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  • Auf der Suche nach Sinn: Gedanken und Erfahrungen zur Spiritualität

    Diskussion · 12 Beiträge · 545 Aufrufe
    LuCi aus Stuttgart
    Freizeit (diverse)  ›  Kategorien  ›  Sport  ›  Sonstiges

    Spiritualität wird von jedem Menschen anders erlebt. 

    Für manche ist sie eng mit Glauben oder Religion verbunden, für andere bedeutet sie Achtsamkeit, innere Ruhe, Energie oder die Suche nach Sinn. Wieder andere stehen dem Thema skeptisch gegenüber und auch das gehört dazu.


     

    In unserem gemeinsamen Leben treffen unterschiedliche Erfahrungen, Überzeugungen und Fragen aufeinander. Genau darüber möchten wir hier sprechen: offen, respektvoll und ohne Bewertung.


     

    💬 Was bedeutet Spiritualität für dich persönlich?

     

    Hast du Erfahrungen gemacht, die dich geprägt haben?

     

    Gibt es etwas, woran du glaubst – oder bewusst nicht glaubst?

     

    Welche Rolle spielt Spiritualität (oder auch Nicht-Spiritualität) in deinem Alltag und im Zusammenleben mit anderen?


     

    👉 Teile deine Gedanken, Erfahrungen oder auch Zweifel jede Perspektive ist willkommen.


     

    26.12.25, 19:08

Beiträge

  • 28.12.25, 09:49

     

    Peter:

    Als Beispiel die Heilberufe: Kindergärtnerinnen, Krankenschwestern, Lehrerinnen usw. Auch Männer, aber gerade für Frauen ist es attraktiv. Männer zB in Rettungsdiensten.

    Das hat schon der Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer in den 80er Jahren beschrieben: "Die hilflosen Helfer" oder "Das Helfersysndrom".

    Was steckt dahinter? Diese Menschen sind oft unfähig, ihre eigenen wünsche und Bedürfnisse anzubringen. Dann gehen sie in diese Helferberufe, helfen anderen, und hoffen dann dass die sich dann als dank auch mal um sie kümmern, ohne dass sie diese Anfrage direkt stellen müssen. denn die Antwort "nein" vernichtet sie.

    In letzter Zeit ist dafür sehr der Beruf (oder aus ihrer sicht die Berufung) des "coaches" in Mode gekommen.

    Deswegen, wegen dieser enthaltenen, nicht ausgesprochenen aber permanent unterschwelligen Anforderung gehen sie uns mit ihrem Getue auch so auf die Nerven.

    Man sieht es ja auch hier in den Antworten. der tenor ist: ich habe es für mich gefunden. Aber wenn sie es nur für sich gefunden hätten, müssten sie es nicht hier mitteilen. Was sollten wir davon haben, zu wissen, dass sie es für sich gefunden haben? wenn es ihnen nur um sich geht, können sie es gerne für sich finden, damit in ihrem zimmer bleiben und einsam sterben. sie wollen ja nichts von uns! warum sollten wir dann was von ihnen wissen wollen oder uns für sie interessieren? Ihre aufdringliche Bekundung, dass sie es für sich gefunden haben, geht uns nur auf die Nerven.

    Hallo Fritz!

    Wie du Menschen in Heilberufen mit Hilfe des Helfersyndroms alle samt in eine primitive und naive Ecke schiebst, finde ich, hast du dir wiederum viel zu leicht gemacht.

    Ähnlich wie bei den 90 % spirituellen Menschen, die für dich alle psychisch krank werden oder sind.

     

    Du hast Recht, das Helfersyndrom beschreibt gut, dass gerade Menschen, die, kurz gesagt, sich selbst nicht ausreichend gut helfen können, einen helfenden Beruf wählen.

    Das ist ein Dilemma das angesprochen und sehr ernst genommen werden soll.

     

    Aber du stempelst wiederum alle Menschen in helfenden Berufen ab.

    Dieses Recht hast du nicht.

