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Beiträge

  • 21.05.26, 12:56

    Ich übertreibe jetzt echt mal maßlos und widme mich meiner Bügelwäsche, was bestimmt so 2 Std. in Anspruch nehmen wird. Der Mangel? Der Kleiderschrank bietet nicht mehr viel von meinen Lieblingssachen 🤣

    Im Gegenzug ist die Schoki aufgefuttert und die Kalorien bekämpfe ich dann später mit einer Std. Laufen 😅

    Mit ein wenig Leichtigkeit ist alles leichter verdaulich 😊

  • 21.05.26, 12:15 - Zuletzt bearbeitet 21.05.26, 12:15.

    zitat

     

    früher war ich arrogant, heute weiß ich das xy ( füge das wort selbst ein ) bin 

  • 20.05.26, 21:42 - Zuletzt bearbeitet 20.05.26, 22:09.

    .....Daher gilt: "Je heftiger die negative Reaktion, umso treffender war die vorgebrachte Kritik." Wer sich gut kennt, sollte an dieser Stelle in einer ruhigen Minute in sich gehen und diese Reaktion hinterfragen....

     

    Ja, wer verbal in meine Wunde "geht", der tut mir da noch einmal weh, was mich schon schmerzt!

     

    Jedoch, nur um die eigene Schmerzrealität "herumleben", kommt dem Stillstand nahe.

    (Es verdrängen...)

     

    Es ist ein bemerkenswerter Unterschied, ob es "jemand" auf eine möglichst feine, vorsichtige Art macht...oder ob einfach dreingefahren wird, ohne Gespür und Rücksicht.

     

    Und: es ist "ausschlaggebend", ob ich für meine Wunden, für das, was mir persönlich weh tut, meine Unsicherheiten, meine Verstörtheiten, aufmerksam und offen bin.

    Ob ich mich ihnen annehme und ich mit dem Schmerzhaften an meiner Oberfläche "lebe".

     

    So bleibe ich leichter in meiner Ruhe.

    Ich brauche weniger "negativ reagieren", weil nur ich "bestimme" wie weit mir jemand weh tut.

     

    Ohne in mein "Wehleiden" zu gehen, unbedingt auch mit den richtigen Menschen, kann ich mich nicht aufrichten.

     

    Da bin ich noch nicht!

     

    Aber es dämmert!

     

     

     

     

  • 20.05.26, 20:12

    So pauschal kann man nur sehr wenige Phänomene im Leben als richtig ansehen. Dazu müsste man in diesem Fall zuerst die Begriffe "Mangel" und "Übertreibung" definieren und festlegen, wer etwas als Mangel oder Übertreibung ansieht. Tut dies jemand anderes als der betreffende Mensch selbst, dann sagt die Anwendung dieser Begriffe ziemlich sicher mehr über die Person aus, die sie anwendet, als über den Menschen, auf den sie abzielen. 

  • 20.05.26, 16:03

    Ja, man spricht auch von "Kompensation". 
    Das was man am lautesten betont, ist in der Regel, das was man am meisten an sich selbst ablehnt oder als Schwäche sieht. 

     

    Die "Spiegelgesetze" zeigen dies sehr deutlich... und seit dem ich sie kenne, erfahre ich gerade in Beziehungen oft wie die Partnerin im Streit etwas abwertendes "persönlich" (nicht messbares) sagt, was Dich selber aber nicht berührt, und eigentlich eher den eigenen Mangel beschreibt (der Partnerin). 
    (Wogegen etwas was jemand an Dir kritisiert, was Du selber an dir ablehnst, eine heftige Gegenwehr zur Folge hat. Daher gilt: "Je heftiger die negative Reaktion, umso treffender war die vorgebrachte Kritik." Wer sich gut kennt, sollte an dieser Stelle in einer ruhigen Minute in sich gehen und diese Reaktion hinterfragen.)

  • 20.05.26, 10:41

    Ja. Das Pendel schwingt zu beiden Seiten gleich weit aus. Je größer also der Mangel, umso größer die Übertreibung.

  • 20.05.26, 10:35 - Zuletzt bearbeitet 20.05.26, 10:57.

    Ich bin mit dem Mangel aufgewachsen, dass ich von meiner Mutter ein Gefühl von Liebe und Wertschätzung "bekommen" habe, wenn ich bestimmte Dinge so gemacht habe, was für sie Wert hatte.

    Ich habe den Mangel, nicht ohne Bedingung so "gesehen" und geliebt zu werden, wie ich bin. Nähe! Halt! Unerschütterliche Liebe!

