz einer höheren Instanz, beispielsweise eines Gottes, betreffend nicht klärbar sind. Eine solche Sicht führt dazu, dass auch keine Klärung möglich ist (wer nicht sucht, findet auch nicht). Ich glaube, dass die Erkenntnisoffenheit in der Wissenschaft eine wichtige Voraussetzung ist. Wer glaubt etwas zu sein, oder schon genau weiß, was unmöglich ist, sucht nicht mehr - und findet so auch nichts nNeues mehr.
Ich finde den Beitrag gerade wegen der Länge und Tiefe, sehr empfehlenswert. ☺️
-
Christoph:
Hier ein Interview mit einer Dame, die durch ihr Nahtoderlebnis ene ganz neue Sicht auf den Sinn ihres Lebens gewonnen hat (1 Stunde 43 Minuten)
https://www.podcast.de/episode/608360340/neun-tage-unendlichkeit-interview-mit-anke-evertz-folge-433
Du meist wirklich, dass irgendjemand ein zweistündiger Podcast interessiert in dem dann irgendwann jemand über "Nahtod-Erlebnisse" schwadroniert?
Sorry, ich bin selbst schon vor dem "grauen Vorhang" gestanden und *ich* habe mich für die Ungewissheit des Weiterlebens entschieden.
Diese - in der Situation - völlig rationale Entscheidung fürs Weiterleben ist aber garantiert nicht mit einer "Sinnfrage" verknüpft.
Aber gut, ich bin auch Agnostiker, vielleicht hilft das, weil damit einige Unbekannte wegfallen!
-
Christoph:
Ein frohes neues Jahr Miteinander!🥳
Es scheint so, als wenn nun doch alle eine befriedigende Antwort auf die obenstehende Frage gefunden hätten? So still ist es hier geworden!😅 Oder habt ihr die Suche einfach nur aufgegeben und alles losgelassen? Ein riesiges „sowohl, als auch“ in Euer Leben gelassen? 😇
Hier ein aktuell neues Interview mit Dieter Lange aus dem März 2023:
Sinnlosigkeit im Überfluss: Warum du innere Leere empfindest
Nochmal meine uralte Frage an Euch: Kommt das Lebens wirklich ohne Leiderfahrungen aus? All diese Personal Trainer, Coaches und Gurus sondern ständig eine Flut von weisen Ratschlägen ab, um das Leben glücklicher und zufriedener zu machen – um weniger Leid zu erleben. Aber trifft das den Sinn?
Oder macht es erfahrungstechnisch auch einen attraktiven Sinn, in dem „NichteinverstandenSein mit der Leiderfahrung“ (buddhistisch: Anhaftung) steckenzubleiben, um diese zauberhafte Vielfalt an negativen und scheußlichen Erfahrungen machen zu können?
Sind z.B. Sehnsucht, Eifersucht, Neid und Hoffnungslosigkeit (vielleicht sogar ein körperlicher Schmerz) erlebenswerte Bestandteile des Lebens-Sinnes?
"All diese Personal Trainer, Coaches und Gurus sondern ständig eine Flut von weisen Ratschlägen ab, um das Leben glücklicher und zufriedener zu machen – um weniger Leid zu erleben. Aber trifft das den Sinn?"
Ein wirklich echter Coach wird dir nie einen Ratschlag geben oder dir sagen was du tun sollst.
Ein echter Coach würde nie Glück als erstrebenswert sehen, denn Glück ist kein dauerhafter oder bleibender Zustand.
Ein echter Coach weiss, dass das grösste Potential seines Klienten im Problemraum liegt und nicht im im Zielraum.
Ein echter Coach wird dir Fragen stellen wie:
Was brauchst du, damit es dir besser geht?
Was will gesehen werden?
Was muss gegeben sein, damit sich etwas verändern darf? Etc...
Denn er weiss, dass die Antwort bereits in dir liegt.
Und ein echter Coach lässt dich in deiner Selbstvertantwortung und er wertet oder richtet nicht,sondern sieht nur den Menschen als einzartiges Individuum und wo er gerade im Leben steht.
Leben bedeutet Wachstum und Leben ist vielseitig in ganz vielen Facetten und ja es braucht auch einmal leidvolle Tage, Tage in den dir dein Unterbewusstsein einen Spiegel vor die Nase hält und ganz klar sagt:"Schau hin." und das wird sich immer und immer wiederholen, bis du hinschaust, dich selber (an) erkennst und dir auch bewusst werden darf, dass die Antwort bereits in dir ist und du aus dieser heraus einen Weg findest, dass was dich hindert zu bearbeiten, zu akzeptieren und lozulassen um weiter zugehen.