    Du beschreibst wiederum keine konkreten Beispiele und auch nicht die gesamte Situation. Das wären ja alles Horrorgeschichten, wenn man auch nur ein wenig konkreter in den Alltag dieser Berufsfelder schauen würde.

    Das ist nicht so!

    Und du reduzierst wiederum alle Menschen in diesen Berufen zu kranke Menschen, die sich alle abartig und realitätsfremd verhalten.

     

    Das ist für mich auf keinen Fall in Ordnung.

    Das ist keine realistische Zusammenfassung der Situation und den Fähigkeiten und Recourcen bzw. auch kritisch zu sehenden Schwächen von Menschen in helfenden Berufen.

    Das ist mir zu reduziert und einseitig formuliert.

    Wenn du nur provozieren möchtest und du gerne nur das Negative herausfilterst, in deinen Beobachtungen, habe ich den Eindruck, dass du das hervorragend machst.

    Aber so gehst du auch völlig an der Realität vorbei.

    Allen Menschen in helfenden Berufen ein Helfersyndrom zuzusprechen ist respektlos, zu einfach und reduziert.

    DANKE Peter, das sind genau meine Gedanken. Aber da Fritz immer wieder versucht zu provozieren, lohnt es sich nicht, darauf  zu antworten .

  • 28.12.25, 09:45 - Zuletzt bearbeitet 28.12.25, 09:52.

    Als Beispiel die Heilberufe: Kindergärtnerinnen, Krankenschwestern, Lehrerinnen usw. Auch Männer, aber gerade für Frauen ist es attraktiv. Männer zB in Rettungsdiensten.

    Das hat schon der Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer in den 80er Jahren beschrieben: "Die hilflosen Helfer" oder "Das Helfersysndrom".

    Was steckt dahinter? Diese Menschen sind oft unfähig, ihre eigenen wünsche und Bedürfnisse anzubringen. Dann gehen sie in diese Helferberufe, helfen anderen, und hoffen dann dass die sich dann als dank auch mal um sie kümmern, ohne dass sie diese Anfrage direkt stellen müssen. denn die Antwort "nein" vernichtet sie.

    In letzter Zeit ist dafür sehr der Beruf (oder aus ihrer sicht die Berufung) des "coaches" in Mode gekommen.

    Deswegen, wegen dieser enthaltenen, nicht ausgesprochenen aber permanent unterschwelligen Anforderung gehen sie uns mit ihrem Getue auch so auf die Nerven.

    Man sieht es ja auch hier in den Antworten. der tenor ist: ich habe es für mich gefunden. Aber wenn sie es nur für sich gefunden hätten, müssten sie es nicht hier mitteilen. Was sollten wir davon haben, zu wissen, dass sie es für sich gefunden haben? wenn es ihnen nur um sich geht, können sie es gerne für sich finden, damit in ihrem zimmer bleiben und einsam sterben. sie wollen ja nichts von uns! warum sollten wir dann was von ihnen wissen wollen oder uns für sie interessieren? Ihre aufdringliche Bekundung, dass sie es für sich gefunden haben, geht uns nur auf die Nerven.

    Hallo Fritz!

    Wie du Menschen in Heilberufen mit Hilfe des Helfersyndroms alle samt in eine primitive und naive Ecke schiebst, finde ich, hast du dir wiederum viel zu leicht gemacht.

    Ähnlich wie bei den 90 % spirituellen Menschen, die für dich alle psychisch krank werden oder sind.

     

    Du hast Recht, das Helfersyndrom beschreibt gut, dass gerade Menschen, die, kurz gesagt, sich selbst nicht ausreichend gut helfen können, einen helfenden Beruf wählen.

    Das ist ein Dilemma das angesprochen und sehr ernst genommen werden soll.

     

    Aber du stempelst wiederum alle Menschen in helfenden Berufen ab.

    Dieses Recht hast du nicht.