     

    Diese wesentliche emotionale Bindungsstärke konnte ich nicht befriedigend aufbauen.

    Ein sehr persönlicher, tiefgreifender Mangel.

    Das fehlt!

     

    "Übertreibungen" auf Grund dieses Mangels? 

     

    Für mich ist klar, dass ein "Mangel", den ich habe, bestimmte "Gegenreaktionen" hervorrufen kann, bestimmte, ganz natürliche Gefühle, Denkweisen, Ängste, usw..

     

    Meistens entsteht "ein Bedürfnis", diesen Mangel "wieder gut zu machen", wieder gut gemacht zu bekommen"!

    Eine sehr natürliche, emotionale Gegenreaktion. 

     

    In dem Moment, wo ich mir eine Schnittwunde zufüge, reagiert mein Haut...Blut...Immun..System sofort mit schützenden und heilenden körperlichen Reaktionen. Es hört auf zu bluten. Ich bin voll da. Die Wunde möchte sich schliessen...

     

    Es sind nicht nur Übertreibungen, die Mangel hervorruft.

     

    Was ist überhaupt mit Übertreibung gemeint?

     

    Es ist nur eine...Möglichkeit einer "Dynamik", auf Mangel zu reagieren.

     

    Mangel hat Auswirkungen!

    Verschiedenste.

     

    Ich bin einfach nur traurig!

    Ich bin einfach "irgendwie" unruhig.

    Ich bin aggressiv!

    Nach aussen und innen!

    Ich verliere mich.

    Ich suche!

     

    Ich habe zum Beispiel viel gelesen, um zu verstehen..."was mit mir los ist".

    Das hat mich auch bereichert.

     

    Ich suche mir Menschen, die gut für meinen Mangel sind.

    Oder Menschen ("Mangelware"), die wieder so mit mir umgehen, weil ich es gewohnt bin.

     

    Und dann: wenn ich mit mir in Beziehung bleibe, kann ich mich um meinen Mangel kümmern.

    Nicht nur verstehen, sondern nachfühlen und mich mit dem Schmerz, den Wunden, verbinden, den der Mangel "hinterlassen" hat.

     

    Ich habe die Möglichkeit, mit meinem Mangel aufmerksam umzugehen, so liebevoll und "ganz" mit mir zu sein, wie es meine Seele, der etwas fehlt, "braucht".

     

    Ich kann mich Stückchen für Stückchen heilen.

    Ich kann in diesen Prozess gehen und für mich sorgen.

    Das kann ein Mangel auch auslösen.

    Zu wachsen und sich "wiederzubeleben".

     

    Es bleibt "Realität": Am lebendigsten wäre für mich, wenn es nicht zu diesem Mangel gekommen wäre.

     

    Vielleicht?

     

    Mangel kann auch wie Fass ohne Boden sein.

     

    Tragisch, traurig, lebensbedrohlich...und der "schöne" Impuls, zu sich zu finden.

     

    Was macht Mangel mit mir?

    Was "mache" ich mit Mangel?

     

    Ist er mein Begleiter und nehme ich mich ihm an?

    Nicht übertrieben, sondern empfindsam, mutig und mir nahe...!

     

    ...Wunden schliessen...Frieden schliessen...

     

    Zeit?

     

     

  • 20.05.26, 05:34

    Bei mir trifft das seit geburt zu 100% zu und das wird sich bis zum lebensende nie ändern.

    Es gibt krankheiten, auch völlig unheilbare, eine übertreibung der natur, die mängel hervorruft

  • 19.05.26, 22:53

    Ich bin immer etwas vorsichtig mit den Verallgemeinerungen. 

    So denke ich nicht das JEDE Übertreibung einen Mangel stillt.

    Aber im Bezug auf die Frau, der vielleicht "bedingungslose Liebe" fehlte ja.. das scheint eine Kompensation zu sein.. sie ist im Mangel groß geworden und nutzt jetzt Nahrung zum "Sättigen".. 

     

  • 19.05.26, 22:34

     

    Claudia:

    undefined

    Stimme dem Bild zu ❤️

  • 19.05.26, 19:53 - Zuletzt bearbeitet 19.05.26, 19:54.

    Natürlich. Ich fülle einen Mangel - etwas, das nicht vorhanden ist, man aber gerne hätte - mit dem ÜBER-treiben auf. 

  • 19.05.26, 19:25

    Nein. Definitiv nein. 

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