Und wo der Sinn im Leben liegt, dass muss jeder für sich selber bestimmen und das darf auch stündlich, täglich, etc sicher jederzeit ändern. Ich kann für mich ganz klar z. B. Am Morgen für mich definieren oder mich selber Fragen, was ist heute der Sinn meines Lebens.. Ist es vielleicht Freude..
Ist es vielleicht Altruismus
Ist es vielleicht auch einmal Egoismus.. Auch das darf sein.
Ganz ehrlich ein Friede Freude Eierkuchen Leben mit dauergrins und Glückseligkeit Stelle ich mir verdammt langweilig und zugleich extrem anstrengend und sinnlos vor.
Das Leben folgt immer seiner natürlichen Ordnung.
Aus durchlebten Leid gehst du immer gestärkt heraus und was dass schöne auch ist, wenn es einmal bergab geht, gibt dir Gewissheit, dass es auch irgendwann wieder bergauf geht einen gewissen Halt... und in dem Moment, wenns bergauf geht, ich persönlich geniesse den Moment in vollen Zügen und ist für mich enorm kostbar und bereichernd im Wissen, dass der Moment nicht bleibend und von Dauer ist.
Lg
Andlä
Ps: ein Personaltrainer hat für mich ein komplett anderes Aufgabengebiet und daher glaube ich dort kommt man nicht ohne Ratschläge aus.
Was ein Guru macht und seine Aufgabe ist, keine Ahnung, aber sollte ich einmal einem begegnen, dann werde ich ihn fragen und bin dann um eine Erfahrung reicher.
-
Hier ein Interview mit einer Dame, die durch ihr Nahtoderlebnis ene ganz neue Sicht auf den Sinn ihres Lebens gewonnen hat (1 Stunde 43 Minuten)
https://www.podcast.de/episode/608360340/neun-tage-unendlichkeit-interview-mit-anke-evertz-folge-433
-
zur Glücks-Mechanik von Viktor Emil Frankl 1975 https://youtu.be/xfz4Sw-lGOA
-
Christoph:
Ein frohes neues Jahr Miteinander!🥳
Es scheint so, als wenn nun doch alle eine befriedigende Antwort auf die obenstehende Frage gefunden hätten? So still ist es hier geworden!😅 Oder habt ihr die Suche einfach nur aufgegeben und alles losgelassen? Ein riesiges „sowohl, als auch“ in Euer Leben gelassen? 😇
Hier ein aktuell neues Interview mit Dieter Lange aus dem März 2023:
Sinnlosigkeit im Überfluss: Warum du innere Leere empfindest
Nochmal meine uralte Frage an Euch: Kommt das Lebens wirklich ohne Leiderfahrungen aus? All diese Personal Trainer, Coaches und Gurus sondern ständig eine Flut von weisen Ratschlägen ab, um das Leben glücklicher und zufriedener zu machen – um weniger Leid zu erleben. Aber trifft das den Sinn?
Oder macht es erfahrungstechnisch auch einen attraktiven Sinn, in dem „NichteinverstandenSein mit der Leiderfahrung“ (buddhistisch: Anhaftung) steckenzubleiben, um diese zauberhafte Vielfalt an negativen und scheußlichen Erfahrungen machen zu können?
Sind z.B. Sehnsucht, Eifersucht, Neid und Hoffnungslosigkeit (vielleicht sogar ein körperlicher Schmerz) erlebenswerte Bestandteile des Lebens-Sinnes?
Ja ja Christoph. Nun finde ich endlich wiedereinmal Zeit Dir eine Antwort zu geben. Ich denke einfach dass sich dieses Thema mal ausgelaufen hat. Und dass Leid,Leiden auch zum Leben gehoert wissen wir nun auch. Nur den Sinn dahinter finden wir oft nicht wenn wir gerade am leiden sind. dann fragen wir uns sicher oft, warum muss das jetzt gerade sein und warum ich? Du hast schon recht, Es gibt kein Leben ohne Leid und Leiden. Da muessen wir eben alle durch. Nur auf Gurus und sonst noch was alles, lasse ich mich noch immer nicht gerne ein.Sie sind mir zu unglaubwürdig. Der Sinn dahinter steckt sicher darin dass man danach fühlt wie schoen es ist wenn es einem wieder gut geht. Wenn man wieder Luft bekommt und alles schoene wieder geniessen kann. Nimm Dir das zu Herzen fuer Deine naechste Segeltour und auch fuer alles andere sonst. Nimmt positiv, steck nicht den Kopf in den Sand und denke nicht zuviel nach: Das bringt Dir naemlich nichts! Grueessli Ruth