    Du beschreibst wiederum keine konkreten Beispiele und auch nicht die gesamte Situation. Das wären ja alles Horrorgeschichten, wenn man auch nur ein wenig konkreter in den Alltag dieser Berufsfelder schauen würde.

    Das ist nicht so!

    Und du reduzierst wiederum alle Menschen in diesen Berufen zu kranke Menschen, die sich alle abartig und realitätsfremd verhalten.

     

    Das ist für mich auf keinen Fall in Ordnung.

    Das ist keine realistische Zusammenfassung der Situation und den Fähigkeiten und Recourcen bzw. auch kritisch zu sehenden Schwächen von Menschen in helfenden Berufen.

    Das ist mir zu reduziert und einseitig formuliert.

    Wenn du nur provozieren möchtest und du gerne nur das Negative herausfilterst, in deinen Beobachtungen, habe ich den Eindruck, dass du das hervorragend machst.

    Aber so gehst du auch völlig an der Realität vorbei.

    Allen Menschen in helfenden Berufen ein Helfersyndrom zuzusprechen und ihr Verhalten als abartig abzutun, ist respektlos, zu einfach und reduziert.

  • 28.12.25, 09:39

     

    Fritz:

    Man sieht es ja auch hier in den Antworten. der tenor ist: ich habe es für mich gefunden. Aber wenn sie es nur für sich gefunden hätten, müssten sie es nicht hier mitteilen. Was sollten wir davon haben, zu wissen, dass sie es für sich gefunden haben? wenn es ihnen nur um sich geht, können sie es gerne für sich finden, damit in ihrem zimmer bleiben und einsam sterben. sie wollen ja nichts von uns! warum sollten wir dann was von ihnen wissen wollen oder uns für sie interessieren? Ihre aufdringliche Bekundung, dass sie es für sich gefunden haben, geht uns nur auf die Nerven.

    Sehe ich anders.

    Die Absicht des Senders ist mir vollkommen egal.

    Wichtig ist, ob ich für mich neue Aspekte darin erkennen kann und welch weiterer Weg auch nach Rom führt.

    Nur darf der Sender kein "gefällt mir" von mir erwarten, dann damit bin ich äußerst sparsam *Scherz, aber nur halb*.

  • 28.12.25, 09:19 - Zuletzt bearbeitet 28.12.25, 09:57.

     

    Fritz:

     

    Alberto:

     

    Es ist teils schon herauslesbar. Würde es gerne genauer lesen. Hast du eine Meinung, weshalb 90% aus deiner Sicht Realitätsflucht begehen und warum sie sich für Spiritualität entscheiden? 

    Als Beispiel die Heilberufe: Kindergärtnerinnen, Krankenschwestern, Lehrerinnen usw. Auch Männer, aber gerade für Frauen ist es attraktiv. Männer zB in Rettungsdiensten.

    Das hat schon der Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer in den 80er Jahren beschrieben: "Die hilflosen Helfer" oder "Das Helfersysndrom".

    Was steckt dahinter? Diese Menschen sind oft unfähig, ihre eigenen wünsche und Bedürfnisse anzubringen. Dann gehen sie in diese Helferberufe, helfen anderen, und hoffen dann dass die sich dann als dank auch mal um sie kümmern, ohne dass sie diese Anfrage direkt stellen müssen. denn die Antwort "nein" vernichtet sie.

    In letzter Zeit ist dafür sehr der Beruf (oder aus ihrer sicht die Berufung) des "coaches" in Mode gekommen.

    Deswegen, wegen dieser enthaltenen, nicht ausgesprochenen aber permanent unterschwelligen Anforderung gehen sie uns mit ihrem Getue auch so auf die Nerven.

    Man sieht es ja auch hier in den Antworten. der tenor ist: ich habe es für mich gefunden. Aber wenn sie es nur für sich gefunden hätten, müssten sie es nicht hier mitteilen. Was sollten wir davon haben, zu wissen, dass sie es für sich gefunden haben? wenn es ihnen nur um sich geht, können sie es gerne für sich finden, damit in ihrem zimmer bleiben und einsam sterben. sie wollen ja nichts von uns! warum sollten wir dann was von ihnen wissen wollen oder uns für sie interessieren? Ihre aufdringliche Bekundung, dass sie es für sich gefunden haben, geht uns nur auf die Nerven.

