Um mitzumachen, melde dich bitte an.
  • Was am meisten Weh tut ist der Bruch der Fantasie

    Diskussion · 3 Beiträge · 3 Gefällt mir · 185 Aufrufe
    Claudia aus Oberwil-Lieli

    Laut dem Psychoanalytiker Lacan ist das, was am meisten schmerzt, oft nicht der Verlust eines Menschen, einer Liebe oder eines Traums.
    Sondern die Erkenntnis, dass die Geschichte, die wir in uns erschaffen haben, nicht so existierte, wie wir geglaubt haben.


     

    Was denkt ihr darüber?


     

    9226756F-C0E7-4BDF-A096-B52052723BA6.png
    Gestern, 17:09

Beiträge

  • Gestern, 18:56

    Wenn sich Erwartungen nicht erfüllen, dann hört die Täuschung auf. 

    Dissonanz (Ungleichgewicht) entsteht und somit wird man automatisch mit seinem Selbstbild/ seinen Glaubensätzen konfrontiert. Umso grösser die Erwartungshaltung umso grösser auch die emotionale Reaktion oder besser gesagt Reaktanz. Was uns an Fantasie beflügeln kann, kann uns auch tief fallen lassen. 

  • Gestern, 17:35 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 17:36.

    Dieser Spruch hat etwas Wahres.

     

    Er erinnert mich daran, dass wir uns manchmal mehr in eine Vorstellung oder Illusion "verlieben" als in den "Menschen" selbst.

  • Gestern, 17:23

    Dem würde ich grundsätzlich zustimmen.
    Ich hatte mit etwa 19 ein persönliches Erlebnis, bin aber nicht sicher, ob es in exakt diese Kategorie fällt:
    Am Telefon hatte ich mich in eine Frau verliebt und habe geglaubt, dass mir das Aussehen total egal sei, weil es ja auf den Charakter ankommt.
    Als ich sie dann im Rollstuhl mit verkümmerten Armen sah, realisierte ich, dass ich mich in meinem Glauben geirrt hatte.
    Bei diesem Erlebnis habe ich nicht einen Menschen, eine Liebe oder einen Traums verloren, sondern den Glauben an ein Ideal.

Interesse geweckt? Jetzt kostenlos registrieren!

Du bist nur einen Klick entfernt. Die Registrierung dauert nur 1 Minute.