    Hallo Fritz!

    Ich stimme dir zu, dass Spiritualität in die falsche Richtung geht, wenn sie das Lösen von den konkreten und wesentlichen Aufgaben im Alltag umgeht und "mit der inneren rosa Farbe drübermalt". Und in der sprituellen Stimmung es nur gut ist.

    Das ist eine Flucht. 

    Aber ich finde es sehr reduziert, zu behaupten, dass das 90 Prozent aller Menschen "falsch" machen, die auf eine Art spirituell sind.

    Du sagst, es ist deine Beobachtung.

    Ich nehme einfach mal an, du versuchst, sorgfältig zu beobachten.

    Das ist nämlich ein Gabe!

    Aber so etwas, das so einen Umfang hat, einfach so behaupten, ist mehr als gewagt.

    Das ist übermütig bis schwindelerregend!

    Spiritualität ist meiner Meinung nach sehr vielfältig.

    Und wenn du 90% der spirituellen Menschen einfach so in diesen Topf wirfst und dazu sagst, dass sie alle psychisch krank sind, ist das sehr grenzwertig.

    Weil du nicht oder kaum beschreibst, wie diese Realität, dieses Fehlverhalten bei diesen zig millionen Menschen konkret aussieht.

    Wie entwickeln sich diese Psychosen und Schizophrenien konkret durch ein spirituelles Erleben?

    Wie machen sich diese Krankheiten konkret bemerkbar.

    Mindestens gefühlt jede/r 2. von uns allen wäre deiner Beobachtung nach ja krank.

    Du nicht!

    Ich schon!

    Oder in der anderen Reihenfolge!

     

    Das so zusammengefasst in den Raum zu stellen, wie du es machst, da machst du es dir leicht.

     

     

    Wie gesagt, es sind deine Beobachtungen.

    Aber ohne etwas mehr konkrete Hinweise und Beschreibungen deiner Aussagen, ist das, was du so reduziert formulierst, mindestens zu 90 Prozent unbegründete Information und nur eine unbelegte Beobachtung.

    Ein solches Urteil abzugeben, über so viele Menschen, vor allem ohne deutlicher nachvollziehbare Hintergründe, ist nicht in haltbar.

    Ich glaube, das Thema, das du ansprichst, ist schon Realität.

    Aber es erfordert eine konkrete Beschreibung.

    Es geht hier um Menschen, die vielleicht Schwächen haben und wesentliche Dinge nicht realisieren.

    Aber du stempelst sie mit deiner kurz und knackig zusammengefassten Beobachtung auch ab. Scherst z.B. alle 90 % über einen Kamm.

    Beschreibst keine nachvollziehbaren Beispiele.

     

    Mir ist das zu reduziert und einfach auch zu negativ.

    Auch wenn das Thema Realität hat.

    Es schwingt auch mit, dass du überkritisch und meiner Meinung nach auch eine Art Gegner von Spiritualität bist.

    Das ist meine Wahrnehmung und ich vermisse einen neutraleren und nachvollziebareren Zugang zu diesem sehr vielfältigen und auch sensiblen Thema.

     

     

     

  • Bei spiritualität kommt dann noch dazu, dass sie sich auf ein höheres gesetz, eine höhere Macht, eine höhere würde berufen können, die auf ihrer seite steht.

    Sie müssen ihre Konflikte nicht hart aushandeln und durchkämpfen wie wir. Sie fordern mit Rückendeckung von Karma, Universum, dem gesetz der liebe usw. ein, dass wir sie gefälligst, wie jammervoll ihre argumentation auch ist, "wertzuschätzen" haben, und dass ja in Wahrheit jedes kritische Wort von uns ihnen "Gewalt antut". Denn im unterschied zu uns haben sie einen kurs in "gewaltfreier Kommunikation" belegt, denn sie uns ebenso zu besuchen sehr ans Herz legen.

  •  

    Alberto:

     

    Fritz:

    Nach meiner Beobachtung sind 90 % der Menschen, die sich Spiritualität zum Lebensziel gemacht haben, auf ihrem gemütlichen weg in die gemäßigte Psychose und schizophrenie und Dissoziation.

     

    Die gute Nachricht ist, für die verbleibenden 10 % ist es eine echte Bereicherung.

     

    Für die oben genannten 90 % allerdings ist es nur ihre Flucht aus einer für sie hoffnungslosen realität. sie sind unfähig, sich mit ihren Mitmenschen, in ihren konflikten konstruktiv auseinanderzusetzen, und dann meditieren sie und spiritualisieren, und reden sich ein, es sei doch alles ok. Sie treten dann auf als fasterleuchtet, aber wenn man sie mal ein bißchen testet und an ihre Grenzen bringt, rasten sie aus. Deswegen fordern sie auch immer "wertschätzende" und "gewaltfreie" Kommunikation, denn Kritik an ihnen wird als abwertend und gewalttätig klassifiziert. Am wochenende gehen sie auf das Meditations-seminar und singen tralala, und dann am Montag gehen sie dann in innerer unterdrückter Wut und hoffnungslosigkeit unter, weil sie wieder nicht geschafft haben, im streit mit dem Nachbarn Recht zu behalten oder sich beim chef oder der arbeitskollegin durchzusetzen. Leider lassen sie dann ihren Kontrollwahn oft bei den Schwächsten aus, zB ihren Kindern. Man findet sie auch oft in Heilberufen, wo sie mit ihren Realitäts-unbrauchbaren Glückseligkeitsbotschaften anderen Menschen schwer auf die Nerven gehen.

    Es ist teils schon herauslesbar. Würde es gerne genauer lesen. Hast du eine Meinung, weshalb 90% aus deiner Sicht Realitätsflucht begehen und warum sie sich für Spiritualität entscheiden? 

    Als Beispiel die Heilberufe: Kindergärtnerinnen, Krankenschwestern, Lehrerinnen usw. Auch Männer, aber gerade für Frauen ist es attraktiv. Männer zB in Rettungsdiensten.

    Das hat schon der Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer in den 80er Jahren beschrieben: "Die hilflosen Helfer" oder "Das Helfersysndrom".

    Was steckt dahinter? Diese Menschen sind oft unfähig, ihre eigenen wünsche und Bedürfnisse anzubringen. Dann gehen sie in diese Helferberufe, helfen anderen, und hoffen dann dass die sich dann als dank auch mal um sie kümmern, ohne dass sie diese Anfrage direkt stellen müssen. denn die Antwort "nein" vernichtet sie.

    In letzter Zeit ist dafür sehr der Beruf (oder aus ihrer sicht die Berufung) des "coaches" in Mode gekommen.

    Deswegen, wegen dieser enthaltenen, nicht ausgesprochenen aber permanent unterschwelligen Anforderung gehen sie uns mit ihrem Getue auch so auf die Nerven.

    Man sieht es ja auch hier in den Antworten. der tenor ist: ich habe es für mich gefunden. Aber wenn sie es nur für sich gefunden hätten, müssten sie es nicht hier mitteilen. Was sollten wir davon haben, zu wissen, dass sie es für sich gefunden haben? wenn es ihnen nur um sich geht, können sie es gerne für sich finden, damit in ihrem zimmer bleiben und einsam sterben. sie wollen ja nichts von uns! warum sollten wir dann was von ihnen wissen wollen oder uns für sie interessieren? Ihre aufdringliche Bekundung, dass sie es für sich gefunden haben, geht uns nur auf die Nerven.

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    Biomichl:

    Alle suchen eine Weg, um die "unbillen" des Lebens bestmöglich zu meistern. Für viel, auch mich, gibt es "erkennende" Momente im Leben, die auf "etwas anderes" aufmerksam machen.

     

    Ich gehe diesem "etwas" seit längerem nach und durfte im realen Leben echte "Erfahrungen" erleben, welche mir zeigten, es da tatsächlich "etwas" anderes gibt. Dieses etwas, das sich noch nicht einmal "Religionen" getrauen, jedem Menschen im eigenen zu erlauben dieses "etwas" selbst kennen zu lernen. Da gibt es überall "Vorschriften" und Normen was, wie, wann, wo, etc.

     

    So wie jeder Mensch einzigartig ist, so sind alle Wege für einen selbst RICHTIG und Lebenswert, so fern jeder mit sich rund und zufrieden ist....

     

    Einen freudigen und erwartungsfreien Jahreswechesl an ALLE, Michl

    Hallo Michel!

     

    Was du schreibst, besonders deine Erfahrungen, dass "dieses etwas" für jeden selbst zu entdecken ist, sagt mir sehr zu. Das glaube ich auch!

    Ich möchte jedoch ergänzen, dass das, "...dass es richtig ist, wenn jeder mit sich rund und zufrieden ist....", für mich auch beinhaltet, wenn es meinen Mitmenschen, mit denen ich verbunden bin, und der Natur, die mich umlebt,  gut geht.

    Und, wenn ich Möglichkeiten habe, dafür zu sorgen, ich auch alles für mich mögliche tue.

     

    Im Grunde geht es dabei sogar um alle Menschen und alles, was Natur ist. Um alles!

    Das geht in der Praxis vielleicht zu weit, gehört aber zu unserer Haltung, die uns ganz zufrieden macht.

    Ohne uns zu überfordern!

    Das Ganze darf uns aber unbedingt herausfordern, finde ich.

     

    (ich bin sehr neugierig, aber ich weiss auch, dass "dieses etwas" nur dir gehört. Gut ist, dass du damit lebst und für dich gute Erfahrungen machst!)

    Peter

  • 27.12.25, 23:17

     

    Fritz:

    Nach meiner Beobachtung sind 90 % der Menschen, die sich Spiritualität zum Lebensziel gemacht haben, auf ihrem gemütlichen weg in die gemäßigte Psychose und schizophrenie und Dissoziation.

     

    Die gute Nachricht ist, für die verbleibenden 10 % ist es eine echte Bereicherung.

     

    Für die oben genannten 90 % allerdings ist es nur ihre Flucht aus einer für sie hoffnungslosen realität. sie sind unfähig, sich mit ihren Mitmenschen, in ihren konflikten konstruktiv auseinanderzusetzen, und dann meditieren sie und spiritualisieren, und reden sich ein, es sei doch alles ok. Sie treten dann auf als fasterleuchtet, aber wenn man sie mal ein bißchen testet und an ihre Grenzen bringt, rasten sie aus. Deswegen fordern sie auch immer "wertschätzende" und "gewaltfreie" Kommunikation, denn Kritik an ihnen wird als abwertend und gewalttätig klassifiziert. Am wochenende gehen sie auf das Meditations-seminar und singen tralala, und dann am Montag gehen sie dann in innerer unterdrückter Wut und hoffnungslosigkeit unter, weil sie wieder nicht geschafft haben, im streit mit dem Nachbarn Recht zu behalten oder sich beim chef oder der arbeitskollegin durchzusetzen. Leider lassen sie dann ihren Kontrollwahn oft bei den Schwächsten aus, zB ihren Kindern. Man findet sie auch oft in Heilberufen, wo sie mit ihren Realitäts-unbrauchbaren Glückseligkeitsbotschaften anderen Menschen schwer auf die Nerven gehen.

    Es ist teils schon herauslesbar. Würde es gerne genauer lesen. Hast du eine Meinung, weshalb 90% aus deiner Sicht Realitätsflucht begehen und warum sie sich für Spiritualität entscheiden? 

  • 27.12.25, 12:04

    Ich bin in meinem Denken eher ein Freigeist, und halte Vieles für möglich. 

    Meine "Spiritualität" ist ganz simpel, ich glaube einfach an "das Gute" 😊 Hört sich banal an, ist es wahrscheinlich auch! 

    Ich gebe meinem Leben Sinn, im "Tun" bzw. handeln, u lebe nach dem Motto:

    -Taten sprechen lauter als Worte-

    Gemeint sind meine eigenen Taten, in meinem eigenen Leben!

    Und vertraue meinem Bauchgefühl, und meiner inneren Führung. 

     

     

     

     

  • 27.12.25, 09:53

    Alle suchen eine Weg, um die "unbillen" des Lebens bestmöglich zu meistern. Für viel, auch mich, gibt es "erkennende" Momente im Leben, die auf "etwas anderes" aufmerksam machen.

     

    Ich gehe diesem "etwas" seit längerem nach und durfte im realen Leben echte "Erfahrungen" erleben, welche mir zeigten, es da tatsächlich "etwas" anderes gibt. Dieses etwas, das sich noch nicht einmal "Religionen" getrauen, jedem Menschen im eigenen zu erlauben dieses "etwas" selbst kennen zu lernen. Da gibt es überall "Vorschriften" und Normen was, wie, wann, wo, etc.

     

    So wie jeder Mensch einzigartig ist, so sind alle Wege für einen selbst RICHTIG und Lebenswert, so fern jeder mit sich rund und zufrieden ist....

     

    Einen freudigen und erwartungsfreien Jahreswechesl an ALLE, Michl

  • 27.12.25, 08:23

    Hoi luci...für mich gibt es keine feste Definition von Spiritualität, weil sie aus eigenen Erfahrungen entsteht. Was mir Sinn oder Ruhe gibt, kann für andere bedeutungslos sein und umgekehrt. Sie verändert sich mit dem Leben...mit Fragen, Zweifeln und Erlebnissen. Deshalb ist Spiritualität für mich kein System, sondern etwas sehr Persönliches.

    Wahrscheinlich wird auch dieses Thema (speziell schönes) hier wieder zerredet, von den immer wieder gleichen Personen, bis zum geht nicht mehr und niemand mehr fühlt, sondern nur noch erklärt.

  • 27.12.25, 02:29 - Zuletzt bearbeitet 27.12.25, 02:57.

    Nach meiner Beobachtung sind 90 % der Menschen, die sich Spiritualität zum Lebensziel gemacht haben, auf ihrem gemütlichen weg in die gemäßigte Psychose und schizophrenie und Dissoziation.

     

    Die gute Nachricht ist, für die verbleibenden 10 % ist es eine echte Bereicherung.

     

    Für die oben genannten 90 % allerdings ist es nur ihre Flucht aus einer für sie hoffnungslosen realität. sie sind unfähig, sich mit ihren Mitmenschen, in ihren konflikten konstruktiv auseinanderzusetzen, und dann meditieren sie und spiritualisieren, und reden sich ein, es sei doch alles ok. Sie treten dann auf als fasterleuchtet, aber wenn man sie mal ein bißchen testet und an ihre Grenzen bringt, rasten sie aus. Deswegen fordern sie auch immer "wertschätzende" und "gewaltfreie" Kommunikation, denn Kritik an ihnen wird als abwertend und gewalttätig klassifiziert. Am wochenende gehen sie auf das Meditations-seminar und singen tralala, und dann am Montag gehen sie dann in innerer unterdrückter Wut und hoffnungslosigkeit unter, weil sie wieder nicht geschafft haben, im streit mit dem Nachbarn Recht zu behalten oder sich beim chef oder der arbeitskollegin durchzusetzen. Leider lassen sie dann ihren Kontrollwahn oft bei den Schwächsten aus, zB ihren Kindern. Man findet sie auch oft in Heilberufen, wo sie mit ihren Realitäts-unbrauchbaren Glückseligkeitsbotschaften anderen Menschen schwer auf die Nerven gehen.

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